# File Name: Holy-Bible---German---Open-Bible---Standard-Edition.noia # File Size: 1390350 # File Date: 10/30/2026 22:26:56 # File Purpose: Supporting resource for the Aionian Bible project # File Location: https://resources.AionianBible.org # File Copyright: Creative Commons Attribution 4.0 International, 2018-2026 # File Generator: ABCMS (alpha) # File Accuracy: Contact publisher with corrections to file format or content # Publisher Name: Nainoia Inc # Publisher Contact: https://www.AionianBible.org/Publisher # Publisher Mission: https://www.AionianBible.org/Preface # Publisher Website: https://NAINOIA-INC.signedon.net # Publisher Facebook: https://www.Facebook.com/AionianBible # Bible Name: Offene Bibel, Studienfassung # Bible Name English: Open Bible, Study Version # Bible Language: Deutsch # Bible Language English: German # Bible Copyright Format: Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0 International, 2018-2026 # Bible Copyright Text: Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0 # Bible Source: Public Contribution # Bible Source Version: 2021/03/10 # Bible Source Link: https://crosswire.org/sword/modules/ModInfo.jsp?modName=GerOffBiSt # Bible Source Year: 2021 # Bible Format: Standard formatting without annotation # INDEX BOOK CHAPTER VERSE TEXT # # BOOK 001 GEN Genesis 1 Mose 001 GEN 001 001 Im (nach/vor dem) Anfang von Gottes Schöpfung (Teilung?) von Himmel und Erde (der Welt) 001 GEN 001 002 war die Erde (- die Erde war) nicht und nichts (leer, sinnlos, zerstört?, chaotisch?): (stattdessen) Dunkelheit [war] über der Oberfläche (dem Gesicht) der Tiefe (Urtiefe, Wasser) und ein Wind Gottes stürmte (der Atem Gottes wehte, ein starker Wind stürmte, der Geist Gottes schwebte) über der Oberfläche (dem Gesicht) des Wassers (der Wasser). 001 GEN 001 003 Da sprach Gott: Helligkeit (Licht) soll (wird) entstehen (sein, werden)! Da entstand (war, wurde) Helligkeit (Licht). 001 GEN 001 004 Gott sah, dass die Helligkeit (das Licht) gut war. Dann trennte (teilte, unterschied) Gott {zwischen} die Helligkeit (das Licht) {und} von (zwischen) der Finsternis (Dunkelheit). 001 GEN 001 005 Gott nannte (rief) die Helligkeit (das Licht) „Tag“, die Finsternis (Dunkelheit) aber nannte (rief) er „Nacht“. Es wurde (war) Abend und es wurde Morgen: Ein „Tag“ (der erste Tag). 001 GEN 001 006 Dann sprach Gott: Ein Schalenförmiges (Gewölbe, Firmament) soll (wird) inmitten des Wassers entstehen (sein, werden) und es soll ein Trenner zwischen Wasser und Wasser sein (es soll Wasser von Wasser trennen). [So geschah (war) es]. 001 GEN 001 007 Gott machte das Schalenförmige (Gewölbe, Firmament) und trennte (teilte, schied) [so] {zwischen} das Wasser {welches} unterhalb des Schalenförmigen (Gewölbes, Firmaments) {und zwischen} [vom] Wasser {welches} über dem Schalenförmigen (Gewölbe, Firmament). {So geschah (war) es.} 001 GEN 001 008 Gott nannte das Schalenförmige (Gewölbe, Firmament) „Himmel“. Es wurde (war) Abend und es wurde Morgen: Ein zweiter Tag. 001 GEN 001 009 Dann sprach Gott: Das Wasser (die Wasser) soll sich von unter dem Himmel [weg] an (zu … hin) einen Ort sammeln (gesammelt werden) und Trockenes (das Festland) soll zum Vorschein kommen (erscheinen, sich zeigen). So geschah (war) es. 001 GEN 001 010 Gott nannte (rief) das Trockene (das Festland) „Erde“ und den Ort des Wassers nannte (rief) er „Meer“. Gott sah, dass [es] gut [war]. 001 GEN 001 011 Weiterhin sprach Gott: Die Erde soll auf Erden Grünes grünen lassen: Samen tragendes Getreide (Pflanzen) und verschiedenste Arten von Frucht tragenden Fruchtbäumen, {die} [deren Früchte] ihren Samen in sich haben. So geschah es. 001 GEN 001 012 Die Erde lies Grünes grünen: verschiedenste Arten von Samen tragendem Getreide und verschiedenste Arten von Frucht tragenden Fruchtbäumen, {die} [deren Früchte] ihren Samen in sich haben. Gott sah, dass es gut war (ist). 001 GEN 001 013 Es wurde (war) Abend und es wurde Morgen: Ein dritter Tag. 001 GEN 001 014 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Schalenförmigen (Gewölbe, Firmament) des Himmels (, das der Himmel ist) entstehen (sein), um (so dass) {zwischen} den Tag {und} von (zwischen) der Nacht zu trennen (teilen, scheiden). Sie sollen als Zeichen für (und als) Festzeiten (Jahreszeiten) und für (als) Tage und Jahre dienen (sein) 001 GEN 001 015 und sie sollen als Lichter am Schalenförmigen (Gewölbe, Firmament) des Himmels (, das der Himmel ist) dienen (sein), um (so dass) über der Erde zu scheinen (leuchten). So geschah (war) es. 001 GEN 001 016 Gott machte die beiden großen Lichter: das größere (große) Licht zur Herrschaft (Beherrschung) über den Tag (am Tag) und das kleinere Licht zur Herrschaft (Beherrschung) über die Nacht (zur Nacht); auch die Sterne. 001 GEN 001 017 Gott setzte (gab) sie an (in) das Schalenförmige (Gewölbe, Firmament) des Himmels (, das der Himmel ist), damit (so dass) sie über der Erde schienen (leuchteten) 001 GEN 001 018 und damit (so dass) sie über den Tag und die Nacht herrschten und damit (so dass) sie {zwischen} die Helligkeit (das Licht) {und} von (zwischen) der Finsternis (Dunkelheit) trennten (teilten, schieden). Gott sah, dass [es] gut [war]. 001 GEN 001 019 Es wurde (war) Abend und es wurde Morgen: Ein vierter Tag. 001 GEN 001 020 Dann sprach Gott: Das Wasser (die Wasser) soll schwärmen mit Schwärmen lebendiger Wesen (Seelen, Leben) und Vögel (fliegende Tiere) sollen über der Erde unter (an) dem Schalenförmigen (Gewölbe, Firmament) des Himmels (, das der Himmel ist) fliegen. 001 GEN 001 021 Gott erschuf die großen Meereslebewesen (Seeungeheuer, Seeschlangen, das Seeungeheuer) und all die verschiedenen Lebewesen, die im Wasser schwärmen (wimmeln) und all die verschiedenen geflügelten Tiere. Gott sah, dass [es] gut [war]. 001 GEN 001 022 Und Gott segnete sie folgendermaßen (indem er sprach): „Seid fruchtbar und vermehrt euch (werdet zahlreich) und füllt das Wasser im Meer (in den Meeren), und die Vögel sollen sich über (auf, in) der Erde vermehren (zahlreich werden)!“ 001 GEN 001 023 Es wurde (war) Abend und es wurde Morgen: Ein fünfter Tag. 001 GEN 001 024 Dann sprach Gott: Die Erde soll verschiedenste Arten von Lebewesen hervorbringen: Verschiedenste Arten von Vieh, Reptilien (kriechende Tiere) und wilden Tieren (Tieren des Feldes). So geschah (war) es. 001 GEN 001 025 Gott machte verschiedenste Arten von wilden Tieren (Tieren des Feldes), verschiedenste Arten von Vieh und all die verschiedenen Arten von Reptilien (kriechenden Tiere). Gott sah, dass [es] gut [war]. 001 GEN 001 026 Weiterhin sprach Gott: Ich will (Wir wollen/werden, Lasst uns) Menschen (die Menschheit, Adam) als mir (uns) ähnliches Bildnis (Stellvertreter, Widerpart) machen! (Damit) Sie sollen über die Fische {des Meers} und über die Vögel {des Himmels} und über das Vieh und über die ganze Erde (alle wilden Tiere) und über alle auf der Erde kriechenden Reptilien (kriechenden Tiere) herrschen (knechten). 001 GEN 001 027 Gott schuf den Menschen als sein Bildnis (Widerpart, Stellvertreter), als Gottes (göttliches) Bildnis (Widerpart, Stellvertreter) schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie. 001 GEN 001 028 Dann segnete Gott sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch (werdet zahlreich); füllt die Erde, unterwerft sie und herrscht über (unterjocht, macht euch Untertan) die Fische {des Meeres}, über die Vögel {des Himmels} und über alle Reptilien (alle Lebewesen, die auf der Erde kriechen)! 001 GEN 001 029 Weiterhin sprach Gott: Hiermit (siehe) gebe ich euch euch alles Samen tragende Getreide, das auf der Oberfläche (dem Gesicht) der ganzen Erde [ist], und alle Bäume, die in ihren Baumfrüchten (Früchten des Baums) Samen tragen (samen). Sie sollen (werden) euch als (zur) Nahrung dienen (gehören, sein). 001 GEN 001 030 Auch allen wilden Tieren (Tieren des Feldes), allen Vögeln {des Himmels} und allen Reptilien (allen Tieren, die auf der Erde kriechen) [, allem] das in sich Lebensatem (lebenden Atem) hat (das lebt), [gebe ich (sollen sein)] alle Pflanzen (Getreide?) als Nahrung [sein (dienen)]. So geschah (war) es. 001 GEN 001 031 Gott betrachtete (sah), dass alles, was er gemacht hatte (machte), sehr gut war. Es wurde (war) Abend und es wurde (war) Morgen: Der sechste Tag. 001 GEN 002 001 (So) Vollendet war (wurde) die Welt (Himmel und Erde) und ihr ganzes Heer (alles darauf und darin), 001 GEN 002 002 Darum erklärte (erachtete als) Gott am siebten Tag sein Werk (seine Arbeit), das er gemacht hatte, als vollendet; und er ruhte (hörte auf, feierte, arbeitete nicht) am siebten Tag von seinem ganzen Werk (seiner ganzen Arbeit), das er gemacht hatte. 001 GEN 002 003 Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig (heiligte ihn), da er an ihm von seinem ganzen Werk (all seiner Arbeit), das er arbeitend (indem er es gemacht hatte) geschaffen hatte, geruht hatte. 001 GEN 002 004 Dies [ist] das Hervorbringen [Erzeugnis] des Himmels und der Erde (des Landes), durch das sie geschaffen wurden. Zu dieser Zeit (Am Tag), machte JHWH Gott Erde (Land) und Himmel, 001 GEN 002 005 Und alle Sträucher der Steppe waren noch nicht auf dem Land und alle Kräuter des Feldes wuchsen noch nicht (sprossen noch nicht empor), weil JHWH Gott es nicht regnen ließ über (auf) der Erde und es keinen Menschen [gab], um den Ackerboden zu bestellen (bearbeiten). 001 GEN 002 006 Und Nebel (Wolken) stiegen auf vom Land und tränkten (gaben zu trinken) das ganze Angesicht (die Oberfläche) des Ackerbodens. 001 GEN 002 007 Und JHWH Gott bildete (gestaltete, formte) den Menschen [aus] loser Erde (Staub, Stoff) vom Ackerboden und er blies (atmete) in seine Nase Lebensatem (Lebenshauch) und der Mensch wurde [zu] einer lebendigen Seele (Person) (Lebewesen). 001 GEN 002 008 Und JHWH Gott pflanzte einen Garten in Eden im Osten (von Osten her) und er setzte den Menschen, den er gebildet (gestaltet, geformt) hatte, dort [hin]. 001 GEN 002 009 Und JHWH Gott ließ aus der Erde alle Bäume sprießen, schön anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten in den Garten und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 001 GEN 002 010 Nun war da ein Strom, der von Eden ausging, um den Garten zu bewässern, und von dort aus begann er sich zu teilen, und er wurde gleichsam zu vier Hauptflüssen. 001 GEN 002 011 Der Name des ersten ist Pischon; es ist der, der das ganze Land Hawịla umfließt, wo es Gold gibt. 001 GEN 002 012 Und das Gold jenes Landes ist gut. Dort gibt es auch das Bdelliumharz und den Onyxstein. 001 GEN 002 013 Und der Name des zweiten Stromes ist Gihon; es ist der, der das ganze Land Kusch umfließt. 001 GEN 002 014 Und der Name des dritten Stromes ist Hiddekel; es ist der, der östlich von Assyrien fließt. Und der vierte Strom ist der Eufrat. 001 GEN 002 015 Und JHWH Gott nahm dann den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit (um zu) er ihn bewirtschaftete und pflegte. 001 GEN 002 016 Und JHWH Gott gab den Menschen ein Gebot: Von jedem Baum darf man essen, bis man satt ist. 001 GEN 002 017 Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, Finger weg! Denn am selben Tag wird man noch sterben, wenn man davon isst. 001 GEN 002 018 Und JHWH Gott sagte: Es ist für den Menschen nicht gut, dass er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Hilfe (einen Helfer, einen Beistand) machen als sein Gegenstück (die ihm ähnlich sei). 001 GEN 002 019 Und JHWH Gott bildete aus dem Erdboden jedes wild lebende Tier des Feldes und jedes fliegende Geschöpf der Himmel, und er begann sie zu dem Menschen zu bringen, um zu sehen, wie er jedes nennen würde; und wie immer der Mensch sie, [nämlich] jede lebende Seele, nennen würde, das sei ihr Name. 001 GEN 002 020 So (und) gab (nannte, rief) der Mensch allen Tieren und den Vögeln [am] Himmel und allen Tieren (jedem Tier) des Feldes Namen. Aber (und) für Adam (Mensch) fand sich (er) keine Hilfe (Helfer) als sein Gegenstück. 001 GEN 002 021 Da (dann, deshalb, und) ließ (versetzte) JHWH Gott einen tiefen Schlaf über Adam fallen (kommen), so dass (und) er schlief. Dann (und) nahm er eine {von} seiner Rippen (Seiten) und verschloss [die Stelle] darunter (unter ihr) [mit] Fleisch. 001 GEN 002 022 Dann (und) machte (erschuf, bildete, baute) JHWH Gott die Rippe (Seite), die er vom (aus dem) Menschen genommen hatte (nahm), zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen. 001 GEN 002 023 Da (und) sagte der Mensch: Dies (diese) endlich (diesmal) [ist] Gebein (Bein, Knochen) von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Zu dieser wird „Frau“ gesagt (Sie wird „Frau“ genannt/gerufen) werden, weil diese vom Mann genommen wurde. 001 GEN 002 024 Darum verlässt (lässt zurück; wird verlassen) ein Mann seinen Vater und seine Mutter und (um) vereint sich (bleiben bei, festhalten an; wird sich vereinen) mit seiner Frau, und (so dass, dann) sie werden (werden sein) zu einem Fleisch. 001 GEN 002 025 {und} Sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, aber (und) sie schämten sich nicht vor einander. 001 GEN 003 001 Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die JHWH Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 001 GEN 003 002 Darauf sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 001 GEN 003 003 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt. 001 GEN 003 004 Darauf sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 001 GEN 003 005 Denn Gott weiß, dass an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse. 001 GEN 003 006 Danach sah die Frau, dass der Baum gut war zur Speise und dass er etwas war, wonach die Augen Verlangen hatten, ja der Baum war begehrenswert zum Anschauen. So begann sie von seiner Frucht zu nehmen und zu essen. Danach gab sie davon auch ihrem Mann, als er bei ihr war, und er begann davon zu essen. 001 GEN 003 007 Dann wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze. 001 GEN 003 008 Später hörten sie die Stimme JHWH Gottes, der um die Tageszeit der Brise im Garten wandelte, und der Mensch und seine Frau versteckten sich nun vor dem Angesicht JHWH Gottes inmitten der Bäume des Gartens. 001 GEN 003 009 Da rief JHWH mehrmals zum Menschen (Adam) und er sprach: Wo bist du? 001 GEN 003 010 Und er sprach: Deine Stimme hörte ich im Garten, aber ich fürchtete mich, weil ich nackt war, und so versteckte ich mich. 001 GEN 003 011 Und er sprach: Wer hat dir mitgeteilt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem nicht zu essen ich dir geboten hatte? 001 GEN 003 012 Und der Mensch (Adam) sagte: Die Frau, die du mir beigegeben hast, sie gab mir [Frucht] von dem Baum, und so aß ich. 001 GEN 003 013 JHWH Gott sprach zur Frau: Was hast du da getan? Und die Frau sprach: Die Schlange — sie betrog mich, und so aß ich. 001 GEN 003 014 JHWH sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, verfluche ich dich unter allen Tieren (Haustieren) und unter allen wildenlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens. 001 GEN 003 015 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen. 001 GEN 003 016 Zur Frau sagte er: Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen. 001 GEN 003 017 Und zum Menschen (Adam) sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört hast und darangegangen bist, von dem Baum zu essen, von dem ich dir geboten habe: Du sollst nicht davon essen, so ist der Erdboden deinetwegen verflucht. In Mühsal wirst du seinen Ertrag essen alle Tage deines Lebens. 001 GEN 003 018 Und Dornen und Disteln wird er dir wachsen lassen, und du sollst die Pflanzen des Feldes essen. 001 GEN 003 019 Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren. 001 GEN 003 020 Danach gab der Mensch (Adam) seiner Frau den Namen Eva, weil sie die Mutter aller Lebenden werden sollte. 001 GEN 003 021 Und JHWH machte Kleider aus Fell für Adam und Eva. 001 GEN 003 022 Und JHWH sprach: Sieh, der Mensch erkennt jetzt Gut und Böse, er ist jetzt einer von uns geworden und nun, dasser seine Hand nicht ausstreckt und tatsächlich auch Frucht vom Baum des Lebens nimmt und ißt und auf unabsehbare Zeit lebt. 001 GEN 003 023 Daraufhin verweiste JHWH die beiden aus dem Garten Eden, damit er Ackerbau betreibe (Erdboden bebaue) aus dem Boden aus dem er genommen worden ist. 001 GEN 003 024 Und so trieb er den Menschen hinaus und stellte im Osten des Gartens Eden die Cherube auf und die flammende Klinge eines sich fortwährend drehenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen. 001 GEN 004 001 Adam und Eva bekamen ihr erstes Kind, einen Sohn Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann hervorgebracht mit [Hilfe] JHWH s. 001 GEN 004 002 Später wurde wieder ein Sohn geboren, sein Bruder Abel. 001 GEN 004 003 Jahre Später opferte Kain JHWH einige Früchte von der letzten Ernte. 001 GEN 004 004 Abel brachte auch Opfer dar, einige Jungtiere von seiner Kleinviehherde, ja die besten (die Fettstücke). Während JHWH nun wohlwollend auf Abels Opfergabe blickte, 001 GEN 004 005 blickte er keineswegs wohlwollend auf Kains Opfergabe. Dadurch wurde Kain sehr wütend und er senkte seinen Blick. 001 GEN 004 006 Da sagte JHWH zu Kain: Warum bist du in Zorn entbrannt, und warum hat sich dein Angesicht gesenkt? 001 GEN 004 007 Wird es nicht Erhebung geben, wenn du darangehst, gut zu handeln? Wenn du aber nicht darangehst, gut zu handeln, so kauert die Sünde am Eingang, und nach dir steht ihr tiefes Verlangen; und wirst du, ja du, die Herrschaft über sie erlangen? 001 GEN 004 008 Danach sagte Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns auf das Feld hinübergehen. So geschah es, als sie auf dem Feld waren, dass Kain dann über Abel, seinen Bruder, herfiel und ihn tötete. 001 GEN 004 009 Später fragte JHWH den Kain: Wo ist dein Bruder? und er antwortete: Ich weiß nicht - bin ich meines Bruders Hüter? 001 GEN 004 010 Und er sprach: Was hast du getan? Hör mir zu wenn ich mit dir rede Das Blut deines Bruders schreit vom Erdboden her zu mir. 001 GEN 004 011 Und nun bist du zur Verbannung vom Erdboden verflucht, der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders aus deiner Hand zu empfangen. 001 GEN 004 012 Wenn du den Erdboden bebaust, wird er dir seine Kraft nicht wiedergeben. Ein Umherirrender und ein Flüchtling wirst du auf der Erde werden 001 GEN 004 013 Und Kain sprach zu JHWH: Meine Strafe (schuld) ist [zu] groß, ich ertrage es nicht (mehr als zu tragen ist, mehr als ic htragen kann). 001 GEN 004 014 Du vertreibst mich [tatsächlich] an diesem Tag von der Oberfläche des Ackerbodens, und vor deinem Angesicht werde ich verborgen sein (verberge ich mich); und ich muss ein Umherirrender (Unsteter) und ein Flüchtling (Wanderer) auf der Erde werden, und {es wird [so] sein} wer mich findet, wird (kann) mich [sicherlich] töten. 001 GEN 004 015 Und JHWH sprach zu ihm: Darum (Führwahr), jeder Mörder Kains (jeder, der Kain tötet) wird siebenmal Rache erleiden. Und JHWH setzte (legte) für Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihm begegnet (trifft, findet). 001 GEN 004 016 Und Kain ging von JHWH weg und ließ sich nieder (wohnte) im Land Nod (der Flüchtlingschaft), das östlich von Eden lag. 001 GEN 004 017 Und Kain erkannte seiner Frau, und sie wurde schwanger und gebar Henoch. Und er war Erbauer einer Stadt, und der Name der Stadt war, nach dem Namen seines Sohnes, Henoch. 001 GEN 004 018 Und Henoch wurde Irad geboren. Und Irad zeugte Mehujaël, und Mehujaël zeugte Metuschaël, und Metuschaël zeugte Lamech. 001 GEN 004 019 Und Lamech nahm sich zwei Frauen. Der Name der ersten war Ada, und der Name der zweiten war Zilla. 001 GEN 004 020 Und Ada gebar Jabal. Er wurde der Stammvater derer, die [im] Zelt und [bei] Vieh wohnen. 001 GEN 004 021 Und der Name seines Bruders war Jubal. Er wurde der Stammvater all derer, die Harfe (Zither, Leier) und Pfeife (Flöte) spielen. 001 GEN 004 022 Was Zilla betrifft, sie gebar ebenfalls, [nämlich] Tubal-Kain, [er wurde der Stammvater all derer] die Kupfer und Eisen schmieden. Und die Schwester Tubal-Kains war Naama. 001 GEN 004 023 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, hört meine Stimme, ihr Frauen Lamechs, hört meine Rede: Einen Mann habe ich getötet, weil er mich verwundete (für meine Wunde), einen Jüngling, weil er mir eine Strieme (Beule) [machte] (für eine Strieme). 001 GEN 004 024 Wenn Kain siebenmal zu rächen ist (gerächt wird), dann Lamech siebenundsiebzigmal. 001 GEN 004 025 Und Adam hatte dann wieder Verkehr mit seiner Frau, und so gebar sie einen Sohn und gab ihm den Namen Seth, denn wie sie sagte: Gott hat an Stelle Abels einen anderen Samen gesetzt, weil Kain ihn getötet hat. 001 GEN 004 026 Und auch dem Seth wurde ein Sohn geboren, und er gab ihm dann den Namen Enosch. Zu jener Zeit fing man an, den Namen JHWH zu rufen. 001 GEN 005 001 Dies [ist] das Buch der Nachkommen (Geschichte) Adams. Am Tag Gottes Erschaffens [von] Adam machte er ihn im Abbild (Bild, in der Ähnlichkeit) Gottes. 001 GEN 005 002 Männlich und weiblich (Als Mann und Frau) erschuf er sie, und er segnete sie und nannte sie „Mensch“ (Adam) am Tag ihres Geschaffenwerdens. 001 GEN 005 003 Und Adam war einhundertdreißig Jahre [alt] und er zeugte (wurde Vater) in seinem Abbild (ihm gleich) wie sein Bild und nannte ihn Set. 001 GEN 005 004 Und es waren die Tage Adams nach der Zeugung Sets achthundert Jahre, und er zeugte (wurde Vater) Söhne und Töchter. 001 GEN 005 005 Und es waren alle Tage Adams, die er lebte, neunhundertdreißig Jahre und er starb. 001 GEN 005 006 Und Set war einhundertundfünf Jahre [alt] und er zeugte Enosch. 001 GEN 005 007 Und {es war} Set [lebte] nach seiner Zeugung des Enosch [noch] achthundertsieben Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 008 Und es waren alle Tage Sets neunhundertzwölf Jahre und er starb. 001 GEN 005 009 Und Enosch war neunzig Jahre [alt] und er zeugte Kenan. 001 GEN 005 010 Und {es war} Enosch [lebte] nach seiner Zeugung Kenans [noch] achthundertfünfzehn Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 011 Und es waren alle Tage des Enosch neunhundertfünf Jahre und er starb. 001 GEN 005 012 Und es war Kenan siebzig Jahre [alt] und er zeugte Mahalalel. 001 GEN 005 013 Und {es war} Kenan [lebte] nach seiner Zeugung Mahalalels achthundertvierzig Jahre und er zeugte Töchter und Söhne. 001 GEN 005 014 Und es waren alle Tage Kenans neunhundertzehn Jahre und er starb. 001 GEN 005 015 Und es war Mahalalel fünfundsechzig Jahre [alt] und er zeugte Jered. 001 GEN 005 016 Und {es war} Mahalalel [lebte] nach seiner Zeugung Jereds achthundertdreißig Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 017 Und es waren alle Tage Mahalalels achthundertfünfundneunzig Jahre und er starb. 001 GEN 005 018 Und es war Jered einhundertzweiundsechzig Jahre [alt] und er zeugte Henoch. 001 GEN 005 019 Und {es war} Jered [lebte] nach seiner Zeugung Henochs achthundert Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 020 Und es waren alle Tage Jereds neunhundertzweiundsechzig Jahre und er starb. 001 GEN 005 021 Und es war Henoch fünfundsechzig Jahre [alt] und er zeugte Metuschelach. 001 GEN 005 022 Und es ging (lebte, wandelte) beständig Henoch mit Gott nach seiner Zeugung Metuschelachs dreihundert Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 023 Und es waren alle Tage Henochs dreihundertfünfundsechzig Jahre. 001 GEN 005 024 Und Henoch ging beständig (wandelte) mit Gott und es gab ihn nicht [mehr], denn genommen hatte ihn Gott. 001 GEN 005 025 Und es war Metuschelach einhundertsiebenundachtzig Jahre [alt] und er zeugte Lamech. 001 GEN 005 026 Und es war Metuschelach nach seiner Zeugung Lamechs siebenhundertzweiundachtzig Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 027 Und es waren alle Tage Metuschelachs neunhundertneunundsechzig Jahre und er starb. 001 GEN 005 028 Und es war Lamech einhundertzweiundachtzig Jahre [alt] und er zeugte einen Sohn. 001 GEN 005 029 Und er nannte ihn Noach, indem er sagte (sagend): Dieser wird uns trösten von unserer Arbeit (Taten) und {unserer} Mühe unserer Hände von dem Erdboden, den JHWH verflucht hat. 001 GEN 005 030 Und {es war} Lamech [lebte] nach seiner Zeugung Noachs fünfhundertfünfundneunzig Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 005 031 Und es waren alle Tage Lamechs siebenhundertsiebenundsiebzig Jahre und er starb. 001 GEN 005 032 Und es war Noach [ein] Sohn [von] fünfhundert Jahren und Noach zeugte Sem, Ham und Jafet. 001 GEN 006 001 Da vermehrten sich die Menschen über das Angesicht der Erde und ihnen wurden Töchter geboren. 001 GEN 006 002 Da sahen die Gottessöhne die Menschentöchter dass sie schön anzusehen waren und sie nahmen sich Frauen von welchen sie sich auswählten. 001 GEN 006 003 Da sprach JHWH: Mein Geist (Leben, Lebensgeist) wird (soll) nicht für immer (alle Zeit) im Menschen bleiben, weil auch er Fleisch (vergänglich, sterblich) ist; {und} seine Tage werden (sollen) 120 Jahre sein. 001 GEN 006 004 Die Riesen (Heroen) waren (entstanden) in jenen Tagen auf der Erde (im Land) - und auch danach - als die Gottessöhne zu den Menschentöchtern hineingingen und sie ihnen [Nachkommen] gebaren. Das (sie) sind die Starken (Mächtigen, die Kämpfer) aus alter Zeit, die Männer mit Namen. 001 GEN 006 005 Und JHWH sah, dass viel Schlechtes auf der Erde [war] und alles Formen des Planens des Herzens nur schlecht [war] den ganzen Tag. 001 GEN 006 006 Und JHWH ließ es sich leid tun, dass er den Menschen machte auf der Erde und er ergrimmte in seinem Herzen. 001 GEN 006 007 Und JHWH sprach: Ich will den Menschen ausrotten, den ich geschaffen habe, von der Oberfläche der Erde. Von Menschen zu den Kriechtieren zu den Vögeln im Himmel, weil es mich gereut, dass ich sie schuf. 001 GEN 006 008 Und Noah fand Gnade vor den Augen des Herrn. 001 GEN 006 009 Dies [sind] die Geschlechter Noahs. Noah [war] ein gerechter Mann in seinen Geschlechtern und mit Gott ging Noah. 001 GEN 006 010 Und Noah zeugte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet. 001 GEN 006 011 Und die Erde war verdorben vor dem Herrn und sie war voller Gewalt. 001 GEN 006 012 Und Gott sah die Erde und siehe, sie war verdorben, denn alles Fleisch war verdorben in seinem Lebenswandel auf der Erde. 001 GEN 006 013 Und der Herr sprach zu Noah: Das Ende allen Fleisches tritt vor mein Angesicht, denn die Erde ist voller Gewalt vor ihren Angesichtern und siehe, ich verderbe sie [auf] der Erde. 001 GEN 006 014 Mache dir einen Kasten [aus] Gopherbäumen; [als] Nester (d. h. Kabinen) sollst du den Kasten machen und sollst ihn verpichen von innen und außen mit Pech. 001 GEN 006 015 Und dies [ist], wie du ihn machen sollst: 300 Ellen [sei] die Länge des Kastens, 50 Ellen seine Breite und 30 Ellen seine Höhe. 001 GEN 006 016 Ein Dach sollst du für den Kasten machen - und im Ellenmaß sollst du [alles] vollenden - oben; und das Tor (den Eingang) des Kastens sollst du an seiner Seite anbringen; untere zweite und dritte [Stockwerke] sollst du machen. 001 GEN 006 017 Und ich, siehe ich bin im Begriff den Himmelsozean [als] Wasser auf die Erde kommen zu lassen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebensatem (Lebensgeist) ist, zu vernichten; alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen. 001 GEN 006 018 Und ich verpflichte mich dir gegenüber, dass du in den Kasten gehen wirst, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir. 001 GEN 006 019 Und von allem Lebendigen, von allem Fleisch (allen Lebewesen), zwei von allem sollst du in den Kasten hineingehen lassen (hineinbringen), um [sie] weiterleben zu lassen mit dir; männlich und weiblich sollen sie sein. 001 GEN 006 020 Von allen Vögeln nach ihren Arten und von allen Landtieren nach ihren Arten, von allem Kriechgetier des Erdbodens nach seinen Arten, zwei von allen [Arten] sollen zu dir kommen, um [sie] weiter leben zu lassen. 001 GEN 006 021 Und du, nimm dir von allem Essbaren, das gegessen wird, und sammle es bei dir, und es soll dir und euch zur Nahrung sein (als Nahrung dienen). 001 GEN 006 022 Und Noach tat nach allem, was Gott ihm befohlen hatte, so tat er. 001 GEN 007 001 Da sprach JHWH zu Noach: Geh du und dein ganzes Haus (deine ganze Familie) in den Kasten hinein, denn dich habe ich als gerecht vor mir wahrgenommen (ersehen, erkannt) in dieser Generation. 001 GEN 007 002 Von allen reinen Landtieren sollst du dir je sieben nehmen, ein Männchen und sein Weibchen; und von allen Landtieren, die nicht rein sind, zwei, ein Männchen und sein Weibchen; 001 GEN 007 003 auch von den Vögeln des Himmels je sieben, männlich und weiblich, um Nachkommenschaft ins Leben zu rufen auf der ganzen Erde. 001 GEN 007 004 Denn nach [nur] noch sieben Tagen, werde ich es auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte [lang] regnen lassen und werde den gesammten Bestand, den ich gemacht habe, vom Erdboden auslöschen (wegwischen, tilgen). 001 GEN 007 005 Und Noach tat nach allem, was JHWH ihm befohlen hatte. 001 GEN 007 006 Und Noach war 600 Jahre [alt], als der Himmelsozean zu Wasser auf der Erde wurde. 001 GEN 007 007 Da ging [en] Noach und seine Söhne und seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm in den Kasten hinein, [fort] vor dem Wasser des Himmelsozeans. 001 GEN 007 008 Von den reinen Landtieren und von den Landtieren, die nicht rein sind, und von den Vögeln und allem, was auf dem Erdboden kriecht, 001 GEN 007 009 gingen je zwei zu Noach in den Kasten, männlich und weiblich, wie Gott Noach befohlen hatte. 001 GEN 007 010 Und es geschah nach den sieben Tagen, da kam das Wasser des Himmelsozeans auf die Erde. 001 GEN 007 011 Im Jahr des sechshundertsten Lebensjahrs Noachs, im zweiten Monat, am 17. Tag des Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen des großen Weltozeans auf, und die Luken des Himmels öffneten sich. 001 GEN 007 012 Und der Regen kam auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte [lang]. 001 GEN 007 013 Genau an diesem Tag ging [en] Noach und Sem und Ham und Jafet, die Söhne Noachs, und die Frau Noachs, und die drei Frauen seiner Söhne mit ihnen in den Kasten hinein; 001 GEN 007 014 sie und alle Tiere nach ihren Arten, und (zwar) alle Landtiere (alles Vieh) nach ihren Arten und alles Kriechgetier, das auf der Erde kriecht, nach seinen Arten und alle fliegenden Tiere nach ihren Arten, alle Vögel, alle [s] [mit] Flügel [n]. 001 GEN 007 015 Und sie gingen zu Noach in den Kasten hinein, je zwei von allem Fleisch (allen Lebewesen), in dem Lebensatem (Lebensgeist) [war]. 001 GEN 007 016 Und die, welche hineingingen, [waren] männlich und weiblich, von allem Fleisch (allen Lebewesen) gingen sie hinein, wie Gott ihm befohlen hatte; und JHWH schloss hinter ihm zu. 001 GEN 007 017 Und der Himmelsozean kam 40 Tage [lang] über die Erde, und das Wasser wurde viel und hob den Kasten an, und er erhob sich von der Erde. 001 GEN 007 018 Hoch (mächtig) wurde das Wasser und sehr viel auf der Erde, und der Kasten schwamm (ging) auf der Wasseroberfläche. 001 GEN 007 019 Das Wasser war [schließlich] sehr sehr (überaus) hoch (mächtig) auf der Erde, und alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel wurden bedeckt. 001 GEN 007 020 Fünfzehn Ellen oberhalb war das Wasser hoch (gestiegen) und bedeckte die Berge. 001 GEN 007 021 Da kam alles Fleisch (jedes Lebewesen) um, das auf der Erde kroch, mit den Vögeln und mit den Landtieren (dem Vieh) und mit den Tieren und all dem Gekrabbel, das auf der Erde krabbelte, und die gesamte Menschheit: 001 GEN 007 022 alles, in dessen Nase der Hauch des Lebensatems [war], und zwar alles, was auf dem Trockenen [lebte], starb. 001 GEN 007 023 Und er löschte (wischte weg, tilgte) den gesamten Bestand aus, der auf dem Erdboden [war], vom Menschen bis zu den Landtieren (Vieh), bis zum Kriechgetier und bis zu den Vögeln des Himmels; und sie wurden von der Erde weggewischt (ausgelöscht, getilgt); übrig blieb nur Noach und, wer mit ihm im Kasten [war]. 001 GEN 007 024 Hoch (mächtig) war das Wasser auf der Erde 150 Tage [lang]. 001 GEN 008 001 Und Gott gedachte an Noach und alle Tiere (Lebewesen) und alles Vieh, das mit ihm im Kasten [war]; [darum] (und) führte Gott einen Wind über die Erde (das Land), damit das Wasser sinke. 001 GEN 008 002 Da schlossen sich (wurden verschlossen) die Quellen des Weltozeans und die Luken des Himmels, und der Regen aus dem Himmel wurde zurückgehalten. 001 GEN 008 003 Da wichen allmählich die Wasser von der Erde. Und die Wasser nahmen ab nach Verlauf von 150 Tagen. 001 GEN 008 004 Da ließ sich nieder der Kasten im siebten Monat, am 17. Tag des Monats, auf dem Gebirge Ararat. 001 GEN 008 005 Und die Wasser nahmen immer mehr ab bis zum zehnten Monat. Am ersten Tag des zehnten Monats wurden die Gipfel der Berge sichtbar (zeigten sich). 001 GEN 008 006 {Und es war} am Ende von 40 Tagen öffnete Noach die Fensteröffnung des Kastens, die er angefertigt (gemacht) hatte. 001 GEN 008 007 Und er ließ den Raben losfliegen, [der] flog hin und her, bis das Wasser von der Erde getrocknet war. 001 GEN 008 008 Und er ließ die Taube von ihm wegfliegen, (um zu sehen =) um herauszufinden, ob die Wasser geringer geworden [seien] (vermindert [wären]) von der Oberfläche der Erde. 001 GEN 008 009 Aber die Taube fand keinen Ruheplatz für ihre Krallen und kehrte zu ihm in den Kasten zurück. Denn Wasser [war] auf der (= bedeckte die) Oberfläche der ganzen Erde. Und er streckte seine Hand aus und (nahm sie =) fing sie ein und brachte sie zu sich in den Kasten. 001 GEN 008 010 Und er wartete noch weitere sieben Tage, und erneut ließ er die Taube vom Kasten losfliegen. 001 GEN 008 011 Und die Taube kehrte zu ihm zurück zur Abendzeit. Und da! (siehe!), frisch gepflücktes Laub vom Ölbaum in ihrem Schnabel. Da erkannte Noach, dass die Wasser von der Erde verschwunden waren. 001 GEN 008 012 Und er wartete noch weitere sieben Tage, dann ließ er die Taube losfliegen. Aber sie kam nicht wieder zu ihm zurück. 001 GEN 008 013 Es war im 601. Jahr, im ersten Monat, am ersten Tag des Monats, da trockneten die Wasser auf der Erde. Da nahm Noach die Plane vom Kasten. Da sah er, und da! (siehe!), die Erdoberfläche trocknete. 001 GEN 008 014 Und im zweiten Monat, am 27. Tag des Monats, war die Erde trocken. 001 GEN 008 015 Da sprach Gott zu Noach {folgendermaßen}: 001 GEN 008 016 Geh aus dem Kasten, du und deine Frau und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne (= deine Schwiegertöchter) mit dir. 001 GEN 008 017 Alle Lebewesen, die bei dir sind, (alles Fleisch =) die Tierwelt mit den Vögeln und mit dem Vieh und mit allen Kriechtieren, die auf der Erde kriechen lass herausgehen mit dir, damit sie wimmeln (sich vervielfältigen, sich stark fortpflanzen) auf der Erde und fruchtbar sind und zahlreich werden auf Erden. 001 GEN 008 018 Da ging Noach hinaus und seine Söhne und seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm. 001 GEN 008 019 Alle Lebewesen: alle Kriechtiere und alle Vögel, alles, was sich regt auf der Erde nach seinen Gattungen ging aus dem Kasten heraus. 001 GEN 008 020 Und Noah baute einen Altar für JHWH und er nahm von allem reinen Tier und von allem reinen Geflügel und ließ Brandopfer aufsteigen auf dem Altar. 001 GEN 008 021 Und JHWH roch den angenehmen Geruch und JHWH sprach zu seinem Herzen: ich will nicht fortfahren zu verfluchen wieder die Menschheit um des Menschen willen, denn das Sinnen des Herzens des Menschen [ist] schlecht, von seiner Jugend an. Und ich werde nicht fortfahren zu schlagen wieder das ganze Leben, wie ich getan habe. 001 GEN 008 022 Fortan solange die Erde besteht Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht werden nicht aufhören 001 GEN 009 001 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihm: Seid fruchbar und mehrt euch und füllt die Erde. 001 GEN 009 002 Und Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird sein bei allen Tieren (Lebewesen) der Erde und bei allen Vögeln des Himmels, bei allem, das sich regt auf dem Erdboden und bei allen Fischen des Meeres - in Eure Hand wurden sie gegeben. 001 GEN 009 003 Alles, was sich regt, das lebendig ist, soll eure Speise sein. Wie das Grüne Kraut habe ich euch alles gegeben. 001 GEN 009 004 Nur das Fleisch mit der Lebenskraft (Seele) seines Blutes sollt ihr nicht essen. 001 GEN 009 005 Und gewiss werde ich ihr Blut, in dem ihre Lebenskraft (Seele) [ist] fordern. Von der Hand aller Lebewesen werde ich sie fordern. Und von der Hand des Menschen, von der Hand des Mannes, seines Bruders (Verwandten, Stammesgenossen) werde ich die Lebenskraft (Seele) des Menschen fordern. 001 GEN 009 006 Wer Menschenblut vergießt, durch einen Menschen wird sein Blut vergossen. Denn zum Bilde Gottes machte er den Menschen. 001 GEN 009 007 Und ihr sollt fruchtbar sein und euch vermehren. Ihr sollt wimmeln auf der Erde und viel werden (groß werden) auf ihr. 001 GEN 009 008 Da sprach Gott zu Noach und zu seinen Söhnen bei ihm {folgendermaßen}: 001 GEN 009 009 Und ich, seht!, schließe den Bund mit euch und eurer Nachkommenschaft nach euch. 001 GEN 009 010 Und mit jeder lebenden Seele, die bei euch ist: mit den Vögeln und mit dem Vieh und mit allen Lebenwesen der Erde bei euch. Von allem, was den Kasten verließ, allen Lebewesen der Erde. 001 GEN 009 011 Und ich schließe den Bund mit euch, dass nicht wieder ausgerottet wird (vertilgt wird) alles Fleisch (alle Lebewesen) von den Wassern der Sintflut. Und es wird nicht wieder eine Sintflut geben, zu verderben die Erde. 001 GEN 009 012 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, das ich gebe (setze) zwischen mir und {zwischen} euch und {zwischen} jeder lebenden Seele, die bei euch ist, für zukünftige Generationen. 001 GEN 009 013 Meinen Bogen stelle ich in die Wolken, und er ist das Zeichen des Bundes zwischen mir und {zwischen} der Erde. 001 GEN 009 014 Und es soll geschehen, wenn ich Wolken versammle über der Erde, dann lässt sich auch der Bogen in den Wolken sehen. 001 GEN 009 015 Dann werde ich gedenken des Bundes zwischen mir und {zwischen} euch und {zwischen} jeder lebenden Seele in allem Fleisch (allen Lebewesen). Und es sollen nicht wieder (sein =) kommen die Wasser der Sintflut, zu verderben alles Fleisch (alle Lebewesen). 001 GEN 009 016 [Wenn] der Bogen in den Wolken ist, dann sehe ich ihn und gedenke des ewigen Bundes zwischen Gott und {zwischen} jeder lebenden Seele in allem Fleisch (allen Lebewesen), die auf der Erde [sind]. 001 GEN 009 017 Und Gott sprach zu Noach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich schloss zwischen mir und {zwischen} allem Fleisch (allen Lebewesen), die auf der Erde [sind]. 001 GEN 009 018 Und es waren die Söhne Noachs, die herausgingen aus dem Kasten Schem und Ham und Japhet. {Und} Ham [war] der Vater Kanaans. 001 GEN 009 019 Diese drei [waren] die Söhne Noachs und von diesen breiteten sich aus (die ganze Welt =) alle Erdbewohner. 001 GEN 009 020 Und Noach fing an Landmann (Landwirt) [zu sein] und pflanzte einen Weingarten (Weinberg). 001 GEN 009 021 Als er vom Wein trank, berauschte er sich (betrank er sich) und entblößte sich in einem Zelt. 001 GEN 009 022 Da sah Ham, der Vater Kanaans, das Glied (die Scham, das Geschlechtsteil, den Penis) seines Vaters und berichtete seinen beiden (zwei) Brüdern draußen. 001 GEN 009 023 Da nahmen Schem und Japhet den Mantel (das Obergewand) und legten ihn um ihre beiden Schultern (Nacken) und gingen rückwärts und bedeckten (deckten zu) das Glied (die Scham, das Geschlechtsteil, den Penis) ihres Vaters, und ihre Gesichter [waren] abgewandt, und das Glied (die Scham, das Geschlechtsteil, den Penis) ihres Vaters sahen sie nicht. 001 GEN 009 024 Und es erwachte Noach von seinem Weinrausch und er erfuhr (erkannte) das, was ihm angetan hatte sein Sohn, der Jüngste. 001 GEN 009 025 Und er sprach: Verflucht sei Kanaan, ein Knecht von Knechten sei er für seine Brüder. 001 GEN 009 026 Und er sprach: Gesegnet sei JHWH, Gott Schems, und es sei Kanaan sein Knecht. 001 GEN 009 027 Weit mache (weiten Raum schaffe) Gott für Jafet und er soll wohnen in den Zelten Schems, und es sei Kanaan sein Knecht. 001 GEN 009 028 Und es lebte Noach nach der Wasserflut (Sintflut) [noch] 350 Jahre. 001 GEN 009 029 Und alle [Erden] Tage Noachs [sind] 950 Jahre, bis er starb. 001 GEN 010 001 Und diese [sind] Genealogien [der] Söhne Noachs Sem Ham und Jafet und es wurden geboren für sie Söhne nach der Wasserflut. 001 GEN 010 002 [Die] Söhne Jafets [sind] Gomer und Magog und Madai und Jawan und Tubal und Meschech und Tiras. 001 GEN 010 003 Und [die] Söhne Gomers [sind] Aschkenas und Rifat und Togarma. 001 GEN 010 004 Und [die] Söhne Jawans [sind] Elischa und Tarschisch [die] Kittäer und [die] Dodaniter. 001 GEN 010 005 Von diesen waren verteilt worden [die] Inseln der Völker in ihre Länder jedes (jeder?) nach seiner Sprache nach ihren Stammesverbänden in ihrem Volk. 001 GEN 010 006 Und [die] Söhne Hams [sind] Kusch und Mizrajim und Put und Kanaan. 001 GEN 010 007 Und [die] Söhne Kuschs [sind] Seba und Hawila und Sabta und Ragma und Sabtecha und [die] Söhne Ragmas [sind] Saba und Dedan. 001 GEN 010 008 Und Kusch hatte (hat) gezeugt den Nimrod jener hat [dann] angefangen zu werden ein Machthaber auf [der] Erde. 001 GEN 010 009 Jener war ein siegreicher Jäger vor [dem] Angesicht (in den Augen) JHWH s wegen dem sagt man Wie Nimrod, ein siegreicher Jäger vor [dem] Angesicht (in den Augen) JHWH s. 001 GEN 010 010 Und es wurde [der] Anfang seiner Herrschaft Babel und Erech und Akkad und Kalne im Lande Schinar. 001 GEN 010 011 Von jenem Land war [er?] ausgegangen [nach?] Assur und er baute das Ninive und das Rehobot-Ir und das Kelach. 001 GEN 010 012 Und das Resen zwischen Ninive und zwischen Kelach jenes [ist] die Stadt, die Große. 001 GEN 010 013 Und Mizrajim hat gezeugt die Luditer und die Anamiter und die Lehabiter und die Naftuhiter. 001 GEN 010 014 Und die Patrositer und die Kasluhiter, dass ausgegangen sind von dort [die] Philister, und die Kaftoriter. 001 GEN 010 015 Und Kanaan hat gezeugt den Sidon, seinen Erstgeborenen [Sohn], und den Het. 001 GEN 010 016 Und den Jebusiter und den Amoriter und den Girgaschiter. 001 GEN 010 017 Und den Hiwiter und den Arkiter und den Siniter. 001 GEN 010 018 Und den Arwaditer und den Zemariter und den Hamatiter und danach [haben?] zerstreut? [sich?] [die] Stammesverbände der Kanaaniter. 001 GEN 010 020 Dies [sind die] Söhne Hams nach ihren Stammesverbänden, nach ihren Sprachen in ihren Ländern, in ihrem Volk. 001 GEN 010 022 [Die] Söhne Sems [sind] Elam und Assur und Arpachschad und Lud und Aram. 001 GEN 010 023 Und [die] Söhne Arams [sind] Uz und Hul und Geter und Masch. 001 GEN 010 024 Und Arpachschad hatte (hat) gezeugt den Schelach und Schelach hat gezeugt [dann] den Eber. 001 GEN 010 026 Und Joktan hat gezeugt den Almodad und den Schelef und den Hazarmawet und den Jerach. 001 GEN 010 027 Und den Hadoram und den Usal und den Dikla. 001 GEN 010 028 Und den Obal und den Abimaël und den Saba. 001 GEN 010 029 Und den Ofir und den Hawila und den Jobab alle diese [sind] Söhne Joktans. 001 GEN 010 031 Diese [sind die] Söhne Sems nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sprachen in ihren Ländern, nach ihrem Volk. 001 GEN 010 032 Diese [sind die] Stammesverbände [der] Söhne Noachs, nach ihren Genealogien [jeweils?] in ihrem Volk und von diesen sind abgesondert worden die Völker auf [der] Erde nach der Wasserflut. 001 GEN 011 001 Und es war der ganzen Erde eine Sprache und diesselben Worte. 001 GEN 011 002 Und es geschah bei ihrem Aufbrechen von Osten her, und sie fanden eine Talebene im Land Schinar, und sie ließen sich dort nieder. 001 GEN 011 003 Und sie sprachen ein Mann zum anderen: „Auf, lasst uns Ziegel ziegeln und zum Brand brennen.“ Und der Ziegel war ihnen als Baustein und das Erdpech war ihnen als Lehm. 001 GEN 011 004 Und sie sprachen: „Auf, wir bauen uns eine Stadt und einen Turm und seine Spitze bis in den Himmel, und lasst uns uns einen Namen machen, damit wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde.“ 001 GEN 011 005 Und JHWH stieg herab, um die Stadt zu sehen und den Turm, den die Menschensöhne bauten. 001 GEN 011 006 Und JHWH sprach: „Siehe: Ein Volk, und eine Sprache für sie alle. Und dies [ist] der Anfang ihres Tuns, und jetzt [ist] für sie nichts mehr unausführbar von dem, was sie sinnen zu tun. 001 GEN 011 007 Auf, lasst uns hinabsteigen und dort ihre Sprache vermengen, damit sie nicht einer die Sprache des anderen hören.“ 001 GEN 011 008 Und JHWH zerstreute sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. 001 GEN 011 009 Darum nannte man ihren Namen Babel, denn dort vermengte JHWH die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute JHWH sie über die ganze Erde. 001 GEN 011 010 Dies [ist] die Geschlechterfolge. Sems. Sem, Sohn von hundert Jahren, zeugte Arpachschad, zwei Jahre nach der Flut. 001 GEN 011 011 Und Sem lebte nach seiner Zeugung des Arpachschad fünfhundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter 001 GEN 011 012 Und Arpachschad lebte 35 Jahre und er zeugte den Schelach. 001 GEN 011 013 Und Arpachschad lebte nach seiner Zeugung Schelachs 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 011 014 Und Schelach lebte dreißig Jahre und zeugte den Eber. 001 GEN 011 015 Und Schelach lebte nach seiner Zeugung Ebers 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 011 016 Und Eber lebte 34 Jahre und er zeugte Peleg. 001 GEN 011 017 Und Eber lebte nach seiner Zeugung Pelegs 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 011 018 Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Regu. 001 GEN 011 019 Und Peleg lebte nach seiner Zeugung des Regu 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 011 020 Und Regu lebte 32 Jahre und zeugte Serug. 001 GEN 011 021 Und Regu lebte nach seiner Zeugung des Serug 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter 001 GEN 011 022 Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte den Nahor. 001 GEN 011 023 Und Serug lebte nach seiner Zeugung des Nahors 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 011 024 Und Nahor lebte 29 Jahre und zeugte den Terach. 001 GEN 011 025 Und Nahor lebte nach seiner Zeugung Terachs 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 001 GEN 011 026 Und Terrach lebte 70 Jahre und er zeugte Abram, Nahor und Haran. 001 GEN 011 027 Und dies [ist] die Geschlechterfolge Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran und Haran zeugte Lot. 001 GEN 011 028 Und Haran starb vor dem Angesichts Terachs, seinem Vaters im Land seiner Geburt in Ur [in] Chaldäa. 001 GEN 011 029 Und es nahm [en] Abram und Nahor Frauen zu sich, der Name der Frau Abrams [war] Sarai und der Name der Frau Nahors [war] Milka, Tochter des Harans, Vater der Milka und Vater des Jiska. 001 GEN 011 030 Und Sarai war unfruchtbar, ihr [war] kein Kind. 001 GEN 011 031 Und Terach nahm Abram, seinen Sohn und Lot, den Sohn seines Sohnes Haran, und Sarai, seine Schwiegertochter, die Frau Abrams, seines Sohnes und sie zogen mit ihnen hinaus aus Ur, [aus] Chaldäa, um in das Land Kanaan zu gehen und sie kamen nach Haran und ließen sich dort nieder. 001 GEN 011 032 Und Terachs Lebenstage waren 205 Jahre und er starb in Haran. 001 GEN 012 001 Und JHWH sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in (nach) das Land, das ich dir zeigen werde! 001 GEN 012 002 Dann (und) ich werde dich zu einem großen Volk machen und (ich werde) dich segnen und (ich werde) deinen Namen groß (mächtig) machen und du [sollst] ([wirst]) ein Segen sein! 001 GEN 012 003 Und (dann) ich werde segnen, die dich segnen und den der dich schmäht (deine Ehre mindert, verflucht), werde ich verfluchen. Und gesegnet sind durch dich (in dir) alle Sippen (Völker) der Erde! 001 GEN 012 004 Und (also, da) Abram ging wie JHWH zu ihm geredet hatte – und Lot ging mit ihm. Und Abram war fünfundsiebzig Jahre alt (ein Sohn [von] fünfundsiebzig Jahren) als sie aus Haran auszogen. 001 GEN 012 005 Und Abram nahm Sarai, seine Frau, und Lot, den Sohn seines Bruders, und alle Güter, die er erworben hatte, und die Seelen, die sie in Haran erworben hatten – und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen und sie kamen in das Land Kanaan. 001 GEN 012 006 Und Abram zog durch das Land bis zu dem Ort Sichem, bis zur Eiche More. {und} Damals [waren] die Kanaaniter im Land. 001 GEN 012 007 Und JHWH zeigte sich (erschien) Abram und sprach: Ich werde deiner Nachkommenschaft dieses Land geben! Da (Und) baute er dort einen Altar für JHWH, der sich ihm gezeigt hatte (zeigte; ihm erschienen war, erschien). 001 GEN 012 008 Und er zog von dort in das Hügelland (Gebirge) im Osten von Bethel und er baute (streckte aus) sein Zelt auf – im Westen [war] Bethel und im Osten [war] Ai. Und er baute dort einen Altar für JHWH und er rief JHWHs Namen an. 001 GEN 012 009 Und Abram brach auf (riss [die Zeltpflöcke] heraus) und zog immer weiter Richtung Negev (Südland). 001 GEN 012 010 Und es war (enstand) eine Hungersnot im Land. Da (und es) zog Abram hinab nach Ägypten, um sich als Gast dort niederzulassen, denn schwer [war (drückte)] die Hungersnot im Land. 001 GEN 012 011 Und {es geschah,} als er sich anschickte hineinzukommen nach Ägypten, sagte er zu seiner Frau Sarai: Hör [mir] bitte zu! Ich bin mir bewusst, dass du eine Frau schön von Gestalt bist. 001 GEN 012 012 Und {es wird geschehen,} wenn die Ägypter dich sehen, werden sie sagen (denken): Dies {e} [ist] seine Frau! Und sie werden mich töten, dich aber werden sie leben lassen. 001 GEN 012 013 Sag’ bitte, du [seiest] meine Schwester, damit es mir gut geht deinetwegen und ich selbst leben bleibe deinethalben. 001 GEN 012 014 Und {es geschah,} als Abram hineinkam nach Ägypten, sahen die Ägypter die Frau, dass sie sehr schön [war]. 001 GEN 012 015 Dann (und es) sahen die Höflinge (Obersten) des Pharao sie und priesen sie beim Pharao; da nahm man die Frau [in] das Haus (den Palast) des Pharao. 001 GEN 012 016 Und Abram ging es gut ihretwegen; und er bekam Kleinvieh (Schafe und Ziegen), Rindvieh, Esel, Sklaven, Sklavinnen, Eselinnen und Kamele. 001 GEN 012 017 Da schlug JHWH den Pharao und seinen Hofstaat [mit] großen (schweren) Plagen (Schlägen) Sarais wegen, der Frau Abrams. 001 GEN 012 018 Da (und es) rief [der] Pharao nach Abram und sagte: „Was hast du mir da angetan? Warum hast du mir nicht mitgeteilt, dass sie deine Frau ist? 001 GEN 012 019 Warum hast du gesagt: Sie [ist] meine Schwester, [so dass] ich sie mir zur Frau nahm? Und nun, bitte, [da ist] deine Frau! Nimm [sie] und geh!“ 001 GEN 012 020 Und seinetwegen beauftragte [der] Pharao Männer, ihn, seine Frau und alles, was ihm [gehörte], [hinaus] zugeleiten. 001 GEN 013 001 Und Abram zog hinauf aus Ägypten, er und seine Frau und alles, was ihm [gehörte], und Lot mit ihm in den Negeb (das Südland). 001 GEN 013 002 Und Abram [war] sehr reich durch das Vieh, durch das Silber und durch das Gold. 001 GEN 013 003 Und er ging zu seinen Stationen vom Negeb (Südland) bis Bet-El, bis zu dem Ort, wo anfangs sein [e] Zelt [e] gewesen war [en] zwischen Bet-El und Ai, 001 GEN 013 004 an den Ort, wo er früher den Altar errichtet (gemacht) hatte: Und Abram rief dort den Namen JHWH s an. 001 GEN 013 005 {Und} auch Lot, der mit Abram zog (ging), hatte Kleinvieh (Schafe, Ziegen), Rindvieh (Rinder) und Zelte. 001 GEN 013 006 Doch das Land ertrug es nicht (gab nicht genug her), dass sie beide zusammen blieben (wohnten), denn ihr Viehbesitz war groß; {und} sie konnten nicht zusammen bleiben (wohnen). 001 GEN 013 007 So (und es) enstand Streit zwischen den Hirten (Hütenden) des Viehs Abrams und {zwischen} den Hirten (Hütenden) des Viehs Lots; sowohl die Kanaaniter als auch die Perisiter wohnten damals im Land. 001 GEN 013 008 Da sagte Abram zu Lot: Es darf doch kein Hader sein zwischen mir und {zwischen} dir, {und} zwischen meinen Hirten und {zwischen} deinen Hirten; denn {Menschen,} Brüder [sind] wir. 001 GEN 013 009 [Ist] nicht das ganze Land vor dir? Trenne dich doch von mir. Wenn die linke Seite [deine ist], will ich mich nach rechts wenden, und wenn die rechte Seite [deine ist], will ich mich nach links wenden. 001 GEN 013 010 Da (und es) erhob Lot seine Augen (ließ Lot seinen Blick kreisen) und sah den ganzen Umkreis des Jordan (die ganze Jordangegend), dass er (sie) ausnahmslos wasserreich [war], bevor JHWH Sodom und Gomorra zerstört hatte, wie der Garten JHWH s, wie das Land Ägypten, [und zwar] bis nach Zoar. 001 GEN 013 011 Und Lot wählte für sich den ganzen Umkreis des Jordan (die ganze Jordangegend); dann brach Lot auf nach Osten, so dass sie sich einer vom anderen trennten. 001 GEN 013 012 Abram blieb (wohnte) [also] im Land Kanaan und Lot blieb (wohnte) in den Städten (Stadtgebieten) des Umkreises [des Jordan] (der Jordangegend) im Osten und zeltete (und kam auf seinen Wanderungen) bis nach Sodom. 001 GEN 013 013 Und die Männer (Menschen/Einwohner) Sodoms [waren] böse und sündig bezüglich JHWH s in hohem Maß. 001 GEN 013 014 Aber (und) JHWH sagte zu Abram nach der Trennung (dem Trennen) Lots von ihm: „Erhebe bitte deine Augen (lass bitte deinen Blick kreisen) und schaue von dem Ort aus, wo du stehst, nach Norden und zum Negeb (nach Süden) und nach Osten und meerwärts (nach Westen). 001 GEN 013 015 Denn das ganze Land, das du siehst: dir werde (will) ich es geben und deiner Nachkommenschaft für immer. 001 GEN 013 016 Und ich werde deine Nachkommenschaft [zahlreich] wie den Staub der Erde machen, {wovon gilt}: wenn ein Mensch (Mann) den Staub der Erde zählen kann, wird (kann) er auch deine Nachkommenschaft zählen. 001 GEN 013 017 Steh auf (los)! Geh umherim Land nach seiner Länge und nach seiner Breite; denn dir werde (will) ich es geben. 001 GEN 013 018 Also (und es) zeltete Abram (zog Abram umher) und kam und blieb (wohnte) bei den großen Bäumen Mamres in [dem Gebiet] Hebron [s]; {und} dort baute (errichtete) er JHWH einen Altar.“ 001 GEN 014 001 Und es begab sich in den Tagen Amrafels, des Königs von Babylon (Schinar), Arjochs, des Königs von Ellasar, Kedarlaomers, des Königs von Elam und Tidals, des Königs von Völkern, 001 GEN 014 002 da führten sie Krieg gegen Bera, den König von Sodom, und gegen Birscha, den König von Gomorra, Schinaw, den König von Edom, und Schemewer, den König von Zebojim, und den König von Bela, das ist Zoar. 001 GEN 014 003 Diese alle hatten sich verbündet im Tal Sidim, das ist das Salzmeer (das Tote Meer). 001 GEN 014 004 Zwölf Jahre hatten sie Kedarlaomer gedient (waren sie Vasallen gewesen), und (aber) im dreizehnten Jahr hatten sie sich empört (sich aufgelehnt, waren abgefallen). 001 GEN 014 005 Aber im vierzehnten Jahr kamen Kedarlaomer und die Könige, die mit ihm [verbündet] waren. Und sie schlugen die Refaiter bei (in) Aschterot Karnim, und die Susiter bei (in) Ham und die Emäer in der Ebene Kirjatim 001 GEN 014 006 und die Horiter auf ihrem Gebirge Seir bis nach El Paran (Eilat), das an der Wüste [liegt]. 001 GEN 014 007 Dann machten sie kehrt und kamen nach Ein Mischpat („Gerichtsbrunnen“), das ist Kadesch. Und sie schlugen das ganze Gebiet der Amalekiter und auch (sogar) die Amoriter, die in (bei) Hazezon Tamar (En-Gedi) wohnten. 001 GEN 014 008 Da zogen aus der König von Sodom und der König von Gomorra, {und} der König von Adma, {und} der König von Zebojim und der König von Bela, das ist Zoar. Und sie stellten sich in Schlachtordnung auf im Tal Siddim 001 GEN 014 009 gegen Kedarlaomer, den König von Elam, und Tidal, den König von Völkern, {und} Amrafel, den König von Sinar und Arjoch, den König von Ellasar, vier Könige gegen diese fünf. 001 GEN 014 010 Aber (und) das Tal Sidim [hatte] viele Bitumengruben. Und als die Könige von Sodom und Gomorra flohen, da fielen sie dort hinein; die übrig blieben flohen zum (auf's) Gebirge. 001 GEN 014 011 Da nahmen (konfiszierten, erbeuteten) sie alle Habe (Güter, Besitz) Sodoms und Gomorras und alle Vorräte und zogen fort. 001 GEN 014 012 Sie nahmen aber auch Lot [gefangen, als Geisel] (verschleppten Lot) und seinen Besitz (Habe, Güter), den Brudersohn (= Neffen) Abrams, und zogen fort. Er aber hatte in Sodom gewohnt. 001 GEN 014 013 Da kam ein Entkommener und erzählte (gab Nachricht) dem Abram. Der wohnte bei (unter) den heiligen Bäumen (großen Bäumen, Terebinthen) Mamres, des Amoriters, ein Bruder von Eschkol und Aner; die waren Verbündete Abrams. 001 GEN 014 014 Als Abram hörte, dass sein Neffe (Verwandter) gefangen weggeführt worden war, da führte er zum Kampf seine Bewährten (Erfahrenen) [Knechte], die in seinem Haus geboren worden waren, 318 [Mann], und verfolgte [die Angreifer] bis Dan 001 GEN 014 015 Da teilte er (sich =) seine Schar [und fiel] über sie [her] bei Nacht, er und seine Knechte, und schlug sie. Und er verfolgte sie bis Hoba, das nördlich von Damaskus [liegt]. 001 GEN 014 016 Und er brachte zurück alle Habe (Besitz, Güter), und auch Lot, seinen Neffen (Verwandten) und seinen Besitz (Habe, Güter) brachte er zurück, und auch die Frauen und das Volk. 001 GEN 014 017 Da zog aus der König von Sodom, ihm entgegen, nachdem er zurückgekehrt war vom (Schlagen =) Sieg über Kedar-Laomer, und die Könige, die mit ihm [verbündet] waren, ins Tal „Tal“ (Schawe), das ist das Königstal. 001 GEN 014 018 Aber Melchi-zedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus. Er aber war ein Priester des höchsten Gottes. 001 GEN 014 019 {Und} Er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram vom höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. 001 GEN 014 020 Und gepriesen sei der höchste Gott, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und er (= Abram) gab ihm den Zehnten von allem. 001 GEN 014 021 Da sprach der König von Sodom zu Abram: Gib mir die Leute, aber die Güter (Habe, Besitz) nimm dir. 001 GEN 014 022 Da sprach Abram zum König von Sodom: Ich erhebe meine Hand zu JHWH, dem höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde: 001 GEN 014 023 (Weder einen Faden noch einen Sandalenriemen =) Nicht das Geringste [werde ich nehmen], und nicht werde ich nehmen von allem, was dein [ist]. Und du sollst nicht sagen [können]: Ich habe den Abram reich gemacht. 001 GEN 014 024 Außer nur [das], was die Knechte aßen, und der (Beute) Anteil der Männer, die mit mir gingen: Aner, Eschkol und Mamre: Sie sollen (lass) ihren (An) Teil nehmen. 001 GEN 015 001 (Nach diesen Angelegenheiten =) Darauf geschah das Wort JHWH s zu Abram in einer Vision {folgendermaßen}: Fürchte dich nicht, Abram. Ich bin dein Schild. Dein Lohn ist sehr reich. 001 GEN 015 002 Da sprach Abram: Mein Herr JHWH, was wirst du mir geben? Denn ich (wandle =) bin kinderlos. Besitzer meines Hauses, dieser [wird sein] der Damaszener Elieser. 001 GEN 015 003 Da sprach Abram: Sieh, mir hast du keinen Nachkommen gegeben, und siehe!, ein „Sohn des Hauses“ wird mich beerben. 001 GEN 015 004 Und siehe!, das Wort JHWH s [geschah] zu ihm {folgendermaßen}: Dieser wird dich nicht beerben. Sondern der von dir abstammt, der wird dich beerben. 001 GEN 015 005 Und er ließ ihn nach draußen gehen und sprach: Blicke {doch} auf zum Himmel und zähle die Sterne! Kannst du sie zählen? Und er sprach: Nein. - So wird deine Nachkommenschaft sein. 001 GEN 015 006 Und er traute JHWH, und der rechnete es ihm als Gerechtigkeit an. 001 GEN 015 007 Und er sprach zu ihm: Ich bin JHWH, der dich herausgeführt hat aus Ur der Kaldäer, um dir dies Land als rechtmäßigem Besitzer zu geben. 001 GEN 015 008 Da sprach er: Mein Herr JHWH, woran soll (werde) ich erkennen, dass ich es besitzen werde? 001 GEN 015 009 Da sprach er zu ihm: bring mir eine dreijährige Färse {und} eine dreijährige Ziege {und} einen Widder {und} eine Turteltaube und eine Jungtaube. 001 GEN 015 010 Da brachte er ihm diese alle und er zerteilte sie in der Mitte und er legte jedes Teil gegenüber seinem Widerpart, aber die Vögel zerteilte er nicht. 001 GEN 015 011 Und als die Raubvögel herabstießen auf die Kadaver, da verscheuchte sie Abram. 001 GEN 015 012 Und als die Sonne unterging (am Untergehen war), da fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe!, ein Schrecken [und] große Finsternis fielen auf ihn. 001 GEN 015 013 Da sprach er zu Abram: Du sollst wissen, dass deine Nachkommenschaft Fremdling sein wird in einem Land, das ihm nicht gehört (nicht sein Land ist). Und sie werden ihnen dienen, und sie werden von ihnen schlecht behandelt werden 400 Jahre [lang]. 001 GEN 015 014 Doch das Volk, dem sie gedient haben, strafe ich. Und hierauf werden sie ausziehen mit großen Gütern (Habe, Besitz). 001 GEN 015 015 Und du sollst (wirst) gehen zu deinen Vätern in Frieden. Und du wirst begraben werden in einem (guten =) hohen Alter. 001 GEN 015 016 Und [erst] in der vierten Generation sollen (werden) sie hierher zurückkommen, denn nicht vollständig sind die Sünden der Amoriter bis jetzt. 001 GEN 015 017 Und als die Sonne untergegangen war, da (geschah eine dichte Finsternis =) wurde es sehr finster, und siehe!, ein rauchender Ofen und eine Feuerfackel, die ging zwischen diesen abgeschnittenen Stücken hin. 001 GEN 015 018 An diesem Tag schloss JHWH mit Abram einen Bund {sprechend}: Deinen Nachkommen habe ich dies Land gegeben vom Fluss Ägyptens bis zum großen Fluss, dem Fluss Eufrat: 001 GEN 015 019 Die Keniter {und} die Kenisiter {und} die Kadmonäer 001 GEN 015 020 {und} die Hittiter {und} die Perisiter {und} die Refaiter 001 GEN 015 021 {und} die Ammoniter {und} die Kanaaniter {und} die Girgasiter und die Jebusiter. 001 GEN 016 001 Und Sarai, die Frau Abrams, gebar nicht für ihn. Und sie hatte eine ägyptische Sklavin und (ihr Name war =) sie hieß Hagar. 001 GEN 016 002 Und Sarai sagte zu Abram: Sieh doch, JHWH hat mich verschlossen vom Gebären, schlafe doch mit meiner Sklavin, vielleicht erhalte ich ein Kind durch sie. Und Abram hörte auf die Stimme Sarais. 001 GEN 016 003 Und Sarai, die Frau Abrams, nahm Hagar, ihre ägyptische Sklavin, am Ende von zehn Jahren, die Abram im Land Kanaan gewohnt hatte. Und sie gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau. 001 GEN 016 004 Da schlief er mit Hagar und sie wurde schwanger. Als sie aber bemerkte (sah), dass sie empfangen hatte, da war ihre Herrin verachtet (gering geschätzt) in ihren Augen. 001 GEN 016 005 Da sagte Sarai zu Abram: das mir zugefügte Leid [komme] über dich! Ich gab dir meine Sklavin in deinen Schoß. Doch als sie sah, dass sie empfangen hatte, da wurde ich verachtet (gering geschätzt) in ihren Augen. JHWH möge richten zwischen mir und {zwischen} dir. 001 GEN 016 006 Da sagte Abram zu Sarai: Siehe, deine Magd ist in deiner Hand. Tu ihr was gut ist (das Gute) in deinen Augen. Da demütigte (erniedrigte, behandelte schlecht) Sarai sie, und sie brannte durch (floh) (von ihrem Angesicht =) vor ihr. 001 GEN 016 007 Und der Bote JHWH s fand sie an einem Wasserbrunnen (einer Wasserquelle) in der Wüste, am Brunnen (an der Quelle) auf dem Weg nach Schur. 001 GEN 016 008 Und er sprach (Da sprach er): Hagar, Magd der Sarai (Sarais Magd), woher kommst? Und wohin gehst du? Sie aber sprach: (Von dem Angesicht =) Vor Sarai, meiner Herrin, bin ich durchgebrannt (geflohen). 001 GEN 016 009 Da sprach zu ihr der Bote JHWH s: Kehre zurück zu deiner Herrin und beuge dich unter ihre Hände! 001 GEN 016 010 Und es sprach zu ihr der Bote JHWH s: überaus zahlreich werde ich deine Nachkommen machen, dass sie wegen der Menge nicht zu zählen sind. 001 GEN 016 011 Und es sprach zu ihr der Bote JHWH s: Sieh! du bist schwanger und du wirst einen Sohn gebären und du sollst (wirst) ihn Ismael nennen, denn JHWH hat auf dein Leiden (Elend) gehört. 001 GEN 016 012 Und er wird ein Wildmensch sein, seine Hand gegen alle, und aller Hände gegen ihn, und vor {das Gesicht} allen seinen Brüdern wird er wohnen. 001 GEN 016 013 Da (rief =) nannte sie den Namen JHWH s, der geredet hatte mit ihr: Du bist „El-Roi“ (Der Gott, der mich sieht). Denn sie fragte [sich] (sagte): Ob ich auch hier hinter dem her gesehen habe, der mich sieht? 001 GEN 016 014 Darum nennt man den Brunnen „Beer-Lachaj-Roi“ (Brunnen des Lebendigen, der mich sieht). Siehe, er liegt zwischen Kadesch und Bered. 001 GEN 016 015 Und Hagar gebar dem Abram einen Sohn. Und Abram (rief den Namen des Sohnes =) nannte den Sohn, den ihm Hagar geboren hatte, Ismael. 001 GEN 016 016 Und Abram war 86 Jahre alt, als Hagar Ismael dem Abram gebar. 001 GEN 017 001 Und Abram war 99 Jahre [alt], da erschien JHWH dem Abram. Und er sprach (da sprach er) zu ihm: ich bin „El Schaddai“ Hab Gemeinschaft mit mir und sei vollkommen (fehlerfrei). 001 GEN 017 002 Und ich werde festsetzen (geben, schenken) meinen Bund zwischen mir und {zwischen} dir. Und ich werde dich zahlreich (groß) machen im höchsten Grade (überaus). 001 GEN 017 003 Da fiel Abram auf sein Angesicht. Da sprach Gott zu ihm {folgendermaßen}: 001 GEN 017 004 Ich, siehe, [schließe, habe] meinen Bund mit dir und du wirst zum Vater einer lärmenden Menge von Völkern. 001 GEN 017 005 Und dein Name soll nicht mehr „Abram“ genannt werden, sondern dein Name soll sein „Abraham“, denn ich habe dich zum Vater einer lärmenden Menge von Völkern gemacht. 001 GEN 017 006 Und ich werde dich überaus (über die Maßen) fruchtbar machen, und ich mache dich zu Völkern, und Könige werden aus dir hervorgehen. 001 GEN 017 007 Und ich habe meinen Bund (errichtet =) geschlossen zwischen mir und {zwischen} dir und {zwischen} deinen Nachkommen nach dir für ihre Nachkommenschaft zu einem ewigen Bund, um dein Gott zu sein und [Gott] deiner Nachkommen nach dir. 001 GEN 017 008 Und ich werde dir geben und deinen Nachkommen nach dir das Land (deines Aufenthaltes in der Fremde =), wo du als Fremdling lebst, das ganze Land Kanaan, zur ewigen Besitzung. Und ich werde ihr Gott sein. 001 GEN 017 009 Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten (beobachten, beachten); du und deine Nachkommen nach dir für ihre Nachkommenschaft. 001 GEN 017 010 Dies [ist] mein Bund, den sie halten (beachten, beobachten) sollen, zwischen mir und {zwischen} euch und {zwischen} deinen Nachkommen nach dir: ihr sollt euch beschneiden lassen, alles (männliche =), was männlich ist. 001 GEN 017 011 Und ihr sollt beschneiden das Fleisch eurer Vorhaut. Und es soll geschehen zum Zeichen meines Bundes zwischen mir und {zwischen} euch. 001 GEN 017 012 Ist einer acht Tage alt, soll er sich beschneiden lassen, alles männliche bei euch in eurer Nachkommenschaft, (im Haus Geborener =) Haussklave und mit Geld Erworbener [Sklave] von allen Fremden (Ausländern), die nicht von deiner Nachkommenschaft sind. 001 GEN 017 013 Undbedingt beschneiden lassen soll sich (der in deinem Haus Geborene =) dein Haussklave und der mit deinem Geld Erworbene [Sklave]. Und es soll sein mein Bund an eurem Glied ein ewiger Bund. 001 GEN 017 014 Und unbeschnittenes Männliches, das nicht beschneiden lässt das Fleisch seiner Vorhaut, ausgerottet werden soll jenes Wesen aus meinem Volk. Es hat meinen Bund gebrochen. 001 GEN 017 015 Da sprach Gott zu Abraham: Sarai, deine Frau, (du sollst nicht ihren Namen rufen =) sollst du nicht nennen „Sarai“, denn Sara ist ihr Name. 001 GEN 017 016 Und ich werde sie segnen. Und auch von ihr werde ich dir einen Sohn geben. Und ich werde sie segnen, und sie wird Völker haben (hervorbringen?); Könige der Völker werden aus ihr hervorgehen. 001 GEN 017 017 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte. Und er sprach (zu seinem Herzen =) zu sich: Soll mir Hundertjährigem [ein Kind] geboren werden? Und soll Sara, die Neunzigjährige, gebären? 001 GEN 017 018 Und Abraham sprach zu Gott: Wenn doch Ismael vor dir leben könnte! 001 GEN 017 019 Da sprach Gott: Nein, vielmehr: Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären. Und du sollst (seinen Namen rufen =) ihn Isaak nennen. Und ich werde meinen Bund mit ihm schließen, einen ewigen Bund mit seinem Nachkommen nach ihm. 001 GEN 017 020 Doch wegen Ismael habe ich dich erhört. Sieh, ich habe ihn gesegnet, und ich werde ihn fruchtbar machen und {ihn} zahlreich {machen} über alle Maßen (überaus). Zwölf (Stammes) Fürsten wird er zeugen, und ich werde ihn zu einem großen Volk machen. 001 GEN 017 021 Aber meinen Bund (richte ich auf =) schließe ich mit Isaak, den dir Sara gebären wird um diese Zeit im nächsten (folgenden) Jahr. 001 GEN 017 022 Und er beendete (zu reden =) sein Gespräch mit ihm, und Gott stieg auf von Abraham. 001 GEN 017 023 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Haussklaven und alle von seinem Geld Erworbenen, alles Männliche unter den Menschen im Hause Abrahams. Und er beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut an eben diesem Tag, wie Gott ihm gesagt hatte. 001 GEN 017 024 Abraham war 99 Jahre [alt], als er sich am Fleisch seiner Vorhaut beschneiden ließ. 001 GEN 017 025 Und Ismael, sein Sohn, war 13 Jahre [alt], als er sich am Fleisch seiner Vorhaut beschneiden ließ. 001 GEN 017 026 An eben diesem Tag ließ sich Abraham beschneiden und sein Sohn Ismael. 001 GEN 017 027 Und alle Männer seines Hauses, Hausgeborene und für Geld Erworbene von Ausländern (Fremden) ließen sich mit (von?) ihm beschneiden. 001 GEN 018 001 Und es erschien (ließ sich sehen, wurde sichtbar) {zu} ihm JHWH bei den Terebinten von Mamre; während er gerade [am] Eingang des Zeltes saß, als der Tag heiß war. 001 GEN 018 002 Und er erhob seine Augen (blickte auf) und sah, dass da drei Männer vor ihm standen; und als er [sie] sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen und warf sich nieder auf die Erde. 001 GEN 018 003 Und er sagte: Bitte Herr, wenn ich Gunst (Gnade, Zuneigung, Freundlichkeit) in deinen Augen gefunden habe, gehe bitte nicht vorbei an deinem Diener (Knecht, Sklaven). 001 GEN 018 004 Lasst euch doch ein wenig Wasser bringen, damit ihr eure Füße waschen und euch unter den Baum legen könnt. 001 GEN 018 005 Und ich will einen Bissen Brot holen, damit ihr euch stärken könnt; danach könnt ihr weiterziehen. Denn dazu seid ihr [doch] bei eurem Diener vorbeigekommen. Und sie sagten: Mach es so, wie du gesagt (geredet) hast. 001 GEN 018 006 Da eilte Abraham ins Zelt zu Sara und sagte: Hole rasch drei Sea Mehl, [und zwar] feinen Weizengrieß, knete es und mache Brotfladen. 001 GEN 018 007 Auch (und) zu den Rindern lief Abraham, und nahm ein Rind, zart (jung) und gut, und gab es {zu} dem Diener, der es eilig zubereitete. 001 GEN 018 008 Und er nahm Dickmilch (Butter, Rahm), Milch und das Rind, das er hatte zubereitet lassen, und setzte [es] ihnen vor; er aber stand bei ihnen unter dem Baum, während sie aßen. 001 GEN 018 009 Und sie fragten ihn (sagten zu ihm): Wo [ist] deine Frau Sara? {Und} er antwortete (sagte): Da (siehe), im Zelt. 001 GEN 018 010 {Und} er sagte: Ich werde auf jeden Fall zu dir zurückkehren im nächsten Jahr; und dann (siehe) [wird] deine Frau Sara einen Sohn [haben]. {Und} Sara hörte [am] Eingang des Zeltes [zu], das hinter ihm war. 001 GEN 018 011 {Und} Abraham und Sara [waren] alt, fortgeschritten in [ihren] Tagen (hochbetagt); ein Leben wie das der Frauen hatte es für Sara nicht gegeben (gab es für Sara nicht mehr). 001 GEN 018 012 Da lachte Sara in ihrem Inneren, indem sie dachte: Nachdem ich alt geworden bin, soll mir Lust werden? 001 GEN 018 013 Da sagte JHWH zu Abraham: Warum hat Sara denn gelacht, indem sie sagte: Werde (kann) ich denn wirklich [noch] gebären, obwohl ich alt bin? 001 GEN 018 014 Kann (wird, sollte) etwas unmöglich (wunderbar, rätselhaft, außergewöhnlich) sein für JHWH? Zur bestimmten (vereinbarten) Zeit werde ich zu dir zurückkehren im nächsten Jahr, dann wird Sara einen Sohn haben. 001 GEN 018 015 Da leugnete (log) Sara, indem sie sagte: Ich habe nicht gelacht. Sie hatte nämlich Angst. {Und} er sagte: Doch, du hast gelacht. 001 GEN 018 016 Und die Männer erhoben sich von dort und schauten hinaus gen Sodom; Abraham ging aber mit ihnen um sie zu entlassen (begleiten). 001 GEN 018 017 Und JHWH [war es, der] sagte (dachte): Bin ich einer, der vor Abraham verheimlicht, was ich zu tun gedenke? 001 GEN 018 018 Abraham wird doch auf jeden Fall zu einem großen und mächtigen (starken) Volk werden und Segen werden sich zuschreiben seinetwegen alle Völker der Erde. 001 GEN 018 019 Denn ich habe ihn erwählt (erkannt; kümmere mich um ihn; achte auf ihn), damit er seinen Kindern (Söhnen) und seinen Angehörigen (seinem Haus) nach ihm befiehlt, den Weg (die Handlungsweise, Lebensweise) JHWH s zu bewahren (hüten; beachten), indem sie gerecht (richtig, wahrhaftig, aufrichtig) und rechtmäßig (gebührend) handeln damit JHWH auf (über) Abraham kommen lässt (bringt), was er über ihn geredet hat (ihm versprochen hat). 001 GEN 018 020 Da sagte JHWH: Das Klagegeschrei [über] Sodom und Gomorra [ist] in der Tat zahlreich und ihre Sünde ist in der Tat sehr schwer. 001 GEN 018 021 Ich will herabsteigen und sehen, ob sie entsprechend dem Klagegeschrei über sie, das zu mir kommt, tun, sie alle; und wenn nicht, will ich es wissen. 001 GEN 018 022 Und die [zwei] Männer wandten sich von dort um (ab, weg) und gingen [in Richtung] Sodom; Abraham aber stand noch vor JHWH. 001 GEN 018 023 Da kam Abraham näher und fragte (sagte): Wirst du etwa den Gerechten mitsamt dem Ungerechten (Frevler, Gottlosen) dahinraffen? 001 GEN 018 024 Vielleicht gibt es 50 Gerechte in {mitten} der Stadt; wirst du [sie] etwa dahinraffen und dem Ort nicht um der 50 Gerechten willen, die in ihm [sind], vergeben? 001 GEN 018 025 Abstand [sei] dir von solchem Tun, einen Gerechten mitsamt einem Ungerechten zu töten! Dann wird {wie} der Gerechte wie der Ungerechte sein; Abstand [sei] dir [davon]! Wird der Richter der ganzen Erde nicht Recht tun? 001 GEN 018 026 Da sagte JHWH: Wenn ich in Sodom 50 Gerechte inmitten der Stadt finde, dann werde ich dem ganzen Ort um ihretwillen vergeben. 001 GEN 018 027 Darauf hob (antwortete) Abraham an und sagte: Sieh doch, ich habe begonnen (in Angriff genommen, mich entschlossen) zum Herrn zu reden, obwohl ich Erdenstaub [bin]. 001 GEN 018 028 Vielleicht werden [an] den fünfzig Gerechten fünf fehlen. Wirst du [dann] wegen fünf [Menschen] die ganze Stadt vernichten? {Und} er antwortete (sagte): Ich werde [sie] nicht vernichten, wenn ich dort 45 [Gerechte] finde. 001 GEN 018 029 Und er fuhr weiterhin fort zu ihm zu reden und sagte: Vielleicht werden dort [nur] vierzig gefunden. {Und} er antwortete (sagte): Ich werde [es] nicht tun um der Vierzig willen. 001 GEN 018 030 Da sagte [Abraham]: Der Herr zürne bitte nicht, wenn (dass) ich [wieder] rede. Vielleicht werden dort [nur] 30 [Gerechte] gefunden. {Und} er antwortete (sagte): Ich werde es nicht tun, wenn ich dort [nur] 30 finde. 001 GEN 018 031 Da sagte [Abraham]: Sieh doch, ich habe begonnen (in Angriff genommen, mich entschlossen) zum Herrn zu reden. Vielleicht werden dort [nur] 20 [Gerechte] gefunden. {Und} er antwortete (sagte): Ich werde [auch] um der 20 [Gerechten] willen [die Stadt] nicht vernichten. 001 GEN 018 032 Da sagte [Abraham]: Der Herr zürne bitte nicht, wenn ich nur diesmal [noch] rede. Vielleicht werden dort [nur] zehn [Gerechte] gefunden. {Und} er antwortete (sagte): Ich werde [auch] um der zehn [Gerechten] willen [die Stadt] nicht vernichten. 001 GEN 018 033 Und JHWH ging, als er alles zu Abraham geredet hattet; Abraham aber kehrte zu seinem [Wohn-] Ort zurück. 001 GEN 019 001 Und die Boten (Engel) kamen am Abend nach Sodom, als Lot gerade im Tor Sodoms saß; {und} Lot sah [sie], stand auf, [ging] ihnen entgegen und warf sich [mit dem] Gesicht zur Erde nieder. 001 GEN 019 002 Und er sagte: Bitte, meine Herren, kommt doch zum Haus eures Dieners (Sklaven, Knechts), übernachtet [dort] und wascht eure Füße; dann (und) könnt (werdet) ihr euch [morgen] früh aufmachen und eures Weges gehen (weitergehen). Aber (und) sie sagten: Nein, sondern im Torplatz werden (wollen) wir übernachten. 001 GEN 019 003 Da drang er sehr in sie (nötigte er sie sehr), so dass sie [schließlich] zu ihm kamen (wichen) und in sein Haus hineingingen; dort (und) machte er für sie ein Festmahl; außerdem buk er Mazzen und sie aßen. 001 GEN 019 004 Noch ehe sie sich schlafen legten, hatten die Männer der Stadt, die Männer Sodoms, sich [schon] rings gegen das Haus versammelt, vom Jungen {und} bis zum Alten, die ganze Bevölkerung, ohne Ausnahme. 001 GEN 019 005 Und sie riefen nach Lot und fragten ihn (sagten ihm): Wo [sind] die Männer, die heute Nacht zu dir hineingegangen sind (bei dir eingekehrt sind)? Bring sie hinaus zu uns {und} wir werden es ihnen [schon] besorgen. 001 GEN 019 006 Da ging Lot zu ihnen hinaus [vor] den Eingang, aber (und) die Tür verschloss er hinter sich. 001 GEN 019 007 Und er sagte: Tut doch nicht [s] Böse [s], meine Brüder! 001 GEN 019 008 Seht doch, mir [gehören] zwei Töchter, die [noch] keinem Mann beigewohnt haben: Lasst mich doch sie zu euch hinausbringen, und tut ihnen wie [es] gut in euren Augen [ist]; nur diesen Männern mögt (sollt, dürft) ihr nichts tun, denn deshalb sind sie in den Schutz meines Hauses gekommen. 001 GEN 019 009 Sie aber sagten: Mach, dass du wegkommst! Und sie fuhren fort (sagten): Dieser Ein [zeln] e ist [doch] gekommen [um] unseren Schutz zu genießen! Und nun will er in der Tat das Sagen haben. Wir werden dir ihretwegen übel mitspielen. Und sie drangen sehr gegen (in) den Mann, gegen (in) Lot, und kamen näher um die Tür aufzubrechen. 001 GEN 019 010 Da ergriffen die Männer [Lot von drinnen] und zogen (brachten) ihn (Lot) zu sich ins Haus hinein, {und} die Tür verschlossen sie [wieder]. 001 GEN 019 011 {Und} die Männer {die} [vor dem] Eingang des Hauses schlugen sie mit völliger Blindheit, von jung bis alt, so dass sie’s müde wurden den Eingang zu finden. 001 GEN 019 012 Dann sagten die Männer zu Lot: Wer noch hier [zu] dir [gehört], ein Schwiegersohn, deine Söhne und deine Töchter und alles, was dir in der Stadt [gehört], [die] bring hinaus aus dem Ort! 001 GEN 019 013 Denn wir sind dabei diesen Ort zu vernichten, weil die Klage über sie (die Bewohner) groß geworden ist vor JHWH, da hat JHWH uns geschickt sie (die Stadt) zu vernichten. 001 GEN 019 014 Da ging Lot hinaus [in die Stadt] und redete zu (mit) seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen würden (sollten) und sagte: {Steht} auf, geht hinaus aus diesem Ort, denn JHWH ist im Begriff die Stadt zu vernichten. Da war er in den Augen seiner Schwiegersöhne wie ein Scherzender. 001 GEN 019 015 Als das Morgenrot aufstieg, da drängten die Boten auf (in) Lot ein: {Steh} auf (los), nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die sich [hier] befinden, damit nicht du weggerafft wirst in der Sünde der Stadt. 001 GEN 019 016 Als er zögerte ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner zwei Töchter, weil JHWH Mitleid mit ihm hatte, und sie führten ihn hinaus und brachten ihn [zu einem Ort] außerhalb der Stadt. 001 GEN 019 017 {Und es geschah,} als sie sie nach draußen hinausgeführt hatten, da sagte [einer der Männer]: Rette dich um deines Lebens willen! Blicke nicht hinter dich und bleib nicht irgendwo im Umkreis [der Stadt] stehen; ins Gebirge rette dich, sonst wirst du umkommen (weggerafft). 001 GEN 019 018 Und Lot sagte zu ihnen: Bloß nicht, bei allem Respekt! 001 GEN 019 019 Sieh doch, dein Knecht hat Gnade (Beachtung, Gunst, Wohlwollen) gefunden in deinen Augen und du hast mir große Güte (Liebe, Treue, Solidarität) erwiesen, indem du mich (meine Seele) am leben lässt: aber (und) ich kann mich nicht ins Gebirge retten, sonst werde ich das Unheil nicht mehr losund ich werde sterben. 001 GEN 019 020 Siehe, diese Stadt [da liegt] nahe [genug], [um] dorthin zu fliehen, und sie [ist] klein. Lass mich doch dorthin entkommen, klein wie sie ist, dann bleibe ich am leben. 001 GEN 019 021 Da sagte [der Mann] zu ihm: Siehe, auch in dieser Sachehabe ich dein Angesicht erhoben, so dass ich die Stadt nicht verwüsten werde, [von] der du geredet hast. 001 GEN 019 022 Beeile dich dorthin zu entkommen, denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen bist. Deshalb hat man die Stadt Zoar (klein) genannt. 001 GEN 019 023 Die Sonne war über (auf) dem Land (der Gegend, der Erde) aufgegangen, als Lot nach Zoar kam. 001 GEN 019 024 Und JHWH ließ es regnen auf Sodom und {auf} Gomorra, Schwefel und Feuer von JHWH aus dem (vom) Himmel. 001 GEN 019 025 Und [so] verwüstete er diese Städte und den gesamten Umkreis (die gesamte Umgebung) und alle Bewohner der Städte und das Gewächs des Erdbodens (Ackerlandes). 001 GEN 019 026 Und seine Frau blickte hinter sich und wurde eine Salzsäule. 001 GEN 019 027 Und Abraham machte sich früh am Morgen zu dem Ort auf, wo er vor dem (beim) Angesicht JHWH s gestanden hatte. 001 GEN 019 028 Und er schaute auf Sodom und Gomorra hinab und auf das ganze Umland und sah: {und siehe} es stieg Rauch (Qualm) vom Land auf wie der Rauch (Qualm) eines Schmelzofens (Brennofens). 001 GEN 019 029 Und {es geschah} als Gott die umliegenden Städte vernichtete, da gedachte Gott Abrahams und ließ Lot mitten aus (aus der Mitte) der Zerstörung ziehen als er die Städte zerstörte, in denen Lot wohnte. 001 GEN 019 030 {Und} Lot zog hinauf von Zoar und ließ sich (wohnte) im Gebirge nieder, und seine zwei Töchter mit ihm; denn er fürchtete sich in Zoar zu wohnen; so wohnte er in einer Höhle, er und seine zwei Töchter. 001 GEN 019 031 Nun sagte die ältere [Tochter] zu der jüngeren: „Unser Vater [ist] alt und da ist kein Mann im Land um sich mit uns zu verbinden wie das in aller Welt geschieht. 001 GEN 019 032 Komm, wir machen unseren Vater betrunken um mit ihm zu schlafen (liegen) und um [so] von unserem Vater Nachkommenschaft (Samen) ins Leben zu rufen.“ 001 GEN 019 033 In jener Nacht machten sie ihren Vater betrunken; da ging die Ältere [zu ihm] hinein und schlief (lag) mit ihrem Vater; er aber bemerkte nicht, wie (als) sie mit ihm schlief (lag) und wie (als) sie [wieder] aufstand. 001 GEN 019 034 {Und es geschah} am folgenden Tag sagte die Ältere zur Jüngeren: „Hör zu (siehe), letzte Nacht habe ich mit meinem Vater geschlafen (gelegen). Wir werden ihn auch heute Nacht betrunken machen; [dann] geh [du zu ihm] hinein und schlaf (lieg) mit ihm, damit wir [so] von unserem Vater Nachkommenschaft (Samen) ins Leben zu rufen.“ 001 GEN 019 035 Und auch in jener Nacht machten sie ihren Vater betrunken; da stand die Jüngere auf und schlief mit ihm; er aber bemerkte nicht, wie (als) sie mit ihm schlief (lag) und wie (als) sie [wieder] aufstand. 001 GEN 019 036 Beide Töchters Lots wurden schwanger von ihrem Vater. 001 GEN 019 037 Die Ältere gebar einen Sohn und nannte seinen Namen Moab; er ist der [Stamm] vater der Moabiter (Moabs) bis zum [heutigen] Tag. 001 GEN 019 038 Auch die Jüngeregebar einen Sohn und nannte seinen Namen Ben-Ammi; er ist der [Stamm] vater der Ammoniter bis zum [heutigen] Tag. 001 GEN 020 001 Da brach Abraham von dort auf ins Südland, und er wohnte zwischen Kadesch und {zwischen} Sur und hielt sich als Fremdling (Schutzbürger) in Gerar auf. 001 GEN 020 002 Und Abraham sagte über Sara, seine Frau: Sie ist meine Schwester. Da sandte Abimelech, der Stadtfürst von Gerar, und holte Sara [zu sich]. 001 GEN 020 003 Da kam Gott zu Abimelech im Traum bei Nacht und sprach zu ihm: Pass auf! Du stirbst wegen der Frau, die du dir genommen hast. Denn sie ist verheiratet. 001 GEN 020 004 Da näherte sich Abimelech ihr nicht. Und er sprach: Mein Herr, willst du ein Volk, noch dazu ein rechtschaffenes (gerechtes), töten? 001 GEN 020 005 Hat er nicht zu mir gesagt: Sie ist meine Schwester? Und sie, auch sie sprach: Er ist mein Bruder. Mit arglosem Herzen und schuldloser Hand habe ich so gehandelt. 001 GEN 020 006 Da sprach Gott zu ihm im Traum: Auch ich habe erkannt, dass du mit arglosem Herzen so gehandelt hast, und ich will dich sogar zurückhalten, an mir zu sündigen. Darum habe ich dir nicht erlaubt, sie anzutasten (zu berühren). 001 GEN 020 007 Und nun: führe (bringe) zurück die Frau dieses Mannes, denn er ist ein Prophet. Und er wird für dich beten, und du sollst leben. Führst (bringst) du sie aber nicht zurück, erkenne, dass du ganz gewiss stirbst und alles, was dein ist. 001 GEN 020 008 Da stand Abimelech früh am Morgen auf und rief alle seine Knechte (Diener, Sklaven) und erzählte ihnen all diese Worte. Und die Männer erschreckten sehr. 001 GEN 020 009 Da rief Abimelech Abraham und sprach zu ihm: Warum hast du uns das [an] getan? Und was habe ich dir Böses getan (gesündigt), dass du über mich und meine Sippe eine so große Verfehlung (Sünde) gebracht hast? Taten, die nicht getan werden dürfen, hast du an mir getan. 001 GEN 020 010 Und Abimelech sprach zu Abraham: Was hast du gesehen, dass du diese Sache getan hast? 001 GEN 020 011 Und Abraham sagte: Weil ich [mir] sagte: Gewiss gibt es keine Gottesfurcht (Furcht Gottes) an diesem Ort. Da werden sie mich töten wegen meiner Frau. 001 GEN 020 012 Und auch in Wahrheit ist sie meine Schwester. Sie ist die Tochter meines Vaters, jedoch nicht die Tochter meiner Mutter. Und sie wurde meine Frau. 001 GEN 020 013 Und es geschah, wie (weil) Gott mich herumirren ließ aus dem Haus meines Vaters, so sprach ich zu ihr: Das sei deine Liebe, die du mir tust: an jedem Ort, zu dem wir kommen, sag über mich: Er ist mein Bruder. 001 GEN 020 014 Da nahm Abimelech Kleinvieh und Rinder und Sklaven (Knechte, Diener) und Sklavinnen und gab sie Abraham. Und er führte (brachte) zu ihm Sara, seine Frau, zurück. 001 GEN 020 015 Da sprach Abimelech: Sieh, mein Land [liegt offen] vor dir. Wo es dir gut scheint, lass dich nieder. 001 GEN 020 016 Und zu Sara sprach er: Sieh, ich gab 1000 [Schekel] Silber deinem Bruder. Sieh, das soll für dich ein Sühnegeschenk sein für alle, die bei dir sind. Und bei allen bist du [dadurch] gerechtfertigt worden. 001 GEN 020 017 Da betete Abraham für Abimelech. Da heilte Gott Abimelech und seine Frau und seine Sklavinnen, und sie gebaren. 001 GEN 020 018 Denn fest verschlossen hatte JHWH den Zugang zu jedem Mutterleib (jeder Gebärmutter) des Hauses Abimelechs wegen Saras, der Frau Abrahams. 001 GEN 021 001 Da suchte JHWH Sara auf, wie er gesagt hatte. Und JHWH tat für (an) Sara, wie er geredet hatte. 001 GEN 021 002 Da wurde sie schwanger. Und Sara gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Greisenalter, zu der Zeit, die ihm Gott genannt hatte. 001 GEN 021 003 Und Abraham (nannte =) gab seinem Sohn, der ihm geboren wurde, den Sara ihm gebar, den Namen Isaak. 001 GEN 021 004 Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak, als er acht Tage alt war, wie ihm Gott geboten hatte. 001 GEN 021 005 Und Abraham war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. 001 GEN 021 006 Da sprach Sara: Gott hat mich zum Narren (Spott, Gelächter) gemacht; jeder, der [davon] hört, wird über mich lachen. 001 GEN 021 007 Und sie sprach: Wer [hätte] zu Abraham gesagt, Sara stillt Kinder (Söhne)? Und doch habe ich [ihm in] seinem Greisenalter einen Sohn geboren. 001 GEN 021 008 Das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Da (machte =) veranstaltete Abraham ein großes Gastmahl am Tag, als Isaak entwöhnt wurde. 001 GEN 021 009 Da sah Sara, dass der Sohn Hagars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, gemein war (Blödsinn machte). 001 GEN 021 010 Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Sklavin (Magd) und ihren Sohn. Denn nicht erben soll der Sohn dieser Sklavin (Magd) mit meinem Sohn, mit Isaak. 001 GEN 021 011 Doch Abraham missfiel die Rede sehr {in seinen Augen} wegen seines Sohnes. 001 GEN 021 012 Da sprach Gott zu Abraham: {in deinen Augen =} dir soll nicht missfallen, {alles} was Sara zu dir über den Jungen (Knaben) und über deine Sklavin (Magd) gesagt hat. Höre auf ihre Worte (Stimme), denn nach Isaak soll deine Nachkommenschaft (dein Geschlecht) genannt werden. 001 GEN 021 013 Aber auch den Sohn der Sklavin (Magd) will ich zu einem Volk machen, denn er ist dein Nachkomme. 001 GEN 021 014 Da stand Abraham früh am Morgen auf, nahm Brot und einen Schlauch Wasser und gab ihn Hagar. Er legte es auf ihre Schulter und auch das Kind [setzte er auf ihre Schulter] und schickte sie fort. Da ging sie und irrte umher in der Wüste bei Beer-Scheba. 001 GEN 021 015 Da ging das Wasser im Schlauch aus. Da (warf =) setzte sie das Kind ab unter einem Strauch. 001 GEN 021 016 Da ging sie und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit, denn sie sprach: Ich will den Tod des Kindes nicht sehen. Und sie setzte sich [ihm] gegenüber und (erhob ihre Stimme =) fing an (und weinte =) zu weinen. 001 GEN 021 017 Da hörte Gott die Stimme des Knaben. Da rief der Bote Gottes vom Himmel nach Hagar und sprach zu ihr: Was ist [mit] dir, Hagar? Fürchte dich nicht! Denn Gott hat auf die Stimme des Jungen (Knaben) gehört, der da [liegt]. 001 GEN 021 018 Steh auf, heb den Jungen (Knaben) auf und nimm ihn bei der Hand, denn ich will ihn zu einem großen Volk machen. 001 GEN 021 019 Da öffnete Gott ihre Augen, und sie sah einen Brunnen [mit] Wasser (einen Wasserbrunnen). Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Jungen (Knaben) zu trinken. 001 GEN 021 020 Und Gott war mit dem Jungen (Knaben), und er wuchs heran. Und er wohnte in der Wüste und war ein Bogenschütze. 001 GEN 021 021 Und er wohnte in der Wüste Paran. Da nahm ihm seine Mutter eine Frau aus {dem Land} Ägypten. 001 GEN 021 022 Es begab sich aber zu jener Zeit, da sprachen Abimelech und Pichol, sein Heerführer, zu Abraham {folgendermaßen}: Gott ist mit dir in allem, was du tust. 001 GEN 021 023 Darum schwöre mir bei diesem Gott, dass du mich nicht täuschen wirst, noch meine Nachkommen, noch mein Geschlecht. Wie ich dir Gnade (Gunst, Treue) (getan =) erwiesen habe, so sollst du [sie] auch mir erweisen und dem Land, in dem du dich als Fremdling aufhältst. 001 GEN 021 024 Da sprach Abraham: Ich schwöre. 001 GEN 021 025 Und Abraham zog Abimelech zur Rechenschaft wegen des Wasserbrunnens, den die Knechte Abimelechs mit Gewalt genommen hatten. 001 GEN 021 026 Da sprach Abimelech: Ich weiß nicht, wer (diese Sache =) das getan hat. Auch du hast sie mir nicht angezeigt (gemeldet), und ich habe nichts [davon] gehört (außer =) bis heute. 001 GEN 021 027 Da nahm Abraham Kleinvieh und Rinder und gab sie Abimelech. Und die beiden schlossen einen Bund. 001 GEN 021 028 Aber Abraham stellte sieben Lämmer vom Kleinvieh (allein =) für sich hin. 001 GEN 021 029 Da (sagte =) fragte Abimelech Abraham: Warum [sind] hier diese sieben Lämmer, die du (allein =) für sich hingestellt hast? 001 GEN 021 030 Und er (sprach =) antwortete: Die sieben Lämmer nimm aus meiner Hand, damit sie für mich zum (Zeichen =) Beweis (sind =) dienen, dass ich diesen Brunnen gegraben habe. 001 GEN 021 031 Darum nennt man diesen Ort „Schwurbrunnen“ (Beerscheba), denn dort schworen die beiden. 001 GEN 021 032 Und sie schlossen einen Bund am Schwurbrunnen (Beerscheba). Dann standen Abimelech und sein Heerführer Pichol auf und kehrten zurück ins Land der Philister. 001 GEN 021 033 Und er pflanzte eine Tamariske am Schwurbrunnen (Beerscheba) und rief dort den Namen JHWH s an, des ewigen Gottes. 001 GEN 021 034 Und Abraham lebte im Land der Philister viele Jahre als Fremdling. 001 GEN 022 001 Und {es geschah} nach diesen Dingen {da} stellte Gott Abraham auf die Probe und sagte zu ihm: Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! 001 GEN 022 002 Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, und geh doch ins Land Morija, und bringe ihn dort zum Brandopfer dar (und lasse ihn dort ein Brandopfer darbringen) auf einem der Berge, den ich dir nenne (nennen werde). 001 GEN 022 003 Und Abraham machte sich früh auf am Morgen und sattelte seinen Esel und nahm seine zwei Knechte (Knaben) mit sich und Isaak, seinen Sohn. Und er spaltete Holz (scheite) [zum] Brandopfer (Brandopferholz), {und} stand (machte sich) auf und ging zum Ort, den Gott ihm genannt hatte (nannte). 001 GEN 022 004 Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von fern. 001 GEN 022 005 Und Abraham sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. {Und} Ich aber und der Knabe gehen dorthin und (werden) (uns neigen, niederwerfen) beten an und (werden) zurückkehren zu euch. 001 GEN 022 006 Da nahm Abraham das Holz [zum] Brandopfer (Brandopferholz) und legte es auf Isaak, seinen Sohn. {Und} Er aber nahm in seine Hand das Feuer und das Messer. Und sie gingen beide miteinander. 001 GEN 022 007 Da sprach Isaak zu Abraham, seinem Vater {und er sprach}: Mein Vater! Und er sprach: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Sieh, [hier ist] das Feuer und das Holz, aber (und) wo [ist] das Schaf zum Brandopfer? 001 GEN 022 008 Da sprach Abraham: Gott wird sich auswählen (sehen) das Schaf zum Brandopfer, mein Sohn. Und sie gingen beide miteinander. 001 GEN 022 009 Und sie kamen an den Ort, den Gott ihm genannt (hatte). Und Abraham baute dort den Altar und schichtete das Holz auf. Und er fesselte Isaak, seinen Sohn, und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. 001 GEN 022 010 Und Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten (zu töten). 001 GEN 022 011 Da rief (schrie) zu ihm ein Bote JHWH s vom Himmel {und sagte}: Abraham, Abraham! Und er sprach: Hier bin ich! 001 GEN 022 012 Und er sprach: Strecke nicht deine Hand aus gegen den Jungen und tu ihm nichts an! Denn jetzt habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest und hast nicht zurückgehalten (geschont) deinen einzigen Sohn vor mir. 001 GEN 022 013 Und Abraham hob seine Augen auf und sah {und siehe} einen Widder hinten (hinter ihm?). Er wurde festgehalten im Dickicht (Gestrüpp) an seinen Hörnern. Und Abraham ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer anstelle seines Sohnes. 001 GEN 022 014 Und Abraham (be) nannte den Namen dieses Ortes: „JHWH sieht“, wie man sagt bis heute über [diesen] Berg: „JHWH lässt sich sehen“. 001 GEN 022 015 Da rief (schrie) der Bote JHWH s ihn zum zweiten Mal vom Himmel. 001 GEN 022 016 Und sprach: Ich schwöre bei mir, Spruch JHWH s, fürwahr!, weil du das getan hast und hast nicht geschont (zurückgehalten) deinen einzigen Sohn, 001 GEN 022 017 darum will ich segnen und zahlreich machen deine Nachkommenschaft (deinen Samen) wie die Sterne am Himmel und wie der Sand, der am Saum (Ufer) des Meeres [ist]. Und in Besitz nehmen wird deine Nachkommenschaft (dein Same) das Tor seiner Feinde. 001 GEN 022 018 Und durch deine Nachkommenschaft sollen gesegnet werden alle Völker der Erde dafür, dass du auf (meine Stimme =) mich gehört hast. 001 GEN 022 019 Da kehrte Abraham zu seinen Knechen (Dienern) zurück, und sie standen auf und gingen (zogen) gemeinsam nach Beerscheba. Und Abraham wohnte in Beerscheba. 001 GEN 022 020 Und es geschah nach diesen Begebenheiten, dass Abraham gemeldet wurde {folgendermaßen}: Sieh da, geboren hat auch Milka Söhne dem Nahor, deinem Bruder. 001 GEN 022 021 Uz, seinen Erstgeborenen, und Buz, dessen Bruder, und Kemuel, den Vater (Arams =) der Aramäer. 001 GEN 022 022 {Und} Kesed und Hazo, {und} Pildasch, {und} Jidlaf und Betuel. 001 GEN 022 023 Betuel aber zeugte Rebekka. Diese acht gebar Milka dem Nahor, dem Bruder Abrahams. 001 GEN 022 024 Und seine Nebenfrau („Kebse“) (ihr Name war =) hieß Reuma. Auch sie gebar Tebach, {und} Gaham, {und} Tahasch und Maacha. 001 GEN 023 001 Und es (war =) währte Saras Leben 127 Jahre; [das waren] die Lebensjahre Saras. 001 GEN 023 002 Da starb Sara in Krijat-Arba, das ist Hebron im Land Kanaan. Da kam Abraham, um die Totenklage für Sara zu halten und um sie zu beweinen. 001 GEN 023 003 Anschließend erhob sich Abraham von {vom Angesicht weg} seiner Toten und sprach zu den (Söhnen Chets =) Hetitern {folgendermaßen}: 001 GEN 023 004 Ein Fremdling und Beisasse bin ich bei euch. Gebt mir einen Grabbesitz bei euch, damit ich meine Tote {von mir weg} begrabe. 001 GEN 023 005 Da antworteten die (Söhne Chets =) Hetiter Abraham {folgendermaßen} {ihm}: 001 GEN 023 006 Höre (auf) uns, Herr; du [bist] ein Fürst Gottes unter uns (in unserer Mitte): Im besten (vornehmsten) unserer Gräber begrabe deine Tote. (Jeder von uns wird sein Grab nicht vor dir zurückhalten =) Keiner von uns wird sein Grab vor dir zurückhalten, damit du deine Tote begraben kannst. 001 GEN 023 007 Daraufhin erhob Abraham sich und verneigte sich vor den Alteingesessenen (den Landbewohnern, der Landbevölkerung), den (Söhnen Chets =) Hetitern. 001 GEN 023 008 Dann verhandelte (sprach) er mit ihnen {folgerndermaßen}: Wenn es in eurem Sinne ist, dass ich meine Verstorbene {von mir weg} begrabe, dann hört mich (an) und bittet für mich (legt für mich Fürsprache ein bei) Efron, dem Sohn Zohars: 001 GEN 023 009 Er soll (möchte) mir geben die Höhle Machpela, die ihm gehört, die am Rand (in der Ecke) seines Feldes [liegt], für den vollen Kaufpreis (Betrag) soll (möchte) er sie mir geben, mitten unter euch (in eurer Mitte) zum Grabbesitz. 001 GEN 023 010 Efron aber saß mitten unter den (inmitten der) (Söhne Chets =) Hetitern. Da antwortete Efron, der Hetiter, Abraham vor den Ohren der (Söhne Chets =) Hetiter, vor allen, die gekommen waren zum Tor seiner Stadt {folgendermaßen}: 001 GEN 023 011 Nein, mein Herr, höre mich (an, höre mir zu): Das Feld schenke (gebe) ich dir, und die Höhle {die} darauf {ist}, schenke (gebe) ich dir; vor den Augen (der Söhne meines Volkes =) meiner Mitbürger (Volksgenossen) schenke (gebe) ich sie dir, um deine Verstorbene zu begraben. 001 GEN 023 012 Daraufhin verneigte sich Abraham vor den Alteingesessenen (den Landbewohnern, der Landbevölkerung). 001 GEN 023 013 Dann sprach er zu Efron vor den Ohren der Alteingesessenen (der Landbewohner, der Landbevölkerung) {folgendermaßen}: Ach, wenn du doch auf mich hören wolltest! Ich zahle (gebe) den Preis des Feldes; nimm ihn von mir [an], dann kann (werde) ich dort meine Tote begraben. 001 GEN 023 014 Daraufhin antwortete Efron Abraham {folgendermaßen} {ihm}: 001 GEN 023 015 Mein Herr, höre mich (an), ein (Land von 400 Silberschekeln =) Land, das 400 Silberschekel wert ist, was ist das zwischen mir und dir? {Und} Begrabe deine Tote! 001 GEN 023 016 Da hörte Abraham auf Efron, und Abraham bezahlte Efron das Geld, (von dem er gesprochen =) das er verlangt hatte vor den Ohren der (Söhne Chets =) Hetiter, 400 Silberschekel (, wie sie beim Kaufmann gangbar sind =) gangbare Münze. 001 GEN 023 017 So fiel (ging in Besitz über) das Feld Efrons, das in (bei) Machpela [ist], das gegenüber von Mamre [liegt], das Feld und die Höhle, die darauf [ist], und alle Bäume, die auf dem Feld [wachsen], die auf seiner ganzen Grenze (seinem ganzen Gebiet) ringsum [stehen], 001 GEN 023 018 an Abraham als Erwerb (Kauf) vor den Augen der (Söhne Chets =) Hetiter, allen die ins Tor seiner Stadt gekommen waren. 001 GEN 023 019 Danach (hierauf) begrub Abraham Sara, seine Frau, in der Höhle [auf dem] Acker Machpela, das vor Mamre [liegt], das ist Hebron, im Land Kanaan. 001 GEN 023 020 So fielen (gingen in Besitz über) das Feld und die Höhle auf ihm an Abraham, zum (als) Grabbesitz von den (Söhnen Chets =) Hetitern. 001 GEN 024 001 {Und} Abraham [war] alt, hochbetagt. Und JHWH hatte Abraham in allem gesegnet. 001 GEN 024 002 Da sprach Abraham zu seinem Knecht (Diener), dem Hausältesten, der herrschte über alles, was ihm gehörte: Lege deine Hand unter meine Hüfte, 001 GEN 024 003 damit ich dich schwören lasse bei JHWH, dem Gott des Himmels und dem Gott der Erde, dass du nicht nehmen wirst eine Frau für meinen Sohn von den Töchtern der Kanaanäer, in deren Mitte ich wohne. 001 GEN 024 004 Sondern in mein Land und zu meiner Verwandtschaft sollst du ziehen (gehen) und eine Frau für meinen Sohn Isaak nehmen (holen). 001 GEN 024 005 Da sprach der Knecht (Diener) zu ihm: Vielleicht will die Frau nicht mit mir in dieses Land gehen. MUSS ich dann deinen Sohn in das Land bringen, aus (von) dem du ausgezogen bist? 001 GEN 024 006 Da sprach zu ihm Abraham: Hüte dich, dass du nicht meinen Sohn dorthin zurückbringst! 001 GEN 024 007 JHWH, Gott des Himmels, der mich nahm aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Verwandtschaft, der zu mir sprach und der mir schwor {folgendermaßen}: Deiner Nachkommenschaft (deinem Samen) werde ich dieses Land geben, er wird seinen Boten (Engel) vor dir her senden, damit du meinem Sohn eine Frau von dort nehmen kannst. 001 GEN 024 008 Wenn aber die Frau nicht mit dir kommen will, dann bist du ledig dieses Eides, [den du mir geschworen hast]. Nur bringe meinen Sohn nicht dorthin zurück. 001 GEN 024 009 Da legte der Knecht (Diener) seine Hand unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwor ihm auf dieses Wort. 001 GEN 024 010 Dann nahm der Knecht (Diener) zehn Kamele von den Kamelen seines Herrn und zog los (ging hin), und verfügte über allerhand (allerlei) Güter (Kostbarkeiten) seines Herrn. Er machte sich also auf und zog (ging) nach Aram Naharaim zur Stadt Nahors. 001 GEN 024 011 Da ließ er die Kamele knien außerhalb der Stadt an einem Wasserbrunnen zur Abendzeit, zur Zeit, wo die Frauen zum Schöpfen (die Schöpferinnen) hinausgehen. 001 GEN 024 012 Und er sprach: JHWH, Gott meines Herrn Abraham, füge es bitte heute für mich und erweise Gnade (Huld) {mit} meinem Herrn Abraham. 001 GEN 024 013 Sieh, ich will mich an die Wasserquelle stellen, wenn die Töchter der Stadtbewohner herauskommen, um Wasser zu schöpfen. 001 GEN 024 014 Sollte ein Mädchen, zu dem ich sage: Neige doch deinen Krug, damit ich trinken kann, antworten: Trink! Und auch deine Kamele will (werde) ich tränken: Die hast du bestimmt für deinen Knecht, für Isaak, und durch sie (daran) werde (will) ich erkennen, dass du {mit} meinem Herrn Gnade erwiesen hast (gnädig bist). 001 GEN 024 015 Und es geschah, er hatte noch nicht zuende geredet, sieh!, Rebekka kommt heraus, die geboren wurde dem Betuel, dem Sohn Milkas, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams, (und ein Krug auf ihrer Schulter =) mit einem Krug auf der Schulter. 001 GEN 024 016 Und das Mädchen war sehr schön anzusehen, eine Jungfrau, und ein Mann hatte sie noch nicht erkannt, die stieg hinab zur Quelle, füllte ihren Krug und stieg [wieder] hinauf. 001 GEN 024 017 Da lief (eilte) der Knecht (Diener) ihr entgegen und bat (sprach): Lass mich bitte ein wenig Wasser aus deinem Krug schlürfen. 001 GEN 024 018 Da sprach sie: Trink, mein Herr. Sie nahm schnell den Krug herunter auf ihre Hand und ließ ihn trinken. 001 GEN 024 019 Nachdem sie ihm genug zu trinken gegeben hatte, sagte sie: Auch deinen Kamelen will ich schöpfen, bis sie sich satt getrunken haben. 001 GEN 024 020 Da goß sie schnell ihren Krug in die Tränke und lief noch einmal zum Brunnen, um zu schöpfen, und schöpfte für alle seine Kamele. 001 GEN 024 021 Der Mann aber schaute ihr zu, schweigend, um zu erkennen, ob JHWH seinen Plan (Weg, Reise) gelingen ließ oder nicht. 001 GEN 024 022 Als sich aber die Kamele satt getrunken hatten, da nahm der Mann einen goldenen [Nasen-] Ring, einen Halbschekel schwer, und zwei Armspangen für ihre Hand, zehn Goldschekel schwer, 001 GEN 024 023 und sprach: Wessen Tochter bist du? Sag mir bitte, gibt es für uns Platz im Haus deines Vaters zum Übernachten? 001 GEN 024 024 Da sprach sie zu ihm: Ich bin die Tochter Betuels, der Sohn Milkas, den sie dem Nahor gebar. 001 GEN 024 025 Und sie sprach [weiter] zu ihm: Wir haben eine Menge (viel) {sowohl} Häcksel {als auch} [und] Futter, auch Platz zum Übernachten. 001 GEN 024 026 Da warf sich der Mann auf die Knie und betete zu JHWH 001 GEN 024 027 und sprach: Gepriesen sei JHWH, der Gott meines Herrn Abraham, der nicht (abgelassen =) entzogen hat seine Gnade und Treue meinem Herrn. Mich hat JHWH auf meinem Weg geführt [ins] Haus des Bruders meines Herrn. 001 GEN 024 028 Da lief das Mädchen und erzählte (meldete) dem Haus ihrer Mutter diese Dinge. 001 GEN 024 029 Rebekka hatte aber einen Bruder, der hieß Laban. Da lief Laban zum Mann außerhalb der Stadt 001 GEN 024 030 Und es geschah, als er sah den [Nasen-] Ring und die Armspangen an den Händen seiner Schwester, und als er hörte die Worte Rebekkas, seiner Schwester {folgendermaßen}: So sprach der Mann zu mir, und als er kam zu dem Mann: Sieh, da steht er bei den Kamelen an der Quelle. 001 GEN 024 031 Und er sprach: Komm [herein], Gesegneter JHWH s! Warum stehst du draußen? Ich habe das Haus aufgeräumt und Platz [ist] für die Kamele. 001 GEN 024 032 Da kam der Mann ins Haus und (band los =) schirrte ab die Kamele und man gab Häcksel und Futter für die Kamele und Wasser, um seine Füße zu waschen und die Füße der Männer, die mit ihm waren. 001 GEN 024 033 Und es wurde ihm zu Essen vorgelegt, er aber sprach: Ich will (werde) nicht essen, bis ich mein Anliegen (meine Sache, Rede) vorgetragen (geredet) habe. Da sprach er: Rede! 001 GEN 024 034 Da sagte er: Ein Knecht Abrahams [bin] ich. 001 GEN 024 035 Und JHWH hat meinen Herrn sehr gesegnet, so dass er groß wurde (und er wurde groß). Und er gab ihm Kleinvieh und Rinder, {und} Silber und Gold, {und} Knechte (Diener, Sklaven) und Sklavinnen, {und} Kamele und Esel. 001 GEN 024 036 Und Sara, die Frau meines Herrn, gebar meinem Herrn einen Sohn, nachdem sie alt geworden war, und er (gab =) übergab ihm alles, was ihm gehört. 001 GEN 024 037 Und mein Herr ließ mich schwören {folgendermaßen}: Du sollst meinem Sohn keine Frau nehmen von den Töchtern des Kanaanäers, in dessen Land ich wohne. 001 GEN 024 038 Sondern du sollst (wirst) zum Haus meines Vaters gehen und zu meiner Verwandtschaft und eine meinem Sohn eine Frau nehmen. 001 GEN 024 039 Da sprach ich zu meinem Herrn: Vielleicht will (wird) die Frau nicht mitgehen? 001 GEN 024 040 Da sprach er zu mir: JHWH, vor dem ich wandelte, wird seinen Boten (Engel) mit dir senden, und er wird deinen Auftrag (Weg) gelingen lassen, so dass du meinem Sohn eine Frau nehmen kannst aus meiner Sippe und aus dem Haus meines Vaters. 001 GEN 024 041 Dann wirst du frei sein von meinem Eid, wenn du zu meiner Verwandtschaft kommen wirst, und wenn sie [sie] dir nicht geben, dann bist du frei von meinem Eid. 001 GEN 024 042 So komme ich heute zum Brunnen und ich sage: JHWH, Gott meines Herrn Abraham, bitte lass meinen Plan (Weg) gelingen, den ich vor dir ausführe: 001 GEN 024 043 Sieh, ich stelle mich an die Wasserquelle. Wenn nun die junge Frau herauskommen wird, um zu schöpfen, dann werde ich zu ihr sagen: lass mich bitte ein wenig Wasser trinken aus deinem Krug. 001 GEN 024 044 Wenn sie dann zu mir sagen wird: {Sowohl} du sollst trinken und {als auch} deinen Kamelen werde ich schöpfen: [dann ist] sie die Frau, die JHWH dem Sohn meines Herrn bestimmt hat. 001 GEN 024 045 Bevor ich vollende, zu (meinem Herzen =) mir selbst zu sprechen, sieh!, Rebekka kommt heraus, und ihr Krug [ist] auf ihrer Schulter. Dann steigt sie in den Brunnen und schöpft, und ich sage zu ihr: Lass mich bitte trinken! 001 GEN 024 046 Da nimmt sie schnell ihren Krug von ihrer Schulter und sagt: Trink! Und auch deine Kamele will ich trinken lassen. Und ich trinke, und auch die Kamele lässt sie trinken. 001 GEN 024 047 Und ich frage sie und sage: Wessen Tochter bist du? Da sagt sie: Die Tochter Betuels, Sohn Nahors, den ihm Milka geboren hat, und ich stecke den Ring durch ihre Nase und die Armspangen an ihre Hände. 001 GEN 024 048 Und ich werfe mich nieder und bete zu JHWH und ich preise JHWH, den Gott meines Herrn Abraham, der mich auf dem Weg der Treue geführt hat, um [zur Frau] zu nehmen die Tochter des Bruders meines Herrn für seinen Sohn. 001 GEN 024 049 Und nun, wenn ihr meinem Herrn Gnade und Treue (tun =) erweisen könnt, sagt es mir; und wenn nicht, sagt es mir, und ich werde mich rechts oder links wenden. 001 GEN 024 050 Da antworteten Laban und Betuel und sprachen: Von JHWH kommt das {Wort}; wir können dir (weder Böses noch Gutes =) gar nichts [dazu] sagen. 001 GEN 024 051 Sieh, Rebekka [steht] vor dir: Nimm sie und geh, sie soll die Frau des Sohnes deines Herrn werden, wie JHWH gesagt hat. 001 GEN 024 052 Als aber der Knecht Abrahams ihre Worte gehört hatte, da warf er sich für JHWH zur Erde nieder. 001 GEN 024 053 Und der Knecht holte hervor silberne Geräte (Gefäße, Geschirr) und goldene {Geräte} und Kleider und gab sie Rebekka, und Kostbarkeiten gab er ihrem Bruder und ihrer Mutter. 001 GEN 024 054 Darauf aßen und tranken sie, er und die Männer, die mit ihm waren. Nachdem sie übernachtet hatten, standen sie am Morgen auf, und er sprach: Lasst mich zu meinem Herrn gehen. 001 GEN 024 055 Da sprachen ihr Bruder und ihre Mutter: Das Mädchen wird bei uns bleiben [einige] Tage oder zehn, danach (wird =) kann sie gehen. 001 GEN 024 056 Er aber sprach zu ihnen: Haltet mich nicht auf! JHWH hat meinen Weg gelingen lassen (Gelingen gegeben). Lasst mich gehen, dann werde ich zu meinem Herrn gehen. 001 GEN 024 057 Da sprachen sie: Wir wollen das Mädchen rufen und ihren Mund (= sie selbst) befragen. 001 GEN 024 058 Darauf riefen sie Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann gehen? Und sie sprach: Ich will gehen. 001 GEN 024 059 Da ließen sie Rebekka, ihre Schwester, los (gaben sie frei, entließen sie) und ihre Amme und den Knecht Abrahams und seine Männer. 001 GEN 024 060 Und sie segneten Rebekka und sagten zu ihr: Unsere Schwester, du sollst werden zu vielen Tausenden und du sollst in Besitz nehmen die Tore deiner Feinde. 001 GEN 024 061 Da brach Rebekka auf und ihre Mägde und sie ritten auf Kamelen und folgten dem Mann. Da nahm der Knecht Rebekka und zog los (ging). 001 GEN 024 062 Isaak aber kam … [vom] Brunnen Lachai-roi, und er wohnte im Südland. 001 GEN 024 063 Isaak ging gerade auf das Feld um zu … gegen Abend. Als er seine Augen erhob (= aufblickte), da sah er, und sieh! Kamele kommen! 001 GEN 024 064 Und als Rebekka ihre Augen erhob (= aufblickte), da sah sie Isaak. Da stieg sie ab vom Kamel. 001 GEN 024 065 Und sie sprach zu dem Knecht (Diener): Wer ist der Mann, der da, der uns entgegen kommt auf dem Feld? Da sprach der Knecht (Diener): Das ist mein Herr. Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich. 001 GEN 024 066 Der Knecht aber erzählte Isaak (alle Dinge, die =) alles, was er getan hatte. 001 GEN 024 067 Da führte Isaak sie in das Zelt von Sara, seiner Mutter. Und er nahm Rebekka und sie wurde seine Frau, und er liebte sie. So wurde Isaak getröstet nach [dem Tode] seiner Mutter. 001 GEN 025 019 Dies [ist] die Geschlechtsgeschichte Isaaks, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugte Isaak. 001 GEN 025 020 Isaak [war] vierzig Jahre alt, als er nahm Rebekka, die Tochter Betuels des Aramäers aus Padan-Aram, die Schwester Labans des Aramäers, für sich zur Frau. 001 GEN 025 021 Isaak betete zu JHWH für seine Frau, denn unfruchtbar [war] sie. Ihn erhörte JHWH und schwanger wurde Rebekka, seine Frau. 001 GEN 025 022 Die Kinder stießen sich (sprangen, hüpften) in ihrem Inneren und sie sagte: Wenn [das] so [ist], warum [geschieht] dies mir? (Wenn [das] so [ist], warum [ist] dieses Leben mir?) Und sie ging um zu befragen JHWH. 001 GEN 025 023 JHWH sagte ihr: Zwei Völker [sind] in deinem Leib und zwei Nationen von deinem Mutterleib werden sie sich zerstreuen (sich verteilen, sich trennen). Eine Nation wird stärker sein als [die andere] Nation (eine Nation wird [die andere] Nation überwältigen), und [der] Große wird dienen [dem] Kleinen ([der] Ältere wird dienen [dem] Jüngeren). 001 GEN 025 024 Als erfüllt waren ihr Tage um zu gebären, siehe, Zwillinge [waren] in ihrem Leib. 001 GEN 025 025 Der Erste kam heraus rotbraun (rot) und sein Ganzes [war] wie ein Haarmantel (Pelzmantel) und sie riefen seinen Namen Esau. 001 GEN 025 026 Danach kam heraus sein Bruder und seine Hand hielt an der Ferse Esaus und er rief seinen Namen Jakob (man rief seinen Namen Jakob). Isaak war sechzig Jahre alt bei ihrer Geburt. 001 GEN 025 027 Die Jungen wurden groß und Esau [war] ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes und Jakob [war] ein häuslicher Mann (ein gesitteter Mann), wohnend (sitzend, bleibend) [bei (in) den] Zelten. 001 GEN 025 028 Isaak liebte Esau, denn Wild [war] in seinem Mund (Wild [war] nach seinem Mund) und Rebekka liebte Jakob. 001 GEN 026 001 Und es war eine Hungersnot im Land - es war nicht die frühere Hungersnot in den Tagen Abrahams - und Isaak zog zu Abimelech, dem König der Philister, nach Gerar. 001 GEN 026 002 Und der Herr erschien ihm und sprach: „Ziehe nicht nach Ägypten hinunter, (sondern) lebe in dem Land, das ich dir nennen werde. 001 GEN 026 003 Bleibe als Schutzbürger in diesem Land und ich werde mit dir sein und dich segnen. Denn ich werde dir und deinen Nachkommen all diese Länder geben und werde den Eid halten, den ich Abraham, deinem Vater, geschworen habe. 001 GEN 026 004 Und ich will deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und deinen Nachkommen all diese Länder geben und durch deine Nachkommen werden alle Völker der Erde gesegnet werden. 001 GEN 026 005 Denn Abraham hat meine Stimme gehört und meine Gebote, meine Anordnungen, meine Gesetze und meine Weisungen geachtet.“ 001 GEN 026 006 So ließ sich Isaak in Gerar nieder. 001 GEN 026 007 Als ihn die Männer des Ortes nach seiner Frau fragten, antwortete er: „Sie ist meine Schwester“, weil er sich fürchtete zu sagen: „Sie ist meine Frau“; (denn er dachte:) „Die Männer des Ortes könnten mich sonst um Rebbekas Schönheit willen töten.“ 001 GEN 026 008 Als er nun eine Zeit lang dort verweilt hatte, sah Abimelech, der König der Philister, durchs Fenster und wurde überrascht gewahr, dass Isaak mit Rebbeka koste, seiner Frau. 001 GEN 026 009 Da rief Abimelech nach Isaak und sprach: „Sieh an, bestimmt ist sie deine Frau. Wie konntest du sagen: Sie ist meine Schwester?“ Da entgegnete ihm Isaak: „Gewiss, ich habe es gesagt, damit ich nicht ihretwillen sterbe.“ 001 GEN 026 010 Da sprach Abimelech: „Wie kannst du uns das antun? Wie leicht hätte einer aus dem Volk mit deiner Frau schlafen können und du hättest Schuld auf uns kommen lassen.“ 001 GEN 026 011 Nun befahl Abimelech dem gesamten Volk, indem er sprach: „Wer diesen Mann oder seine Frau antastet, wird mit dem Tod bestraft.“ 001 GEN 027 001 (Und es begab sich, dass =) Als Isaak alt [geworden war] und seine Augen nachgelassen hatten, sodass er nicht mehr sehen konnte, rief er Esau, seinen älteren Sohn. Und er sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er (sprach =) antwortete: Ja? 001 GEN 027 002 Und {er} [Isaak] sprach: Du weißt, ich bin alt geworden. Ich weiß nicht (den Tag meines Todes =), wann ich sterben werde. 001 GEN 027 003 Darum nimm deine Ausrüstung, dein Wehrgehänge und deinen Bogen, geh hinaus aufs Feld und (jage =) erlege mir ein Wildpret. 001 GEN 027 004 Und bereite mir einen Leckerbissen zu, wie ich es (ihn?) liebe, bringe ihn mir, und ich esse ihn, damit (meine Seele =) ich dich segne, bevor ich sterbe. 001 GEN 027 005 Aber Rebekka hörte die Worte Isaaks an seinen Sohn Esau. Da ging Esau aufs Feld, um ein Wildpret zu jagen, um es zu bringen 001 GEN 027 006 Rebekka sprach zu Jakob, ihrem Sohn {folgendermaßen}: (Siehe =) Pass auf, ich habe deinen Vater reden hören zu Esau, deinen Bruder {folgendermaßen}: 001 GEN 027 007 Bring mir ein Wildpret und und bereite mir einen Leckerbissen zu, und ich esse ihn. Dann werde ich dich segnen vor JHWH vor meinem Tod. 001 GEN 027 008 Und nun, mein Sohn, höre auf (meine Stimme =) mich, was ich dir befehle (anordne): 001 GEN 027 009 Geh zum Kleinvieh und nimm dir von (dort =) der Herde zwei schöne Ziegenböckchen. Ich werde sie zu einem Leckerbissen für deinen Vater zubereiten, wie er es (ihn?) liebt. 001 GEN 027 010 Und du sollst [ihn] deinem Vater bringen, und er wird [ihn] essen, damit er dich segnet vor seinem Tod. 001 GEN 027 011 Da sprach Jakob zu seiner Mutter Rebekka: Sieh, mein Bruder Esau ist ein haariger Mann, aber ich bin ein glatter Mann. 001 GEN 027 012 Vielleicht betastet mich mein Vater (und ich werde in seinen Augen wie einer, der Spott treibt =) und er glaubt, ich will ihn verspotten, und er bringt über mich Fluch und nicht Segen. 001 GEN 027 013 Da sprach seine Mutter zu ihm: Über mich [komme] dein Fluch, mein Sohn. Doch höre auf (meine Stimme =) mich und geh, bring mir. 001 GEN 027 014 Da ging Jakob und nahm und brachte seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete einen Leckerbissen zu, wie ihn (es?) sein Vater liebte. 001 GEN 027 015 Und Rebekka nahm die gute Kleidung ihres älteren Sohnes Esau, die bei ihr im Haus [war], und bekleidete [damit] ihren jüngeren Sohn Jakob. 001 GEN 027 016 Und die Felle der Ziegenböckchen legte sie seinen Händen an und auf seinen glatten Hals. 001 GEN 027 017 Und sie gab den Leckerbissen und das Brot, die sie zubereitet hatte, ihrem Sohn Jakob in die Hand. 001 GEN 027 018 Er ging zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Und er sprach: (hier bin ich! =) Ja? Wer [bist] du, mein Sohn? 001 GEN 027 019 Jakob (sprach =) antwortete seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener. Ich habe getan, (wie du mir gesagt =) worum du mich gebeten hast. (Steh auf =) Komm, setz dich und iss von meinem Wildpret, damit (deine Seele =) du mich segnest. 001 GEN 027 020 Da sprach Isaak zu seinem Sohn: Wie hast du so schnell [Wild] gefunden, mein Sohn? Er (sprach =) antwortete: JHWH, dein Gott, hat es für mich [so] gefügt. 001 GEN 027 021 Da sprach Isaak zu Jakob: Komm her, damit ich dich betaste, mein Sohn, ob das mein Sohn Esau [ist] oder nicht. 001 GEN 027 022 Jakob trat zu seinem Vater Isaak, und er betastete ihn. Und er sprach: Die Stimme ist die Stimme Jakobs, aber die Hände sind die Hände Esaus. 001 GEN 027 023 Aber er erkannte ihn nicht, denn er hatte behaarte Hände wie die Hände Esaus, seines Bruders, und er segnete ihn. 001 GEN 027 024 Und er (sprach =) fragte: [Bist] du mein Sohn Esau? Und er (sagte =) antwortete: Ich [bin es]. 001 GEN 027 025 Und er sprach: Bringe mir, damit ich esse vom Wildpret meines Sohnes, damit (meine Seele =) ich dich segne. Und er brachte ihm, und er aß. Und er brachte ihm Wein, und er trank. 001 GEN 027 026 Und sein Vater Isaak sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn. 001 GEN 027 027 Da trat Jakob zu [ihm] und küsste ihn. Und er roch den Geruch seiner Kleidung und segnete ihn. Er sprach: Ich nehme wahr den Geruch meines Sohnes. [Er ist] wie der Geruch des Feldes, das JHWH gesegnet hat. 001 GEN 027 028 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und (von der Fettigkeit =) vom Ertrag der Erde, und (Fülle =) viel Getreide (Korn) und Wein. 001 GEN 027 029 Völker sollen dir dienen und Stämme sollen sich dir beugen. Sei Herr über deine Brüder, und die Söhne deiner Mutter sollen sich dir beugen. Wer dich verflucht, sei verflucht, und wer dich segnet, sei gesegnet. 001 GEN 027 030 Und es geschah, als Isaak (fertig war, Jakob zu segnen =) den Segen für Jakob beendet hatte, da geschah es jedoch, dass Jakob schleunigst wegging (vom Angesicht =) von Isaak, seinem Vater, und Esau, sein Bruder, kam von seiner Jagd. 001 GEN 027 031 Auch er hatte einen Leckerbissen zubereitet und brachte [ihn] seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Steh auf, mein Vater, und iss vom Wilpret deines Sohnes, damit (deine Seele =) du mich segnest. 001 GEN 027 032 Da (sprach =) fragte ihn Isaak, sein Vater: Wer [bist] du? Und er (sprach =) antwortete: Ich bin dein erstgeborener Sohn Esau. 001 GEN 027 033 Da erschrak Isaak heftig und (sagte =) fragte: Wer war denn das, der das Wildpret jagte und [es] mir brachte, und ich aß von allem, bevor du kamst, und segnete ihn? Er wird auch gesegnet bleiben. 001 GEN 027 034 Als Esau (die Worte seines Vaters hörte =) hörte, was sein Vater sagte, brach er in heftiges Klagegeschrei aus, und sein Kummer war sehr groß. Und er sprach zu seinem Vater: Segne auch mich, mein Vater! 001 GEN 027 035 Und [Isaak] sprach: Dein Bruder kam mit List (Betrug, Verrat) und (nahm =) stahl deinen Segen. 001 GEN 027 036 Und [Esau] sprach: (Wird denn sein Name genannt =) Heißt er [nicht] Jakob? Und (dieser =) er hat mich zweimal hintergangen (betrogen): Meine Erstgeburt hat er (genommen =) gestohlen, und (siehe =) da, jetzt (nimmt =) stiehlt er meinen Segen! Und er (sprach =) fragte: Hast du für mich keinen Segen übrig gelassen (zurückbehalten)? 001 GEN 027 037 Isaak antwortete {und sprach zu} Esau: Sieh mal, ich habe ihn zum Herrn über dich gemacht (eingesetzt), alle seine Brüder habe ich ihm als Diener (Knechte, Sklaven) gegeben, mit Getreide und Wein habe ich ihn versehen (ausgestattet). Was kann ich noch für dich tun, mein Sohn? 001 GEN 027 038 Da sprach Esau zu seinem Vater: Hast du nicht einen Segen für mich, mein Vater? Segne auch mich, mein Vater! Und Esau (erhob seine Stimme und weinte =) fing an zu weinen. 001 GEN 027 039 Da antwortete sein Vater Isaak {und sprach zu ihm}: Sieh, (fettes Land der Erde =) [un] fruchtbare Landstriche werden dein Wohnsitz sein, und ohne Tau vom Himmel. 001 GEN 027 040 Von deinem Schwert wirst du leben und deinem Bruder wirst du dienen. Aber es soll geschehen, wenn du dich anstrengst, wirst du sein Joch losreißen von deinem Nacken. 001 GEN 027 041 Esau feindete Jakob an wegen des Segens (mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte =) den ihm sein Vater erteilt hatte. Und Esau sprach (in seinem Herzen =) zu sich: Es nähern sich die Tage der Trauer um meinen Vater. Dann werde ich meinen Bruder Jakob töten (totschlagen). 001 GEN 027 042 Als Rebekka die Worte Esaus, ihres älteren Sohnes, hinterbracht wurden (man hinterbrachte Rebekka Esaus ... Worte), sandte sie und rief nach Jakob, ihrem jüngeren Sohn, und sprach zu ihm: (Siehe =) Pass auf! Dein Bruder Esau will sich an dir rächen (Rache nehmen), er will dich töten. 001 GEN 027 043 Pass auf, mein Sohn, höre auf (meine Stimme =) mich: Mach dich auf und fliehe zu Laban, meinem Bruder, nach Haran. 001 GEN 027 044 Du sollst bei ihm einige Tage (wohnen =) bleiben, bis sich der Zorn deines Bruders (gewendet =) gelegt hat. 001 GEN 027 045 Wenn der Zorn deines Bruders sich (von dir gewendet =) gelegt hat und er vergessen hat, was du ihm angetan hast, werde ich [nach dir] schicken und dich von dort holen. Warum soll ich (der Kinder beraubt werden =) euch beide verlieren an einem Tag? 001 GEN 027 046 Und Rebekka sprach zu Isaak: Ich bin lebensüberdrüssig (ekle mich vor dem Leben) wegen der (Töchter Chets =) Hetiterinnen. Wenn Jakob eine Frau von den (Töchtern Chets =) Hetiterinnen nimmt wie jener [sich eine Frau] von den Töchtern des Landes [nahm], was soll mir das Leben (warum soll ich noch leben)? 001 GEN 029 001 Und Jakob hob seine Füße und er ging zur Erde der Söhne des Morgenlandes (Osten). 001 GEN 029 002 Und er sah und siehe, [da war] ein Brunnen auf dem Feld und siehe, dort waren drei Herden [von] Kleinvieh, [das] lagerte an ihm, denn aus dem Brunnen tränkte man die Herden. Und der Fels auf der Öffnung des Brunnen war groß. 001 GEN 029 003 Und sie versammelten dort alle Herden und wälzten den Fels von der Öffnung des Brunnen und sie tränkten das Kleinvieh und sie brachten den Fels zurück auf die Öffnung des Brunnen zu seinem Platz. 001 GEN 029 004 Und Jakob sprach zu ihnen: „Meine Brüder, woher [seid] ihr?“ Und sie sagten: „Wir [sind] aus Haran.“ 001 GEN 029 005 Und er sprach zu ihnen: „Kennt ihr Laban, den Sohn Nahors?“ Und sie sagten: „Wir kenne ihn!“ 001 GEN 029 006 Und er sprach zu ihnen: „Geht es ihm gut?“ Und sie sagten: „Es geht ihm gut! Und siehe, [da] ist Rahel, seine Tochter; sie begleitet das Kleinvieh.“ 001 GEN 029 010 Und es begab sich, als Jakob Rahel, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter und das Kleinvieh Labans, des Bruders seiner Mutter sah, [da] kam er hinzu, und Jakob wälzte den Stein von der Öffnung des Brunnens, und tränkte das Kleinvieh Labans, des Bruders seiner Mutter. 001 GEN 029 013 Und es geschah, als Laban die Nachricht von Jakob, dem Sohn seiner Schwester hörte, [da] lief er hin, um ihn (für ihn) zu treffen und umarmte ihn und küsste ihn und brachte ihn in sein Haus. Und er sagte ihm all diese Worte. 001 GEN 032 023 Und er erhob sich in der Nacht, und nahm seine zwei Frauen (Weiber) und seine zwei Sklavinnenund seine ein zehn (elf) Kinder. Und sie gingen durch den Übergang des Jabbok. 001 GEN 032 024 Und er nahm sie und er führte sie durch das Tal. Und er brachte auch das hinüber, was ihm war. 001 GEN 032 025 Und Jakob blieb zurück, alleine für sich. Und es rang ein Mann mit ihm bis zum aufgehen der Morgenröte. 001 GEN 032 026 Und er sah, dass er nicht zu ihm konnte, und er berührte [ihn] an seiner Hüftpfanne. Und die Hüftpfanne Jakobs verrenkte sich in seinem Kampf mit sich. 001 GEN 032 027 Und er sagte: „Lass mich los, weil die Morgenröte aufgeht.“ Und er sagte: „Ich lasse dich nicht los, als wenn du mich segnest.“ 001 GEN 032 028 Und er sagte zu ihm: „Was ist dein Name?“ Und er sagte: „Jakob“ 001 GEN 032 029 Und er sagte: „Nicht länger soll dein Name Jakob sein (gesagt werden), sondern er sei Israel. Denn du hast gestritten mit Gott und mit Menschen und du hast obsiegt.“ 001 GEN 032 030 Und Jakob fragte, und er sagte: „Erzähle doch deinen Namen.“ Und er sagte: „Warum fragst du {dies} [nach] meinen Namen?“ Und er segnete ihn dort. 001 GEN 032 031 Und Jakob sagte den Namen der Stätte: Penuel. Denn ich habe Gott gesehen, Angesicht zu Angesicht und meine Seele wurde gerettet. 001 GEN 032 032 Und es ging die Sonne zu ihm auf, als er vorbeizog an Penuel. Und er hinkte an der Hüftpfanne. Deswegen essen die Israeliten nicht die Sehne der Hüfte, die auf der Hüftpfanne ist, bis zu diesem Tag. Denn Jakobs Hüftpfanne berührte sie an der Sehne der Hüfte. 001 GEN 037 001 Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan. 001 GEN 037 002 Dies [ist] die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als Siebzenjähriger, hütete mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche –, [das heißt] (er war ein Gehilfe (wie ein Gehilfe; junger Bursche)) mit (bei) den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und Josef brachte einen bösen Berichten (Gerücht) [über] sie zu ihrem Vater. 001 GEN 037 003 {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika). 001 GEN 037 004 Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. 001 GEN 037 005 Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr. 001 GEN 037 006 Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe. 001 GEN 037 007 {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder! 001 GEN 037 008 Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa König über uns sein, {oder} willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr wegen seiner Träume und wegen seiner Reden. 001 GEN 037 009 Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder. 001 GEN 037 010 Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden? 001 GEN 037 011 Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis]. 001 GEN 037 012 [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten. 001 GEN 037 013 Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!) 001 GEN 037 014 Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht. So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem. 001 GEN 037 015 Und es fand ihn ein Mann, als (wie) [er] auf dem Feld herumirrte. Da (und) fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du? 001 GEN 037 016 Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden! 001 GEN 037 017 Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan. 001 GEN 037 018 Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten. 001 GEN 037 019 Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer kommt (ist am Kommen). 001 GEN 037 020 Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird. 001 GEN 037 021 Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen. 001 GEN 037 022 {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen). 001 GEN 037 023 Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte. 001 GEN 037 024 Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr. 001 GEN 037 025 Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant, Balsam und Ladanum. [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen. 001 GEN 037 026 Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was [ist der] Gewinn (was gewinnen wir damit), wenn wir unseren Bruder töten (erschlagen) und sein Blut (seinen Tod) verbergen (bedecken, zudecken)? 001 GEN 037 027 Los (Auf), verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Unsere Hand aber sei nicht (soll nicht sein) gegen ihn (an ihm). Denn unser Bruder, unser Fleisch [ist] er. Und es hörten seine Brüder [auf ihn]. 001 GEN 037 028 Und es kamen midianitische Männer vorbei, die [durch das Land] zogen (umherreisten). Und sie zogen Josef aus der Zisterne nach oben, und sie verkauften Josef (ihn) an die Ismaeliter für zwanzig Silber [stücke]. Und sie brachten Josef nach Ägypten. 001 GEN 037 029 Als Ruben zur Zisterne zurückkam, {und} siehe, Josef war nicht [mehr] in der Zisterne (darin). Und er zerriss seine Kleidung. 001 GEN 037 030 Und er kehrte zu seinen Brüdern zurück und sagte: Der Junge (das Kind) ist nicht [mehr] da! {Und ich} Was soll ich [jetzt] machen? 001 GEN 037 031 Und sie nahmen das Hemd Josefs, und sie schlachteten einen Ziegenbock, und sie tauchten das Hemd in das Blut. 001 GEN 037 032 Und sie ließen das langärmelige Hemd ihrem Vater bringen und sagten [ihm] (ließen [ihm] sagen): Das haben wir gefunden. Prüfe (betrachte, erkenne) doch [bitte], ob es das Hemd deines Sohnes [ist] oder nicht! 001 GEN 037 033 Und er prüfte (betrachtete, erkannte) es und sagte: [Es ist] das Hemd meines Sohnes! Ein wildes (böses) Tier hat ihn gefressen (verschlungen). Josef ist eindeutig (wahrlich) gerissen (zerrissen) worden! 001 GEN 037 034 Und es zerriss Jakob seine Kleider, und er legte Sack [tuch] um seine Lenden (Hüften). Und er trauerte viele Tage um seinen Sohn. 001 GEN 037 035 Und es machten sich auf (standen auf) alle seine Söhne und alle seine Töchter, um ihn zu trösten. Und er weigerte sich, getröstet (bemitleidet) zu werden. Und er sagte {dass}: Ich will (werde) zu meinem Sohn trauernd (in Trauer) in den Scheol (in das Totenreich) hinabsteigen. Und es beweinte ihn sein Vater. 001 GEN 037 036 Und die Midianiter verkauften ihn nach Ägypten, an Potifar, einen Beamten des Pharaoh, den Hauptmann (Führer) der Leibwächter (Leibwache). 001 GEN 038 001 Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira. 001 GEN 038 002 Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr. 001 GEN 038 003 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er. 001 GEN 038 004 Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan. 001 GEN 038 005 Und sie wurde noch einmal schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war in Kesib, als sie ihn gebar. 001 GEN 038 006 Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar. 001 GEN 038 007 Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWH s, und es tötete ihn JHWH. 001 GEN 038 008 Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders und gehe mit ihr die Schwagerehe ein und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder. 001 GEN 038 009 Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben. 001 GEN 038 010 Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWH s, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn. 001 GEN 038 011 Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters. 001 GEN 038 012 Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter. 001 GEN 038 013 Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren. 001 GEN 038 014 Und sie zog ihre Witwenkleider (die Kleiner ihrer Witwenschaft) aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts] eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [liegt]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden. 001 GEN 038 015 Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt). 001 GEN 038 016 Und er bog zu ihr ab an den Weg und sagte: {Auf} Ich will zu dir kommen! Denn er wusste nicht, dass es (sie) seine Schwiegertochter [war]. Und sie sagte: Was gibst du mir (wirst du mir geben), wenn du zu mir kommen darfst (kommst)? 001 GEN 038 017 Und er sagte: Ich werde (will) dir einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) von der Herde schicken. Und sie sagte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du [ihn] schickst! 001 GEN 038 018 Und er sagte: Was [ist] das Pfand, das ich dir geben soll? Und sie sagte: Deinen Siegel (ring) und deine Schnur und deinen Stab, der in deiner Hand ist. Und er gab ihr [alles]. Und er kam zu ihr, und sie wurde schwanger von ihm. 001 GEN 038 019 Und sie {stand auf und} ging [weg] und legte ihren Schleier ab {von auf ihr} und zog ihre Witwenkleider (die Kleider ihrer Witwenschaft) an. 001 GEN 038 020 Und es schickte Juda den jungen Ziegenbock in (mit) der Hand (vermittels) seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand (von) der Frau zu holen (nehmen). Er fand sie aber nicht. 001 GEN 038 021 Und er (der Adullamiter) fragte die Männer ihres (des) Ortes {Folgendes}: Wo ist die (jene) Tempelprostituierte, die in Enajim am Weg (an der Straße) [war, saß]? Und sie sagten: Hier ist keine Tempelprosituierte gewesen. 001 GEN 038 022 Und er kehrte zurück zu Juda und sagte: Ich habe sie nicht gefunden! Und auch (sogar) die Männer des Ortes haben gesagt: Hier ist keine Tempelprostituierte gewesen. 001 GEN 038 023 Und es sagte Juda: Sie soll [das Pfand] für sich nehmen (behalten), damit wir nicht zum Gespött (zum Verachtung, zu Verachteten) werden. Siehe, ich habe einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) geschickt, aber du hast sie nicht gefunden. 001 GEN 038 024 Und es geschah nach ungefähr (etwa) drei Monaten, dass Juda Folgendes berichtet (erzählt) wurde: Deine Schwiegertochter hat Hurerei (Unzucht) getrieben und {Siehe!} ist sogar (auch) schwanger von der Hurerei! Und es sagte Juda: Führt sie hinaus, damit (dass) sie verbrannt wird (sie soll verbrannt werden)! 001 GEN 038 025 {Und} Sie wurde [gerade] hinausgeführt (Als sie hinausgeführt wurde...) und sie schickte (ließ schicken) ihrem Schwiegervater Folgendes: Von dem Mann, dem diese [Dinge gehören], bin ich schwanger geworden. Untersuche (prüfe, betrachte) doch [bitte], wem dieser Siegelring und diese Schnur (Schnüre) und dieser Stab gehören! 001 GEN 038 026 Und Juda betrachtete (prüfte, untersuchte) [die Sachen] und sagte: Sie ist im Recht mir gegenüber (gerechter als ich), weil (insofern als, in Anbetracht der Tatsache, dass) ich sie nicht [an] meinen Sohn Schela gegeben habe. Und er schlief nicht (hatte keinen Geschlechtsverkehr) mehr mit ihr. 001 GEN 038 027 Und es geschah (begab sich, war) zu der Zeit ihres Gebärens (ihrer Entbindung): {Und} Siehe, [da waren] Zwillinge in ihrem Mutterleib (Bauch). 001 GEN 038 028 Und es geschah (begab sich, war), als (während) sie gebar, dass [einer] die Hand herausstreckte (gab). Und es nahm (ergriff, griff zu) die Hebamme [die Hand] und band [einen] roten [Faden] um (auf) seine Hand (sein Handgelenk), mit den Worten (und sagte): Dieser (er) ist zuerst herausgekommen. 001 GEN 038 029 Und es geschah (begab sich, war), als er [gerade] seine Hand zurückzog, {und} siehe, [da] kam sein Bruder heraus. Und sie sagte: Warum hast du für dich (zu deinem Vorteil) einen Durchbruch gemacht (Riss gerissen)? Und man (Juda) nannte seinen Namen Perez. 001 GEN 038 030 Und danach kam sein Bruder heraus, um dessen Hand (Handgelenk) der rote [Faden war]. Und man (Juda) nannte seinen Namen Serach. 001 GEN 039 001 Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten. 001 GEN 039 002 Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn). 001 GEN 039 003 Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH {in seiner Hand} gelingen (glücken, erfolgreich sein). 001 GEN 039 004 Und es fand Josef Gnade in seinen Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand. 001 GEN 039 005 Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld. 001 GEN 039 006 Und er ließ alles, was er hatte (besaß), in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß. Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen. 001 GEN 039 007 Und {es begab sich (geschah, war)} nach diesen Ereignissen (Begebenheiten) {dass} erhob (fand Gefallen an Josef, begehrte Josef, betrachtete mit Begehren) die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef. Und sie sagte zu ihm: Schlaf [doch] mit mir! 001 GEN 039 008 Und er weigerte sich und sagte zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr weiß mit mir (seitdem er mich hat) nicht [mehr], was im Haus [halt] [Sache ist / geschieht]. {Und} Alles, was ihm gehört, hat er in meine Hand gegeben (unter meine Aufsicht gestellt). 001 GEN 039 009 Er ist nicht größer (mächtiger) in diesem Haus als ich, und er verweigert mir nichts (enthält mir nichts vor) außer dir, weil du seine Frau [bist]. {Und} Wie könnte (kann) ich [also] diese (eine solch) große Boshaftigkeit tun und vor Gott sündigen? 001 GEN 039 010 [So] begab es sich (geschah es), dass sie Tag zu Tag zu Josef redete (versuchte, Josef zu überreden), er aber nicht auf sie hörte [und sich weigerte], neben ihr zu liegen (mit/neben ihr zu schlafen), mit ihr zu sein. 001 GEN 039 011 Und {es geschah (begab sich)} an seinem solchen Tag (an diesem Tag) kam er nach Hause (ins Haus), um seine Arbeit (seinen Dienst) zu tun, und es [war] niemand von den Männern (Dienern) des Hauses dort {im Haus}. 001 GEN 039 012 Und sie ergriff (hielt) ihn an seinem Gewand (seiner Kleidung) und sagte: Schlaf [doch] mit mir! Und er ließ sein Gewand in ihrer Hand (bei ihr) und floh (flüchtete) und zog (ging) hinaus auf die Straße. 001 GEN 039 013 Und {es geschah (begab sich),} als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand ließ und [hinaus] auf die Straße floh (flüchtete), 001 GEN 039 014 da rief sie die Männer ihres Hauses und sagte zu ihnen {Folgendes}: Seht, er hat zu uns einen Hebräer gebracht, damit er uns verhöhnt (mit uns Scherze/Mutwillen treibt, sich über uns lustig macht)! Er ist zu mir gekommen, um mit mir zu schlafen, und (aber) ich rief mit lauter (großer) Stimme [um Hilfe]! 001 GEN 039 015 Und {es geschah,} als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief (schrie), da ließ er sein Gewand neben mir zurück und floh und zog hinaus auf die Straße. 001 GEN 039 016 Und sie ließ sein Gewand bei (neben) ihr liegen (bewahrte sein Gewand auf), bis sein Herr in sein Haus kam. 001 GEN 039 017 Und sie sprach zu ihm nach diesen Worten {folgendermaßen}: Es ist zu mir gekommen der hebräische Sklave, den du zu uns gebracht (geholt) hast, um mich zu verhöhnen. 001 GEN 039 018 Und {es geschah,} [gleich] nachdem ich meine Stimme erhoben und gerufen hatte, da ließ er sein Gewand neben mir [zurück] und floh (flüchtete) [hinaus] auf die Straße. 001 GEN 039 019 Und {es geschah,} als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie zu ihm gesagt hatte {folgendermaßen}: So (gemäß diesen Worten) ist dein Sklave mit mir umgegangen (hat dein Sklave mir getan)!, da entbrannte sein Zorn. 001 GEN 039 020 Und der Herr Josefs ergriff ihn (ließ ihn ergreifen) und gab ihn (ließ ihn bringen/werfen) ins Gefängnis, den Ort, wo die Gefangenen des Königs (Pharaos) festgehalten (in Haft gehalten) wurden. [So] war er dort im Gefängnis. 001 GEN 039 021 Und es war JHWH mit (bei) Josef und wendete [sich] ihm [in] Güte (Treue) zu, und er gab (schenkte) ihm Gnade (Wohlwollen) in den Augen des Gefängnisvorstehers (Gefängnisleiters, Kerkermeisters) 001 GEN 039 022 Und es gab (stellte) der Gefängnisvorsteher alle Häftlinge (Gefangenen), die im Gefängnis waren, in die Hand (unter die Aufsicht) Josefs: {Und} Alles, was man dort tat (dort getan wurde), geschah unter Josefs Aufsicht (Leitung). 001 GEN 039 023 Der Gefängnisvorsteher [brauchte] nichts davon zu sehen (überwachen), [was] in seiner (Josefs) Hand [war], denn JHWH war mit ihm. Und was [auch immer] er tat: JHWH ließ es gelingen (brachte es zum Erfolg). 001 GEN 040 001 Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Ägyptens und der Bäcker verfehlten (versündigten) gegenüber ihrem (gegen ihren) Herrn, {gegenüber} dem König Ägyptens. 001 GEN 040 002 Und es zürnte (war ärgerlich, wütend) [der] Pharao über zwei seiner Beamten (Hofbeamten), {über} den obersten Mundschenk und {über} den obersten Bäcker. 001 GEN 040 003 Und er gab sie in Bewachung (Aufsicht, Haft) [im/ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter), ins (zum) Gefängnis, {[den] Ort} wo [auch] Josef gefangen gehalten wurde. 001 GEN 040 004 Und der oberste Leibwächter betraute Josef mit ihnen (ordnete Josef ihnen zu), und er (Josef) bediente sie (diente ihnen, kümmerte sich um sie). Und sie waren [einige] Tage (einige Zeit) in Bewachung (Aufsicht, Haft). 001 GEN 040 005 Und es träumten beide von ihnen (sie beide) einen Traum, jeder seinen Traum, in einer (derselben) Nacht, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums, der Mundschenk und der Bäcker des Königs Ägyptens, die im Gefängnis gefangen gehalten wurden (inhaftiert waren). 001 GEN 040 006 Und es kam zu ihnen Josef am Morgen, und er sah {sie}, {und siehe} dass sie schlecht gelaunt (verdrossen, wütend) waren. 001 GEN 040 007 Und er fragte die Beamten [des] Pharaos, die mit ihm in Bewachung [im] Haus seines Herren waren {Folgendes}: Warum schaut ihr heute so übel drein? 001 GEN 040 008 Und sie sagten zu ihm: Einen Traum haben wir geträumt, aber (und) es ist niemand da (es gibt niemanden), der ihn auslegt. Und es sagte zu ihnen Josef: Sind Auslegungen (Interpretationen, Deutungen) nicht Sache Gottes (der Götter)? Erzählt [ihn] mir doch! 001 GEN 040 009 Und es erzählte der oberste Mundschenk seinen Traum Josef {und er sagte ihm}: In meinem Traum {siehe, da} war eine Weinrebe (Weinstock) vor mir (mir gegenüber). 001 GEN 040 010 Und an der Weinrebe [waren] drei Weinranken (Sprosse, Zweige). Und als sie spross (Triebe hervorbrachte), [da] stand sie [auch schon] in voller Blüte. Ihre Trauben brachten Beeren zur Reife. 001 GEN 040 011 Und (aber) der Becher des Pharaos [war] in meiner Hand. Und ich nahm die Beeren und ich presste sie aus (zerdrückte sie) in den Becher des Pharaos. Und ich gab den Becher in die Hand des Pharaos. 001 GEN 040 012 Und es sagte ihm Josef: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Weinranken, sie [bedeuten] drei Tage. 001 GEN 040 013 In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich begnadigen und dich in (auf) dein Amt zurückkehren lassen (zurückbringen). Und du wirst den Becher des Pharaos in seine Hand geben, gemäß der früheren (vorherigen) Sitte (Gewohnheit, Recht), als du sein Mundschenk warst. 001 GEN 040 014 Aber [bitte] erinnere dich an mich, wenn es dir gut geht, und tue (erweise) mir doch Gnade (Barmherzigkeit), und erwähne mich gegenüber dem Pharao und hole (bringe) mich aus diesem Haus (heraus). 001 GEN 040 015 Denn ich bin aus dem Land der Hebräer geraubt (entführt) worden. Außerdem (auch) habe ich hier nichts getan, dass man mich hätte ins Gefängnis stecken müssen (werfen müsste). 001 GEN 040 016 Und es sah der oberste Bäcker, dass er [den Traum] gut (positiv) gedeutet (ausgelegt, interpretiert) hatte. Und er sagte zu Joseph: Genau (ganz, so) wie ich in meinem Traum! Da waren (und siehe) drei Körbe [mit] Weißbrot auf meinem Kopf. 001 GEN 040 017 Und im obersten Korb vom ganzen Essen des Pharaos war Backwerk. Und die Vögel fraßen sie (die Brote) vom Korb auf meinem Kopf. 001 GEN 040 018 Und es antwortete Josef {und er sagte}: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Körbe, sie [bedeuten] drei Tage. 001 GEN 040 019 In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich enthaupten [lassen] und dich an einem Holzpfahl (Baum, Holz) aufhängen [lassen], so dass die Vögel dein Fleisch von dir abfressen werden. 001 GEN 040 020 Und es geschah am dritten Tag, am Geburtstag des Pharaos, als er (der Pharaoh) ein Festmahl für alle seine Untergebenen (Diener, Knechte) veranstaltete, dass er den Kopf des obersten Mundschenks und den Kopf des obersten Bäckers inmitten seiner Untergebenen erhob. 001 GEN 040 021 Und er machte den obersten Mundschenk wieder zu seinem Mundschenk (brachte zurück als seinen Mundschenk), sodass er den Becher [wieder] in die Hand des Pharaos gab. 001 GEN 040 022 Den obersten Bäcker hingegen [ließ] er aufhängen, wie Josef [es] ihnen gedeutet (ausgelegt) hatte. 001 GEN 040 023 Der oberste Mundschenk dachte (erinnerte sich) aber nicht an Josef, sondern vergaß ihn. 001 GEN 041 001 Und es geschah, nachdem zwei Jahre vergangen waren, dass auch der Pharaoh einen Traum hatte. Und siehe, er stand er am Fluss. 001 GEN 041 002 Und siehe, aus dem Fluss stiegen sieben Kühe, schön (hübsch) [vom] Aussehen und fett (dick) [vom] Fleisch. Und sie weideten im Gras. 001 GEN 041 003 Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen aus dem Fluss, schlecht [vom] Aussehen und mager (dünn) [vom] Fleisch. Und sie stellten sich neben die [anderen] Kühe am Ufer des Flusses. 001 GEN 041 004 Und es fraßen die Kühe von schlechtem Aussehen und magerem Fleisch die sieben dicken Kühe von schönem Aussehen. [Da] wachte der Pharaoh auf. 001 GEN 041 005 Als er [wieder] einschlief, träumte er ein zweites Mal. Und siehe, sieben Ähren wuchsen an einem Halm, [sie waren] fett (dick) und gut [aussehend]. 001 GEN 041 006 Und siehe, sieben [weitere] Ähren, mager (dünn) und versengt [vom] Ostwind, sprossen nach ihnen. 001 GEN 041 007 Und es verschlangen (verschluckten) die sieben mageren Ähren die sieben fetten und vollen Ähren. [Da] wachte der Pharaoh auf und siehe, [es war ein] Traum (und bemerkte, dass es ein Traum war). 001 GEN 041 008 {Es geschah} Am nächsten Morgen war das Gemüt (Geist, Seele) des Pharaohs beunruhigt. Und er sandte [Boten] aus und rief (ließ rufen) alle Weissager Ägyptens und alle seine (Ägyptens) Gelehrten (Zauberer). Es gab aber niemanden, der sie (die Träume) dem Pharaoh deuten (auslegen) konnte. 001 GEN 041 009 Da sprach der oberste Mundschenk mit dem Pharaoh {wie folgt}: Ich habe mich heute an meine Verfehlungen (Sünden) erinnert. 001 GEN 041 010 Damals zürnte (war ärgerlich, wütend) der Pharaoh über seinen Diener, so dass er mich in Bewachung (Aufsicht, Haft) [ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter) gab, mich und den obersten Bäcker. 001 GEN 041 011 Und wir träumten in der Nacht einen Traum, ich und er, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums haben wir geträumt. 001 GEN 041 012 Und dort mit uns [war] ein hebräischer Junge, [ein] Diener des obersten Leibwächters. Als wir ihm [davon] erzählten, deutete er uns unsere Träume. Jedem [von uns] gemäß seinem Traum hat er gedeutet. 001 GEN 041 013 Und {es geschah} wie er uns gedeutet hatte, so geschah es: Mich hat man in mein Amt zurückkehren lassen (zurückgebracht), ihn aber hat man aufgehängt. 001 GEN 041 014 Und es sandte der Pharaoh aus und ließ Josef rufen (rief Josef). Und sie ließen ihn laufen (holten ihn schnell) aus dem Gefängnis. Und er rasierte sich, wechselte seine Kleider (zog sich um) und kam zum Pharaoh. 001 GEN 041 015 Und es sprach der Pharaoh zu Josef: Ich habe einen Traum geträumt. Es gibt aber niemanden, der ihn deuten kann (deutet). Ich habe über dich (von dir) gehört {Folgendes}: Wenn du einen Traum hörst, kannst du ihn deuten. 001 GEN 041 016 Und es antwortete Josef dem Pharaoh {Folgendes}: Ich komme nicht in Betracht. Gott wird zum Wohlergehen (Frieden) des Pharaos antworten. 001 GEN 041 017 Und es sprach der Pharaoh zu Josef: In meinem Traum, siehe, da stand ich am Ufer des Flusses (Nils). 001 GEN 041 018 Und siehe, aus dem Fluss stiegen Kühe, fett [vom] Fleisch und schön [von] Gestalt, und sie weideten im Gras. 001 GEN 041 019 . Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen [aus dem Fluss], sehr schwach (elend) und hässlich (schlecht) [von] Gestalt, und mager [vom] Fleisch. Im ganzen Land Ägypten habe ich nicht so schlecht [aussehende] (hässliche) wie sie gesehen. 001 GEN 041 020 Und es fraßen die mageren und hässlichen Kühe die sieben ersteren, fetten Kühe. 001 GEN 041 021 Und sie (die fetten Kühe) gelangten in ihren Leib (den Leib der mageren Kühe), aber es war nicht erkennbar, dass sie in ihren Leib gelangt waren, denn (und) ihr Aussehen war [immer noch genauso] schlecht wie am Anfang. Da wachte ich auf. 001 GEN 041 022 Und ich sah (lies: fand mich wieder) in meinem Traum. Und siehe, sieben Ähren wuchsen (stiegen auf) an einem Halm, voll (e) und schön (e) (gute). 001 GEN 041 023 Und siehe, sieben unfruchtbare (harte), dünne, [vom] Ostwind versengte Ähren sprossen nach ihnen. 001 GEN 041 024 Und es verschlangen (verschluckten) die dünnen Ähren die sieben schönen Ähren. Und ich erzählte [den Traum] den Gelehrten (Zauberern), es gab (gibt) aber keinen, der mir Klarheit verschaffen konnte (kann, könnte). 001 GEN 041 025 Und es sagte Josef dem Pharaoh: [Der] Traum (lies vielleicht besser: die Träume) des Pharao, er ist ein einziger (einer). Was Gott im Begriff ist zu tun, hat er dem Pharaoh [damit] offenbart (erzählt, kundgetan). 001 GEN 041 026 Die sieben schönen Kühe, sie [bedeuten] sieben Jahre. Und die sieben schönen Ähren, sie [bedeuten] sieben Jahre. Es ist ein [einziger] Traum. 001 GEN 041 027 Und die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach ihnen aufgestiegen sind, sie [bedeuten] sieben Jahre. Und die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren, sie werden sieben Jahre der Hungersnot sein. 001 GEN 041 028 Das [meinte ich mit] dem Wort, das ich dem Pharaoh gesagt habe: Was Gott im Begriff ist zu tun, hat er den Pharaoh sehen lassen (dem Pharaoh gezeigt). 001 GEN 041 029 Siehe, sieben Jahre kommen von großer Fülle (Überfluss, Reichtum) im ganzen Land Ägypten. 001 GEN 041 030 Und es werden nach ihnen sieben Jahre der Hungersnot entstehen (bestehen), und es wird die ganze Fülle vergessen sein im Land Ägypten, und die Hungersnot wird das Land vertilgen. 001 GEN 041 031 Und die Fülle wird nicht [mehr] erkennbar sein (erkannt werden) im Land angesichts jener Hungersnot danach (nach ihr), denn sehr schwer (schwerwiegend, groß) wird sie sein. 001 GEN 041 032 Und dass sich der Traum dem Pharaoh {zweimal} wiederholt hat, [bedeutet], dass die Sache (das Wort) feststeht (beschlossen ist) bei Gott und [dass] Gott sich beeilt, [sie] auszuführen. 001 GEN 041 033 Jetzt aber möge der Pharaoh einen verständigen (klugen) und weisen Mann ausersehen (auswählen, ausfindig machen) und ihn über das Land Ägypten setzen. 001 GEN 041 034 Der Pharao möge es [so] tun, dass er Aufseher (Gouverneure, Verwalter) über das Land bestimme. Und er möge das Land Ägypten [mit dem] fünften [Teil der Ernte als Steuer belegen] in den sieben Jahren der Fülle. 001 GEN 041 035 Und sie (die Aufseher) sollen die ganzen Nahrungsmittel (Nahrung, Essen, Vorräte) dieser kommenden guten Jahre sammeln und sie sollen Getreide anhäufen unter der Verfügung (Hand, Autorität) des Pharaos [als] Nahrungsmittel in den Städten und [es] (auf) bewahren. 001 GEN 041 036 Und die Nahrungsmittel sollen dem Land zum Vorrat sein für die sieben Jahre der Hungersnot, die im Land Ägypten sein werden, so dass das Land in der Hungersnot nicht verwüstet werden wird. 001 GEN 041 037 Und das (Josefs) Wort war gut in den Augen des Pharaoh und den Augen aller seiner Untergebenen. 001 GEN 041 038 Und der Pharaoh sagte zu seinen Untergebenen: Ist [jemals] ein Mann wie dieser gefunden worden, in dem der Hauch (Geist) Gottes ist? 001 GEN 041 039 Und der Pharaoh sagte zu Josef: Nachdem Gott dich das alles wissen (erkennen) lassen hat, gibt es niemanden, der verständig und weise ist wie du. 001 GEN 041 040 Du sollst über meinem Haus sein und deinem Wort soll mein ganzes Volk gehorchen Nur [um] den Thron soll (will, werde) ich größer sein als du. 001 GEN 041 041 Und der Pharaoh sagte zu Josef: Siehe, hiermit setze ich dich über das ganze Land Ägypten. 001 GEN 041 042 Und der Pharaoh zog seinen Siegelring von der Hand und er setzte ihn auf die Hand Josefs. Und er kleidete ihn in ein Gewand (Kleider) aus Leinen und legte ihm eine goldene Kette um den Hals. 001 GEN 041 043 Und er ließ ihn auf seinem zweiten Wagen (Prunkwagen) fahren, und sie (seine Diener) riefen vor ihm [her]: Kniet nieder! Und [so] setzte er ihn über das ganze Land Ägypten. 001 GEN 041 044 Und der Pharaoh sagte zu Josef: Ich bin der Pharaoh, aber ohne dich soll niemand seine Hand und seinen Fuß heben im ganzen Land Ägypten. 001 GEN 041 045 Und der Pharaoh gab Josef den Namen (Titel) Zafenat-Paneach, und er gab ihm Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters von On (Heliopolis), zur Frau. Und Josef zog hinaus über das Land Ägypten. 001 GEN 041 046 Und Josef war 30 Jahre alt, als er vor dem Pharaoh stand (vor den Pharaoh trat), dem König Ägyptens. Und Josef zog hinaus vom Pharaoh und durchquerte (reiste durch) das ganze Land Ägypten. 001 GEN 041 047 Und die Erde schuf in sieben Jahren {die} Fülle im Überfluss (wörtlich: Handvoll). 001 GEN 041 048 Und er sammelte die ganzen Nahrungsmittel der sieben Jahre, die im Land Ägypten vergingen. Und er deponierte Nahrungsmittel in den Städten. Nahrungsmittel [von] den Feldern, die in der Umgebung der Stadt waren, deponierte er in ihrer (der Stadt) Mitte. 001 GEN 041 049 Und Josef häufte Getreide an wie Sand am Meer, in riesiger Menge (massenhaft), bis man aufhörte, es zu zählen, weil es nicht mehr zählbar war. 001 GEN 041 050 Und dem Josef wurden zwei Söhne geboren - bevor das Jahr der Hungersnot kam -, die ihm Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters von On, gebar. 001 GEN 041 051 Und Josef nannte den Namen seines Erstgeborenen Manasse („der vergessen lässt“), denn [er sagte]: Gott hat mich meine ganze Mühsal vergessen lassen und das ganze Haus meines Vaters. 001 GEN 041 052 Und den Namen des zweiten nannte er Efraim („der Fruchtbare“), denn [er sagte]: Denn Gott hat mich im Land meines Elends fruchtbar gemacht. 001 GEN 041 053 Und es vergingen die sieben Jahre der Fülle, die im Land Ägypten gewesen waren. 001 GEN 041 054 Und es begannen die sieben Jahres der Hungersnot zu kommen (hielten Einzug o. ä.), wie Josef gesagt hatte. Und es gab eine Hungersnot in allen Ländern. Aber im ganzen Land Ägypten gab es Brot. 001 GEN 041 055 Und das ganze Land Ägypten hungerte. Und das Volk erhob den Klageruf zum Pharaoh nach Brot. Und der Pharaoh sagte zu ganz Ägypten: Geht zu Josef! Was er euch sagt, [das] führt aus (tut)! 001 GEN 041 056 Und die Hungersnot war (herrschte) über dem ganzen Angesicht des Landes (war über das ganze Land verbreitet). Und Josef öffnete alles, was bei ihnen war (d. h. alle Speicher des Landes), und er verkaufte es den Ägyptern. Und die Hungersnot wurde stärker (nahm zu) im Land Ägypten. 001 GEN 041 057 Und alle Welt kam nach Ägypten, um Getreide zu kaufen, zu Josef. Denn die Hungersnot war stark geworden auf der ganzen Erde. 001 GEN 042 018 Josef sagte zu ihnen am dritten Tag: Tut dies, damit ihr am Leben bleibt! Ich fürchte JHWH. 001 GEN 044 018 Da (und) trat Juda an ihn heran und sagte: Bitte, mein Herr, lass doch deinen Knecht (möge doch dein Knecht) ein Wort (Sache) in die Ohren meines Herrn sagen. Und werde nicht zornig (lass deinen Zorn nicht brennen) auf (über) deinen Knecht, denn du [bist] wie [der] Pharao. 001 GEN 044 019 Mein Herr fragte seine Knechte: Habt ihr einen Vater oder einen Bruder? 001 GEN 044 020 {Und} Wir sagten zu meinem Herrn: Wir haben einen greisen (alten) Vater (Vater, einen alten Mann) und einen kleinen Jungen, [den er im] Alter [bekommen hat]. {und} Sein Bruder [ist] gestorben und er blieb [als] Einziger von seiner Mutter übrig, und sein Vater liebt ihn. 001 GEN 044 021 Aber (und) du sagtest zu deinen Knechten: Bringt ihn {herab} zu mir, damit ich meine Augen auf ihn legen kann. 001 GEN 044 022 {Und} Wir sagten zu meinem Herrn: Der Junge kann (darf, will) seinen Vater nicht verlassen. Wenn er seinen Vater verließe, würde er sterben. 001 GEN 044 023 Doch (und) du sagtest zu deinen Knechten: Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch {herab} kommen wird, werdet (dürft) ihr mein Gesicht nicht wieder sehen. 001 GEN 044 024 {es geschah} Als wir dann (und) zu deinem Knecht, unserem Vater, {hinauf} gekommen waren, da berichteten wir ihm die Worte meines Herrn. 001 GEN 044 025 Doch (und, als) unser Vater sagte: Kehrt um [und] kauft uns ein wenig Getreide [als] Nahrung! 001 GEN 044 026 Da (und) sagten wir: Wir können nicht {hinab} gehen. Wenn unser jüngster Bruder bei uns ist (wenn wir … haben), dann werden (können) wir {hinab} gehen. Denn wir werden das Gesicht des Mannes nicht [wieder] sehen, wenn unser jüngster Bruder nicht bei uns ist. 001 GEN 044 027 Und (da) dein Knecht, mein Vater sagte zu uns: Ihr wisst, dass meine Frau mir zwei [Söhne] geboren hat. 001 GEN 044 028 {und} Der eine ist von mir gegangen (hat mich verlassen) und ich sagte: Sicherlich wurde er zerrissen! Und ich habe ihn bis jetzt nicht gesehen. 001 GEN 044 029 Und (doch; wenn) ihr wollt (werdet) auch diesen von mir (meinem Gesicht) wegnehmen! Wenn ihm ein Unglück zustößt (begegnet), dann bringt ihr mein graues Haar in Unheil (Kummer; Bösem) hinab ins Totenreich (Scheol)! 001 GEN 044 030 Und jetzt, wenn ich zu deinem Knecht, meinem Vater komme und der Junge ist nicht bei uns – {und} seine Seele (Leben) ist mit seiner Seele (Leben) verbunden – 001 GEN 044 031 und {es wird geschehen} wenn er sieht, dass der Junge nicht bei uns ist, dann wird er sterben, und (dann) deine Knechte bringen das graue Haar deines Knechtes, unseres Vaters, mit Kummer hinab ins Totenreich (Scheol). 001 GEN 044 032 Denn dein Knecht bürgte (hat sich verbürgt) für den Jungen vor meinem Vater mit den Worten (indem ich sagte): Wenn ich ihn nicht zu dir zurückbringe, dann werde ich gegenüber meinem Vater alle Tage (mein Leben lang) die Schuld dafür auf mich nehmen (sündigen). 001 GEN 044 033 Deshalb (Und nun) lass doch deinen Knecht (möge doch dein Knecht) anstelle des Jungen als Sklave (Knecht) meines Herrn [hier] bleiben! Aber (und) der Junge soll (möge) mit seinen [anderen] Brüdern {hinauf} gehen. 001 GEN 044 034 Denn wie kann ich zu meinem Vater {hinauf} zurückkehren, wenn (und) der Junge nicht bei mir ist? Sonst muss (müsste) ich das Unglück (Kummer, Böse) sehen, das meinen Vater treffen wird (würde). 001 GEN 048 014 Und Israel streckte seine rechte Hand aus und legte sie auf Ephraims Kopf, obwohl (und) dieser der Jüngere (Junge, Jüngste) war; seine linke Hand [legte er] auf Manasses Kopf. Er hatte Verständnis (bewies Verständnis, sollte Verständnis beweisen) an seinen Händen (er überkreuzte seine Hände), obwohl (weil) Manasse der Erstgeborene [war]. 001 GEN 050 015 Und die Brüder des Josef fürchteten sich, denn ihr Vater war gestorben. Und sie sprachen: „O, wenn Josef uns gram sein wird und er wird gewiss die ganze Bosheit zu uns zurückführen, die wir ihm angetan haben.“ 001 GEN 050 016 Und sie ließen Josef befehlen: Dein Vater hat vor seinem Tod folgendermaßen befohlen: 001 GEN 050 017 „So sollt ihr zu Josef sprechen: 'Ach! Hebe doch die Missetat deiner Brüder auf und ihre Verfehlung, denn Bosheit haben sie dir angetan und nun hebe auf die Missetat der Diener Gottes deines Vaters.'“ Und Josef weinte als sie das sagten (durch ihre Worte zu ihm). 001 GEN 050 018 Und auch seine Brüder gingen und sie fielen vor sein Angesicht und sie sprachen: „Siehe zu dir, zu den Dienern!“ 001 GEN 050 019 Und Josef sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn ich bin unter Gott! 001 GEN 050 020 Aber ihr habt die Bosheit auf mich zurückgeführt. Gott wird sie zurückführen zum Guten um zu machen wie es jetzt ist: um das Leben des großen Volks zu retten. 001 GEN 050 021 Und nun fürchtet euch nicht! Ich werde euch und eure Kinder erhalten.“ Und er tröstete sie und redete zu ihrem Herzen. 001 GEN 050 022 Und Josef lebte in jenem Ägypten und das Haus seines Vaters. Und Josef lebte hundertzehn Jahre. 001 GEN 050 023 Und Josef sah von (zu) Ephraim drei Söhne; sogar die Söhne Machirs, dem Sohn Manasses: er wurde geboren auf den Knien Josefs. # # BOOK 002 EXO Exodus 2 Mose 002 EXO 001 001 Dies sind die Namen der Söhne Israel (Israeliten), die nach Ägypten gekommen sind, mit Jakob, jeder [mit] seinem Haus, kamen sie: 002 EXO 001 002 Ruben, Simeon, Levi und Juda. 002 EXO 001 003 Issaschar, Sebulon und Benjamin. 002 EXO 001 004 Dan und Naftali, Gad und Asser. 002 EXO 001 005 Und alle Seelen aus Jakobs Stamm (Oberschenkel) waren siebzig Seelen; Joseph aber war in Ägypten. 002 EXO 001 006 Und Joseph starb und all seine Brüder und seine (jene) Generation (Geschlecht). 002 EXO 001 007 Und die Söhne Israels (Israeliten) waren fruchtbar und pflanzten sich fort und sie wurden viele und sie wurden überaus (im höchsten Grade) stark (mächtig) und das Land war voll (erfüllt) mit ihnen. 002 EXO 001 008 Und es stand ein neuer König über Ägypten auf, der Joseph nicht [mehr] kannte. 002 EXO 001 009 Und er sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Söhne Israels (Israeliten) ist zahlreich und mächtiger als wir. 002 EXO 001 010 Wohlan! Wir wollen klug gegen es vorgehen, damit es nicht groß wird und damit es nicht geschieht, dass sie eine Schlacht ausrufen und damit nicht dem auch noch hinzugefügt wird, dass es uns hasst und uns bekämpft und es aufsteigt von der Erde (sich zum Herren über das Land macht). 002 EXO 001 011 Und sie setzten über es Befehlshaber der Frondienste (Fronvögte), um es zu bedrücken mit ihrem Frondienst (Lasttragen). Und es baute Vorratsstädte für den Pharao: Pitom und Ramses. 002 EXO 001 012 Und wie sie es bedrückten, so wurde es zahlreich und so wurde es stark. Und sie hatten Furcht vor den Söhnen Israels (Israeliten). 002 EXO 001 013 Und sie hielten die Söhne Israels zur Arbeit an durch Misshandlung. 002 EXO 001 014 Und sie verbitterten deren (ihr) Leben durch harte Arbeit im Ton und in den Ziegeln und durch alle Arbeit auf dem Feld. Und ihre ganze Arbeit arbeiteten sie bei ihnen durch Misshandlung. 002 EXO 001 015 Und der König von Ägypten sagte zu den hebräischen Hebammen, der Name der ersten war Schifra und der Name der zweiten war Pua. 002 EXO 001 016 und er sprach: Wenn die Hebräerinnen gebären und ihr seht auf den Töpferscheiben dass es ein Sohn ist, tötet ihn; wenn es eine Tochter ist, lasst sie leben. 002 EXO 001 017 Aber die Hebammen fürchteten JHWH und taten nicht, wie ihnen der König von Ägypten gesagt hatte und ließen die Kinder leben. 002 EXO 001 018 Da rief der König von Ägypten die Hebammen und sagte zu ihnen: Warum habt ihr diese Sache getan und habt die Kinder leben lassen? 002 EXO 001 019 Die Hebammen sagten zu dem Pharao: Weil die Hebräerinnen nicht so sind wie die Ägypterinnen, denn sie sind kräftig und haben schon geboren bevor die Hebamme hineinkommt. 002 EXO 001 020 Und JHWH tat den Hebammen Gutes und das ganze Volk vermehrte sich und wurde zahlreich. 002 EXO 001 021 Und es geschah, weil die Hebammen JHWH fürchteten und er schenkte ihnen Nachkommen. 002 EXO 001 022 Und der Pharao befahl seinem ganzen Volk folgendes: Jeden Sohn, der geboren wird, sollt ihr in den Fluß werfen und alle Töchter sollt ihr leben lassen. 002 EXO 002 001 {Und} Ein Mann aus dem Hause Levi ging und nahm eine Nachfahrin Levis [zur Frau]. 002 EXO 002 002 {Und} Die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Als (und) sie sah {ihn}, dass er gut (schön) [war], {und} verbarg sie ihn drei Monate (Monde) [lang]. 002 EXO 002 003 Als (und) sie ihn nicht länger verbergen konnte; {und} nahm sie für ihn ein Kästchen (Korb) [aus] Schilf und dichtete (bestrich) es mit Erdharz und Pech ab. {und} Sie legte das Kind (den Knaben) hinein und legte [es] in das Schilf am Rande des Nils. 002 EXO 002 004 {Und} Seine Schwester stand in [einiger] Entfernung, um zu erfahren, was mit ihm geschehen (getan) würde. 002 EXO 002 005 {Und} Die Tochter des Pharaos ging hinab, um am Nil (Fluss) zu baden, und ihre [Dienst] mädchen gingen am Rande des Nils spazieren. Als (Und) sie das Kästchen inmitten des Schilfes sah, {und} sandte sie ihre Dienerin (Sklavin) und sie nahmen es. 002 EXO 002 006 {Und} Sie öffnete [es] und sah {ihn} das Kind (den Knaben) - einen Jungen, weinend! -. Da (und) hatte sie Mitleid mit ihm und sagte: Dies ist einer [von] den Knaben (Kindern) der Hebräer! 002 EXO 002 007 Und seine Schwester sprach zu der Tochter des Pharaos: Soll ich gehen und für dich eine Frau als Säugamme von den Hebräerinnen rufen, damit sie das Kind (den Knaben) für dich stillt? 002 EXO 002 008 Da sagte die Tochter des Pharaos zu ihr: Geh! Also (und) ging das Mädchen und rief die Mutter des Kindes (Knaben). 002 EXO 002 009 Und die Tochter des Pharaos sagte zu ihr: Nimm diesen Knaben (dieses Kind) und stille ihn für mich, und ich werde [dir] deinen Lohn geben. Da (und) nahm die Frau den Knaben (das Kind) und stillte ihn. 002 EXO 002 010 Als (und) das Kind (der Knabe) gewachsen (groß/größer geworden) war (wuchs), {und} brachte sie ihn zur Tochter des Pharaos, und er wurde ihr Sohn. {und} Sie gab ihm den Namen Mose und sagte: Weil ich ihn aus dem Wasser gezogen habe! 002 EXO 002 011 Und es geschah in jenen Tagen, als Mose groß geworden war. Da ging er heraus zu seinen Brüdern und sah ihren Frondienst (ihr Lasttragen). Da sah er einen ägyptischen Mann einen hebräischen Mann von seinen Brüdern schlagen. 002 EXO 002 012 Und er wendete sich hierher und dorthin (so und so) und sah, dass kein [anderer] Mann [da war] (und sah niemanden). Da schlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand. 002 EXO 002 013 Und am zweiten Tag ging er wieder heraus. Und siehe, zwei hebräische Männer stritten sich. Da sprach er zu dem, der im Unrecht war: Warum schlägst du deinen Volksgenossen? 002 EXO 002 014 Und er antwortete (sprach): Wer hat dich gestellt zum Aufseher und zum Richter (Mann des Aufsehens und Richtens) über uns? Willst du mich töten - sprach er - wie du den Ägypter getötet hast? Und Mose fürchtete sich und sprach: Fürwahr! Die Sache ist bekannt geworden. 002 EXO 002 015 Und der Pharao hörte von dieser Sache und trachtete danach, Mose zu töten. Da floh Mose vor dem Pharao und blieb (ließ sich nieder) im Lande Midian und setzte sich auf den Brunnen. 002 EXO 002 016 Und der Priester von Midian hatte sieben Töchter. Und sie kamen und schöpften und füllten die Wassertröge, um das Vieh ihres Vaters zu tränken. 002 EXO 002 017 Und es kamen die Hirten und vertrieben sie. Da stand Mose auf und half ihnen (rettete sie) und tränkte das Vieh. 002 EXO 002 018 Und sie kamen zu Re'uël, ihrem Vater. Und er sprach: Warum habt ihr euch heute [so] beeilt, [zurück] zu kommen? 002 EXO 002 019 Da antworteten (sagten) sie: Ein ägyptischer Mann hat uns gerettet vor der Hand (Gewalt) der Hirten. Und auch schöpfte {und} schöpfte er für uns und tränkte das Vieh. 002 EXO 002 020 Da sprach er zu seinen Töchtern: Und wo ist er? Warum habt ihr den Mann da zurückgelassen? Ruft ihn und er soll mit uns essen! 002 EXO 002 021 Und Mose entschloss isch bei dem Mann zu bleiben. Und er gab Zippora, seine Tochter, {dem} Mose {zur Frau}. 002 EXO 002 022 Und sie gebar einen Sohn. Und er nannte seinen Namen Gerschom, denn er sprach: Ein Fremder bin ich gewesen in einem fremden Land. 002 EXO 002 023 Und {es geschah} in jenen vielen Tagen (während jener langen Zeit) {und} starb der König von Ägypten. {und} Die Kinder (Söhne) Israels stöhnten wegen der Sklavenarbeit (Knechtschaft, Arbeit), und sie schrien, und ihr Hilferuf erreichte (ging hinauf zu) Gott wegen der Sklavenarbeit (Knechtschaft, Arbeit). 002 EXO 002 024 Da (und) hörte Gott ihr Stöhnen (Wehklagen) und Gott erinnerte sich (dachte) an seinen Bund mit Abraham, {mit} Isaak und {mit} Jakob. 002 EXO 002 025 Und Gott sah die Kinder (Söhne) Israels und Gott wusste (verstand). 002 EXO 003 001 Währenddessen (und, als) hütete Mose das Kleinvieh (war Hirte des Kleinviehs) Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian. Und (einmal, da, als) er trieb das Kleinvieh hinter (auf die Westseite) die Wüste (Wildnis; Weideland) und (da) kam zum Berg Gottes, dem Horeb. 002 EXO 003 002 Da (und) zeigte sich (erschien) ihm der Engel (Bote) JHWH s in einer Feuerflamme aus der Mitte des Busches. {und} Er sah hin - obwohl der Busch mit (im) Feuer brannte, wurde er nicht aufgezehrt! 002 EXO 003 003 Da (und) sagte Mose: „Ich will (muss) doch einmal [von meinem Weg] abweichen und (um) diese außergewöhnliche (großartige) Erscheinung ansehen. Warum verbrennt der Busch nicht?“ 002 EXO 003 004 Als (und, da) JHWH sah, dass er [von seinem Weg] abwich, um [nach] zusehen, da (und) rief Gott zu ihm aus der Mitte des Busches {und sagte}: „Mose, Mose!“ Und [dieser] sagte: „Hier bin ich!“ 002 EXO 003 005 {und} Er sagte: „Komm nicht näher heran (hierher)! Zieh deine Sandalen (Schuhe) von deinen Füßen, denn die Stelle, auf der du stehst, ist heiliger Boden (Erde)!“ 002 EXO 003 006 Weiter (und) sagte er: „Ich [bin] der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da bedeckte (verbarg) Mose sein Gesicht, weil er sich [davor] fürchtete, Gott anzuschauen. 002 EXO 003 007 Da (und) sagte JHWH: „[Sei versichert], ich habe das Elend meines Volkes, das in Ägypten [ist], gesehen und sein Schreien wegen (gegen) seiner Unterdrücker gehört. Ja (denn), ich kenne seine Schmerzen. 002 EXO 003 008 Und ich bin herabgekommen, um es aus der Gewalt (Hand) Ägyptens (der Ägypter) zu erretten und es hinaufzuführen aus jenem Land in ein schönes (gutes) und weites Land, in ein Land, [das von] Milch und Honig fließt, in das Gebiet (Land; Ort) der Kanaaniter, {und} Hetiter, {und} Amoriter, {und} Perisiter, {und} Hiwiter und Jebusiter. 002 EXO 003 009 Doch (und; weil) jetzt {siehe} ist das Schreien der Kinder (Söhne) Israels zu mir gekommen, und ich habe auch die Unterdrückung gesehen, [mit] der Ägypten sie unterdrückt. 002 EXO 003 010 Deshalb (und; also) geh nun! Ich will dich zum Pharao senden, so dass du mein Volk, die Kinder (Söhne) Israels, aus Ägypten herausführen wirst.“ 002 EXO 003 011 Da (und) sagte Mose zu Gott: „Wer [bin] ich, dass ich zum Pharao gehen und die Kinder (Söhne) Israels (Israeliten) aus Ägypten herausführen könnte?“ 002 EXO 003 012 Da (und) sagte [Gott]: „{denn} Ich werde bei dir sein (bin bei dir). Und dies [soll] dein Zeichen [sein], dass ich ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott auf diesem Berg dienen.“ 002 EXO 003 013 Da (und) sagte Mose zu Gott: „Wenn ich zu den Kindern (Söhnen) Israels (Israeliten) komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Vorfahren (Väter) hat mich zu euch geschickt. Dann (und) werden sie zu mir sagen: Was [ist] sein Name? Was sage (antworte) ich [dann] zu ihnen?“ 002 EXO 003 014 Da (und) sagte Gott zu Mose: „Ich bin, der ich bin. {Und} Er sagte: So sollst (wirst) du zu den Kindern (Söhnen) Israels (Israeliten) sprechen:»»Ich bin«hat mich zu euch gesandt.«“ 002 EXO 003 015 Und Gott sagte weiter (wieder) zu Mose: „So sollst (wirst) du zu den Kindern (Söhnen) Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Vorfahren (Väter), der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Dies [ist] mein Name für immer (auf ewig), {und} dies [ist] mein Name von Generation (Geschlecht) zu Generation. 002 EXO 003 016 Geh und versammle die Ältesten Israels und sage zu ihnen: JHWH, der Gott eurer Vorfahren (Väter), ist mir erschienen (hat sich mir gezeigt), der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und sprach: Ich habe mich eurer und dessen, was euch in Ägypten angetan wird (wurde), [genau] angenommen (beobachtet, mich gekümmert, eingegriffen). 002 EXO 003 017 Da (und) sagte (dachte) ich: Ich will (werde) euch aus dem Elend [von] Ägypten hinaufführen in das Land der Kanaaniter, {und} Hetiter, {und} Amoriter, {und} Perisiter, {und} Hiwiter und Jebusiter, ein Land, [das von] Milch und Honig [über] fließt. 002 EXO 003 018 Wenn (und) sie auf dich (deine Stimme) hören {werden}, dann (und) sollst (wirst) du mit (und) den Ältesten Israels zum König [von] Ägypten gehen und ihr sollt (werdet) zu ihm sagen: JHWH, der Gott der Hebräer, begegnete (traf) uns. Deshalb (und) lass uns (wollen wir) doch jetzt drei Tagesreisen [weit] in die Wüste ziehen und (damit) JHWH, unserem Gott, ein Opfer darbringen. 002 EXO 003 019 Aber (und) ich weiß, dass der König [von] Ägypten euch nicht zu gehen erlauben wird, und (wenn, auch) nicht mit starker Hand. 002 EXO 003 020 Deshalb (und) werde ich meine Hand ausstrecken und Ägypten (die Ägypter) mit all meinen Wundern schlagen, die ich in ihrer Mitte tun werde. {und} Danach wird er euch gehen lassen (wegschicken). 002 EXO 003 021 Doch (und) ich werde die Gunst (Gnade) [für] dieses Volk in den Augen der Ägypter (Ägyptens) geben und {es wird geschehen} wenn ihr [weg] zieht, werdet ihr nicht [mit] leeren [Händen] [weg] ziehen. 002 EXO 003 022 Und eine Frau soll (kann; wird) von ihrer Nachbarin und der Besucherin (Fremden) in ihrem Haus Silber- {Gefäße} und Goldgefäße (-schmuck, -gegenstände) und Kleidung (Mäntel) erbitten, [die] ihr dann (und) euren Söhnen und Töchtern gebt. So (und) werdet ihr die Ägypter (Ägypten) ausplündern (berauben).“ 002 EXO 004 001 Da (und) antwortete Mose {und sagte}: Und (aber) wenn (sicherlich) sie mir nicht vertrauen (glauben), dann (und) werden sie nicht auf mich (meine Stimme) hören, sondern (dann, denn; und) werden (könnten) sagen: JHWH hat sich dir [gar] nicht gezeigt (ist dir nicht erschienen)! 002 EXO 004 002 Da (und) sagte JHWH zu ihm: Was [ist] das in deiner Hand? Er sagte: Ein Stab. 002 EXO 004 003 Da (und) sagte er: Wirf ihn auf den Boden! Also (da; und) warf [Mose] ihn auf den Boden, da (und) wurde [er] zu einer Schlange, und Mose floh davor [zurück]. 002 EXO 004 004 Doch (da; und) JHWH sagte zu Mose: Strecke deine Hand aus und packe (fasse) sie beim Schwanz! Also (da; und) streckte er seine Hand aus und packte sie daran. Da (und) wurde sie in seiner Hand (Handfläche) [wieder] zu einem Stab. 002 EXO 004 005 Damit sie [dir] glauben {werden}, dass sich dir JHWH, der Gott ihrer Vorfahren (Väter), der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs gezeigt hat (dir erschienen ist). 002 EXO 006 010 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 006 029 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: „Ich [bin] JHWH! Sage [dem] Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich zu dir sage!“ 002 EXO 007 001 Und JHWH sprach zu Mose: Sieh! Ich habe dich für den Pharao zum (zu) Gott gemacht. Und Aaron, dein Bruder, wird dein Prophet sein. 002 EXO 007 002 Du erzählst (sagst) [ihm] alles, was ich dir befehle und Aaron, dein Bruder, sagt [es] dem Pharao und dann wird er die Söhne Israels (Israeliten) ziehen lassen aus seinem Land. 002 EXO 007 003 Und ich werde das Herz des Pharaos verhärten und zahlreich sein lassen meine Zeichen und meine Wunder im Land Ägypten. 002 EXO 007 004 Aber er wird nicht auf euch hören, der Pharao, und ich werde meine Hand auf Ägypten legen (geben). Dann führe ich meine Heere heraus, mein Volk, die Söhne Israels (Israeliten) aus dem Land Ägypten durch große Strafgerichte. 002 EXO 007 005 Dann wird Ägypten erkennen, dass ich JHWH bin durch mein Ausstrecken meiner Hand über Ägypten. Und ich werde herausführen die Söhne Israels (Israeliten) aus ihrer Mitte. 002 EXO 007 006 Und Mose und Aaron taten, wie JHWH ihnen befohlen hatte - so taten sie es. 002 EXO 007 007 Und Mose war 80 Jahre alt und Aaron war 83 Jahre alt, als sie redeten zu dem Pharao. 002 EXO 013 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 014 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 014 002 Rede zu den Israeliten und sie sollen zurückkehren und sie sollen sich lagern vor Pi-Hahirot, zwischen Migdol und zwischen dem Meer vor Baal-Zefon. Gegenüber dem sollt ihr euch lagern, bei dem Meer. 002 EXO 014 003 Und der Pharao sagte zu den Israeliten: „Sie werden verwirrt sein in dem Land; die Wüste hat auf sie eingeschlossen.“ 002 EXO 014 004 Und ich verhärtete das Herz des Pharaos, sodass er ihnen nachfolgte und ich erwies meine Herrlichkeit am Pharao und allen seinen Armeen und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der JHWH bin. Und so taten sie es. 002 EXO 014 005 Und als man dem König von Ägypten meldete, dass das Volk geflohen ist, änderte im Herzen der Pharao und seine Sklaven zu dem Volk und sagten: „Wie konnten wir dies tun, dass wir die Israeliten sandten, von unseren Diensten.“ 002 EXO 014 006 Und er spannte den Wagen von sich an und nahm sein Volk mit sich. 002 EXO 014 007 Und er nahm 600 Wagen die ausgewählt wurden und alle Wagen in Ägypten und Krieger auf allen ihnen. 002 EXO 014 008 Und JHWH verhärtete das Herz des Pharaos, des Königs der Ägypter. Und er folgte hinter den Israeliten her und die Israeliten zogen aus mit erhobener Hand. 002 EXO 014 009 Und die Ägypter folgten ihnen nach und sie holten diese ein, als sie an dem Meer zelteten. Jedes Pferd der Streitwagen des Pharaos und seine Reiter und seine Armee. Auf Pi-Hachiroth, vor Baal-Zephon. 002 EXO 014 010 Und der Pharao näherte sich und die Israeliten erhoben ihre Augen und siehe die Ägypter zogen hinter ihnen her und sie fürchteten sich sehr und die Israeliten schrien zu JHWH. 002 EXO 014 011 Und sie sagten zu Mose: „Etwa weil nicht Gräber in Ägypten waren, nahmst du uns um zu sterben in die Wüste? Was hast du dies uns getan, auszuziehen mit uns aus Ägypten?“ 002 EXO 014 012 War nicht dieses Wort, von dem gilt wir haben es in Ägypten zu dir gesprochen, folgendes: „Lass uns in Ruhe (Geh weg von uns) und lass uns den Ägyptern dienen, denn es ist besser für uns den Ägyptern zu dienen, als dass wir in der Wüste sterben.“ 002 EXO 014 013 Und Mose sagte zu dem Volk: „Fürchtet euch nicht, stellt euch hin und seht das Heil JHWH s, von dem gilt er wird es für euch machen an dem Tag. Denn wie ihr die Ägypter seht an diesem Tag, werdet ihr sie nicht wieder sehen, bis in Ewigkeit. 002 EXO 014 014 JHWH wird für euch kämpfen und ihr werdet stille sein.“ 002 EXO 014 015 Und JHWH sagte zu Mose: „Was schreist du zu mir? Sprich zu den Israelitern und lass sie aufbrechen. 002 EXO 014 016 Und du, hebe den Stab und strecke deine Hand über das Meer und teile es. Und die Israeliten sollen kommen in die Mitte des Meeres auf dem trockenen Land. 002 EXO 014 017 Und ich, siehe, verhärte das Herz der Ägypter und lasse sie nach euch kommen und ich will mich verherrlichen an dem Pharao und an seiner ganzen Armee mit seinen Streitwagen und mit seinen Pferden. 002 EXO 014 018 Und die Ägypter sollen innewerden (Konsekutiv) dass ich JHWH bin, wobei ich meine Herrlichkeit erweise an dem Pharao, an seinen Streitwägen und an seinen Pferden.“ 002 EXO 014 019 Und es erhob (brach auf) sich der Engel des Herrn, der vor dem Lager Israels ging und ging (voran) hinter sie und es erhob sich eine Säule der Wolken vor ihren Angesichten und sie trat hinter sie. 002 EXO 014 020 Und sie kam zwischen das Lager Ägyptens und das Lager Israels und es entstand das Gewölk und die Finsternis und die Nacht wurde erleuchtet. Und diese kamen nicht näher zu diesen, die ganze Nacht. 002 EXO 014 021 Und Mose streckte seine Hand auf das Meer und JHWH trieb das Meer weg, mit einem starken Wind von Osten, die ganze Nacht und er machte (stellte) das Meer zu trockenem Land und die Meere spalteten sich. 002 EXO 014 022 Und die Israeliten kamen in die Mitte des Meeres auf dem trockenen Land und die Wasser waren zu ihnen eine Wand von der Rechten und von der Linken von ihnen. 002 EXO 014 023 Und die Ägypter verfolgten sie und es kamen nach ihnen alle Pferde des Pharaos, seine Streitwägen und seine Pferde zu der Mitte des Meeres. 002 EXO 014 024 Und es geschah in der Wache des Morgens und JHWH schaute zum Lager der Ägypter aus der Feuersäule und der Wolken. Und er verwirrte das Lager der Ägypter. 002 EXO 014 025 Und er entfernte das Rad von den Wagen und ließ sie fahren in Schwierigkeit. Und die Ägypter sagten: „Lasst uns flüchten von den Angesichtern Israels, denn JHWH kämpft mit ihnen gegen Ägypten.“ 002 EXO 014 026 Und JHWH sagte zu Mose: „Strecke deine Hand auf das Meer und lass die Wasser zurückkehren auf Ägypten, auf seine Streitwägen und auf seine Pferde.“ 002 EXO 014 027 Und Mose erhob seine Hand auf das Meer und das Meer kehrte zurück um zurückzukehren zu seiner Stärke in der Frühe und es traf die fliehenden Ägypter. Und JHWH erschütterte die Ägypter inmitten des Meeres. 002 EXO 014 028 Und die Wasser kehrten zurück und bedeckten die Streitwagen und die Pferde, zur Gänze das Heer des Pharaos das nach ihnen in das Meer kam. Nicht einer blieb von ihnen bis auf einen. 002 EXO 014 029 Und die Israeliten gingen auf dem trockenen Land inmitten des Meeres und die Wasser waren zu ihnen eine Wand von ihrer Rechten und von ihrer Linken. 002 EXO 014 030 Und JHWH errettete an diesem Tag Israel von der Hand Ägyptens und Israel sah Ägypten sterben am Rand des Meeres. 002 EXO 014 031 Und Israel sah die mächtige Hand, von der gilt JHWH machte an den Ägyptern und sie fürchteten das Volk JHWHs und sie glaubten an JHWH und an Mose, seinen Sklaven. 002 EXO 016 011 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 018 021 Du aber suche dir aus dem ganzen Volk tüchtige, JHWH -fürchtige Männer aus, zuverlässige Männer, die Bestechungsgeld hassen, und setze sie über sie. Oberste von Tausend, Oberste von Hundert, Oberste von Fünfzig, Oberste von Zehn. 002 EXO 020 001 Dann (und) sprach Gott alle diese Worte: 002 EXO 020 002 Ich [bin] JHWH, dein Gott, der dich aus dem Land der Ägypter (Ägypten), aus dem Haus der Sklaven (Knechte) herausgeführt hat. 002 EXO 020 003 Du sollst (darfst) keine anderen Götter vor (neben, außer) mir haben. 002 EXO 020 004 Du sollst (darfst) dir kein Götzenbild machen oder irgendein Abbild (Erscheinung) [von etwas], das am (im) Himmel oben oder {das} auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde [ist]. 002 EXO 020 005 Du sollst (darfst) dich nicht vor ihnen niederwerfen und (um) ihnen nicht dienen, denn ich, JHWH, dein Gott, [bin] ein eifersüchtiger Gott, [der] die Schuld (Sünde) der Väter an den Kindern (Söhnen) heimzahlt (bestraft) bis in die dritten und vierten [Generationen] [derer, die] mich hassen (ablehnen), 002 EXO 020 006 aber liebende Treue (Liebe, Güte) tausenden [Generationen] [derer] erweist (tut), [die] mich lieben und meine Gebote befolgen. 002 EXO 020 007 Du sollst (darfst) den Namen JHWH s, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen (aussprechen; aufheben), denn JHWH wird [denjenigen] nicht für unschuldig erklären (vergeben, ungestraft lassen), der seinen Namen unnütz gebraucht. 002 EXO 020 008 Denke an den Sabbat-Tag (Ruhetag), indem (damit) du ihn heiligst. 002 EXO 020 009 Sechs Tage [lang] sollst (darfst, kannst) du arbeiten und (um) alle deine Arbeit verrichten (tun), 002 EXO 020 010 doch (und) der siebte Tag [ist] ein Sabbat (Ruhetag) JHWH s (für JHWH), deines Gottes. Du sollst [an diesem Tag] (darfst) keinerlei Arbeit verrichten (tun), [weder] du noch (und) dein Sohn oder deine Tochter, dein Knecht (Sklave) oder deine Magd (Sklavin) oder dein Vieh (Tier) oder dein Gast (Fremder), der [sich] in deinen Toren [aufhält]. 002 EXO 020 011 Denn sechs Tage [lang] hat JHWH den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was darin (in ihnen) [ist], gemacht, aber (dann; und) am siebten Tag geruht. Deshalb hat JHWH den Sabbat-Tag gesegnet und ihn für heilig erklärt (geheiligt). 002 EXO 020 012 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lang sein werden in dem Land (auf dem Grund), das JHWH, dein Gott, dir geben wird (gibt). 002 EXO 020 013 Du sollst (darfst) nicht töten. 002 EXO 020 014 Du sollst (darfst) nicht die Ehe brechen. 002 EXO 020 015 Du sollst (darfst) nicht stehlen. 002 EXO 020 016 Du sollst (darfst) gegen deinen Nächsten (Mitmenschen, Freund) keine falsche Zeugenaussage machen. 002 EXO 020 017 Du sollst (darfst) nicht das Haus deines Nächsten (Mitmenschen, Freund) begehren. Du sollst (darfst) weder (nicht) die Frau deines Nächsten noch (auch nicht; und) seinen Sklaven (Knecht) oder (und) seine Sklavin (Magd) oder sein Rind oder seinen Esel begehren oder irgendetwas, das deinem Nächsten [gehört]. 002 EXO 020 018 Und das ganze Volk sah den Donner, die Fackeln, den Hörnerschall und den rauchenden Berg. Als nun das Volk das sah, zitterten sie, blieben von ferne stehen 002 EXO 020 019 und sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören. Aber JHWH soll nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben. 002 EXO 020 020 Da sagte Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht! Denn um euch zu prüfen ist JHWH gekommen und damit die Furcht vor ihm auf eurem Gesicht sei, damit ihr nicht sündigt. 002 EXO 020 021 So blieb denn das Volk von ferne stehen. Mose aber näherte sich dem Wolkendunkel, wo JHWH war. 002 EXO 021 001 Und dies sind die Gesetze (Rechtsbestimmungen), die du ihnen vorlegen (vor ihr Angesicht legen) sollst. 002 EXO 021 012 Wer einen Mann schlägt und er stirbt, der muss getötet werden. 002 EXO 021 013 Und wenn gilt, dass er [ihm] nicht nachgestellt (ihn nicht belauert) hat, sondern Gott hat es seiner Hand widerfahren lassen, und ich setze dir einen Ort (Stelle) wohin er fliehen kann (soll). 002 EXO 021 020 Und wenn ein Mann schlägt seinen Slaven oder Sklavin (Magd) mit dem Stab (Stock) und er stirbt unter seiner Hand, muss er gerächt werden 002 EXO 021 021 Wenn er einen Tag oder zwei Tage steht (überlebt), wird er nicht gerächt werden (verfällt er nicht der Rache), denn er (es) ist sein Geld (Silber). 002 EXO 025 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 030 011 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 030 017 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 030 022 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 031 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 002 EXO 033 001 Und JHWH sprach zu Mose: „Geh, brich auf von hier, du und das Volk, das du aus Ägypten herausgeführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe {und sagte}: Deinen Nachkommen werde ich es geben.“ 002 EXO 033 017 Da sprach JHWH zu Mose: Auch dieses Wort, das (diese Sache, die) du gesagt hast, werde ich tun. Denn du hast Gunst (Gnade, Gefallen) gefunden in meinen Augen und ich kenne dich (habe dich erkannt) mit Namen. 002 EXO 033 018 Und er sprach: Lass mich doch sehen deinen Herrlichkeit (Ehrenglanz, Machtfülle). 002 EXO 033 019 Und er sprach: Ich, ich werde vorübergehen lassen all mein Gutes (meine Güte, meine Güter) vor deinem Gesicht, und ich werde rufen den Namen JHWH s vor deinem Angesicht. Und ich werde gnädig sein, wem ich gnädig sein werde, und ich werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde. 002 EXO 033 020 Und er sprach: Nicht wirst du vermögen zu sehen mein Angesicht. Denn kein Mensch wird mich sehen und leben (am Leben bleiben). 002 EXO 033 021 Und JHWH sprach: Da [ist] (Siehe,) ein Ort bei mir. Du sollst (wirst) dich stellen auf (neben) den Felsen. 002 EXO 033 022 {Es wird sein,} Wenn vorbeigeht meine Herrlichkeit, werde ich dich setzen (stellen) in die Kluft (Spalte) des Felsens, und ich werde meine Hand über dich decken, bis ich vorüber gegangen bin. 002 EXO 033 023 Und ich werde wegnehmen meine Hand, und du wirst mich sehen von hinten, aber mein Gesicht wird nicht sichtbar sein (erscheinen, gesehen werden). 002 EXO 040 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: # # BOOK 003 LEV Leviticus 3 Mose 003 LEV 004 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 005 014 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 006 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 006 012 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 006 017 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 007 022 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 007 028 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 008 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 011 001 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 003 LEV 012 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 013 001 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 003 LEV 014 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 014 033 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 003 LEV 015 001 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 003 LEV 017 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 018 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 018 002 Sprich zu den Söhnen (Kindern) Israels und sage zu ihnen: Ich [bin] JHWH, (Ich, JHWH, [bin]) euer Gott! 003 LEV 018 003 Ihr sollt nicht so handeln (handelt nicht) wie {die Praktiken (die Taten)} [die Bewohner] des Landes Ägypten, in dem ihr lebtet, und ihr sollt nicht so handeln (handelt nicht) wie {die Praktiken (die Taten)} [die Bewohner] des Landes Kanaan, in das ich euch [bald] führe (bringe), und ihr sollt nicht nach ihren Bräuchen (Vorschriften) leben (lebt nicht)! 003 LEV 018 004 'Meine' Verordnungen sollt (werdet; tut) ihr tun (handeln) und 'meine' Vorschriften einhalten (befolgen; haltet ein), indem ihr nach ihnen lebt! Ich [bin] JHWH, (Ich, JHWH, [bin]) euer Gott. 003 LEV 018 005 Und ihr sollt meine Vorschriften und Verordnungen einhalten (befolgen; haltet ein), denn (von denen gilt:) der Mensch, [der] sie tut (tun wird), {und} wird durch sie (nach/in ihnen) leben. Ich [bin] JHWH. 003 LEV 018 024 Verunreinigt (Ihr sollt) euch nicht mit all diesen [Praktiken], denn durch all diese [Praktiken] wurden die (heidnischen) Völker unrein, die ich vor euch vertreibe, 003 LEV 018 025 und [dadurch] war (wurde) das Land unrein, sodass (und) ich seine Strafe über es brachte (Schuld bestrafte) und das Land seine Bewohner auswürgte (erbrach). 003 LEV 018 026 Darum (doch; und) sollt 'ihr' meine Vorschriften und Verordnungen einhalten und keine von diesen Abscheulichkeiten (Gräueln) begehen, [weder] der Einheimische noch (und) der Ausländer, [der] als Fremder unter euch lebt! 003 LEV 018 027 Denn all diese Abscheulichkeiten (Gräuel) begingen die Männer des Landes, die vor euch [dort waren], und [dadurch] war (wurde) das Land unrein. 003 LEV 018 028 [Ihr sollt sie einhalten], damit euch das Land nicht auswürgt (erbricht), wenn (weil) ihr es verunreinigt, genau wie es das Volk auswürgte (erbrach), das vor euch [dort war]. 003 LEV 018 029 Denn jeder, der irgendeine von diesen Abscheulichkeiten (Gräueln) begeht, und die Personen (Seelen), die [sie] begehen, werden (sollen) aus dem Inneren ihres Volkes abgeschnitten werden. 003 LEV 018 030 Darum (doch; und) sollt ihr (haltet) meine Anweisung (Bedingung) einhalten (erfüllen), niemals [irgendeinen] von ihren abscheulichen Bräuchen (Vorschriften) zu übernehmen (tun, verüben), denen sie vor euren Augen (vor eurer Ankunft; vor euch) nachgegangen sind (verübt/getan haben), und euch nicht an ihnen (wie sie) verunreinigen. Ich [bin] JHWH, (Ich, JHWH, [bin]) euer Gott! 003 LEV 019 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 019 002 Sprich zu der ganzen Gemeinde (Schar) der Söhne Israels und sage ihnen: Seid heilig, denn ich bin heilig, JHWH, euer Gott 003 LEV 019 003 Ihr habt jeder eine Mutter und einen Vater, ihr sollt sie fürchten und meine Sabatte sollt ihr halten. Ich bin JHWH, euer Gott. 003 LEV 019 004 Ihr sollt euch nicht wenden zu Fremdgöttern (Götzen) und metallgegossene Göttern sollt ihr euch nicht machen. Ich bin JHWH, euer Gott. 003 LEV 019 005 Und wenn ihr opfert (schlachtet zum Opfer) für JHWH, opfert (schlachtet zum Opfer) zu seinem Gefallen. 003 LEV 019 006 An dem Tag des Opfers, esst am folgenden Tag, das übrige am dritten Tag soll im Feuer verbrannt werden 003 LEV 019 017 Hasse deinen Bruder nicht in deinem Herzen, weise deinen Volksgenossen zurecht, und trage nicht Sünde wegen ihm. 003 LEV 019 018 Räche dich nicht (Nehme keine Rache) und grolle (bewahre deinen Zorn) nicht gegen die Söhne deines Volkes (Stammes) und du sollst lieben deinen Nächsten (Nachbarn) wie dich selbst. Ich bin JHWH. 003 LEV 020 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 021 016 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 022 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 022 017 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 022 026 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 023 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 023 009 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 023 023 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 023 026 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 023 033 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 024 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 024 013 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 003 LEV 024 019 Und jeder (ein Mann), der gibt (beibringt) einen Schaden (Missbildung, Verkrüppelung, Erwerbsunfähigkeit) seinem Nächsten (Mitmensch): Wie (Was) er getan (angetan) hat, das (so) soll ihm getan (angetan) werden. 003 LEV 024 020 Bruch (Fraktur) anstelle von (für) Bruch (Fraktur), Auge anstelle von (für) Auge, Zahn anstelle von (für) Zahn, wie (was) er einem Menschen an Schaden (Missbildung, Verkrüppelung, Erwerbsunfähigkeit) gibt (beibringt), das (so) soll ihm gegeben (beigebracht) werden. 003 LEV 024 021 Und wer ein Tier (ein [Stück] Vieh) erschlägt (totschlägt), der soll es ersetzen (erstatten, wieder gut machen), und wer einen Menschen erschlägt (totschlägt), soll getötet werden. 003 LEV 024 022 Ein Recht sollt ihr haben (soll euch sein, ist euch), wie dem Fremden (Ausländer), so dem Einheimischen (Vollbürger), denn ich bin JHWH, euer Gott. 003 LEV 025 001 Und JHWH sprach zu Mose am Berg Sinai {und sagte}: 003 LEV 025 002 Sprich zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommen werdet, welches ich euch geben werde, [dann soll] das Land einen Sabbat ruhen für Jahwe. 003 LEV 025 003 Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre sollst du deinen Weinberg beschneiden und sollst seinen Ertrag einsammeln. 003 LEV 025 004 Aber das siebente Jahr soll ein Sabbat der Ruhe für das Land sein, ein Sabbat für Jahwe. Dein Feld sollst du nicht besäen und deinen Weinberg sollst du nicht beschneiden. 003 LEV 025 005 Was nach deiner Ernte von alleine wächst, sollst du nicht ernten und die Trauben deines unbeschnittenen Weinbergs (dein Geweihter) sollst du nicht abschneiden. Ein Jahr der Sabbatruhe soll es sein für das Land. 003 LEV 025 006 Und was das Land während des Sabbat [jahres] [wachsen lässt], wird eure Nahrung sein für dich, deinen Knecht, deine Magd, deinen Tagelöhner und für deinen Beisassen, sie sind Gäste bei dir. 003 LEV 025 007 Und für dein Vieh und die Tiere, welche in deinem Land [leben], wird aller Ertrag Nahrung sein. 003 LEV 025 008 Und du sollst für dich sieben Sabbatjahre zählen, sieben Mal sieben Jahre und die Tage von sieben Sabbatjahren werden 49 Jahre sein. 003 LEV 025 009 Ein Signal des Schofars (Widderhorn) werdet ihr erschallen (vorübergehen) lassen am zehnten Tag des siebenten Monats; am Tag der Versöhnung werdet ihr das Schofar erschallen (vorübergehen) lassen in eurem ganzen Land. 003 LEV 025 010 Ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres heiligen und ihr sollt Freilassung im Land ausrufen für alle Einwohner, es wird ein Jobel [jahr] (Widderhorn) für euch sein. Und jeder wird seinen Besitz zurückbekommen und jeder wird zu seiner Sippe zurückkehren. 003 LEV 025 011 Ein Jobeljahr wird dieses fünfzigste Jahr sein für euch. Du sollst nicht säen, seinen Wildwuchs nicht ernten und den unbeschnittenen Weinberg nicht ablesen, 003 LEV 025 012 denn das Jobel [jahr] (Widderhorn) soll für euch heilig sein. Vom Feld werdet ihr seinen Ertrag essen. 003 LEV 025 013 In diesem Jobeljahr wird jeder seinen Besitz zurückbekommen. 003 LEV 025 014 Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder du von der Hand deines Nächsten kaufst, [so] soll keiner seinen Bruder benachteiligen (übervorteilen). 003 LEV 025 015 [Berechnet gemäss] der Anzahl der Jahre nach dem Jobel [jahr] sollst du von deinem Nächsten kaufen und [berechnet gemäss] der Anzahl der Jahreserträge soll er es dir verkaufen. 003 LEV 025 016 Seinen Preis vergrösserst du, wenn es viele Jahre sind, seinen Preis verkleinerst du, wenn es wenige Jahre sind, denn die Anzahl der Erträge verkauft er dir. 003 LEV 025 017 Niemand benachteilige seinen Nächsten. Fürchte dich vor deinem Gott, denn ich bin JHWH, euer Gott. 003 LEV 025 018 So halte dich an meine Regeln (Satzung, Ordnung) und meine Rechtsbestimmungen (Gerichte, Urteile) beachte und tue sie, [dann] werdet ihr im Land wohnen in Sicherheit. 003 LEV 025 019 Das Land wird euch seine Frucht geben, [so dass] ihr im Überfluss essen werdet und in Sicherheit in ihm wohnt. 003 LEV 025 020 Und wenn ihr sagt: „Was werden wir im siebenten Jahr essen? Siehe, wir säen nicht und unseren Ertrag sammeln wir nicht ein.“ 003 LEV 025 021 Ich werde für euch meinem Segen im sechsten Jahr befehlen, dass er einen Ertrag für drei Jahre macht. 003 LEV 025 022 Und [wenn] ihr im achten Jahr sät, werdet vom alten Ertrag essen; bis im neunten Jahr sein Ertrag kommt, werdet ihr vom alten essen. 003 LEV 025 023 Das Land soll nicht für immer verkauft werden, denn das Land ist mein, so seid ihr denn Fremde und Beisassen bei mir. 003 LEV 025 024 Auf euren ganzen Grundbesitz sollt ihr im Land Rückkauf (Lösung) gewähren. 003 LEV 025 025 Wenn dein Bruder verarmt und er etwas von seinem Besitz verkauft, [dann] soll als ein Löser dessen nächster Verwandter kommen und das Verkaufte seines Bruders zurückkaufen (lösen). 003 LEV 025 026 Wenn jemand keinen Löser hat und er kann genug aufbringen [w: seine Hand erreicht] und erwirbt genug für seine Auslöse, 003 LEV 025 027 [dann] soll er die Jahre seit seinem Verkauf berechnen und was noch übrig ist dem Mann zurückgeben und sein Besitz soll zurückkommt. 003 LEV 025 028 Wenn jemand nicht genug hat (in seiner Hand findet), wird das Verkaufte in der Hand des Käufers bleiben bis zum Jobeljahr. Im Jobel soll es frei werden und wieder sein Besitz sein. 003 LEV 025 029 Wenn jemand ein Wohnhaus in einer Stadt mit Mauern verkauft, ist es ab dem Verkauf ein Jahr möglich, es zurückzukaufen; das ist die Frist für seinen Rückkauf (Lösung). 003 LEV 025 030 Und wenn er es nicht für sich zurückkauft bis ein volles Jahr zu Ende ist, [dann] soll das Haus, welches in einer Stadt mit einer Mauer ist, für immer dem Käufer und seinen Nachkommen gehören. Im Jobel [jahr] wird es nicht frei werden. 003 LEV 025 031 Aber die Häuser der Dörfer, welche keine Mauer um sich herum haben, sollen wie das Feld des Landes behandelt (gedacht) werden; es soll ein Rückkauf (Lösung) möglich sein und im Jobel [jahr] soll es frei werden. 003 LEV 025 032 [Es gilt für] die Städte der Leviten: Die Häuser der Städte sind ihr Besitz, ein Rückkauf soll immer möglich sein. 003 LEV 025 033 Und zwar so: Einer von den Leviten soll es lösen oder das verkaufte Haus und die Stadt sollen im Jobel als sein Besitz frei werden. Denn die Häuser in den Levitenstädten, sie sind ihr Besitz mitten unter den Söhnen Israels. 003 LEV 025 034 Und das Feld der Weide [um] ihre Städte soll nicht verkauft werden, denn es ist ihr ewiger Besitz. 003 LEV 025 035 Und wenn dein Bruder verarmt und er neben dir ins Schleudern kommt (seine Hand wankt), [dann] stärke ihn, [sonst] lebt er wie ein Fremder und Beisasse bei dir. 003 LEV 025 036 Nimm weder Zins noch Wucher von ihm und fürchte dich vor deinem Gott, damit dein Bruder bei dir leben kann. 003 LEV 025 037 Dein Geld (Silber) gib ihm nicht für Zins und für Wucher gib ihm nicht dein Essen. 003 LEV 025 038 Ich bin JHWH, dein Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgebracht hat, um euch das Land Kanan zu geben, damit ich euer Gott sei. 003 LEV 025 039 Und wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, [dann] soll er bei dir nicht in Knechtschaft [als] Sklave arbeiten (dienen), 003 LEV 025 040 [sondern] wie ein Tagelöhner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein; bis zum Jobeljahr soll er bei dir arbeiten (dienen). 003 LEV 025 041 [Dann] ist er frei von dir, er und seine Kinder mit ihm. Und er kehrt zu seiner Sippe zurück und kommt wieder zum Besitz seiner Väter. 003 LEV 025 042 Meine Knechte sind sie, die ich befreit habe aus dem Land Ägypten. Sie sollen nicht als Sklaven verkauft werden. 003 LEV 025 043 Du sollst nicht grausam (Gewalt, Härte) über sie herrschen, [sondern] fürchte dich vor deinem Gott. 003 LEV 025 044 [Bezüglich] deines Knechts und deiner Magd: Von den Völkern, die rings um dich her [leben], darfst du Knecht und Magd kaufen. 003 LEV 025 045 Und auch von den Söhnen der bei euch wohnenden Beisassen dürft ihr kaufen und von ihrer Sippe, die bei euch ist, die in eurem Land gezeugt wurden. Sie werden euer Besitz 003 LEV 025 046 und ihr könnt sie euren Kindern nach euch vererben, sie mögen euch für immer dienen. Von euren Brüdern, den Söhnen Israels, soll keiner grausam (Gewalt, Härte) über seinen Bruder herrschen. 003 LEV 025 047 Und wenn die Hand eines Fremden oder eines Beisassen bei dir etwas erreicht, dein Bruder [aber] verarmt und er sich einem Fremden, einem Beisassen oder einem Mitglied von dessen Sippe verkauft, 003 LEV 025 048 dann soll, nachdem er sich verkauft hat, die Möglichkeit des Freikaufs (Lösung) bestehen. Einer seiner Brüder soll ihn freikaufen 003 LEV 025 049 oder sein Onkel oder der Sohn seines Onkels sollen ihn lösen oder sein eigenes Fleisch und Blut (Fleisch von seinem Fleisch), einer von seiner Sippe soll ihn lösen oder [wenn] er selbst so viel aufbringen kann (seine Hand etwas erreicht), [dann] soll er sich selbst lösen. 003 LEV 025 050 Und er soll mit seinem Käufer rechnen vom Jahr seines Verkaufs an bis zum Jobeljahr. Sein Verkaufspreis soll nach der Anzahl Jahre berechnet werden, als wäre er die ganze Zeit sein Tagelöhner gewesen. 003 LEV 025 051 Wenn es noch viele Jahre sind, soll er ihnen entsprechend sein Kaufgeld für seine Lösung zurückgeben. 003 LEV 025 052 Wenn [aber] nur wenige Jahre übrig sind bis zum Jobeljahr, so soll er sie berechnen und entsprechend seiner Jahre bis zu seiner Lösung soll er [das Geld] zurückgeben. 003 LEV 025 053 Wie ein Tagelöhner soll er von Jahr zu Jahr bei ihm sein. Er soll nicht mit Härte über ihn herrschen vor deinen Augen. 003 LEV 025 054 Wenn er nicht durch eine dieser Möglichkeiten gelöst wird, wird er im Jobeljahr frei, er und seine Kinder. 003 LEV 025 055 Denn mir gehören die Söhne Israels als Knechte, meine Knechte sind sie, sie, die ich befreit habe aus dem Land Ägypten. Ich bin JHWH, euer Gott. 003 LEV 026 025 Und ich werde über (auf, gegen) euch ein Schwert bringen, das die Rache des Bundes rächt. Und wenn ihr euch zurückzieht zu euren Städten, werde ich die Pest in eure Mitte senden (schicken) und ihr werdet in die Hand des Feindes gegeben. 003 LEV 027 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: # # BOOK 004 NUM Numbers 4 Mose 004 NUM 001 001 Und JHWH sprach zu Mose in der Wüste Sinai im Zelt der Begegnung am ersten [Tag] des zweiten Monats im zweiten Jahr nach dem Auszug aus dem Land Ägypten {und sagte}: 004 NUM 001 048 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 002 001 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 004 NUM 003 005 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 003 011 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 003 014 Und JHWH sprach zu Mose in der Wüste Sinai {und sagte}: 004 NUM 003 044 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 004 001 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 004 NUM 004 017 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 004 NUM 004 021 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 005 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 005 005 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 005 011 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 006 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 006 022 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 008 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 008 005 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 008 023 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 009 001 Und JHWH sprach zu Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr nach dem Auszug aus dem Land Ägypten im ersten Monat {und sagte}: 004 NUM 009 009 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 010 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 013 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 014 020 Und JHWH sprach: Ich habe vergeben nach (gemäß) deiner Bitte (Wort) 004 NUM 014 026 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 004 NUM 015 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 015 017 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 016 020 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 004 NUM 016 023 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 017 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 017 009 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 018 025 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 019 001 Und JHWH sprach zu Mose und zu Aaron {und sagte}: 004 NUM 020 007 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 020 014 Und Mose sandte Boten aus Kadesch zum König von Edom: So sprach dein Bruder Israel: Du hast die ganze Mühsal erkannt, die uns getroffen hat. 004 NUM 020 015 Und unsere Väter stiegen nach Ägypten herab und wir wohnten lange Zeit (viele Tage) in Ägypten. Und die Ägypter behandelten uns und unsere Väter schlecht. 004 NUM 020 016 Und wir flehten um Hilfe zu JHWH und er erhörte unseren Ruf und er sandte einen Boten und er führte uns aus Ägypten heraus und siehe, wir sind in Kadesch, einer Stadt an deiner äußersten Grenze. 004 NUM 020 017 Lass uns doch dein Land durchqueren! Wir werden keinesfalls aufs Feld gehen und nicht auf einen Weinberg und nicht das Wasser der Brunnen trinken. Wir werden [nur] auf dem Weg des Königs gehen [und] keinesfalls nach rechts und nach links abweichen, bis wir über deine Grenzen gegangen sind! 004 NUM 020 018 Aber Edom sprach zu ihm: Du wirst bei mir keinesfalls hindurch ziehen, sonst (damit nicht) werde ich mit dem Schwert dir entgegen ziehen! 004 NUM 020 019 Und die Söhne Israels sprachen zu ihm: Wir werden [nur] auf den Hauptstraßen herabziehen und wenn ich und mein Besitz [von] deinen Gewässern trinken, zahle ich ihren Preis (gebe ich den Kaufpreis) [dafür] – es handelt sich nur darum, dass ich [mit] meinen Füßen (zu Fuß) [dein Land] überqueren will (werde). 004 NUM 020 020 Er aber sprach: Du sollst keinesfalls hindurch ziehen! Und Edom zog mit zahlreichem Volk [zu] ihm hinaus und mit starker Hand. 004 NUM 020 021 Und Edom weigerte sich Israel durch sein Gebiet ziehen zu lassen; und Israel bog oberhalb seiner ab. 004 NUM 021 004 Und sie brachen auf vom Berg Hor, [auf] dem Weg [zum] Schilfmeer um das Land Edom zu umgehen. Und der Atem des Volkes war kurz auf dem Weg. 004 NUM 021 005 Und das Volk sprach mit Gott und mit Mose: Warum habt ihr uns von Ägypten hinaufsteigen lassen um in der Wüste zu sterben? Denn es gibt kein Brot und es gibt kein Wasser und unser Leben ist [zu] Ende ohne (mit geringem) Brot! 004 NUM 021 006 Und JHWH schickte brennende Schlangen ins Volk und sie bissen das Volk und viele [des] Volkes starben aus Israel. 004 NUM 021 007 Und das Volk kam zu Mose und sie sprachen: Wir haben gesündigt, denn wir redeten gegen (mit) JHWH und gegen (mit) dich! Wir haben zu JHWH gebetet und er hat uns mit Schlangen gezüchtigt! Und Mose betete für das Volk. 004 NUM 021 008 Und JHWH sprach zu Mose: Mache für dich eine Schlange und setzte sie auf eine hohe Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen wird und sieht sie {und} wird leben! 004 NUM 021 009 Und Mose bereitete die eherne Schlange und setzte sie auf die hohe Stange und es geschah, wenn die Schlange einen Mann biss und er blickte zur ehernen Schlange und er lebte. 004 NUM 022 021 Und Bileam stand auf am Morgen (morgens) und {er} sattelte seine Eselin und {er} ging mit den Mächtigen (Obersten, Fürsten) Moabs. 004 NUM 022 022 Und der Zorn Gottes entbrannte, weil (dass) er ging. Und der (ein) Engel (Bote) JHWH s stellte sich hin (trat hin) auf (in) den Weg als {ein} Gegner (Widersacher, Ankläger) für ihn, während er aber ritt auf seiner Eselin und seine zwei Diener (Knechte) mit ihm. 004 NUM 022 023 Und die Eselin sah den Engel (Boten) JHWH s stehend auf dem (im) Weg und sein Schwert, das gezückt (herausgezogen) war, in seiner Hand. Und die Eselin bog ab (wich ab) von dem Weg und {sie} ging auf das Feld (offene Land). Und Bileam schlug die Eselin um sie zu lenken (führen) [zurück] auf den Weg. 004 NUM 022 031 Und JHWH öffnete (enthüllte, deckte auf) die Augen Bileams und er sah den Engel (Boten) JHWH s stehend auf dem (im) Weg und sein Schwert, das gezückt (herausgezogen) war, in seiner Hand. Und er verneigte sich und {er} warf sich nieder (verbeugte sich) auf seine Nase. 004 NUM 022 032 Und der Engel (Bote) JHWH s sprach zu ihm: Warum hast du geschlagen deine Eselin nun [schon] dreimal? Siehe, ich [selbst] ausgezogen (herausgegangen) als {ein} Gegner (Widersacher, Ankläger), denn der Weg war übereilt (überstürzt) verglichen zu mir (mir gegenüber, vor mir). 004 NUM 022 033 Und (aber) die Eselin sah mich und bog ab vor mir nun [schon] dreimal. Wenn sie nicht abgebogen wäre vor mir, dann hätte ich jetzt sogar (ja, auch) dich getötet und sie leben lassen. 004 NUM 022 034 Und Bileam sprach zu dem Engel (Boten) JHWH s: Ich habe gesündigt (habe mich verfehlt), denn ich habe nicht erkannt, dass du standest mir gegenüber auf dem (im) Weg. Und nun, wenn [er] böse (schlecht) [ist] in deinen Augen, werde ich mich umkehren. 004 NUM 025 010 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 025 016 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 026 052 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 028 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 031 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 031 002 Nimm Rache für die Söhne Israels an den Midiantitern, danach wirst du vereint sein (dich sammeln) mit deinem Volk (Stamm, Vorfahren). 004 NUM 031 003 Und Mose sagte zum Volk: Rüstet Männer von euch zu einem Heer und sie mögen sein gegen Midian, um die Rache JHWH s zu üben (geben) in Midian. 004 NUM 033 050 Und JHWH sprach zu Mose in den Ebenen von Moab am Jordan {und sagte}: 004 NUM 034 001 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 034 016 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: 004 NUM 035 001 Und JHWH sprach zu Mose in den Ebenen von Moab am Jordan {und sagte}: 004 NUM 035 009 Und JHWH sprach zu Mose {und sagte}: # # BOOK 005 DEU Deuteronomy 5 Mose 005 DEU 005 001 Und Mose rief ganz Israel herbei und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Sitten (Gewohnheiten) und Gesetze (Rechtssachen), die ich diesen Tag (heute) vor euren Ohren rede, und übt sie ein und gebt acht, sie zu tun (machen)! 005 DEU 005 002 JHWH, unser Gott, hat einen Bund mit uns am Horeb geschlossen. 005 DEU 005 003 Nicht mit unseren Vätern hat JHWH diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, wir, die an diesem Ort (hier) heute alle leben. 005 DEU 005 004 Von Angesicht zu Angesicht hat JHWH mit euch auf dem Berg aus der Mitte des Feuers heraus gesprochen – 005 DEU 005 005 ich stand zwischen JHWH und {zwischen} euch in jener Zeit um euch zu verkündigen das Wort JHWH s, denn ihr habt das Feuer gefürchtet und ihr seid nicht auf den Berg gestiegen – {folgendermaßen}: 005 DEU 005 006 Ich bin JHWH, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Sklaven (Sklavenhaus). 005 DEU 005 007 Es gibt für dich keine anderen Götter neben mir. 005 DEU 005 008 Nicht machst du dir ein Gottesbild, irgendeine Gestalt (künstlich gemachte Figur) von dem, was im Himmel oben und {von dem, was} auf der Erde unten und {von dem, was} im Wasser unterhalb der Erde [ist]. 005 DEU 005 009 Nicht wirfst du dich nieder vor ihnen und nicht dienst du ihnen, denn ich bin JHWH, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott, der heimsucht (aufsucht) die Sünde der Väter bei den Söhnen (Kindern) und bei den dritten und bei den vierten Nachkommen (Generation), die mich hassen, 005 DEU 005 010 und der Gnade übt (macht, erweist) an Tausenden, die mich lieben und halten (bewahren) meine Gebote. 005 DEU 005 011 Nicht sprichst du aus den Namen JHWH s, deines Gottes, zum Nichtigen (Lüge, frevelhaft), denn JHWH wird nicht ungestraft lassen den, der seinen Namen zum Nichtigen ausspricht. 005 DEU 005 012 Bewahre (Hüte) den Sabbattag um ihn zu heiligen, wie JHWH, dein Gott, dir befohlen hat. 005 DEU 005 013 Sechs Tage arbeitest du und machst alle deine Arbeit. 005 DEU 005 014 Aber (und) der siebte Tag ist Sabbat für JHWH, deinen Gott; nicht machst du irgendeine Arbeit, du und deine Söhne und deine Töchter und deine Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und all dein Vieh und der Fremdling, der in deinen Toren [ist], damit dein Sklave und deine Sklavin ruhen wie du. 005 DEU 005 015 Und erinnere dich daran (denke daran), dass du ein Sklave im Land Ägypten warst und JHWH, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm; deshalb hat dir JHWH, dein Gott, befohlen den Sabbattag zu halten (machen). 005 DEU 005 016 Ehre deinen Vater und deine Mutter wie JHWH, dein Gott, dir befohlen hat, damit deine [Lebens-] tage lange dauern und damit es dir gut geht in dem Land (auf der Erde), das JHWH, dein Got, dir geben wird (gibt)! 005 DEU 005 017 Nicht tötest (ermordest) du. 005 DEU 005 018 Und nicht brichst du die Ehe. 005 DEU 005 019 Und nicht klaust du. 005 DEU 005 020 Und nicht legst du gegen deinen Nächsten (Freund, Stammverwandten) ein falsches Zeugnis ab. 005 DEU 005 021 Und nicht begehrst du die Frau deines Nächsten; und nicht begehrst (wünschst) du das Haus deines Nächsten, sein Land (Feld) und seinen Sklaven und seine Sklavin, sein Rind und seinen Esel und alles, was dein Nächsten [hat]. 005 DEU 005 022 Diese Worte hat JHWH gesprochen zu eurer ganzen Versammlung (Gemeinde, Volksversammlung, Menschenmenge) auf dem Berg aus der Mitte des Feuers, dem Gewölk und dem Wolkendunkel [mit] großer (lauter, mächtiger) Stimme und er fügte nichts hinzu; und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und er gab sie mir. 005 DEU 006 001 Und das [sind] das Gebot, die Gesetze und die Rechtsvorschriften, die JHWH, euer Gott [mir] aufgetragen hat euch zu lehren, damit ihr [danach] handelt (tut) in dem Land, [in] das ihr zieht, um es in Besitz zu nehmen, 005 DEU 006 002 damit du JHWH, deinen Gott, fürchtest, indem (um) [du] alle seine Gesetze und Gebote befolgst, die ich die ich dir [heute] auftrage – du, {und} dein Sohn und dein Enkel (Sohnessohn) [an] allen Tagen deines Lebens, und damit deine Tage lange währen (du lange lebst). 005 DEU 006 003 Nun (und) höre, Israel, und achte darauf, [danach] zu handeln (tun), damit es dir gut geht und damit du sehr zahlreich (groß) {werden} wirst, wie JHWH, der Gott deiner Vorfahren (Väter), es dir zugesichert (gesagt) hat, [in] einem Land, [das von] Milch und Honig [über] fließt. 005 DEU 006 004 Höre, Israel, JHWH [ist] unser Gott, JHWH [ist] eins (einzig, einer). 005 DEU 006 005 Darum (und) sollst du (liebe) JHWH, deinen Gott mit deinem ganzen Herzen und deinem ganzen Sein (Leben, Seele) und deiner ganzen Kraft lieben. 005 DEU 006 006 Und (dann) diese Worte, die ich dir heute auftrage, sollen (werden) in deinem Herzen sein. 005 DEU 006 007 {und} Du sollst sie deinen Kindern (Söhnen) einprägen (einschärfen, wiederholen) (präge ein) und über sie sprechen, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf der Straße gehst, {und} wenn du liegst und wenn du aufstehst, 005 DEU 006 008 und sie als Zeichen auf deine Hand binden (binde) und sie werden als Bänder (Erinnerungszeichen, Stirnbänder) zwischen deinen Augen sein, 005 DEU 006 009 und du sollst (schreibe) sie auf die Türpfosten deines Hauses und auf deine Tore (Eingänge) schreiben. 005 DEU 008 012 Dass (Damit) du nicht isst und satt wirst und schöne Häuser baust und [be] wohnst. 005 DEU 008 014 und dein Herz stolz wird und du JHWH vergisst, deinen Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Sklaven (Sklavenhaus). 005 DEU 012 013 Hüte dich, dass nicht du heraufsteigen lässt (opferst) deine Brandopfer an jedem Ort, den du siehst/sehen wirst. 005 DEU 012 014 Sondern wenn am Ort, den auswählen/erwählen wird JHWH dort sollst du aufsteigen lassen deine Brandopfer und dort wirst du tun alles, was ich dir geboten habe/gebiete. 005 DEU 012 015 Gemäß allem Begehren deiner Seele sollst du opfern und Fleisch essen, wie dich hat gesegnet JHWH dein Gott, der dir gegeben hat in allen deinen Toren; der Unreine und der Reine wird es essen wie Gazelle und wie Hirsch. 005 DEU 012 016 Nur das Blut sollst du nicht essen; du sollst es auf die Erde gießen wie Wasser. 005 DEU 012 017 Du sollst nicht vermögen zu essen in deinen Toren von dem Zehnten deines Getreides und deines Weines und deines Öls und und der Erstgeburt deines Rindes und deines Kleinviehs und deines ganzen Gelübdes, das du gegeben hast, und deines freiwilligen Opfers und der Abgaben deiner Hand. 005 DEU 012 018 Sondern vor JHWH deinem Gott wirst du sie essen am Ort, den aussuchen wird JHWH dein Gott; du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Magd und der Levit in deinen Toren; und du wirst dich freuen vor JHWH, deinem Gott, in jeder Unternehmung deiner Hand. 005 DEU 012 019 Hüte dich, dass du nicht verlässt den Leviten alle deine Tage in deinem Land. 005 DEU 012 020 Wenn es wird erweitern JHWH dein Gott deine Grenzen, wie er gesprochen hat zu dir und du sagen wirst: „Ich will essen Fleisch“, weil deine Seele gelüstet, Fleisch zu essen, dann sollst du mit aller Lust deiner Seele Fleisch essen. 005 DEU 012 021 Wenn fern sein wird von dir der Ort, den auserwählen wird JHWH, dein Gott, um dort zu setzen seinen Namen, dann du wirst opfern von deinen Rindern und von deinem Kleinvieh, das JHWH dir gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und du wirst essen in deinen Toren in aller Lust deiner Seele. 005 DEU 012 022 Nur/Gewiss, wie er (man) wird essen die Gazelle und den Hirsch, so wirst du sie essen, der Reine und der Unreine miteinander (i. s.v. „beide“) werden es essen. 005 DEU 012 023 Nur nicht zu essen das Blut, denn das Blut [ist] die Seele und du sollst nicht essen die Seele mit dem Fleisch. 005 DEU 012 024 Du sollst sie nicht essen im Land [sondern] du sollst sie ausschütten wie Wasser. 005 DEU 012 025 Du sollst sie nicht essen, damit es dir gut gehen wird und deinen Söhnen nach dir, denn du tust Recht in den Augen JHWH s. 005 DEU 012 026 Nur deine Heiligtümer, die bei dir sind und deine Gelübde sollst du nehmen und du sollst gehen an den Ort, den JHWH erwählen wird. 005 DEU 012 027 Und du sollst tun dein verbrennen des Fleisches und des Blutes auf einem Altar JHWH s, deines Gottes und das Blut deiner Opfer soll ausgegossen werden auf einen Altar JHWHs, deines Gottes, aber das Fleisch sollst du essen. 005 DEU 012 028 Halte und höre alle diese Worte, die ich dir gebiete, damit es dir gut gehen wird und deinen Söhnen nach dir für immer; wenn du tun wirst das Gute und das Rechte in den Augen JHWH, deines Gottes. 005 DEU 013 004 Hört nicht auf die Worte dieses Propheten oder auf diesen Träumer von Träumen, denn JHWH, euer Gott, prüft euch um zu erkennen, ob ihr JHWH, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele liebt. 005 DEU 014 022 Verzehnte (Du sollst/musst verzehnten) allen Ertrag deiner Aussaat, der aus dem Feld hervorgeht, Jahr [um] Jahr! 005 DEU 014 023 Verzehre (Du sollst/musst verzehren) ihn im Angesicht (in der Gegenwart) JHWH s, deines Gottes, an dem Ort, den er erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen: Den Zehnten deines Getreides, deines Weins und deines Öls sowie die Erstgeburt deiner Rinder und deines Kleinviehs, damit du lernst, JHWH, deinen Gott, alle Tage (immer) zu fürchten. 005 DEU 014 024 {und} Wenn der Weg von dir aus zu groß ist, wenn du ihn nicht tragen kannst, wenn der Ort von dir zu fern ist, den JHWH erwählen wird, um seinen Namen dort niederzulegen, wenn JHWH, dein Gott, dich segnen wird (segnet, segnen soll): 005 DEU 014 025 Gib (du sollst/musst geben) ihn hin für Silber und halte das Silber fest in deiner Hand und gehe zu dem Ort, den JHWH erwählen wird. 005 DEU 014 026 Gib (du darfst/sollst/musst geben) das Silber aus für alles, was dein Herz (Seele, Verlangen, Kehle) begehrt, für Rinder und Kleinvieh, für Wein und Bier und für alles, nach dem dein Herz dich gelüstet, und verzehre es dort im Angesicht (in der Gegenwart) JHWH s, deines Gottes und freue dich (du sollst/musst dich freuen), du und dein Haus (Familie, Haushalt)! 005 DEU 014 027 Und den Leviten, der in deinen Toren [wohnt]: Vergiss (du darfst vergessen) ihn nicht, denn er hat nicht Erbanteil und Besitz wie du! 005 DEU 014 028 Nach jedem dritten Jahr sollst (schaffe) du den ganzen Zehnten deines Ertrags in diesem Jahr bei Seite schaffen und in deiner Stadt lassen, 005 DEU 014 029 und es sollen kommen der Levit, denn er hat nicht Erbanteil und Besitz wie du, {und} der Fremde, {und} der Waise und die Witwe, die in deinen Toren [wohnen], und ihn verzehren und satt sein, damit JHWH, dein Gott, dich segnet bei allem Werk deiner Hand, das du verrichtest. 005 DEU 016 011 Und du sollst dich vor JHWH, deinem Gott, freuen, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und der Levit, der in deinen Toren (ist) und der Fremde und die Waise und die Witwe, die in deiner Mitte (sind) an der Stätte, die JHWH, dein Gott erwählt hat, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. 14 Und du sollst dich an deinem Fest freuen, du und dein sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und der Levit und der Fremde und die Waise, die in deinen Toren (sind). 005 DEU 029 028 Was verborgen ist (das Verborgene), ist (gehört) JHWH unserem Gott und was offenbart ist, ist (gehört) uns und unseren Kindern (Söhnen/Nachkommen) für immer in Ewigkeit (in Zukunft), zu tun alle Worte (Dinge) dieser Weisung (Gesetz/Anweisung). 005 DEU 032 035 Mein ist Rache und Vergeltung, zu der Zeit, ihr Fuß wird wanken. Denn nahe ist der Tag ihres Verderbens und schnell kommt das Vorbereitete zu ihnen. 005 DEU 032 039 Nun seht, dass ich, ich es [bin], und kein Gott mit (neben) mir! Ich, ich werde töten und am Leben erhalten (lebendig machen), ich habe zerschmettert und ich, ich werde heilen. Und [es ist] keiner, der von meiner Hand entreißt (rettet, wegnimmt, entzieht). 005 DEU 032 043 Ihr Nationen preist sein Volk. Denn Blut seiner Sklaven rächt er und Rache bringt er zu den Feinden und den Ackerboden seines Volkes entsühnt er. 005 DEU 032 048 Und JHWH sprach zu Mose an eben diesem Tag {und sagte}: # # BOOK 006 JOS Joshua Josua 006 JOS 001 001 Und {es geschah} nachdem Mose, der Knecht (Diener) JHWH s, gestorben war, da sprach JHWH zu Josua, dem Sohn Nuns, dem Diener Moses' {folgendermaßen}: 006 JOS 001 002 Mose, mein Knecht (Diener) ist gestorben. Nun!, (steh auf =) brich auf, gehe durch den Jordan (diesen =) hier, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich euch gegeben habe, den Söhnen Israels. 006 JOS 001 003 Jeden Ort, auf den eure Fußsohle tritt, {ihn} gebe ich euch, wie ich zu Mose gesagt (= versprochen?) habe. 006 JOS 001 004 Von der Wüste und {diesem} dem Libanon {und} bis zum großen Strom, dem Strom Eufrat, das ganze Land der Hetiter, {und} bis zum großen Meer (die Stelle, wo die Sonne untergeht =) gen Westen, soll (wird) euer Gebiet sein. 006 JOS 001 005 Kein Mensch wird vor dir standhalten alle Tage deines Lebens. Wie ich mit (bei) Mose gewesen bin, werde ich mit (bei) dir sein; ich werde dich nicht verlassen und ich werde dich nicht verlassen. 006 JOS 001 006 Sei fest und sei stark, denn du wirst als Besitz geben diesem Volk das Land, das ich schwor ihren Vätern {ihnen} zu geben. 006 JOS 001 007 Nur (bloß) sei sehr fest und stark (zu beachten =), dass du achtgibst (beachtest, beobachtest, hältst) die ganze Weisung (das „Gesetz“, die Torah) zu tun, die dir Mose, mein Knecht geboten hat. Weiche nicht von ihnen ab, [weder] zur Rechten [noch] {und} zur Linken, damit du Erfolg hast (einsichtig/fromm handelst) bei allem, worin du wandeln wirst. 006 JOS 001 008 Nicht weichen soll dieses Buch der Torah (das Buch der Weisung) von deinem Mund, und du sollst es [vor dich hin] murmeln (darüber nachdenken) bei Tag und bei Nacht, damit du achtgibst (beachtest, beobachtest, hältst) zu tun gemäß allem, was in ihm geschrieben steht. Denn dann wird dein [Lebens-] Weg Erfolg haben (dann wirst du gedeihlich ausrichten), und dann wirst du zum Ziel gelangen. 006 JOS 001 009 Habe ich dir nicht geboten: Sei fest und sei stark? Fürchte dich nicht und erschrecke nicht, denn mit (bei) dir [ist] JHWH, dein Gott, bei allem, worin du wandeln wirst. 006 JOS 002 001 Und Josua, der Sohn Nuns, schickte von Schittim [aus] zwei Männer [als] Kundschafter heimlich [los], wobei er [zu ihnen] sagte: „Geht, begutachtet (seht) das Land und Jericho!“ Also (und, dann) gingen sie [los] und kamen [in] (betraten) das Haus einer Prostituierten (ehebrecherischen Frau) - {und} ihr Name war Rahab - und blieben (schliefen, lagen) dort [über Nacht]. 006 JOS 002 002 Daraufhin (aber, und) wurde dem König von Jericho Folgendes berichtet (gesagt): „{Siehe} In der Nacht sind Männer von den Söhnen Israels (Israeliten) gekommen, um das Land zu erkunden!“ 006 JOS 002 003 Da (dann, und) schickte der König von Jericho [Soldaten] zu Rahab, um auszurichten (zu sagen): „Liefere uns (bringe heraus) die Männer aus, [die] zu dir gekommen sind, die dein Haus betreten (zu deinem Haus gekommen) haben, denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erkunden.“ 006 JOS 002 004 Aber (und) die Frau hatte die beiden Männer genommen (nahm) und sie versteckt (versteckte). Deshalb (und) sagte sie: „Tatsächlich (Ja) sind die Männer zu mir gekommen, aber ich weiß (wusste, habe nicht erkannt) nicht, woher sie [kamen]. 006 JOS 002 005 Als (und) das Tor zu schließen war (geschlossen werden musste) bei Dunkelheit, {und} gingen die Männer hinaus. Ich weiß nicht (habe nicht erkannt), wohin die Männer gegangen sind. Lauft (setzt, verfolgt) ihnen schnell nach, dann könnt (werdet) ihr sie einholen!“ 006 JOS 002 006 Allerdings (aber, und) hatte sie sie hinauf auf das Dach gebracht (brachte) und sie in dem Flachsstroh (Flachsstängeln) versteckt, (Flachs des Baumes), das von ihr auf dem Dach angeordnet worden war. 006 JOS 002 007 Da (und) folgten die Männer ihnen die Straße [entlang zum] Jordan bis zu den Furten. Aber (und) sie (man) schlossen das Tor hinter sich (ihnen), als sie hinausgingen (hinausgegangen waren) [und] hinter ihnen herliefen (verfolgten, suchten). 006 JOS 002 008 Aber (und) bevor sie sich schlafen legten, {und} ging [Rahab] hinauf zu ihnen auf das Dach 006 JOS 002 009 und sagte zu den Männern: „Ich weiß, dass JHWH euch das Land gegeben hat und dass Angst vor euch uns befallen hat, und dass alle Bewohner des Landes vor eurem Anblick (Gesicht) vergehen (erzittern; schmelzen). 006 JOS 002 010 Denn sie haben davon gehört, wie JHWH das Wasser des Schilfmeeres vor euch vertrocknen ließ, als ihr aus Ägypten auszogt, und was ihr mit den beiden Amoriterkönigen machtet, die auf der anderen Seite des Jordans [herrschten], Sihon und Og, an denen ihr den Bann vollstreckt (die ihr völlig vernichtet) habt. 006 JOS 002 011 Als (und) wir [das] hörten, {und} zerfloss unser Herz und kein Atem (Geist) war mehr in irgendeinem [von uns] wegen euch. Denn JHWH, euer Gott, ist Gott im Himmel oben und auf der Erde unten. 006 JOS 002 012 Und jetzt schwört mir doch bei (auf) JHWH! Wie (da) ich an euch Güte (Barmherzigkeit) erwiesen (getan) habe, so (und) müsst (sollt) auch ihr am Haus meines Vater Güte erweisen (tun) und mir ein Zeichen der Ehrlichkeit (Wahrheit, Treue) geben: 006 JOS 002 013 [Schwört mir,] dass (und) ihr meinen Vater und meine Mutter, {und} Brüder, {und} Schwestern und alles, was (alle, die zu) ihnen [gehört], am Leben lasst und unsere Leben vor (aus) dem Tod rettet!“ 006 JOS 002 014 Da sagten die Männer zu ihr: „Unser Leben für (anstelle) euch, [wenn] ihr sterbt! Wenn ihr diese unsere Sache (Angelegenheit) nicht meldet, und {es wird geschehen} sobald (wenn) JHWH uns das Land gibt, dann (und) werden wir an dir Güte (Barmherzigkeit) und Ehrlichkeit (Wahrheit) erweisen (tun).“ 006 JOS 002 015 Darauf (und) ließ sie sie an einem Seil hinab durch das Fenster, denn ihr Haus [war] in der Wand der Stadtmauer, sie wohnte also (so dass, und) in der Stadtmauer. 006 JOS 002 016 Und (da) sie sagte zu ihnen: „Geht in das Hügelland (Gebirge; zum Hügel/Berg), damit [eure] Verfolger nicht auf euch stoßen, und versteckt euch dort [für] drei Tage, bis die Verfolger umkehren. {und} Danach könnt ihr euren Weg gehen.“ 006 JOS 002 017 Da sagten die Männer zu ihr: „Wir [werden] unschuldig in Bezug auf (von) diesen Eid [sein], den du uns hast schwören lassen. 006 JOS 002 018 Wenn wir in das Land kommen, musst (sollst) du diese Schnur (Seil) [aus] scharlachrotem Faden in das Fenster binden, [durch] das du uns hinabgelassen hast, und deinen Vater, {und} deine Mutter und deine Geschwister (Brüder) und die gesamte Hausgemeinschaft (Haus) deines Vaters zu dir in das Haus holen (versammeln). 006 JOS 002 019 Aber (und) {es wird geschehen} jeder, der durch die Tür deines Hauses {hinaus} nach draußen geht, dessen Blut [soll] ([wird]) auf seinem Haupt sein, und (dann, so dass) wir werden unschuldig sein. Aber (und) jeder, der bei dir im Haus sein wird, dessen Blut [soll] ([wird]) auf unserem Haupt sein, wenn Hand an ihn gelegt wird. 006 JOS 002 020 Doch (und) wenn du {diese} unsere Angelegenheit (Sache) meldest, dann (und) werden wir unschuldig in Bezug auf deinen Eid sein, den du uns hast schwören lassen.“ 006 JOS 002 021 Da (und) sagte sie: „Nach euren Worten, so [sei] es (soll es geschehen).“ Dann (und) ließ sie sie gehen (schickte sie fort), und sie brachen auf (gingen), und sie band die rote Schnur in das Fenster. 006 JOS 002 022 Und sie brachen auf (gingen) und kamen in das Hügelland (Gebirge; zum Hügel/Berg) und blieben dort drei Tage [lang], bis die Verfolger umgekehrt waren (umkehrten) und [ihre] Verfolger sie auf der ganzen Strecke (Straße) gesucht und nicht gefunden hatten. 006 JOS 002 023 Daraufhin (und) kehrten die beiden Männer zurück und kamen aus dem Hügelland (Gebirge; vom Hügel/Berg) herab, {und} überquerten und kamen zu Josua, dem Sohn Nuns. {und} Sie erzählten ihm alles, [was] sie dort gefunden hatten. 006 JOS 002 024 Und sie sagten zu Josua: „Weil JHWH das ganze Land in unsere Gewalt (Hand) gegeben hat, {und} sind [jetzt] alle Bewohner des Landes verzagt (erzittern; schmelzen) vor uns (unserem Anblick).“ # # BOOK 007 JDG Judges Richter 007 JDG 009 008 Tatsächlich gingen die Bäume, um einen König über sich zu salben; und dann sprachen sie zu dem Ölbaum: Herrsche du doch als König über uns! 007 JDG 009 009 Und dann sprach der Ölbaum zu ihnen: Soll ich [etwa] auf mein Fett verzichten, das in mir ist [und] Götter und Menschen ehrt, [damit] ich gehe, um über die Bäume zu herrschen? 007 JDG 009 010 Und dann sprachen die Bäume zu dem Feigenbaum: Komm, herrsche du als König über uns! 007 JDG 009 011 Und dann sprach der Feigenbaum zu ihnen: Soll ich [etwa] auf meine Süße und meinen guten Ertrag verzichten, [damit] ich gehe, um über die Bäume zu herrschen? 007 JDG 009 012 Und dann sprachen die Bäume zu dem Weinstock: Komm, herrsche du als König über uns! 007 JDG 009 013 Und dann sprach der Weinstock zu ihnen: Soll ich [etwa] auf meinen Wein verzichten, [der] Götter und Menschen erfreut, [damit] ich gehe, um über die Bäume zu herrschen? 007 JDG 009 014 Und dann sprachen alle Bäume zu dem Dornbusch: Komm, herrsche du als König über uns! 007 JDG 009 015 Und dann sprach der Dornbusch zu den Bäumen: Wenn ihr mich wirklich zum König über euch salbt, kommt ihr [und] beugt euch in meinen Schatten; und wenn [das] nicht [so] ist, wird Feuer aus dem Dornbusch hervorbrechen und die Zedern des Libanons verzehren. 007 JDG 014 001 Und (als, während) Simson ging hinab nach Timna und sah eine Frau in Timna von den Töchtern der Philister. 007 JDG 014 002 Da (und) ging er hinauf und erzählte seinem Vater und seiner Mutter {und sagte}: „Ich habe in Timna eine Frau von den Töchtern der Philister gesehen. Darum (und) nehmt sie mir jetzt zur Frau!“ 007 JDG 014 003 Da (und) sagten sein Vater und seine Mutter zu ihm: „Gibt es (ist) unter den Töchtern deiner Brüder und im ganzen Volk keine Frau, dass du jetzt [hin] gehst, um [dir] eine Frau von den Philistern, den Unbeschnittenen zu nehmen?“ Da (und) sagte Simson zu seinem Vater: „Nimm mir diese, denn sie ist schön (richtig, gut) in meinen Augen.“ 007 JDG 014 004 Allerdings (ja; und) wussten (verstanden, erkannten) sein Vater und seine Mutter nicht, dass dies von JHWH [kam], denn er suchte eine Gelegenheit (Anlass) gegen die Philister. In jener Zeit herrschten nämlich (und) die Philister in Israel. 007 JDG 014 005 Daraufhin (also; und) gingen Simson und sein Vater und seine Mutter hinab nach Timna und kamen bis zu den Weinbergen [von] Timna, als (und) plötzlich ein junger Löwe {der Löwen} ihm brüllend entgegen [kam] (brüllte, um ihn zu treffen/ihm entgegen brüllte). 007 JDG 014 006 Da (und) drang der Geist JHWH s in ihn ein, und er zerriss ihn, wie [man] ein Böckchen zerreißt, obwohl (wobei; und) er nichts in seiner Hand hatte. Aber (und) er erzählte (berichtete) seinem Vater und seiner Mutter nicht, was er getan hatte (tat). 007 JDG 014 007 Danach (als; und) ging er hinab und redete mit der Frau, und sie war schön (richtig, gut) in Simsons Augen. 007 JDG 014 008 Als (und) er nach [einigen] Tagen zurückkam, um sie zu heiraten ([sich zur Frau] zu nehmen), {und} wich er [von seinem Weg] ab, um den Kadaver des Löwen zu sehen. Er erblickte ein Bienenschwarm im Körper (Kadaver) des Löwen und Honig. 007 JDG 014 009 {Und} Er löste ihn heraus auf seine Handflächen (Hände) und aß beim Weitergehen. Er ging zu seinem Vater und seiner Mutter und gab ihnen [etwas Honig], und sie aßen [ihn]. Allerdings (und) erzählte (berichtete) er ihnen nicht, dass er den Honig aus dem Körper (Kadaver) des Löwen herausgelöst hatte (herauslöste). 007 JDG 014 010 Danach (und) ging sein Vater zu der Frau, und (während) Simson veranstaltete (machte) dort ein Fest, weil (wie) [es] die jungen Männer so machten (machen). 007 JDG 014 011 {Und es geschah} Als sie (man) ihn sahen, da (und) holten (nahmen) sie (man) dreißig Gefährten, und (damit) sie waren bei ihm. 007 JDG 014 012 Und (da) Simson sagte zu ihnen: „Ich will (möchte; lasst mich) euch ein Rätsel geben. Wenn ihr mir [die Lösung] [innerhalb der] sieben Tage des Festes (Festmahls) tatsächlich verraten könnt und [sie] findet, dann (und) werde ich euch dreißig Leinenhemden und dreißig Wechselkleider geben. 007 JDG 014 013 Doch (und) wenn ihr mir [die Lösung] nicht verraten könnt, dann (und) müsst (werdet) (gebt) ihr mir dreißig Leinenhemden und dreißig Wechselkleider geben.“ Darauf (und) antworteten (sagten) sie ihm: „Gib uns dein Rätsel, {und} wir wollen es hören!“ 007 JDG 014 014 {und} Er sagte zu ihnen: „Vom Fresser (Essenden) kam (ging aus) Nahrung und vom Starken kam (ging aus) Süßes.“ Aber (und) sie konnten das Rätsel drei Tage [lang] ([in]) nicht lösen (verraten). 007 JDG 014 015 {Und es geschah} Am vierten Tag sagten sie zu Simsons Frau: „Verleite (betöre) deinen Mann, damit (und) er für uns das Rätsel löst (verrät), sonst verbrennen wir dich und das Haus (Familie) deines Vaters {im Feuer}! Habt ihr uns eingeladen, um uns arm zu machen (zu vertreiben)? [Oder etwa] nicht (Nicht wahr)?“ 007 JDG 014 016 Da (und) weinte Simsons Frau vor (auf, über) ihm und sagte: „Du hasst mich nur, und du liebst mich nicht! Du hast den Söhnen meines Volkes ein Rätsel aufgegeben, aber mir hast du [die Lösung] nicht verraten!“ Da (und) sagte er zu ihr: „Nicht einmal meinem Vater und meiner Mutter habe ich [sie] verraten. Sollte ich [sie] da (und) dir verraten?“ 007 JDG 014 017 Da (und) weinte sie sieben Tage [lang] vor (auf, über) ihm, während sie das Fest veranstalteten. {da geschah es} Am siebten Tag verriet er ihr [die Lösung des Rätsels], weil sie ihn [so] unter Druck setzte (zwang, drängte), und sie verriet [die Lösung] des Rätsels den Söhnen ihres Volkes. 007 JDG 014 018 Da (und) sagten die Männer der Stadt zu ihm am siebten Tag, bevor die Sonne unterging: „Was [ist] süßer als Honig? Und was [ist] stärker als ein Löwe?“ Da (und) sagte er zu ihnen: „Wenn ihr nicht mit meinem Kalb gepflügt hättet, dann hättet ihr die [die Lösung] des Rätsels nicht gefunden!“ 007 JDG 014 019 {und} Der Geist JHWH s drang in (auf) ihn ein, {und} er ging {hinab} nach Aschkelon und tötete (erschlug) von ihnen dreißig Mann. {und} Er nahm ihre Ausrüstung (das, was sie anhatten) und gab die Wechsel [kleider] denen, die das Rätsel gelöst (gesagt) hatten. {und} Sein Zorn (Gesicht) brannte und er ging {hinauf} zum Haus seines Vaters. 007 JDG 014 020 Daraufhin (und) wurde Simsons Frau [die Frau] seines Begleiters (Freundes), der für ihn Brautführer (Gefährte) [gewesen war]. # # BOOK 008 RUT Ruth Rut 008 RUT 001 001 Zur Zeit (in den Tagen) des Richtens der Richter war (herrschte) eine Hungersnot im Land (kam eine Hungersnot über das Land). Da verließ ein Mann Betlehem in Juda (machte sich ein aus Betlehem in Juda [stammender] Mann auf), um sich in {dem Gebiet von} (bei den Feldern von) Moab niederzulassen - er, seine Frau und seine beiden Söhne. 008 RUT 001 002 Der Name des Mannes [war] Elimelech (Gott ist König) und der Name seiner Frau [war] Noomi (lieblich) und die Namen seiner beiden Söhne [waren] Machlon (krank?) und Kiljon (schwindend?). [Sie waren] Efratiter aus Betlehem in Juda. Und so kamen sie {in das Gebiet von} [nach] (zu den Feldern von) Moab und blieben dort. 008 RUT 001 003 Da starb Elimelech, der Mann Noomis, und sie hinterblieb, sie und ihre beiden Söhne. 008 RUT 001 004 Sie nahmen sich moabitische Frauen (Sie gingen Mischehen mit moabitischen Frauen ein?). Der Name der einen [war] Orpa (Nacken?, Wolke?) und der Name der anderen [war] Rut (Freundin?, Sättigung?). Sie wohnten etwa zehn Jahre dort. 008 RUT 001 005 Da starben auch diese beiden - Machlon und Kiljon -, und es hinterblieb die Frau, ohne ihre beiden Kinder und ohne ihren Mann. 008 RUT 001 006 Und sie begann, zurückzukehren - sie und ihre Schwiegertöchter - aus {dem Gebiet von} (von den Feldern von) Moab, weil sie in {dem Gebiet von} (bei den Feldern von) Moab gehört hatte, dass JHWH sein Volk besucht hatte, indem er ihm Brot gegeben hatte. 008 RUT 001 007 Und sie verließ den Ort, wo sie gewesen war, und ihre beiden Schwiegertöchter [waren] bei ihr (standen unter ihrer Aufsicht?). Und sie gingen auf dem Weg (zogen des Weges), um in das Land Juda zurückzukehren. 008 RUT 001 008 Da sagte Noomi zu ihren beiden Schwiegertöchtern: „Geht! Kehrt zurück, jede in das Haus ihrer Mutter! JHWH erweise euch Güte, so wie ihr sie den Toten und mir erwiesen habt: 008 RUT 001 009 JHWH vergelte es euch damit, dass (JHWH gebe, dass) ihr Ruhe findet - jede im Haus ihres Mannes!“ - und sie küsste sie. Da erhoben sie ihre Stimmen, weinten 008 RUT 001 010 und sagten zu ihr: „Nein! ({Nein!}) Mit 'dir' wollen wir zu deinem Volk zurückkehren!“ 008 RUT 001 011 Da sagte Noomi: „Kehrt zurück, meine Töchter! Warum wollt ihr mit mir gehen? Sind mir [etwa] noch mehr Söhne im Leib, sodass sie eure Männer werden könnten? 008 RUT 001 012 Kehrt zurück, meine Töchter, geht! Denn ich bin zu alt, um [die Frau] eines Mannes zu werden. [Selbst,] wenn ich sagte:»Es gibt [noch] Hoffnung für mich«... ja, [selbst, wenn] ich [noch] diese Nacht [die Frau] eines Mannes würde... ja, [selbst, wenn] ich sogar [bereits] Söhne geboren hätte (gebären würde) - 008 RUT 001 013 würdet ihr deshalb (darauf, auf diese) warten wollen, bis sie erwachsen sein würden? Würdet ihr an deshalb (darauf, an diese) gebunden sein wollen, indem ihr nicht [die Frau] eines Mannes seid? Nein, meine Töchter! Ach, mir ist es um euretwillen sehr bitter, dass die Hand JHWH s gegen mich ging. 008 RUT 001 014 Und noch einmal erhoben sie ihre Stimme und weinten. Dann küsste Orpa ihre Schwiegermutter und (aber) Rut hängte sich an sie. 008 RUT 001 015 Da sagte sie:» {Siehe}, deine Schwägerin kehrt zu ihrem Volk und ihrem Gott (ihren Göttern) zurück - kehre [also] [auch du] mit (hinter) deiner Schwägerin zurück!« 008 RUT 001 016 Da sagte Rut:»Bestürme mich nicht, dich zu verlassen, vom mit-dir- [Sein] zurückzukehren! Nein! (Denn) Dahin, wohin du gehen wirst, will ich gehen, und da, wo du rasten wirst, will ich rasten; dein Volk [sei] mein Volk ([denn] dein Volk [ist] mein Volk) und dein Gott [sei] mein Gott (und dein Gott [ist] mein Gott); 008 RUT 001 017 da, wo du sterben wirst, will ich sterben und dort will ich begraben werden! Solches tue mir JHWH und solches füge er hinzu, wenn nicht [einzig] der Tod uns scheiden wird.« 008 RUT 001 018 Da sah sie, wie entschlossen sie war, mit ihr zu gehen. Da hörte sie auf, zu ihr zu sprechen. 008 RUT 001 019 Und so gingen die beiden [gemeinsam], bis sie nach Betlehem kamen. {Und es war,} Als sie nach Betlehem kamen, geriet die ganze Stadt wegen ihnen außer sich. Doch dann sagten sie (und sie sagten):»Ist das [nicht] ([wirklich]) Noomi?« 008 RUT 001 020 Da sagte sie zu ihnen:»Nennt mich nicht»Noomi«(lieblich), nennt mich»Mara«(bitter) - denn Schaddai hat mich sehr verbittert! 008 RUT 001 021 Ich [war] voll, als ich ging (Voll ging ich), doch leer lässt mich JHWH zurückkehren (bringt mich JHWH zurück, ließ mich JHWH zurückkehren). Warum [also] nennt ihr mich»Noomi«, obwohl JHWH mich erniedrigt hat (gedemütigt hat, gegen mich Zeugnis abgelegt hat); obwohl Schaddai mir Leid zugefügt (Böses angetan) hat!?« 008 RUT 001 022 So also kehrte Noomi zurück. Und Rut, die Moabiterin, ihre Schwiegertochter, [war] bei ihr, die zurückkehrte aus {dem Gebiet} (von den Feldern von) Moab. Diese [beiden] kamen nach Betlehem zu Beginn der Gerstenernte.“ 008 RUT 002 001 Noomi hatte einen Verwandten (Bekannten) ihres Mannes; einen mächtigen, fähigen Mann aus der Sippe Elimelechs. Sein Name war: Boas (in ihm ist Kraft, der Scharfsinnige). 008 RUT 002 002 Rut, die Moabiterin, sagte zu Noomi: „Ich würde [gerne] aufs Feld gehen und an den Ähren mitlesen hinter dem, in dessen Augen ich Gefallen finde.“ Sie sagte zu ihr: „Geh, meine Tochter!“ 008 RUT 002 003 [Also] ging und kam und sammelte sie hinter den Schnittern an den Ähren mit. ([Und das kam so:]) Zufällig geriet sie auf das Feldstück des Boas, der aus der Sippe des Elimelech [war]. 008 RUT 002 004 Und, siehe da: Da kam [auch schon] Boas von Betlehem [her]. Er sagte zu den Schnittern: „JHWH [sei] mit euch!“ Und sie sagten zu ihm: „Es segne dich JHWH!“ 008 RUT 002 005 Und Boas sagte zu seinem Jungen (Angestellten), der über die Schnitter gestellt war: „[Zu] wem [gehört] dieses Mädchen?“ 008 RUT 002 006 Der Junge, der über die Schnitter gestellt war, antwortete: „Ein 'moabitisches Mädchen' [ist] sie, das mit Noomi zurückgekehrt ist aus {dem Gebiet} (von den Feldern von) Moab. 008 RUT 002 007 Sie hat gesagt:»Ich würde [gerne] lesen und bei den Garben (in Garben, zu Garben, {bei den Garben}?, Halme?) hinter den Schnittern [her] sammeln.«Und (Also) sie kam und blieb (stand, las Ähren?, kam {und blieb}?) vom Morgen bis gerade eben; (bis jetzt, dieses/diese/jetzt/hier/hierher) ihr Sitzen (sie macht Pause?, sie kehrt zurück?, ihr Besitz?) im Haus (das Haus, nach Hause?, das/auf dem Feld?) [ist (währt)] [erst] seit Kurzem.“ 008 RUT 002 008 Und Boas sagte zu Rut: „Höre, meine Tochter: Gehe nicht (du musst nicht gehen) zum Sammeln auf ein anderes Feld und ziehe auch nicht fort (du musst nicht fortziehen) von hier, sondern hänge dich hier (so:) an meine Mädchen (bleibe hier bei meinen Mädchen, du darfst bleiben). 008 RUT 002 009 Deine Augen [seien] auf das Feld [gerichtet], das sie abernten. Gehe hinter ihnen (zusammen mit ihnen). [Hiermit] befehle ich meinen Jungen, dich nicht anzurühren (anzugreifen, mit dir keinen Geschlechtsverkehr zu haben)? Und wenn du Durst hast, gehe zu den Gefäßen und trinke von dem, was [auch] die Jungen schöpfen!“ 008 RUT 002 010 Da warf sie sich auf ihr Gesicht und neigte sich erdenwärts und sagte zu ihm: „Warum [nur] habe ich Gefallen in deinen Augen gefunden, so dass du mich [wohlgefällig] ansiehst, obwohl ich Ausländerin [bin]?“ 008 RUT 002 011 Boas anwortete {und sagte zu} ihr: „Berichtet {berichtet} wurde mir alles, was du für deine Schwiegermutter nach dem Tod deines Mannes getan hast: [dass] du deinen Vater und deine Mutter und das Land deiner Geburt verlassen hast und zu einem Volk gegangen bist, das du vorher (gestern vorgestern) nicht kanntest. 008 RUT 002 012 JHWH vergelte dein Tun und dein Lohn sei voll von JHWH, dem Gott Israels, zu dem (weil) du gekommen bist, um unter seinen Flügeln Schutz zu suchen (um dich unter seinen Gewandzipfeln zu bergen)!“ 008 RUT 002 013 Sie antwortete: „Möge ich in deinen Augen Gefallen finden, mein Herr, weil du mich getröstet und weil du zum Herzen deiner Magd gesprochen hast. Bin ich nicht [nur] wie eine deiner Mägde!?“ 008 RUT 002 014 Boas sagte zu ihr zur Essenszeit: „Komm hierher (Boas sagte zur ihr:»Komm zur Essenszeit hierher«)! Iss von dem Brot und tunke deinen Brocken in den Essig!“ - Also setzte sich sich an die Seite der Schnitter, er reichte ihr Röstkorn, sie aß, wurde satt und lies übrig. 008 RUT 002 015 Dann stand sie auf, um zu sammeln (begann sie, zu sammeln). Und Boas befahl seinen Jungen {indem er sagte}: „Auch zwischen den Garben darf sie sammeln, und ihr dürft (wenn/auch, [wenn] sie zwischen den Garben sammelt, dürft ihr) sie nicht beschimpfen (beschämen, verletzen)! 008 RUT 002 016 Ja, mehr noch: Ihr sollt ihr [durchaus] herausziehen {herausziehen} (herunterwerfen {herunterwerfen}?) aus den Handbündeln, [es liegen] lassen und sie soll [das Liegengelassene] sammeln. Und ihr sollt sie nicht schelten!“ 008 RUT 002 017 Und so sammelte sie auf dem Feld bis zum Abend; dann kopfte sie das, was sie gesammelt hatte, aus - und es ergab ungefähr ein Efa (genau ein Efa, ein ganzes Efa) Gerste. 008 RUT 002 018 Sie hob es auf (wuchtete es hoch), kam in die Stadt und zeigte ihrer Schwiegermutter (ihre Schwiegermutter sah), was sie gelesen hat und zog heraus und gab ihr, was sie übrig gelassen hatte nach ihrer Sättigung. 008 RUT 002 019 Da sagte ihre Schwiegermutter: „Wo hast du heute gesammelt und wo gearbeitet? Es sei, der dich [wohlwollend] angesehen [hat], gesegnet!“ Da erzählte sie ihrer Schwiegermutter, wer [es war], bei dem sie gearbeitet hatte. Sie sagte: „Der Name des Mannes, der [es war], bei dem ich heute gearbeitet habe, [ist]: Boas.“ 008 RUT 002 020 Da sagte Noomi zu ihrer Schwiegertochter: „Gesegnet [sei] jener von JHWH, der nicht von seiner Treue zu den Lebenden und den Toten abgelassen hat (der [in] seiner Treue die Lebenden und die Toten nicht verlassen hat).“ Und dann sagte Noomi zu ihr: „Der Mann [ist] mit uns 'verwandt' - das heißt: Er ist unser 'Löser'!“ 008 RUT 002 021 Da sagte Rut, die Moabiterin: „Dazu [kommt], dass er zu mir gesagt hat:»An die Jungen, die mir [sind (gehören)], hänge dich, bis die ganze Ernte beendet ist, die mir [ist (gehört)]!«“ 008 RUT 002 022 Da sagte Noomi zu Rut, ihrer Schwiegertochter: „Gut (besser) [ist (wäre)] es, meine Tochter, wenn du mit seinen Mädchen gehst (Gut, meine Tochter! Ach, gehe mit seinen Mädchen!), sodass man dich auf einem anderen Feld nicht bedrängen kann (dann wird man dich auf einem anderen Feld nicht bedrängen).“ 008 RUT 002 023 Also hängte sie sich an die Mädchen des Boas, um zu sammeln, bis die Gerstenernte und die Weizenernte beendet war. Dann blieb sie bei ihrer Schwiegermutter. 008 RUT 003 001 [Eines Tages] sprach Noomi, ihre Schwiegermutter, zu ihr: „Meine Tochter, will ich nicht für dich Ruhe (eine Heimstatt) suchen, damit (wo) es dir gut geht? 008 RUT 003 002 Und weiter: Ist nicht Boas, bei dessen Mägden du warst, unser Verwandter (ist nicht Boas unser Verwandter, bei dessen Mägden du warst)? Siehe, dieser wird heute Nacht Gerste auf der Gerstentenne worfeln. 008 RUT 003 003 [Daher] wasche dich, salbe dich, wirf deine Kleider (dein Kleid) um dich (zieh deine Kleider/dein Kleid an) und geh zur Tenne hinab! Lass dich [aber] nicht von dem Mann (von niemandem) erkennen, bis er mit Essen und Trinken fertig ist! 008 RUT 003 004 Und es soll sein, wenn er sich legt: (Wenn er sich legt,) merke dir den Ort, wo er liegt (wohin er sich legt), gehe, entblöße seine Beine (seine Scham?, decke den Ort seiner Beine auf? Entblöße dich zu seinen Füßen?) und lege dich. Er wird dir dann erzählen, was du tun sollst (musst).“ 008 RUT 003 005 Da antwortete sie ihr: „Alles, was du ([mir]) sagst (je sagen wirst), will ich tun.“ 008 RUT 003 006 Sie ging also hinab zur Tenne und befolgte alles, was ihr die Schwiegermutter geboten hatte: 008 RUT 003 007 Boas aß, trank, sein Herz wurde fröhlich, er kam, um sich am Fuß des Getreidehaufens zu legen; sie kam im Geheimen (sie schlich sich zu ihm), entblößte seine Beine und legte sich. 008 RUT 003 008 {Und es war} um Mitternacht zitterte der Mann, tastete [um sich] (sah sich um) und, siehe da! - eine Frau lag [an] ([bei]) seinen Beinen! 008 RUT 003 009 Er fragte: „Wer bist du?“ Sie antwortete: „Ich bin Rut, deine Magd - daher breite deinen Gewandzipfel (deine Decke, deine Flügel) über deine Magd, denn du bist Goel!“ 008 RUT 003 010 Da sagte er: „Gesegnet [seist] du von JHWH, meine Tochter! Denn deine spätere Güte hast du besser getan (deine spätere gute Tat ist noch besser) als deine vorige, nicht den jungen Männern nachgelaufen zu sein (indem du nicht den jungen Männern nachgelaufen bist) - egal, ob arm oder reich. 008 RUT 003 011 Nun denn, meine Tochter: Fürchte dich nicht - alles, was du sagst (je sagen wirst), will ich für dich tun, denn es weiß das ganze Tor meines Volkes (mein ganzes Volk), dass du eine fähige Frau bist. 008 RUT 003 012 Nun denn... - Ach, [wäre das] wahr! Ach, wenn ich doch Löser [wäre]! Jedoch es gibt (ihr habt) einen Löser, [der euch] näher [verwandt ist] als ich (es gibt einen näheren Löser als mich). 008 RUT 003 013 Bleibe diese Nacht [hier], und wenn er dich am Morgen lösen wird - schön! Dann soll er dich lösen! Doch wenn er [dann] keine Lust hat, dich zu lösen - dann werde ich dich lösen, [so wahr] Gott lebt! Liege bis zum Morgen!“ 008 RUT 003 014 Und sie lag [an] (bei) seinen Beinen ([an] seinem Bein) bis zum Morgen. [Doch] noch bevor ein Mann seinen Nächsten (bevor man einander, bevor einer den andern) erkennen konnte, stand sie auf. Er sagte [sich]: „Es soll nicht bekannt sein, dass die Frau zur Tenne gekommen ist!“ 008 RUT 003 015 [Daher] sagte er: „Gib den (deinen) Mantel, der um dich [ist] (den du an hast), und halte ihn [gut fest]!“ Also hielt sie ihn [fest] und er maß ihr sechs der Gerste [hinein], lud ihn ihr auf und kam zur Stadt (und sie kam zur Stadt) 008 RUT 003 016 Und sie kam zur Schwiegermutter, und [diese] fragte: „Wie ist es gelaufen, meine Tochter? (Als was/Wie/Was [bist] du, meine Tochter?, Wer bist du - meine Tochter?)“ Da berichtete sie ihr alles, was ihr der Mann getan hatte. 008 RUT 003 017 Und sie sagte: 'Diese sechs der Gerste' hat er mir gegeben, denn er hat ([zu mir]) gesagt: „Du darfst nicht leer zur Schwiegermutter kommen!“ 008 RUT 003 018 Da sagte sie: „Warte ab, meine Tochter, bis du weißt, wie die Sache ausfallen wird. Denn der Mann wird nich ruhen bis er [noch] heute die Sache beendet hat.“ 008 RUT 004 001 Boas aber ging ins Tor hinauf und setzte sich dort hin. Und, siehe da!, der Löser kam vorüber, von dem Boas gesprochen hatte. Da sagte er: „Bieg ab! Setz dich hier irgendwo hin (setz dich hier hin, Soundso)!“ Und dieser bog ab und setzte sich hin. 008 RUT 004 002 Dann nahm [Boas] sich zehn Männer von den Ältesten der Stadt und sagte: „Setzt euch hier hin!“ Und sie setzten sich. 008 RUT 004 003 Dann sagte er zum Löser: „[Das] Feldstück, das unserem Bruder, dem Elimelech, [war (gehörte)], verkauft Noomi, die zurückgekehrt ist aus {dem Gebiet von} (dem Feld von) Moab. 008 RUT 004 004 Und ich habe gesagt ([mir] gedacht), ich will dir folgendes zu Gehör bringen: Kaufe [es] in Gegenwart der Sitzenden und in Gegenwart der Ältesten meines Volkes - wenn du lösen willst, dann löse. Wenn aber niemand lösen will (wenn du aber nicht lösen willst), dann verrate es mir, damit ich es weiß! Denn [es ist (es gibt)] niemanden außer dir, der lösen [könnte]. Und ich [bin (komme)] nach dir.“Da sagte er: „Ich will lösen“. 008 RUT 004 005 Da sagte Boas: „An dem Tag, an dem du das Feld von Noomi kaufst, kaufst du auch die (kaufe ich die, kaufst du es auch von der, kaufe ich es von der) Moabiterin Rut, die Frau des Toten, um den Namen des Toten auf seinem Erbbesitz [wieder] aufzurichten.“ 008 RUT 004 006 Da sagte der Löser: „Ich vermag [es] nicht, {für mich} zu lösen, sonst verdürbe ich [ja] meinen [eigenen] Erbbesitz. Löse du {für dich} das [eigentlich] von mir zu Lösende, denn ich vermag es nicht, zu lösen.“ 008 RUT 004 007 In Israel [war (galt)] früher dies bezüglich Lösung und Tauschgeschäft, um irgendetwas Gültigkeit zu verleihen: Man zog seinen Schuh aus und gab ihn dem anderen (man zog seinen seinen Schuh aus und gab ihn einander). Und dies [war (galt)] [dann] in Israel [als] Bezeugung. 008 RUT 004 008 Der Löser sprach [also] zu Boas: „Kaufe {für dich}!“ und zog (und dieser zog) seinen Schuh aus. 008 RUT 004 009 Da sprach Boas zu den Ältesten und zum ganzen Volk: „Ihr seid heute Zeugen, dass ich von Noomi alles gekauft habe, was dem Elimelech [war (gehörte)] und alles, was dem Kiljon und Machlon [war (gehörte)]. 008 RUT 004 010 Und auch die Moabiterin Rut, die Frau Machlons, habe ich mir zur Frau gekauft, um [wieder] aufzurichten den Namen des Toten auf seinem Erbbesitz, so dass nicht ausgerottet werde der Name des Toten aus dem Volk seiner Brüder und aus dem Tor seines Ortes. Ihr seid heute Zeugen!“ 008 RUT 004 011 Und das ganze Volk, das im Tor [war], antwortete, und die Ältesten: „[Wir sind] Zeugen! JHWH gebe, [dass] (JHWH mache) diese Frau, Die in dein Haus kommt, Wie Rahel und wie Lea [werde], Die beide das Haus Israel erbauten! Vollbringe (erzeuge) Tüchtiges in EphratahUnd rufe [einen] Namen in Bethlehem! 008 RUT 004 012 Es sei dein Haus wie das Haus des Perez, Den Tamar dem Juda gebar Durch den Nachwuchs, Den JHWH dir gebe durch diese junge Frau!“ 008 RUT 004 013 Boas nahm Rut, sie wurde seine Frau, er ging zu ihr, JHWH gab ihr Schwangerschaft, sie gebar einen Sohn 008 RUT 004 014 und die Frauen sagten zu Noomi: „Gepriesen sei JHWH, Der dir heute einen Löser nicht hat fehlen lassen, Sein Name werde gerufen in Israel! 008 RUT 004 015 Möge er dir (er wird dir) [der] sein, [der] Lebenskraft zurückkehren lässtUnd [der] dein Alter erhält! Ja!, (denn) deine Schwiegertochter, die dich liebt, hat ihn geboren, Sie, die besser für dich [ist] als sieben Söhne!“ 008 RUT 004 016 Noomi nahm den Säugling, hob ihn an ihre Brust, wurde seine Kinderfrau 008 RUT 004 017 und die Bürgerinnen (Nachbarinnen) gaben ihm einen Namen (riefen), indem sie sagten (wie folgt): „Ein Sohn ist der Noomi geboren!“, und sie nannten seinen Namen „Obed (Diener)“. Dieser war der Vater von Isai, dem Vater Davids. 008 RUT 004 018 Dies [also] sind die Zeugungen von Perez: Perez zeugte den Hezron, 008 RUT 004 019 Hezron zeugte Ram, Ram zeugte Amminadab, 008 RUT 004 020 Amminadab zeugte Nachschon, Nachschon zeugte Salmon, 008 RUT 004 021 Salmon zeugte Boas, Boas zeugte Obed, 008 RUT 004 022 Obed zeugte Isai, Isai zeugte David. # # BOOK 009 1SA 1 Samuel 1 Samuel 009 1SA 002 001 Hanna betete {und sprach}: Mein Herz freut sich (jauchzt, frohlockt, triumphiert) über JHWH, erhoben (siegreich) ist mein Horn wegen JHWH. Weit offen ist mein Mund gegen meine Gegner (Feinde), denn ich habe mich über deine Hilfe gefreut (= deiner Hilfe erfreut). 009 1SA 002 002 Keiner [ist] heilig wie JHWH, denn außer dir [ist] keiner, und [es gibt] keinen Fels wie unseren Gott. 009 1SA 002 006 JHWH tötet (lässt sterben) und erhält am Leben (macht lebendig), er lässt herabsteigen (bringt hinab) in den Scheol und er lässt hinaufsteigen (bringt hinauf). 009 1SA 002 007 JHWH macht arm (lässt verarmen) und macht reich, er erniedrigt (demütigt) und erhöht. 009 1SA 002 008 Er stellt auf (richtet auf) aus dem Staub den Hilflosen, aus der Abfallgrube (dem Aschehaufen) erhöht er den Armen, um [ihn] unter Fürsten zu setzen, und den Thron (Sessel) der Ehre (des Ruhms, des Reichtums) teilt er ihnen als Erbschaft aus. Denn für JHWH [sind] (JHWH gehören) die Säulen der Erde, und auf sie hat er gesetzt das Festland. 009 1SA 002 009 Die Füße seiner Frommen wird er bewachen (behüten) und die Frevler (Gottlosen) werden umkommen (verstummen) in der Finsternis. Denn nicht aus [eigener] Kraft wird ein Mann (Mensch) stark. 009 1SA 003 001 Nun (und) diente der Junge (Jugendliche) Samuel JHWH vor (unter der Aufsicht) Eli. Und das Wort JHWH s war selten (kostbar) in jenen Tagen; es gab keine häufigen Offenbarungen (Erscheinungen, Visionen). 009 1SA 003 002 Und {es geschah} an jenem Tag – {und} Eli lag (schlief, ruhte) [gerade] an (in) seinem Platz (Ort, Privatraum). {und} Seine Augen hatten begonnen (begannen) schwach zu werden. Er konnte nicht [mehr] sehen. 009 1SA 003 003 {und} die Lampe Gottes war noch nicht (bevor) ausgegangen (gelöscht worden), {und} Samuel lag (schlief, ruhte) im Heiligtum (Tempel) JHWH s, wo die Lade Gottes [war] – 009 1SA 003 004 {und} rief JHWH {zu} Samuel. {und} [Dieser] sagte: Hier bin ich! 009 1SA 003 005 {und} Er rannte (lief) zu Eli und sagte: Hier bin ich, {denn} du hast mich gerufen! {und} [Dieser] antwortete (sagte): Ich habe dich nicht gerufen. Geh zurück (kehre um) [und] leg dich [wieder] hin (schlaf [weiter])! Also (und) ging er [zurück] und legte sich [wieder] hin. 009 1SA 003 006 Da rief JHWH erneut (weiterhin) {wieder}: Samuel! Also (und) stand Samuel auf, {und} lief (ging) zu Eli und sagte: Hier bin ich, {denn} du hast mich gerufen! Doch (und) [dieser] sagte: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn! Geh zurück (kehre um) [und] leg dich [wieder] hin (schlaf [weiter])! 009 1SA 003 007 {und} Samuel hatte (kannte, erkannte) JHWH noch nicht (bevor) erkannt und das Wort JHWH s war ihm noch nicht (bevor) offenbart worden. 009 1SA 003 008 Da rief JHWH Samuel erneut (weiterhin) zum dritten Mal, und [wieder] stand er auf, {und} lief (ging) zu Eli und sagte: Hier bin ich, {denn} du hast mich gerufen! Da (und) merkte Eli, dass [es] JHWH [war, der] den Jungen (Jugendlichen) rief. 009 1SA 003 009 Deshalb (und, also, da) sagte Eli zu Samuel: Geh [und] leg dich [wieder] hin! {Und es wird geschehen} Wenn er dich [wieder] ruft, dann (und) antworte (sage): Sprich, JHWH, {denn} dein Diener (Knecht) hört! Da (also, darauf, und) ging Samuel [zurück] und legte sich [wieder] an seinen Platz. 009 1SA 003 010 Nun (und) kam JHWH, {und} trat heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Da (und) antwortete (sagte) Samuel: Sprich, {denn} dein Diener (Knecht) hört! 009 1SA 003 011 Da (und) sagte JHWH zu Samuel: Schau (Siehe), ich tue etwas (Sache, Wort) in Israel, so dass (wenn; das) jedem, der davon hört, beide Ohren gellen werden. 009 1SA 003 012 An jenem Tag werde ich gegenüber (gegen, an) Eli all das zu Ende bringen (erfüllen, verwirklichen), was ich gegen (gegenüber) sein Haus angekündigt (gesprochen) habe, vom Anfang bis zum Ende ([ich will es] anfangen und vollenden). 009 1SA 003 013 {und} Ich habe ihm [immer wieder] angekündigt (gesagt) (werde ihm ankündigen; du sollst ihm sagen), dass ich sein Haus (Familie) für alle Zeiten richte für sein Vergehen (Schuld), das er kennt (erkannt hat); denn (denn er weiß, dass) seine Söhne verfluchen (verfluchten) Gott und er hat sie nicht zurechtgewiesen. 009 1SA 003 014 Und darum habe ich dem Haus (Familie) Elis geschworen: Das Vergehen (Schuld) des Hauses (Familie) Elis wird nicht durch ein Schlachtopfer noch (und) durch ein Speiseopfer gesühnt werden für alle Zeiten (in Ewigkeit). 009 1SA 003 015 Danach (und) lag (legte sich hin) Samuel bis zum Morgen, dann (und) öffnete er die Tür zum (des) Haus (Zeltes) JHWH s. Aber (und) Samuel fürchtete sich davor, Eli die Vision zu erzählen (berichten). 009 1SA 003 016 Da (und) Eli rief Samuel und sagte: Samuel, mein Sohn! {Und} Er antwortete (sagte): Hier bin ich. 009 1SA 003 017 Darauf (und) sagte [Eli]: Was [war] das Wort (Gesagte, Redeinhalt), das er zu dir gesprochen hat? Verbirg (du wirst/darfst … verbergen) [es] doch nicht vor mir! Das (so) soll dir Gott tun und so weiter (noch einmal), wenn du vor mir [auch nur] ein Wort von allem {Gesagten}, was er zu dir gesagt hat, verbirgst! 009 1SA 003 018 Also (da, und) berichtete Samuel ihm alle Worte, und er verbarg nichts ([sie] nicht) vor ihm. Da (und) sagte [Eli]: Er [ist] JHWH, das Gute in seinen Augen soll (möge, wird) er tun (tue/tut er). 009 1SA 009 001 Und es war ein Mann aus dem Stamm Benjamin (von Benjamin) und sein Name war Kisch, Sohn Abijels, Sohn Zerors, Sohn Bekorats, Sohn Afiachs, Sohn eines Benjaminiten. Er war ein starker Mächtiger. 009 1SA 009 002 Und er hatte einen Sohn und sein Name war Saul. Er war ein junger Mann und er war gut und kein Mann von den Söhnen Israels war [so] gut (schön) wie er. Er war eine Schulter (einen Nacken, einen Kopf) höher hoch, als das ganze Volk. 009 1SA 009 003 Es waren aber verloren seine Eselinnen für Kisch, den Vater Sauls. Und es sprach Kisch zu seinem Sohn: Nimm dir doch von den Knechten (jungen Männern) und mach dich auf, suche die Eselinnen. 009 1SA 009 004 Und sie durchzogen das Gebirge Efraim und {sie durchzogen} das Land Schalischah, aber sie fanden [die Eselinnen] nicht. Und sie durchzogen das Land Schaalim, aber [sie fanden] nichts. Und sie durchzogen das Land der Benjaminiter, aber sie fanden [sie] nicht. 009 1SA 009 005 Sie kamen durch das Land Zuf und er fragte und sagte zu seinem Knecht, der bei ihm war: Lass uns gehen, lass uns umkehren, damit mein Vater nicht aufhöre von den Eselinnen und sich um uns sorge. 009 1SA 009 006 Da sprach er zu ihm: Siehe doch, ein Mann Gottes in dieser Stadt und der Mann ist schwer (wird respektiert) in allem. Alles, wovon er sagt, [dass] es kommt, kommt. Jetzt lass uns dort hingehen, vielleicht wird er uns unseren Weg erklären, den wir hoch gehen sollen. 009 1SA 009 010 Und Saul sprach zu seinem Diener: Gut sind deine Worte. Wohlan (Komm), lass uns gehen! Und sie gingen zu (nach) der Stadt, wo (in der) der Mann Gottes war. 009 1SA 010 001 Und Samuel ergriff den Krug mit Öl (Ölkrug) und er goss [es] auf (über) sein Haupt (Kopf) und er küsste ihn und sprach: [Ist es] nicht [so], dass JHWH dich über seinm Erbe (Besitz) gesalbt hat zum König? 009 1SA 017 004 Da kam ein Vorkämpfer aus dem Lager der Philister hervor. Sein Name [war] Goliat aus Gat. Seine Größe [war] sechs Ellen und eine Handspanne. 009 1SA 020 001 Und David floh von Najot in Rama und er kam und sprach vor (zu) Jonatan: Was habe ich gemacht? Was ist meine Sünde (Schuld)? Und wie habe ich vor (gegen) deinen Vater gesündigt, dass er mein Leben will (trachten)? 009 1SA 020 002 Er aber sprach zu ihm: Das sei ferne! Du stirbst nicht. Siehe, mein Vater macht nichts Großes oder (noch) Kleines und offenbart (zeigen) es mir nicht. Und warum würde mein Vater diese Sache vor mir verbergen? Dies ist nicht [so]. # # BOOK 010 2SA 2 Samuel 2 Samuel 010 2SA 022 001 David sprach zu JHWH die Worte dieses Lieds am Tag, als JHWH ihn rettete aus der Handfläche all seiner Feinde und aus der Handfläche Sauls. 010 2SA 022 002 Und er sagte: JHWH [ist] mein Fels und meine Burg und mein Retter, 010 2SA 022 003 Mein Gott [ist] mein Berg, zu dem ich fliehe (auf den ich vertraue), Mein Schild, das Horn meiner Rettung, meine Klippe (Festung) und meine Zuflucht, Mein Retter, vor Gewalttat wirst du mich retten! 010 2SA 022 004 Als Lobenswerten will ich anrufen JHWH Und von meinen Feinden will (werde) ich gerettet werden. 010 2SA 022 005 Denn es umgaben mich Wogen des Todes, Die Flüsse Belias werden mich erschrecken! 010 2SA 022 006 Die Stricke des Scheol umfingen mich, Es ereilten mich die Schlingen des Todes. 010 2SA 022 007 [Ich sprach:] „In meiner Not will ich anrufen JHWH Und meinen Gott will ich anrufen. Er soll hören in seinem Tempel meine StimmeUnd mein Schreien soll kommen in seinem Ohr!“ 010 2SA 022 008 Da wankte und schwankte die ErdeUnd die Pfeiler des Himmels bebten und wanktenDenn es loderte in ihm. 010 2SA 022 009 Es stieg Rauch aus seiner NaseUnd Feuer fraß aus seinem Mund; Kohlen brannten aus ihm hervor (entbrannten durch es). 010 2SA 022 010 Und er öffnete (neigte) den Himmel und stieg herabUnd eine Wolke (Dunkelheit) [war] unter seinen Füßen. 010 2SA 022 011 Und er ritt auf einem Kerub und flogUnd schoß herab auf den Flügeln des Windes. 010 2SA 022 012 Und er setzte Dunkelheit als seine Bedeckung um sich, Seine Hütte [waren aus] Massen von Wassern in den Wolken des Himmels. 010 2SA 022 013 Aus dem Glanz vor ihm gingen ausHagel und Kohlen von Feuer. 010 2SA 022 014 Und es donnerte aus dem Himmel JHWH Und Eljon wird geben seine Stimme. 010 2SA 022 015 Und er warf Pfeile und zerstreute diese, Einen Blitz schoß er und verwirrte er. 010 2SA 022 016 Und es wurden gesehen die Betten der Wasser, Es werden bloßgelegt werden die Fundamente der Erde. Durch dein Schelten, JHWH, Durch das Schnauben des Windes deiner Nase. 010 2SA 022 017 [Ich sprach:] „Er möge (wird) senden aus der Höhe, mich ergreifen, Mich herausziehen aus vielen Wassern, 010 2SA 022 018 Es möge mich retten vor meinem Feind der Starke Und vor meinen Hassern, weil sie kräftiger sind als ich! 010 2SA 022 019 Sie werden mir entgegentreten am Tag meines Unglücks!“ Und JHWH war meine Stütze: 010 2SA 022 020 Er führte mich ins Weite. [Ich wusste:] „Er wird mich retten, weil er Gefallen hat an mir: 010 2SA 022 021 Es wird mich belohnen JHWH entsprechend meiner Gerechtigkeit, Entsprechend der Reinheit meiner Hände wird er mir zurückgeben, 010 2SA 022 022 Denn ich wahrte die Wege JHWH sUnd handelte nicht böse von meinem Gott, 010 2SA 022 023 Denn all seine Gesetze [waren] vor mirUnd seine Satzungen werde ich nicht von mir stoßen 010 2SA 022 024 Und ich verhielt mich gegen ihn perfektUnd ich hütete mich vor meinen Fehlern.“ 010 2SA 022 025 Und es gab JHWH mir zurück entsprechend meiner Gerechtigkeit, Entsprechend meiner Reinheit vor seinen Augen. 010 2SA 022 026 [Dem] Bundestreuen gegenüber wirst du dich bundestreu erweisen, Und [dem] perfekten Mann gegenüber wirst du dich perfekt erweisen, 010 2SA 022 027 [Dem] Reinen gegenüber wirst du dich rein erweisen, Dem Falschen gegenüber wirst du dich verkehrt erweisen. 010 2SA 022 028 Du rettest das arme Volk, Doch die Augen Hochmütiger beugst du nieder. 010 2SA 022 029 Ja, du bist meine Lampe, JHWH, JHWH wird erhellen meine Dunkelheit. 010 2SA 022 030 Ja, mit dir werde (kann) ich überrennen (zerschmettern) eine TruppeUnd mit meinem Gott werde (kann) ich eine Mauer überspringen. 010 2SA 022 031 Gott - vollkommen [ist] sein Weg. Das Wort JHWH s ist erprobt, Ein Schild [ist] er für alle, die auf ihn vertrauen (die zu ihm flüchten). 010 2SA 022 032 Ja, wer ist Gott außer JHWH Und wer ein Berg außer unserem Gott – 010 2SA 022 033 Dem Gott, [der] mich stärkt [mit] KraftUnd der meinen Weg perfekt machte, 010 2SA 022 034 Der meinen Fuß einer Gazelle gleich machteUnd mich auf meine Höhen stellte, 010 2SA 022 035 Der meine Hände für den Kampf trainierte, Um zu stärken [wie] einen Kupferbogen meine Arme!? 010 2SA 022 036 Und du gabst mir den Schild der Rettung Und deine rechte Hand wird mich stützenUnd deine Erhörung wird mich vergrößern. 010 2SA 022 037 Du wirst weit machen meine Schritte unter mirUnd meine Knöchel wanken nicht. 010 2SA 022 038 Ich werde nachjagen meinen Feinden und sie erreichenUnd werde nicht umkehren, bis ich sie zerstört habe. 010 2SA 022 039 Ich werde sie zerschmettern und sie werden sich nicht erheben können, Sie werden unter meine Füße fallen! 010 2SA 022 040 Und du gürtetest mich mit Kraft für den Kampf, Du wirst beugen [die], die sich [gegen] mich erheben, unter mich! 010 2SA 022 041 Und meine Feinde – du gabst mir [ihren] Rücken; Meine Hasser werde ich vernichten. 010 2SA 022 042 Sie werden schreien, doch es [wird für sie] nicht geben einen Retter, Zu JHWH, aber er antwortete ihnen nicht. 010 2SA 022 043 Ich werde sie zermalmen wie Staub auf dem {Gesicht des} Weg {es}, Wie Kot [auf] der Straße werde ich sie ausschütten! 010 2SA 022 044 Du wirst mich retten aus den Auseinandersetzungen des Volkes, Du wirst mich einsetzen als Haupt der Heiden, Ein Volk, [das] ich nicht kenne (kannte), wird mir dienen. 010 2SA 022 045 Auf Gehörtes des Ohrs [hin] werden sie auf mich hören, {Kinder von} Ausländer {n} werden mir [Ergebung] heucheln (mir schmeicheln), 010 2SA 022 046 {Kinder von} Ausländer {n} werden vergehen Und sich [selbst] gürten mit ihren Banden. 010 2SA 022 047 [So wahr] Gott lebt: Gesegnet [sei] mein FelsUnd erhoben werden soll der Gott meiner Rettung, 010 2SA 022 048 Der Gott, [der] mir Rache gab (gibt) Und Völker unter mich unterjocht hat, 010 2SA 022 049 Der mich aus meinen Feinden herausholt, Mich erhöhen wird über die, die sich gegen mich erheben, Der du mich von dem gewalttätigen Mann befreien wirst. 010 2SA 022 050 Darum will ich dich preisen, JHWH, [mitten] unter den Heiden, Und deinem Namen singen, 010 2SA 022 051 Der groß macht das Heil (der ein Turm des Heils [ist] für) seines KönigsUnd seinem Gesalbten Bundestreue erweist, David und seinen Nachkommen auf ewig. # # BOOK 011 1KI 1 Kings 1 Koenige 011 1KI 001 032 Und der König David sagte: Ruft Zadok, den Priester, zu mir und Natan, den Propheten und Benaja, den Sohn Jojadas. Und sie kamen vor den König. 011 1KI 001 033 Und der König sprach zu ihnen: Nehmt die Knechte eures Herrn mit euch und lasst meinen Sohn Salomo auf das Maultier setzen, das mir gehört und führt ihn nach Gichon. 011 1KI 001 034 Und dort salbten der Priester Zadok und der Prophet Natan zum König über Israel und blast in die Schofar und ruft: Es lebe der König Salomo! 011 1KI 001 035 Und zieht hinter ihm herauf und er soll kommen und auf meinem Thron sitzen und er soll an meiner Stelle König werden, ihn habe ich bestimmt Herrscher zu sein über Israel und Juda. 011 1KI 001 036 Und Benaja, der Sohn Jojadas, antwortete dem König: So sei es! So soll es auch Jahwe, der Gott meines Herrn, des König, sagen. 011 1KI 001 037 Wie Jahwe mit meinem Herrn dem König war, so soll er auch mit Salomo sein! Und er soll seinen Thron noch größer machen als den Thron meines Herrn, des Königs David. 011 1KI 001 038 Und der Priester Zadok und der Prophet Natan und Benaja, der Sohn Jojadas, und die Kreter und Pleter hinab und sie setzen Salomo auf das Maultier des Königs David und sie führten ihn nach Gichon. 011 1KI 001 039 Und der Priester Zadok nahm das Horn mit Öl aus dem Zelt und er salbte Salomo und sie bliesen in die Schofar und das ganze Volk rief: Es lebe der König Salomo! 011 1KI 001 040 Und das ganze Volk zog hinter ihm herauf und das Volk flötete in Flöten und freute sich in großem Jubel und die Erde erbebte unter ihrem Stimmen. 011 1KI 003 016 Damals kamen zwei Frauen, die Huren waren, zu dem König und standen (stellten sich) vor ihm (sein Angesicht). 011 1KI 003 017 Dann (und) sprach die eine Frau: „Ach, mein Herr! Während (und) ich und diese Frau in einem Haus wohnten (wohnen), da (und) gebar ich bei ihr im Haus (während sie im Haus [war] / [ist]). 011 1KI 003 018 Und es war am dritten Tag nach meinem Gebären, [da] gebar auch diese Frau; und wir waren beieinander und es war kein Fremder da, nur wir beide waren in dem Haus. 011 1KI 003 019 Und dann starb der Sohn dieser Frau in der Nacht, weil sie sich auf ihn gelegt hatte. 011 1KI 003 020 Und sie stand in der Mitte der Nacht auf und nahm meinen Sohn weg von meiner Seite, während deine Sklavin schlief, und legte ihn an ihren Busen – und ihren Sohn, den Toten, legte sie an meinen Busen. 011 1KI 003 021 Und dann stand ich am Morgen auf um meinen Sohn zu säugen und siehe, er war tot. Und dann sah ich ihn am Morgen genau an und siehe, er war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.“ 011 1KI 003 022 Und dann sprach die andere Frau: „Nein, vielmehr ist mein Sohn der Lebendige und deiner der Tote!“ Und dann sagte die andere Frau: „Nein, vielmehr ist dein Sohn der Tote und mein Sohn der Lebendige!“ Und so sprachen sie vor dem Angesicht des Königs. 011 1KI 003 023 Und dann sprach der König: „Diese sagt: 'Mein Sohn ist der Lebendige und dein Sohn der Tote', und die andere sagt: 'Nein, vielmehr ist dein Sohn der Tote und mein Sohn der Lebendige.'“ 011 1KI 003 024 Und dann sprach der König: „Holt mir ein Schwert!“ Und sie brachten das Schwert vor das Angesicht des Königs. 011 1KI 003 025 Und dann sprach der König: „Zerschneidet den Knaben, den Lebendigen, in zwei Teile und gebt die Hälfte der einen und die Hälfte der anderen.“ 011 1KI 003 026 Und dann sprach die Frau, deren Sohn der Lebendige war, zu dem König – denn sie war erregt [vor] Mitleid und Liebe wegen ihres Sohnes – und sie sagte: „Fürwahr, mein Herr, gebt den Knaben, den Lebendigen, zur ihr, aber tötet ihn keinesfalls.“ Und die andere sprach: „Auf keinen Fall, weder zu mir, noch zu ihr, [sondern] zerteilt den Lebendigen in zwei Teile!“ 011 1KI 003 027 Und dann antwortete der König und sprach: „Gebt ihr den Knaben, den Lebendigen, und tötet ihn keinesfalls – sie ist seine Mutter!“ 011 1KI 003 028 Und dann hörte ganz Israel das Urteil, das der König richtete. Und sie fürchteten sich vor dem König, denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm (seinem Innersten) war Recht zu schaffen. 011 1KI 008 022 Und Salomo trat hin vor den Altar des Herrn im Beisein der ganzen Versammlung Israels und er breitete seine Handflächen zum Himmel. 011 1KI 008 023 Und er sagte: JHWH, Gott Israels, es gibt keinen Gott wie dich im Himmel oben und auf der Erde unten, der du bewahrst den Bund und das Wohlwollen zu deinen Knechten, die vor dir wandeln mit ihrem ganzen Herzen, 011 1KI 008 024 der du bewahrt hast deinem Knecht David, meinem Vater, was du ihm zugesagt hast. Und du hast geredet mit deinem Mund und mit deiner Hand erfüllt, wie an diesem Tag. 011 1KI 008 025 Und nun, JHWH, Gott Israels, bewahre deinem Knecht David, meinem Vater, was du ihm zugesagt hast: Es wird dir nie verschwinden ein Mann vor meinem Angesicht, der auf dem Thron Israels sitzt, wenn nur deine Söhne ihren Weg beachten, dass sie vor meinem Angesicht leben, wie du vor meinem Angesicht gelebt hast. 011 1KI 008 026 Und nun, Gott Israels, mögen sich doch deine Worte bestätigen, die du gesagt hast zu deinem Knecht David, meinem Vater. 011 1KI 008 027 Ja, wohnt Gott wirklich auf der Erde? Siehe, der Himmel und die Himmel der Himmel können dich nicht fassen, wie sollte es denn dieses Haus, das ich gebaut habe? 011 1KI 008 028 Und du mögest dich zuwenden zu dem Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, JHWH, mein Gott, dass du hörst auf das laute Flehen und auf das Gebet, das dein Knecht heute vor dir betet; 011 1KI 008 029 dass deine Augen offen sind über diesem Haus Nacht und Tag, über dem Ort, von dem du gesagt hast: Mein Name wird dort sein. Dass du hörst auf das Gebet, das dein Knecht zu diesem Ort hin betet. 011 1KI 008 030 Und du mögest hören auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, das du zu diesem Ort hin betet und du, du hörst es am Ort, wo du wohnst, im Himmel. Höre und vergib! 011 1KI 016 001 Und es erging das Wort Jahwes an Jehu, den Sohn Hananis, gegen Bascha, wie folgt: 011 1KI 016 002 Weil ich dich aus dem Staub erhoben und dich als Fürst (Anführer) über mein Volk Israel gesetzt habe und du auf dem Weg Jerobeams gegangen bist und mein Volk Israel zur Sünde verleitet hast, so dass sie mich wütend gemacht haben mit ihren Sünden: 011 1KI 016 003 Siehe, ich werde Bascha und sein Haus hinwegfegen und ich werde dein Haus stellen (d. h. so damit verfahren) wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats. 011 1KI 016 004 Wer von Bascha in der Stadt stirbt, [den] werden die Hunde fressen. Und wer von ihm auf dem Feld stirbt, den sollen die Vögel des Himmels fressen. 011 1KI 016 005 Und der Rest der Begebenheiten (Ereignisse, Geschichte) [bezüglich] Baschas, was er getan hat und seine Kriegserfolge (kriegerischen Leistungen), sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels? 011 1KI 016 006 Und Bascha legte sich zu seinen Vätern und er wurde in Tirza begraben. Und sein Sohn Ela wurde König an seiner Stelle. 011 1KI 016 007 Und ebenfalls (auch) durch den Propheten Jehu, Sohn Hananis, erging das Wort Jahwes an Bascha und sein Haus, wegen des ganzen Bösen (Schlechten), das er in den Augen Jahwes getan hatte, so dass er ihn wütend gemacht hatte mit dem Werk seiner Hände und wie das Haus Jerobeams geworden war und weil er es (das Haus Jerobeams) erschlagen hatte. 011 1KI 016 008 Im sechsundzwanzigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas, herrschte Ela, Sohn Baschas, in Tirza [und seine Herrschaft dauerte] zwei Jahre. 011 1KI 016 009 Und es verschwor sich gegen ihn sein Untergebener Simri, der Anführer der Hälfte der Streitwagen. Er (Ela) aber [war] in Tirza, trinkend [und] berauscht im Haus Arzas, der über das Haus (d. h. Königshaus) in Tirza [gesetzt] war. 011 1KI 016 010 Und Simri kam und schlug ihn und tötete ihn, im siebenundzwanzigsten Jahr von Asa, dem König Judas. Und er wurde König an seiner Stelle. 011 1KI 016 011 Und {es geschah} als er herrschte, während er auf seinem Thron saß, erschlug er das ganze Haus Baschas. Er ließ ihm nicht einen übrig, der an die Wand pisst, weder seine Verwandten noch seine Freunde [verschonte er]. 011 1KI 016 012 [So] löschte Simri das ganze Haus Baschas aus, gemäß dem Wort Jahwes, das er zu Bascha gesagt hatte durch den Propheten Jehu, 011 1KI 016 013 wegen aller Sünden Baschas und der Sünden seines Sohnes Ela, die sie begangen (wörtlich: gesündigt) haben und [mit denen] sie Israel zur Sünde verleitet haben, so dass sie Jahwe, den Gott Israels, wütend gemacht haben mit ihren Götzen (wörtlich: Nichtigkeiten). 011 1KI 016 014 Und der Rest der Begebenheiten (Ereignisse, Geschichte) [bezüglich] Elas und alles, was er getan hat, sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels? 011 1KI 016 015 Im siebenundzwanzigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas, herrschte Simri sieben Tage in Tirza. Das Volk aber belagerte [zu der Zeit] Gibbeton, das den Philistern [gehörte]. 011 1KI 016 016 Und das belagernde Volk hörte {Folgendes}, dass Simri sich verschworen und sogar (auch) den König erschlagen hatte. Und ganz Israel machte Omri, den Heerführer, zum König über Israel, an jedem Tag im Heerlager. 011 1KI 016 017 Und Omri und mit ihm ganz Israel stieg hinauf aus Gibbeton und sie belagerten Tirza. 011 1KI 016 018 {Und es geschah} Als Simri sah, dass die Stadt eingenommen war, ging er in den Palast des Königshauses und verbrannte über ihm das Königshaus {mit dem Feuer} und starb, 011 1KI 016 019 wegen seiner Sünden, die er begangen (wörtlich: gesündigt) hatte, indem er Böses (wörtlich: das Böse) in den Augen Jahwes getan hatte [und] indem er auf den Weg Jerobeams gegangen war, und wegen seiner Sünde, die er getan hatte, indem er Israel zur Sünde verleitet hatte. 011 1KI 016 020 Und der Rest der Begebenheiten [bezüglich] Simrisund seine Verschwörung, die er begangen (wörtlich: verschworen) hat, sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels? 011 1KI 016 021 Damals war das Volk Israel in [zwei] Hälften geteilt (gespalten): Eine Hälfte des Volkes war hinter Tibni, dem Sohn Ginats, [und war dafür] ihn zum König zu machen; die [andere] Hälfte [war] hinter Omri. 011 1KI 016 022 Und das Volk hinter Simri war stärker als das Volk hinter Tibni, dem Sohn Ginats, so dass Tibni starb und Omri König wurde. 011 1KI 016 023 Im einunddreißigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas, herrschte Omri über Israel [und seine Herrschaft dauerte] zwölf Jahre. In Tirza herrschte er sechs Jahre. 011 1KI 016 024 Und er kaufte den Berg Samaria von Schemer für zwei Talente Silber, und er bebaute den Berg. Und er nannte den Namen der Stadt, die er gebaut hatte, nach dem Namen Schemers, dem Herrn des Berges, Samaria. 011 1KI 016 025 Und Omri tat, was böse war in den Augen Jahwes. Er war [sogar] schlimmer als alle, die vor ihm [gewesen waren]. 011 1KI 016 026 Und er ging auf dem ganzen Weg (allen Wegen) Jerobeams, des Sohnes Nebats, und in seiner Sünde, mit der er Israel zur Sünde verleitet hatte, so dass sie Jahwe, den Gott Israels, wütend gemacht hatten mit ihren Götzen (wörtlich: Nichtigkeiten). 011 1KI 016 027 Und der Rest der Begebenheiten [bezüglich] Omris, was er getan hat und seine Kriegserfolge (kriegerischen Leistungen), die er vollbracht hat, sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels? 011 1KI 016 028 Und Omri legte sich zu seinen Vätern und er wurde in Samaria begraben. Und sein Sohn Ahab wurde König an seiner Stelle. 011 1KI 016 029 Ahab, der Sohn Omris, wurde König über Israel im achtunddreißigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas. Und Ahab, der Sohn Omris, herrschte 22 Jahre lang in Samaria über Israel. 011 1KI 016 030 Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was böse war in den Augen Jahwes, [schlimmer] als alle, die vor ihm [gewesen waren]. 011 1KI 016 031 Denn (und) es war [noch] zu wenig (nicht genug), dass er in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, ging. Er nahm [auch noch] Isebel, die Tochter Etbaals, des Königs der Sidonier, zur Frau. Und er ging hin und diente dem Baal und betete ihn an (warf sich vor ihm nieder). 011 1KI 016 032 Und er errichtete einen Altar für Baal [im] Haus (Tempel) Baals, den er in Samaria gebaut hatte. 011 1KI 016 033 Und Ahab machte die Aschera (ein Aschera-Standbild). Und er tat noch mehr, so dass er Jahwe, den Gott Israels, wütend machte, [mehr] als alle Könige Israels, die vor ihm gewesen waren. 011 1KI 016 034 In seinen Tagen baute Hiël der Bet-Eliter [die Stadt] Jericho [wieder auf]. Um [den Preis von] Abiram, seinem Erstgeborenen, legte er ihr Fundament und um [den Preis von] Segub, seinem jüngsten [Sohn], setzte er ihre Tore ein, gemäß dem Wort Jahwes, das er durch Josua, den Sohn Nuns, gesprochen hatte. 011 1KI 018 001 Viele Tage waren [vergangen] {und} [als] das Wort JHWH s an Elija erging im dritten Jahr {folgendermaßen}: Gehe, zeige dich Ahab und ich will Regen auf die Oberfläche des Ackerbodens geben. 011 1KI 018 002 Da ging Elija, um sich Ahab zu zeigen. Die Hungersnot aber in Samaria war stark (heftig). 011 1KI 018 003 Und Ahab rief Obadja, der über dem Haus (Palastvorsteher) war. Obadja aber war sehr furchtvoll vor JHWH (gottesfürchtig). 011 1KI 018 004 Es geschah, als Isebel die Propheten JHWH s ausrottete, da nahm Obadja 100 Propheten und er versteckte sie, [je] 50 Mann in {der} [einer] Höhle und er versorgte sie mit Brot und Wasser. 011 1KI 018 005 Da sagte Ahab zu Obadja: Gehe in das Land zu allen Wasserquellen und zu allen Bächen. Vielleicht werden (können) wir Gras finden und werden (können) Pferd und Maultier am Leben erhalten und werden (müssen) vom Vieh nichts ausrotten. 011 1KI 018 006 Und sie teilten sich das Land auf, um es zu durchziehen: Ahab ging allein auf einem Weg und Obadja ging allein auf einem [anderen] Weg. 011 1KI 018 007 Und {es geschah} als Obadja auf dem Weg war, siehe, da begegnete Elija ihm ([kam] Elija ihm entgegen) und er erkannte ihn und fiel auf sein Angesicht und sprach: Bist du jener (es, derjenige), mein Herr Elija? 011 1KI 018 008 Und er (dieser) sagte zu ihm: Ich [bin es]! Gehe, sage deinen Herren: Siehe, Elija [ist da]! 011 1KI 018 009 Da sagte er: Was habe ich gesündigt (Wie habe ich mich vergangen), dass du deinen Knecht in die Hand Ahabs gibst, um mich zu töten (um meinen Tod zu veranlassen)? 011 1KI 018 010 So wahr JHWH, dein Gott, lebt, es gibt kein Volk und kein Königreich, zu dem (wohin) mein Herr nicht geschickt (gesandt) hat, um dich zu suchen. Und haben sie gesagt ([wenn] sie gesagt haben): Es gibt [ihn hier] nicht!, [dann] hat er das Königreich und das Volk schwören lassen, dass er dich {gewiss} nicht finden wird. 011 1KI 018 011 Und jetzt sagst du: Gehe, sage deinen Herren: Siehe, Elija [ist da]! 011 1KI 018 012 Und es wird geschehen (sein), ich werde gehen ([wenn] ich gehen werde) von dir [weg], der Wind JHWH s wird ([dann] wird der Wind JHWH s) dich hochheben (forttragen) - über (auf) was (wohin) werde ich nicht wissen - und ich werde kommen ([wenn] ich dann kommen werde), um [es] Ahab zu berichten und er wird dich [dann] nicht finden und wird mich töten ([dann] wird er mich töten). Dein Knecht aber hat JHWH gefürchtet von meiner Jugend [an]. 011 1KI 018 013 Ist meinem Herren nicht [das] berichtet worden, was ich getan habe, als Isebel die Propheten JHWH s getötet hat? {Und} [Dass] ich von den Propheten JHWH s 100 Mann versteckte, je 50 Mann in {der} [einer] Höhle und sie [dort] versorgte mit Brot und Wasser? 011 1KI 018 014 Und jetzt sagst du: Gehe, sage deinen Herren: Siehe, Elija [ist da]! - Er wird mich töten. 011 1KI 018 015 Elija aber sprach: So wahr JHWH -Zebaoth (der Heerscharen), vor dem ich stehe, lebt, heute werde ich mich ihm zeigen. 011 1KI 018 016 Und Obadja ging, um Ahab zu treffen (Ahab entgegen) und er berichtete [es] ihm und Ahab ging, um Elija zu treffen [Elija entgegen]. 011 1KI 018 017 Und es geschah, als Ahab Elija sah, da sagte Ahab zu ihm: Bist du jener, der Israel ins Unglück gestürzt hat? 011 1KI 018 018 Und er (dieser) sagte: Ich habe Israel nicht ins Unglück gestürzt, sondern du und das Haus deines Vaters, als ihr die Gebote JHWH s verlassen habt und du den Baalen nachgingst (folgtest). 011 1KI 018 019 Und jetzt sende, versammle zu dir ganz Israel zu dem Berg {der} Karmel und die 450 Propheten des Baals und die 400 Propheten der Aschera, die am Tisch Isebels essen. 011 1KI 018 020 Ahab sandte (schickte) unter alle Israeliten und sammelte die Propheten zu [dem] Berg {der} Karmel hin (auf [den] Berg {der} Karmel). 011 1KI 018 021 Elija trat zu dem ganzen Volk hin und sagte: Bis wann [seid] ihr Hinkende (Lahme) auf zwei Kniekehlen? Wenn JHWH {der} Gott [ist], geht hinter ihm [her] und wenn {der} Baal [Gott ist], geht hinter ihm [her]. Aber nicht antwortete das Volk ihm [mit] einem Wort. 011 1KI 018 022 Elija sagte zu dem Volk: Ich, ich bin übrig geblieben [als] Prophet für JHWH allein. Und [die] Propheten des Baal [sind] vierhundertfünzig Mann. 011 1KI 018 023 Sie sollen geben (Man gebe) uns zwei Stiere und sie sollen auswählen für sich den Stier, den einen (einen der Stiere) und sie sollen ihn zerlegen und ihn legen auf die Hölzer, aber Feuer sollen sie nicht legen. Ich werde machen den Stier, den einen (den anderen) und ich werde [ihn] geben auf die Hölzer, aber ich werde kein Feuer legen. 011 1KI 018 024 Und sie sollen rufen im Namen ihres Gottes und ich werde rufen im Namen JHWH s. Es wird [so] sein: der Gott, welcher antworten wird mit Feuer, der ist der Gott. Das ganze Volk antwortete und sie sagten: Gut [ist] das Wort. 011 1KI 018 025 Elija sagte zu den Propheten des Baal: Wählt euch den Stier, den einen (Wählt euch einen Stier aus) und macht [ihn] zuerst, denn ihr [seid] viele. Und ruft im Namen eures Gottes, aber Feuer sollt ihr nicht legen. 011 1KI 018 026 Sie nahmen den Stier, den man ihnen gegeben hatte und sie machten (sie bereiteten [ihn] zu). Sie riefen im Namen des Baal vom Morgen bis zum Mittag {folgendermaßen}: Baal, antworte uns! Aber es gab keine Stimme und es gab keine Antwort. Und sie hinkten (tanzten) bei dem Altar, den man gemacht hatte. 011 1KI 018 027 Es geschah am Mittag, und er verspottete sie und Elija sagte: Ruft mit lauter Stimme, denn ein Gott [ist] er. Denn er ist beschäftigt, oder weggegangen oder [auf dem] Weg. Vielleicht [ist] er schlafend (schläft er), er wird erwachen. 011 1KI 018 028 Sie riefen mit lauter Stimme und sie ritzen sich wie [es] ihre Sitte [war] mit Messern und Lanzen bis Blut auf ihnen [herab-] floss. 011 1KI 018 029 Es geschah, als vorbeiging der Mittag, weissagten sie bis zum Heraufkommen der Mincha. Aber es gab keine Stimme und es gab keine Antwort und es gab kein Aufmerken (Aufmerksamkeit). 011 1KI 018 030 Elija sprach zu dem ganzen Volk: Nähert euch mir! Und das ganze Volk näherte sich ihm. Er stellte wieder her den Altar JHWH s, den Eingerissenen (der eingerissen worden war). 011 1KI 018 031 Elija nahm zwölf Steine, wie die Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, zu dem das Wort JHWH s geschah {folgendermaßen}: Israel soll sein dein Name! 011 1KI 018 032 Er baute [mit] den Steinen einen Altar (einen Steinaltar) im Namen JHWH s. Und er machte einen Graben so groß [wie für] zwei Sea Saat um den Altar herum. 011 1KI 018 033 Er ordnete die Hölzer, zerlegte den Stier und legte [ihn] auf die Hölzer. 011 1KI 018 034 Er sagte: Füllt vier Krüge [mit] Wasser und gießt [es] auf das Brandopfer und auf die Hölzer! Er sagte: [Noch] ein zweites Mal! Und sie wiederholten [es]. Er sagte: [Noch] ein drittes Mal! Und sie machten [es] ein drittes Mal. 011 1KI 018 035 Das Wasser ging (lief) um den Altar herum und auch der Graben füllte sich mit Wasser. 011 1KI 018 036 Es geschah beim Heraufkommen der Mincha, [da] näherte sich Elija, der Prophet und sagte: JHWH, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, heute soll erkannt werden, dass du Gott in Israel bist und ich [bin] dein Diener (und dass ich dein Diener [bin]). Und durch deine Worte (mit deinen Worten) habe ich getan alle diese Dinge. 011 1KI 018 037 Antworte mir, JHWH, antworte mir! Dieses Volk soll erkennen, dass du JHWH der Gott bist, dass du zurückwendest ihr Herz {rückwärts}. 011 1KI 018 038 Das Feuer JHWH s stürzte [herab] und fraß das Brandopfer und die Hölzer und die Steine und den Staub und das Wasser, welches im Graben ging (lief). 011 1KI 018 039 Das ganze Volk sah [es] und sie fielen auf ihr Angesicht und sagten: JHWH, er ist Gott. JHWH, er ist Gott. 011 1KI 018 040 Elija sagte zu ihnen: Ergreift die Propheten des Baal! Keiner von ihnen soll entwischen! Und sie ergriffen sie. Elija brachte sie hinab zum Bach Kischon und er tötete sie dort. 011 1KI 018 041 Elija sagte zu Ahab: Geh hinauf, iss und trink, denn [da ist] ein Geräusch von Lärm (Rauschen) des Regens. 011 1KI 018 042 Ahab ging hinauf um zu essen und zu trinken und Elija ging hinauf zum Gipfel des Karmel, beugte sich zur Erde und legte sein Gesicht zwischen seine Knie. 011 1KI 018 043 Er sagte zu seinem Diener: Geh doch hinauf [und] blicke [auf] (beobachte) den Meeresweg! Er ging hinauf, blickte (beobachtete) und sagte: Da ist nichts. Er sagte: Geh zurück! Siebenmal! 011 1KI 018 044 Es geschah [beim] siebten Mal, [da] sagte er: Siehe, eine Wolke, klein, wie die Handfläche eines Mannes kommt vom Meer herauf. Er sagte: Geh hinauf [und] sage Ahab: Spanne an und fahr hinunter, damit dich der Regen nicht aufhält! 011 1KI 018 045 Es geschah unterdessen, dass der Himmel sich verfinsterte [mit] Wolken und Wind. Und es [kam] ein großer Regen. Ahab bestiegt den Wagen und fuhr nach Jesreel. 011 1KI 018 046 Die Hand JHWH s ist über Elija gewesen und umgürtete seine Hüften. Er lief vor Ahab her, bis man nach Jesreel kommt. # # BOOK 012 2KI 2 Kings 2 Koenige 012 2KI 004 001 Und eine Frau unter den Frauen der Prophetensöhne schrie zu Elischa folgendes: „Dein Knecht, mein Mann, ist tot, aber du weißt, dass dein Knecht JHWH fürchtete. [Nun] aber ist der Gläubiger gekommen um meine beiden Söhne als Knechte mitzunehmen!“ 012 2KI 004 002 Da sagte Elischa zu ihr: „Was soll ich für dich tun? Sag mir, was hast du im Haus?“ Und sie sagte: „Nichts hat deine Magd im ganzen Haus außer einen Krug mit Öl.“ 012 2KI 004 003 Er sagte: „Geh, bitte auf der Gasse für dich um Gefäße von all deinen Nachbarinnen, leere Gefäße, und nimm davon nicht wenige.“ 012 2KI 005 007 Und es geschah, als der König Israels den Brief (das Schreiben) [laut] vorgelesen (öffentlich ausgerufen) hatte, da zeriss er seine Kleider und er sprach: [Bin] ich Gott, [der die Macht hat] zu töten und am Leben zu erhalten, dass dieser zu mir sendet, um einem Menschen seinen Aussatz wegzunehmen? Denn gewiß (ja), erkennt doch, und seht, dass er eine Gelegenheit sucht [zum Streit] gegen mich (mit mir). 012 2KI 022 001 Josia war bei seiner Königwerdung acht Jahre alt und herrschte 31 Jahre als König in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Jedidah, Tochter des Adija von Bozkath. 012 2KI 022 002 Und er tat, was recht war in den Augen JHWH 's und ging den ganzen Weg Davids, seines Vaters, und wich nicht ab zur Rechten oder zur Linken. 012 2KI 022 003 Und es war im 18. Jahr König Josias, da sandte der König den Schafan, Sohn des Azalijahu, Sohn des Meschulam, den Schreiber, zum Haus JHWH 's: # # BOOK 013 1CH 1 Chronicles 1 Chronik 013 1CH 001 001 Adam, Set, Enosch. 013 1CH 001 002 Kenan, Mahalalel, Jered. 013 1CH 001 003 Henoch, Metuschelach, Lamech. 013 1CH 001 004 Noach, Sem, Ham und Jafet. 013 1CH 001 005 [Die] Söhne Jafets [sind] Gomer und Magog und Madai und Jawan und Tubal und Meschech und Tiras. 013 1CH 001 006 Und [die] Söhne Gomers [sind] Aschkenas und Difat und Togarma. 013 1CH 001 007 Und [die] Söhne Jawans [sind] Elischa und Tarschisch, [die] Kittäer und [die] Rodaniter. 013 1CH 001 008 [Die] Söhne Hams [sind] Kusch und Mizrajim, Put und Kanaan. 013 1CH 001 009 Und [die] Söhne Kuschs [sind] Seba und Hawila und Sabta und Ragma und Sabtecha. Und [die] Söhne Ragmas [sind] Saba und Dedan. 013 1CH 001 010 Und Kusch hatte (hat) gezeugt den Nimrod, der [dann] angefangen hat, zu werden ein Machthaber auf [der] Erde. 013 1CH 001 011 Und Mizrajim hat gezeugt die Luditer und die Anamiter und die Lehabiter und die Naftuhiter. 013 1CH 001 012 Und die Patrositer und die Kasluhiter, dass ausgegangen sind von dort [die] Philister, und die Kaftoriter. 013 1CH 001 013 Und Kanaan hat gezeugt den Sidon, seinen Erstgeborenen [Sohn], und den Het. 013 1CH 001 014 Und den Jebusiter und den Amoriter und den Girgaschiter. 013 1CH 001 015 Und den Hiwiter und den Arkiter und den Siniter. 013 1CH 001 016 Und den Arwaditer und den Zemariter und den Hamatiter. 013 1CH 001 017 [Die] Söhne (Nachkommen) Sems [sind] Elam und Assur und Arpachschad und Lud und Aram und Uz und Hul und Geter und Meschech. 013 1CH 001 018 Und Arpachschad hatte (hat) gezeugt den Schelach und Schelach hat gezeugt [dann] den Eber. 013 1CH 001 019 Und für Eber sind geboren worden zwei Söhne, [der] Name des einen [ist] Peleg, entsprechend (denn/weil) in seinen Tagen es war zerteilt worden die Erde, und [der] Name seines Bruders [ist] Joktan. 013 1CH 001 020 Und Joktan hat gezeugt den Almodad und den Schelef und den Hazarmawet und den Jerach. 013 1CH 001 021 Und den Hadoram und den Usal und den Dikla. 013 1CH 001 022 Und den Obal und den Abimaël und den Saba. 013 1CH 001 023 Und den Ofir und den Hawila und den Jobab. Alle diese [sind] Söhne Joktans. 013 1CH 001 024 Sem, Arpachschad, Schelach. 013 1CH 001 025 Eber, Peleg, Regu. 013 1CH 001 026 Serug, Nahor, Terach. 013 1CH 001 027 Abram, der [ist] Abraham. 013 1CH 001 028 [Die] Söhne Abrahams [sind] Isaak und Ismaël. 013 1CH 001 029 Diese [sind] ihre Genealogien: der Erstgeborene [Sohn] Ismaëls [ist] Nebajot, und [dann] Kedar und Adbeel und Mibsam. 013 1CH 001 030 Mischma und Duma, Massa, Hadad und Tema. 013 1CH 001 031 Jetur, Nafisch und Kedma; diese, sie [sind die] Söhne Ismaëls. 013 1CH 001 032 Und [die] Söhne Keturas, der Nebenfrau Abrahams: sie hat geboren den Simran und Jokschan und Medan und Midian und Jischbak und Schuach. Und [die] Söhne Jokschans [sind] Saba und Dedan. 013 1CH 001 033 Und [die] Söhne Midians [sind] Efa und Efer und Henoch und Abida und Eldaga. Alle diese [sind die] Söhne Keturas. 013 1CH 001 034 Und es zeugte Abraham den Isaak. [Die] Söhne Isaaks [sind] Esau und Israel. 013 1CH 001 035 [Die] Söhne Esaus [sind] Elifas, Reguël und Jëusch und Jalam und Korach. 013 1CH 001 036 [Die] Söhne Elifas' [sind] Teman und Omar, Zefo und Gatam, Kenas und Timna und Amalek. 013 1CH 001 037 [Die] Söhne Reguëls [sind] Nahat, Serach, Schamma und Misa. 013 1CH 001 038 Und [die] Söhne Seïrs [sind] Lotan und Schobal und Zibon und Ana und Dischon und Ezer und Dischan. 013 1CH 001 039 Und [die] Söhne Lotans [sind] Hori und Hemam, und [die] Schwester Lotans [ist] Timna. 013 1CH 001 040 [Die] Söhne Schobals [sind] Alwan und Manahat und Ebal, Schefi und Onam. Und [die] Söhne Zibons [sind] Aja und Ana. 013 1CH 001 041 [Die/der?] Nachkommen? Anas [sind/ist?] Dischon, und [die] Söhne Dischons [sind] Hemdan und Eschban und Jitran und Keran. 013 1CH 001 042 [Die] Söhne Ezers [sind] Bilhan und Saawan [und] Akan. [Die] Söhne Dischans: Uz und Aran. 013 1CH 001 043 Und diese [sind] die Könige, die regiert hatten (haben) im Lande Edom, bevor ein König regiert hat von [den] Söhnen (Nachkommen) Israels: Bela, [der] Sohn Beors, und [der] Name seiner Stadt [ist] Dinhaba. 013 1CH 001 044 Und es starb Bela, und es regierte nach ihm Jobab, der Sohn Serachs aus Bozra. 013 1CH 001 045 Und es starb Jobab, und es regierte nach ihm Huscham, aus [dem] Land der Temaniter. 013 1CH 001 046 Und es starb Huscham, und es regierte nach ihm Hadad, [der] Sohn Bedads, er vernichtete Midian im Gebiet Moabs, und [der] Name seiner Stadt [ist] Awit. 013 1CH 001 047 Und es starb Hadad, und es regierte nach ihm Samla aus Masreka. 013 1CH 001 048 Und es starb Samla, und es regierte nach ihm Schaul aus Rehobot [an] dem Strom. 013 1CH 001 049 Und es starb Saul, und es regierte nach ihm Baal-Hanan, [der] Sohn Achbors. 013 1CH 001 050 Und es starb Baal-Hanan, und es regierte nach ihm Hadad, und [der] Name seiner Stadt [ist] Pagu, und [der] Name seiner Frau [ist] Mehetabel, [die/eine] Tochter Matreds, [der] Tochter Me-Sahabs. 013 1CH 001 051 Und es starb Hadad. Und es waren [dann die] Häuptlinge Edoms: [Der] Häuptling Timna, [der] Häuptling Alwa, [der] Häuptling Jetet. 013 1CH 001 052 [Der] Häuptling Oholibama, [der] Häuptling Ela, [der] Häuptling Pinon. 013 1CH 001 053 [Der] Häuptling Kenas, [der] Häuptling Teman, [der] Häuptling Mibzar. 013 1CH 001 054 [Der] Häuptling Magdiël, [der] Häuptling Iram. Diese [sind die] Häuptlinge Edoms. 013 1CH 021 001 Und {ein} Satan trat hin (stellte sich, trat auf) gegen Israel und er verführte (reizte, verlockte, verleitete) David, Israel zu zählen. 013 1CH 021 002 Und David sprach zu Joab und zu den Mächtigen (Obersten, Fürsten) des Volks: Geht, zählt Israel, von Beerscheba {und} bis Dan, und bringt (lasst kommen, tragt vor) mir, dass ich kenne (weiß) ihre Zahl (Aufzählung, Liste). 013 1CH 021 007 Und es war böse (schlecht) in den Augen Gottes diese Sache, und er schlug (schädigte, verheerte) Israel. 013 1CH 021 008 Und David sprach zu Gott: Ich habe sehr gesündigt (habe mich sehr verfehlt), dass (indem) ich diese Sache getan habe! Und nun, nimm doch weg die Sünde (Schuld) deines Knechtes (Dieners, Sklaven), denn ich habe sehr töricht gehandelt (ich habe mich sehr versündigt)! 013 1CH 028 001 Da versammelte David alle Fürsten Israels vor dem König, die Stammesfürsten, die Fürsten der Einheiten, welche dem König dienten, die Fürsten der tausenden, die Fürsten der hunderte, sowie die Fürsten des Erbtem und Erworbenem, und seine Weißen mit den Eunuchen und die Helden und alle starken Männer in Jerusalem. 013 1CH 028 002 Da richtete sich der König David auf und sprach: Hört mich an, meine Brüder und mein Volk, denn wer ist mit mir ein Haus als Ruhestätte für die Bundeslade zu bauen, wo unser Herr seine Füße anlegen kann und was ich zu bauen vorhatte. 013 1CH 028 003 Gott sagte mir: Baue meinem Namen kein Haus, denn du bist ein Kriegsmann und du hast Blut vergossen. 013 1CH 028 004 Der Herr, der Gott Israels erwählte mich aus meines Vaters Haus, um König über Israel für immer zu werden, denn er hat sich Juda erwählt zum Höchsten und das Haus meines Vaters [hat er erwählt] und von den Söhnen meines Vaters wollte er, dass ich über ganz Israel regieren soll. 013 1CH 028 005 Von allen Söhnen – denn der Herr hat mir viele Söhne gegeben – hat er sich Salomo, meinen Sohn, ausgesucht, auf dem Thron des Königreiches des Herrn über ganz Israel zu sitzen. 013 1CH 028 006 Und der sprach zu mir: Salomo, dein Sohn, wird mir mein Haus und meinen Vorhof bauen, denn ich habe ihn als meinen Sohn erwählt und ich werden sein Vater sein. 013 1CH 028 007 Ich werde seine Herrschaft auf ewig bestätigen, wenn er beständig sein und meine Gebote und mein Recht bis an diesen Tag halten wird. 013 1CH 028 008 Jetzt vor den Augen ganz Israels, der Menge des Herrn, vor den Ohren des Herrn haltet und fordert alle Gebote den Herrn eures Gottes, sodass ihr das ganze gute Land erben werdet und euren Söhnen bis in Ewigkeit weiter vererben könnt. 013 1CH 028 009 Du aber, mein Sohn Salomo, kenne den Gott deines Vaters und diene ihm von ganzem Herzen und liebe ihn von ganzer Seele! Denn der Herr will die Herzen und alles Trachten des Denkens versteht er. Wenn wir ihn suchen, wird er sich von dir finden lassen und wenn wir ihn verlassen, dann wird er dich für immer verlassen. 013 1CH 028 010 Nun siehe, denn der Herr hat dich auserwählt, einen starken Tempel zu bauen, und du sollst es tun. 013 1CH 028 011 Und David gab Salomo, seinem Sohn, das Modell für die Vorhalle des Tempels und für sein Haus, und seine Schatzkammer und seine Obergemache und seine inneren Räume und ein Haus für den Deckel der Bundeslade, 013 1CH 028 012 und ein Modell von allem, das im Geist von ihm war, für die Vorhöfe des Hauses JHWH s und für alle Zimmern ringsumher, für die Schätze des Hauses Gottes, und für die Schätze des Heiligen, 013 1CH 028 013 und für die Abteilungen der Priester und der Leviten und für alle Arbeiten des Dienstes im Hause JHWH s, und für alle Gegenstände des Dienstes im Hause JHWHs. 013 1CH 028 014 Für das Gold in dem Gewicht zu dem Gold, für alle Gegenstände des Dienstes und den Dienst, und für alle Gegenstände die Silber sind im Gewicht, für alle Gegenstände des Dienstes und den Dienst. 013 1CH 028 015 Und das Gewicht für die goldenen Leuchter und ihre goldenen Lampen, im Gewicht des Leuchters und der Leuchter und seiner Lampen, und für die silbernen Leuchter im Gewicht für den Leuchter und seine Lampen, nach dem Dienst des Leuchters und des Leuchters. 013 1CH 028 016 Und das Goldgewicht der Tische der Schaubrote, für den Tisch und den Tisch. Und das Silber für die silbernen Tische. 013 1CH 028 017 Und der Fleischgabeln und der Gefäße und der Trinkschalen von lauterem Gold. Und für die goldenen Becher im Gewicht für den Becher und den Becher und für die silbernen Becher im Gewicht für den Becher und den Becher. 013 1CH 028 018 Und für den Altar des Räucherwerks das geläuterte Gold im Gewicht. Und für das Modell des Wagens der goldenen Cherubim, die sich ausbreiteten und bedeckten die Lade des Bundes JHWH s. 013 1CH 028 019 Das alles ist in einer Schrift von der Hand JHWH s, die mich belehrte, in allen Arbeiten des Entwurfs. 013 1CH 028 020 Und es sprach David zu Salomo, seinem Sohn: Sei stark und mutig, mache es und fürchte dich nicht und werde nicht mutlos. Denn JHWH, der Herr, mein Gott, ist mit dir, er wird dich nicht verlassen und nicht zurücklassen, bis vollendet ist, alle Arbeit am Dienste des Hauses JHWHs. 013 1CH 028 021 Und siehe die Abteilungen der Priester und der Leviten, zu allen Diensten im Hause des Gottes; Und mit dir in allen Arbeiten für alles bereit, in der Weisheit für alle Dienste, und die Obersten und alles Volk für alle deine Reden. # # BOOK 015 EZR Ezra Esra 015 EZR 004 008 Rehum [der] Befehlshaber und Schimschai der Schreiber schrieben einen Brief wegen (gegen) Jerusalem an den König Artaxerxes (Artachschaste) wie folgt: „ 015 EZR 004 009 Die Absender: Rehum [der] Befehlshaber, Schimschai der Schreiber und ihre übrigen Amtskollegen (Mitarbeiter), die Richter (Diniter) und Gesandten (Beamten; Apharsatchiter), Beamten (Schreiber, Aufseher; Tripolitaner), Regionalgouverneure (Beamten, Verwalter; Perser), die Leute von Erech (Erechiter), Babel (Babylonier) [und] Susa (Susaniter), das sind die (Dehawiter) Elamiter, 015 EZR 004 010 und die übrigen Völker, die der große und berühmte (edle, vornehme) Asenappar (Osnappar; Assurbanipal) verschleppt (in die Verbannung geführt) und {sie} in den Ortschaften (Städten) Samarias und in der übrigen [Provinz (Gebieten)] Transeuphrat (»Jenseits des Stroms (Flusses) «) angesiedelt hat. {Absatz}“„ 015 EZR 004 011 Dies [ist] eine Abschrift (Kopie) des Briefes, den sie an ihn sandten: An den König Artaxerxes (Artachschaste) [schreiben] deine Sklaven (Diener), die Männer [der Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stroms (Flusses) «). {Absatz} 015 EZR 004 012 Dem König sei mitgeteilt (gemeldet, kundgetan), dass die Juden, die von euch zu uns {herauf} gekommen sind, nach Jerusalem gekommen sind. Sie bauen [diese] aufrührerische und böse Stadt wieder auf, {und} sie haben die Mauern (Wälle) [schon fast] fertiggestellt und bessern [gerade] (inspizieren, legen) die Fundamente aus. 015 EZR 004 013 Nun sei dem König mitgeteilt (gemeldet, kundgetan): {dass} Wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird und die Mauern (Wälle) fertiggestellt sind, werden sie keine Steuern, keine Tribute (Naturalienzahlungen, Ertragsabgaben) und keine Abgaben (Zölle, Grundsteuern) [mehr] entrichten, und [das] wird dem König sicherlich (schließlich; der Schatzkammer) schaden. 015 EZR 004 014 Nun, weil wir das Salz des Palastes essen (gegessen haben) und es für uns nicht angemessen ist (sich nicht geziemt), die Beschämung (Schande, Bloßstellung) des Königs mitanzusehen, senden wir jetzt Mitteilung (Nachricht) zum König, 015 EZR 004 015 um eine Nachforschung in den Aufzeichnungen deiner Väter zu veranlassen. Und in den Aufzeichnungen wirst du fündig werden und erfahren, dass diese Stadt eine aufrührerische Stadt [ist], {und} [die] Königen und Provinzen Schaden verursacht (hat), und [dass] man in ihrer Mitte seit den Tagen ältester Zeit (von jeher) [immer wieder] Aufstände anzettelt. Aus diesem Grund wurde diese Stadt [auch] zerstört! 015 EZR 004 016 Wir teilen dem König deswegen mit: {dass} Wenn diese Stadt wiederaufgebaut worden ist (wird) und die Mauern (Wälle) fertiggestellt sind, wirst du an [der Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stroms (Flusses) «) keinen Anteil (Provinz) mehr haben!“ 015 EZR 004 017 Der König sandte das [folgende] Antwortschreiben (Bescheid, Erwiderung): „An Rehum den Befehlshaber und Schimschai den Schreiber und ihre übrigen Amtskollegen (Mitarbeiter), die in Samaria und in der übrigen [Provinz (Gebieten)] Transeuphrat (»Jenseits des Stroms (Flusses) «) leben. Frieden (Seid gegrüßt)! {Absatz} 015 EZR 004 018 Das Schreiben, das ihr an mich gesandt habt, ist mir in Übersetzung (klar) vorgelesen (vorgetragen) worden. 015 EZR 004 019 Da (und) habe ich einen Befehl erteilt, sodass (und) man nachgeforscht und herausgefunden hat, dass sich diese Stadt seit den Tagen ältester Zeit (von jeher) gegen Könige auflehnt und [dass immer wieder] Aufruhr und Aufstände in ihr aufkommen. 015 EZR 004 020 Zudem (Allerdings; und) haben mächtige Könige über Jerusalem geherrscht und waren Herren in der gesamten [Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stromes (Flusses) «), und Steuern, Tribute (Naturalienzahlungen, Ertragsabgaben) und Abgaben (Zölle, Grundsteuern) wurden an sie bezahlt. 015 EZR 004 021 Nun erteilt Befehl, dass diese Männer zum Einstellen [ihrer Bauarbeiten] gebracht werden und diese Stadt nicht [weiter] aufgebaut werden darf, bis ich den Befehl [dazu] erteile. 015 EZR 004 022 Und seid gewarnt, in dieser Angelegenheit (Sache) nachlässig zu handeln! Warum sollte der Schaden (Verletzung) [so] groß werden ([derart] wachsen), dass (um) dem König Schaden entsteht?“ 015 EZR 004 023 Nachdem die Abschrift (Kopie) vom Schreiben des Königs Artaxerxes (Artachschaste) vor Rehum, {und} Schimschai dem Schreiber und ihren Amtskollegen (Mitarbeitern) verlesen worden war, da begaben (gingen) sie sich eiligst nach Jerusalem zu (gegen) den Juden und zwangen sie mit Gewalt und Waffengewalt zum Einstellen [ihrer Arbeiten]. 015 EZR 004 024 Zu dieser Zeit (Sofort) hörte die Arbeit am Haus Gottes {, das} in Jerusalem auf und blieb (war) bis ins zweite Jahr der Herrschaft von Darius, des Königs von Persien eingestellt. 015 EZR 005 001 Damals (und) sprachen (wirkten, prophezeiten, traten als Propheten auf) die Propheten Haggai und Sacharja, der Sohn Iddos, gegenüber den (zu, über, gegen die) Juden {, die} in Juda (Jehud) und {in} Jerusalem Prophezeiungen (eine Prophezeiung) aus im Namen des Gottes Israels, [der] über ihnen [war]. 015 EZR 005 002 Da (sofort) rafften sich (erhoben sich) Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks auf und begannen, das Haus Gottes {, das} in Jerusalem wiederaufzubauen, und mit ihnen [waren auch] die Propheten Gottes, [die] sie unterstützten. 015 EZR 005 003 Zu jener Zeit (Damals) kam Tattenai, der Statthalter [der Provinz] Transeuphrat („Jenseits des Stroms (Flusses)“) und Schetar-Bosnai mit (und) ihren Amtskollegen (Mitarbeitern) zu ihnen und fragten (sagten) sie Folgendes: „Wer hat euch Befehl erteilt, dieses Gebäude (Haus) zu bauen und dieses Baugerüst anzufertigen (fertigzustellen)?“ 015 EZR 005 004 Dann fragten (sagten) sie (wir) sie weiter (Folgendes): „Was sind die Namen der Männer, die dieses Gebäude bauen?“ 015 EZR 005 005 Aber (und) das Auge ihres Gottes ruhte (war) auf den Ältesten der Juden, sodass (und) sie sie nicht [an der Arbeit] hinderten (zum Einstellen [ihrer Arbeit] zwangen), bis der Bericht zu Darius gelangt war und dann ein Schreiben bezüglich dieser Angelegenheit eingetroffen sei ([die Boten] ein Schreiben ... zurückgebracht hätten). 015 EZR 005 006 [Dies ist] eine Abschrift (Kopie) des Briefes, den Tattenai, der Statthalter [der Provinz] Transeuphrat („Jenseits des Stromes (Flusses)“), mit (und) Schetar-Bosnai und ihren Mitarbeitern (Amtskollegen), den Justizbeamten (Ermittlern; Apharsachitern) an den König Darius sandte. 015 EZR 005 007 Sie sandten ihm den Bericht und darin (in dessen Inneren) hieß (lautete, stand) [es] wie folgt: „Dem König Darius [wünschen wir] völligen (allen) Frieden! 015 EZR 005 008 Dem König sei mitgeteilt (gemeldet, kundgetan), dass wir in die Provinz Juda zum Haus des großen Gottes gereist (gekommen, gegangen) sind. {und} Es wird [gerade mit] Quadersteinen wieder aufgebaut und Holz [balken] werden in die Wände gelegt (gesetzt). {und} Diese Arbeit wird sorgfältig (mit großem Eifer) ausgeführt und macht in ihren Händen große Fortschritte. 015 EZR 005 009 Da befragten (verhörten) wir diese Ältesten und fragten (sagten) sie Folgendes:»Wer hat euch Befehl erteilt, dieses Gebäude (Haus) zu bauen und dieses Baugerüst anzufertigen (fertigzustellen)?« 015 EZR 005 010 {und} Außerdem befragten (verhörten) wir sie [nach] ihren Namen, um sie dir mitzuteilen (melden), weil (um) wir die Namen der Männer aufschreiben wollten (sodass wir ... konnten), die ihre Anführer (Häupter) [sind]. 015 EZR 005 011 Und sie gaben uns die folgende Antwort {sagend}:»Wir sind Diener des Gottes des Himmels und der Erde und erbauen das Haus, das einmal [vor] sehr vielen Jahren [hier] gestanden hat (gebaut war). {und} Ein großer König Israels baute und vollendete es. 015 EZR 005 012 Weil jedoch unsere Vorfahren (Väter) den Gott des Himmels zornig machten, gab er sie in die Hand (Gewalt) Nebukadnezzars, des Königs von Babel, dem Chaldäer, und er zerstörte dieses Haus {es} und verschleppte (führte in die Verbannung) das Volk nach Babel. 015 EZR 005 013 Doch im ersten Jahr von Kyrus, dem König von Babylon, erteilte der König Kyrus Befehl, dieses Haus Gottes wiederaufzubauen (zu erbauen). 015 EZR 005 014 {und} Außerdem nahm der König Kyrus die Gefäße (Geräte) des Hauses Gottes aus Gold uns Silber, die Nebukadnezzar aus dem Tempel (Palast) {, der} in Jerusalem weggenommen und {sie} zum Tempel (Palast) von Babel gebracht hatte, aus dem Tempel (Palast) von Babel weg und sie wurden [einem Mann] namens Scheschbazzar übergeben, den er [zum] Sonderbevollmächtigten (Statthalter) ernannt hatte (ernannte). 015 EZR 005 015 {Und} Er sagte zu ihm:»Nimm diese Gefäße (Geräte) {geh} [und] bringe (lagere) sie in den Tempel von Jerusalem! {Und} Das Haus Gottes soll an seinem [ursprünglichen] Ort wieder aufgebaut werden.« 015 EZR 005 016 Daraufhin kam jener Scheschbazzar [nach Jerusalem und] legte die Fundamente des Hauses Gottes {, das} in Jerusalem, und von da an {und} bis jetzt wird daran gebaut (war es im Bau) und ist nicht zu Ende gebracht worden.« 015 EZR 005 017 Wenn [es] dem König gut [erscheint], sollten deshalb (nun) im Schatzhaus des Königs dort {das} in Babel Nachforschungen angestellt werden, ob es einen vom König Kyrus erteilten Befehl gibt, dieses Haus Gottes in Jerusalem wiederaufzubauen (zu bauen). Und den Willen (die Entscheidung) des Königs hinsichtlich dieser Angelegenheit sollte [man (er)] an uns übermitteln (senden).“ 015 EZR 006 001 Da (sofort) erteilte der König Darius [den entsprechenden] Befehl und man stellte Nachforschungen im Haus der Schriftrollen (Bücher) an, dem Ort (dort), wo in Babel die Schätze aufbewahrt wurden. 015 EZR 006 002 Und (doch) in Ekbata (Achmeta), in der Festung der Provinz Medien, fand sich eine Buchrolle, und darin (in ihrem Inneren) stand Folgendes: „Eine {die} Aufzeichnung (Protokoll, Denkwürdigkeit). 015 EZR 006 003 Im ersten Jahr des Königs Kyrus erteilte der König Kyrus [diesen] Befehl. [In Bezug auf] das Haus Gottes in Jerusalem: Das Haus soll wieder aufgebaut werden als eine Stätte (Ort), an der sie Opfer darbringen (opfern), und seine Fundamente sollen erhalten bleiben (seine Brandopfer sollen dargebracht werden). Seine Höhe: 60 Ellen, seine Breite: 60 Ellen. 015 EZR 006 004 [Anzuwendende Bauweise:] drei Lagen Quadersteine und eine neue Lage Holz [balken]. {und} Die Unkosten erhältst du vom Haus des Königs (aus der Staatskasse) erstattet. 015 EZR 006 005 {und} Außerdem soll man die Gefäße (Geräte) aus dem vom Haus Gottes aus Gold und Silber zurückgeben, die Nebukadnezzar aus dem Tempel (Palast) {, der} in Jerusalem weggenommen und nach Babel gebracht hat. {und} Sie sollen [zurück] zum Tempel (Palast) {, der} in Jerusalem, zu ihrem [ursprünglichen] Platz, zurückgebracht werden. {und} Stelle (du sollst stellen) [sie] in das Haus Gottes.“„ 015 EZR 006 006 Deshalb, Tattenai, Statthalter von Transeuphrat (»Jenseits des Stromes (Flusses) «), Schetar Bosnai mit (und) euren Mitarbeitern (Amtskollegen), den Justizbeamten (Ermittlern; Apharsachitern) {, die} in [der Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stromes (Flusses) «), haltet euch von dort fern! 015 EZR 006 007 Lasst die Arbeit an diesem Haus Gottes [weitergehen]! Der Statthalter der Juden und die Ältesten der Juden dürfen (sollen) dieses Haus Gottes an diesem Ort bauen. 015 EZR 006 008 Zudem (und) erteile ich [hiermit] (habe ich erteilt) [den] Befehl dazu, wie (was) ihr {mit (für)} den Ältesten jener Juden behilflich sein (verfahren) sollt, um dieses Haus Gottes zu errichten (bauen): {Und} Aus dem Vermögen des Königs, nämlich den Steuern [der Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stromes (Flusses) «), sollen jenen Männern die Unkosten vollständig (genau) erstattet werden, und zwar ohne zu zögern (ohne Behinderung) (damit [ihre Arbeit] nicht behindert (verzögert) wird). 015 EZR 006 009 Und [egal] was benötigt wird, ob (und) Jungstiere, ob (und) Widder oder (und) Lämmer für Brandopfer für den Gott des Himmels, Weizen, Salz, Wein oder (und) Olivenöl, soll ihnen nach Anordnung der Priester {, die} in Jerusalem gegeben sein, Tag für Tag, und zwar ohne Nachlässigkeit, 015 EZR 006 010 damit (so dass) sie dem Gott des Himmels wohlgefällige Räucheropfer (Opfer) darbringen und für das Leben (die Gesundheit) des Königs und seiner Söhne beten (können). 015 EZR 006 011 Zudem (und) erteile ich [hiermit] (habe ich erteilt) [den] Befehl: {dass} [Wenn] irgendjemand diesen Erlass missachtet (abwandelt), soll (muss) aufgrund dieses [Vergehens] (aufgrund dessen) aus seinem Haus ein Balken (Holz) gezogen werden und er soll (muss) aufrecht darauf gepfählt (daran genagelt) werden. Zudem (und) soll (muss) sein Haus [zu] einem Müllhaufen (Latrine; Trümmerhaufen) gemacht werden. 015 EZR 006 012 Und der Gott, der seinen Namen dort wohnen lässt (ließ), möge (soll) jeden König und [jedes] Volk zu Fall bringen (stürzen, demütigen), die ihre Hand ausstrecken, um [diesen Erlass] zu missachten, [also] um dieses Haus Gottes {, das} in Jerusalem zu zerstören. Ich, Darius, habe (erteile [hiermit]) [diesen] Befehl erteilt. Er soll sehr genauestens befolgt (ausgeführt) werden!“ 015 EZR 006 013 Daraufhin befolgten (führten aus, taten, verfuhren) Tattenai, der Statthalter von Transeuphrat („Jenseits des Stromes (Flusses)“), Schetar Bosnai und ihre Mitarbeiter (Amtskollegen) die erfolgten Angaben, die der König Darius gesandt hatte, sehr sorgfältig (gewissenhaft, ganz genau). 015 EZR 006 014 Und die Ältesten der Juden bauten und machten große Fortschritte durch die (entsprechend den) Prophezeiungen (Predigten; Prophezeiung) des Propheten Haggai und von Sacharja, dem Sohn Iddos. {und} Sie bauten [den Tempel] und stellten [ihn] fertig nach der Anweisung (dem Befehl) des Gottes von Israel und nach dem Befehl von Kyrus, {und} Darius und Artaxerxes (Artachschaste), König der Perser. 015 EZR 006 015 {und} Dieses Haus wurde bis zum (am) dritten Tag des Monats Adar, das [war] im sechsten Jahr der Herrschaft von König Darius, fertig (vollendet), 015 EZR 006 016 und die Kinder (Söhne, Nachfahren; Leute) Israels, die Priester und Leviten und die übrigen Deportierten begingen (feierten) die Einweihung dieses Hauses Gottes mit [großer] Freude. 015 EZR 006 017 {und} Anlässlich der Einweihung dieses Hauses Gottes opferten sie 100 Stiere, 200 Widder, 400 Lämmer und, als Sündopfer für ganz Israel, zwölf Ziegenböcke entsprechend (gemäß) der Zahl der Stämme Israels. 015 EZR 006 018 Zudem (und) ernannten (beriefen) Sie Priester in ihren Abteilungen und Leviten in ihren Dienstgruppen (Abteilungen) für den Dienst an Gott {, der} in Jerusalem, wie es im Buch Moses steht. 015 EZR 007 012 Artaxerxes (Artachschaste), König der Könige, an Esra den Priester, Schreiber (Sekretär, Schriftgelehrter) des Gesetzes des Gottes des Himmels. Grüße! (Friede!) {Absatz} 015 EZR 007 013 [Hiermit] erteile ich (habe ich erteilt) Befehl: {dass} Jeder in meinem Reich aus dem Volk Israel und seinen Priestern und Leviten, der bereit ist, nach Jerusalem zu gehen, darf (soll) mit dir gehen. 015 EZR 007 014 Denn du bist vom König und seinen Sieben Räten gesandt, um Nachforschungen über Juda (Jehud) und zu Jerusalem anzustellen bezüglich des Gesetzes deines Gottes, das in deiner Hand ist, 015 EZR 007 015 und um Silber und Gold zu bringen, das der König und seine Räte dem Gott Israels zum Geschenk machen (spenden; zum Geschenk gemacht haben), dessen Wohnort in Jerusalem [ist], 015 EZR 007 016 sowie (und) alles Silber und Gold, das du in der gesamten Provinz Babel bekommen kannst (bekommst), mit den Spenden des Volks und der Priester, die sie für das (zum) Haus ihres Gottes {, das} in Jerusalem spenden. 015 EZR 007 017 Demgemäß (deshalb) sollst du mit diesem Geld (Silber) gewissenhaft Stiere, Widder [und] Lämmer sowie (und) die dazugehörigen Speise- und Trankopfer erwerben (einkaufen) und sie auf dem Altar des Hauses eures Gottes {, das} in Jerusalem opfern. 015 EZR 007 018 Und was dir und deinen Brüdern [auch] mit dem übrigen (Rest) Silber und Gold, in Übereinstimmung mit (gemäß) dem Willen eures Gottes, gut zu tun erscheint, das dürft ihr tun (tut). 015 EZR 007 019 Zudem (und) sollst du (liefere ab) die Gefäße (Geräte) vor dem Gott Jerusalems abliefern, die dir für den Gottesdienst des Hauses deines Gottes gegeben wurden. 015 EZR 007 020 {und} Den übrigen Bedarf [für] das Haus deines Gottes, den du selbst zu decken (aufzubringen) hast (hättest), darfst du aus dem Schatzhaus des Königs decken. 015 EZR 007 021 Zudem (und) erlasse ich (habe ich erlassen), der König Artaxerxes (Artachschaste), [hiermit] Befehl an alle Schatzmeister der [Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stromes (Flusses) «): {dass} Alles, was Esra, der Priester und Schreiber (Sekretär, Schriftgelehrter) des Gesetzes des Gottes des Himmels, von euch verlangt, [das] soll genauestens befolgt (ausgeführt, getan) (pünktlich geliefert) werden. 015 EZR 007 022 Bis zu 100 Talente (Gewichte) Silber, {und} bis zu 100 Kor Weizen, {und} bis zu 100 Bat Wein, {und} bis zu 100 Bat Olivenöl und Salz ohne vorgeschriebene Menge. 015 EZR 007 023 Alle [Erfordernisse] aus [der] Anordnung des Gottes des Himmels sollen für das Haus des Gottes des Himmels pünktlich (genauestens, gewissenhaft) bereitgestellt (befolgt, ausgeführt, getan) werden, damit sein Zorn sich nicht gegen die Herrschaft des Königs und seiner Söhne richtet. 015 EZR 007 024 [Wir] teilen dir außerdem (und) mit, dass es nicht gestattet ist, von irgendeinem der Priester und Leviten, Sänger, Torwachen, Tempeldiener und [anderen] Arbeiter dieses Hauses Gottes Steuern, Tribute (Naturalienzahlungen, Ertragsabgaben) oder (und) Abgaben (Zölle, Grundsteuern) {von ihnen} zu erheben. 015 EZR 007 025 Und du, Esra, ernenne nach der Weisheit deines Gottes, die [du] in deiner Hand [hast], Richter (Verwaltungsbeamten) und Rechtsprecher (Richter), die für das ganze Volk {, das} in [der Provinz] Transeuphrat (»Jenseits des Stromes (Flusses) «) Recht sprechen, [wenigstens] für alle diejenigen, die die Gesetze deines Gottes kennen. Und [jeden], der es nicht kennt, sollt ihr [es] lehren (bekannt machen). 015 EZR 007 026 Doch (und) jeder, der [den] Gesetzen deines Gottes und den Gesetzen des Königs nicht genauestens gehorcht (folgt, tut), an dem soll das Recht vollstreckt (über den … Urteil gefällt; Gericht gesprochen) werden – ob zum Tod, {oder (ob)} zum Verbannung (körperlichen Bestrafung), oder (ob) zur Beschlagnahmung seines Besitzes (Geldstrafe) und (oder) {zu} einer Gefängnisstrafe.“ # # BOOK 018 JOB Job Job 018 JOB 001 001 Es war ein Mann im Land Uz, Ijob war sein Name und jener Mann war fromm und rechtschaffen und gottesfürchtig und wich Bösem. 018 JOB 001 002 Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren. 018 JOB 001 003 Und sein Besitz war: siebentausend Schafe und dreitausend Kamele und fünfhundert Gespann Rinder und fünfhundert Eselinnen und eine sehr zahlreiche Dienerschaft und jener Mann war reicher als alle Bewohner des Ostens. 018 JOB 001 004 Und seine Söhne pflegten reihum, im Haus eines jeden, ein Festmahl zu halten und sie schickten hin und luden ihre drei Schwestern ein, um mit ihnen zu essen und zu trinken. 018 JOB 001 005 Und es geschah, als die Tage des Festmahles im Kreis herumgegangen waren, da schickte Ijob hin und heiligte sie. Früh am Morgen brachte er Brandopfer nach ihrer aller Zahl dar, denn Ijob dachte: Vielleicht haben meine Kinder gesündigt und auf diese Weise in ihrem Herz Gott gelästert. So tat Ijob alle Tage. 018 JOB 001 006 Und es geschah eines Tages, dass die Söhne Gottes kamen um vor JHWH zu treten. Und {der} Satan kam auch in ihrer Mitte. 018 JOB 001 007 Und JHWH sprach zu {dem} Satan: Woher kommst du? Und {der} Satan antwortete JHWH und er sprach: [Vom] Umherziehen (Umherschweifen) auf der Erde (Land) und [vom] Umhergehen auf ihr. 018 JOB 001 008 Und JHWH sprach zu {dem} Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Diener (Knecht, Sklave) Ijob? Denn niemand [ist] wie er auf der Erde (Land); ein Mann fromm (vollendet, rechtschaffend) und aufrichtig (redlich, zuverlässig), gottesfürchtig und fliehend (weichend) vom Bösen. 018 JOB 001 009 Und {der} Satan antwortete JHWH und er sprach: [Ist etwa] Ijob umsonst gottesfürchtig? 018 JOB 001 010 Hast du nicht schützend ihn umhegt sowie (und) sein Haus und alles, was sein [ist] ringsherum? Die Arbeit (Tun, Machen, Werk) seiner Hände hast du gesegnet und seinen Besitz vermehrt auf der Erde. 018 JOB 001 011 Jedoch (dagegen aber) strecke deine Hand aus und gegen alles, was sein [ist]; ob er nicht vor deinem Gesicht (Angesicht) dich verfluchen (lästern) wird? 018 JOB 001 012 Und JHWH sprach zu {dem} Satan: Siehe, alles, was sein [ist], in deine Hand! Nur (bloß) gegen ihn wirst du nicht deine Hand ausstrecken! Und {der} Satan ging weg (ging hinaus) vom Gesicht (Angesicht) JHWH s. 018 JOB 003 001 Danach öffnete Hiob seinen Mund und verfluchte seinen Tag. 018 JOB 003 002 Und Hiob hob an und sprach: 018 JOB 003 003 „Ausgelöscht sei [der] Tag, [an dem] ich geboren wurde, und die Nacht, [die] sprach:»ein starker Mann ist empfangen worden!«. 018 JOB 003 004 Jener Tag – er werde zur Finsternis, Gott oben suche ihn nicht! Kein Lichtstrahl leuchte auf über ihm! 018 JOB 003 005 Finsternis und Todesschatten sollen ihn zurückfordern, Gewölk sich auf ihn lagern, [Sonnen] finsternisse ihn schrecken! 018 JOB 003 006 Diese Nacht – Düsternis reiße sie hinweg, sie reihe sich nicht ein in die Tage des Jahres! In den Ablauf der Monate trete sie nicht ein! 018 JOB 003 007 Ja, jene Nacht sei unfruchtbar! Kein Freudenlaut komme auf in ihr! 018 JOB 003 008 Verwünschen sollen sie die Tagverflucher, die, die befähigt sind, den Leviathan aufzuscheuchen. 018 JOB 003 009 Verfinstern sollen sich die Sterne ihrer Abenddämmerung. Sie hoffe sehnsüchtig auf Licht – doch nichts! Sie soll nicht sehen die Wimpern der Morgenröte! 018 JOB 003 010 Denn sie hat weder die Türen des Schoßes [meiner Mutter] verschlossen, noch hat sie die Mühsal verborgen vor meinen Augen. 018 JOB 003 011 Warum bin ich nicht bei der Geburt gestorben und nicht hingeschieden, als ich aus dem Mutterleib kam? 018 JOB 003 012 Warum sind mir Knie begegnet und wozu Brüste, damit ich saugte? 018 JOB 003 013 Dann könnte ich jetzt daliegen und ausruhen. Ich könnte schlafen und hätte dann meine Ruhe 018 JOB 003 014 zusammen mit Königen und Reichsverwaltern, die zerstörte Denkstätten für sich [wieder auf] gebaut haben, 018 JOB 003 015 oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten! 018 JOB 003 016 Oder wie eine verscharrte Fehlgeburt, hätte ich nie existiert, wie Kinder, die nie Licht gesehen haben. 018 JOB 003 017 Dort haben die Frevler ihr Wüten beendet. Dort ruhen die, deren Kraft ermattet ist. 018 JOB 003 018 Da fühlen sich alle Gefangenen wohl; sie hören nicht mehr die Stimme eines Treibers. 018 JOB 003 019 Dort ist der Unbedeutende ebenso wie der Große – und ein Sklave ist frei von seinem Herrn. 018 JOB 003 020 Warum gibt er einem Leidenden Licht und Leben denen, deren Seele bitter ist, 018 JOB 003 021 die auf den Tod warten – doch nichts, die nach ihm graben mehr als nach Schätzen, 018 JOB 003 022 die sich freuten bis zum Jubel, die froh wären, wenn sie ein Grab fänden? 018 JOB 003 023 (Warum) dem (starken) Mann, dessen Weg verborgen ist, der von Gott getrennt ist? 018 JOB 003 024 Denn vor meinem Brot kommt mein Stöhnen, und wie Wasser ergießen sich meine Schreie. 018 JOB 003 025 Denn, wovor ich mich fürchterlich fürchtete, das kam über mich, und wovor mir grauste, das traf mich. 018 JOB 003 026 Ich kann mich nicht wohlfühlen, ich kann nicht ruhig sein und ich kann nicht ausruhen – stattdessen kommt der Aufruhr.“ 018 JOB 019 025 Und ich, ich weiß: Mein Löser (Erlöser) lebt (ist lebendig). Und als Letzter wird er sich erheben (stehen bleiben) über (auf) dem Staub. # # BOOK 019 PSA Psalms Psalm 019 PSA 001 001 [Wie] glücklich (gesegnet) [ist] der Mensch (Mann), der nicht dem Rat (den Plänen) der Gottlosen (Übeltäter) folgt (gefolgt ist), {und} nicht auf (mit) dem Weg der Sünder steht (betritt; gestanden hat) und nicht an dem Ort (auf dem Sitz, im Kreis) der Spötter sitzt (saß), 019 PSA 001 002 sondern am Gesetz (Weisung, Tora) JHWH s {seine} Freude (Verlangen, Lust) [hat] und über sein Gesetz Tag und Nacht nachdenkt (grübelt; leise liest oder rezitiert; nachdenken wird). 019 PSA 001 003 {Und (Dann)} Er ist (wird sein) wie ein Baum, gepflanzt an Wasserkanälen (Wasserbächen), der seine Frucht bringt (gibt; bringen wird) zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht welken. Und alles, was er tut, gedeiht (gelingt; wird gedeihen). 019 PSA 001 004 Nicht so die Gottlosen (Übeltäter)! {sondern (vielmehr)} [Sie sind] wie Spreu, die [der] Wind wegbläst (wegblasen wird). 019 PSA 001 005 Deshalb bestehen (stehen auf; werden bestehen) Gottlose nicht vor dem (nicht im) Gericht und Sünder [nicht] in der Versammlung der Gerechten. 019 PSA 001 006 Denn (ja) JHWH kennt (wacht über) den Weg der Gerechten, aber (und) der Weg der Gottlosen (Übeltäter) führt ins Verderben (vergeht). 019 PSA 002 001 Warum (wozu) verschwören sich (befinden sich in Unruhe, murren; haben sich verschworen) [die] (heidnischen) Völker (Nationen), und [warum] schmieden (werden schmieden) [die] Völker (Volksgruppen) vergeblich Pläne (Vergebliches, Nichtiges) (knurren, grummeln sie)? 019 PSA 002 002 [Warum] stellen die Könige der Erde (des Landes; irdischen Könige) sich [zum Kampf] auf (lehnen sich auf, leisten Widerstand; stellen sich [gerade] auf, werden sich aufstellen) und [warum] verbünden (stellen) sich (haben sich verbündet) die Herrscher gegen JHWH und gegen seinen Gesalbten: 019 PSA 002 003 „Wir wollen (lasst uns, zerreißen wir doch) ihre Fesseln (Bande) zerreißen und ihre Stricke (Bande) von uns abwerfen!“ 019 PSA 002 004 Der im Himmel thront (sitzt, wohnt), lacht (wird lachen) [über sie], [der] {mein} Herr (Adonai) spottet (verhöhnt; wird spotten) über sie. 019 PSA 002 005 Dann (daraufhin) spricht er (wird er sprechen) zu ihnen in seinem Zorn und mit (in) seinem Zornesbrennen (brennenden Zorn, seiner Zornesglut, Heftigkeit) erschreckt (wird erschrecken) er sie: 019 PSA 002 006 „{und} Ich selbst (ich aber) habe meinen König auf Zion, meinem heiligen Berg, eingesetzt (geweiht; setze ein).“ 019 PSA 002 007 Ich will (Lass mich) bezüglich (über, in Hinsicht auf, bezüglich) der Anordnung (Einsetzungsurkunde, Königsprotokoll, Gesetz) JHWH s bekannt machen (rezitieren, berichten, Rechenschaft ablegen, erzählen): Er hat zu mir gesagt: Du [bist] mein Sohn. „Ich selbst habe (zeuge) dich heute (an diesem Tag) gezeugt. 019 PSA 002 008 Bitte mich darum (verlange/fordere [es] von mir), dann (und) gebe (werde geben) ich dir ([die]) (heidnischen) Völker (Nationen) [als] deinen Erbbesitz und [als] dein Eigentum (Besitz) die Enden der Erde (die ganze Welt)! 019 PSA 002 009 Du wirst (sollst, kannst; zerschmettere) sie mit einem eisernen Zepter (Stab) (Zepter aus Eisen) zerschmettern (weiden), wie Töpferware wirst (sollst, kannst; zerschlage) du sie zerschlagen (zerschmeißen).“ 019 PSA 002 010 Darum (und nun), [ihr] Könige, handelt verständig (kommt zur Einsicht); lasst euch warnen (zurechtweisen), [ihr] Herrscher (Richter) der Erde (des Landes)! 019 PSA 002 011 Dient JHWH mit (in) Furcht (Ehrfurcht) und fürchtet euch (jauchzt, zittert, heult, kehrt um?) mit (in) Zittern! 019 PSA 002 012 Rüstet ehrlich ab (Küsst [den] Sohn), damit er nicht (sonst) zornig wird und ihr [auf eurem] Weg umkommt, denn leicht (schnell, bald) entflammt (entbrennt) sein Zorn (Gesicht, Nase). Glücklich (gesegnet) [sind] alle, die sich bei (in) ihm bergen (Zuflucht suchen)! 019 PSA 003 001 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' 'Während (Als) er floh vor Absalom, seinem Sohn.' 019 PSA 003 002 JHWH! Wie zahlreich (wie sehr vermehrt) [sind] meine Feinde! [Wie] zahlreich (wie sehr vermehrt) [sind] meine Gegner (die, die sich gegen mich erheben)! 019 PSA 003 003 [Wie] zahlreich (wie sehr vermehrt) [sind], die über meine Seele (über mich) sagen: „Nicht [ist] (Es gibt keine) Rettung (Hilfe, Sieg) für ihn durch (trotz) Gott!“ (Sela) 019 PSA 003 004 Doch du, oh JHWH, [bist] ein Schild um mich (bist Schutz für mich, schützt mich), [du bist] mein Mächtiger (mein Herrlicher, mein Ansehen, meine Herrlichkeit) und der, der meinen Kopf (mich) erhebt (erhöht). 019 PSA 003 005 [Sooft (Wann immer)] ich [mit] meiner Stimme JHWH anrufe (anrief), antwortet (antwortete, erhörte) er mir von seinem heiligen Berg (vom Berg seiner Heiligkeit). (Selah) 019 PSA 003 006 [Wenn] ich mich hinlege und schlafe ([wenn] ich einschlafe), erwache ich, denn JHWH hilft mir (unterstützt mich, stützt mich)! 019 PSA 003 007 Ich fürchte mich nicht vor [den] Myriaden von Kriegern, die sich ringsum niedergelassen haben wider mich. 019 PSA 003 008 Erhebe dich, JHWH; rette mich, mein Gott! {Ja!,} Zerschlage (Schlage auf) all meinen Feinden den Kiefer (Backe); die Zähne der Frevler zerschmettre! Bei JHWH [ist (sei)] die Rettung (Hilfe, Sieg); auf deinem Volk [ist (sei)] dein Segen. (Selah) 019 PSA 004 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden). Mit Saitenspiel (Flötenspiel) ' 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' 019 PSA 004 002 Wenn (weil) ich rufe antworte mir (erhöre mich), oh du mein wahrer Gott (mein gerechter Gott, Gott meines Heils, Gott meiner Gerechtigkeit)! In der Enge (Not) schaff mir (hast geschaffen) Weite (hilf mir in meiner Not) Erbarme dich meiner und höre (erhöre) mein Flehen (Gebet)! 019 PSA 004 003 {Männer} Wie lange [ist] mein Herrlicher (Gott, meine Ehre) geschmäht (zum Schimpf)? [Wie lange] wollt ihr Nichtiges (Leeres, Abgötter) lieben? [Wie lange] wollt ihr Lügen (-gebilde, Götzen) anflehen (suchen)? (Sela) 019 PSA 004 004 Wisst, dass JHWH scheidet (wirkt Wunder an, handelt wunderbar an) den ihm Frommen (seinem Frommen); JHWH wird hören (erhören), wenn ich zu ihm rufe. 019 PSA 004 005 [Wenn ihr] unruhig seid (seid unruhig!, Zittert!): sündigt nicht! [Wenn ihr] in euren Betten in euren Herzen sprecht (Sprecht!): schweigt! (Sela) 019 PSA 004 006 Opfert Opfer dem wahren [Gott] (Opfer der Gerechtigkeit, richtige Opfer) Und vertraut auf JHWH! 019 PSA 004 007 [Während] viele sagten: „Wer wird uns Gutes erfahren (sehen) lassen (Lass uns Gutes erfahren!) [Wo doch] geflohen ist von über uns das Licht deines Angesichts, oh JHWH!“ 019 PSA 004 008 Du hast gegeben (erfüllt, gib!) Freude in mein HerzZur Zeit (mehr als zur Zeit), als {ihr} Korn und {ihr} Wein zahlreich war (wurde). In Frieden kann (werde) ich mich hinlegen und sofort einschlafen denn du, oh JHWH, lässt mich ruhen (wohnen) allein (ungestört), [und] in Sicherheit (sicher). 019 PSA 005 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden). Zu Flötenspiel (nach „das Erbe“).' 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' 019 PSA 005 002 Meine Worte höre (erhöre mich), JHWH! achte auf (erhöre) mein Flehen (Grübeln, Murmeln)! 019 PSA 005 003 Lausche auf (Erhöre) mein Geschrei (Rufen, Stimme) um Hilfe! Mein König und mein Gott: {Oh,} (weil) zu dir werde ich (will ich) rufen. 019 PSA 005 004 JHWH: [Schon] am Morgen (jeden Morgen, Morgen) wirst (sollst, höre!) du meine Stimme hören, [Schon] Am Morgen (jeden Morgen, Morgen) werde (will) ich zu dir beten (dir [Opfer/Gebete] bereiten, mich bereit machen für dich) und [auf dich] warten. 019 PSA 005 005 {Oh!} (Weil) Du [bist] kein Gott, dem Böse (Böses) gefallen (der Böses will); es dürfen (werden) nicht wohnen bei dir Schlechte (Schlechtes); 019 PSA 005 006 es dürfen (werden) nicht stehen Frevler (Angeber, Törichte, Preisende) vor deinen Augen. (Weil) Du hasst alle Tuer von Unheil (Unholde): 019 PSA 005 007 Du wirst vernichten Sprechende von Lügen (Lügner) Männer der Bluttat (Gewaltverbrecher) und Männer des Betrugs (Betrüger) verabscheut (verabscheust du,) JHWH. 019 PSA 005 008 Ich dagegen darf in der Menge deiner Gnade (in deiner großen Gnade/Treue/Liebe) in dein Haus kommen; ich darf [dich] in (zu) deinem heiligen Tempel (im Tempel deiner Heiligkeit) anbeten in deiner Furcht. 019 PSA 005 009 JHWH, führe (begleite mich schützend, schütze) mich in deiner Gerechtigkeit (Wahrhaftigkeit, Wohlwollen, du Gerechter) um meiner Feinde willen (wegen meiner Feinde) ebne vor mir (vor meinen Augen) deinen Weg (deine Weisung, den Weg zu dir). 019 PSA 005 010 Weil in seinem (ihrem) Reden (Mund) nichts Aufrichtiges ist, [Sei] ihr Inneres [ihr] Verderben (Böses, sie sind verdorben/böse). [Ihr] (ein) offenes Grab (Tod) [sei (ist)] ihre Kehle, [Weil] sie ihre Zunge glätten (Mit ihrer Zunge sind sie heuchlerisch, sie sind Heuchler). 019 PSA 005 011 Lass sie büßen (bestrafe sie), Gott! Lass sie untergehen (sie sollen untergehen) wegen ihrer Pläne (Ränke)! Wegen der Menge ihrer Sündenschuld (Sünden; wegen ihren vielen/großen Sünden) treibe sie fort (verbanne sie)! Sie haben dir ja nicht gehorcht (haben gegen dich rebelliert, gehorchen dir nicht). 019 PSA 005 012 Alle werden (sollen) sich freuen, die bei dir Zuflucht suchen! Für immer werden (sollen) sie jubeln {und du beschützt (deckst) sie}! Es werden (sollen) jauchzen über dich, die deinen Namen lieben (dich lieben, dich verehren)! Denn du wirst segnen (bist es, der segnen wird), den Gerechten (die Gerechten) JHWH; [du bist es, der] [sie schützen wirst (decken wirst)] wie mit einem Schild; [du bist es, der] sie mit Huld krönen wird (begünstigen wird). 019 PSA 006 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden) '. 'Zum Saitenspiel (auf Saiteninstrumenten) [vorzutragen] von Basstimmen' 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' JHWH, nicht in deinem Zorn strafe (züchtige) michUnd nicht in deinem Grimm züchtige mich. 019 PSA 006 002 Sei mir gnädig (erbarme dich meiner), JHWH, denn ich [bin] schwach (ermattet). Rette mich (heile mich), JHWH, denn erschrocken sind (es zittern, es vergehen) meine Knochen (ich) 019 PSA 006 003 Und meine Seele (mein Leben) ist sehr erschrocken (vergeht sehr). Und du, JHWH, wie lange [noch] (bis wann) ...? 019 PSA 006 004 Kehre um, JHWH! Rette meine Seele (mich)! Errette (hilf) mich um deiner Barmherzigkeit (Huld, Liebe, Güte) willen! 019 PSA 006 005 Denn es ist kein (findet nicht statt) dich-Loben (Gedenken an dich) im Totenreich (Tod) Und wer wird dich preisen im Scheol? 019 PSA 006 006 Ich bin ermüdet durch mein Schluchzen (Seufzen), ich überflute (lasse schwimmen) jede Nacht [mit meinen Tränen] mein Bett, mit meinen Tränen weiche ich [jede Nacht] mein Lager auf. 019 PSA 006 007 Schwach geworden (dunkel geworden, geeitert, angeschwollen, hochmütig?) vor Kummer (Gram) sind meine Augen, Ich bin gealtert wegen (sie sind gealtert wegen) all meiner Feinde (wegen all meinem Leid/meiner Not). 019 PSA 006 008 Weicht von mir, all [ihr] Frevler! {Ja!,} (denn) gehört (erhört) hat JHWH den Klang meines Weinens, 019 PSA 006 009 Gehört (erhört) hat JHWH mein Bitten; JHWH wird mein Gebet (Bittgebet) annehmen: 019 PSA 006 010 All meine Feinde werden (sollen) sich schämen (zunichte werden) und sehr erschrecken (vergehen), Sie werden (sollen) umkehren (von mir ablassen, wieder?, sterben?) [und] sich plötzlich schämen (zunichte werden). 019 PSA 007 001 Ein 'Shiggajon' von (für, über, nach Art von) David, das er JHWH sang wegen der Reden Kuschs, des Benjaminiten. 019 PSA 007 002 JHWH, mein Gott, ich suche Schutz bei dir (auf dich setze ich mein Vertrauen): Hilf mir vor all meinen Verfolgern und rette mich, 019 PSA 007 003 Damit er nicht meine Seele (mich) zerreißt wie ein Löwe, [Sie (mich)] zerfleischt, ohne dass jemand [sie (mich)] rettet! 019 PSA 007 004 JHWH, mein Gott, wenn ich dies getan habe, wenn Unrecht an meinen Händen [ist] 019 PSA 007 005 Wenn ich Böses tat dem, der es mir [nun] vergilt (meinem Verbündeten?), und [wenn] ich grundlos meine Gegner (die, die grundlos meine Gegner [sind]) bedrängte (rettete?), 019 PSA 007 006 dann verfolge [mein] Feind meine Seele (mich) und erreiche [sie] und trete meine Seele (mich) zu Boden und lasse meine Ehre (mich) im Staub wohnen! (Selah) 019 PSA 007 007 Steh auf, JHWH, in Deinem Zorn! Erhebe Dich gegen die Wut meiner Feinde (in [Deiner] Wut auf meine Feinde) Und erwache, mein Gott (Und erwache zu mir hin?), [der] du das Recht eingesetzt hast! 019 PSA 007 008 {Und} die Versammlung der Völker umgebe dichUnd über sie kehre zur Höhe zurück! 019 PSA 007 009 JHWH richte die Völker Schaff [auch] mir Recht, JHWH, gemäß meiner GerechtigkeitUnd gemäß meiner Unschuld, [die] auf mir [ist]! 019 PSA 007 010 Ach, es möge enden Böses von Frevlern (böse Frevler, Bosheit von Frevler?), [Aber] Gerechte mögest du sicher stehen lassen. Der gerechte Gott prüft Herz und Nieren, 019 PSA 007 011 [Darum] [Ist] mein Schild auf mir (auf) Gott, der Retter [derer, die] redlichen Herzens [sind]. 019 PSA 007 012 Gott [ist] ein gerechter Richter, [Darum] [ist] er [auch] ein Gott, [der] jeden Tag zürnt: 019 PSA 007 013 Wenn man sich nicht bekehrt, [sondern] sein Schwert wetzt, Seinen Bogen spannt und ihn aufrichtet - 019 PSA 007 014 für sich [selbst] richtet man [dann] die tödlichen Waffen [Und] macht seine Pfeile zu brennenden. 019 PSA 007 015 Wenn (siehe) man Frevel empfängt, Geht man mit Bosheit schwanger und gebiert - Trug (und gebiert Lügen). 019 PSA 007 016 Gräbt man ein Loch und hebt es aus -Fällt man [selbst] in die Grube, [die] man machen wollte. 019 PSA 007 017 Jemandes Bosheit kehrt auf seinen [eigenen] Kopf zurückUnd auf seinen [eigenen] Scheitel kommt jemandes Untat hinab. Ich will JHWH ob (gemäß) seiner Gerechtigkeit preisenUnd spielen dem Namen JHWH s, des Höchsten! 019 PSA 008 001 Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden) nach der Melodie „Gittith“ (nach dem Kelterlied, auf gathitischem Instrument, auf der Gittith). Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für) David. 019 PSA 008 002 JHWH, unser Herr, wie herrlich (mächtig) [ist] dein Name (bist du) auf der ganzen Erde (im ganzen Land)! {welche} Deine Hoheit (Majestät, Pracht, Du) wird gepriesen im Himmel (den Himmeln, über dem Himmel) 019 PSA 008 003 Aus dem Mund von (Wegen der, Wegen dem dem Klagen der) Babies und Säuglingen hast du ein Bollwerk (Kraft, Macht, Schutz, Festung; Lob) errichtet (grundgelegt) um deiner Gegner willen, um [dem] Feind und [dem] Rachgierigen (Rächern, Rachsüchtigen) ein Ende zu bereiten (um sie zum Schweigen zu bringen, zu vernichten). 019 PSA 008 004 Sooft (wenn) ich deinen Himmel sehe (betrachte, zu deinem Himmel sehe), [das] Werk ([die] Werke) deiner Finger (dein mächtiges Werk, dein Werk), Mond und Sterne, die du bereitet (festgemacht, fertiggemacht, eingesetzt) hast, 019 PSA 008 005 [denke ich (sage ich, rufe ich):] Was [ist das] Menschlein (der Mensch, die Menschheit, der Sterbliche), dass du dich seiner erinnerst (dich um es kümmerst) und was [das] Menschenkind (der Mensch, der Sohn des Menschen, das Kind des Menschen, der Menschensohn), dass du es beachtest (auf es achtest, für es sorgst)? 019 PSA 008 006 [Nur] ein Stäubchen (ein bisschen, nur wenig) ließest du ihm fehlen zu (ließest ihn geringer sein als) Gott (Göttern, Engeln, himmlischen/übernatürliche Wesen), um ihn mit Herrlichkeit (Hoheit, Würde, Ehre) und Pracht zu krönen (segnen, hast ihn mit Herrlichkeit und Pracht gekrönt). 019 PSA 008 007 Um ihn herrschen zu lassen (und machtest ihn zum Herrscher / Herrn, um ihn als Herrscher / Herrn einzusetzen) über das Werk deiner Hände (Macht) hast du ihm alles (alle Dinge) zu Füßen gelegt. 019 PSA 008 008 Schafe (Herden) und Rinder (Vieh, Viehzeug, Kleinvieh und Großvieh) allesamt (alle) und auch (sogar) die Tiere des Feldes (Feld, Land) 019 PSA 008 009 die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres und (selbst) das, was die Pfade (Wege, Ströme?) des Meeres durchzieht (was im Meer seine Bahnen zieht). JHWH, unser Herr, wie mächtig (majestätisch, glanzvoll) ist dein Name (bist du) auf der ganzen Erde (im ganzen Land)! 019 PSA 009 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden) '. `almut labben ' ([Vorzutragen vom] Vorsteher [über das Ritual] „`almut labben“) ' 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' ['A'] Ich will (werde) JHWH preisen (danken, bekennen) mit meinem ganzen HerzenIch will erzählen all' deine Wundertaten. 019 PSA 009 002 Ich will mich freuen und jubeln über dich, Ich will deinen Namen (dich) besingen (bespielen), Höchster [, mit den Worten]: 019 PSA 009 003 ['B'] „Als meine Feinde zurückwichen, Mussten sie stolpern und vor dir zugrunde gehen, 019 PSA 009 004 Denn du hast mir Recht und mir Gerechtigkeit geschafft, saßest (hast dich gesetzt) auf dem Thron als gerechter Richter (, [hast] gerecht gerichtet). 019 PSA 009 005 ['C'] Du hast Nationen niedergemacht (gescholten): Einen Schlechten (Schlechte) ließest du zugrunde gehen, Ihren Namen hast du ausgelöscht auf immer und [für alle] Zeit. 019 PSA 009 006 Der Feind - vernichtet sind [seine] Ruinen auf ewig; Und Gegner (Städte) hast du entwurzelt (zerstört?), was an sie erinnert, ist zugrunde gegangen. {Sie} 019 PSA 009 007 ['E' [Sie!] Doch JHWH wird für immer thronen. Er hat aufgerichtet seinen Thron zum Gericht, 019 PSA 009 008 Um die Welt gerecht zu richten (und er wird die Welt gerecht richten), Gericht zu halten (Gericht halten wird er) über die Völker recht, 019 PSA 009 009 ['F'] Damit JHWH sei (und JHWH soll sein) eine Zuflucht für die Bedrückten, Eine Zuflucht für Zeiten der Bedrängnis, 019 PSA 009 010 Auf dass zu dir flüchten können (und zu dir werden/können/dürfen flüchten) [jene], die deinen Namen kennen, Weil du nicht im Stich lässt, die dich suchen, JHWH. 019 PSA 009 011 ['G'] Singt JHWH, der auf dem Zion thront, Verkündet den Völkern seine Taten! 019 PSA 009 012 Denn [wie ein (als)] Sucher von Blut (Denn er sucht Blut,) denkt er an sie, Er vergisst nicht das Rufen der Elenden (Armen).“ 019 PSA 009 013 ['H'] Sei mir gnädig, JHWH! Sieh auf mein Elend von meinen Hassern, Indem du mich emporhebst ([du], der du mich emporhebst/mich emporgehoben hast/ [allein] mich emporheben kann) von den Toren des Todes, 019 PSA 009 014 Damit ich Lobpreisungen auf dich äußern kann in den Toren der Tochter Zionund jubeln kann über [meine] Rettung durch dich [mit den Worten]: 019 PSA 009 015 ['I'] „Versunken sind die Nationen im Schacht, [den] sie gemacht haben; Im Netz, das sie versteckt haben, hat sich ihr [eigener] Fuß verfangen! 019 PSA 009 016 JHWH hat sich kundgetan, Gericht hat er geübt: Im Werk seiner [eigenen] Hände hat er den Schlechten (hat sich der Schlechte) verstrickt!“ {Higgaion (Selah) 019 PSA 009 017 ['J'] Es mögen Schlechte zur {gen} Scheol zurückkehren, Alle Nationen, die Gott vergessen [haben]. 019 PSA 009 018 ['K'] Ach!, (Denn) nicht auf immer werde vergessen (wird vergessen werden) der Arme, verderbe (wird verderben) die Hoffnung der Elenden für [alle] Zeit! 019 PSA 009 019 Erhebe dich, JHWH! Menschlein (Menschen) sollen nicht stark sein! Die Nationen sollen gerichtet werden vor dir! 019 PSA 009 020 Setze, JHWH, Furcht in sie (ihnen einen Lehrer vor, gib ihnen eine Lehre)! Es sollen wissen Nationen, dass sie [nur] Menschlein (Menschen) sind! (Selah) 019 PSA 010 001 ['L'] Warum, o JHWH, willst du fern stehen, Willst du dich verbergen in Zeiten der Bedrängnis? - 019 PSA 010 002 In [seinem] Hochmut (Stolz) verfolgt der Schlechte den Elenden (Armen) (im Hochmut des Schlechten verfolgt er den Elenden, durch den Stolz des Schlechten brennt der Elende) Sie werden gefangen durch die Ränke, die sie erdacht haben. 019 PSA 010 003 Ach!, (Denn) der Schlechte rühmt seine Seele für [ihre] Lust, Und der Abschneider flucht, verachtet JHWH. 019 PSA 010 004 Der Schlechte, im Hochmut seiner Nase (in seiner Hochnäsigkeit), [denkt:] „Er sucht nicht!“„Es [gibt] keinen Gott“ [sind] all' seine Gedanken. 019 PSA 010 005 Profan (stark?) sind seine Wege allezeit, Hoch [sind] deine Gesetze (Gerichte), fern von ihm; All' seine Gegner, die schnaubt er an. 019 PSA 010 006 Er sagt in seinem Herzen (sagt sich): „Ich werde nicht wanken von Geschlecht zu Geschlecht, So dass (weil; [ich], der) [ich] nicht (nie) [sein werde] im Unglück.“ 019 PSA 010 007 [Von] Fluch ist sein Mund voll und [von] List und Gewalttätigkeit, Unter seiner Zunge [ist] Mühsal und Unheil. 019 PSA 010 008 Er sitzt im Hinterhalt in Dörfern, Um insgeheim Unschuldige (Wehrlose) zu ermorden (wird ... morden). ['Q'] Seine Augen spähen nach dem Verfolgten 019 PSA 010 009 Er lauert in [seinem] Versteck wie ein Löwe in einer Höhle - Er lauert, um den Elenden zu fassen, Fasst den Elenden, indem er ihn in sein (mit seinem) Netz zieht. 019 PSA 010 010 Der bricht zusammen, sinkt niederUnd fällt in die Klauen (durch die Macht) [der] Verfolger. 019 PSA 010 011 Er spricht in seinem Herzen (zu sich): „Gott vergisst, Verbirgt sein Gesicht, Sieht nicht auf immer!“ 019 PSA 010 012 ['S'] Steh auf, JHWH! Mein Gott (Gott), heb deine Hand! Vergiss die Elenden [doch] nicht! 019 PSA 010 013 Warum verachtet der Schlechte Gott, sagt in seinem Herzen (sagt sich): „Er sucht nicht!“? 019 PSA 010 014 ['T'] Du siehst [doch], ach!, du!, Mühsal und Leid. Untersuche [es], um (indem, so dass) zu geben (man gibt, gegeben wird) [es (ihn)] in deine (mit deiner, aus deiner) Hand. Auf dich kann sich verlassen (wird sich verlassen, wird sich/es dir überlassen) der Verfolgte, [Weil] der Helfer der Waise du bist. 019 PSA 010 015 ['U'] Zerbrich den Arm des Schlechten und des Bösen! Suche sein Böses (Unrecht), [bis (so dass)] du [ihn (es)] nicht mehr findest (Sucht man sein Böses, sei es nicht mehr zu finden! Wenn er nach seinem Bösen greift, soll er es nicht finden)! 019 PSA 010 016 [Weil] JHWH König auf immer und [für alle] Zeit [ist], Verderben Nationen aus seinem Land (seiner Erde). 019 PSA 010 017 ['V'] Du hörst das Verlangen der Elenden, JHWH. Auf die Ausrichtung ihres Herzens (richte ihr Herz aus, richte ihr Herz auf?) lass (du wirst, es soll/wird) horchen dein Ohr, 019 PSA 010 018 um Recht zu schaffen (indem du Recht schaffst) der Waise und dem Unterdrückten: Es soll nicht weiterhin so weitergehen, dass ein Menschlein aus Erde Schrecken verbreitet (Menschlein aus dem Land herausgeschreckt werden). 019 PSA 011 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden; [Vorzutragen vom] Vorsteher [über das Ritual]) '. 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' Auf JHWH vertraue ich (zu JHWH fliehe ich/bin ich geflohen). Wie [könnt] ihr [da] zu mir (zu meiner Seele) sagen: „Flieht auf euren Berg [wie] ein Vogel! ([wie] Vögel; flieh auf euren Berg, Vogel!, flieh/flieht ins Gebirge wie ein Vogel/wie Vögel!) 019 PSA 011 002 Denn siehe, die Bösen wollen den Bogen spannen, Sie wollen den Pfeil auf die Sehne legenUm im Dunkel auf die zu schießen, die aufrechten Herzens sind. 019 PSA 011 003 Ja, (denn) [selbst] die Fundamente sollen (werden) eingerissen werden - Was [also] tut der Gerechte?“ 019 PSA 011 004 JHWH, [der] in seinem heiligen Tempel (Palast) [ist], (JHWH ist in seinem heiligen Tempel; ist JHWH in seinem heiligen Tempel?) JHWH, [der] im Himmel seinen Thron [hat] (JHWH s Thron ist im Himmel; ist JHWHs Thron im Himmel?) - Seine Augen blicken, Seine Augen prüfen die Menschensöhne. 019 PSA 011 005 JHWH, der Gerechte, prüft. (JHWH [ist] gerecht. Er prüft.) - Und den Bösen und den Gewalt Liebenden hasst er (hasst seine Seele). 019 PSA 011 006 Er wird (soll) regnen lassen auf [die] Bösen Schlingen (Kohle?): Feuer, Schwefel und gewaltiger (glühender) Wind [ist] der Anteil ihres Bechers. 019 PSA 011 007 Weil JHWH gerecht (der Gerechte) ist (denn JHWH ist gerecht.), Gerechtigkeit liebt (liebt er Gerechtigkeit.), Wird ein Aufrechter sein Gesicht sehen (wird sein Gesicht auf einen Aufrechten sehen?). 019 PSA 012 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden) '. `al-hascheminit ' ([Vorzutragen] von Basstimmen; [Vorzutragen vom] Vorsteher über [das Ritual] „hascheminit“) '. 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David.' 019 PSA 012 002 Hilf (Rette), JHWH, denn [der] Fromme (Frömmigkeit) endet (ist geendet), Denn [die] Treuen (Treue) gehen zugrunde (sind zugrunde gegangen) unter den Menschenkindern! 019 PSA 012 003 Erlogenes sagt jeder seinem Nächsten; [Mit] glatter Lippe, mit Herz und Herz sprechen sie! 019 PSA 012 004 JHWH möge vernichten (abschneiden) alle glatten Lippen, [Die] Zunge, die Großes (Vermessenes) spricht, 019 PSA 012 005 [Sie], sie [vorher] gesagt haben: „Mit unserer Zunge sind wir stark (unserer Zunge verschaffen wir Stärke?, über unsere Zunge herrschen wir?) Unsere Lippen [sind] mit uns (gehören uns) - wer [also] [will da] Herr über uns [sein]?“ 019 PSA 012 006 „Wegen der Gewalt gegen [die] Elenden, wegen dem Ächzen [der] Armen - Jetzt werde (will) ich mich erheben“, möge (wird) JHWH sprechen (spricht JHWH?); „Ich werde (will) in Sicherheit bringen (ins Heil versetzen) [den, der] danach seufzt (gegen den man schnaubt, will seinen Zeugen in Sicherheit bringen, will ihm zum Heil einen Zeugen stellen).“ 019 PSA 012 007 [Und diese] Aussagen von JHWH [mögen sein (sind)] reine Aussagen, Silber, [das] geläutert [wurde]??, [Das] siebenfach in die Erde veredelt [wurde]. 019 PSA 012 008 Du, JHWH, mögest (wirst) sie behüten (sie (=die Worte) halten?), Mögest (wirst) ihn schützen vor diesem (dem) Geschlecht auf ewig (diesem Geschlecht, das ewig [währt])! Rings (im Kreis) gehen Böse einher, Da Verachtenswertes hoch ist (wird) bei den Menschenkindern. 019 PSA 013 001 Für den den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden). Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David. 019 PSA 013 002 Bis wann (wie lange), JHWH, wirst (willst) du mich [so] gänzlich (für immer, fortwährend) vergessen? Bis wann (Wie lange) wirst (willst) du dein Gesicht vor mir verbergen? 019 PSA 013 003 Bis wann (Wie lange) muss (werde) ich Pläne (Auflehnung?, Schmerzen?, Kummer?, Sorgen?) in meine Seele legen, Wobei ([Bis wann (wie lange)] [wird sein/muss ich legen]) Kummer in meinem Herzen [ist] [sogar] am Tag (täglich?, den ganzen Tag?, Tag [und Nacht]? {am Tag}?)? Bis wann (Wie lange) wird (darf) mein Feind (meine Feinde) mir überlegen sein (über mich erhoben sein, über mich erhaben sein, über mich triumphieren)? 019 PSA 013 004 Schau ([auf mich])!, antworte mir, JHWH! Mein Gott, lass meine Augen leuchten, Damit ich nicht zum Tod entschlafe (im Tod schlafe, tot schlafe, den [Schlaf des] Tod [es] schlafe)! 019 PSA 013 005 Damit mein Feind (meine Feinde) nicht sagen kann: „Ich habe ihn übermocht (Ich habe ihn ausgetilgt?, Ich habe es geschafft?)!“ Mögen auch meine Bedränger jubeln (Meine Bedränger jubeln), weil (wenn, dass) ich wanke (wanken werde) - 019 PSA 013 006 vertraue ich dagegen (Ich dagegen vertraue) auf deine Gnade (Güte): Mein Herz (Ich) soll [dereinst] jubeln über deine Hilfe, Ich will JHWH (dich) [dereinst] besingen: {denn} (denn, ja!, sobald) „Er hat (Du hast) an mir [Gutes] getan!“ 019 PSA 014 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden; [Vorzutragen vom] Vorsteher [über das Ritual]) '. 'Von (für, über, nach Art von) David.' Es sagt (sagte) [der] Narr in seinem Herzen (es sagte sich der Narr): „Es gibt keinen Gott!“ Sie begehen, verbrechen (begingen, verbrachen) Übeltat [Es gibt (gab)] keinen, [der] Gutes tut. 019 PSA 014 002 JHWH beugte (beugt) sich (blickt?) vom Himmel herab Über [die] Menschenkinder, Um zu sehen, [ob] es gibt einen Klugen, Einen Gott-Sucher (einen Klugen, [der] Gott sucht): 019 PSA 014 003 „Die Gesamtheit ist (war) abgefallen, Sämtlich sind (waren) sie verdorben. Keinen [gibt (gab) es], [der] Gutes tut; Keinen. Auch nicht einen [einzigen]. 019 PSA 014 004 Wissen [denn] nicht [s] alle Übel-Täter, [Die] mein Volk fressen? Sie fressen Brot, [Doch] JHWH rufen sie nicht an.“ 019 PSA 014 005 Da erschraken sie einen Schrecken, Weil Gott mit [dem] gerechten Geschlecht [war]: 019 PSA 014 006 „[Die] Plän [e] des Armen wollt ihr zuschanden machen, Doch JHWH [ist] sein Schutz!“ 019 PSA 014 007 Möge es doch vom Zion Rettung für Israel geben! Wenn JHWH das Geschick (die Gefangenschaft) seines Volkes wendet, Möge Jakob jubeln, Israel sich freuen! 019 PSA 015 001 Ein Lied von (für, über, nach Art von) David. JHWH, wer darf (wird) gasten (Gast sein) in deinem Zelt (in deinen Zelten) Und ({und}) wer darf (wird) wohnen auf deinem heiligen Berg (auf dem Berg deiner Heiligkeit)? 019 PSA 015 002 „[Wer] redlich wandelt Und Gerechtes (recht) tut Und Wahres sagt (denkt) in seinem Herzen (ausspricht, [was] wahrhaft in seinem Herzen [ist]), 019 PSA 015 003 Nicht Verleumdung auf seiner Zunge [hatte], ([Und]) Nicht tat seinem Genossen Schaden (Böses) Und Schande nicht trug wegen seinem Nächsten (nicht lud auf seinen Nächsten?), 019 PSA 015 004 Verachtet [den] in seinen Augen Verworfenen ([bei dem] verachtet [ist der] in seinen Augen Verworfene; in seinen [eigenen] Augen verachtet, verworfen [ist]) Und (aber) den JHWH -fürchtigen ehrt, Schwor dem Genossen (zu schaden, zum Schaden?) Und nicht ändert, 019 PSA 015 005 Sein Geld nicht verliehen (gegeben) hat gegen ZinsUnd Geschenke (Bestechungsgelder) gegen einen Unschuldigen nicht genommen hat. [Wer] dies tut, Wird auf ewig nicht wanken.“ 019 PSA 016 001 'miktam' von (für, über, nach Art von) David. Schütze mich, Gott, denn ich berge mich bei dir (vertraue dir)! 019 PSA 016 002 Ich sage (du sagst) zu (über, was ... angeht) JHWH: „Mein ({Mein}) Herr [bist] du! Mein Wohlergehen (Glück) [ist] nicht außer durch dich (nicht über dir?)!“, 019 PSA 016 003 Zu den (über die, was ... angeht) Heiligen, die im Land (auf der Erde) [sind]: „Diese, die (meine) Herrlichen: Mein ganzes Wohlgefallen [richtet sich] auf sie!“ 019 PSA 016 004 Es sollen (werden) sich vermehren die Schmerzen (Götzenbilder) derer (es vermehren sich ihre Schmerzen die), die einem anderen (die anderen) nacheilen (?, umwerben?), Nicht werde ich libieren ihre Blutlibationen (ihre Libationen mit [meiner] Hand), Nicht werde ich heben ihre Namen auf meine Lippen! 019 PSA 016 005 JHWH [ist] das Teil meiner Zuteilung und meines Bechers, Zieher meines Lossteins (Erhalter meines Loses). 019 PSA 016 006 Schnüre fielen mir auf Liebliches (liebliches [Land]), ja, mein Erbbesitz (der Erbbesitz) dünkt mich schön! 019 PSA 016 007 Ich will preisen JHWH, der mich berät, ja, [selbst] in den Nächten belehren (züchtigen) mich meine Nieren. 019 PSA 016 008 Ich setze mir JHWH vor mich beständig; Denn [ist er] zu meiner Rechten, werde ich (ja, [ich setze ihn] zu meiner Rechten, ich werde; weil er zu meiner Rechten ist. Ich werde) nicht wanken. 019 PSA 016 009 Darum freut sich mein Herz und jubelt meine Leber (Herrlichkeit), Ja, [selbst] mein Fleisch wird wohnen (ruhen) in Sicherheit. 019 PSA 016 010 Denn du wirst meine Seele (mich) nicht dem Scheol überlassen (im Scheol lassen), Du wirst nicht erlauben, dass dein Frommer (deine Frommen) die Grube (die Verwesung) sieht. 019 PSA 016 011 Du wirst (sollst) mir kundtun (mich erkennen lassen) den Weg des Lebens (zum Leben): [Die] Fülle (Sättigung) der Freuden ([ist]) bei deinem Angesicht, [Die] Lieblichkeiten (Freuden, Annehmlichkeiten) ([sind]) in deiner Rechten allezeit! 019 PSA 017 001 'Ein Bittgebet. Von (für, über, nach Art von) David.' Höre, JHWH, Gerechtigkeit: Horch mein Schreien, Lausche meinem BittgebetVon Nicht-Trug-Lippen! 019 PSA 017 002 Von dir (von vor deinem Gesicht) möge (wird) mein Recht ausgehen (aufstrahlen), Deine Augen mögen (werden) schauen Aufrichtigkeit {en} (richtig, unparteiisch): 019 PSA 017 003 Testestest du (du testestest) mein Herz, Prüftest du (du prüftest) [mich (es)] [selbst] bei Nacht, probtest du (du probtest) mich, Würdest (wirst, könntest) du nicht finden Ränke an mir (Plan, Schandtat, ich habe geplant), [die] nicht meinen Mund überschreiten dürfte. 019 PSA 017 004 Was die Taten (das Tun) des Menschen gegen das Wort deiner Lippen angeht:'Ich' habe geachtet die Wege des Gebots (Gewalttätigen), 019 PSA 017 005 Es hielten meine Schritte sich in deinen SpurenNicht wankten meine Tritte. 019 PSA 017 006 Ich rufe zu dir, damit du mich erhörst (denn du wirst mich erhören), Gott! Neige dein Ohr (dein Lauscher) zu mir, höre meine Rede! 019 PSA 017 007 Wirke wunderbar (erweise) deine Huld, [oh] Retter (Heiland) der sich ([zu dir]) Flüchtenden (der ([auf dich]) Hoffenden) Vor sich Erhebenden wider deine rechte Hand! 019 PSA 017 008 Behüte mich wie ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille), Im Schatten deiner Flügel birg mich 019 PSA 017 009 Vor Frevlern, die mir Gewalt antun, [Vor] meinen Feinden, die gierig (vor meinen Todfeinden, die?) mich umzingeln {wollen}! 019 PSA 017 010 [Mit] Fett verschließen sie [ihr Herz], [Mit] ihrem Mund reden sie stolz. 019 PSA 017 011 Sie verfolgen mich (unsere Schritte, sie warfen mich hinaus, sie tadelten mich), jetzt umgeben sie mich, Ihre Augen setzen sie [darauf], [mich] zur Erde niederzustrecken; 019 PSA 017 012 Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines) wie ein Löwe, [der] zu reißen giert, Ein Junglöwe, [der] im Versteck sitzt (auf der Lauer liegt)! 019 PSA 017 013 Erhebe dich, JHWH, tritt ihm (seinem Gesicht) entgegen, Rette (befreie) meine Seele (mich) vor dem Frevler! Dein Schwert [sei] 019 PSA 017 014 von den Toten (Männern), Deine Hand, JHWH, [sei] von den Toten (Männern), [die] ohne Dauer (Welt) [waren], Ihr Teil im Leben! [Mit] deinem Aufgesparten fülle ihren MagenSättigen sollen sich [auch] ihre Kinder, Und diese (ja, sie) sollen überlassen ihren Rest ihren Säuglingen! 019 PSA 017 015 'Ich' [aber] will (werde) als Gerechter (Gerechtfertigter, in/durch Gerechtigkeit) dein Gesicht schauen, Will mich sättigen beim Aufwachen an deinem Bild. 019 PSA 018 001 'Für den Chorleiter. Vom Diener JHWH s, von David, welcher sprach zu JHWH die Worte dieses Lieds am Tag, als JHWH ihn rettete aus der Handfläche all seiner Feinde und aus der Hand Sauls.' 'Und er sagte:' „Ich will dich lieben, JHWH, meine Stärke! 019 PSA 018 002 JHWH [ist] mein Fels und meine Burg und mein Retter, Mein Gott [ist] mein Berg, zu dem ich fliehe (auf den ich vertraue), Mein Schild, das Horn meiner Rettung, meine Klippe (Festung)! 019 PSA 018 003 Als Lobenswerten will ich anrufen JHWH Und von meinen Feinden will (werde) ich gerettet werden. 019 PSA 018 004 Es umgaben mich Wogen des Todes, Die Flüsse Belias werden mich erschrecken! 019 PSA 018 005 Die Stricke des Scheol umfingen mich, Es ereilten mich die Schlingen des Todes. 019 PSA 018 006 [Ich sprach:]»In meiner Not will ich anrufen JHWH Und zu meinem Gott will ich schreien. Er soll hören in seinem Tempel meine StimmeUnd mein Schreien soll kommen in seinem Ohr!« 019 PSA 018 007 Da wankte und schwankte die ErdeUnd die Pfeiler der Berge bebten und wanktenDenn es loderte in ihm. 019 PSA 018 008 Es stieg Rauch aus seiner NaseUnd Feuer fraß aus seinem Mund; Kohlen brannten aus ihm hervor (entbrannten durch es). 019 PSA 018 009 Und er öffnete (neigte) den Himmel und stieg herabUnd eine Wolke (Dunkelheit) [war] unter seinen Füßen. 019 PSA 018 010 Und er ritt auf einem Kerub und flogUnd schoß herab auf den Flügeln des Windes. 019 PSA 018 011 Und er setzte Dunkelheit als seine Bedeckung um sich, Seine Hütte [waren aus] Massen von Wassern in den Wolken des Himmels. 019 PSA 018 012 Aus dem Glanz vor ihm gingen ausHagel und Kohlen von Feuer. 019 PSA 018 013 Und es donnerte aus dem Himmel JHWH Und Eljon wird geben seine Stimme. 019 PSA 018 014 Und er warf seine Pfeile und zerstreute diese, Einen Blitz schoß er und verwirrte er. 019 PSA 018 015 Und es wurden gesehen die Betten der Wasser, Es werden bloßgelegt werden die Fundamente der Erde. Durch dein Schelten, JHWH, Durch das Schnauben des Windes deiner Nase. 019 PSA 018 016 [Ich sprach:]»Er möge (wird) senden aus der Höhe, mich ergreifen, Mich herausziehen aus vielen Wassern, 019 PSA 018 017 Es möge mich retten vor meinem Feind der Starke Und vor meinen Hassern, weil sie kräftiger sind als ich! 019 PSA 018 018 Sie werden mir entgegentreten am Tag meines Unglücks!«Da wurde JHWH zu meiner Stütze: 019 PSA 018 019 Er führte mich ins Weite. [Ich wusste:]»Er wird mich retten, weil er Gefallen hat an mir: 019 PSA 018 020 Es wird mich belohnen JHWH entsprechend meiner Gerechtigkeit, Entsprechend der Reinheit meiner Hände wird er mir zurückgeben, 019 PSA 018 021 Denn ich wahrte die Wege JHWH sUnd handelte nicht böse von meinem Gott, 019 PSA 018 022 Denn all seine Gesetze [waren] vor mirUnd seine Satzungen werde ich nicht von mir stoßen 019 PSA 018 023 Und ich verhielt mich gegen ihn perfektUnd ich hütete mich vor meinen Fehlern. 019 PSA 018 024 Und es gab JHWH mir zurück entsprechend meiner Gerechtigkeit, Entsprechend meiner Reinheit vor seinen Augen.« 019 PSA 018 025 [Dem] Bundestreuen gegenüber wirst du dich bundestreu erweisen, Und [dem] perfekten Mann gegenüber wirst du dich perfekt erweisen, 019 PSA 018 026 [Dem] Reinen gegenüber wirst du dich rein erweisen, Dem Falschen gegenüber wirst du dich verkehrt erweisen. 019 PSA 018 027 Du rettest das arme Volk, Doch die Augen Hochmütiger beugst du nieder. 019 PSA 018 028 Ja, du bist meine Lampe, JHWH, Mein Gott wird erhellen meine Dunkelheit. 019 PSA 018 029 Ja, mit dir werde (kann) ich überrennen (zerschmettern) eine TruppeUnd mit meinem Gott werde (kann) ich eine Mauer überspringen. 019 PSA 018 030 Gott - vollkommen [ist] sein Weg. Das Wort JHWH s ist erprobt, Ein Schild [ist] er für alle, die auf ihn vertrauen (die zu ihm flüchten). 019 PSA 018 031 Ja, wer ist Gott außer JHWH Und wer ein Berg außer unserem Gott – 019 PSA 018 032 Dem Gott, [der] mich stärkt [mit] KraftUnd der meinen Weg perfekt machte, 019 PSA 018 033 Der meinen Fuß einer Gazelle gleich machteUnd mich auf meine Höhen stellte, 019 PSA 018 034 Der meine Hände für den Kampf trainierte, Um zu stärken [wie] einen Kupferbogen meine Arme!? 019 PSA 018 035 Und du gabst mir den Schild der Rettung Und deine rechte Hand wird mich stützenUnd deine Erhörung wird mich vergrößern. 019 PSA 018 036 Du wirst weit machen meine Schritte unter mirUnd meine Knöchel wanken nicht. 019 PSA 018 037 Ich werde nachjagen meinen Feinden und sie erreichenUnd werde nicht umkehren, bis ich sie zerstört habe. 019 PSA 018 038 Ich werde sie zerschmettern und sie werden sich nicht erheben können, Sie werden unter meine Füße fallen! 019 PSA 018 039 Und du gürtetest mich mit Kraft für den Kampf, Du wirst beugen [die], die sich [gegen] mich erheben, unter mich! 019 PSA 018 040 Und meine Feinde – du gabst mir [ihren] Rücken; Meine Hasser werde ich vernichten. 019 PSA 018 041 Sie werden schreien, doch es [wird für sie] nicht geben einen Retter, Zu JHWH, aber er antwortete ihnen nicht. 019 PSA 018 042 Ich werde sie zermalmen wie Staub auf dem {Gesicht des} Weg {es}, Wie Kot [auf] der Straße werde ich sie ausschütten! 019 PSA 018 043 Du wirst mich retten aus den Auseinandersetzungen des Volkes, Du wirst mich einsetzen als Haupt der Heiden, Ein Volk, [das] ich nicht kenne (kannte), wird mir dienen. 019 PSA 018 044 Auf Gehörtes des Ohrs [hin] werden sie auf mich hören, {Kinder von} Ausländer {n} werden mir [Ergebung] heucheln (mir schmeicheln), 019 PSA 018 045 {Kinder von} Ausländer {n} werden vergehen Und sich [selbst] gürten mit ihren Banden. 019 PSA 018 046 [So wahr] Gott lebt: Gesegnet [sei] mein FelsUnd erhoben werden soll der Gott meiner Rettung, 019 PSA 018 047 Der Gott, [der] mir Rache gab (gibt) Und Völker unter mich unterjocht hat, 019 PSA 018 048 Der mich meinen Feinden rettet (entkommen lässt), Mich erhöhen wird über die, die sich gegen mich erheben, Der du mich von dem gewalttätigen Mann befreien wirst. 019 PSA 018 049 Darum will ich dich preisen, JHWH, [mitten] unter den Heiden, 019 PSA 018 050 Und deinem Namen singen, Der groß macht das Heil seines KönigsUnd seinem Gesalbten Bundestreue erweist, David und seinen Nachkommen auf ewig.“ 019 PSA 019 001 Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden). Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David. 019 PSA 019 002 Der Himmel verkündet (Die Himmel verkünden) die Herrlichkeit (Lichtglanz, Glorie) Gottes„und das Walten (Werk) seiner Hände (sein Walten) macht kund das Firmament (Himmelsgewölbe):“ 019 PSA 019 003 Tag für Tag äußert es (strahlt es hervor, sprudelt es hervor?) Rede (Ein Tag äußert gegenüber [dem nächsten] Tag Rede, Tag für Tag äußert man?), „Nacht für Nacht lehrt es Kenntnis (Wissen, Weisheit; eine Nacht lehrt [der nächsten] Nacht Kenntnis, Nacht für Nacht lehrt man Kenntnis?).“ 019 PSA 019 004 Nicht [ist es eine] Rede [und] nicht [sind es] Worte, „[deren] Klang nicht gehört würde:“ 019 PSA 019 005 Ihr Klang (Ihre Schnur?, Ihr Ruf?) geht aus über die ganze Erde„und bis ans Ende der Welt [geht aus] ihr Reden.“Der Sonne (dem Sonnenball) hat er gebaut ([ist (gehört)] dort) ein Zelt aus (an) ihm. 019 PSA 019 006 Und sie [ist] wie ein Bräutigam, [der] ausgeht aus seinem Brautzelt (Zelt), „sie freut sich wie ein Held [darüber (sich darüber freut)], die Bahn zu durchlaufen.“ 019 PSA 019 007 Am [einen] Ende des Himmels (der Himmel) [ist] ihr Ausgang„und ihr Abgang [ist] am (ihr Wendekreis [ist (reicht)] bis zum) [anderen] Ende, nichts ist vor ihrer Glut (Hitze, seiner Sonne) verborgen.“ 019 PSA 019 008 Das Gesetz JHWH s [ist] vollkommen (makellos) - bringt zurück Lebenskraft (gibt neue Lebenskraft, bekehrt {die Seele}); Die Satzung JHWH s [ist] zuverlässig (glaubwürdig) - macht den Einfältigen weise. 019 PSA 019 009 Die Weisungen JHWH s [sind] richtig (die richtigen, angenehm) - erfreuen das Herz (erfreuen {das Herz}, erhellen den Geist), Das Gebot JHWH s [ist] lauter (licht) - macht die Augen hell. 019 PSA 019 010 Das Wort JHWH s (die Furcht vor JHWH, die JHWH-Religion?) [ist] rein (leuchtend) - besteht in Ewigkeit, Die Rechtssätze JHWH s [sind] Wahrheit (wahr, die wahren) - sind gerecht (im Recht, die rechten) allesamt (und noch dazu sind sie gerecht). 019 PSA 019 011 [Durch] sie, die begehrenswerter sind als Gold, „ja, als (und als) reichlich Reingold,“und süßer als Honig„ja, (und) [als] Honig des Honigs,“ 019 PSA 019 012 wird auch dein Sklave gewarnt (erleuchtet) {durch sie}.„In ihrer Befolgung [ist (liegt)] reichlich Lohn.“ 019 PSA 019 013 [Doch] Versehen (versehentliche Fehler) - wer bemerkt sie?„Von den Verborgenen (ungewollte Sünden) mache mich rein;“ 019 PSA 019 014 Auch von Vermessenheit (vermessenen Menschen, willentlichen Sünden) halte zurück deinen Sklaven, „Lass sie mich nicht beherrschen!“Dann werde ich vollkommen (makellos) sein„Und rein sein von reichlich [großem] Vergehen.“ Es seien zum Gefallen die Reden meines Mundes (mein Reden) „Und das sich-Äußern meines Herzens (meine Äußerungen) vor deinem Gesicht (vor dir) - JHWH, mein Fels und mein Erlöser!“ 019 PSA 022 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden) '. 'Nach „Hirschkuh der Mörgenröte“ ([Vorzutragen vom] Vorsteher [über das Ritual] „Hirschkuh der Morgenröte“).' 'Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David' 019 PSA 022 002 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, [Warum] [bist du] fern von meiner Rettung (von meinem Schreien), [von den] den Worten meiner Klage ([warum] [sind] die Worte meiner Klage fern von meiner Rettung; [warum] [bist du] fern von meiner Rettung, [fern von] [meinen] Worten, oh du meine Hilfe)? 019 PSA 022 003 Meine Gottheit, ich rufe Tag - doch du antwortest nicht (erhörst mich nicht), Und Nacht - doch [es gibt] nicht Ruhe für mich. 019 PSA 022 004 [Auf] dich - den Heiligen, Der du thronst über den Lobgesängen Israels (Dabei thronst du doch als der Heilige / über den Lobgesängen Israels; Dabei bist du doch heilig/der Heilige, / thronst über den Lobgesängen Israels) - 019 PSA 022 005 Auf dich vertrauten [doch schon] unsere Vorfahren: Sie vertrauten - und du hast sie befreit. 019 PSA 022 006 Zu dir schrien sie - und wurden gerettet, Auf dich vertrauten sie - und wurden nicht zuschanden. 019 PSA 022 007 Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch (Bin ich etwa ein Wurm und kein Mensch!? / Bin ja der Leute Spott...) Der Leute Spott und verachtet vom Volk. 019 PSA 022 008 Alle, die mich sehen, verhöhnen mich, Reißen die Lippe [n] auf, schütteln den Kopf [und spotten:] 019 PSA 022 009 „Wälze (Er hat gewälzt) [es (dich)] auf JHWH! Der wird (soll) ihn retten, Der wird (soll) ihn befreien - er hat ja Gefallen an ihm (er ist ja so gläubig)!“ 019 PSA 022 010 Ach! (So ists!, Denn) Du [warst] es [doch], der mich aus dem Schoß hervorbrechen ließ, Der mir Vertrauen einflößte (dem ich vertraute) [schon] an der Brust meiner Mutter. 019 PSA 022 011 Auf dich bin ich geworfen [schon] vom Mutterleib an, [Schon] von meiner Mutter Schoß an bist du mein Gott. 019 PSA 022 012 Sei nicht fern von mir, Denn die Enge (Bedrängnis) [ist] nahe; [Denn] kein Beschützer ist da. 019 PSA 022 013 Es umgeben mich mächtige (zahlreiche) Stiere, Gewaltige Baschan [stiere] umringen mich. 019 PSA 022 014 Es sperren ihr Maul auf gegen michReißende, brüllende Löwen (Sie sperren ihr Maul gegen mich auf / [wie] ein reißender, brüllender Löwe). 019 PSA 022 015 Wie Wasser bin ich ausgeschüttet, Und es sind gelöst all meine Gebeine. Es ist mein Herz wie {das} Wachs -Es zerschmilzt in meiner Brust. 019 PSA 022 016 Trocken wie eine [Ton] scherbe ist meine Kraft (Kehle), Meine Zunge klebt mir am Gaumen. [Bald] wirst du mich in den Staub des Todes legen können (Willst du mich in den Staub des Todes legen?). 019 PSA 022 017 Ach!, Es umgeben mich Hunde, Eine Rotte von Übeltätern umzingelt (umkreist) mich. Aufgegraben sind ([wie] {der} [ein] Löwe, gebunden sind) meine Hände und Füße. 019 PSA 022 018 Zählen kann ich all meine Knochen. Und sie wollen sich weiden, sich an mir ergötzen, 019 PSA 022 019 Sie wollen meine Kleider unter sich aufteilenUnd das Los um mein Gewand werfen! 019 PSA 022 020 Aber du, JHWH, sei nicht fern, Meine Hilfe, eile zu meiner Hilfe! 019 PSA 022 021 Bewahre vor dem Schwert mein Leben, Vor der Gewalt der Hunde mein Einziges! 019 PSA 022 022 Rette mich aus dem Rachen der Löwen, Vor den Hörnern der Wildstiere mein Elendes (erhöre mich, du erhörst mich/hast mich erhört). 019 PSA 022 023 Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, In der Kultgemeinde will ich dich preisen: 019 PSA 022 024 „Die ihr JHWH fürchtet (verehrt), preist ihn, Alle Nachkommen Jakobs, ehret ihn, Erschauert vor ihm, alle Nachkommen Israels, 019 PSA 022 025 Denn er hat nicht verachtet und nicht verabscheut Das Elend des Elenden, Er hat nicht sein Gesicht vor ihm verborgen, Und als er zu ihm schrie, erhörte er ihn!“ 019 PSA 022 026 Von dir [wird sein] mein Lobgesang in großer Kultgemeinde, Meine Gelübde werde ich vor denen erfüllen, die ihn fürchten (verehren): 019 PSA 022 027 „Die Elenden sollen essen und satt werden (sollen sich satt essen), Es sollen JHWH preisen, die ihn verehren. Aufleben soll euer Herz für immer!“ 019 PSA 022 028 Es werden (sollen) [davon] berichten und (Sie werden [davon] berichten und dann werden) zu JHWH umkehren Alle Enden der Erde Und vor dir (vor ihm) werden (sollen) sich niederwerfen Alle Sippen der Völker [mit den Worten:] 019 PSA 022 029 „{Ja!} (Ja!, Denn) JHWH s [ist (das)] das KönigtumUnd er [ist (sei)] Herrscher über die Völker.“ 019 PSA 022 030 Ja, vor ihm werden sich niederwerfen (Es aßen und warfen sich nieder) alle Fetten der Erde, Vor seinem Gesicht sich alle beugen, die in den Staub sinken. Und [wer] seine Seele nicht am Leben erhalten konnte, 019 PSA 022 031 [bei dem] werden [seine] Nachkommen ihm dienen. Erzählen wird man vom Herrn der Generation, die noch kommen wird Und verkünden seine Gerechtigkeit dem Volk, das noch geboren wird: „Er hat gehandelt (hat [es] vollbracht)!“ 019 PSA 023 001 Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David. JHWH ist mein Hirte. Nichts fehlt mir (wird mir fehlen). 019 PSA 023 002 Er sorgt dafür (macht es möglich, erlaubt mir), dass ich mich auf Weiden mit saftigem Gras (grünen/frischen Wiesen/Auen/Weiden) ausruhen (hinlegen, rasten) kann. Zu ruhigen (stillen) Gewässern (einem Gewässer, Gewässern der Rast, natürlichen Tränken, murmelnden Bächen) führt er mich (wird er mich führen). 019 PSA 023 003 Meine Lebenskraft (meine Kehle, meinen Lebensatem, mein innerstes Wesen, mich selbst) bringt er zurück (wird er erneuern, erfrischt er). Er führt mich (wird mich führen) auf richtigen Pfaden (Pfaden der Gerechtigkeit) zur [Wahrung] seines Namens (guten Rufs). 019 PSA 023 004 Auch wenn ich durch (in) das Tal des Todesschattens (das von tödlicher Gefahr überschattete Tal, das extrem finstere Tal) gehe (gehen werde/muss/sollte, gerate), fürchte (werde ich fürchten) ich keine Gefahr (Unheil, Übel, Unglück, nichts Böses, das Böse nicht, den Bösen nicht), denn du [bist] bei mir. Deine Keule (Rute, Knüppel, Stock) und dein Stab {sie} geben mir Zuversicht (trösten/beruhigen mich, werden mir Zuversicht geben). 019 PSA 023 005 Du deckst (bereitest vor, wirst decken) vor mir einen Tisch (eine Matte, ein Festmahl), direkt vor (gegenüber von) meinen Feinden (meines Feindes). Du hast (salbst) meinen Kopf mit Öl (Olivenöl, Fett) gesalbt (erfrischt, eingefettet) Mein Becher [ist] randvoll (fließt über). 019 PSA 023 006 Nur (ja, nichts als) Güte (Gutes) und Liebe (Gnade) werden mir folgen (verfolgen mich) [an] allen Tagen meines Lebens, und (und dann, und so) ich werde wohnen (halte mich auf, werde [immer wieder] zurückkehren) im (ins) Haus JHWH s für die Länge meiner Tage. 019 PSA 024 001 Von (für, in Bezug auf) David – ein Psalm (begleitetes Lied). Dem JHWH ist die Erde und ihre Fülle, [das] Festland und die, die auf ihm wohnen. 019 PSA 024 002 Denn er hat sie über Wassern gegründet, und über Strömen wird er sie aufstellen. 019 PSA 024 003 Wer dürfte hinaufsteigen auf den Berg JHWH s? Und wer dürfte sich aufrichten am Ort seiner Heiligkeit? 019 PSA 024 004 Wer mit reinen Händen und lauterem Herzen nicht seine Seele erhebt nach dem Gehaltlosem, und nicht schwört dem Verrat, 019 PSA 024 005 [d] er wird Segen erhalten von dem JHWH, und Recht vom Gott seines Heils. 019 PSA 024 006 Dies ist die Generation, die nach ihm sucht, die dein Angesicht suchen, Jakob. (Sela) 019 PSA 024 007 Hebt an ihr Tore euer Oberes, und erhebt euch ihr uralten Tore, und der König der Ehre wird einziehen. 019 PSA 024 008 Wer ist der König der Ehre? JHWH, stark und gewaltig, JHWH, gewaltig im Kampf. 019 PSA 024 009 Hebt an ihr Tore euer Oberes, und erhebt euch ihr uralten Tore, und der König der Ehre wird einziehen. 019 PSA 024 010 Wer ist [es], dieser König der Ehre? JHWH der Heerscharen (Zebaot), Er ist der König der Ehre! (Sela) 019 PSA 026 001 Von David. Verschaffe mir Recht (Richte mich, Hilf mir) JHWH, denn ich bin in meiner Vollkommenheit gewandelt (gegangen). Und auf JHWH habe ich vertraut und ich wanke (falle) nicht. 019 PSA 026 002 Prüfe (Teste) mich, JHWH, erprobe (versuche) mich, teste (verfeinere, veredele) meine Nieren und mein Herz (Inneres). 019 PSA 026 003 Denn deine Güte (Gnade) [ist] vor meinen Augen und ich gehe (wandle) in deiner Treue (Wahrheit, Standfestigkeit). 019 PSA 026 004 Ich saß nicht bei eitlen (falschen, inhaltlosen) Männern und mit etwas verheimlichenden ging (kam, verkehrte) ich nicht. 019 PSA 026 005 Ich hasste die Versammlung (Zusammenkunft) der Schlechten (Bösen), und bei (mit) den Frevlern (Gottlosen, Kriminellen) saß ich nicht (zusammen). 019 PSA 026 006 Ich wasche mein Handflächen (Hände) in Unschuld, und ich umschreite deinen Altar, JHWH. 019 PSA 026 007 um ein Danklied hören zu lassen in [lauter] Stimme und um alle deine Wunder zu erzählen (predigen, verkündigen). 019 PSA 026 008 JHWH, ich liebe den Ort (die Stätte) deines Hauses, und den Standort (Ort) der Wohnung deiner Herrlichkeit (Ehre). 019 PSA 026 009 Raffe meine Seele (mein Leben) nicht mit den Sündern, und meine Leben (Lebendigkeit) nicht mit den Männern des Blutes (Mördern), 019 PSA 026 010 denn an ihren Händen [ist] Schandtat, ihre rechte Hand ist voll von (angefüllt mit) Bestechung (Geschenk). 019 PSA 026 011 Und ich gehe wandle (gehe) in Vollkommenheit, erlöse mich und sei mir gnädig! 019 PSA 026 012 Mein Fuß stand aufrichtig (auf ebenem Boden), in Versammlungen (Zusammenkünften) preise (segne, lobe) ich JHWH. 019 PSA 027 001 Von David. JHWH ist mein Licht und meine Rettung (Heil, Hilfe), vor wem sollte ich mich fürchten? JHWH ist meines Lebens Schutzburg, vor wem sollte ich mich ängstigen? 019 PSA 027 002 Wenn Übeltäter sich mir nähern um mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, so sind sie es, die straucheln und fallen. 019 PSA 027 003 Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, so fürchtet sich mein Herz nicht, wenn sich auch Krieg gegen mich erhebt, trotzdem bin ich ein Vertrauender. 019 PSA 027 004 Eins habe ich von JHWH erbeten, das suche ich: zu wohnen (bleiben) im Haus JHWH s alle Tage meines Lebens, um zu sehen die Freundlichkeit (Lieblichkeit, Schönheit) JHWH s und Prüfung (Unterscheidung) in seinem Tempel. 019 PSA 027 005 Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tag des Unheils, er wird mich verbergen im Versteck seines Zeltes, auf einen Felsen wird er mich heben. 019 PSA 027 006 Nun wird mein Haupt sich erheben über meine Feinde rings um mich her. Opfer voller Jubel will ich opfern in seinem Zelt, ich will singen und spielen für JHWH. 019 PSA 027 007 Höre, JHWH, mit meiner Stimme rufe ich: Sei mir gnädig und antworte mir! 019 PSA 027 008 Zu dir sagt mein Herz: Sucht mein Angesicht! Dein Angesicht, JHWH, suche ich. 019 PSA 027 009 Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, weise deinen Knecht nicht ab vor Zorn! Du bist meine Hilfe gewesen. Gib mich nicht auf und verlass mich nicht, Gott meines Heils! 019 PSA 027 010 Selbst wenn mein Vater und meine Mutter mich verlassen, JHWH nimmt mich auf. 019 PSA 027 011 Lehre mich, JHWH, deinen Weg, und leite mich auf deinem Pfad um meiner Feinde willen. 019 PSA 027 012 Gib mich nicht preis der Gier meiner Bedränger, denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden und der, der Unrecht (Unheil, Gewalttat) schnaubt. 019 PSA 027 013 Ach, wenn ich nicht vertraut habe zu sehen das Gute JHWH s im Land der Lebendigen... 019 PSA 027 014 Hoffe auf JHWH! Sei stark, dass er dein Herz stärke, und hoffe auf JHWH! 019 PSA 029 001 Ein Lied in Bezug auf David. Gebt Jhwh, Söhne Gottes, gebt Jhwh Ehre und Macht. 019 PSA 029 002 Gebt Jhwh Ehre seines Namens, betet an Jhwh in heiliger Pracht. 019 PSA 029 003 Die Stimme Jhwhs über den Wassern, der Gott der Ehre hat es donnern lassen, Jhwh über großen Wassern. 019 PSA 029 004 Die Stimme Jhwhs mit Kraft, die Stimme Jhwhs mit Pracht. 019 PSA 029 005 Die Stimme Jhwhs zerbricht Zedern und Jhwh zerschmetterte die Zedern des Libanon. 019 PSA 029 006 Und er ließ sie hüpfen wie ein Kalb, Libanon und Sirjon wie ein Kalb des Wildstieres. 019 PSA 029 007 Die Stimme Jhwhs spaltet Feuerflammen. 019 PSA 029 008 Die Stimme Jhwhs lässt die Wüste kreißen, kreißen lässt Jhwh die Wüste Kadesch. 019 PSA 029 009 Die Stimme Jhwhs lässt große Bäume durcheinanderwirbeln und schälte Waldbäume ab und in seinem Tempel alle sagen „Ehre“. 019 PSA 029 010 Jhwh hat sich gesetzt auf die Flut und es setzte sich Jhwh, König für die Ewigkeit. 019 PSA 029 011 Jhwh gebe Macht seinem Volk, Jhwh segne sein Volk mit Frieden. 019 PSA 030 001 Ein Psalm (begleitetes Lied). Ein Lied zur Tempelweihe (Einweihung des Hauses) von (für, über, nach Art von) David Ich will dir dafür danken, JHWH, dass (dich preisen/erhöhen, denn) du mich herausgeschöpft (emporgezogen) hast und dass du meine Feinde (meinen Feind) sich nicht über mich (meine meinigen Feinde sich nicht) freuen (triumphieren) lassen hast. 019 PSA 030 002 JHWH, mein Gott (JHWH, du bist mein Gott.), ich schrie zu dir um Hilfe (schrie zu dir, rief dich an) Und du hast mich geheilt (damit du mich heilst, als ich zu dir schrie, hast du mich geheilt). 019 PSA 030 003 JHWH, du hast mich (meine Seele) aus dem Scheol (aus der Unterwelt, aus der Totenwelt) heraufgeholt, du hast mich erweckt (mich leben lassen) aus den zur Grube Hinabgefahrenen (bewahrt vom Hinabfahren). 019 PSA 030 004 Singt (spielt) JHWH, ihr seine Frommen, preist den Heiligen (seinen heiligen Namen, das Gedenken seiner Heiligkeit)! 019 PSA 030 005 {Oh!,} (Denn) [Nur] einen Augenblick lang währt sein Zorn, ein Leben lang währt seine Huld. {Oh!,} (Denn) Bleibt auch das Weinen (das Weinen bleibt) über Nacht (am Abend, verbringt man die Nacht auch weinend) [ist] doch am Morgen (und am Morgen ist) Jauchzen. 019 PSA 030 006 Als ich in meiner Sorglosigkeit sprach: „Niemals werde ich wanken!“ 019 PSA 030 007 weil du ([und] als du), JHWH ({JHWH}), mich in deiner Gunst standhafter als die starken (sicheren) Berge gemacht hast, verbargst du dein Gesicht (wandtest du dein Gesicht ab) [und] ich wurde vernichtet (erschrak) 019 PSA 030 008 [Und sprach:] „Ich will zu dir rufen, JHWH, und zu meinem Herrn (zu dir, meinem Herrn) flehen! 019 PSA 030 009 Welcher Gewinn [ist] in meinem Blut [und] in meinem Hinabfahren in den Schacht? Kann Lehm (Staub, können Tote) dich preisen? Kann er (können sie) deine Treue verkünden? 019 PSA 030 010 Höre (erhöre mich), JHWH, und sei mir gnädig! JHWH, sei mir Helfer!“ 019 PSA 030 011 Da hast du (du hast) mir mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir die Trauerkleidung ausgezogen und mich mit Freude bekleidet (gegürtet). 019 PSA 030 012 Darum (so dass, damit) will ich ([meine] Leber, [meine] Herrlichkeit, [meine] Seele) dich besingen und nie (nicht) verstummen (schweigen); JHWH, mein Gott, auf ewig will ich dich preisen! 019 PSA 031 001 Für den Chormeister. Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für) David. Bei dir, JHWH, habe ich mich geborgen; ich will nicht zuschanden werden für immer, mit (in/ um. willen) deiner Gerechtigkeit rette mich. 019 PSA 031 002 Neige zu mir dein Ohr, eile, um mich zu befreien. Sei mir ein Fels der Zuflucht, eine feste Burg, um mich zu retten. 019 PSA 031 003 Denn mein Fels und meine Burg bist du, um deines Namens willen leite und führe mich. 019 PSA 031 004 Führe mich aus dem Netz, das sie mir heimlich legten, denn du bist meine Zuflucht. 019 PSA 031 005 In deine Hand befehle ich meinen Geist, du hast mich erlöst, du treuer Gott. 019 PSA 031 006 Ich hasse, die sich an die Nichtse des Nichts halten, ich vetraue aber auf JHWH. 019 PSA 031 007 Ich will frohlocken und mich freuen an deiner Treue (Gnade), weil du mein Elend gesehen hast, erkannt hast die Nöte meiner Seele. 019 PSA 031 008 Du hast mich nicht der Hand (Gewalt) des Feindes ausgeliefert, du hast meine Füße auf weiten Raum gestellt. 019 PSA 031 009 Sei mir gnädig, JHWH, denn mir ist angst, schwach geworden vor Gram ist mein Auge, meine Seele und mein Leib. 019 PSA 031 010 Im Kummer schwindet dahin mein Leben, meine Jahre vergehen mit Seufzen. Meine Kraft ist ermattet durch mein Elend und schwach geworden sind meine Gebeine. 019 PSA 031 011 Allen meine Feinden bin ich zum Spott geworden und mehr noch meinen Nachbarn, ein Schrecken denen, die mir vertraut sind. Die mich auf der Straße sehen, fliehen vor mir. 019 PSA 031 012 Vergessen bin ich, wie ein Toter aus dem Sinn, bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß. 019 PSA 031 013 Ich höre das Zischeln der Menge, Grauen ringsum, wenn sie sich gegen mich verschwören, darauf sinnen, mir das Leben zu nehmen. 019 PSA 031 014 Ich aber vertraue auf dich, JHWH, ich spreche: Du bist mein Gott. 019 PSA 031 015 In deiner Hand stehen meine Zeiten, rette mich aus der Hand (Gewalt) meiner Feinde und vor meinen Verfolgern. 019 PSA 031 016 Lass leuchten dein Angesicht über deinem Diener, hilf mir um deiner Treue willen. 019 PSA 031 017 JHWH, ich will nicht zuschanden werden, denn ich habe zu dir gerufen. Zuschanden werden sollten die Frevler, heulend ins Totenreich fahren. 019 PSA 031 018 Verstummen sollen die Lippen der Lüge, die frech reden gegen den Gerechten, mit Hochmut und Geringschätzung. 019 PSA 031 019 Wie groß ist deine Güte, die du aufgespart hast für die, die dich fürchten, die du gegenüber den Menschen denen erweist, die Zuflucht suchen bei dir. 019 PSA 031 020 Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts vor der Zusammenrottung der Menschen, du birgst sie in einer Hütte vor dem Streit der Zungen. 019 PSA 031 021 Gepriesen sei JHWH, denn wunderbar hat er mir seine Treue erwiesen in einer befestigten Stadt. 019 PSA 031 022 Ich aber sprach bei meinem Aufgeschrecktsein: Ich bin verstoßen vor deinen Augen. Doch du hast die Stimme meines Flehens gehört, als ich zu dir schrie. 019 PSA 031 023 JHWH liebt all seine Getreuen. Die Getreuen behütet JHWH, doch über den Rest vergilt er dem, der Hochmut übt. 019 PSA 031 024 Seid stark, dass er euer Herz stärke, ihr alle, die ihr hofft auf JHWH. 019 PSA 033 006 Durch das Wort JHWH s wurden die Himmel gemacht und durch den Hauch (Geist) seines Mundes ihr ganzes Heer (all ihr Heer). 019 PSA 042 001 Ein Kunstlied für den Musikmeister (Lehrgedicht für den Chorleiter, Andachtslied für die Liturgie) von den Korachiten (für die Nachkommen des Korach). 019 PSA 042 002 Wie eine Hirschkuh (ein Hirschbulle) Wasserbäche herbeisehnt (verlangt, ruft), so sehnt sich mein ganzes Wesen (verlangt meine Lebenskraft, ruft meine Kehle) nach dir (zu dir), Gott. 019 PSA 042 003 Alles, was in mir ist, (meine Lebenskraft, meine Kehle) durstet nach dir, Gott, nach dem lebendigen Gott: Wann werde (darf) ich [zu ihm] kommen, dass ich in Gottes Gegenwart trete? 019 PSA 042 004 Es sind mir [nämlich] meine Tränen zur [einzigen] Speise geworden, Tag und Nacht, denn sie fragen mich (wenn man sagt) zu mir jeden Tag: „Wo ist dein Gott?“ 019 PSA 042 005 Ich will mich erinnern und mit meiner ganzen Existenz trauern: Ich gehe [in einer] großen Menschenmenge zu Gottes Haus mit Jubelruf und Lobgesang in einer feiernden Menge. 019 PSA 050 001 Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für) Asaf. Gott, Gott, JHWH, hat geredet und ruft die Erde (das Land) vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang. 019 PSA 051 001 Für den Chormeister. Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für) David, 019 PSA 051 002 als der Prophet Natan zu ihm kam, nachdem er zu Batseba gegangen war. 019 PSA 051 003 Sei mir gnädig, Gott, nach deiner Treue, nach dem Maß deiner Mutterliebe tilge meine Vergehen! 019 PSA 051 004 Wasche mich ganz (viel = rein) von meiner Schuld und fege mich rein von meiner Sünde. 019 PSA 051 005 Denn meine Vergehen kenne ich und mein Fehler ist ständig mein Gegenüber. 019 PSA 051 006 An dir allein habe ich gesündigt, und ich habe Böses in deinen Augen getan; so bist du gerecht in deinem Sprechen, rein bist du in deinem Richten. 019 PSA 051 007 Sieh, in Sünde bin ich gekreißt worden, und in Sünde hat mich meine Mutter gebrunstet. 019 PSA 051 008 Sieh, an Wahrheit hast du Gefallen, tief im Verborgenen und im Geheimen tust du mir Weisheit kund. 019 PSA 051 009 Entsündige mich mit Ysop und ich werde rein, wasche mich, und ich werde weißer als Schnee. 019 PSA 051 010 Lass mich Freude und Wonne hören, frohlocken werden die Gebeine, die du zerschlagen hast. 019 PSA 051 011 Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden und tilge alle meine Vergehen! 019 PSA 051 012 Schaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist. 019 PSA 051 013 Verstoße mich nicht von deinem Angesicht (aus deiner Gegenwart) und deinen heiligen Geist nimm nicht von mir! 019 PSA 051 014 Bringe mir wieder die Freude deiner Rettung und stärke mich mit einem willigen Geist. 019 PSA 051 015 Die Abtrünnigen will ich deine Wege lehren und die Sünder kehren um zu dir. 019 PSA 051 016 Rette mich vor Blutschuld, Gott, du Gott meiner Rettung, dann (so) wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit. 019 PSA 051 017 Herr, mache (tue) meine Lippen auf, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden. 019 PSA 051 018 Denn an Schlachtopfern hast du keinen Gefallen, und wollte ich Brandopfer bringen, dann (so) willst du sie nicht. 019 PSA 051 019 Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerbrochener Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Tue Zion Gutes nach deinem Wohlgefallen, baue die Mauern Jerusalems! Dann wirst du Gefallen haben an rechten Opfern, an Brandopfern und Ganzopfern, dann wird man Stiere darbringen auf deinem Altar. 019 PSA 053 001 'Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden; [Vorzutragen vom] Vorsteher [über das Ritual]) ' `al-machalat. 'Ein Lehrgedicht von (für, über, nach Art von) David.' 019 PSA 053 002 Es sagt (sagte) [der] Narr in seinem Herzen (es sagte sich der Narr): „Es gibt keinen Gott!“ Sie begehen und verbrechen (begingen und verbrachen) Untat [Es gibt (gab)] keinen, [der] Gutes tut. 019 PSA 053 003 Gott beugte (beugt) sich (blickt?) vom Himmel herab Über [die] Menschenkinder, Um zu sehen, [ob] es gibt einen Klugen, Einen Gott-Sucher (einen Klugen, [der] Gott sucht): 019 PSA 053 004 „Sie alle sind (waren) abgewichen, Sämtlich sind (waren) sie verdorben. Keinen [gibt (gab) es], [der] Gutes tut; Keinen. Auch nicht einen [einzigen]. 019 PSA 053 005 Wissen [denn] nicht [s] [die] Übel-Täter, [Die] mein Volk fressen? Sie fressen Brot, [Doch] Gott rufen sie nicht an.“ 019 PSA 053 006 Da erschraken sie einen Schrecken, [Wie es] nie [zuvor] Schrecken gab, Denn Gott zerstreute die Knochen des bei dir Lagernden; Du machtest [ihn] zuschanden, denn Gott verwarf sie. Möge es doch vom Zion Rettung für Israel geben! Wenn Gott das Geschick (die Gefangenschaft) seines Volkes wendet, Möge Jakob jubeln, Israel sich freuen! 019 PSA 067 001 Für den obersten Musiker (Chorleiter, Dirigenten, Aufseher, vorzusingen). Mit Saiteninstrumenten (fröhlicher Musik, Zupfinstrumenten). Ein Psalm (begleitetes Lied). Ein Lied. 019 PSA 067 002 Gott sei uns gnädig (erbarme sich über uns, sei uns wohlgesinnt) und segne uns! Er lasse sein Gesicht bei (auf, über) uns scheinen, (Sela) 019 PSA 067 003 damit (dann) auf der Erde (im Land) dein Weg erkannt [wird], unter allen Völkern (Nationen) deine rettende Kraft (Hilfe, Rettung, dein Eingeifen, Heil). 019 PSA 067 004 [Die] Völker sollen (mögen, werden) dich preisen (bekennen, dir danken), Gott, [die] Völker sollen (mögen, werden) dich preisen {sie} alle! 019 PSA 067 005 [Die] Völker (Völkerschaften) sollen (mögen, werden) sich freuen und singen, denn du richtest (wirst richten) [die] Völker gerecht ([mit] Gerechtigkeit), und [die] Völker (Völkerschaften) auf der Erde (im Land) führst (geleitest, regierst; wirst führen) du {sie}. (Sela) 019 PSA 067 006 [Die] Völker sollen (mögen, werden) dich preisen (bekennen, dir danken), Gott, [die] Völker sollen (mögen, werden) dich preisen {sie} alle! 019 PSA 067 007 [Das] Land ([die] Erde) hat (gibt) seinen Ertrag (ihre Frucht) gegeben. Es segne uns (segnet uns; wird, möge uns segnen) Gott, unser Gott! Es segne uns (möge, wird uns segnen, segnet uns) Gott, so dass (damit, und) alle Enden der Erde (die ganze Welt) ihn fürchten! 019 PSA 068 020 Gelobt (gepriesen, gesegnet) sei der Herr Tag für Tag, er trägt für uns, Gott [ist] für uns Heil (Hilfen, Rettung). (Sela) 019 PSA 068 021 Gott [ist] für uns Gott zum Heil (der Rettungen), und bei JHWH Adonai [sind] die Auswege (Rettungen) vom Tod. 019 PSA 073 001 Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für) Asaf. Lauter Güte ist Gott gegen Israel, gegen die, die reinen Herzens sind. 019 PSA 073 002 Ich aber wäre beinahe ausgeglitten mit meinen Füßen, um ein Haar wären meine Füße ins Wanken geraten. 019 PSA 073 003 Denn ich ereiferte mich über die Prahler, als ich sah, dass es den Frevlern gut geht. 019 PSA 073 004 Sie leiden keine Qualen bis zu ihrem Tod und fett ist ihr Leib. 019 PSA 073 005 Von der Mühsal der Sterblichen sind sie frei, sie werden nicht geplagt wie andere Menschen. 019 PSA 073 006 Darum ist ihr Hochmut ihr Halsgeschmeide, Gewalttat das Gewand, das sie umhüllt. 019 PSA 073 007 Sie sehen kaum aus den Augen vor fett, ihr Herz quillt über vor bösen Plänen. 019 PSA 073 008 Bösartig höhnen und reden sie, gewalttätig reden sie von oben herab. 019 PSA 073 009 Sie reißen ihr Maul auf bis an den Himmel, und ihre Zunge hat auf der Erde freien Lauf. 019 PSA 073 010 Darum wendet sich sein Volk ihnen zu, in vollen Zügen schlürfen sie Wasser. 019 PSA 073 011 Sie sagen: Wie sollte JHWH es wissen, gibt es ein Wissen bei dem Höchsten? 019 PSA 073 012 Sieh, das sind die Frevler, immer im Glück häufen sie Reichtum. 019 PSA 073 013 Ganz umsonst hielt ich mein Herz rein, wusch ich meine Hände in Unschuld. 019 PSA 073 014 Ich war geplagt jeden Tag, Morgen für Morgen traf mich Züchtigung. 019 PSA 073 015 Hätte ich gesagt: So will ich auch reden!, dann hätte ich Generationen deiner Söhne verraten. 019 PSA 073 016 Dann dachte (sann) ich nach, um es zu verstehen, Qual war es in meinen Augen, 019 PSA 073 017 bis ich zum Heiligtum Gottes kam und acht hatte auf ihr Ende. 019 PSA 073 018 Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden, du lässt sie ins Leere fallen. 019 PSA 073 019 Wie werden sie zum Entsetzen im Nu, sie verschwinden, nehmen ein Ende mit Schrecken. 019 PSA 073 020 Wie einen Traum nach dem Erwachen, Herr, so verachtest du, wenn du aufwachst, ihr Bild. 019 PSA 073 021 Als mein Herz verbittert war und ich stechenden Schmerz in den Nieren spürte, 019 PSA 073 022 da war ich ein Narr und hatte keine Einsicht, dumm wie ein Vieh war ich vor dir. 019 PSA 073 023 Nun aber bleibe ich stets bei dir, du hältst mich an meiner rechten Hand. 019 PSA 073 024 Nach deinem Ratschluss leitest du mich, und danach (hernach) nimmst du mich auf in Herrlichkeit. 019 PSA 073 025 Wen hätte ich im Himmel? Bin ich bei dir, so begehre ich nichts auf Erden. 019 PSA 073 026 Mögen mein Leib und mein Herz verschmachten, der Fels meines Herzens und mein Teil ist JHWH auf ewig. 019 PSA 073 027 Denn sieh, die dir fern sind, kommen um, du vernichtest jeden, der dich treulos verlässt. 019 PSA 073 028 Mein Glück aber ist es, Gott nahe zu sein; bei Gott, JHWH, habe ich meine Zuflucht. Alle deine Werke will ich verkünden. 019 PSA 082 001 Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für) Asaf: Gott (Elohim) steht in der Versammlung Els (Gottesversammlung), inmitten der Götter hält er Gericht: 019 PSA 082 002 „Wie lange wollt ihr ungerecht richten (regieren) und die Angesichte der Frevler erheben? (Sela) 019 PSA 082 003 Verhelft zum Recht dem Schwachen und der Waise, dem Elenden und Bedürftigen schafft Gerechtigkeit! 019 PSA 082 004 Befreit den Schwachen und Armen, aus der Hand der Frevler rettet (ihn)!“ 019 PSA 082 005 Nicht erkennen sie und nicht verstehen sie, in der Dunkelheit laufen sie hin und her. Es wanken alle Grundfesten der Erde. 019 PSA 082 006 Ich habe gesagt: „Götter seid ihr und Söhne des Höchsten, ihr alle. 019 PSA 082 007 Jedoch wie ein Mensch werdet ihr sterben und wie einer von den Obersten (Heeroberste, Fürsten) werdet ihr fallen.“ 019 PSA 082 008 Erhebe dich Gott (Elohim)! Richte die Erde, denn du hast zum Erbbesitz alle Völker! 019 PSA 088 001 Ein Gesang. Ein Lied. Von den Söhnen des Korach. Für den Musikleiter. Zu singen nach Machalat. Ein Maskil. Von Heman, dem Esrachiter. JHWH, Gott meiner Hilfe (Heils, Glücks), ich habe geschrien (gejammert) [am] Tag und in der Nacht vor dir. 019 PSA 088 002 Es komme vor dein Angesicht mein Gebet, neige dein Ohr zu meinem Flehen (Schreien, Jubel)! 019 PSA 088 003 Denn satt von Bosheit (Übeln) [ist] meine Seele, und mein Leben reicht [an] den Scheol. 019 PSA 088 004 Ich bin gerechnet zu denen, die in die Grube (Grab, Zisterne) gestiegen sind. Ich bin wie ein Mann ohne Hilfe (Stärke). 019 PSA 088 005 Unter den Toten frei [gelassen] wie Durchbohrte (Getötete), die im Grab liegen, derer du nicht gedenkst (um die du dich nicht kümmerst). Zudem (ferner) [sind] sie von deiner Hand getrennt (abgeschnitten). 019 PSA 088 006 Du hast mich gelegt (gesetzt) in die unterste Grube, in dunkle Orte (Finsternisse), in Tiefen. 019 PSA 088 007 Auf mich stemmt sich (über mich kommt) dein Zorn (Glut) und durch alle deine [brechenden] Wellen hast du mich niedergedrückt (gedemütigt). (Sela) 019 PSA 088 008 Du hast meine Vertrauten (Freunde) von mir entfernt, du hast mich hingestellt (gesetzt) als Greuel (Abscheu) für sie. [Ich bin] ein Zurückgehaltener (Verhinderter) und kann nicht herausgehen. 019 PSA 088 009 Mein Auge verschmachtet vor (wegen) Elend (Leiden), ich rufe (schreie) zu dir, JHWH, den ganzen Tag. Ich breite aus vor (zu) dir meine Hand. 019 PSA 088 010 Wirst du an den Toten Wunder tun oder werden die Geister auf (er) stehen und dich loben? 019 PSA 088 011 Wird man im Grab von deiner Güte erzählen? 019 PSA 088 012 Werden deine Wunder in der Dunkelheit bekannt und deine Gerechtigkeit im Land des Vergessens? 019 PSA 088 013 Und ich rufe [um Hilfe] zu dir, JHWH, und am Morgen (in der Frühe) soll (wird) mein Gebet dir entgegentreten. 019 PSA 088 014 Warum, JHWH, verwirfst du meine Seele, verbirgst dein Angesicht vor mir? 019 PSA 088 015 Elend [bin] ich und todkrank von Jugend [an]. Ich ertrage deine Schrecken, ich bin ratlos. 019 PSA 088 016 Die Gluten deines Zornes (Zorngluten) haben mich überströmt, deine Schrecknisse haben mich vernichtet. 019 PSA 088 017 Sie umfließen (umgeben, umkreisen) mich wie Wasser den ganzen Tag, sie umringen mich alle zusammen (allesamt, beisammen). 019 PSA 088 018 Du hast von mir entfernt [liebenden] Freund und [nahen] Verwandten (Stammesgenosse, Freund). Meine Vertrauten [sind] Finsternis. 019 PSA 090 001 Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes: Mein Herr (Herr), eine [sichere] Wohnung (Zufluchtsort) bist du für uns gewesen (bist du, warst du) von Generation (Zeitalter, Zeit, Geschlecht, Zeitspanne) zu Generation. 019 PSA 090 002 Bevor [die] Berge geboren waren (wurden) und du die Erde und die [irdische] Welt hervorgebracht (geboren) hattest (hervorbrachtest), {und} von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott (bist du, Gott). 019 PSA 090 003 Du lässt [den] Menschen zum Staub zurückkehren und sprichst: „Kehrt zurück (kehrt um), ihr Kinder des Menschen (Adams Söhne, Menschenkinder)!“ 019 PSA 090 004 Denn (ja) tausend Jahre [sind] in deinen Augen wie [der] gestrige Tag, wenn er vergangen ist, oder (und) eine Wache in der Nacht (Nachtwache). 019 PSA 090 005 Du schwemmst sie weg, sie sind [wie] Schlaf (Du schwemmst sie weg [wie] Schlaf), am Morgen wie Gras, [das] aufsprosst (sie sind am Morgen wie Gras, [das] aufsprosst). 019 PSA 090 006 Am Morgen blüht (grünt) es und sprosst auf (blüht), zum Abend verwelkt und verdorrt (vertrocknet) es. 019 PSA 090 007 Denn (ja) wir vergehen durch deinen Zorn (Gesicht), und durch deine Zorneshitze (Zorn, Grimm, Hitze) werden wir verstört. 019 PSA 090 008 Du stellst (hast gestellt) unsere Fehler (Missetaten, Ungerechtigkeiten) vor dich, unsere Geheimnisse (verborgenen [Dinge]; was wir verborgen haben) vor das Licht deiner Gegenwart (deines Gesichts). 019 PSA 090 009 Ja (denn), alle unsere Tage fahren dahin (verschwinden) (sind dahingefahren) durch deinen Zorn (Grimm), wir vollenden (haben vollendet) unsere Jahre wie einen Seufzer (Stöhnen). 019 PSA 090 010 Die Tage unserer Jahre, in ihnen [sind] siebzig Jahre, und mit Kraft (durch [deine] Kraft [unterstützt], wenn in Kraft) achtzig Jahre. {und} Ihr Stolz [ist] Mühe und Beschwerde (Unglück, Nichtigkeit, Last), denn (ja) er ist (vergeht) schnell vergangen und wir fliegen [davon] ([dahin]). 019 PSA 090 011 Wer erkennt die Stärke deines Zorns? {und} Wie die Furcht vor dir (deine Furcht) [ist] dein Grimm (Zorn) (und gemäß deiner Furcht deinen Grimm?). 019 PSA 090 012 Darum (also, so) lehre uns, unsere Tage zu zählen, damit (dann, und) wir ein Herz der Weisheit (weises Herz) bekommen (erlangen, gewinnen). 019 PSA 090 013 Kehre doch (Wende dich doch [zu uns]) zurück, JHWH! Wie lange (bis wann)? {und} Habe Mitleid mit deinen Knechten (Sklaven, Dienern)! 019 PSA 090 014 Sättige uns am Morgen [mit] deiner Güte (liebenden Treue, Gnade, Liebe), dann (so dass, damit; und) werden wir jubeln und uns freuen an allen unseren Tagen! 019 PSA 090 015 Erfreue uns so [viele] Tage, [wie] du uns bedrückt hast (hast Leiden lassen, gebeugt hast), [so viele] Jahre, [wie] wir Unglück (Böses, Unheil) gesehen haben! 019 PSA 090 016 Zeige (lass sehen) deinen Knechten (Sklaven, Dienern) dein Handeln und deine Herrlichkeit (Glanz, Majestät, Macht) ihren Kindern (Söhnen)! 019 PSA 090 017 Die Freundlichkeit (Gunst) des Herrn (meines Herrn), unseres Gottes [sei] über uns! {und} Das Werk unserer Hände festige über uns, und (ja) das Werk unserer Hände, festige es! 019 PSA 091 001 Wer im Schutz des Höchsten (Eljon) sitzt (wohnt), bleibt im Schatten des Allmächtigen (Schaddai). 019 PSA 091 002 Ich sage zu JHWH: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn. 019 PSA 093 001 JHWH ist König (herrscht)! Mit Hoheit hat er sich (ist er) bekleidet; bekleidet hat sich JHWH, [mit] Macht (Stärke) hat er sich umgürtet. Ja (auch), fest [gegründet] ist (steht) die Welt (der Weltenkreis) nichts erschüttert sie (sie wird niemals/nicht wanken). 019 PSA 093 002 Dein Thron steht fest von Anfang (damals) [an] von (seit) Ewigkeit [bist] du. 019 PSA 093 003 Es erheben (haben erhoben) (sich) ([die]) Fluten (Ströme), JHWH, es erheben (haben erhoben) ([die]) Fluten (Ströme) ihre Stimme (ihren Klang), es {werden} erheben ([die]) Fluten (Ströme) ihr Brausen (Tosen). 019 PSA 093 004 Mehr als die Klänge (Stimmen) von vielen (großen) Gewässern (Wassern), gewaltiger (majestätischer, mächtiger) als die Wogen (das Brechen, die Brandung, die Brecher) des Meeres [ist] gewaltig (majestätisch, mächtig) (gewaltig (er) [ist]) JHWH in der Höhe. 019 PSA 093 005 Deine Ordnungen (Gesetze, Weisungen) stehen sehr fest; lieblich ist dein Haus Heiligkeit, JHWH, für die Länge der Tage (für alle Zeit). 019 PSA 094 001 Gott der Rache (der rächt, Vergeltung) JHWH, Gott der Rache (rächt, Vergeltung) erscheine (leuchte auf)! 019 PSA 094 002 Erhebe dich, Richter der Erde, zahle zurück (vergelte, gib) den Stolzen ihren Lohn. 019 PSA 094 003 Wie lange noch (Bis wann) sollen die Gottlosen, JHWH wie lange noch (bis wann) sollen die Gottlosen [noch] jubeln (prahlen)? 019 PSA 094 004 und so trotzig reden und alle Übeltäter prahlen? 019 PSA 094 005 Gott, sie zerstören (machen) dein Volk (kaputt). 019 PSA 094 006 Sie töten Witwen (Frauen) und Fremde. Sie töten (Und) auch die Kinder 019 PSA 094 007 Und sie sagen: „Gott sieht es nicht (und Gott will es nicht sehen).“ 019 PSA 094 008 Aber vielleicht sieht Gott doch Alles? 019 PSA 094 009 Wenn Gott uns Ohren gemacht hat, kann er auch hören. Und wenn Gott uns Augen gemacht hat, kann er auch sehen. 019 PSA 094 010 Der die Heiden züchtigt, sollte der nicht strafen, Wenn Gott Alles gemacht hat, was wir wissen, dann weiss er das auch. 019 PSA 094 011 Gott kennt uns ganz genau. 019 PSA 097 001 JHWH ist König (herrscht als König). Die Erde soll jubeln! Die großen (vielen) Inseln sollen sich freuen! 019 PSA 100 001 Ein Psalm (begleitetes Lied) zum Dank (zum Dankopfer, zum Dankgottesdienst, Preis, Lob, Wechselgesang?). Jubelt (schreit vor Freude) (über) JHWH zu, du ganze Erde (du ganzes Land)! 019 PSA 100 002 Dient (feiert Gottesdienst, feiert, verehrt) JHWH in Freude (Fröhlichkeit, Lustigkeit) kommt (hinein) vor ihn (in seine Wohnung, in sein Heiligtum) in Freudengeschrei (Freudenliedern) 019 PSA 100 003 Erkennt (Bekennt), dass (: Wahrlich!, denn) JHWH Gott ist! Er hat uns erschaffen, sein sind wir (und nicht wir) [wir sind] sein Volk und die Herde seiner Weide. 019 PSA 100 004 Kommt (hinein) durch seine Tore (die Tore seiner Wohnung/seines Heiligtums) mit Danklied (Dankopfer, Loblied)! [Kommt (hinein)] in seine Höfe (die Höfe seiner Wohnung/seines Heiligtums) mit Lobgesang (Lobpreis)! Preist ihn, lobsingt (segnet) seinem Namen (ihm)! 019 PSA 100 005 {Ja! (Denn)} JHWH ist gut! Für immer ist (währt) seine Huld und von Generation zu Generation ist (währt) seine Treue (Verlässlichkeit)! 019 PSA 104 001 ' ([Von (für, nach Art von) David]) ' Preise, meine Seele, JHWH! JHWH, mein Gott, [du bist] ([ist]) sehr groß! Du bist bekleidet (hast dich bekleidet) mit Majestät und Herrlichkeit (majestätischer Herrlichkeit/Pracht), 019 PSA 104 002 [Bist] mit Licht wie mit einem Mantel umhüllt (verhüllt, ein Eingehüllter), [Oh, du] [bists], der den Himmel wie eine Zeltdecke ausspannte (bist ausspannend), 019 PSA 104 003 [Bist] der, der bälkte (zimmerte) im (mit) Wasser ein Obergemach [Bist] der, der dort Wolken [als] seinen Wagen (sein Fahrzeug) [hat], [Bist] der, der sich fortbewegt (bist [dich] fortbewegend) auf den Flügeln des Windes, 019 PSA 104 004 [Bists], der macht (bist machend) zu seinen Boten Winde (seine Boten zu Winden), Zu seinen Dienern (Seine Diener [sind]) flammendes Feuer (Flamme [und] Feuer), 019 PSA 104 005 [Bists,] der gründete (bist gründend, er gründete) die Erde auf ihre Fundamente, Damit sie nicht wanken wird auf immer und ewig. 019 PSA 104 006 Das Urmeer bedecktest du wie mit einem Gewand. Auf (über) den Bergen sollten Wasser stehen (sich stellen): 019 PSA 104 007 Vor deinem Schelten mussten (sollten) sie fliehen, Vor dem Klang deines Donnerns (deiner donnernden Stimme) mussten (sollten) sie fortlaufen, 019 PSA 104 008 Mussten (sollten) hinaufziehen [auf] Berge, Mussten (sollten) hinabsteigen [in] TälerZum Ort, den du ihnen gegründet hast. 019 PSA 104 009 [Die] Grenze, [die] du gesetzt hast, dürfen sie nicht übertreten, Dürfen nicht zurückkehren, um die Erde zu bedecken (dürfen die Erde nicht wieder bedecken). 019 PSA 104 010 [Oh, du] [bist] der, der entsendet Quellen in Wadis – Sie sollen (müssen) zwischen [den] Bergen fließen (gehen), 019 PSA 104 011 Sollen (müssen) alle wilden Tiere (alle Tiere dessen vom Berge) tränken, Es sollen [selbst] die Wildesel ihren Durst brechen können (sollen/müssen stillen). 019 PSA 104 012 Über ihnen wohnt das Gevögel des Himmels, Von zwischen den Felsen (Zweigen) geben sie [ihre] Stimme –, 019 PSA 104 013 [Bists,] der tränkt die Berge von seinen Obergemächern: Von der Frucht deiner Werke (deines Arbeitens) soll die Erde sitt (satt) werden. 019 PSA 104 014 [Bists,] der sprossen lässt das Gras für ViehUnd Pflanzen zum Nutzen (für den Ackerbau) der Menschen: Damit [dieser] Brot aus der Erde hervorbringe (um hervorzubringen...), 019 PSA 104 015 Soll Menschenherzen Wein erfreuen; Damit ihr Gesicht von Öl glänzt (mehr glänzt als Öl), Soll Menschenherzen Brot (Nahrung) stärken. 019 PSA 104 016 Es sollen sitt werden (sättigen) die Bäume des Feldes (JHWH s), Die Libanon-zedern, die er gepflanzt hat. 019 PSA 104 017 Dort (, auf denen) sollen Vöglein nisten, Der Habicht (Storch?, Reiher?) in ihren Wipfeln (auf Zypressen) sein Haus [haben]. 019 PSA 104 018 Die hohen Berge [sollen] den Steinböcken [gehören], Die Felsen den Klippdachsen Zuflucht [sein]. 019 PSA 104 019 Er machte den Mond für Festzeiten, Die Sonne kennt ihren Untergang. 019 PSA 104 020 Du willst Finsternis setzen, Es soll Nacht werden, In ihr sollen alle Waldtiere schleichen (pirschen): 019 PSA 104 021 Die Junglöwen brüllen nach Beute, Um zu fordern von Gott ihre Speise. 019 PSA 104 022 Die Sonne soll scheinen, Sie sollen sich sammeln und in ihre Höhlen legen. 019 PSA 104 023 Der Mensch soll an sein Werk gehenUnd an seine Arbeit bis zum Abend. 019 PSA 104 024 Wie zahlreich (groß) [sind] deine Werke, JHWH! Sie alle hast du mit Weisheit gemacht! Voll ist die Erde mit seinem Besitz, 019 PSA 104 025 So auch das Meer: (Dies – das Meer – [ist], dort [ist] das Meer:) groß und weit {die Seiten}: Dort [gibt es] Gewürm ohne Zahl, Kleine Tiere und große. 019 PSA 104 026 Dort schwimmen Schiffe, (schwimmen dort gleich Schiffen.) [Schwimmt der] Leviathan, den du gebildet, um mit ihm Spaß zu haben (damit er darinnen Spaß habe). 019 PSA 104 027 Sie alle warten auf dich, dass du [ihnen] gibst Nahrung zur rechten Zeit. 019 PSA 104 028 Du gibst ihnen (Gibst du ihnen, ...) [Nahrung], sie sammeln [sie]. Du öffnest deine Hand (Öffnest du deine Hand, ...), sie werden gesättigt mit Gutem. 019 PSA 104 029 Du verbirgst dein Gesicht (verbirgst du dein Gesicht, ...), sie werden vernichtet (erschrecken), Du nimmst ihren Atem (Geist), sie sterben (hauchen aus) Und zu ihrem Staub kehren sie zurück. 019 PSA 104 030 Du sendest deinen Atem (Geist) aus, sie werden geschaffen; Du erneuerst das Gesicht (die Oberfläche) der Erde. 019 PSA 104 031 Es währe die Herrlichkeit (Pracht) JHWH s auf ewig, Es freue sich JHWH über seine Werke! 019 PSA 104 032 Der auf die Erde blickt, so dass sie bebt, Er rührt die Berge an, sie rauchen. 019 PSA 104 033 Ich will singen JHWH mein [ganzes] Leben, ich will lobsingen meinem Gott meine [ganze] Dauer, 019 PSA 104 034 Möge ihm angenehm sein meine Rede (mein Sinnen), Ich will mich freuen über JHWH! 019 PSA 104 035 Es mögen (werden) schwinden Sünder von der ErdeUnd Frevler, von Dauer [mögen (werden)] sie nicht [sein]. Preise, meine Seele, JHWH! –Hallelujah (Preist Jah!, Preist JHWH!)! 019 PSA 109 004 Für meine Liebe feinden (klagen sie mich an) sie mich an. Aber ich [bin] Gebet (Bittgebet, Anrufung). 019 PSA 109 005 {Und} sie legen auf mich Böses statt (für) Gutes – {und} Hass (Feindschaft) statt (für) meiner Liebe: 019 PSA 109 006 Übergebe ihn (bestelle für ihn) einem Gottlosen (Frevler)! Und ein Ankläger (Widersacher, Gegner) soll stehen auf seiner rechten Seite (zu seiner Rechten). 019 PSA 109 007 Während er gerichtet wird (den/einen Rechtsstreit führt), soll er herausgehen (hervorgehen) [als] ein Gottloser (Frevler), und sein Gebet (Bittgebet, Anrufung) soll werden zur Sünde. 019 PSA 110 001 Von (Für; [Über den neuen]) David. Ein Psalm (begleitetes Lied). Spruch JHWH s für meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße. 019 PSA 110 002 Den Stab deiner Macht (deinen machtvollen Stab) wird JHWH aus Zion ausstrecken, herrsche inmitten deiner Feinde. 019 PSA 110 003 Dein Volk ist Bereitwilligkeit am Tage deiner Macht. In heiliger Pracht aus dem Schoß der Morgenröte der Tau deiner Jugend ist dein. 019 PSA 110 004 Geschworen hat JHWH und es gereut ihn nicht: Du bist Priester in Ewigkeit (für immer) nach der Weise Melchisedeks (des gerechten Königs?). 019 PSA 110 005 Der Herr/ JHWH zu deiner Rechten zerschmettert Könige am Tag seines Zorns. 019 PSA 110 006 Er richtet unter den Völkern, er füllt Leichen. Er zerschmettert das Haupt auf der weiten Erde. 019 PSA 110 007 Auf dem Weg trinkt er aus dem Bach, darum hebt er das Haupt. 019 PSA 117 001 Lobt JHWH, alle Völker! Preist (ehrt) ihn, alle Stämme (Ethnien, Geschlechter), 019 PSA 117 002 denn mächtig (groß) ist uns zugunsten seine Güte (Gnade, Liebe, Gewogenheit), und JHWH s Treue (Beständigkeit, Zuverlässigkeit) hat ewig Bestand ([bleibt] für immer). Halleluja (Lobt Jah)! 019 PSA 118 001 Preist JHWH, denn er ist gut, ewig währt seine Treue. 019 PSA 118 002 Es spreche Israel: Ewig währt seine Treue. 019 PSA 118 003 Es spreche das Haus Aaron: Ewig währt seine Treue. 019 PSA 118 004 Sprechen sollen, die JHWH fürchten: Ewig währt seine Treue. 019 PSA 118 005 Aus der Bedrängnis rief ich zu JHWH, JHWH erhörte mich in weitem Raum. 019 PSA 118 006 JHWH ist für mich, ich fürchte mich nicht. Was könnten die Menschen mir antun? 019 PSA 118 007 JHWH ist für mich als mein Helfer, weiden wird sich mein Blick an denen, die mich hassen. 019 PSA 118 008 Besser ist es, bei JHWH Zuflucht zu suchen, als Menschen zu vertrauen. 019 PSA 118 009 Besser ist es, bei JHWH Zuflucht zu suchen, als Fürsten zu vertrauen. 019 PSA 118 010 Alle Völker umringen mich, im Namen JHWH s aber wehre ich sie ab. 019 PSA 118 011 Sie umkreisen, sie umringen mich, im Namen JHWH s aber wehre ich sie ab. 019 PSA 118 012 Wie Bienen umkreisen sie mich; wie ein Dornenfeuer verlöschen sie, im Namen JHWH s wehre ich sie ab. 019 PSA 118 013 Du hast mich hart gestoßen zu fallen, JHWH aber hat mir geholfen. 019 PSA 118 014 Meine Kraft und meine Stärke ist JHWH, und er wurde mir zur Rettung. 019 PSA 118 015 Klang des Jubels und der Rettung ist in den Zelten der Gerechten. Es macht Kraft (Heil; Gewaltiges) die Rechte (rechte Hand) JHWH s. 019 PSA 118 016 Die Rechte (rechte Hand) JHWH s erhöht, es macht Kraft (Heil; Gewaltiges) die Rechte (rechte Hand) JHWH s. 019 PSA 118 017 Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten JHWH s verkünden. 019 PSA 118 018 JHWH hat mich stark zurechtgewiesen, dem Tod aber nicht preisgegeben. 019 PSA 118 019 Macht (Tut) mir auf die Tore der Gerechtigkeit. Ich will durch sie einziehen, um JHWH zu danken. 019 PSA 118 020 Dies ist das Tor JHWH s, die Gerechten ziehen hier ein. 019 PSA 118 021 Ich will dir danken, denn du hast mir geantwortet und bist für mich zur Rettung geworden. 019 PSA 118 022 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. 019 PSA 118 023 Durch JHWH ist es geschehen, wunderbar ist es in unseren Augen. 019 PSA 118 024 Dies ist der Tag, den JHWH gemacht hat, wir wollen jauchzen und uns an ihm freuen! 019 PSA 118 025 Ach JHWH, hilf! Ach JHWH, lass gelingen! 019 PSA 118 026 Gesegnet sei, wer kommt im Namen JHWH s. Wir segnen euch vom Haus JHWHs. 019 PSA 118 027 JHWH ist Gott, er gab uns Licht. Schmückt das Fest mit Zweigen bis zu den Hörnern des Altars! 019 PSA 118 028 Du bist mein Gott! Ich will dir danken, mein Gott, ich will dich erheben! 019 PSA 118 029 Preist JHWH, denn er ist gut, ewig währt seine Treue! 019 PSA 120 001 Ein Lied der Wallfahrten (großen Aufstiege, aufsteigenden Frauen) Zu JHWH rief (schrie; rufe) ich in (wegen) meiner Not (Elend) und er antwortete (antwortet). 019 PSA 120 002 JHWH, rette meine Person doch vor lügenden Lippen (Lippen der Lüge), vor einer täuschenden Zunge! 019 PSA 120 003 Was soll [man] dir geben und was soll [man] dir noch antun, [du] täuschende Zunge? 019 PSA 120 004 Die scharfen Pfeile eines Kriegers mit glühenden (brennenden) Kohlen aus Ginster! 019 PSA 120 005 Weh mir, denn ich lebe (habe gelebt) [als Ausländer in] Meschech, ich wohne (habe gewohnt) bei den Zelten von Kedar! 019 PSA 120 006 Lange (zu lange) hat meine Person bei (den) Friedensverächtern (Friedenshassern; Verächtern des Friedens) gewohnt (wohnt)! 019 PSA 120 007 Ich [liebe] Frieden (Harmonie; [bin] friedfertig), aber wenn ich spreche, [sind] sie für den Krieg ([bereit] zum Krieg). 019 PSA 126 001 Ein Wallfahrtslied. Als zurückführte JHWH die Gefangenen Zions, waren wir wie Träumende. 019 PSA 126 002 Da wurde voll Lachens unser Mund und unsere Zunge [voll] Jubels. Da sagen sie in (unter) den Völkern: Große Dinge hat getan JHWH mit diesen. 019 PSA 126 003 Es hat getan JHWH große Dinge mit uns. Wir sind freudig. 019 PSA 126 004 Kehre um (wende), JHWH, unser Gefängnis, wie die Ströme im Südland. 019 PSA 126 005 Die mit Tränen Säenden - mit Jubel werden sie ernten. 019 PSA 126 006 Er geht hin und weinend trägt er eine Saat-Tasche. Er kommt zurück mit Jubel tragend seine Garben. 019 PSA 131 001 Ein Wallfahrtslied (Stufenlied, Reiselied). Von (für, über, nach Art von) David. JHWH, mein Herz (ich) ist (war) nicht (nie) [mehr] anmaßend (hochmütig, hybrid), {und} meine Augen (ich) sind (waren) nicht (nie) [mehr] vermessen (stolz, hoffärtig, hoch erhoben) {und} ich gehe (ging) nicht (nie) [mehr] nach (gehe um mit, gehe in) [für mich zu] großen Zielen (Großem, großen Dingen) und für mich zu wunderbaren (für mich unmöglichen, zu schwierigen) Dingen. 019 PSA 131 002 Nein, nicht [mehr]! Sondern (Gewiss, wenn nicht) ich habe meine Seele (mich) besänftigt (beschwichtigt) und beruhigt: Wie ein entwöhntes Kind (ein Kleinkind, das Kleinkind) auf (auf [dem Schoß], auf [den Schultern]) seiner Mutter (mir, seiner Mutter), Wie ein solches entwöhntes Kind (Kleinkind, wie das Kind, das auf mir ist,) [ist] auf mir meine Seele. 019 PSA 131 003 Warte (hoffe) [auch du], Israel, auf JHWH - von nun an und für immer! 019 PSA 133 001 Ein Lied der Wallfahrten (großen Aufstiege, aufsteigenden Frauen). Von (Für) David. Siehe wie gut und wie schön es ist, wenn Brüder einträchtig zusammen (beieinander) wohnen (siedeln). 019 PSA 133 002 Wie gutes Öl auf dem Kopf (Haupt), das auf den Bart hinunter (herunter) fällt (läuft, rinnt), auf den Bart Aarons, der herunter (hinunter) fällt (läuft, wallt) auf den Saum (Mund) seiner Gewänder 019 PSA 133 003 Wie der Tau des Hermon, der herunter (hinunter) fällt (läuft, rinnt) auf die Berge Zions. Denn dort hin befiehlt JHWH den Segen, Leben bis in Ewigkeit (für immer). 019 PSA 134 001 Ein Lied der Wallfahrten (großen Aufstiege, aufsteigenden Frauen). Siehe (Wohlan, Auf), preiset (segnet, lobet) JHWH, alle Diener (Knechte, Sklaven) JHWH s, die im Haus JHWHs stehen (die Stehenden) in den Nächten. 019 PSA 134 002 Hebt eure Hände zum Heiligtum (in Heiligkeit) und preiset (segnet, lobet) JHWH. 019 PSA 134 003 JHWH möge dich segnen (preisen, loben) vom (aus) Zion, der Himmel und Erde gemacht hat. 019 PSA 138 001 Von (für, über, nach Art von) David. Ich will dich mit (von) meinem ganzem Herzen preisen (preise, werde preisen), gegenüber (vor) Göttern ([der] himmlischen Versammlung, Gott; in deinem Tempel) will ich ich dir lobsingen (ein Lob auf dich singen, dir musizieren; singe, werde singen)! 019 PSA 138 002 Ich will mich in Richtung (in) deines heiligen Tempels niederwerfen (beten, mich verbeugen; werfe mich nieder, werde mich niederwerfen) und deinen Namen (dich) für deine Liebe (Güte, Gnade, liebende Treue, Bundestreue) und {für deine} Treue (Verlässlichkeit, Ehrlichkeit) preisen (bekennen, danken; preise, werde preisen), denn (dass, ja) du hast dein Wort (Versprechen) noch über all dein Ansehen (Namen) hinaus bekannt gemacht (gerühmt, groß/erhaben gemacht; machst bekannt)! 019 PSA 138 003 Als (An [dem] Tag, [an dem]) ich gerufen habe (rufe), hast du mir geantwortet (antwortest du mir, hast du mich erhört), hast mich ermutigt (ermutigst) mit {meiner} Seelenkraft (hast mir in meiner Seele Kraft gegeben)! 019 PSA 138 004 Dich, JHWH, sollen (werden) alle Könige der Erde (des Landes) anerkennen (preisen, danken), wenn (weil) sie die Worte (Worte) [aus] deinem Mund gehört haben (hören), 019 PSA 138 005 und {sie sollen (werden)} von (auf) JHWH s Walten (Wegen) singen. Wie (denn, ja) groß [ist] JHWH s Herrlichkeit! 019 PSA 138 006 Obwohl (ja, denn), JHWH erhaben (erhöht) [ist], {und} nimmt er (sieht; wird wahrnehmen) den Unbedeutenden (Geringen, Niedrigen; Niedriges) wahr, doch (und, aber) den Wichtigen (Hochmütigen, Hohen; der Hohe) kennt (erkennt; wird kennen) (und [er ist] hoch, [aber] er kennt) er aus der Ferne (Entfernung; von fern). 019 PSA 138 007 Wenn (Auch wenn, obwohl) ich mitten in (durch) Gefahr (Schwierigkeiten, Bedrängnis, Gefahr) hineinlaufe (stecke, mich befinde; hineinlaufen werde), bewahrst du mein (erhältst du mich am; wirst/mögest du bewahren) Leben trotz der (Gegen die) Wut meiner Feinde! Du streckst deine [linke] Hand aus (wirst/mögest ausstrecken), und deine rechte Hand rettet mich (hilft mir; wird/möge mich retten)! 019 PSA 138 008 JHWH wird meine Sache führen (es für mich vollbringen, mich rächen; möge führen/führt meine Sache)! JHWH, deine Güte (Liebe, liebende Treue, Gnade, Bundestreue) [währt (reicht)] bis in Ewigkeit (ewig)! Die Werke (das Werk, Wirken) deiner Hände gib (Du wirst aufgeben; lass im Stich, lass ab von, lass fallen) niemals auf! 019 PSA 145 001 Ein Lobgesang. Von David. Ich will dich erheben, mein Gott, der König, und ich will preisen deinen Namen bis in alle Ewigkeit. 019 PSA 145 002 Den ganzen Tag über will ich dich preisen und ich will loben deinen Namen bis in alle Ewigkeit. 019 PSA 145 003 Groß ist JHWH und sehr zu loben und seine Größe ist nicht zu erforschen. 019 PSA 145 004 Generation für Generation wird deine Werke rühmen und deine Machttaten werden sie verkünden. 019 PSA 145 005 Reden sollen sie von der herrlichen Pracht deiner Majestät und deine Wunder will ich erzählen. 019 PSA 145 006 Und sie sollen sprechen von der Kraft deiner furchtbaren Taten und deine Größe will ich erzählen. 019 PSA 145 007 Das Gedächtnis deiner großen Güte sollen sie wecken und deine Gerechtigkeit werden sie jubelnd preisen. 019 PSA 145 008 Gnädig und barmherzig ist JHWH, langsam im Zorn und groß an Güte. 019 PSA 145 009 JHWH ist gut gegen alle und sein Erbarmen ist über alle seine Werke. 019 PSA 145 010 Es werden dich loben, JHWH, alle deine Werke und deine Frommen werden dich preisen. 019 PSA 145 011 Sie werden von der Herrlichkeit deines Reiches sprechen und von deinen Machttaten werden sie reden, 019 PSA 145 012 Um den Menschensöhnen seine Machttaten kundzutun und die prachtvolle Herrlichkeit seines Reiches. 019 PSA 145 013 Dein Reich ist ein Reich für alle Ewigkeit und deine Herrschaft dauert von allem Geschlecht zu Geschlecht. 019 PSA 145 014 JHWH ist ein Stützender für alle Fallenden, er ist ein Aufrichtender für alle Niedergebeugten. 019 PSA 145 015 Augen (von) allen warten auf dich und du gibst ihnen Speise zu seiner Zeit. 019 PSA 145 016 Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Wohlgefallen. 019 PSA 145 017 JHWH ist gerecht in allen seinen Wegen und treu in allen seinen Werken. 019 PSA 145 018 Nahe ist JHWH all denen, die ihn rufen, all denen die ihn in Wahrheit anrufen. 019 PSA 145 019 Er erfüllt das Verlangen von denen, die ihn fürchten. Ihr schreien hört er und er rettet sie. 019 PSA 145 020 JHWH bewahrt alle, die ihn lieben, aber alle Frevler vertilgt er. 019 PSA 145 021 Mein Mund soll das Lob JHWH aussprechen und alles Fleisch soll seinen heiligen Namen preisen bis in alle Ewigkeit. 019 PSA 146 001 Halleluja! (Lobt JH!) Meine Seele, lobe JHWH! 019 PSA 146 002 Ich will JHWH in meinem Leben loben. Ich will Gott singen, solange ich bin. 019 PSA 146 003 Vertraut nicht auf Fürsten und nicht auf einen Menschensohn, bei dem keine Hilfe ist. 019 PSA 146 004 Sein Geist geht aus. Er geht zurück zu seiner Erde. An dem Tag gehen seine Gedanken verloren. 019 PSA 146 005 Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung auf JHWH, seinem Gott, ist, 019 PSA 146 006 welcher Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der, der ewiglich Treue hält. 019 PSA 146 007 Einer, der Recht schafft denen, die bedrückt werden; einer, der Brot gibt denen, die Hunger haben. JHWH befreit die Gefesselten. 019 PSA 146 008 JHWH lässt Blinde sehen. JHWH richtet Gebeugte auf. JHWH liebt die Gerechten. 019 PSA 146 009 JHWH beschützt Fremde. Waise und Witwe richtet er wieder auf. Aber den Weg der Gottlosen krümmt er. 019 PSA 146 010 JHWH wird ewig König sein, dein Gott, Zion, von Generation zu Generation. Halleluja! (Lobt JH!) 019 PSA 149 001 Halleluja (Preist Jah, Preist JHWH)! Singt JHWH ein neues Lied, [singt] seinen Lob (-preis, Ruhm) in der Gemeinde (Truppe) der Getreuen (Frommen, Heiligen?) 019 PSA 149 002 Israel soll sich seines Schöpfers freuen, ob ihres Königs sollen Zion’s Söhne (Kinder) frohlocken (jubeln, jauchzen). 019 PSA 149 003 Sie sollen seinen Namen (ihn) preisen mit (im) Tanz (Reigen, Isisklapper?), mit Tamburin und Zither sollen sie ihm spielen, 019 PSA 149 004 Denn (Ja!, damit?) JHWH hat Wohlgefallen an seinem Volk, die (seine) Unterdrückten (Gebeugten, Niedrigen, Demütigen, Armen, Hilflosen, Duldern) schmückt (verherrlicht, krönt?) er mit ([seinem]) Sieg (Heil, Rettung). 019 PSA 149 005 Jauchzen sollen die Getreuen (Frommen, Heiligen ob [ihrer] Herrlichkeit (Herrlichen, Mächtigen), jubeln sollen sie auf ihren Lagern, 019 PSA 149 006 Loblieder (-preisungen, Rühmungen) Gottes (auf Gott) [sollen sein] in ihrer Kehle (ihrem Mund, singend) Und (gleich einem, (und) das ist) ein zweischneidiges (scharfes) Schwert [soll sein] in ihrer Hand, 019 PSA 149 007 auf dass er Rache übe (zum Ausüben von Rache) an den Völkern (Nationen), und Strafgericht (Züchtigung) an den Nationen (Völkern); 019 PSA 149 008 auf dass er binde (zum Binden) ihre Könige (Herrscher) mit Fesseln (Handschellen), und ihre Fürsten (Adeligen, Edlen, Beamten) mit eisernen Ketten (Fußketten); 019 PSA 149 009 auf dass er Gericht halte (spreche, zum Gericht-Halten, zum Halten von geschriebenen Recht) wie geschrieben [steht]. Er (Das) ist (bringt) Ehre (Herrlichkeit, Pracht, Ruhm, der Mächtige) seinen (für seine, seiner) Getreuen (Frommen). Halleluja (Preist Jah, Preist JHWH)! # # BOOK 020 PRO Proverbs Sprueche 020 PRO 002 009 Dann wirst du achten auf Recht (das Rechte, Gerechtigkeit) und Gesetz und Gerechtigkeit (Aufrichtigkeit) [und] alle guten Pfade. 020 PRO 002 010 Denn Weisheit komme in dein Herz und Erkenntnis sei deiner Seele angenehm (lieblich). 020 PRO 002 011 Klugheit (Gewandheit) schütze (bewahre) dich, Einsicht (Klugheit) bewahre (behüte) dich. 020 PRO 012 022 Ein Gräuel für JHWH sind die Lippen der Lüge, wer aber Treue übt, hat sein Wohlgefallen. 020 PRO 012 025 Sorge (Kummer, Furcht) im Herzen des Menschen (Mannes) drückt es nieder, aber ein gutes Wort erfreut es. 020 PRO 014 026 In der Furcht JHWH s ist starkes Vertrauen, auch für seine Söhne ist es Zuflucht. 020 PRO 014 027 Die Furcht JHWH s ist eine Quelle des Lebens um die Fallen des Todes zu meiden. 020 PRO 016 001 Beim Menschen [sind] Überlegungen des Herzens und von JHWH ist die Antwort der Zunge. 020 PRO 016 002 Alle Wege eines Mannes sind rein in seinen Augen, und JHWH prüft seinen Geist. 020 PRO 016 003 Befiehl (wälze auf) JHWH deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen. 020 PRO 016 004 Alles hat JHWH zu seinem Zweck gemacht, so auch den Gottlosen für den Tag des Unglücks. 020 PRO 016 006 Durch Gnade und Treue wird Schuld gesühnt und durch Furcht JHWH s weicht man vom Bösen. 020 PRO 016 007 Wenn JHWH Gefallen hat an den Wegen eines Mannes, lässt er seine Feinde mit ihm Frieden schließen. 020 PRO 016 009 Das Herz des Menschen plant seinen Weg und JHWH lenkt seinen Schritt. 020 PRO 016 014 Der Zorn des Königs [ist ein] Todesbote, aber ein weiser Mann deckt ihn zu. 020 PRO 016 020 Wer auf das Wort achtet, findet Gutes und glücklich der, der JHWH vertraut. 020 PRO 016 024 Freundliche Worte sind Honig, Süßes für die Seele und Heilmittel für das Gebein. 020 PRO 016 033 Im Gewand wird das Los geschüttelt und von JHWH ist alle seine Entscheidung. 020 PRO 019 021 Viele Gedanken sind im Herzen eines Mannes, aber der Rat JHWH s, er kommt zustande. 020 PRO 019 023 Die Furcht JHWH s [ist] zum Leben und gesättigt verbringt man die Nacht, wird nicht heimgesucht vom Bösen. 020 PRO 020 022 Sage nicht: Ich will Böses vergelten. Harre auf JHWH, er wird dir helfen. 020 PRO 020 024 Von JHWH sind die Schritte des Mannes und der Mensch, wie versteht er seinen Weg? 020 PRO 021 001 Wasserbäche [ist] das Herz eines Königs in der Hand JHWH s, wohin überall er es bewegt, folgt es. 020 PRO 021 030 [Es gibt] keine Weisheit und kein Verständnis und keinen Rat vor JHWH. 020 PRO 021 031 Ein Pferd wird gerüstet für den Tag des Krieges, aber von JHWH ist die Rettung. 020 PRO 024 012 Wenn du sagst: Siehe, jener weiß nichts von uns. Ist es nicht so: Der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf die Seele acht hat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun. 020 PRO 024 029 Sage nicht: Was er mir getan hat, so will ich ihm tun, will jedem vergelten nach seinem Tun. 020 PRO 025 021 Wenn dein Hasser Hunger hat, gib ihm Brot zu essen, und wenn er Durst, hat gib ihm Wasser zu trinken. 020 PRO 025 022 Denn glühende Kohlen häufst du auf sein Haupt und JHWH wird es dir vergelten. 020 PRO 026 027 Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, und wer einen Stein rollt, auf den fällt er zurück. 020 PRO 028 025 Die unbegrenzte Seele erregt Streit, wer aber auf JHWH vertraut, wird fett gemacht. 020 PRO 029 025 Furcht des Menschen stellt eine Falle, wer aber auf JHWH vetraut, ist in Sicherheit. 020 PRO 029 026 Viele suchen das Angesicht des Herrschers und von JHWH ist das Recht eines Mannes. # # BOOK 021 ECC Ecclesiastes Prediger 021 ECC 001 001 Worte des Kohelet, eines Sohnes Davids, eines Königs in Jerusalem: 021 ECC 001 002 Hauch, absoluter Hauch, pflegte Kohelet zu sagen, Hauch, absoluter Hauch, das alles ist Hauch. 021 ECC 001 003 Was bleibt dem Menschen übrig von all seinen Mühen, mit denen er sich abmüht unter der Sonne? 021 ECC 001 004 Ein Geschlecht geht und ein Geschlecht kommt, aber die Erde besteht für immer. 021 ECC 001 005 Die Sonne geht auf und die Sonne geht unter und zu ihrem Ort lechzt sie um dort [wieder] aufzugehen. 021 ECC 001 006 Er geht nach Süden und dreht sich nach Norden, drehend, drehend weht der Wind, kreisend kehrt er zurück, der Wind. 021 ECC 001 007 Alle Flüsse fließen ins Meer, aber das Meer wird nicht voll; an den Ort, an dem die Flüsse entspringen, dorthin kehren sie zurück, um [wieder] zu entspringen. 021 ECC 001 008 Alle Worte mühen sich ab, [doch] nicht kann jemand sprechen. Das Auge wird nicht satt vom Sehen, und das Ohr nicht gefüllt vom Hören. 021 ECC 001 009 Das, was geschah, das wird [wieder] geschehen, und das, was getan wurde, {das} wird wieder getan werden, und es gibt überhaupt nicht Neues unter der Sonne. 021 ECC 001 010 Gibt es eine Sache, von der man sagt: Siehe da, das ist neu? Das ist bereits geschehen in den Zeiten, die vor uns waren. 021 ECC 001 011 Es gibt keine Erinnerung an die Vorherigen und auch an die Nachfolgenden, die [noch] sein werden, wird es keine Erinnerung geben bei denen, die nach ihnen sein werden. 021 ECC 001 012 Ich, Kohelet, war König über Israel in Jerusalem. 021 ECC 001 013 Und ich richtete mein Herz darauf, zu untersuchen und zu erforschen in der Weisheit alles, was getan wird unter der Sonne. Solch schlechte Arbeit hat Gott den Menschenkindern gegeben, damit sie sich damit abmühen. 021 ECC 001 014 Ich sah all die Taten, die getan wurden unter der Sonne, und siehe, das alles ist Hauch und Haschen nach Wind. 021 ECC 001 015 Verbogenes kann nicht gerade sein, und Verlorenes kann nicht gezählt werden. 021 ECC 001 016 Das sprach ich in meinem Herzen: Siehe, ich habe die Weisheit vergrößert und vermehrt mehr als jeder, der vor mir über Jerusalem war (herrschte), und mein Herz hat gesehen (kennt) viel Weisheit und Wissen. 021 ECC 001 017 Und ich richtete mein Herz darauf, Weisheit zu erkennen und Tollheit und Torheit zu erkennen. Ich erkannte, dass auch das Streben nach Wind ist. 021 ECC 001 018 Denn wo viel Weisheit ist, ist viel Ärger, und wer Wissen vermehrt, vermehrt Sorge. 021 ECC 002 001 Da sprach ich in meinem Herzen: Auf geht’s, ich versuch’s mit Freude und genieße Gutes! Aber siehe, auch das ist Hauch. 021 ECC 002 002 Zum Lachen sagte ich: Du bist verrückt! Und zur Freude: Was machst (schaffst) du? 021 ECC 002 003 Ich beschloss in meinem Herzen, meinen Leib mit Wein zu laben währen das [mich] Herz leitet in Weisheit, und Torheit zu ergreifen bis ich sähe, was gut wäre für die Menschenkinder was sie tun unter dem Himmel, die Anzahl der Tage ihres Lebens. 021 ECC 002 004 Ich machte Taten groß: Ich bauten mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge, 021 ECC 002 005 ich machte mir Gärten und Parks, ich pflanzte in ihnen Bäume von jeder Frucht; 021 ECC 002 006 ich machte mir Teiche aus Wasser, um aus ihnen zu bewässern den Wald der sprießenden Bäume. 021 ECC 002 007 Ich kaufte Knechte und Mägde und hatte Hausgeborene, auch hatte ich eine größere Herde an Rindern und Schafen als jeder, der vor mir in Jerusalem war. 021 ECC 002 008 Ich sammelte mir auch Silber und Gold und Besitz von Königen und Ländern; ich machte mir Sänger und Sängerinnen und Vergnügen der Menschenkinder, jede Menge Frauen 021 ECC 002 009 und ich wurde mehr und mehr größer, als jeder, der vor mir in Jerusalem war, auch die Weisheit blieb bei mir. 021 ECC 002 010 Und alles, was meine Augen begehrten, verwehrte ich ihnen nicht und hielt von meinem Herzen keine der ganzen Freuden zurück, dass mein Herz fröhlich war von all seiner Mühe, und das war mein Anteil von all meinen Mühen 021 ECC 002 011 Und ich wandte mich all meinen Werken zu, die meine Hand geschaffen hatte, und die Mühen, die ich mich abmühte um zu schaffen, aber siehe, das alles war Hauch und Haschen nach Wind, und es gibt nichts, das über bleibt. 021 ECC 002 012 Und ich wandte mich um die Weisheit und die Tollheit und die Torheit zu betrachten, denn was [wird] der Mensch [tun], der nach dem König kommt? Das, was man schon getan hat. 021 ECC 002 013 Und ich sah, dass es einen Vorteil gibt der Weisheit gegenüber der Torheit wie des Lichts gegenüber der Finsternis: 021 ECC 002 014 Der Weise [hat] seine Augen im Kopf, aber der Tor geht in der Finsternis, aber ich merkte auch, dass ein [und dasselbe] Schicksal sie alle trifft. 021 ECC 002 015 Da sagte ich in meinem Herzen: Wenn das Schicksal des Toren auch mich ereilt, welchen Vorteil hat es dann, dass ich weise gewesen bin? Und ich sprach in meinem Herzen: Auch das ist Hauch. 021 ECC 002 016 Denn es gibt keine Erinnerung für immer, weder an die Weisen noch an die Toren, weil in den Tagen, die kommen, bereits das alles vergessen ist; und wie der Weise stirbt, so [auch] der Tor. 021 ECC 002 017 Und ich hasste das Leben, denn es war übel zu mir die Arbeit die getan wurde unter der Sonne, denn das alles war Hauch und Haschen nach Wind. 021 ECC 002 018 Und ich hasste all meine Arbeit, mit dem ich mich abmühte unter der Sonne, die ich dem Menschen hinterlasse, der nach mir sein wird. 021 ECC 002 019 Und wer weiß, ob er weise sein wird oder töricht? Aber er wird herrschen über all meine Werke, die ich mühevoll und weise getan habe unter der Sonne, auch das ist Hauch. 021 ECC 002 020 Da wandte ich um mein Herz verzweifeln zu lassen über all die Arbeit, mit der ich mich abgemüht hatte unter der Sonne. 021 ECC 002 021 Denn es gibt einen Menschen, der sich in Weisheit und Wissen und Können abgemüht hat und einem [anderen] Menschen, der sich nicht darin abgemüht hat, wird es als Erbteil gegeben werden, auch das ist Hauch und Haschen nach Wind. 021 ECC 002 022 Denn was bekommt der Mensch von all seiner Arbeit und dem Streben seines Herzens, mit der er sich abmüht unter der Sonne? 021 ECC 002 023 Denn alle seine Tage sind Leiden und Ärger ist seine Beschäftigung, auch bei Nacht ruht sein Herz nicht, auch das ist Hauch. 021 ECC 002 024 Nichts ist besser für den einen Menschen als dass er isst und trinkt und seine Seele Gutes sehen lässt bei seiner Arbeit. Auch dies sah ich, dass es aus der Hand Gottes kommt. 021 ECC 002 025 Denn wer kann essen und fröhlich sein ohne mich? 021 ECC 002 026 Denn dem Menschen, der gut vor ihm ist, gibt er Weisheit und Wissen und Freude, aber dem Sünder gibt er Arbeit, dass sammle und häufe, damit es dem vor Gott Guten gegeben werde. Auch das ist Hauch und Haschen nach Wind. 021 ECC 003 001 Für alles [gibt es] eine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel [hat] seine Zeit. 021 ECC 003 002 Zeit um zu gebären und Zeit, um zu sterben, Zeit um zu pflanzen und Zeit um gepflanztes auszureißen, 021 ECC 003 003 Zeit um zu töten und Zeit um zu heilen, Zeit um abzureißen und Zeit um zu bauen, 021 ECC 003 004 Zeit um zu weinen und Zeit um zu lachen, Zeit um zu klagen und Zeit um zu springen, 021 ECC 003 005 Zeit um Steine wegzuwerfen und Zeit um Steine zu sammeln, Zeit um zu umarmen und Zeit um Abstand zu nehmen vom Umarmen, 021 ECC 003 006 Zeit um zu suchen und Zeit um verloren gehen zu lassen, Zeit um aufzubewahren und Zeit um wegzuwerfen, 021 ECC 003 007 Zeit um zu zerreißen und Zeit um zu nähen, Zeit um zu schweigen und Zeit um zu reden, 021 ECC 003 008 Zeit um zu lieben und Zeit um zu Hassen, Zeit des Kriegs und Zeit des Friedens. 021 ECC 003 009 Was bleibt dem Schaffenden davon über, dass er sich abmüht? 021 ECC 003 010 Ich habe die Arbeit gesehen, die Gott den Menschenkindern gegeben hat, damit sie sich damit abmühen. 021 ECC 003 011 Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gegeben, nur kann der Mensch das Werk nicht verstehen, das Gott von Anfang bis Ende getan hat. 021 ECC 003 012 Da merkte ich, dass es nichts Besseres gibt als diese: Fröhlich zu sein und Gutes zu tun in seinem Leben. 021 ECC 003 013 Aber jeder Mensch, der isst und trinkt und sieht Gutes bei all seinen Mühen, das [ist] ein Geschenk Gottes. 021 ECC 003 014 Ich merkte, dass alles was Gott tut, das ist für immer, zu ihm ist nichts hinzuzufügen noch von ihm wegzunehmen, und Gott tut [das/so], dass man sich vor ihm fürchtet. 021 ECC 003 015 Was geschieht, das [gab es] bereits, und was zu geschehen bestimmt ist, ist bereits geschehen, und Gott sucht nach dem Verschwunden. 021 ECC 003 016 Und weiter sah ich unter der Sonne Orte des Gerichts, dort [war] Unrecht, und Stätten der Gerechtigkeit, und dort [war] Ungerechtigkeit. 021 ECC 003 017 Ich sprach in meinem Herzen: Die Gerechten und die Ungerechten wird Gott richten, denn es gibt eine Zeit für jedes Vorhaben und jedes Tun dort. 021 ECC 003 018 Ich sprach in meinem Herzen: Wegen der Menschenkinder prüft Gott sie, damit sie selbst an sich sehen, dass sie wie Vieh sind. 021 ECC 003 019 Denn das Schicksal der Menschenkinder und das Schicksal des Viehs ist ein [und dasselbe] Schicksal für sie: Wie der eine Tod, so [ist] auch jener Tod, und es ist ein [und derselbe] Atem bei allen, und es gibt keinen Vorzug des Menschen vor dem Vieh, denn alles ist Hauch. 021 ECC 003 020 Alles geht an einen Ort, das alles ist aus Staub entstanden und das alles wird wieder zu Staub. 021 ECC 003 021 Wer weiß, ob der Atem des Menschen nach oben aufsteigt und der Atem des Viehs unter die Erde absteigt? 021 ECC 003 022 Und ich sah, dass es nichts Besseres gibt, als dass der Mensch fröhlich ist bei seiner Arbeit, denn das ist sein Anteil. Denn wer könnte ihn dazu bringen zu sehen, was nach ihm sein wird? 021 ECC 004 001 Und ich wandte mich um und sah auf all die Gewalttaten, die getan werden unter der Sonne, und siehe, [da waren] Tränen der Unterdrückten, und es gab keinen, der sie tröstete; und die Hand ihrer Unterdrücker war so mächtig, dass es keinen gab, der sie tröstete. 021 ECC 004 002 Und ich pries die Toten, die bereits gestorben waren, mehr als die Lebendigen, die noch ihre Leben haben. 021 ECC 004 003 Und besser als diese beiden [ist], wer noch nicht gewesen ist, der die üble Arbeit noch nicht gesehen hat (kennt), die unter der Sonne getan wird. 021 ECC 004 004 Und ich sah auf all die Mühen und all die Tüchtigkeit bei der Arbeit, dass es Eifersucht eines Menschen gegen seinen Nächsten ist. Auch das ist Hauch und Haschen nach Wind. 021 ECC 004 005 Der Tor legt seine Hände ineinander und isst sein eigenes Fleisch. 021 ECC 004 006 Besser eine Handvoll Ruhe als beide Hände voll Arbeit und Haschen nach Wind. 021 ECC 004 007 Und ich wandte mich um und sah Hauch unter der Sonne: 021 ECC 004 008 Es gibt einen, der hat keinen zweiten, auch kein Kind, und einen Bruder hat er nicht. Kein Ende hat all seine Mühe, auch seine Augen werden nicht satt am Reichtum. Für wen mühe ich mich ab lass meine Seele zu kurz kommen an Gutem? Auch das ist Hauch und eine üble Beschäftigung. 021 ECC 004 009 Die Zwei sind besser als der einzelne, denn es gibt für sie einen guten Lohn für ihre Mühen. 021 ECC 004 010 Denn wenn sie fallen, richtet einer seinen Gefährten auf, aber wehe dem Einzelnen, der fällt, denn es gibt keinen zweiten, um ihn aufzurichten. 021 ECC 004 011 Auch wenn zwei schlafen, wärmen sie sich, aber wie soll der einzelne warm werden? 021 ECC 004 012 Und wenn einer den einzelnen überwältigt, die Zwei [können] ihm widerstehen, und ein dreifacher Strick wird nicht schnell zerrissen. 021 ECC 004 013 Besser ein Junge arm aber weise, als ein König, alt aber töricht, der immer noch nicht weiß, sich warnen zu lassen. 021 ECC 004 014 Denn während aus dem Gefängnis einer heraus kommt, um König zu sein, sogleich verarmt einer, der unter seiner Königsherrschaft geboren wurde. 021 ECC 004 015 Ich habe alle Lebenden gesehen, die unter der Sonne umherlaufen, mit dem zweiten Jungen, der an jenes Stelle treten sollte. 021 ECC 004 016 Es gab kein Ende des ganzen Volkes, all die, die vor ihrem (seinem?) Angesicht waren, auch die danach kamen, freuten sich nicht über ihn. Hüte deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst, und trete heran, um zu hören, als wenn die Toren Opfer geben, denn sie wissen nicht, dass sie böse handeln. 021 ECC 005 001 Sei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht darin, ein Wort vor Gott herauszubringen, denn Gott ist im Himmel und du bist auf der Erde, deshalb lass deine Worte sein wenige. 021 ECC 005 002 Denn es kommt der Traum bei viel Arbeit, und ein Tor [macht] mit vielen Worten Lärm. 021 ECC 005 003 Wenn du Gott einen Schwur schwörst, zögere nicht, es einzuhalten, denn es gibt kein Gefallen für die Toren; das was du schwörst, halte ein! 021 ECC 005 004 Besser, dass du nicht schwörst, als dass du schwörst und es nicht einhältst. 021 ECC 005 005 Gestatte deinem Mund nicht, dass er dein Fleisch sündigen lässt, und sprich nicht vor dem Engel: ja das war ein Versehen. Warum zürnt Gott [dann] über deine Stimme und zerstört die Arbeit deiner Hände? 021 ECC 005 006 Denn viele Träume vermehren auch Hauche und Worte, darum fürchte Gott! 021 ECC 005 007 Wenn du Unterdrückung siehst und Raub von Gerechtigkeit im Lande, wundere dich nicht über den Gefallen, wenn ein Hoher einen Höheren schützt und noch höhere über ihnen. 021 ECC 005 008 Und das, was der Erde bei all dem über bleibt ist dies: Ein König, um das Feld zu bestellen. 021 ECC 005 009 Wer Geld liebt, wird des Geldes nicht satt, und wer den Luxus liebt, nicht der Produkte; auch das ist Hauch. 021 ECC 005 010 Indem sich der Wohlstand vermehrt, mehren sich auch die, die ihn verzehren, und welchen Nutzen hat sein Besitzer, außer einem Blick seiner Augen? 021 ECC 005 011 Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel isst, aber der Überfluss lässt den Reichen weder ruhen noch schlafen. 021 ECC 005 012 Es gibt ein böses Übel, das ich gesehen hab unter der Sonne: Reichtum, aufbewahrt von seinem Besitzer zu seinem Unglück. 021 ECC 005 013 Und geht solch ein Reichtum durch eine unglückliche Begebenheit verloren, und ist ein Sohn gezeugt worden, ist überhaupt nichts in dessen Hand. 021 ECC 005 014 Wie er nackt aus dem Bauch seiner Mutter herausgekommen ist, so kehrt er zurück indem er geht wie er gekommen ist, und überhaupt nichts nimmt er mit von der Mühe seiner Hand wenn er geht. 021 ECC 005 015 Und auch das ist eine böses Übel, ganz genau wie er gekommen ist, so wird gehen, und was bleibt dem übrig, der auf Wind hin gearbeitet hat? 021 ECC 005 016 Auch isst er all seine Tage in der Dunkelheit und hat viel Ärger, Krankheit und Zorn. 021 ECC 005 017 Siehe, was ich Gutes gesehen habe, das schön ist: Zu essen und zu trinken und Gutes zu sehen bei all seiner Mühe, die man tut unter der Sonne die Zahl seiner Lebenstage, die ihm Gott gegeben hat, denn das ist sein Anteil. 021 ECC 005 018 Auch jeder Mensch, dem Gott Reichtum und Güter gegeben hat und die Macht, davon zu genießen und sich seinen Anteil zu nehmen und sich zu freuen bei seiner Mühe, das ist ein Geschenk Gottes. 021 ECC 005 019 Denn er denkt nicht viel an seine Lebenstage, weil Gott ihn mit der Freude seines Herzens beschäftigt. 021 ECC 006 001 Es gibt ein Übel, das ich gesehen habe unter Sonne, und es ist mächtig auf dem Menschen: 021 ECC 006 002 Jemand, dem Gott Reichtum und Güter und Ehre gibt, und nichts fehlt ihm hinsichtlich seiner Seele von allem, was er begehrt, aber ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, denn jemand fremdes genießt es. Das ist Hauch und ein böses Übel. 021 ECC 006 003 Wenn jemand Hundert zeugt und viele Jahre lebt und die Tage seiner Jahre viele werden, aber seine Seele nicht satt wird vom Guten und auch sein Grab nicht wird für ihn, sage ich: Eine Fehlgeburt ist besser [dran] als er. 021 ECC 006 004 Denn im Hauch kommt sie und in der Finsternis geht sie, und in der Finsternis bleibt ihr Name verhüllt. 021 ECC 006 005 Auch die Sonne hat sie nicht gesehen, und kennt sich nicht. Diese hat mehr Ruhe als jener. 021 ECC 006 006 Und wenn zweimal tausend Jahre lebt, aber Gutes nicht gesehen hat, geht nicht das alles an einen (denselben) Ort? 021 ECC 006 007 Alle Mühe des Menschen ist für seinen Mund, aber die Seele (sein Appetit) wird davon auch nicht satt (gestillt). 021 ECC 006 008 Denn was bleibt dem Weisen mehr übrig als dem Toren? Was dem Armen der zu laufen weiß vor den Lebenden? 021 ECC 006 009 Besser die Sicht der Augen als das Umhergehen der Seele (Begierde), auch das ist Hauch und Haschen nach Wind! 021 ECC 006 010 Was geschieht ist bereits bei seinem Namen gerufen/genannt, und es ist bekannt, was ein Mensch, und nicht kann er rechten mit dem, der stärker ist als er. 021 ECC 006 011 Denn es gibt viele Worte, die den Hauch vermehren, was bleibt übrig für den Menschen? 021 ECC 006 012 Denn wer weiß, was gut ist für den Menschen im Leben, in der Menge der Tage seines vergänglichen Lebens, die [Tage] sind wie der Schatten, denn wer kann dem Menschen erzählen, was nach ihm sein wird unter der Sonne? 021 ECC 009 001 Denn dieses alles habe ich in mein Herz gegeben und dieses alles überprüft: Die Gerechten und die Weisen und ihre Werke sind in Gottes Hand. Auch Liebe, auch Hass; der Mensch kennt sie nicht. Alles geht ihnen voraus. 021 ECC 009 002 Alles ist wie alles. Es ist ein Geschick für den Gerechten und für den Frevler, für den Guten und für den Reinen und für den Unreinen und für den, der opfert und für den, der nicht opfert. Wie dem Guten, so dem Sünder, der Schwörende wie der, der sich vor Eiden fürchtet. 021 ECC 009 003 Dies ist ein Übel in allem, was geschieht unter der Sonne, dass ein Geschick für alle ist. Und auch das Herz der Menschen ist voll von Bösem, und Irsinn ist in ihren Herzen in ihrem Leben. Und danach bei den Toten. 021 ECC 009 004 Denn wer noch zu den Lebenden gehört, für den ist Hoffnung. Denn ein lebender Hund, er ist besser als ein toter Löwe. 021 ECC 009 005 Denn die Lebenden erkennen, dass sie sterben werden. Aber die Toten erkennen nichts. Und es bleibt ihnen nichts übrig, denn ihr Andenken ist vergessen. 021 ECC 009 006 Auch ihr Lieben, auch ihr Hassen, auch ihr Eifern ist bereits vorbei. Und keinen Anteil haben sie mehr an alldem, was unter der Sonne geschieht. 021 ECC 009 007 Geh, iss mit Freude dein Brot und trinke mit gutem Herzen deinen Wein. Denn längst hat Gott Wohlgefallen an deinem Tun. 021 ECC 009 008 Zu aller Zeit seien deine Kleider weiß und Öl auf deinem Kopf soll nicht fehlen. 021 ECC 009 009 Genieße das Leben mit einer Frau, die du liebst alle Tage deines vorbeihauchenden Lebens, dass er dir unter der Sonne gegeben hat, alle deine vorbeihauchenden Tage. Denn das ist dein Anteil am Leben und an der Arbeit, die du tust unter der Sonne. 021 ECC 009 010 Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue in deiner Kraft. Denn es gibt keine Werke und Berechnung und Wissen und Weisheit in der Unterwelt, in die du gehen wirst. 021 ECC 009 011 Wiederum habe ich mir unter der Sonne gedacht, dass nicht die Schnellen das Rennen machen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen Brot und auch die Verständigen Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen Beliebtheit, denn Zeit und Zufall treffen sie alle. 021 ECC 009 012 Denn auch kennt der Mensch seine Zeit nicht. Wie die Fische gefangen werden im bösen Netz und wie die Vögel gefangen werden in der Falle, so werden die Menschen sich verfangen zur bösen Zeit, wenn sie plötzlich über sie fällt. 021 ECC 009 013 Auch diese Weisheit sah ich unter der Sonne und groß war sie für mich: 021 ECC 009 014 Es war eine kleine Stadt und weniger Männer waren in ihr. Zu der kam ein großer König und umstellte sie und baute große Belagerungstürme gegen sie. 021 ECC 009 015 Und es fand sich in ihr ein armer, weiser Mann. Und er rettete die Stadt durch seine Weisheit. Aber kein Mensch erinnerte sich an diesen armen Mann. 021 ECC 009 016 Und ich sagte: Besser ist Weisheit als Stärke. Aber die Weisheit des Armen wird verachtet und seine Worte werden nicht gehört. 021 ECC 009 017 Worte der Weisen, die in Ruhe gehört werden sind besser als das Schreien des Herrschers unter den Dummen. 021 ECC 009 018 Weisheit ist besser als Kriegsgerät, aber ein Sünder verdirbt viel Gutes. 021 ECC 011 001 Wirf dein Brot auf die Wasseroberfläche, denn in vielen Tagen wirst du es finden. 021 ECC 011 002 Teile deinen Anteil durch sieben und durch acht, denn du weißt nicht, was böses geschehen wird auf der Erde. 021 ECC 011 003 Wenn die Wolken voll werden, entleeren sie den Regen auf die Erde, wenn ein Baum fällt nach Süden oder nach Norden – an dem Ort, wo der Baum hinfällt, da liegt er. 021 ECC 011 004 Wer auf den Wind achtet sät nicht und wer auf die Wolken blickt erntet nicht. 021 ECC 011 005 Gleich wie du nicht weißt, wie der Weg des Windes ist oder wie der Embryo (die Knochen) im Mutterleibe Gestalt annimmt, also kennst du nicht die Werke Gottes, der alles tut. 021 ECC 011 006 Am Morgen sähe deinen Samen und bis zum Abend lass deine Hand nicht ruhen, denn du weißt nicht, ob diese geraten werden oder jene, und wenn es beide zugleich sind, umso besser. 021 ECC 011 007 Das Licht ist süß und gut für die Augen ist es, die Sonne zu sehen. 021 ECC 011 008 Denn wenn der Mensch viele Jahre lebt und sich in ihnen freut, gedenkt er der Tage der Dunkelheit, denn viele werden es sein, alles, was kommt, ist Hauch. 021 ECC 011 009 Freue dich Jüngling in deiner Jugend und lass es deinem Herzen gut gehen in den Tagen deiner Jugendzeit, und gehe auf dem Weg deines Herzens und dem Blick deiner Augen; und wisse, dass Gott dich wegen all diesem vor Gericht bringen wird. 021 ECC 011 010 Entferne Ärger von deinem Herzen fern und halte Böses von deinem Leib, denn die Jugend und Dunkles Haar sind Hauch. # # BOOK 022 SOL Song of Solomon Hohelied 022 SOL 001 001 'Das Lied der Lieder, welche [sind] (welches [ist]) von (für, über, nach Art von) Salomon' t 022 SOL 001 002 ['Frau':] „Er küsse mich mit Küssen (mit einigen von den Küssen) seines Mundes! Oh!, (Denn) deine Liebkosungen [müssen] besser [sein] ([sind] besser) als Wein; 022 SOL 001 003 Als der Geruch [deiner] Öle (deiner Öle) [müssen sie] besser [sein] (An Geruch/zum Riechen [sind] [deine] Öle gut): Öl, [das] ausgegossen wird, ist dein Name (bist du selbst)! Darum lieben dich die jungen Frauen. 022 SOL 001 004 Zieh mich! Hinter dir wollen wir [ja alle] herrennen! Der König bringt mich in seine Zimmer! Wir wollen [ja alle] jubeln und uns freuen über dich, Wir wollen deine Liebkosung mehr als Wein preisen. Die Gerechten (mit Recht?) lieben dich.“ 022 SOL 001 005 ['Frau':] „Schwarz [bin] ich, aber [trotzdem] (und) schön, [oh] Töchter Jerusalems! Wie die Zelte Kedars, wie die Zelte Salomos! 022 SOL 001 006 Seht nicht auf mich herab, (Wollt ihr mich nicht ansehen...!?) weil ich so schwarz [bin], Weil die Sonne auf mich geblickt hat! Die Söhne meiner Mutter waren gegen mich entbrannt; Sie haben mich zur Hüterin der Weinberge gemacht -Meinen Weinberg, der mein [ist], habe ich nicht gehütet.“ 022 SOL 001 007 ['Frau':] „Sag mir, [du,] den meine Seele liebt, Wo du weiden wirst, Wo du lagern lassen wirst am Mittag, Damit ich nicht sein muss (werde) als Verschleierte (wie eine Wandernde) Bei [den] Herden deiner Gefährten!“ 022 SOL 001 008 ['Mann (Töchter Jerusalems) ':] „Wenn du es {dir} nicht wissen wirst, Schönste unter den Frauen, Folge {dir} den Spuren der SchafeUnd weide deine Zicklein (Brüste?) Bei den Zelten der Hirten!“ 022 SOL 001 009 ['Mann':] „Pferden (meinen Pferden, einer Stute, meiner Stute) vor den Wagen des PharaoVergleiche ich dich (mache ich dich gleich), meine Freundin! 022 SOL 001 010 Lieblich sind (wären) deine Wangen (Backen) zwischen den Ketten (in Zaumzeug), Dein Hals zwischen den Perlen. 022 SOL 001 011 Goldene Ketten (Goldenes Zaumzeug) will ich (wollen wir) dir machen [lassen], Mit Punkten aus Silber!“ 022 SOL 001 012 ['Frau':] „Solange (bis [dorthin], wo) der König auf seiner Couch [ist], Gibt meine Narde ihren Duft. 022 SOL 001 013 Ein Myrrhensäckchen [ist] mir mein Geliebter, Ruhend zwischen meinen Brüsten. 022 SOL 001 014 Eine Hennadolde [ist] mir mein GeliebterAus den Weinbergen von En-Gedi.“ 022 SOL 001 015 ['Mann':] „Siehe! (Fürwahr!), schön [bist du, (ist)] meine Freundin! Siehe! (Fürwahr!), schön [bist du (ist)]! Deine Augen [sind] Tauben ([wie die von] Tauben)!“ 022 SOL 001 016 ['Frau':] „Siehe (Fürwahr!), schön [bist du, (ist)] mein Geliebter; ja, lieblich; Ja, unser Bett [ist] grün: 022 SOL 001 017 Die Balken unseres Hauses (unserer Häuser) [sind] Zedern (Zedernholz), Unsere Täfelung (unser Balken) [sind] Zypressen (Zypressenholz).“ 022 SOL 002 001 ['Frau':] „Ich bin ([nur]) eine (die) Lilie in der Scharonebene, ([Nur]) eine (die) Iris (Lotusblume?) in den Tälern.“ 022 SOL 002 002 ['Mann':] „Wie eine Iris (Lotusblume?) unter {den} Disteln (Dornen), So [ist] meine Freundin unter den Töchtern.“ 022 SOL 002 003 ['Frau':] „Wie ein Aprikose [nbaum] unter {den} WaldbäumenSo [ist] mein Geliebter unter den Söhnen. In seinem Schatten erfreue ich mich (habe ich Lust) und sitze ichUnd seine Frucht [ist] süß an meinem Gaumen. 022 SOL 002 004 Er hat mich in das Haus des Weins gebracht, Und sein Banner über mir [ist] Liebe. 022 SOL 002 005 Unterstützt mich (Man unterstütze mich) mit {dem} Traubenkuchen, Stärkt mich (man stärke mich) mit {den} Aprikosen, Denn ich bin krank vor Liebe! 022 SOL 002 006 Seine Linke [sei] unter meinem KopfUnd seine Rechte umfasse mich! 022 SOL 002 007 Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, Bei den Gazellen oder bei den Hirschkühen des Feldes: Entfacht nicht und facht nicht an die Liebe (Stört nicht den Geschlechtsverkehr?), Bis es ihr gefällt (solange sie begehrt)!“ 022 SOL 002 008 ['Frau':] „[Das] Geräusch (Stimme, Horch!,) meines Geliebten! Siehe da, er kommt (Siehe, da kommt er)! Er springt über die Berge, Er hüpft über die Hügel - 022 SOL 002 009 Es gleicht mein Geliebter einer Gazelle (einer Schönen) Oder einem Hirschkitz! Siehe da, er steht (Siehe, jetzt steht er) hinter unserer Wand! Er schaut [hinein] von den Fenstern [her], Er späht (blüht) [hinein] von den Öffnungen [her]! 022 SOL 002 010 Mein Geliebter {antwortet und} sagt zu mir: ['Mann':]»Steh {dich} auf, meine Freundin, Meine Schöne, geh {dir}! 022 SOL 002 011 Denn {siehe} der Winter (die Regenzeit) ist [ja] vorübergegangen, Der Regen ist weitergezogen, {sich} fortgelaufen! 022 SOL 002 012 Die Blumen lassen sich sehen (zeigen sich, werden gesehen) auf dem Land, Die Zeit des Gesangs ist gekommenUnd die Stimme der Turteltaube lässt sich hören in unserem Land. 022 SOL 002 013 Der Feige [nbaum] würzt seine JungfeigenUnd die blühenden Weinstöcke geben Duft. Steh {dich} auf (Steh auf, geh), meine Freundin, Meine Schöne, geh {dir}! 022 SOL 002 014 Meine Taube in den Felsenspalten, Im Versteck der Terrasse (Steinwand) Lass mich deinen Anblick (deine Anblicke) sehen, Lass mich deine Stimme hören, Denn deine Stimme [ist] süßUnd dein Anblick lieblich! 022 SOL 002 015 Man hat für uns Füchse gefangen (Sie haben für uns Füchse gefangen; Fangt uns Füchse!; Fangt uns, ihr Füchse!), Kleine Füchse, Die Weinberge zerstören - [Daher] [steht] unser Weinberg (unsere Weinberge) [in] Blüte.« 022 SOL 002 016 ['Frau':] Mein Geliebter ist mein und ich bin sein, Der bei den Iriden weidet (der Iriden frisst? der bei den Iriden grast?). 022 SOL 002 017 Bis (Sobald) der Tag blästUnd die Schatten fliehen, Wende dich, gleiche, mein Geliebter, {dir} Einer Gazelle (einer Schönen) oder einem HirschkitzAuf den Duft -Bergen (den zerklüfteten Bergen, den trennenden Bergen, dem Bether-Gebirge).“ 022 SOL 003 001 ['Frau':] „Auf meinem Lager in den Nächten (in der Nacht) suchte ich (sehnte ich mich nach dem), Den meine Seele liebt (den ich liebe); Ich suchte ihn und (aber) fand ihn nicht. 022 SOL 003 002 [Da sagte ich mir:]»Ich will aufstehen und umhergehen in der Stadt, Auf den Straßen und auf den Plätzen! Ich will suchen, den meine Seele liebt (den ich liebe)!«Ich suchte ihn und (aber) fand ihn nicht. 022 SOL 003 003 Es fanden (ergriffen) mich die Wächter, Die in der Stadt umhergingen (Umhergehenden) [Ich fragte sie:]»Den meine Seele liebt (den ich liebe), habt ihr [ihn] gesehen?« 022 SOL 003 004 [Nur] Weniges [war's], dass ich an ihnen vorbeigegangen war, Bis dass ich fand (ergriff), den meine Seele liebt (den ich liebe). Ich packte ihn und wollte ihn nicht mehr los lassen, Bis dass ich ihn gebracht hätte ins Haus meiner MutterUnd in die Kammer meiner Gebärerin. 022 SOL 003 005 Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, Bei den Gazellen oder bei den Hirschkühen des Feldes: Entfacht nicht und facht nicht an die Liebe (Stört nicht den Geschlechtsverkehr?), Bis es ihr gefällt (solange sie begehrt)!“ 022 SOL 003 006 ['Jerusalemerinnen':] (['Frau']): „Wer [ist] diese, die hinaufzieht von (aus) der WüsteWie eine Säule (wie Säulen) aus Rauch, Duftender nach Myrrhe und Weihrauch (Rauch aus dem Räucherwerk von Myrrhe und Weihrauch) Als alle Pulver des Händlers (Duftend nach Myrrhe und Weihrauch, nach allen Pulvern des Händlers)!? 022 SOL 003 007 ['Jerusalemerinnen'] (['Frau':]) Siehe, das Bett (die Liegesänfte?) Salomos Sechzig Helden (Krieger, Männer) um esVon den Helden (Krieger, Männer) Israels: 022 SOL 003 008 Sie alle sind schwerterfahren (halten ein Schwert), Geübt im Kampf. Jeder [hat] sein Schwert an seiner HüfteGegen (wegen) nächtliche Schrecken. () 022 SOL 003 009 Eine Bettstatt (?, Sänfte) ließ sich machen (hat sich gemacht) der König SalomoAus Holz vom Libanon. 022 SOL 003 010 Ihre Säulen ließ er machen (hat er gemacht) silbern (aus Silber), Ihre Kopfstütze golden (aus Gold), Ihr Vorhang (Decke, Kissen, Sitz?) purpurn, Ihr Inneres [ist] ([war]) ausgelegt mit Leder (Liebe). {Von den} Töchter {n} Jerusalems, 022 SOL 003 011 kommet herausUnd schauet, Töchter Zions Auf König Salomo, Auf seine Krone, mit der ihn seine Mutter gekrönt hat Am Tag seiner Hochzeit, Am Tag der Freude seines Herzens!“ 022 SOL 008 006 Lege mich wie das Siegel (den Siegelring) auf dein Herz (an dein Innerstes) wie das Siegel (den Siegelring) an deinen Arm (deine Schulter, deine Stärke) denn stark (mächtig) wie der Tod [ist] die Liebe hart wie das Totenreich (die Unterwelt, die Sheol) [ist] die Leidenschaft (Eifersucht) Ihre Flammen sind Flammen eines Feuers eine Flamme Jahs. # # BOOK 023 ISA Isaiah Jesaja 023 ISA 001 021 Wie wurde zur Hure die zuverlässige (treue/beständige) Stadt. Sie war voll von Recht. Richtigkeit (Korrektheit) wohnte in ihr und jetzt Mörder. 023 ISA 001 022 Dein Silber ist zu Schlacke geworden und Dein Bier (Getränk) mit Wasser verfälscht (gepanscht/geschwächt). 023 ISA 001 023 Deine Obersten (Adeligen) sind abtrünnig (gesetzlos/fühlen sich nicht an das Gesetz gebunden) und Diebesgesellen und jeder liebt Bestechungsgeschenke und ist gierig (jagt) nach Bestechung [sgeld] (Vergütungen/„Boni“). Der Waise verschaffen sie kein Recht und der Rechtsstreit der Witwe kommt nicht zu ihnen. 023 ISA 001 024 Deshalb, Spruch des Herrn JHWH s der Heerscharen (Zebaot), des Starken Israels: Wehe, ich werde mir Genugtuung an denen verschaffen, die mich anfeinden und mich rächen an meinen Feinden. 023 ISA 001 025 Ich werde meine Hand gegen dich wenden (zurückbringen) und deine Schlacke verfeinern (ausschmelzen, reinigen) wie mit Pottasche und alle deine Schlacke wegnehmen. 023 ISA 001 026 Ich werde zurückbringen deine Richter wie in der ersten Zeit und deine Ratgeber wie am Anfang. Danach wird man dich Stadt der Gerechtigkeit nennen, treue Stadt. 023 ISA 004 001 Und sieben Frauen werden einen Mann festhalten (ergreifen, nötigen) an jeden Tag mit den Worten: „Wir [wollen weiterhin] unser [eigenes] Brot essen und unsere [eigenen] Kleider tragen, nur deinen Namen [wollen] wir tragen (mit deinem Namen nur rufen sie uns). Entferne [so] unsere Schande!“ 023 ISA 004 002 An jenem Tag wird der Sproß JHWH s zur Pracht (Zierde) und zur Herrlichkeit werden und und die Frucht des Landes zur Hoheit (zum Stolz) und Schmuck (Pracht) für die Entkommenen (Entronnenen) Israels. 023 ISA 004 003 Und es wird geschehen: Was Rest (Zurückgelassenes) ist in Zion und was übrig ist in Jerusalem, die wird man heilig nennen (heilig wird man zu ihnen sagen). Ein jeder wird aufgeschrieben bei denen die leben in Jerusalem. 023 ISA 004 004 Wenn der Herr abwäscht den Unrat der Töchter Zion und das Blut Jerusalems herausspült (wegspült) aus der Mittedurch den Geist des Rechts und den Geist der Säuberung 023 ISA 004 005 dann schafft (erschafft) JHWH auf dem gesamten Platz des Berges Zion und auf seinen Versammlungsstätten eine Wolke am Tag und Rauch und feuerscheinende (Glanz von Feuer) Lohe bei Nacht. Fürwahr, über aller Herrlichkeit wird ein Schutzdach sein. 023 ISA 004 006 Und es wird eine Hütte geben als Schatten am Tag und als Zuflucht (Obdach) vor Regen und Unwetter. 023 ISA 005 001 Ich will von meinem Geliebten singen, ein Lied meines Freundes von seinem Weinberg; einen Weinberg hatte mein Geliebter auf einem fruchtbaren (fetten) Berggipfel. 023 ISA 005 002 Und ich werde ihn umgraben, und ich werde ihn entsteinen und ich werde ihn bepflanzen mit edlen Trauben und er baute einen Turm in seine Mitte und haute auch einen Kelter in ihm aus und er wartete, dass er Weintrauben macht (trägt, bringt), aber er machte schlechte Trauben 023 ISA 005 003 Und nun, Bewohner Jerusalems und Mann Judas, richte doch zwischen mir und zwischen meinem Weinberg! 023 ISA 005 004 Was [ist] noch zu machen an (für) meinem Weinberg und habe ich nicht gemacht mit ihm? Warum habe ich gewartet, dass er Weintrauben macht (trägt, bringt), aber er machte schlechte Trauben? 023 ISA 005 005 Nun aber will ich euch kundtun (mitteilen), was ich mit meinem Weinberg machen werde! Wegnehmen seine Dornhecke (Umzäunung) und werde [ihn] niederbrennen (wegräumen), einreißen seine Mauer und werde [sie] zertreten. 023 ISA 006 001 Im Jahr des Todes des Königs Usija und ich sah den Herrn sitzend auf einem hohen und erhabenen Thron und der Saum [seines Kleides] (die Schleppe) füllte (erfüllte) denTempel (die Tempelhalle). 023 ISA 006 002 Serafim standen über ihm (oberhalb von ihm). Sechs Flügel {sechs Flügel} [hatte] einjeder, mit zwei [Flügeln] bedeckt er sein Gesicht, mit zwei [Flügeln] bedeckt er seine Scham (seinen Fuß, sein Bein), mit zwei [Flügeln] fliegt er. 023 ISA 006 003 Und es ruft dieser zu diesem und sagt: Heilig, heilig, heilig ist JHWH der Heerscharen (Zebaot), voll ist das ganze Land (die ganze Welt) von seiner Herrlichkeit. 023 ISA 006 004 Und es erbebten die Türpfosten (Zapfen) der Schwellen von der Stimme des Rufenden (des Rufers) und das Haus füllte sich an mit Rauch. 023 ISA 006 005 Und ich sage: Wehe mir, denn ich bin verloren (ich muss vergehen, ich muss schweigen) denn ein Mann unreiner Lippen bin ich und inmitten eines Volkes mit unreinen Lippen wohne ich. Führwahr (Ja, Denn) den König JHWH der Heerscharen (Zebaot) haben gesehen meine Augen. 023 ISA 006 006 Und es flog zu mir einer von den Serafim und in seiner Hand war glühende Kohle in einer Zange, die er nam vom Altar. 023 ISA 006 007 Und er berührte (erreichte) meinen Mund und sagte: Siehe dies hat berührt deine Lippen gewichen ist deine Schuld und deine Sünde gesühnt. 023 ISA 006 008 Und ich hörte die Stimme des Herrn der sprach: Wen soll ich schicken und wer geht für uns? Und ich sagte: Hier bin ich, schicke mich. 023 ISA 006 009 Und er sagte: Geh zu und sage zu diesem Volk: Hört, ihr sollt hören und sollt nicht verstehen und seht, ihr sollt sehen aber nicht sollt ihr erkennen. 023 ISA 006 010 Mache fett (träge) das Herz dieses Volkes und seine Ohren mache schwer und seine Augen verklebe, damit es nicht sieht mit seinen Augen und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht einsichtig wird und es nicht umkehrt und es sich nicht heilt. 023 ISA 006 011 Und ich sage: Wie lange Herr? und er sagte: Bis dann, wenn verwüstet sind die Städte ohne Einwohner und die Häuser menschenleer (ohne Mensch) und der Ackerboden verwüstet ist zur Wüste. 023 ISA 006 012 Und es wird weit fortschicken JHWH die Menschen und die Verlorenheit wird groß sein in Mitten des Landes. 023 ISA 006 013 Und noch darin ist ein Zehntel und es wird umkehren und werden zum Brand wie die Terebinte und die Eiche. In ihrem Fällen ist (bleibt) ein Stumpf bei ihnen, ein heiliger Same ist der Stumpf. 023 ISA 007 001 Und es geschah in den Tagen [von] Ahas, Sohn des Jotam, Sohn des Usija, König von Juda, dass heraufzog Rezin, König von Aram und Pekach, Sohn Remaljas, König von Israel nach Jerusalem zum Kampf gegen es, aber er konnte es nicht (vermochte nicht es zu) bekämpfen (ihm zu obsiegen) {gegen es}. 023 ISA 007 002 Und es wurde gemeldet (angesagt) dem Haus Davids: Niedergelassen hat sich Aram auf Ephraim (im Gebiet von Ephraim). Und es bebte sein Herz und das Herz seines Volkes, gleich dem (wie das) Beben der Bäume des Waldes (der Waldbäume) vor dem Wind. 023 ISA 007 003 Und es sprach JHWH zu Jesaja: Gehe doch hinaus Ahas entgegen (zu Ahas), du und Schear-Jaschub („Ein Rest kehrt um“), dein Sohn, zum Ende der Wasserleitung des oberen Teiches zur Straße des Walkerfeldes (Walkerfeldstraße), 023 ISA 007 004 und sage zu ihm: Hüte dich und halte dich ruhig. Fürchte dich nicht und dein Herz soll nicht verzagen vor diesen rauchenden Brandscheitstümpfen, vor dem Brand des Zorns Rezins und Arams und des Sohnes Remaljas. 023 ISA 007 005 Denn Aram hat gegen dich Böses geplant (beschlossen). Ephraim und der Sohn Remaljas folgendermaßen: 023 ISA 007 006 Laßt uns heraufziehen gegen Juda und ihm Angst einjagen und es erobern (aufspalten/aufbrechen) für uns und zum König machen dort (inmitten/in der Mitte) den Sohn Tabeals 023 ISA 007 007 So spricht der Herr JHWH: Nicht wird es kommen und nicht geschehen. 023 ISA 007 008 Denn das Haupt (der Kopf) Arams ist Damaskus und das Haupt (der Kopf) von Damaskus ist Rezin und in fünfundsechzig Jahren wird abgebrochen sein Ephraim vom Volk. 023 ISA 007 009 Und das Haupt (der Kopf) von Ephraim ist Samaria und das Haupt (der Kopf) von Samaria ist der Sohn Remaljas. Wenn ihr nicht glaubt, dann habt ihr keinen Bestand (bleibt ihr nicht). 023 ISA 007 010 Und JHWH sprach erneut zu Ahas: 023 ISA 007 011 Erbitte dir ein Zeichen von JHWH, deinem Gott, gehe tief in die Unterwelt oder gehe hoch nach oben. 023 ISA 007 012 Da sagte Ahas: Ich will es nicht erbitten und ich will JHWH nicht versuchen. 023 ISA 007 013 Darauf sagte er: Höre, Haus Davids: Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, dass ihr auch meinen Gott ermüdet? 023 ISA 007 014 Deshalb wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die junge Frau ist schwanger und sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihn „Immanu-El“ nennen. 023 ISA 007 015 Butter und Honig wird er essen, bis er lernt Böses zu verwerfen und Gutes zu wählen. 023 ISA 007 016 Denn bevor der Knabe lernt, Böses zu verwerfen und Gutes zu wählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen die graut. 023 ISA 007 017 JHWH wird über dich und dein Volk und das Haus deines Vaters Tage kommen lassen, die nicht gekommen sind seit dem Tag des Abfalls Ephraims von Juda durch den König von Assur. 023 ISA 007 018 Und an jenem Tag wird JHWH zu den Fliegen pfeifen, die am Ende der Ströme Ägyptens sind und zu den Bienen, die im Land Assur sind. 023 ISA 007 019 Und sie werden kommen und sie werden sich alle niederlassen in den Tälern der Schluchten und den Spalten der Felsen und in allen Dornbüschen und an allen Tränkstellen. 023 ISA 007 020 An jenem Tag wird der Herr mit dem Schermesser, das er im Land jenseits des Stroms geliehen hat, mit dem König von Assur, den Kopf und die Beinbehaarung scheren und auch den Bart wird es wegnehmen. 023 ISA 007 021 Und an jenem Tag wird ein Mann ein Rind und zwei Ziegen aufziehen. 023 ISA 007 022 Und wegen der Menge Milch, die sie geben, wird Butter und Honig essen der ganze Rest im Innern des Landes. 023 ISA 007 023 Und an jenem Tag werden an jedem Ort, dort, wo tausend Rebstöcke sind, tausend Silberlinge wert, Dornen und Disteln sein. 023 ISA 007 024 Mit Pfeil und Bogen wird man dorthin kommen, denn Disteln und Dornen werden im ganzen Land sein. 023 ISA 007 025 Und zu allen Bergen die man mit der Hacke beharkt, wird man nicht kommen aus Furcht vor Dornen und Disteln. Und es wird zur Weide für Stiere und zum Ort, der von Schafen zertreten wird. 023 ISA 008 001 Und JHWH sagte zu mir: Nimm dir eine große Tafel und schreibe auf sie mit einem Menschengriffel (Griffel eines Menschen): Eilebeute Raubeschnell (Raubebald/Maher Schalal Chasch Bas). 023 ISA 008 002 Und ich bestellte mir zuverlässige Zeugen, Uriah den Priester und Secharja, Sohn des Jeberechjas. 023 ISA 008 003 Und ich kam zur Prophetin und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und JHWH sagte zu mir: Gib ihm den Namen Eilebeute Raubeschnell (Raubebald/Maher Schalal Chasch Bas)! 023 ISA 008 004 Denn noch bevor der Junge zu rufen weiß: Mein Vater und meine Mutter, wird man tragen den Reichtum (das Vermögen) von Damaskus und die Beute von Samaria vor {das Angesicht des} den König vom Assur. 023 ISA 008 012 Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dieses Volk Verschwörung nennt. Ihre Furcht sollt ihr nicht fürchten und nicht erschrecken. 023 ISA 008 013 JHWH der Heerscharen (Zebaot), ihn sollt ihr heiligen und er sei eure Furcht und euer Schrecken. 023 ISA 009 001 Das Volk, das wandelt in Dunkelheit (Finsternis), sie sehen ein großes Licht, die Wohnenden im Land des Todesschattens, ein Licht leuchtet (strahlt) über ihnen. 023 ISA 009 002 Du vermehrst (machst zahlreich) das Volk, für es hast du die Freude groß gemacht. Sie haben sich gefreut vor dir (deinem Angesicht) wie die Freude in der Erntezeit (Ernte), sie jubeln wie in ihrem Teilen der Beute. 023 ISA 009 003 Denn das Joch seiner Fronarbeit (Last, Bürde) und den Stab seiner Schulter [und] das Zepter (den Stock) ihres Treibers (Antreibers) zerbrichst du wie am Tag Midians. 023 ISA 009 004 Denn (Fürwahr) jeder Stiefel, der in Dröhnen auftritt und der Mantel (die Uniform), der gewälzt ist in Blut, ist geworden zum Brand, ein Fraß des Feuers. 023 ISA 009 005 Denn (Fürwahr) ein Kind ist geboren (gezeugt) worden für uns, ein Sohn ist uns gegeben und es kam die Herrschaft auf seine Schulter. Und er hat ihn genannt (gerufen) Wunder Rat (Ratgeber), Gott (ist) Held (stark), ewig Vater, Friedefürst. 023 ISA 009 006 Reich (Erfüllt) ist die Herrschaft und der Frieden wird nicht enden auf dem Thron Davids und in seinem Königreich. Möge es Bestand haben (er festigt) und möge er es stützen (er stützt) durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit, [der] Eifer JHWH Zebaots wird dies tun. 023 ISA 011 001 Und es wuchs (geht hervor) ein Zweig (Sproß) von dem Baumstumpf des Stammes Isai und ein Sprössling aus seinen Wurzeln (seines Stammes) wird fruchtbar sein (Frucht bringen). 023 ISA 011 002 Und es wird sich (Und es ruht auf ihm) der Geist JHWH s auf ihn niederlassen, [der] Geist [der] Weisheit und [des] Verstandes (Einsicht), [der] Geist [des] Planes [der Lehre/des Rates] und [der] Kraft, [der] Geist [des] Wissens (der Erkenntnis) und [der] Furcht JHWH s. 023 ISA 011 003 Und sein riechen lassen ist die Furcht JHWH s (Und er wird seinen Wohlgefallen haben in der Furcht JHWH s/Was man von ihm riecht ist „Gottesfurcht“), und nicht im (nach dem) Sehen seiner Augen wird er richten, und nicht in dem was er mit seinen Ohren hört (nach Hörensagen), wird er entscheiden (richten). 023 ISA 011 004 Und er wird mit Gerechtigkeit [die] Armen richten, und er wird mit Gerechtigkeit die sich unterordnenden auf [der] Erde (die Armen des Landes) richten, und er wird das Land mit dem Szepter (Stab) seines Mundes schlagen, und mit [dem] Geist (Hauch) seiner Lippen wird er die Schuldigen (Bösen/Ungläubigen) töten. 023 ISA 011 005 Und [die] Gerechtigkeit wird der Gürtel seiner Hüften sein, und die Treue (Sicherheit/Festigkeit/Glaube/Wahrhaftigkeit) [wird] der Gürtel seiner Hüften [sein]. 023 ISA 011 006 Und ein Wolf wird sich mit einem Lamm niederlassen (weilen), und eine Raubkatze (Panther/Leopard/Pardel) wird sich mit einem Böckchen (einer Ziege) hinlegen, und ein Kalb und ein junger Löwe und [das] Mastvieh [sind] zusammen, und ein kleiner Knabe treibt (führt) sie [hinauf]. 023 ISA 011 007 Und eine junge Kuh und eine Bärin werden weiden, zusammen werden sie ihre Kinder lagern (weiden), und [der] Löwe wird wie das Rind Stroh fressen. 023 ISA 011 008 Und es wird sich ein Säugling an der Höhle der Cobra (Viper/Natter/Otter) vergnügen (spielen/Spass haben), und zum Höhlenloch einer Schlange streckt ein Entwöhnter seine Hand aus. 023 ISA 011 009 Sie werden nicht schlecht handeln (Man wird nicht Böses tun) und sie werden nicht (man wird nicht zerstören) auf dem meinem ganzen heiligen Berg verderben, denn das Land wird voll von Erkenntnis von JHWH sein, wie das (die) Wasser das Meer bedeckt (bedecken). 023 ISA 011 010 Und es wird an diesem Tag geschehen: [Die] Wurzel Isais, die als Feldzeichen (Zeichen) für die Völker steht, nach ihr werden die [fremden] Völker fragen (suchen), und ihre Stätte (ihr Ruheort) wird Heiligkeit sein. 023 ISA 014 009 Der Scheol ist erschüttert (erregt) von unten deinetwegen (für dich), um dein Kommen auszurufen. Er erregt (beunruhigt, stört) deinetwegen (für dich) die Refaim (Totengeister, Schatten), alle Führer (Leitböcke) der Erde, er lässt von ihren Thronen aufstehen (er erhebt aus ihren Thronen) alle Könige der Völker. 023 ISA 014 010 Sie alle antworten und sprechen zu dir: „Auch du bist schwach (kraftlos) geworden wie wir, uns gleich (ähnlich).“ 023 ISA 014 011 Hinabgestürzt [in den] Scheol [ist] deine Herrlichkeit (Stolz, Majestät), das Rauschen (Geräusch) deiner Harfe. Unter dir ist Gewürm zum Lager ausgebreitet, und deine Decke [ist] ein Wurm. 023 ISA 035 001 Es werden sich freuen Wüste und trockene Gegend, und die Steppe (Wüste) wird jauchzen und aufblühen wie eine Lilie. 023 ISA 035 002 Ja, aufblühen wird sie und frohlocken. Sogar jauchzen {wird sie} und jubeln. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht von Karmel und Scharon. Wir sehen die Herrlichkeit JHWH s, die Pracht unseres Gottes. 023 ISA 035 003 Macht stark (fest) die {beiden} Hände, die kraftlosen (schlaffen), und die {beiden} Knie, die stolpern (erschöpft sind), stärkt. 023 ISA 035 004 Sprecht (sagt) zu den furchtsamen Herzen: seid stark (fest), fürchtet euch nicht. Seht: Euer Gott, [zur] Rache wird er kommen; Vergeltung Gottes; er [Gott] wird kommen und euch helfen (retten). 023 ISA 035 005 Dann werden geöffnet werden [die] Augen der Blinden und [die] Ohren der Tauben werden geöffnet werden. 023 ISA 035 006 Dann wird springen wie der Hirsch [der] (ein) Lahme (r), und jubeln wird die Zunge [des] (eines) Stummen. Denn es brechen hervor in der Wüste Wasser (läufe), und Bäche (Wasserläufe) in der Steppe. 023 ISA 035 007 Und es wird das Hitzeflirren zum [echten] Schilftümpel werden und wasserloses Gebiet zu Wasserquellen. Statt Revier der Schakale, [ihrem] Lagerplatz Schilf für Schilfrohre, und Papyrus. 023 ISA 035 008 Und es wird dort eine Straße und ein Weg sein, und „heiliger Weg“ wird man ihn nennen; nicht [dürfen] auf ihm gehen Unreine sondern er [ist bestimmt] für sie, die gehen auf dem Weg, aber die Toren werden nicht [auf ihm] umherirren. 023 ISA 035 009 Es wird dort kein Löwe sein und Raubtiere werden nicht hinaufsteigen, sie werden dort nicht gefunden, sondern es gehen die Erlösten [auf ihm]. 023 ISA 035 010 Und die Losgekauften JHWH s kehren um und kommen zum Zion mit Jubel und ewige Freude [wird] auf ihren Häuptern [sein]. Jubel und Freude wird sie einholen, aber fliehen werden Kummer (Qual) und Seufzen (Stöhnen). 023 ISA 038 018 Denn die Unterwelt lobt dich nicht und der Tod preist dich nicht, nicht warten die, die in die Grube hinabsteigen, auf deine Treue. 023 ISA 038 019 Allein Lebendige loben dich, wie ich heute. Ein Vater vermittelt den Kindern deine Treue. 023 ISA 040 001 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. 023 ISA 040 002 Redet zum Herzen Jerusalems und ruft zu ihm, dass sein Frondienst (Heeresdienst) vollendet (erfüllt) ist, dass seine Schuld abgetragen ist, dass es bekommen hat aus der Hand JHWH das Doppelte für alle seine Sünden. 023 ISA 040 003 [Es erschallt] der Ruf (die Stimme) eines Rufenden: Räumt in der Steppe (Wüste) den Weg JHWH s frei! Ebnet in der Wüste (Steppe) eine Straße für unseren Gott! 023 ISA 040 004 Jedes Tal soll (wird) sich erhöhen und jeder Berg und Hügel einsinken. Dann wird das Zerklüftete (Höckerige, Unebene) zu einer Ebene werden und der steile Pass (der Bergsattel) zu einem weiten Tal (einer Talebene). 023 ISA 040 005 Dann wird sich die Herrlichkeit (die Ehre, der Ruhm) JHWH s zeigen, und alles Sterbliche (alles Fleisch, jeder Mensch) wird ihn sehen, denn ja, der Mund JHWH s hat [es] gesagt. 023 ISA 040 006 Eine Stimme sagt: „Rufe!“ Und ich sagte: „Was soll ich rufen?“ Alles Fleisch [ist] Gras und alle seine Güte [ist] wie eine Blume des Feldes. 023 ISA 040 007 Trocken [ist] das Gras; es ist verdorrt eine Blume, denn der Geist JHWH s kehrte um zu ihm (wehte hindurch). Wahrlich, das Gras [ist] das Volk. 023 ISA 040 008 Trocken ist das Gras; verdorrt eine Blume, aber das Wort unseres Gottes wird aufstehen (bestehen) in Ewigkeit. 023 ISA 040 009 Auf einen hohen Berg Berg steige hinauf, gute Botschaft bringendes Zion, mein Wildstier mit Kraft deine Stimme gute Botschaft bringendes Jerusalem, ohne Furcht sage zu den Städten Judas: „Siehe euer Gott!“ 023 ISA 040 010 Siehe, der Herr JHWH, mit Kraft wird er kommen und sein Arm wird für ihn befehlen. Siehe, sein Lohn [ist] mit ihm und sein Gemachtes vor ihm. 023 ISA 040 011 Er wird weiden seine Herde; es wird fürchten mit seinem Arm; er wird sammeln die Gefleckten und in seinem Schoß wird er sie tragen. 023 ISA 040 012 Wer hat abgemessen in seiner hohlen Hand Wassermassen, und hat die Himmel mit dem Maß gemessen? Und ganz im Drittelmaß ist der Stab der Erde und er wiegt mit der Waage die Berge, und die Hügel mit Gewichten. 023 ISA 040 013 Wer wird feststellen den Geist JHWH s, und [wer ist] ein Mann, den er (der ihn) seinen Beschluss wissen lassen wird? 023 ISA 040 014 Mit wem hat er sich beraten und er hat ihn (es) verstanden, und hat ihn gelehrt den Weg des Rechts (Gerichts, Urteils), und hat ihn Erkenntnis gelehrt und wird ihn erkennen lassen einen Weg der Einsichten? 023 ISA 040 015 Da: Völker [sind] wie ein Tropfen aus einem Eimer, und wie Staubwolken [auf] der Waage werden sie gerechnet. Da: Inseln wird er wie Staubpartikel aufheben. 023 ISA 040 016 Und der Libanon ist nicht genug zum Ausplündern (Niederbrennen), und seine Tiere nicht genug als Brandopfer. 023 ISA 040 017 All die Völker sind wie nichts vor ihm, als Ende und Öde werden sie betrachtet von ihm. 023 ISA 040 018 Mit wem wollt ihr Gott vergleichen? Und welches Abbild ihm zuordnen? 023 ISA 040 019 Das Kultbild hat ein Handwerker gegossen, und ein Goldschmied wird es mit Gold beschlagen, und [es hat] Silberketten (Silberdrähte) eines Goldschmieds. 023 ISA 040 020 Der Verarmte [gibt ein] Hebopfer: Er wird ein Holz auswählen, das nicht faulen wird, [und] einen geschickten Handwerker für sich suchen, um ein Kultbild aufzustellen, das nicht wackeln wird. 023 ISA 040 021 Erkennt ihr nicht? Hört (gehorcht) ihr nicht? Ist euch nicht von Beginn verkündet worden? Habt ihr nicht Einsicht erhalten von (seit) den Grundfesten der Erde? 023 ISA 040 022 [Er ist] der, der auf dem Kreis der Erde sitzt – und die auf ihr sitzen, sind wie Heuschrecken –, der ausspannt wie einen Schleier den Himmel und hat ihn ausgebreitet wie ein Zelt zum Ausruhen. 023 ISA 040 023 Der die Fürsten zu nichts macht, hat Richter der Erde zu Öde gemacht. 023 ISA 040 024 Noch werden sie nicht eingepflanzt, noch werden sie nicht ausgesät, noch hat keiner Wurzeln geschlagen im Land ihres Wurzelstammes, da hat er auf sie geblasen, und sie sind vertrocknet, und ein Sturm wird sie wie Strohhalme hochheben. 023 ISA 040 025 Und mit wem wollt ihr mich vergleichen und ich wäre ähnlich? Es spricht der Heilige. 023 ISA 040 026 Hebt zur Höhe eure Augen und seht: Wer hat diese erschaffen? Der, der ihr Heer an der Zahl hervortreten lässt, der ruft sie alle mit Namen, wegen der Fülle der Kraft und der starken Macht. Keiner von ihnen fehlt. 023 ISA 040 027 Warum sagst du, Jakob, und sprichst du, Israel: „Verborgen ist mein Weg vor JHWH und an meinem Gott geht mein Recht vorüber“? 023 ISA 040 028 Hast du nicht erkannt? Oder hast du nicht gehört? Ein Gott der Ewigkeit ist JHWH, Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und er ermattet nicht. Unerforschlich ist seine Einsicht. 023 ISA 040 029 Er gibt dem Müden Kraft und dem Kraftlosen mehrt er Stärke. 023 ISA 040 030 Und es ermüden Jünglinge und ermatten. Und junge Männer straucheln erschöpft. 023 ISA 040 031 Aber die, die auf JHWH warten, gewinnen neue Kraft. Ihnen werden Flügel wachsen wie Adlern. Sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht. 023 ISA 041 006 Einer stand seinem Freund bei und sagte zu seinem Bruder: Sei stark! 023 ISA 041 007 Und der Arbeiter bekräftigte den Goldschmied, der mit dem Hammer glättet [bekräftigte] den, der den Amboss schlägt, er sagt über die Haftung: „Sie ist gut.“ Und er macht es fest mit Nägeln, es wankt nicht. 023 ISA 043 013 Auch von nun an (fortan) bin ich es und es ist nichts das aus meiner Hand rettet (entreißt); ich tue (führe aus) und wer macht [es] rückgängig? 023 ISA 044 009 Die, die Kultbilder erschaffen sind alle nichtig und was sie verehren nützt nichts und ihre Zeugen, sie sehen nicht und sie erkennen nicht, deswegen schämen sie sich. 023 ISA 044 010 Wer erschafft einen Gott und gießt ein Kultbild, ohne dass es hilft? 023 ISA 044 011 Siehe, alle seine Gefährten schämen sich und die Arbeiter, sie sind aus dem Menschengeschlecht, sie versammeln sich alle, sie stellen sich hin, sie erschrecken sich, sie schämen sich zusammen. 023 ISA 044 012 Ein Eisenschmied der Dexel arbeitet mit der Glut und mit Hämmern formt er es und er macht es mit seinem starken Arm, auch hungert er und hat keine Kraft, Wasser trinkt er nicht und er ermüdet. 023 ISA 044 013 Der Schreiner spannt die Messschnur, er umzeichnet es mit einem Rotstift, er arbeitet mit dem Schabwerkzeug und mit einem Zirkel umzeichnet er es und er arbeitet es nach dem Modell eines Mannes, nach einem geschmückten Menschen, um ihn im Haus wohnen zu lassen. 023 ISA 044 014 Was das Fällen von Zedern für ihn betrifft: Er nimmt eine Steineiche und eine Eiche und er festigt einen unter den Bäumen des Waldes, er pflanzt eine Zeder und der Regen lässt sie wachsen. 023 ISA 044 015 Es ist für den Menschen zum Feuer machen und er nimmt davon und wärmt sich, auch zündet er es an und backt Brot, sogar einen Gott macht er und betet an, er arbeitet daraus ein Kultbild und fällt vor ihm nieder. 023 ISA 044 016 Seine eine Hälfte verbrennt er im Feuer, von seiner [anderen] Hälfte isst er Fleisch, er bereitet Gebratenes zu und wird satt, auch wärmt er sich und sagt: „Ha, ich bin warm geworden, ich sehe Feuer.“ 023 ISA 044 017 Und den Rest davon arbeitet er zu einem Gott, zu seinem Kultbild, er fällt vor ihm nieder und betet an und fleht zu ihm und sagt: „Rette mich, denn du bist mein Gott.“ 023 ISA 044 018 Nicht kennen sie und nicht verstehen sie, denn verklebt sind ihre Augen, dass sie nicht sehen, ihre Herzen, dass sie nicht verständnisvoll sind. 023 ISA 044 019 Und nicht kehrt einer um zu seinem Herzen und es ist nicht Wissen und nicht Verstand, indem er sagt: „Seine eine Hälfte habe ich verbrannt im Feuer und sogar Brot habe ich gebacken auf seiner Glut, ich briet Fleisch und habe gegessen und den Rest davon soll ich zu einem Gräuel machen, vor dem Erzeugnis eines Baumes soll ich niederfallen?“ 023 ISA 044 020 Der Asche hütet – ein irregeleitetes Herz verführt ihn und er rettet nicht sein Leben und er sagt nicht: „Ist es nicht Betrug in meinen Händen?“ 023 ISA 045 015 Gewiss, du bist ein verborgener Gott, der Gott Israels, Retter. 023 ISA 045 016 Sie schämen sich und werden auch alle beschämt, zusammen gehen sie in Schmach, die Hersteller von Bildern. 023 ISA 045 017 Israel wird gerettet durch JHWH, ewige Hilfe, nicht werdet ihr euch schämen und nicht beschämt werden bis in ewige Zeiten. 023 ISA 046 005 Mit wem wollt ihr mich vergleichen und ähnlich machen und mich gleichstellen, dass wir uns ähneln? 023 ISA 046 006 Die Gold aus einem Beutel schütten und Silber auf der Waage abwiegen, sie engagieren einen Goldschmied und er soll daraus einen Gott machen, sie fallen nieder, sie beten ihn sogar an. 023 ISA 046 007 Sie heben ihn auf die Schulter, sie tragen ihn und lassen ihn ruhen an seinem Platz und er steht, von seinem Platz weicht er nicht, man schreit sogar zu ihm und er antwortet nicht, aus seiner Not rettet er ihn nicht. 023 ISA 050 004 Der Herr JHWH hat mir die Zunge eines Schülers (Jüngers, Unterrichteten) gegeben, um den Müden zu helfen [mit einem (durch ein)] Wort. Er weckt jeden Morgen (Morgen für Morgen), weckt mir das Ohr, damit [ich] höre wie die Schüler (Jünger, Unterrichteten). 023 ISA 050 005 Der Herr JHWH öffnete mir das Ohr und ich war nicht ungehorsam (widerspenstig), ich ging (wich) nicht zurück. 023 ISA 050 006 Meinen Rücken gab ich {hin zu} den Schlagenden, und meine Wangen den [Haare] Ausreißenden. Mein Gesicht verbarg (versteckte) ich nicht vor Beleidigungen (Beschimpfungen, Kränkungen, Tadel) und Speichel (Sprucke). 023 ISA 050 007 Aber (Und) der Herr JHWH hilft mir, darum wurde ich nicht gedemütigt (zuschanden, erniedrigt) Darum setzte (stellte) ich mein Gesicht gemäß dem Kieselstein, ich wusste, dass ich nicht in Schande geraten werde. 023 ISA 050 008 Nahe ist, der mir Recht schafft. Wer will mit mir streiten (einen Rechtsstreit beginnen)? Lasst uns zusammen stehen. Wer ist Herr (Besitzer, Baal) über mein Recht? Er soll (möge) zu mir (in meine Nähe) kommen. 023 ISA 050 009 Siehe! Der Herr JHWH hilft mir. Wer ist der, der mich schuldig sprechen (verdammen) will? Siehe! Sie alle werden wie {das} [ein] Gewand zermürbt (zerfallen, zerschlissen), eine Motte frisst sie. 023 ISA 052 013 „Siehe ({Siehe}), mein Getreuer (Diener, Knecht, Sklave) wird Erfolg haben (klug handeln, verständig sein), erhöht wird er sein, erhoben und sehr erhaben. 023 ISA 052 014 Wie viele Menschen über dich (ihn) entsetzt waren! So entstellt im Vergleich zu einem [gewöhnlicher] Mann (Mensch) war sein Aussehen, seine Gestalt im Vergleich zu einem Menschenkind (einem Sohn eines Menschen). 023 ISA 052 015 So sehr wird er viele Völker (Leute) aufschrecken (er wird viele Völker besprengen/verwundern; viele Völker werden verwundert/erregt/erfreut sein über ihn; viele Völker verachten ihn), über ihn (ihm gegenüber) werden Könige ihren Mund verschließen. Denn was ihnen nicht erzählt worden ist – sie werden es sehen (dann gesehen haben), und was sie nicht gehört haben – sie werden es verstehen (dann verstanden haben).“ 023 ISA 053 001 „Wer hat geglaubt (glaubt, hätte geglaubt, hat vertraut auf) die Kunde (das Gehörte, Offenbarte, Verkündigte) an uns (von uns), und JHWH s Macht (Arm) - {an} wem (an wem) ist (wurde) sie enthüllt (offenbar)? 023 ISA 053 002 Er wuchs wie ein junger Spross vor ihm (vor seinen Augen, vor unseren Augen, trieb empor), wie ein Schössling (eine Wurzel) aus trockenem (dürrem) Land (Boden). Er hatte ([Drum] hatte er; [Denn] er hatte) keine Gestalt und keine Schönheit (keinen Schmuck), dass wir ihn [gerne] angesehen (genossen) hätten (ansehen hätten können), und kein Aussehen, dass er uns gefallen hätte (hätte können): 023 ISA 053 003 [Er ist (war)] verachtet (ein Verachteter) und von dem Menschen (Männern) verlassen (fernbleibend/missachtet, ein von den Menschen Verlassener/Fernbleibender/Missachteter), ein Mensch (Mann) von Schmerzen (Leiden) und mit der Krankheit (dem Übel, dem Leiden) Vertrauter (von Krankheit Gedemütigter, mit Krankheit Gestrafter), wie jemand, vor dem man das Gesicht verhüllt. Er war [ist] ein Verachteter. Wir haben ihn nicht geschätzt (geachtet). 023 ISA 053 004 Es ist wahr (sicherlich, jedoch, dennoch): Unsere Krankheiten – er hat sie getragen (unter unseren Krankheiten hat er gelitten, unsere Krankheiten hat er auf sich geladen); unsere Schmerzen (Leiden) – er hat sie gestemmt (ertragen, erduldet). 'Wir' hielten ihn für geschlagen, für von Gott getroffen und gedemütigt (geplagt). 023 ISA 053 005 'Er' ist verwundet (durchbohrt) wegen (durch, in Folge) unseres Unrechts (Sünde, abtrünnigen Verhaltens), zerstört (verletzt, zerrüttet) wegen (durch, in Folge) unserer Vergehen (Schuld). Für unser Wohlergehen (Frieden, Heil) traf ihn unsere Züchtigung, durch seine (bei seinen) Wunden gab es Heilung für uns. 023 ISA 053 006 Wir alle hatten uns verlaufen wie Schafe (Vieh), jeder ging seinen eigenen Weg (in seine Richtung, in eine andere Richtung). Doch (und darum) JHWH lässt ihn treffen (bürdet ihm auf, bekämpft ihn mit) unserer aller Sünden (was wir alle verschuldet haben). 023 ISA 053 007 Er wurde getrieben (misshandelt) und 'er' war gedemütigt (wurde gedemütigt, ließ sich demütigen, wurde geplagt, erniedrigte sich), und er öffnete seinen Mund nicht – wie das Schaf (Lamm) zum Schlachten gebracht wird, und wie ein Mutterschaf (Schaf) vor seinen Scherern verstummt. Und er öffnete seinen Mund nicht. 023 ISA 053 008 Ohne [ordnungsgemäße] Verhaftung (Bedrängnis) und Verurteilung wurde er weggennommen (nach/durch Haft und Urteil wurde er fortgerafft; aus Bedrängnis und Verbrechen wurde er herausgeholt; aus dem Gefängnis und dem Gericht wurde er fortgeführt). Wer kümmert sich um seine Generation (wer denkt an sein Schicksal; bei seinen Zeitgenossen – wen kümmert es)? Ach (dass er, denn) abgeschnitten (weggerrissen) wurde er vom Land der Lebenden. Wegen des Unrechts meines (seines) Volkes wurde er geschlagen (erschlagen, verprügelt). 023 ISA 053 009 Dann gab man ihm bei Frevlern sein Grab und (doch) bei einem Reichen nach seinem Tod, obwohl (weil) er keine Gewalttat verübt hatte und kein Betrug in seinem Mund war. 023 ISA 053 010 Dennoch wollte JHWH seine Zerstörung, er ließ ihn leiden (krank werden).“ „[Doch auch] wenn (weil, obwohl) du sein Leben als (er sein Leben als; er sich sich selbst als; er selbst eine; seine Seele eine) Schuldtilgung (Schuldopfer) einsetzt (eingesetzt hast/hättest), wird (würde) er Nachkommen sehen, wird (würde) er lange leben. Und (aber) was JHWH will, gelingt durch seine Hand (durch ihn). 023 ISA 053 011 Aus dem Elend (mehr als das Elend / die Mühe / das Leid; wegen des Elends; nach dem [Ende des] Elends) seines Lebens (seiner selbst, seiner Seele, seines innersten Elends) sieht er ([Licht]), und satt (befriedigt) werden an seiner Erkenntnis (seinem Wissen). Der Gerechte (Rechtschaffene, im Recht), mein Getreuer, macht die Vielen gerecht (erklärt die Vielen für gerecht, gibt den Vielen recht) – und ihre Vergehen (Schuld, Schuldfolge): 'Er' trägt sie. 023 ISA 053 012 Deshalb (Ich verspreche) teile ich ihm ([Beute]) zu unter den Vielen (gemeinsam mit Starken; ich teile ihm die Vielen/Starken [als Beute] zu; ich werde ihm … zuteilen) und mit Mächtigen (Zahlreichen) teilt er Beute (die Zahlreichen / Mächtigen teilt er als Beute; wird er … teilen), dafür, dass (weil) er sein Leben in den Tod geleert (ausgegossen) hat und zu den Untreuen (Sündern, Abtrünnigen) gezählt wurde (sich zählte, sich zählen lassen hat). Er, er hat den Vielen ihre Verfehlung abgenommen (auf sich genommen), und für die Untreuen (Sünder, Abtrünnigen) ließ (lässt) er sich treffen (ließ/lässt er sich aufbürden; kämpft er; bittet er dringlich)“ 023 ISA 058 007 Brichst du nicht dem Hungrigen dein Brot und führst den armen (unglücklichen) Heimatlosen ins Haus? Wenn du einen unbekleidet siehst, (bedecke ihn =) gib ihm etwas zum Anziehen und entziehe dich nicht deinem (Fleisch =) Angehörigen. 023 ISA 058 008 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie der Morgen und deine heilende Haut wird schnell nachwachsen und deine Gerechtigkeit wird vor dir her gehen und die Herrlichkeit JHWH s wird deinen Zug beschließen. 023 ISA 058 009 Dann wirst du rufen und JHWH wird antworten; du wirst um Hilfe rufen und er wird sagen: Hier bin ich. Wenn du aus deiner Mitte wegschaffst (entfernst): das Jochholz, mit dem Finger zeigen und Böses reden; 023 ISA 058 010 wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt und die Seele des Gebeugten (Gedrückten) sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis hervorbrechen, und dein Dunkel wird sein wie die Mittagszeit (der Mittag). 023 ISA 058 011 Und JHWH wird dich ständig führen und deine Seele sättigen in der Verwüstung und deinen Körper rüstig machen. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten, und wie ein Ort, wo Wasser quillt, dessen Wasser nicht (trügen =) versiegen. 023 ISA 058 012 Und die uralten (ewigen) Trümmerstätten werden von dir aufgebaut werden, du wirst die (von Geschlecht zu Geschlecht =) altehrwürdigen Fundamente (Grundmauern) aufrichten. Und man wird dich nennen: Maurer der Lücken, Wiederhersteller der Pfade zum Wohnen (Bleiben). 023 ISA 060 001 Richte dich auf (erhebe dich), [Zion], werde hell, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit JHWH s geht auf (bricht hervor) über dir. 023 ISA 060 002 Denn sieh (e): Die Dunkelheit bedeckt die Erde und Wolkendunkel (Dunkel) die Völker. Aber über dir geht auf JHWH und seine Herrlichkeit erscheint (sichtbar werden/ sein, sich zeigen) über dir. 023 ISA 060 003 Und die Völker werden kommen zu deinem Licht und die Könige zum Glanz (hellen Schein), der [über] dir aufgeht. 023 ISA 060 004 Erhebe ringsum deine Augen und sieh: alle haben sich versammelt (wurden gesammelt) [und] kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter werden auf der Hüfte (Seite, Flanke) getragen werden. 023 ISA 060 005 Dann wirst du sehen und aufspringen und hüpfen, und dein Herz wird weit werden, dass (wenn) sich wenden wird zu dir der Reichtum des Meeres, das Vermögen der Völker zu dir kommen wird. 023 ISA 060 006 Die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamelhengste Midians und Efas, alle werden aus Saba kommen, Gold und Weihrauch werden sie tragen und Lobpreis (Lobgesang, Ruhm) JHWH s werden sie verkündigen. 023 ISA 066 018 Und ich [kenne] ihre Werke (Taten) und ihre Gedanken und ich kam um zu versammeln alle Völker und Zungen (Sprachen) und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen. # # BOOK 024 JER Jeremiah Jeremia 024 JER 001 001 Worte Jeremias, Sohn des Hilkija, von den Priestern in Anatot im Land Benjamin. 024 JER 001 002 An (zu) ihn erging (geschah) das „Wort JHWH s“ in den Tagen Joschijas, Sohn Amons, König von Juda, im 13. Jahr seiner Regentschaft. 024 JER 001 003 Und es geschah [weiter] in den Tagen Jojakims, Sohn Joschijas, König von Juda, bis zum Ende des 11. Jahres [der Regentschaft] Zidkijas, Sohn Joschijas, König von Juda; bis in die Verbannung gebracht wurde Jerusalem im 5. Monat. 024 JER 001 004 Und [es] erging (geschah) das „Wort JHWH s“ an (zu) mich {folgendermaßen}: 024 JER 001 005 Bevor ich dich formte im Bauch [der Mutter], kannte ich dich, und bevor du herauskamst aus dem Schoß, habe ich dich geweiht; Prophet für die Völker ließ ich dich werden. 024 JER 001 006 Aber ich sagte: Ach, Herr JHWH! Sieh, nicht habe ich gelernt zu reden. Denn ein Jugendlicher [bin] ich. 024 JER 001 007 Aber sprach JHWH zu mir: Sprich nicht: 'Ein Jugendlicher [bin] ich', denn zu allen, zu denen ich dich schicken werde, wirst du gehen und alles, was ich dir befehlen werde, wirst du reden. 024 JER 001 008 Fürchte dich nicht vor ihnen. Denn bei dir [bin] ich, [um] dich zu retten. Spruch JHWH s 024 JER 001 009 Und JHWH streckte seine Hand aus und berührte meinen Mund. Und sprach JHWH zu mir: „Sieh, ich habe gelegt mein Wort in deinen Mund. 024 JER 001 010 Werde gewahr: Ich habe dir anvertraut an diesem Tag Völker und Königreiche: auszureißen und abzubrechen und auszurotten und einzureißen und zu bauen und zu pflanzen.“ 024 JER 001 011 Und es erging (geschah) das „Wort JHWH s“ an (zu) mich {folgendermaßen}: Was siehst du, Jeremia? Da (und) antwortete ich: Einen Zweig des Mandelbaums sehe ich. 024 JER 001 012 Da (und) sprach JHWH zu mir: Du hast gut gesehen! Denn wachend [bin] ich über mein Wort, es zu tun. 024 JER 001 013 Und es erging (geschah) das „Wort JHWH s“ an (zu) mich ein zweites Mal {folgendermaßen}: Was siehst du? Da (und) antwortete ich: Einen Topf, angefacht, sehe ich, und seine Oberfläche [neigt sich?] nach Norden. 024 JER 001 014 Da (und) sprach JHWH zu mir: Von Norden wird entfesselt das Unheil über alle Bewohner des Landes. 024 JER 001 015 Denn sieh mich: ein Rufender bin ich alle Sippen, Königreiche des Nordens, Spruch JHWH s, und sie werden kommen und jeder seinen Thron in der Öffnung der Tore Jerusalems aufstellen und auf alle ihre Mauern ringsum und an alle Städte Judas. 024 JER 001 016 Und ich werde sprechen meinen Rechtsentscheid über sie wegen all ihrer Bosheit, „von der gilt“: sie haben mich verlassen und räucherten auf anderen Göttern und beteten an die Werke ihrer Hände. 024 JER 001 017 Und du gürte deine Hüften und steh auf und rede zu ihnen alles, „von dem gilt“: ich habe [es] dir geboten. Erschrick nicht vor ihnen, damit nicht ich dich erschrecke vor ihnen! 024 JER 001 018 Und sieh, ich habe dich heute gemacht zur Festungsstadt und zum eisernen Pfeiler und zur ehernen Mauer für das ganze Land, für die Könige Judas, für seine Fürsten, für seine Priester und für das „Volk des Landes“. 024 JER 001 019 Und sie werden kämpfen gegen dich und dich nicht übermögen. Denn mit dir [bin] ich, Spruch JHWH s, um dich zu retten. 024 JER 002 001 Und es erging (geschah) „Wort JHWH s“ (das Wort JHWH s) an mich (zu mir) {folgendermaßen}: 024 JER 002 002 Geh und rufe in die Ohren Jerusalems {folgendermaßen}: So spricht JHWH: ich erinnere mich (gedenke) an dich, an die Liebe (Treue, Verbundenheit) deiner Jugendzeit, die Liebe deines Brautstandes, dein Gehen hinter mir [her] in der Wüste, im Land, wo nicht gesät [wird]. 024 JER 002 003 Heiliges (Heiligtum) [war] Israel für JHWH, Erstling seines Ertrages. Alle ihn Essenden (Fressenden) werden sich verschulden, Unheil wird über sie kommen. Spruch (spricht) JHWH s. 024 JER 002 004 Hört „Wort JHWH s“ (das Wort JHWH s), Haus Jakob und alle Sippen (Familien) des Hauses Israel. 024 JER 002 005 So spricht JHWH: Was fanden eure Väter an mir [für] Unrecht, dass sie sich fernhielten von mir und gingen hinter den Nichtsen (Nichtigkeit, Hauch; Götzen) [her] und wurden [selbst] nichtig? 024 JER 002 006 Und fragten (sprachen) nicht: Wo [ist] JHWH?, der uns heraufbrachte aus dem Land Ägypten, der uns führte in der Wüste, im Land der Steppe (Wüste) und des Abgrunds (Fanggrube), im Land der Trockenheit und des Todesschattens, im Land nicht durchzieht es jemand (ein Mensch) und nicht wohnt ein Mensch dort. 024 JER 002 007 Und ich brachte euch ins Land des Fruchtgartens, um zu essen seine Früchte (Ertrag) und seine Güter (Bestes). (Und =) Aber ihr kamt und verunreinigtet (entweihtet) mein Land, und mein Erbe machtet ihr zu Abscheulichem. 024 JER 002 008 Die Priester (sagten =) fragten nicht: Wo [ist] JHWH? (Und =) Als Handhabende (Gebrauchende) die Torah (Gesetz) verstehen (kennen) sie mich nicht, und die Hirten sind von mir abgefallen. Und die Propheten prophezeien dem Baal und hinter Nichtsnutzen gehen sie (laufen sie her). 024 JER 002 009 Darum: Weiter will (werde) ich rechten (einen Rechtsstreit führen) mit euch, Spruch (spricht) JHWH s, und mit den Kindern eurer Kinder will (werde) ich rechten (einen Rechtsstreit führen). 024 JER 002 010 Denn geht hinüber zu den Inseln der Kittäer (Zyprioten) und seht, und nach Kedar und gebt (sehr =) genau acht und seht, siehe!, geschah [je] Solches? 024 JER 002 011 Hat [je] ein Volk Götter (Gott) geändert (vertauscht)? Dabei (und) [sind] sie keine Götter (Gott)! (Und =) Aber mein Volk vertauscht seine Herrlichkeit (Ansehen, Ehre, Pracht) mit (nicht nützen =) Nichtsnutzen. 024 JER 002 012 Entsetze dich Himmel darüber! {Und} Empfinde Schauder, trockne (sehr =) völlig aus! Spruch (spricht) JHWH s. 024 JER 002 013 Denn zwei (zweifach) Übel (Böses) tut mein Volk: Mich verlassen sie, [die] Quelle lebendigen Wassers, um sich [eigene] Brunnen auszuhauen - Brunnen, die rissig werden, so dass sie das Wasser nicht halten können. 024 JER 002 014 Ist Israel ein Knecht (Sklave)? Oder [ist] er ein (im Haus =) unfrei Geborener? Warum wurde er [zum] Plündergut? 024 JER 002 015 Gegen ihn brüllen junge Löwen, erheben ihre Stimmen und machten sein Land zu [etwas] Schauerlichem (Entsetzlichem); seine Städte wurden verbrannt, [sind] ohne Bewohner. 024 JER 002 016 Auch (die Söhne Nophs =) die Bewohner Nophs und Tachpanches werden dir den Scheitel [kahl] (weiden=) fressen. 024 JER 002 017 Hast du dies nicht dir selbst (getan =) zu verdanken, als du verließest JHWH, deinen Gott, zu der Zeit, als er dich führte auf dem Weg? 024 JER 002 018 Und nun! Was [willst] du mit dem Weg [nach] Ägypten? [Willst du] (Fluss-wasser =) Nilwasser trinken? Und was [willst] du mit dem Weg [nach] Assyrien? [Willst du] (Strom=) Euphratwasser trinken? 024 JER 002 019 Ich züchtige dich [wegen] deiner Bosheit und [wegen] deiner Abtrünnigkeit weise ich dich zurecht. (Und) du sollst spüren und sehen, dass es schlecht (schädlich, unglückbringend) und bitter [ist], dass du JHWH, deinen Gott, verlassen hast und (mein Schrecken =) Ehrfurcht vor mir nicht bei dir ist, Spruch des Herrn JHWH der Heerscharen (Zebaot). 024 JER 002 020 Denn (von Ewigkeiten her =) schon immer habe ich dein Joch zerbrochen und deine Fesseln zerrissen, aber du sprichst: Ich will nicht dienen! Sondern auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum legst du dich hin und treibst Hurerei. 024 JER 002 021 Ich aber pflanzte dich [als] edle Traube, [als] völlig zuverlässige Pflanzung. Aber wie hast du dich mir [gegenüber] verändert? [Zu] wilden (aus der Art geschlagenen) Weinranken eines fremden Weinstocks. 024 JER 002 022 Denn [selbst] wenn du dich reinigst (abwäscht) mit Natron und dir viel Laugensalz verschaffst, Deine Vergehen (Sünden) sind ein Schmutzfleck vor mir, Ausspruch des Herrn JHWH s. 024 JER 002 023 Wie sprichst du: „Ich habe mich nicht verunreinigt, hinter den Baalen bin ich nicht [her] gelaufen“? Sieh deinen Weg im Tal [an]! Erkenne, was du getan hast! Eine schnelle junge Kamelstute läuft hin und her [auf] ihrem Weg 024 JER 002 024 Ein [e] Wildesel [in], gewöhnt [an] die Wüste, im Verlangen ihrer Seele schnappt sie nach Luft. Ihre Brunst: wer drängt sie zurück (besänftigt sie)? Alle, die sie suchen werden nicht müde; in ihrem Monat werden sie sie finden. 024 JER 002 025 Halte deinen Fuß ab von Barfüßigkeit und deine Kehle vom Durst! Aber du sprachst: Es ist vergeblich, nein! Denn ich liebe die Fremden und (hinter ihnen will ich hergehen =) ihnen will ich nachlaufen. 024 JER 002 026 Wie Schande (Scham) eines Diebes, wenn er erwischt wird, so soll sich das Haus Israel schämen: Ihr, Könige, Beamte (Befehlshaber, Edle, Vornehme, Vorsteher, Oberste) und Priester und Propheten. 024 JER 002 027 Sie sprechen zum Holz: Du bist mein Vater! und zum Stein: Du hast uns geboren! {Denn} sie wenden mir den Rücken zu und nicht das Gesicht aber zur Zeit des Unheils sprechen sie: Erhebe dich doch und rette uns! 024 JER 002 028 Wo [sind] deine Götter, die du für dich (dir) gemacht hast? Sie sollen aufstehen, wenn sie dir helfen (dich retten) in der Zeit deines Unheils (Not, Unglück, Übel); denn wie die Zahl deiner Städte sind deine Götter, Juda. 024 JER 002 029 Warum streitet (prozessiert) ihr mit mir? Ihr alle seid abgefallen von mir, Spruch JHWH s. 024 JER 002 030 Vergeblich schlug ich die Söhne, die Warnung nahmen sie nicht an. Das Schwert fraß eure Propheten, wie ein verderbender (tötender) Löwe. 024 JER 002 031 Du Generation (Geschlecht, Gemeinschaft), sieh das Wort JHWH s. War ich eine Wüste für Israel, oder ein Land der Finsternis? Warum hat mein Volk gesagt: Wir schweifen umher, wir kommen nicht mehr zu dir? 024 JER 002 032 Vergisst eine Jungfrau ihren Schmuck, eine Braut ihren Gürtel? Aber mein Volk hat mich vergessen Tage ohne Zahl. 024 JER 002 033 Wie gut führst du (deinen Gang =) es aus, eine Liebschaft zu suchen! Darum auch hast du an Böses (Unheil, Verbrechen) (deine Wege =) dein Leben gewöhnt (eingeübt): 024 JER 002 034 Sogar an deinem Gewandsaum wird das Blut armer, schuldloser Leute gefunden, die du nicht beim Einbruch ertappt hast, denn all diesem waren sie entgegen (= haben sie widerstanden). 024 JER 002 035 Aber du sagst: so rein bin ich, sein Zorn hat sich ja von mir abgewandt! - Siehe, ich rechte (führe einen Prozess) mit dir, weil du gesagt hast: ich habe nichts Böses getan (mich nicht verfehlt, nicht gesündigt). 024 JER 002 036 Wie sehr (weit?) gehst du weg, zu ändern deinen Weg? Auch von Ägypten wirst du enttäuscht (oder: auch Ägyptens wirst du dich schämen), wie du enttäuscht wirst von Assur (oder: wie du dich Assurs schämen wirst). 024 JER 002 037 Auch von dort wirst du ausziehen (herauskommen), {und} deine Hände auf deinem Kopf, denn abgelehnt hat JHWH dein Vertrauen (Sicherheit), und du wirst kein Glück haben mit ihnen. 024 JER 003 001 [Gott] spricht: Wenn ein Mann seine Frau fortschickt (entlässt), und sie geht weg von ihm und gehört einem anderen Mann, kann sie [dann] noch zu ihm zurückkehren? Würde [dann] nicht jenes Land völlig (gewiss) entweiht? Und du gingst fremd (buhltest, triebst Hurerei) mit vielen (zahlreichen) Fremden und willst zurückkehren zu mir? Spruch JHWH s. 024 JER 003 002 Hebe deine Augen auf (Blicke hin) zu den Hügeln und sieh: wo hast du dich nicht schänden lassen (bist du nicht geschändet worden)? Auf den Wegen hast du für sie gesessen, wie ein Beduine (Araber) in der Wüste. Und du hast entweiht das Land (die Erde) durch deine Unzucht und durch dein Böses (= das Böse, das du getan hast). 024 JER 003 003 [Daher, deshalb] wurden versagt (entzogen) die Regen, und der Spätregen fiel nicht. [Aber] die Stirn einer Frau, die hurt hast du, die sich weigert, sich zu schämen. 024 JER 003 004 Rufst du nicht von jetzt an zu mir „mein Vater!, Freund meiner Jugend (Jugendfreund) [bist] du!“? 024 JER 003 005 „Er wird [doch] nicht für ewig zürnen oder bewahren (aufbewahren, im Gedächtnis behalten, nachtragen) für immer?“ Sieh du hast geredet und getan das Böse und du brachtest es fertig (vermochtest, konntest es). 024 JER 003 006 (Und) Da sprach JHWH zu mir in den Tagen des Königs Josia: hast du gesehen, was das abtrünnige Israel tut? Wie es auf auf jeden hohen Hügel steigt und unter jedem grünen Baum {dort} fremdgeht (Unzucht treibt, hurt)? 024 JER 003 007 [Da] sagte (dachte) ich: Nachdem es das alles getan hat, wird es zu mir zurückkehren. Aber es kehrte nicht [wieder] zurück. [Das] sah [seine] treulose Schwester Juda. 024 JER 003 008 [Da] sah es, dass, weil das abtrünnige Israel fremdging (die Ehe brach), ich es wegschickte und ihm den Scheidebrief gab. Aber das treulose Juda, seine Schwester, fürchtete sich nicht, sondern auch es ging hin und ging fremd (trieb Unzucht). 024 JER 003 009 Und {es geschah} durch sein leichtfertiges Fremdgehen (Huren, Unzucht) wurde entweiht das Land (die Erde), und es ging fremd (hurte, trieb Unzucht) mit Stein und Holz. 024 JER 003 010 Trotzdem kehrte nicht zu mir um seine treulose Schwester Juda mit ihrem ganzen Herzen, außer zum Schein, Spruch JHWH s. 024 JER 003 011 Da sprach JHWH zu mir: als gerecht erweist sich die Seele des abtrünnigen Israels (das abtrünnige Israel) gegenüber dem (im Vergleich zum) treulosen Juda. 024 JER 003 012 Geh und rufe diese Worte nach Norden {und sprich}: „Kehr zurück, abtrünniges Israel!“ Spruch JHWH s. Ich lasse nicht fallen mein Antlitz gegen euch (Ich schaue euch nicht mehr ungnädig an), denn ich bin gnädig (gütig). Spruch JHWH s. Ich grolle nicht für immer (ewig). 024 JER 003 013 Nur (jedoch) erkenne deine Schuld (Sünde, Vergehen), denn gegen JHWH, deinen Gott, hast du dich aufgelehnt, da du deine Wege zerstreut hast (herumgeschweift bist) mit den Fremden unter jedem grünen Baum und auf meine Stimme habt ihr nicht gehört. Spruch JHWH s. 024 JER 003 014 Kehrt um, meine abtrünnigen Kinder! Spruch JHWH s. Denn ich habe euch zu Besitz genommen (bin euer Herr) und ich nehme (hole) euch, einen aus einer Stadt und zwei aus einer Familie (Sippe), und ich bringe euch [zum] Zion. 024 JER 003 015 Und ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen, und sie weiden euch [mit] Erkenntnis und Verstand. 024 JER 003 016 Und es wird geschehen, wenn ihr zahlreich werdet und fruchtbar sein werdet im Lande (auf Erden) in jenen Tagen, Spruch JHWH s, werden sie nicht mehr sprechen von der Lade des Bundes JHWHs und sie wird [ihnen] nicht aufs Herz (in den Sinn) kommen, und sie werden ihrer nicht gedenken, und sie werden [sie] nicht vermissen (suchen) und keine [neue] mehr anfertigen (machen). 024 JER 003 017 Zu dieser Zeit werden sie Jerusalem nennen „Thron JHWH s“, und alle Völker werden sich in ihr sammeln, beim Namen JHWH s in Jerusalem. Und sie werden nicht mehr wandeln (leben) nach der Verstocktheit (Starrsinn) ihres bösen Herzens. 024 JER 003 018 In jenen Tagen wird das Haus Juda zum Haus Israel gehen, und sie werden zusammen (miteinander) kommen vom Land im Norden (Nordland) zum Land, das ich ihren Vätern zum Besitz (Erbe) gab. 024 JER 003 019 Aber (Und) ich dachte (sprach): Wie will ich dich machen zu (herausstellen unter den) Kindern!, und dir kostbares (begehrenswertes) Land geben, herrlichsten Erbbesitz [unter den] Völkern. Darum meinte ich, „mein Vater“ würdet ihr mich nennen, und von {hinter} mir würdet ihr euch nicht kehren. 024 JER 003 020 Aber (fürwahr, gewiss) [wie] eine Frau treulos ist von ihrem Geliebten, so seid ihr treulos zu mir, Haus Israel. Spruch JHWH s. 024 JER 003 021 Man hört Lärm (Geräusch, Stimme, Laut) auf kahlem Hügel: Weinen, Flehen der Kinder Israels. Denn verkehrt haben sie ihren Weg, vergessen JHWH, ihren Gott. 024 JER 003 022 „Kehrt um, meine abtrünnigen Kinder, ich will euch von eurer Abtrünnigkeit heilen. Da sind wir, wir kommen zu dir, denn du bist JHWH, unser Gott.“ 024 JER 003 023 Fürwahr (gewiss, aber), Lüge (Trug, Täuschung) [kommt] von den Hügeln, Getöse [von] den Bergen. Gewiss (fürwahr, aber) bei JHWH, unserem Gott, [ist] Rettung [für] Israel. 024 JER 003 024 Aber (Und) „der Schändliche“ fraß den Erwerb (Gewinn) unserer Väter, von unserer Jugend [an], ihr Kleinvieh und ihre Rinder, ihre Söhne und ihre Töchter. 024 JER 003 025 Wir legen uns hin in unserer Schande, wir decken uns zu mit unserer Schmach, denn an JHWH, unserem Gott, haben wir uns versündigt, wir und unsere Väter, von unserer Jugend an bis zu diesem Tag, und nicht haben wir gehört auf die Stimme JHWHs, unseres Gottes. 024 JER 004 001 Wenn du umkehrst, Israel, Spruch JHWH s, wirst du zu mir zurückkehren. Und wenn du beseitigen wirst deine Abscheulichkeit vor mir, dann wirst du nicht schwanken (ziellos sein). (vgl. Genesis 4,14) 024 JER 004 002 Und schwörst du: [So wahr] JHWH lebt! in Treue, in Recht und in Gerechtigkeit, dann werden Völker sich in ihm glücklich preisen, und in ihm sich rühmen. 024 JER 004 003 Denn so spricht JHWH zu den Leuten Judas und zu Jerusalem: macht euch Neubruch urbar und sät nicht auf Dornen. 024 JER 004 004 Lasst euch beschneiden für JHWH und beseitigt die Vorhäute eures Herzens, Leute Judas und Einwohner Jerusalems, dass nicht komme wie Feuer mein Zorn, und er brennt, und keiner löscht wegen der Schlechtigkeit eurer Taten. 024 JER 007 001 Das Wort, das an Jeremia von JHWH geschah: 024 JER 007 002 Stell dich in das Tor des Hauses JHWH s und rufe dort dieses Wort und sage: Hört das Wort JHWHs, ganz Juda, die ihr kommt durch diese Tore, um JHWH anzubeten. 024 JER 007 003 So spricht JHWH, Herr der Heerschaaren, Gott Israel: Macht gut eure Wege und eure Taten, dann werde ich euch wohnen lassen an diesem Ort. 024 JER 007 004 Verlasst euch nicht auf Worte der Lüge, wenn sie sagen: Der Tempel JHWH s, der Tempel JHWHs, der Tempel JHWHs ist dieser. 024 JER 008 004 Sprich zu ihnen, so hat JHWH gesprochen: Fällt man und steht nicht wieder auf? Oder wendet sich einer ab und kehrt nicht wieder zurück? 024 JER 008 005 Warum hat sich dieses Volk Jerusalems abgewendet in beharrlicher Abkehr? Sie halten fest an der Täuschung (Trug) und weigern sich, umzukehren. 024 JER 008 006 Ich horche hin und höre: Sie sprechen nicht recht, nicht einer bereut seine Bosheit und sagt: „Was habe ich getan!“ Alle rennen noch weiter fort, (sie kehren sich ab in ihrem Rennen) wie ein Pferd (Hengst) galoppiert (strömt) in die Schlacht. 024 JER 008 007 Auch der Storch (Kranich) am Himmel kennt seine festgesetzten Zeiten (kennt die Zeit der Rückkehr), Taube, Schwalbe und Kranich hören auf die Zeit ihres Kommens aber mein Volk kennt nicht die Rechtsordnung (Recht, Rechtsbestimmung) JHWH s. 024 JER 008 009 ... Siehe, das Wort JHWH s haben sie verschmäht (verworfen), aber welche Weisheit haben sie? 024 JER 010 011 Folgendes solltet (könnt, dürft) ihr zu ihnen sagen: „Die Götter, die den Himmel und die Erde nicht gemacht haben, werden (sollen, müssen) verschwinden (vergehen) von der Erde und von unter diesem Himmel!“ 024 JER 020 007 Du hast mich, JHWH, überredet und ich ließ mich überreden. Du bist mir zu stark geworden und hast gesiegt. Ich bin zum Gespött geworden den ganzen Tag; jeder [ist] mir ein Spötter. 024 JER 020 008 Denn sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalttat“ und „Bedrohung“ muss ich rufen. Ja, das Wort JHWH s wurde mir zu Hohn und Spott den ganzen Tag. 024 JER 020 009 Und ich habe [mir] gesagt: Ich will nicht an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen reden; aber es wurde in meinem Herzen wie brennendes Feuer, verschlossen in meinen Knochen. Und ich habe mich vergeblich abgemüht es auszuhalten, aber ich konnte nicht! 024 JER 020 010 Denn ich habe die Verleumdung von vielen gehört: „Schrecken ringsherum!“, „Zeigt ihn an!“ und „Lasst uns ihn anzeigen!“ Alle meine Freunde erwarten meinen Untergang: „Vielleicht lässt er sich verleiten, damit wir ihn besiegen und unsere Rache nehmen an ihm.“ 024 JER 020 011 Aber JHWH [ist] bei mir wie ein starker Held, deshalb werden meine Verfolger straucheln und nicht siegen! Sie werden sich sehr schämen, denn sie sind nicht einsichtig; eine ewige Schande - sie wird nicht vergessen werden. 024 JER 020 012 Und [du], JHWH der Heerscharen (Zebaot), der du den Gerechten prüfst und siehst Nieren und Herz: Lass mich sehen deine Rache an ihnen! Denn dir habe ich anvertraut meinen Streit. 024 JER 020 013 Singt JHWH, lobt JHWH, denn er hat die Seele des Unglücklichen gerettet aus der Hand der Übeltäter! 024 JER 023 005 Siehe: Tage kommen – Spruch JHWH s. Ich werde für David einen gerechten Sproß wachsen (aufgehen) lassen. Er wird als König regieren (herrschen) und Einsicht haben. Er wird Recht tun und Gerechtigkeit im Land (auf der Erde). 024 JER 023 006 In seinen Tagen (zu seiner Zeit) wird Juda geholfen werden und Israel wohnt in Sicherheit. 024 JER 023 007 Daher siehe: Tage kommen – Spruch JHWH s. Sie werden nicht mehr sagen: So wahr JHWH lebt, der die Söhne Israels (Israeliten) aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat. 024 JER 023 008 Sondern: So wahr JHWH lebt, der heraufgeführt hat, und der gebracht hat die Nachkommenschaft des Hauses Israel aus dem Land des Nordens und aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt (fortgetrieben) habe. Sie werden zu ihrem Ackerland (Landbesitz) zurückkehren. 024 JER 029 004 So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot), der Gott Israels zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem [nach] Babel in Verbannung geführt habe: 024 JER 029 005 „Baut Häuser und wohnt [darin] und pflanzt Gärten und esst ihre Früchte! 024 JER 029 006 Nehmt [euch] Frauen und zeugt Söhne und Töchter, und nehmt für eure Söhne Frauen und gebt Männern eure Töchter – sodass (und) sie Söhne und Töchter gebären werden und werdet dort groß und nicht weniger! 024 JER 029 007 Und sucht der Stadt Wohlergehen, [in] die ich euch in Verbannung geführt habe und betet für sie zu JHWH: Denn in ihrem Frieden wird für euch Frieden sein!“ 024 JER 029 008 Fürwahr, so spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot), der Gott Israels: „Und [es] sollen euch nicht eure Propheten täuschen, die in eurer Mitte sind und eure Wahrsager und ihr [sollt] (werdet) nicht [auf die] hören, die euch zum Träumen verleiten! 024 JER 029 009 Denn in Lüge reden sie prophetisch zu euch in meinem Namen – ich habe sie nicht gesandt“, Ausspruch JHWH s. 024 JER 029 010 Fürwahr, so spricht JHWH: „Wenn (denn) für Babel siebzig Jahre gänzlich erfüllt sind, werde ich mich eurer annehmen und (ich) mein gutes Wort über euch erfüllen um euch zu diesem Ort zurückzubringen! 024 JER 029 011 Denn ich kenne die Pläne, die ich über euch dachte“, Ausspruch JHWH s. „Heilsgedanken und nicht (für) Böses um (für) euch Zukunft und Hoffnung zu geben! 024 JER 029 012 Wenn (und) ihr mich anruft und ihr geht, [dass] (und) ihr zu mir betet: Und ich werde euch erhören! 024 JER 029 013 Wenn (und) ihr mich sucht (und) werdet ihr [mich] finden, denn [wenn] ihr mich suchen werdet mit eurem ganzen Herzen, [so] (und) werde ich mich finden lassen 024 JER 029 014 von euch“, Ausspruch JHWH s. „Und ich werde eure Gefangenschaft wenden und ich werde euch sammeln aus allen Völkern und aus allen Orten von wo ich euch vertrieben habe“, Ausspruch JHWH s. „Und ich werde euch zurückbringen an (nach) den Ort, (der) von dort [aus] ich euch in Verbannung geführt habe.“ # # BOOK 025 LAM Lamentations Klagelieder 025 LAM 001 001 Wie sitzt sie allein, Die Stadt, [einst] reich an Menschen. Es wurde wie eine Witwe, die Herrin unter den Völkern, die Fürstin über die Provinzen, wurde zur Fronarbeiterin. 025 LAM 001 002 [Bitter] weint sie bei Nacht, Und ihre Tränen [sind] auf ihrer Wange; Es gibt für sie keinen Tröster Unter allen ihren Liebhabern, Alle ihre Freunde sind ihr untreu, Sind ihr zu Feinden geworden. 025 LAM 001 003 Ausgewandert ist Juda aus Elend Und vielem Frondienst, Sie wohnt (sitzt) unter den Heiden (Völkern), Hat keine Ruhe gefunden; All ihre Verfolger haben sie eingeholt Inmitten der Bedrängnisse. 025 LAM 001 004 Zions Wege trauernWegen des Ausbleibens der Festpilger, Alle ihre Tore [sind] entvölkert, Ihre Priester seufzen, Ihre Jungfrauen [sind] betrübtUnd sie [selbst] ist verbittert. 025 LAM 001 005 Ihre Feinde sind obenauf, Ihre Widersacher sind sorglos (sicher); Denn JHWH hat Zion bekümmertWegen der Menge ihrer Vergehen (Sünden, Frevel; wegen ihrer vielen Vergehen), Ihre Kinder sind [in die] Gefangenschaft (Verbannung) gegangenin Gegenwart des Feindes. 025 LAM 001 006 Gewichen ist von der Tochter ZionAll ihre Herrlichkeit; Ihre Anführer sind wie Widder geworden, [Die] keine Weide [mehr] finden, Sie sind in die Bedeutungslosigkeit gezogen (in Ohnmacht/ohnmächtig fortgezogen) In Gegenwart des Verfolgers (Jägers). 025 LAM 001 007 Jerusalem gedenktDer Tage ihrer notleidenden Flüchtlinge, All ihrer KostbarkeitenAus uralten Tagen, Als ihr Volk in (durch) die Hand der Feinde fielUnd es keinen Helfer für sie gab: [Ihre] Feinde sahen sie, lachtenÜber ihr Ende. 025 LAM 001 008 Schwer gesündigt hat Jerusalem, Ist zum Gespött geworden; Alle, die sie ehrten, verachten sie [nun], Denn sie haben sie nackt gesehen; Daher seufzt sieUnd wendet sich [beschämt] ab. 025 LAM 001 009 Ihre Unreinheit [ist] an ihren Säumen, sie hat nicht ihr Ende bedacht. {Und} sie ist niedergegangen, unbegreiflich (schrecklich), es gibt keinen, der sie ermutigt (sich ihr zuwendet, Erbarmen mit ihr hat, sie tröstet). „Sieh, JHWH, mein Elend (Leiden), dass (denn, Ach!,) der Feind triumphiert (großtut, es zu weit treibt).“ 025 LAM 001 010 Der Feind hat seine HandNach allen Schätzen Zions ausgestreckt; Sie hat Heiden (Völker) gesehen ―Sie sind [wirklich] in ihr Heiligtum gekommen, [Sie,] von denen du befohlen hast, Sie sollen dir nicht in den Gottesdienst hineinkommen. 025 LAM 001 011 All ihre Bewohner stöhnen, Suchen [nach] Brot (Nahrung), [Weg] gegeben haben sie ihre Kostbarkeiten für Nahrung, um am Leben zu bleiben. Sieh, JHWH, und gib doch Acht, dass ich eine Verachtete (für eine Bettlerin?, was für ein Schlemmer ich) geworden bin. 025 LAM 001 012 †Nicht zu (für) euch† alle, die ihr des Weges zieht, gebt Acht und seht, ob es einen Schmerz gibt wie meinen Schmerz (Plage, Qual), der mir zugefügt worden ist, mit dem JHWH [mich] plagteam Tag seines Zornes. 025 LAM 001 013 Aus der Höhe hat er Feuer gesandtin meine Gebeine (Inneres) und ließ es herabkommen [auf mich] (und trat es nieder) Er hat meinen Füßen ein Netz gespannt, hat mich zurückgedrängt. Er machte mich einsam (öde, zunichte), gemieden (unrein, elend, traurig) den ganzen Tag. 025 LAM 001 014 Das Joch meiner Vergehen wurde [mir] angebunden, durch seine Hand wurden [seine Stricke] geflochten, haben sich um meinen Hals gelegt, er (es) hat meine Kraft gebrochen. Der Herr gab mich in die Hände [derer], [gegen die] ich nicht bestehen kann. 025 LAM 001 015 Verworfen hat er alle meine Tapferen (Starken, Krieger) der Herr, in meiner Mitte; ausgerufen hat er über mir (gegen mich) eine Festversammlung (ein Treffen, einen Termin), um meine Krieger zu zerschlagen. Der Herr hat die Kelter getretender jungfräulichen Tochter Juda 025 LAM 001 016 Deswegen weine ich, mein Auge {mein Auge} zerfließt wasser [gleich], denn fern von mir ist ein Ermutiger, einer, der mich wieder belebt (meine Seele zurückbringt); meine Kinder (Söhne) sind zerstört (entsetzt, erstarrt), denn stark (mächtig, überlegen) ist der Feind. 025 LAM 001 017 Zion fleht mit ihren Händen (streckt ihre Hände aus), da ist keiner, der ihr Mut macht (Trost zuspricht), JHWH hat über Jakob verhängt (befohlen), [Dass] rings um ihn (seine Nachbarn) seine Feinde [seien], Jerusalem wurdezur Verabscheuten (Unreinen) unter ihnen. 025 LAM 001 018 Gerecht (im Recht) ist JHWH, denn seinem Mund habe ich nicht gehorcht. Hört doch, all ihr Völker, seht meine Qual: Meine jungen Frauen und Männer, sie sind in die Verbannung gegangen. 025 LAM 001 019 Ich habe meine Liebhaber (zu Hilfe) gerufen, (aber) sie haben mich betrogen (hintergangen, getäuscht), meine Priester und Ältestensind in der Stadt umgekommen, als sie Nahrung für sich suchten, um zu überleben. (ihre Seele zurückzubringen). 025 LAM 001 020 Sieh, JHWH, dass mir angst [ist], mein Inneres ist (meine Eingeweide sind) aufgewühlt, es dreht (windet) sich mein Herz in meinem Innern, denn ich war in der Tat widerspenstig (trotzig): draußen machte das Schwert [mich] kinderlos, drinnen [ist es] wie der Tod 025 LAM 001 021 Sie haben (Man hat) gehört, dass ich seufze, da [war] keiner, der mir Mut machte (Trost zuspricht); alle meine Feinde hörten von meinem Unheil, sie jubelten, weil du [es] bereitet (getan) hast; du brachtest den Tag, den (das Gericht, das) du angekündigt hattest, aber (und) sie werden (sollen) sein wie ich. 025 LAM 001 022 Kommen wird all ihre Bosheit vor dein Angesicht; dann (und) tue ihnen, wie du mir getan hast, wegen all meiner Vergehen; denn zahlreich [sind] meine Seufzer, und mein Herz [ist] krank (schwach, traurig). 025 LAM 002 001 Wie umwölkt der Herr in seinem Zorn, die Tochter Zion, warf aus dem Himmel [auf die] Erdedie Herrlichkeit (den Ruhm, die Schönheit) Israels und gedachte nicht [mehr] des Schemels seiner Füßeam Tag seines Zorns. 025 LAM 002 002 Vernichtet (verschlungen) hat der Herrund verworfen die Weiden (Wohnungen) Jakobs, zerstört (zertrümmert, niedergerissen) hat er in seinem Ärgerdie Festungen (befestigten Städte) der Tochter Juda, warf zu Boden, entweihte das Königtum (-reich) und seine Obersten (Beamten, Kommandanten, Fürsten). 025 LAM 002 003 Abgehauen hat er in der Hitze seines Zornsjedes Horn (alle Macht, Kraft) Israels, zog zurück seine (schützende) Rechtevor dem Feind; und er brannte (wütete) in Jakob wie ein Feuer, [dessen] Flamme rundherum fraß. 025 LAM 002 004 Er spannte seinen Bogen wie ein Feind [der] Pfeil [war] in seiner Rechten und er tötete wie ein Gegner [seine] ganze Augenweide. Im (ins) Zelt der Tochter Ziongoss er seinen Grimm aus wie Feuer. 025 LAM 002 005 Der Herr ist wie ein Feind geworden, hat Israel vernichtet (verschlungen), vernichtet (verschlungen) all ihre Palästezerstört seine Festungen (befestigten Städte), er vermehrte in der Tochter JudaTraurigkeit und Trauer. 025 LAM 002 006 Er hat seine Hütte wie einen Weinstock preisgegeben, seine Versammlungsstätte zerstört, in Vergessenheit geraten ließ JHWH in ZionFest und Sabbat, verwarf (verabscheute, verachtete) in seinem grimmigen ZornKönig und Priester. 025 LAM 002 007 Verstoßen (verworfen) hat der Herr seinen Altar, entweiht (zerbrochen) sein Heiligtum. Ausgeliefert hat er in die Hand (Gewalt) des Feindesdie Mauern ihrer Paläste. Man lärmte im Haus JHWH swie an einem Festtag. 025 LAM 002 008 JHWH ersann niederzureißen (zu verwüsten) die Mauern der Tochter Zion er spannte die Messschnur (hatte geplant), hat seine Hand nicht zurückgezogen vom Vernichten (Verschlingen), ließ trauern Wall und Mauer, zusammen gaben sie nach. 025 LAM 002 009 Niedergesunken auf die Erde sind ihre Torevernichtet und zerbrochen hat er ihre Riegel, ihr König und ihre Obersten (Beamten, Hauptmänner) [leben] in [fremden] Völkern, es gibt keine Weisung, auch ihre Propheten bekommen (finden) keine Offenbarung (Schauung, Vision) JHWH s. 025 LAM 002 010 Auf der Erde sitzen (wohnen) verstört (erstarrt, stumm) die Alten (Ältesten) der Tochter Zion, sie haben Staub auf ihr Haupt gestreut, sich [mit] Sackleinen gegürtet; auf die Erde ließen ihr Haupt sinkendie Jungfrauen Jerusalems. 025 LAM 002 011 Meine Augen sind in Tränen aufgelöst (dahingeschwunden, erschöpft), mein Inneres (meine Eingeweide) ist aufgewühlt (gärt, schäumt). Ausgeschüttet auf die Erde ist meine Leber (mein Leben), wegen des Untergangs der Tochter meines Volkes, als Kind und Säugling verrecktenin den Plätzen der Stadt. 025 LAM 002 012 Sie fragten ihre Mütter: „Wo sind Getreide und Wein?“, als sie verreckten wie durchbohrtin den Plätzen der Stadt, als sich ihr Leben (ihre Seele) ergossin den Schoß ihrer Mütter. 025 LAM 002 013 Was soll ich dir (als Trost) bezeugen, was mit dir vergleichen, Tochter Jerusalem? Was kann ich dir gleichstellenum dich zu trösten, Jungfrau, Tochter Zion? Denn groß (endlos) wie das Meer [ist] dein Untergang (Zusammenbruch): Wer wird dich heilen? 025 LAM 002 014 Deine (Heils-) Propheten hatten Visionen für dich: Lüge (Leeres) und Tünche, aber deckten nicht auf deine Schuld (Missetat; Strafe), um abzuwenden dein Schicksal (deine Gefangenschaft). Sie hatten für dich Orakel (Sprüche) aus Lüge (Leerem) und Verführung. 025 LAM 002 015 Es klatschen über dich [in] die Händealle die des Weges ziehen, sie zischen (pfeifen) und schütteln ihren Kopfüber die Tochter Jerusalem: Ist dies die Stadt, die sie nennen (man nennt) „vollkommene Schönheit“, „Freude der ganzen Erde (für die ganze Erde)“? 025 LAM 002 016 Sie reißen ihr Maul (ihren Mund) auf über dich, alle deine Feinde, sie zischen (pfeifen) und knirschen mit [ihren] Zähnen, sie sagen: Wir haben [sie] verschlungen; ja, dies ist der Tag, auf den wir hofften, wir haben [es] erreicht, gesehen. 025 LAM 002 017 Getan hat JHWH, was er ersann, erfüllt hat er sein Wort, das er angeordnet hat seit den Tagen der Urzeit: er riss ein und hatte kein Mitleid. Und er ließ sich freuen über dich den Feind, hat erhöht das Horn deiner Bedränger. 025 LAM 002 018 Ihr Herz schreit zum Herrn. [Du] Stadtmauer der Tochter Zion, lass herabfließen wie einen Bach die TränenTag und Nacht! Gönne (gib) dir keine Ruhe (Aufhören), nicht versiege (höre auf) dein Augapfel! 025 LAM 002 019 Auf, klage in der Nachtzu Beginn der Nachtwachen! Gieße dein Herz aus wie Wasservor dem Angesicht des Herrn! Erhebe zu ihm deine Händefür das Leben deiner Kinder, die vor Hunger schmachtenan jeder Straßenecke! 025 LAM 002 020 Sieh, JHWH, und schau doch, wem du solches angetan hast! Sollen Frauen ihre Leibesfrucht essen, [ihre] umsorgten Kinder? Sollen im Heiligtum getötet werdenPriester und Prophet? 025 LAM 002 021 Auf der Erde in den Straßen liegenKind und Greis; meine jungen Frauen und Männersind gefallen durch das Schwert, du hast getötet am Tag deines Zorns, du hast abgeschlachtet, nicht geschont. 025 LAM 002 022 Du riefst aus wie einen Tag der Festversammlungmeine Fremdlingschaft ringsumher, und es gab am Tag des Zorns JHWH s keinenEntronnenen und Entkommenen; die ich umsorgt und großgezogen habe, mein Feind hat sie vertilgt. 025 LAM 003 022 JHWH s (Gnadenerweise =) Gnade [ist es], dass wir nicht am Ende (umgekommen, vergangen) sind, denn sein Mitgefühl ist nicht zu Ende. 025 LAM 003 023 Jeden Morgen [ist es] neu, groß [ist] seine Treue. 025 LAM 003 024 JHWH ist mein Anteil (Besitz, Gewinn), (hat meine Seele =) habe ich gesagt, daher will ich auf ihn warten. 025 LAM 003 025 Gut [ist] JHWH zu dem, der auf ihn hofft, zu (der Seele =) dem Menschen, der ihn sucht (sich an ihn wendet). 025 LAM 003 026 Gut [ist es], (still harrend [zu sein] =) still zu harren auf die Hilfe (Rettung, Heil) JHWH s. 025 LAM 003 027 Gut [ist es] für jeden, wenn er erträgt das Joch in seiner Jugendzeit. # # BOOK 026 EZE Ezekiel Hesekiel 026 EZE 009 004 Und es sprach JHWH zu ihm: „Gehe mitten durch die Stadt (in die Mitte der Stadt), mitten durch Jerusalem (in die Mitte Jerusalems), und tau-e (zeichne) ein Tau auf die Stirnen der Männer, die seufzen und jammern über all die Schrecknisse (Götzen), die geschehen in ihrer Mitte!“ 026 EZE 009 005 Und zu diesen sprach er vor meinen Ohren: „Geht in die Stadt hinter ihm her und schlagt drein! Schont nicht (Senkt nicht) eure Augen und erbarmt euch nicht! 026 EZE 009 006 Greis, Jungendlichen und Jungfrau und Kind und Frauen zerstört bis zur Vernichtung! Doch jedermann, der auf sich [hat] das Tau, naht euch nicht (greift nicht an)! Und von meinem Heiligtum aus fangt an!“ Und sie fingen an bei den greisen Männern, die vor dem Haus [waren]. 026 EZE 016 001 Und es geschah das Wort Gottes zu mir, folgendermaßen: 026 EZE 016 002 Menschensohn, tue Jerusalem seine Gräuel kund. 026 EZE 016 003 Und du sagst (es): So spricht Gott der Herr, JHWH, zu Jerusalem: Deine Herkunft, und deine Abstammung ist vom Land der Kanaaniter. Dein Vater ist Amoriter, deine Mutter eine Hetiterin. 026 EZE 016 004 Und bei deiner Geburt war es so: An dem Tag, an dem du geboren wurdest, wurde dein Bauchnabel nicht durchgeschnitten. Und du wurdest nicht zur Reinigung mit dem Wasser gewaschen und nicht gesalzen und nicht in Windeln eingewickelt. 026 EZE 016 005 Nicht ruhte das Auge erbarmend auf dir, um eines von diesen für dich zu machen, aus Mitleid mit dir. Und du wurdest ausgesetzt auf der Oberfläche des Feldes, in der Verabscheuung deiner Seele, an dem Tag an dem du geboren wurdest. 026 EZE 016 006 Und ich ging an dir vorüber, und ich sah dich zappelnd in deinem Blut. Und ich sagte zu dir in deinem Blut: Lebe! Und ich sagte zu dir deinem Blut: Lebe! 026 EZE 016 007 Zu Zehntausenden von den Sprossen des Feldes mache ich dich. Und du wurdest viele und du wurdest groß und du kamst in den schmückendsten Schmuck. Die Brüste wurden fest und deine Haare wuchsen. 026 EZE 016 008 Und ich ging vorbei an dir und ich sah dich und siehe, deine Zeit (war) die Zeit der Liebe und ich breitete meinen Saum über sie aus, und ich bedeckte deine Scham. Und ich schwor dir, und ich kam in einen Bund mit dir. Spruch des Herrn JHWH s, und du wurdest mein. 026 EZE 016 009 Und ich wusch dich mit dem Wasser, und ich spülte dein Blut von dir ab und ich salbte dich mit Öl. 026 EZE 016 010 Und ich bekleidete dich mit Buntgewirktem, und ich beschuhte dich mit Tachaschhäuten, und ich umband dich mit Byssus und ich bedeckte dich mit Seide. 026 EZE 016 011 Und ich schmückte dich mit Schmuck, und ich gab Armbänder auf deine Hände, und Halsketten auf deine Kehle. 026 EZE 016 012 Und ich gab einen Ring auf deine Nase und die Ohrringe auf deine Ohren und die Krone des Schmuckes auf dein Haupt. 026 EZE 016 013 Und du schmücktest dich mit Gold und Silber und deinem Kleid aus Byssus und Seide und Buntgewirktem. Gries und Honig und Öl aßest du. Und du warst schön in höchstem Grade und du warst tauglich zum Königlichen. 026 EZE 016 014 Und der Name von dir ging hinaus in die Völker, wegen deiner Schönheit, denn die war vollkommen in meinem Schmuck, den ich auf dich setzte. Spruch des Herrn JHWH. 026 EZE 016 015 Und du vertrautest auf deine Schönheit und du hurtest in deinem Namen. Und du hast in deinem Götzendienst dich angeboten allen, die vorübergehen. Du warst ihm zu Willen. 026 EZE 016 016 Und du nahmst von deiner Decke und gabst sie von dir auf bunte Anhöhen und du hurtest auf ihnen, wie nichts das kommt, und nichts das ist. 026 EZE 016 017 Und du nahmst deine Prachtgeräte von meinem Gold und meinem Silber, das ich dir gegeben habe, und du machtest für dich Bilder von Männern. Und du hurtest mit ihnen. 026 EZE 016 018 Und du nahmst deine buntgewirkten Kleider und bedecktest sie und die Öle und das Ränderwerk gabst du auf sie. 026 EZE 016 019 Und mit meinem Brot, das ich dir gab, mit Gries, Öl und Honig speiste ich dich und du stelltest es vor sie für den wohlgefälligen Geruch und es war so. Spruch des Herrn JHWH. 026 EZE 016 020 Und du nahmst deine Söhne und deine Töchter, die du für mich geboren hast, und du opfertest sie [die Kinder, Anm.] für sie [die Männer, Anm.] zum essen. War es zu wenig von deiner Hurerei? 026 EZE 016 021 Und du hast meine Söhne geschächtet und du liefertest sie Ihnen aus. 026 EZE 016 022 Und bei allen deinen Gräueln und deinen Hurereien erinnertest du dich nicht an die Tage deiner Jugend, in deinem nackt und bloß Sein. Du warst zappelnd, nackt in deinem Blut. 026 EZE 016 023 Und es geschah, nach allem deinem Bösen. Wehe, wehe Dir! Spruch des Herrn JHWH. 026 EZE 016 024 Und du hast dir einen Götzenaltar gebaut, und du machtest dir einen Götzenaltar auf jeder freien Anhöhe. 026 EZE 016 025 Und auf jedem Haupt der Straße baust du deinen Götzenaltar und du schändest dein Angesicht und öffnest deine Schenkel für alle, die hindurch kamen und machtest die Hurerei groß. 026 EZE 016 026 Und du hurtest mit den Söhnen Ägyptens, deine Nachbarn und deine Scham wurde groß. Und du machtest deine Hurerei groß um mich zu reizen. 026 EZE 016 027 Und siehe, ich strecke deine Hand aus über dich und ich begrenzte das dir Bestimmte. Und ich gab dich in die Seele derer die dich hassen der Töchter der Philister, die sich schämen vor deinem Weg der Schandtat. 026 EZE 016 028 Und du hurtest mit den Söhnen Assurs, weil du nicht satt wirst. Und du hurtest mit ihnen und bist also auch nicht satt geworden. 026 EZE 016 029 Und du machtest deine Hurerei groß im Land Kanaan der Chaldäer. Und auch davon warst du nicht satt. 026 EZE 016 030 Wie matt ist dein Herz? Spruch des Herrn JHWH. In deinem Tun in allem diesem ist die Arbeit einer selbstherrlichen Hurenfrau: 026 EZE 016 031 In deinem Bauen deiner Erhöhung auf der Kreuzung aller Wege, und deiner Anhöhe, die du in allen Straßen machst. Und nicht warst du wie eine Hure, denn du verschmähtest den Buhlerlohn. 026 EZE 016 032 Die Frau, die ehebricht, nimmt statt dem Mann die Fremden. 026 EZE 016 033 Und allen Huren gibt man Geschenke und du beschenkst sie, damit sie zu dir kommen von ringsumher, wegen deiner Hurereien. 026 EZE 016 034 Und es geschah für dich das Gegenteil von den Frauen in deiner Hurerei und nicht wurde nach dir gehurt. Und du gabst Buhlerlohn und nicht wurde der Buhlerlohn dir gegeben. Und du wurdest zum Gegenteil. 026 EZE 016 035 So, Hure, höre das Wort JHWH s. 026 EZE 016 036 So sprach der Herr JHWH: Wegen des Ausschüttens deiner weiblichen Scham und des Entblößens deiner Nacktheit in deiner Hurerei über deine Liebhaber und auf alle Götzen deiner Gräuel und wie das Blut deiner Söhne, die du ihnen gegeben hast. 026 EZE 016 037 Darum, siehe, im Versammeln aller deiner Liebhaber, denen du angenehm warst, und alle die du liebtest, alle die du gehasst hast. Und ich versammelte die gegen dich von ringsumher und entblöße deine Nacktheit vor ihnen und sie werden alle deine Nacktheit sehen. 026 EZE 016 038 Und ich richte über dich, über das Verbrechen des Ehebruchs und des Ausgießens von Blut. Und ich stelle auf dich Blutschuld, Zorn und Eifersucht. 026 EZE 016 039 Und ich gab dich in ihre Hand und sie zerstörten deine Erhöhung und sie brachen deinen hohen Platz herunter. Und sie werden dir dein Kleid ausziehen und die Waffen deiner Schönheit nehmen und sie werden dich zurücklassen nackt und bloß. 026 EZE 016 040 Und sie ließen eine Versammlung gegen dich heraufkommen und steinigten dich mit Steinen und sie schneiden dich auf mit ihren Schwertern. 026 EZE 016 041 Und sie werden dein Haus mit Feuer niederbrennen und sie werden Strafgerichte über dich machen vor den Augen vieler Frauen. Und ich werde machen, dass du mit der Hurerei aufhörst und auch Buhlerlohn wirst du nicht länger geben. 026 EZE 016 042 Und ich werde meinen Zorn auf dich stellen und meinen Eifer an die Seite von dir stellen. Und ich werde ruhig sein und nicht mehr zornig. 026 EZE 016 043 Weil du dich nicht mehr an die Tage der Jugend erinnerst und mich in allen diesen erregt hast, und auch ich, siehe, habe deinen Weg auf den Kopf gestellt. Spruch des Herrn JHWH. Und nicht hast du diese Schandtat zu allen deinen Gräueln gemacht? 026 EZE 016 044 Siehe, alle die Spottgeschichten über dich werden Folgendes dichten: 026 EZE 016 045 Eine Tochter deiner Mutter bist du, wobei du deinen Mann und deine Söhne verabscheut hast. Und du bist die Schwester deiner Schwestern die du ihre Männer und ihre Söhne verabscheut hast. Eure Mutter war eine Hetiterin und euer Vater ein Amoriter. 026 EZE 016 046 Und deine große Schwester Samaria, sie und ihre Tochter, die zu deiner linken sitzen und deine kleine Schwester die zu deiner rechten sitzt, ist Sodom und ihre Tochter. 026 EZE 016 047 Nicht nur gingst du in ihren Wegen und machtest ihre Gräueltaten, sondern in sehr wenig Zeit hast auf allen deinen Wegen mehr zerstört als sie. 026 EZE 016 048 So wahr ich lebe, Spruch des Herrn JHWH. Sie, deine Schwester Sodom und ihre Tochter haben gemacht, wie du und deine Töchter gemacht haben. 026 EZE 016 049 Siehe, das war die Sünde Sodoms, deiner Schwester: Stolz, Fülle des Brotes und sorglose Ruhe waren mit ihr und ihren Töchtern. Und die Hand des Armen und Bedürftigen stärkten sie nicht. 026 EZE 016 050 Und sie wurden übermütig und machten Gräuel vor meinem Angesicht und ich drehte sie weg, sobald ich es sah. 026 EZE 016 051 Und Samaria hat nicht halb die Sünden deiner Sünden gesündigt. Und du hast deine Gräuel größer werden lassen als ihre und du ließest deine Schwestern als gerecht erscheinen in all deinen Gräueln die du gemacht hast. 026 EZE 016 052 So trage auch du deine Scham, mit der du deinen Schwestern Genugtuung verschafft hast, durch deine Sünden, da du schändlicher gehandelt hast als sie. Sie sind gerechter als du. Und auch du sei beschämt und trage deine Scham, da du deine Schwester als gerecht hast erscheinen lassen. 026 EZE 016 053 Ich werde das Schicksal von ihnen wiederherstellen, das Schicksal Sodoms und seiner Tochter und das Schicksal Samarias und seiner Tochter und das Schicksal, das Schicksal von dir in der Mitte von ihnen. 026 EZE 016 054 damit du deine Scham trägst und damit du beschämt zu Schanden wirst, von allem. Was du gemacht hast, indem du sie tröstest. 026 EZE 016 055 Und deine Schwestern, Sodom und ihre Töchter, werden zurückkehren in ihren vorigen Zustand und Samaria und ihre Töchter werden zurückkehren in ihren vorigen Zustand und du und deine Töchter, ihr werdet zurückkehren in euren vorigen Zustand. 026 EZE 016 056 Und war nicht Sodom, deine Schwester für eine Nachricht in deinem Mund an dem Tag deines Hochmutes. 026 EZE 016 057 Bevor sie dein Böses aufdecken, wie in der Zeit der Schmach der Töchter Arams, und aller die rings um sie waren, die Töchter der Philister, die dich verachten von ringsumher. 026 EZE 016 058 Deine Schandtat und deine Gräuel musst du tragen. Spruch JHWH s. 026 EZE 016 059 Denn so spricht der Herr JHWH: Ich werde an dir tun, wie du getan hast an denen, die du geringschätzt den Eid, um den Bund zu brechen. 026 EZE 016 060 Und ich erinnere mich an meinen Bund in den Tagen deiner Jugend und ich werde mit dir einen ewigen Bund aufrichten. 026 EZE 016 061 Und du erinnerst dich an deinen Weg und schämst dich, wenn du deine Schwestern zu dir nimmst, die große von dir, wie die kleine von dir. Und ich gebe sie dir zu Töchtern, und nicht wegen deines Bundes. 026 EZE 016 062 Und ich richte meinen Bund mit dir auf und du erkennst, dass ich JHWH bin. 026 EZE 016 063 Weil du dich daran erinnerst und dich schämst, und nicht länger wird der Mund für dich offen sein, von deiner Schmach, in meiner Sühne von dir für alles, was du gemacht hast. Spruch des Herrn JHWH. 026 EZE 020 001 Und es geschah im siebten Jahr am zehnten [Tag] des fünften Monats (Neumonds), dass Männer von den Ältesten Israels kamen um JHWH zu befragen und sie setzten sich vor mich. 026 EZE 020 002 Und es erging (geschah) das Wort JHWH s an mich {folgendermaßen}: 026 EZE 020 003 Menschensohn (Adamssohn) rede mit den Ältesten Israels und sprich zu Ihnen: So spricht der Herr JHWH: Um mich zu befragen seid ihr gekommen? Sowahr ich lebe (Bei meinem Leben), wenn ich mich von euch befragen lasse! Ausspruch des Herrn JHWH. 026 EZE 020 004 Willst du über sie richten (Recht sprechen, Gericht halten)? Willst du richten (Recht sprechen, Gericht halten), Menschensohn (Adamssohn)? Lass sie die Greueltaten (Abscheulichkeiten) ihrer Vorfahren erkennen. 026 EZE 020 005 Sage zu ihnen: So spricht der Herr JHWH: An dem Tag an dem ich Israel ausgewählt (erwählt) habe, erhob ich meine Hand (ich schwor) für die Nachkommen des Hauses Jakobs und ich ließ sie [mich] erkennen (offenbarte mich ihnen) im Land Ägypten und ich erhob meine Hand (ich schwor) für sie {folgendermaßen}: Ich bin JHWH euer Gott. 026 EZE 020 006 An diesem Tag erhob ich die Hand (schwor ich) für sie, sie aus dem Land Ägypten herauszuführen in ein Land, das ich für sie erkundet (ausgekundschaftet) hatte, in dem Milch und Honig fließt und das eine Zierde (Schönheit, Ehre, ein Schmuckstück) unter allen Ländern ist. 026 EZE 020 007 Und ich sprach zu ihnen: Jeder werfe die Scheusale (Götzensymbole, den Unrat) die vor seinen Augen sind weg und möget ihr euch nicht verunreinigen an den Götzen Ägyptens. Ich bin JHWH euer Gott. 026 EZE 020 008 Aber sie waren widerspenstig gegen mich und sie wollten nicht auf mich hören. Keiner warf die Scheusale (Götzensymbole, den Unrat) die vor ihren Augen sind weg und die Götzen Ägyptens verließen sie nicht (gaben sie nicht auf). Und ich gedachte (sagte) meinen Zorn (meinen Grimm) über (auf, gegen) sie auszugießen und meinen Zorn (meine Wut) an ihnen zu vollenden, mitten im Land Ägypten. 026 EZE 020 009 Aber ich handelte (tat, machte) um meines Namens willen damit er nicht entweiht würde (um nicht entweiht zu werden) vor den Augen der Fremdvölker (Völker, Nationen) in deren Mitte sie waren, vor deren Augen ich mich kundgetan (zu erkennen gegeben) hatte sie aus dem Land Ägypten herauszuführen. 026 EZE 020 010 Und ich führte sie aus dem Land Ägypten und ich brachte sie in die Wüste. 026 EZE 020 011 Und ich gab ihnen meine Ordnungen (Satzungen) und ließ sie meine Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) wissen (erkennen), durch die der Mensch lebt, der sie tut. 026 EZE 020 012 Auch meine Sabbate gab ich ihnen, ein Zeichen zu sein, zwischen mir und ihnen, damit [man (sie)] erkennt (weiß, erkennen, wissen), dass ich JHWH bin, der sie heiligt. 026 EZE 020 013 Aber das Haus Israel war widerspenstig gegen mich in der Wüste. Sie wandelten (gingen) nicht in meinen Ordnungen (Satzungen) und verwarfen (missachteten) meine Rechtssätze (Rechtsbestimmungen), durch die der Mensch lebt, der sie tut. Und meine Sabbatte entweihten sie sehr. Und ich gedachte (sagte) meinen Zorn (meinen Grimm) über (auf, gegen) sie auszugießen und sie in der Wüste zu töten (vollenden). 026 EZE 020 014 Aber ich handelte (tat, machte) um meines Namens willen damit er nicht entweiht würde (um nicht entweiht zu werden) vor den Augen der Fremdvölker (Völker, Nationen), vor deren Augen ich sie herausführte. 026 EZE 020 015 Doch ich erhob meine Hand zu ihnen (Doch ich schwor) in der Wüste, sie nicht zu bringen zu dem Land das ich gegeben hatte, in dem Milch und Honig fließt und das eine Zierde (Schönheit, Ehre, ein Schmückstück) unter allen Ländern ist. 026 EZE 020 016 weil sie meine Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) verwarfen (missachteten) und nicht in meinen Ordnungen (Satzungen) gewandelt (gegangen) sind. Und meine Sabbate haben sie entweiht, denn ihren Götzen ist ihr Herz hinterhergelaufen. 026 EZE 020 017 Mein Auge war zu betrübt über sie, um sie zu vernichten, und ich tötete sie nicht in der Wüste. 026 EZE 020 018 Und ich sprach zu ihren Söhnen (Nachkommen) in der Wüste: Wandelt (geht) nicht in (Lebt nicht nach) den Ordnungen (Satzungen) eurer Väter, und bewahret nicht ihre Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) und an ihren Götzen macht euch nicht unrein. 026 EZE 020 019 Ich bin JHWH euer Gott, wandelt in meinen Ordnungen (Satzungen) und haltet meine Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) und tut sie. 026 EZE 020 020 Und heiligt meine Sabbate, dann werden sie ein Zeichen sein, zwischen mir und euch, damit [man (ihr)] erkennt (weiß, wisst), dass ich JHWH euer Gott bin. 026 EZE 020 021 Aber die Söhne waren widerspenstig gegen mich. Sie wandelten (gingen) nicht in meinen Ordnungen (Satzungen) und bewahrten meine Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) nicht, sie zu tun, durch die der Mensch lebt, der sie tut. Meine Sabbate haben sie entweiht. Und ich gedachte (sagte) meinen Zorn (meinen Grimm) über (auf, gegen) sie auszugießen und meinen Zorn (meine Wut) an ihnen zu vollenden, in der Wüste. 026 EZE 020 022 Aber ich zog meine Hand zurück, um meines Namens willen, damit er nicht entweiht würde (um nicht entweiht zu werden) vor den Augen der Fremdvölker (Völker, Nationen), vor deren Augen ich sie herausführte. 026 EZE 020 023 Doch ich erhob meine Hand zu ihnen (Doch ich schwor) in der Wüste, sie zu zerstreuen in die Fremdvölker (Völker, Nationen) und sie zu verstreuen in den Ländern, 026 EZE 020 024 weil sie meine Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) nicht taten und meine Ordnungen (Satzungen) verwarfen (missachteten) und meine Sabbate entweihten und ihre Augen den Götzen ihrer Väter hinterher waren. 026 EZE 020 025 Und auch ich gab ihnen Ordnungen (Satzungen), die nicht gut waren, und Rechtssätze (Rechtsbestimmungen) durch die sie nicht leben konnten. 026 EZE 020 026 Und ich machte sie unrein durch ihre Gaben indem sie gehen ließen alles Erstgeborene des Mutterleibs [durchs Feuer]. Damit ich sie in Schrecken versetze damit sie erkannten: Ich bin JHWH. 026 EZE 020 027 Darum rede zum Haus Israel, Menschensohn (Adamssohn) und sage zu ihnen: So spricht der Herr JHWH: Auch dadurch haben mich eure Väter (Vorfahren) gelästert (verhöhnt), dass sie sich mir gegenüber untreu verhalten haben (mir die Treue gebrochen haben). 026 EZE 020 028 Als ich sie ins Land gebracht hatte, ich hatte meine Hand erhoben (geschworen) es ihnen zu geben, da sahen sie jeden hohen Hügel und jeden dichtbelaubten Baum und schlachteten dort und ihre Opfer und brachten (gaben) dort ihre widerwärtigen Opfergaben dar und legten ihre beruhigenden Räucheropfer (ihren Beschwichtugungsgeruch) aus und gossen dort ihre Trankopfer aus. 026 EZE 020 029 Und ich sagte zu Ihnen: Was ist die Höhe (Kulthöhe), dass ihr dort hingeht? Und bis zu diesem Tag nennt man sie Bama (Höhen, Kulthöhen). 026 EZE 020 030 Darum sag {zu} dem Haus Israel: So spricht der Herr JHWH, auf dem Weg eurer Väter (Vorfahren) macht ihr euch unrein und ihren Scheusalen hurt ihr hinterher? 026 EZE 020 031 Indem ihr eure Gaben darbringt, indem ihr eure Kinder (Söhne) durchs Feuer gehen lasst macht ihr euch unrein an allen euren Götzen bis heute (bis zum Tag). Und ich werde von euch befragt, Haus Israel? Sowahr ich lebe (Bei meinem Leben), Spruch des Herrn JHWH, wenn ich mich befragen lasse! (Ich werde mich nicht von euch befragen lassen!) 026 EZE 020 032 Und das in eurem Geist aufsteigende soll (wird) [auf keinen Fall] geschehen wovon ihr sagt: Wir wollen sein, wie die Fremdvölker (Völker, Nationen), wie die Sippen (Familienverbände) der Länder, die Holz und Stein dienen. 026 EZE 020 033 Sowahr ich lebe (Bei meinem Leben), Spruch des Herrn JHWH, mit starker Hand und ausgestrecktem Arm und ausgegossenem Zorn (Grimm) werde ich über euch König sein (König werden, herrschen). 026 EZE 020 034 Und ich werde euch herausführen aus den Völkern und euch sammeln aus den Ländern in die ihr zerstreut seid - mit starker Hand und ausgestrecktem Arm und ausgegossenem Zorn (Grimm). 026 EZE 020 035 Und ich werde euch zur Wüste der Völker bringen und dort mit euch ins Gericht gehen, von Angesicht zu Angesicht. 026 EZE 020 036 Wie ich mit euren Vätern (Vorfahren) ins Gericht gegangen bin in der Wüste des Landes Ägypten, so werde ich mit euch ins Gericht gehen, Spruch des Herrn JHWH. 026 EZE 020 037 Und ich werde euch unter dem Stab hindurch gehen lassen und werde euch in die Verpflichtung (das Bindende) des Bundes hineinbringen. 026 EZE 020 038 Ich werde aus euch die Widerspenstigen (die, die sich empörten) und die Abtrünnigen (Frevler) gegen mich aussondern. Aus dem Land, in dem sie als Fremdling leben (Land der Angst) werde ich sie herausführen, aber in das Land (auf den Boden, Ackerboden) Israel werden sie nicht hinein kommen. Und ihr werdet erkennen, dass ich JHWH bin. 026 EZE 020 039 Und ihr, Haus Israel, so spricht der Herr JHWH: Geht, ein jeder zu seinen Götzen, dient ihnen. Nachher, wenn ihr nicht auf mich hört, dann werdet ihr meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen (beschmutzen) mit euren Gaben und euren Götzen. 026 EZE 020 040 Den auf meinem heiligen Berg, dem hohen Berg Israels, Spruch des Herrn JHWH: Dort werden sie mir dienen, das ganze Haus Israel alle im Land. Dort werde ich sie annehmen und eure Abgaben (Opfer) und das Beste eurer Geschenke, alle eure heiligen Gaben. 026 EZE 020 041 Und beim Rauchopfer (Beschwichtugungsgeruch) werde ich euch annehmen, wenn ich euch aus den Völkern herausführe und euch sammacele aus den Ländern in die ihr verstreut worden seid und ich mich an euch als heilig erweise, vor den Augen der Fremdvölker (Völker, Nationen). 026 EZE 020 042 Und ihr werdet erkennen, dass ich JHWh bin, wenn ich euch zum Land (Boden Ackerboden) Israel bringe, zu dem Land, für welches ich die Hand gehoben habe (geschworen) habe, euren Vorfahren (Vätern) zu geben. 026 EZE 020 043 Und dort werdet ihr an eure Wege denken und an all eure Taten, mit denen ihr euch unrein gemacht habt. Und ihr werde euch vor euch selbst (eurem Gesicht) ekeln wegen aller Untaten (bösen Taten), die ihr getan habt. 026 EZE 020 044 Und ihr werdet erkennen, das ich JHWH bin, an meinem Handeln an euch um meines Namens willen. Nicht gemäß eurer bösen Wege und eurer verdorbenen (verderbenbringenden) Taten, Haus Israel. Spruch des Herrn JHWH. # # BOOK 027 DAN Daniel Daniel 027 DAN 002 004 Da (und) sprachen die Chaldäer (Wahrsager, Sterndeuter) zum König [auf] Aramäisch: „Ewig lebe der König! Erzähle (sage) deinen Sklaven (Dienern, Knechten) den Traum, dann (und) werden wir [seine] Bedeutung (Deutung) erzählen (erklären).“ 027 DAN 002 005 Der König antwortete {und sagte zu} den Chaldäern (Wahrsagern, Sterndeutern): „Mein Wort ist unwiderruflich: Wenn ihr mir den Traum und seine Bedeutung (Deutung) nicht mitteilen könnt (mitteilt), werdet ihr zu Körperteilen (Gliedern) gemacht und eure Häuser in Müllhaufen (Latrinen; Trümmerhaufen) verwandelt werden! 027 DAN 002 006 Aber (und) wenn ihr den Traum und seine Bedeutung (Deutung) erklären könnt, werdet ihr von mir Geschenke, {und} Belohnungen (Geschenke, Kostbarkeiten) und große Ehre empfangen. Darum (nur wenn) erklärt mir den Traum und seine Bedeutung (Deutung)!“ 027 DAN 002 007 Sie antworteten noch einmal (ein zweites Mal) {und sagten}: „Der König möge seinen Sklaven (Dienern, Knechten) den Traum sagen, danach (und) werden wir die Bedeutung (Deutung) erklären!“ 027 DAN 002 008 Der König antwortete {und sagte}: „[Jetzt] weiß ich ganz sicher, dass ihr [versucht] Zeit [zu] kaufen, weil [ihr] seht (gesehen habt), dass mein Wort unwiderruflich ist: 027 DAN 002 009 {dass} Wenn ihr mir den Traum nicht mitteilt, gibt es [nur] ein Urteil (Beschluss, Strafe, Gesetz) [über] euch: {und} Ihr habt euch abgesprochen (verschworen, entschlossen), falsche und verlogene (verdorbene) Worte (Sache) vor mir zu sprechen (mir zu sagen), bis die Zeit sich ändert (ändern wird). Deshalb (Wenn) sagt mir den Traum, dann (und) werde ich wissen, dass ihr mir seine Bedeutung (Deutung) erklären könnt!“ 027 DAN 002 010 Die Chaldäer (Wahrsager, Sterndeuter) antworteten {vor} dem König {und sagten}: „Es gibt keinen Menschen auf dem trockenen Land (der Erde), der erklären könnte, was der König verlangt (sagt)! Entsprechend (Deshalb) hat noch kein großer und mächtiger (herrschender) König (großer König oder (und) Herrscher) eine solche Tat von einem Wahrsager, Beschwörer oder Chaldäer (Wahrsager, Sterndeuter) verlangt (gefordert, erbeten). 027 DAN 002 011 Was der König fordert, [ist uns] zu schwierig (schwierig; unmöglich, zu hoch), und es gibt niemand anderen, der {vor} dem König [das Geforderte] mitteilen (erklären) könnte außer Göttern (Gott), deren Wohnung nicht beim Fleisch ist!“ 027 DAN 002 012 Darüber wurde (war) der König wütend und sehr zornig und gebot, alle Weisen Babels umzubringen. 027 DAN 002 013 Bald (und) erging das [entsprechende] Gesetz und die Weisen sollten hingerichtet (getötet) werden. Auch (und) Daniel und seine Freunde (Gefährten) suchte man, um [sie] hinzurichten (zu töten). 027 DAN 002 014 Da übermittelte Daniel einen Rat und Vorschlag (einen verständigen Rat) an Arioch, den Obersten der Leibgarde (Scharfrichter) des Königs, der unterwegs (aufgebrochen, sich aufgemacht, losgegangen) war, um die Weisen Babels hinzurichten (zu töten). 027 DAN 002 015 Er fragte (antwortete) {und sagte zu} Arioch: „Du Mächtiger (Bevollmächtigter; mächtigster [Mann]) des Königs (Arioch, den Bevollmächtigten des Königs), warum [dieses] strenge (übereilte, dringliche) Gesetz von seiten des Königs (warum ist das Gesetz … [so] streng)?“ Da klärte (informierte über, berichtete von, weihte ein in) Arioch Daniel [über] die Angelegenheit (Sache) auf, 027 DAN 002 016 und Daniel trat ein und erbat vom König, dass er ihm eine Audienz (Frist) gewähre, dann (und) werde [er] dem König die Bedeutung (Deutung) erklären. 027 DAN 002 017 Daraufhin (sofort) begab sich Daniel zu seinem Haus (nach Hause) und klärte (informierte über, berichtete von, weihte ein in) seine Freunde (Gefährten) Hananja, Mischaël und Asarja [über] die Angelegenheit (Sache) auf. 027 DAN 002 018 {und} Er [bat sie], angesichts dieser unlösbaren Aufgabe (dieses Geheimnisses) vor dem Gott des Himmels um Erbarmen zu bitten, damit (sodass) man Daniel und seine Freunde (Gefährten) nicht mit den übrigen Weisen Babels umbrächte. 027 DAN 002 019 Da wurde (dem) Daniel in einer nächtlichen Erscheinung das Geheimnis offenbart. Da lobte Daniel den Gott des Himmels. 027 DAN 002 020 Daniel hob an und sagte: Der Name Gottes soll gelobt sein von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn die Weisheit und die Stärke – sein sind sie. 027 DAN 002 021 Denn er ändert die Jahre und die Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein, er gibt den Weisen die Weisheit und den Verstand denen, die Verstand kennen. 027 DAN 002 022 Er offenbart die Tiefen und die verborgenen Dinge; er weiß, was im Dunkeln (geschieht), und das Licht wohnt bei ihm. 027 DAN 002 023 Dich, Gott meiner Väter, lobe und preise ich, denn die Weisheit und die Stärke hast du mir gegeben, und nun hast du mich wissen lassen, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Königs wissen lassen. 027 DAN 002 024 Deshalb ging Daniel hinein zu Arjoch, den der König beauftragt hatte, die Weisen Babels umzubringen; er ging hinein und so sprach er zu ihm: Bringe die Weisen Babels nicht um! Führe mich hinein vor den König und ich werde dem König die Deutung kundtun! 027 DAN 002 025 Daraufhin führte Arjoch Daniel eilends für den König und sprach zu ihm so: Ich habe einen Mann gefunden von den Söhnen der Gefangenschaft Judas, der dem König die Deutung mitteilen wird/kann/will. 027 DAN 002 026 Der König hob an und sagte zu Daniel, dessen Name Beltschazar ist: Du vermagst, mich den Traum wissen zu lassen, den ich gesehen habe, und seine Deutung? 027 DAN 002 027 Daniel antwortete (vor) dem König und sagte: Das Geheimnis, das der König verlangt, können Weise, Wahrsager, Magier, Zeichendeuter dem König nicht kundtun. 027 DAN 002 028 Aber es gibt einen Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart, und er ließ den König Nebukadnezar wissen, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum und die Erscheinungen deines Kopfes auf deinem Lager waren dies: 027 DAN 002 029 Dir, König, stiegen auf deinem Lager deine Gedanken auf, was nach diesem geschehen werde, und der, der die Geheimnisse offenbart, hat dich wissen lassen, was geschehen wird. 027 DAN 002 030 Aber mir wurde dieses Geheimnis nicht offenbart durch die Weisheit, die in mir vor (mehr als in) allen Lebewesen ist, sondern damit sie/man den König die Deutung wissen lasse (n) und du die Gedanken deines Herzens verstehst. 027 DAN 002 031 Du, König, hast gesehen, und siehe, ein großes Bild. Jenes Bild war groß und sein Glanz war außerordentlich. Es stand vor dir und sein Aussehen war fürchterlich. 027 DAN 002 032 Das Bild (von diesem Bild gilt): sein Kopf war aus gutem/reinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Hüfte aus Bronze; 027 DAN 002 033 seine Schenkel (waren) aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. 027 DAN 002 034 Du hast gesehen, bis sich ein Stein nicht durch Hände löste und das Bild an seinen Füßen aus dem Eisen und dem Ton traf und sie zermalmte. 027 DAN 002 035 Dann wurden zugleich zermalmt das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold und wurden wie Spreu von den Tennen des Sommers und der Wind verwehte sie und keine Spur von ihnen wurde (mehr) gefunden. Und der Stein, der das Bild traf, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde. 027 DAN 002 036 Dies war der Traum. Auch seine Deutung werden/wollen wir vor dem König sagen. 027 DAN 002 037 Du, König, bist der König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Kraft und die Stärke und die Ehre gegeben hat, 027 DAN 002 038 und in allem (überall), wo die Söhne des Menschen wohnen, hat er das Tier (die Tiere) des Feldes und die Vögel des Himmels in deine Hand gegeben, und hat dich als Herrscher über sie alle eingesetzt. Du bist der Kopf aus Gold. 027 DAN 002 039 Und nach dir wird ein anderes Königreich aufstehen, geringer als du, und ein anderes drittes Königreich aus Bronze, das über die ganze Erde herrschen wird. 027 DAN 002 040 Und ein viertes Königreich wird hart sein wie Eisen, weil Eisen alles zermalmt und zerschmettert, und wie das Eisen, das zertrümmert, wird es diese alle zermalmen und zertrümmern. 027 DAN 002 041 Und dass du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast, (das) wird ein geteiltes Königreich sein. Und von der Härte des Eisens wird (etwas) in ihm sein, weil du das Eisen mit Ton aus Lehm gemischt gesehen hast. 027 DAN 002 042 Und die Zehen der Füße waren teils aus Eisen und teils aus Ton: Zum Teil wird das Königreich mächtig sein und zum Teil wird es zerbrechlich sein. 027 DAN 002 043 Dass du das Eisen mit Ton aus Lehm gemischt gesehen hast: Sie werden vermischt sein im Samen des Menschen und/aber sie werden nicht untereinander haften so wie das Eisen sich nicht vermischen lässt mit dem Ton. 027 DAN 002 044 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich errichten, das in Ewigkeit nicht zugrunde gehen wird, und das Königreich wird nicht einem anderen Volk überlassen werden. Es wird alle jene Königreiche zermalmen und (ihnen) ein Ende machen. Und es (selbst) wird bestehen in Ewigkeit. 027 DAN 002 045 Weil du gesehen hast, dass sich von dem Berg nicht durch Hände ein Stein gelöst und das Eisen, die Bronze, den Ton, das Silber und das Gold zermalmt hat: Ein großer Gott hat den König wissen lassen, was danach geschehen wird; und der Traum ist sicher und seine Deutung zuverlässig. 027 DAN 002 046 Da fiel der König Nebukadnezar auf sein Angesicht und huldigte Daniel und befahl, ihm ein Opfer und ein Rauchopfer darzubringen. 027 DAN 002 047 Der König antwortete (dem) Daniel und sagte: Von Wahrheit (Wahrhaftig) ist euer Gott Gott von Göttern und Herr von Königen und einer, der Geheimnisse offenbart, denn du konntest dieses Geheimnis offenbaren. 027 DAN 002 048 Da verlieh der König (dem) Daniel einen hohen Rang und gab ihm viele große Geschenke und setzte ihn als Herrscher ein über die ganze Provinz Babel und zum obersten Statthalter über alle Weisen Babels. 027 DAN 002 049 Und Daniel bat den König (von dem König), und er (dass er…) beauftragte mit der Verwaltung der Provinz Babel Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Und Daniel war (blieb) im Tor (am Hof) des Königs. 027 DAN 003 001 Nebukadnezar, der König, machte ein Bild aus Gold. Seine Höhe (war) sechzig Ellen. Seine Breite (war) sechs Ellen. Er errichtete es in der Ebene Dura, in der Provinz Babel. 027 DAN 003 002 Und Nebukadnezar, der König, sandte hin um die Satrapen, die Statthalter und die Verwalter, die Ratgeber, die Schatzmeister, die Richter, die Polizeiobersten und alle Befehlshaber der Provinzen zu versammeln, damit sie zur Einweihung des Bildes kämen, das der König Nebukadnezar errichtet hatte. 027 DAN 003 003 Da versammelten sich die Satrapen, die Statthalter und die Verwalter, die Ratgeber, die Schatzmeister, die Richter, die Polizeiobersten und alle Befehlshaber der Provinzen zur Einweihung des Bildes, das der König Nebukadnezar errichtet hatte, und sie standen vor dem Bild, das Nebukadnezar errichtet hatte. 027 DAN 003 004 Und der Herold rief mit Stärke (laut): Euch, den Völkern, den Nationen und den Sprachgruppen, befehlen sie (befiehlt man/wird befohlen): 027 DAN 003 005 Zu der Zeit, zu der ihr den Klang des Horns, der Pfeife, einer Zither, der Harfe, einer Laute, einer Sackpfeife und/oder jeder Art Instrument hören werdet, sollt ihr niederfallen und das Bild aus Gold anbeten, das der König Nebukadnezar errichtet hat. 027 DAN 003 006 Und wer nicht niederfallen und anbeten wird, der wird/soll in diesem Augenblick in den brennenden Feuerofen geworfen werden. 027 DAN 003 007 Deshalb, zu der Zeit, als alle Völker den Klang des Horns, der Pfeife, einer Zither, der Harfe, einer Laute und/oder jeder Art Instrument hörten, fielen alle Völker, Nationen und Sprachgruppen nieder (und) beteten das Bild aus Gold an, das der König Nebukadnezar errichtet hatte. 027 DAN 003 008 Deshalb näherten sich zu der Zeit Männer, Sterndeuter, und sie verklagten die Juden. 027 DAN 003 009 Sie hoben an und sagten zu dem König Nebukadnezar: König, lebe ewig! 027 DAN 003 010 Du, König, hast Befehl gegeben, dass jeder Mensch, der den Klang des Horns, der Pfeife, einer Zither, der Harfe, einer Laute, einer Sackpfeife und/oder jeder Art Instrument hören wird, niederfallen und das Bild aus Gold anbeten soll. 027 DAN 003 011 Und wer nicht niederfallen und anbeten wird, der soll in den brennenden Feuerofen geworfen werden. 027 DAN 003 012 Es gibt jüdische Männer, die du beauftragt hast mit der Verwaltung der Provinz Babel, Schadrach, Meschach und Abed-Nego; diese Männer haben dir, König, keine Beachtung geschenkt; deinen Göttern dienen sie nicht und vor dem Bild aus Gold, das du errichtet hast, beten sie nicht an. 027 DAN 003 013 Da befahl Nebukadnezar in Zorn und Wut, Schadrach, Meschach und Abed-Nego herzubringen. Da wurden diese Männer hergebracht vor den König. 027 DAN 003 014 Nebukadnezar hob an und sagte zu ihnen: Ist es wahr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, dass ihr meinen Göttern nicht dient und vor dem Bild aus Gold, das ich errichtet habe, nicht anbetet? 027 DAN 003 015 Nun, wenn ihr bereit seid zu der Zeit, zu der ihr den Klang des Horns, der Pfeife, einer Zither, der Harfe, einer Laute und einer Sackpfeife und/oder jeder Art Instrument hören werdet, niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich gemacht habe… Aber wenn ihr nicht anbeten werdet, werdet ihr in dem Augenblick in den brennenden Feuerofen geworfen werden. Und wer ist ein Gott, der euch aus meiner Hand retten wird? 027 DAN 003 016 Schadrach, Meschach und Abed-Nego antworteten und sagten zu dem König: Nebukadnezar, wir haben es nicht nötig, dir auf dieses Wort zu antworten. 027 DAN 003 017 Wenn unser Gott, dem wir dienen, uns retten kann, wird er uns aus dem brennenden Feuerofen und aus deiner Hand, König, retten. 027 DAN 003 018 Und wenn nicht, dann sollst du wissen, König, dass wir nicht deinen Göttern dienen und nicht vor dem Bild aus Gold, das du errichtet hast, anbeten werden. 027 DAN 003 019 Da wurde Nebukadnezar erfüllt mit Zorn und der Ausdruck seines Gesichts veränderte sich wegen/gegenüber Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Er hob an und befahl, den Ofen zu heizen auf ein Siebenfaches von dem, was gewöhnlich war ihn zu heizen. 027 DAN 003 020 Und Männern, starken Männern/Kriegern in seinem Heer, befahl er, Schadrach, Meschach und Abed-Nego zu binden, um (sie) in den brennenden Feuerofen zu werfen. 027 DAN 003 021 Da wurden diese Männer mit ihren Mänteln, ihren Hosen und ihren Mützen und ihren (sonstigen) Kleidern gebunden und in den brennenden Feuerofen geworfen. 027 DAN 003 022 Deshalb, weil die Sache des Königs streng und der Ofen außerordentlich geheizt war, tötete jene Männer, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hinaufbrachten, die Flamme des Feuers. 027 DAN 003 023 Und jene drei Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen gebunden in den brennenden Feuerofen. 027 DAN 003 024 Da erschrak der König Nebukadnezar und stand in Eile auf; er hob an und sagte zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer geworfen? Sie antworteten und sagten zu dem König: Sicher, König! 027 DAN 003 025 Er antwortete und sagte: Siehe, ich sehe vier Männer frei im Feuer umhergehen und keine Verletzung ist an ihnen und das Aussehen des Vierten ist ähnlich einem Sohn der Götter. 027 DAN 003 026 Da trat Nebukadnezar hinzu an die Öffnung des brennenden Feuerofens. Er hob an und sagte: Schadrach, Meschach und Abed-Nego, Diener des höchsten Gottes, geht heraus und kommt! Da gingen Schadrach, Meschach und Abed-Nego heraus aus dem Feuer. 027 DAN 003 027 Und es versammelten sich die Satrapen, die Statthalter und die Verwalter und die Räte des Königs; sie sahen jene Männer an, über deren Leib das Feuer keine Macht hatte, und das Haar ihres Kopfes war nicht versengt worden und ihre Mäntel waren unverändert und an sie war kein Geruch von Feuer gekommen. 027 DAN 003 028 Und Nebukadnezar hob an und sagte: Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Boten geschickt und seine Knechte gerettet hat, die sich auf ihn verlassen und das Wort des Königs übertreten haben und ihre Leiber gegeben haben, dass sie nicht irgendeinem (=keinem) Gott dienten und ihn anbeteten außer ihren Gott. 027 DAN 003 029 Und von mir ist ein Befehl ergangen an jedes Volk, jede Nation und Sprachengruppe, dass, wer etwas Verächtliches sagen wird über den Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, in Stücke gemacht werden soll und sein Haus soll einem Trümmerhaufen gleichgemacht werden, weil es keinen anderen Gott gibt, der retten kann wie dieser. 027 DAN 003 030 Daraufhin ließ der König es Schadrach, Meschach und Abed-Nego gut ergehen in der Provinz Babel (= der König beförderte…). Der König Nebukadnezar an alle Völker und Nationen und Sprachengruppen, die auf der ganzen Erde wohnen: Euer Friede soll groß werden! Die Zeichen und Wunder, die der höchste Gott an mir getan hat, gefiel/gefällt es mir kundzutun. Groß wie was (=wie groß) sind seine Zeichen und mächtig wie was (=wie mächtig) seine Wunder!? Sein Königreich ist ein ewiges Königreich und seine Herrschaft (ist/bleibt) von Generation zu Generation. 027 DAN 004 001 Ich, Nebukadnezar, war ruhig in meinem Haus und glücklich in meinem Palast. 027 DAN 004 002 Ich sah einen Traum und er wird mich erschrecken (erschreckte mich) und Gedanken auf meinem Lager und die Erscheinungen meines Kopfes werden mich erschrecken (erschreckten mich). 027 DAN 012 001 Und in dieser Zeit wird Michael stehen, der große Führer, der einsteht über die Söhne deines Volkes. Und es wurde eine Zeit der Not, die [noch] nie geschah, vom Sein des Volkes bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, alle die gefunden werden, geschrieben in dem Buch. 027 DAN 012 002 Und viele im Staub der Erde Schlafende werden aufwachen, diese zum ewigen Leben und diese zu ewiger Schmach, zu Abscheu. 027 DAN 012 003 Und die Weisen werden scheinen wie der Glanz der festen Himmelswölbung und die vielen Gerechten wie die Sterne für immer und ewig (für Ewigkeit und immer). 027 DAN 012 004 Und du, Daniel, halte die Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden nachforschen (umhergehen) und das Wissen wird groß sein. 027 DAN 012 005 Und ich, Daniel, sah zwei andere, die standen. Der eine hier am Ufer des Flusses, und der andere hier am Ufer des Flusses. 027 DAN 012 006 Und er sagte zu dem Mann, bekleidet in {den} Leinen, der oberhalb von den Wassern des Stromes war: Bis wann ist das Ende der Wunder? 027 DAN 012 007 Und ich hörte den Mann, bekleidet in {den} Leinen, der oberhalb von den Wassern des Stromes war. Und es erhob sich seine rechte Hand und seine linke zu den Himmeln und schwor auf das ewige Leben, dass es eine verabredete Zeit und verabredete Zeiten und eine halbe sein soll. Und wenn die Zerstreuung [der Hand] des heiligen Volkes beendet ist, wird dies alles vollendet werden. 027 DAN 012 008 Und ich hörte, und ich verstand nicht. Und ich sagte: Herr, was wird der Ausgang von diesem sein? 027 DAN 012 009 Und er sagte: Geh, Daniel, denn die Worte sind verschlossen und versiegelt bis zum Ende der Zeit. 027 DAN 012 010 Und viele werden sich reinigen und werden gereinigt und werden geläutert. Und die Gottlosen werden freveln und alle Gottlosen werden nicht verstehen und die Verständnisvollen werden verstehen. 027 DAN 012 011 Und von der Zeit, [seit] das tägliche Opfer abgeschafft und die Abscheu der Verwüstung aufgestellt wurde, sind es eintausendzweihundertneunzig Tage. 027 DAN 012 012 Wohl dem, der wartet und gelangt zu den tausenddreihundertfünfunddreißig Tagen! 027 DAN 012 013 Und du, geh zum Ende und ruhe und stehe auf, zu deinem Los am Ende der Tage. # # BOOK 028 HOS Hosea Hosea 028 HOS 013 005 Ich habe dich gekannt (erkannt, mich um dich gekümmert) in der Wüste, im ausgedorrten Land. # # BOOK 030 AMO Amos Amos 030 AMO 001 001 Worte des Amos – der unter den Schafzüchtern von Tekoa war –, die er über Israel sah in den Tagen Usijas, dem König Judas, und in den Tagen Jerobeams, dem Sohn Joas’, dem König Israels, zwei Jahre vor dem Erdbeben. 030 AMO 001 002 Und er sprach: „JHWH wird von Zion brüllen und von Jerusalem seine Stimme geben, dass die Weideplätze der Hirten jammern und der Gipfel des Karmel vertrocknet.“ 030 AMO 001 003 So spricht JHWH: „Wegen drei Vergehen von Damaskus und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen (zurückbringen lassen), weil sie Gilead mit einer eisernen Dreschwalze gedroschen haben. 030 AMO 001 004 Und ich werde Feuer schicken in das Haus Hasaëls und es wird die Paläste Ben-Hadads fressen. 030 AMO 001 005 Und ich werde den Riegel von Damaskus zerbrechen und ich werde die Bewohner von Bikat-Awen ausrotten und den, der das Szepter hält, aus Bet-Eden; und das Volk von Aram wird nach Kir deportiert werden“, spricht JHWH. 030 AMO 001 006 So spricht JHWH: „Wegen drei Vergehen von Gaza und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen, weil sie sie alle ins Exil deportiert haben, um sie an Edom auszuliefern. 030 AMO 001 007 Und ich werde Feuer schicken an die Mauer von Gaza und es wird seine Paläste fressen. 030 AMO 001 008 Und ich werde die Bewohner von Aschdod ausrotten und den, der das Szepter hält, aus Aschkelon; und ich strecke meine Hand gegen Ekron aus und die Übriggebliebenen der Philister werden zu Grunde gehen“, spricht der Herr JHWH. 030 AMO 001 009 So spricht JHWH: „Wegen drei Vergehen von Tyrus und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen, weil sie sie alle an Edom [ins] Exil ausgeliefert haben und nicht des Bruderbundes gedachtet. 030 AMO 001 010 Und ich werde Feuer schicken an die Mauer von Tyrus und es wird seine Paläste fressen.“ 030 AMO 001 011 So spricht JHWH: „Wegen drei Vergehen von Edom und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen, weil sie seinen Bruder mit dem Schwert verfolgten und sein Erbarmen zu Grunde richteten und sein Zorn zerriss für immer und sein Grimm wachte stets. 030 AMO 001 012 Und ich werde Feuer schicken nach Teman und es wird die Paläste von Bozra fressen.“ 030 AMO 001 013 So spricht JHWH: „Wegen drei Vergehen der Söhne Ammons und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen, weil sie die Schwangeren in Gilead aufgeschlitzt haben, mit der Absicht ihre Grenzen zu erweitern. 030 AMO 001 014 Und ich werde ein Feuer anzünden an der Mauer von Rabba und es wird seine Paläste fressen im Kriegslärm am Tag der Schlacht, im Sturm am Tag des Sturmwindes. 030 AMO 001 015 Und ihr König geht ins Exil, er und seine Obersten zusammen“, spricht JHWH. 030 AMO 002 001 So spricht JHWH: Wegen drei Vergehen von Moab und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen, weil sie die Knochen des Königs von Edom zu Kalk zerbrannten. 030 AMO 002 002 Und ich werde Feuer schicken nach Moab und es wird die Paläste von Kerijot fressen und Moab stirbt im Getümmel, im Kriegslärm beim Ruf des Schofar. 030 AMO 002 003 Und ich werde die Richter aus ihrer Mitte vernichten und alle ihre Obersten mit ihm töten, spricht JHWH. 030 AMO 002 004 So spricht JHWH: Wegen drei Vergehen von Juda und wegen vier werde es nicht rückgängig machen, weil sie die Thora JHWHs verworfen haben und seine Ordnungen nicht hielten und ihre Lügen verführten sie, denen ihre Väter hinterher gelaufen sind. 030 AMO 002 005 Und ich werde Feuer schicken nach Juda und es wird die Paläste von Jerusalem fressen. 030 AMO 002 006 So spricht JHWH: Wegen drei Vergehen von Israel und wegen vier werde ich es nicht rückgängig machen, weil sie den Gerechten für Silber verkauft haben und den Armen für den Ertrag eines Paar Schuhe. 030 AMO 002 007 Sie treten den Kopf der Schwachen nieder auf den Staub der Erde und den Weg der Armen beugen sie und ein Mann und sein Vater gehen zu dem [selben] Mädchen um meinen heiligen Namen zu entweihen. 030 AMO 002 008 Und auf gepfändeten Kleidern strecken sie sich neben jeden Altar aus und trinken Wein von Strafgeldern im Haus ihres Gottes. 030 AMO 002 009 Und ich habe den Amoriter vor ihnen vernichtet, dessen Höhe [war] wie die Höhe der Zedern und dessen Stärke (Aussehen) [war] wie [die] der Eichen, und ich habe seine Frucht zerstört von oben und seine Wurzel von unten. 030 AMO 002 010 Und ich habe euch aus dem Land Ägypten heraufgeführt und habe euch in der Wüste vierzig Jahre geleitet um das Land des Amoriters in Besitz zu nehmen. 030 AMO 002 011 Und ich habe von euren Söhnen Propheten erweckt und von euren jungen Männern Nasiräer. Ja, war es nicht so, Söhne Israels? Ausspruch JHWH s. 030 AMO 002 012 Ihr habt die Nasiräer Wein trinken lassen und den Propheten habt ihr befohlen {folgendermaßen}: Ihr sollt nicht weissagen. 030 AMO 002 013 Siehe, ich mache es schwankend unter euch, wie der Wagen schwankt, der voll mit Heu ist. 030 AMO 002 014 Und es geht zu Grunde die Zuflucht für den Schnellen und den Starken festigt nicht seine Kraft und der Mächtige (Held) rettet nicht sein Leben (Seele). 030 AMO 002 015 Und der den Bogen Ergreifende wird nicht standhalten und der Schnellfüßige rettet [sich] nicht und der auf dem Pferd Reitende rettet nicht sein Leben (Seele). 030 AMO 002 016 Und sein starkes Herz unter den Mächtigsten (Helden) wird nackt fliehen an jenem Tag, Ausspruch JHWH s. 030 AMO 003 001 Hört dieses Wort, das gesagt hat JHWH über Euch, Söhne Israels, über das ganze Geschlecht (die ganzen Stämme), das ich aus Ägypten herausgeführt habe {folgendermaßen}: 030 AMO 003 002 Nur eurer gedachte ich von allen Geschlechtern der Erde, deswegen suche ich heim an euch alle eure Sünden. 030 AMO 003 003 Gehen zwei zusammen, ohne dass sie zusammengekommen sind? 030 AMO 003 004 Brüllt der Löwe im Gestrüpp, und hat keine Beute? Gibt ein junger Löwe seine Stimme (Laut) von seinem Lager, außer er hat [etwas] gefangen? 030 AMO 003 005 Fällt ein Vogel in die Falle [das Klappnetz] am Boden, ohne dass ein Stellholz nach (zu) ihm [geworfen wurde]? Springt die Falle [das Klappnetz] von der Erde, wenn sie nichts gefangen hat? 030 AMO 003 006 Wenn in der Stadt das Horn geblasen wird, erzittert das Volk [etwa] nicht? Geschieht etwa ein Unglück (Schlechtes/Böses) in der Stadt und JHWH hat es nicht gemacht? 030 AMO 003 007 Denn nicht macht der Herr JHWH ein Wort, außer wenn er offenbart sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten. 030 AMO 003 008 Der Löwe brüllt, wer fürchtet ihn nicht? Der Herr JHWH spricht, wer weissagt nicht? 030 AMO 003 009 Lasst es hören {über} den Palästen in Ashdoth und {über} den Palästen im Land Ägypten und sagt (sprecht): Versammelt euch auf den Bergen Samarias und seht die große Verwirrung (Bestürzung, Panik) in seiner Mitte und die Unterdrückung in ihrem Inneren (ihrer Mitte). 030 AMO 003 010 Und nicht verstehen sie zu tun das Rechte, Spruch JHWH s, die Aufhäufenden (sie, die anhäuften) von Gewalt und Bedrückung. 030 AMO 003 011 Deshalb, so spricht der Herr JHWH: Ein Feind (Gegner) hat das Land umzingelt (ist um das Land herum), er wirft deine Macht nieder (reißt herunter, stürzt), und deine Paläste werden geplündert. 030 AMO 003 012 So spricht JHWH: Wie errettet der Hirte aus dem Maul des Löwen zwei Unterschenkel und Ohrzipfel, so werden errettet die Söhne Israels, die sitzen in Samaria in der Ecke des Lagers und auf dem Damast des Ruhebettes. 030 AMO 003 013 hört und bezeugt dem Haus Jakobs, Spruch des Herrn JHWH, Gott der Heerscharen (Zebaot). 030 AMO 003 014 Denn (Führwahr) am Tag suche ich heim die Sünden Israels an ihm und ich suche heim auf den Altären Bet-Els und es werden zerbrechen die Hörner des Altars und zu Boden (auf die Erde) fallen. 030 AMO 003 015 Ich zerschlage (zertrümmere) dein Winterhaus zusammen mit (samt) deinem Sommerhaus und deine Elfenbeinhäuser werden zugrunde (verloren) gehen und deine vielen Häuser werden verschwinden. Spruch JHWH s. 030 AMO 004 004 Kommt nach Bet-El und vergeht euch, nach Gilgal, vergeht euch noch mehr. Und bringt eure Schlachtopfer am Morgen, am dritten Tag eure Zehnten. 030 AMO 005 001 Hört dieses Wort, das ich anhebe über euch [als] Totenklage, Haus Israel! 030 AMO 005 002 Sie ist gefallen, sie kann nicht wieder aufstehen, die Jungfrau Israel, (ist) hingeworfen auf ihren Boden, es gibt keinen, der sie aufrichtet. 030 AMO 005 003 Denn (Fürwahr) so spricht JHWH: Die Stadt, die auszieht zu tausend, wird hundert übrigbehalten. Und die auszieht zu hundert, wird zehn übrigbehalten für das Haus Israel. 030 AMO 005 004 Denn so spricht JHWH zum Haus Israel: Sucht mich, dann werdet ihr leben. 030 AMO 005 005 Und sucht nicht Bet-El auf und geht nicht nach Gilgal und geht nicht hinüber nach Beerscheba. Denn Gilgal wird ganz bestimmt gefangen wegziehen und das Haus Gottes (Bet-El) wird zum Haus des Betrugs. 030 AMO 005 006 Sucht JHWH, dann werdet ihr leben, damit er nicht das Haus Josef [wie] Feuer wirkt, das frisst und für Bet-El niemand da ist, der löscht. 030 AMO 005 007 Die Recht in Wermut verwandeln und Gerechtigkeit zu Boden werfen. 030 AMO 005 008 Der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat, in Morgen die Finsternis verwandelt und den Tag zur Nacht verfinstert, der die Wasser des Meeres ruft und sie ausgießt über der Fläche der Erde: JHWH ist sein Name. 030 AMO 005 009 Der über dem Starken (Mächtigen) Verwüstung (Zerstörung) aufblitzen lässt und Verwüstung (Zerstörung) kommt über die Festung (befestigte Stadt). 030 AMO 005 010 Sie hassen den, der im Tor Recht spricht und verabscheuen den, der aufrichtig (untadelig) redet. 030 AMO 005 013 Darum wird der Kluge (Einsichtige) zu dieser Zeit schweigen, denn diese Zeit ist böse (schlecht). 030 AMO 005 014 Sucht das Gute und nicht das Böse, damit ihr lebt! Und JHWH, der Gott der Heerscharen, wird so mit euch sein, wie er sagt. 030 AMO 005 015 Hasst das Böse und liebt das Gute und richtet das Recht auf im Tor! Vielleicht wird JHWH, der Gott der Heerscharen, dem Überrest Josefs gnädig sein! 030 AMO 005 017 Und in allen Weinbergen ist Trauer (Wehklagen), denn ich werde durch deine Mitte schreiten, spricht JHWH. 030 AMO 005 018 Wehe denen, die den Tag JHWH s herbeiwünschen! Wozu soll denn der Tag JHWHs sein? Er wird Finsternis sein und nicht Licht. 030 AMO 005 020 Ist nicht der Tag JHWH s Finsternis (Dunkelheit) und nicht Licht? Dunkelheit, nicht Helligkeit (Glanz, Tageslicht) ist er. 030 AMO 005 021 Ich hasse, ich verwerfe eure Feste, und eure Festversammlungen kann ich nicht riechen. 030 AMO 005 022 Denn wenn ihr mir Brandopfer opfert, missfallen sie mir, und an euren Speiseopfern habe ich keinen Gefallen, und das Heilsopfer von einem Mastvieh will ich nicht ansehen. 030 AMO 005 023 Halte den Lärm deiner Lieder von mir fern! Und das Spiel deiner Harfen will ich nicht hören! 030 AMO 005 024 Aber Recht ergieße sich wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein immerfließender Bach! 030 AMO 005 025 Habt ihr mir vierzig Jahre in der Wüste Schlachtopfer und Speiseopfer dargebracht, Haus Israel? 030 AMO 005 026 Und habt ihr den Sikkut und Kiun getragen, eure Götzenbilder, den Stern eurer Götter, die ihr euch gemacht habt? 030 AMO 005 027 So werde ich euch über Damaskus hinaus gefangen wegführen, spricht JHWH, Gott der Heerscharen ist sein Name. 030 AMO 006 001 Wehe den Sorglosen in Zion und den Sicheren auf dem Berg von Samaria, den Vornehmen des Erstlings der Völker, zu denen das Haus Israel kommt. 030 AMO 006 002 Geht hinüber nach Kalne und seht. Und geht von dort nach Hamat, der großen, und steigt hinab nach Gat, [die Stadt] der Philister. Sind sie besser als diese Königreiche, oder ist ihr Gebiet größer als euer Gebiet? 030 AMO 006 012 Rennen Pferde denn auf Felsen, oder pflügt man mit Rindern? Ihr aber verwandelt das Recht in Gift und die Furcht der Gerechtigkeit in Wermut. 030 AMO 007 001 So ließ mich der Herr JHWH sehen und siehe: einer, der Heuschrecke [n] zum Anfang als das Gras aufstieg - und siehe: das Gras nach der Heuernte des Königs. 030 AMO 007 002 Und es geschah, als sie fertig wurden, die Kräuter des Landes abzufressen, sprach ich: „Wie wird Jakob bestehen, weil er klein ist?“ 030 AMO 007 003 Es tat JHWH Leid über dieses. „Es soll nicht geschehen!“, spricht JHWH. 030 AMO 007 004 So ließ mich der Herr JHWH sehen und siehe: der Herr JHWH rief zum Gericht mit dem Feuer und es fraß die große Flut und es fraß das Feld. 030 AMO 007 005 Und ich sprach: „Herr JHWH, lass doch ab! Wie wird Jakob bestehen, weil er klein ist?“ 030 AMO 007 006 Es tat JHWH Leid über dieses. „Auch dies soll nicht geschehen!“, spricht der Herr JHWH. 030 AMO 007 007 So ließ er mich sehen und siehe: der Herr stellte sich auf eine senkrechte Mauer und in seiner Hand war ein Blei. 030 AMO 007 008 Und der Herr sprach zu mir: „Was siehst du, Amos?“ Und ich sprach: „Ein Blei.“ Und der Herr sprach: „Siehe, ich lege ein Blei an mein Volk Israel; ich werde nicht noch einmal fortfahren an ihm vorüberzugehen. 030 AMO 007 009 Und die Bamot Isaaks werden verwüstet und die Heiligtümer Israels werden verwüstet und ich werde mich erheben gegen das Haus Jerobeams mit dem Schwert.“ 030 AMO 007 010 Und Amazja, der Priester von Bethel, ließ Jerobeam, dem König Israels, sagen (folgendermaßen): „Amos verschwört sich gegen dich in mitten des Hauses Israels; das Land vermag nichts zu tun gegen alle seine Worte. 030 AMO 007 011 Denn so spricht Amos: 'Durch das Schwert wird Jerobeam sterben und Israel wird bestimmt aus seinem Land deportiert werden.'“ 030 AMO 007 012 Und Amazja sprach zu Amos: „Prophet, gehe, fliehe zu dir in das Land Juda und iss dort Brot und weissage dort. 030 AMO 007 013 Und in Bethel fahre nicht fort weiter weiszusagen, denn es ist das Heiligtum des Königs und das Haus des Königreiches ist es.“ 030 AMO 007 014 Und Amos antwortete und sprach zu Amazja: „Ich bin kein Prophet und ich bin kein Prophetensohn, denn ich bin ein Hirte und ein Maulbeerfeigenbaumzüchter bin ich.“ 030 AMO 007 015 Und JHWH nahm mich aus der Herde und JHWH sprach zu mir: „Gehe, weissage meinem Volk Israel!“ 030 AMO 007 016 Und nun höre das Wort JHWH s: „Du sprichst: 'Du sollst nicht weissagen über Israel und du sollst nicht weissagen über das Haus Isaak!'“ 030 AMO 007 017 Deshalb, so spricht JHWH: „Deine Frau wird in der Stadt zur Hure werden und deine Söhne und deine Töchter werden durch das Schwert fallen und dein Land wird mit der Messschnur verteilt werden und du wirst auf unreinem Land sterben und Israel wird gewiss von seinem Land deportiert werden.“ 030 AMO 008 001 So ließ mich der Herr JHWH sehen und siehe: ein Korb [mit] Sommerfrüchten. 030 AMO 008 002 Und er sprach: „Was siehst du, Amos?“ Und ich sprach: „Ein Korb [mit] Sommerfrüchten.“ Und JHWH sprach zu mir: „Das Ende ist gekommen für mein Volk Israel; ich werde nicht noch einmal fortfahren an ihm vorüberzugehen. 030 AMO 008 003 Und die Lieder des Tempels werden zu Wehklagen an jenem Tag,“ Ausspruch des Herrn JHWH. „An allen Orten werfen sie schweigend viele Leichen.“ 030 AMO 008 004 Hört dieses, die ihr den Armen zermalmt, und des Armen Land ein Ende macht; 030 AMO 008 005 um zu sagen: „Wann ist der Neumond vorübergegangen, dass wir das Getreide verkaufen, und der Sabbat, dass wir das Korn öffnen um das Efa zu verkleinern und um den Schekel zu vergrößern und eine falsche Waage zu beugen; 030 AMO 008 006 um mit Silber die Schwachen zu kaufen und den Armen mit dem Ertrag eines Paar Schuhe und die Spreu des Korns verkaufen.“ 030 AMO 008 007 JHWH schwört beim Stolz Jakobs: „Wenn ich nicht für immer alle ihre Taten vergesse! 030 AMO 008 008 Erbebt über diesen nicht die Erde und jammern alle, die auf ihr wohnen und völlig hinaufgehen wie der Fluss und aufwallen und sinken wie der Strom Ägyptens? 030 AMO 008 009 Und es geschieht an jenem Tag, Ausspruch des Herrn JHWH, und ich werde die Sonne am Mittag untergehen lassen und verfinstern die Erde am hellen Tag. 030 AMO 008 010 Und ich werde umkehren eure Feste in Trauer und alle eure Lieder in Wehklagen; und ich werde auf alle Hüften einen Sack bringen und auf alle Köpfe eine Glatze; und ich werde es machen wie die Trauer um den einzigen Sohn und ihr Ende wie einen bitteren Tag. 030 AMO 008 011 Siehe, Tage kommen“, Ausspruch des Herrn JHWH, „dass ich Hunger über das Land schicken werde, nicht Hunger nach Brot und nicht Durst nach Wasser, sondern um zu hören das Wort JHWH s. 030 AMO 008 012 Und sie wanken von Meer zu Meer und vom Norden und bis zum Osten; sie werden umherschweifen um das Wort JHWH s zu suchen und werden es nicht finden. 030 AMO 008 013 An jenem Tag werde die schönen Jungfrauen und die jungen Männer vor Durst ohnmächtig dahinsinken. 030 AMO 008 014 Die bei der Schuld Samarias schwören und sprechen: 'So wahr dein Gott lebt, Dan! Und so wahr der Weg nach Beerscheba lebt!' Und sie werden fallen und nicht wieder aufstehen.“ 030 AMO 009 001 Ich sah den Herrn auf dem Altar stehen und er sprach: Schlage auf das Kapitel, dass die Schwellen erschüttert werden und zerbrich sie ihnen allen auf dem Kopf. Und die Übriggebliebenen werde ich mit dem Schwert töten; kein Flüchtling flieht vor ihnen und kein Entkommener rettet sich vor ihnen. 030 AMO 009 002 Wenn sie in den Scheol einbrechen, wird meine Hand sie von dort nehmen; und wenn sie zum Himmel hinaufgehen, werde ich sie von dort hinunternehmen. 030 AMO 009 003 Und wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmel verbergen, werde ich von dort suchen und sie nehmen; und wenn sie sich verstecken vor meinen Augen auf dem Grund des Meeres, werde ich von dort der Schlange befehlen und sie wird sie beißen. 030 AMO 009 004 Und wenn sie in die Gefangenschaft gehen vor den Augen ihrer Feinde, werde ich von dort dem Schwert befehlen und es wird sie töten; und ich werde meine Augen auf sie legen - zum Bösen und nicht zum Guten. 030 AMO 009 005 Und der Herr, JHWH der Heerscharen (Zebaot), schlägt auf das Land und es schwankt und alle, die auf ihm sitzen, werden jammern, dass es hinaufgeht wie der Fluss und zurückgeht wie der Strom Ägyptens. 030 AMO 009 006 Er baut im Himmel seine Stufe (Obergemach, Söller) und seine Himmelsgewölbe auf der Erde gründet er. Er ruft die Wasser des Meeres und er gießt sie aus auf dem Angesicht der Erde, JHWH ist sein Name. 030 AMO 009 007 Seid ihr nicht wie die Söhne der Kuschiter für mich, ihr Söhne Israels, sricht JHWH. Habe nicht ich Israel herausgefährt aus dem Land Ägypten und die Philister aus Kaftor und die Aramäer aus Kir. 030 AMO 009 008 Siehe, die Augen des Herrn JHWH sind auf dem sündigen Königreich, und ich vernichte es (rotte es aus) vom Angesicht der Erde. Nur, dass ich nicht völlig (vollständig) vernichte (ausrotte) das Haus Jakobs, spricht JHWH. 030 AMO 009 009 Denn siehe, ich will befehlen und will schütteln in alle Völker das Haus Israels, wie man schüttelt mit einem Sieb und nicht fällt ein Stein auf die (zur) Erde. 030 AMO 009 010 Mit dem Schwert werden getötet alle Sünder meines Volkes, die sagen: Du führst nicht herbei und lässt nicht zu uns kommen das Böse (Unheil). 030 AMO 009 011 An diesem Tag will ich [wieder] aufstellen die Hütte Davids, die umgefallene (verfallene, eingestürzte). Und ich (ver) mauere ihre Risse und ihr Niedergerissenes (Abgebrochenes, ihre Trümmer) stelle ich auf und erbaue sie wieder wie in den Tagen der der Vorzeit. 030 AMO 009 012 Damit sie in Besitz nehmen das Übrige (den Rest) von Edom und alle (Fremd) völker, über die ausgerufen (genannt) ist mein Namen, spricht der JHWH, der dies tut. 030 AMO 009 013 Siehe, Tage kommen, spricht JHWH, da nähert sich (tritt heran) der Pflüger dem Schnitter und der Weintraubentreter an den Samensäer und sie werden herabtriefen lassen Most von den Bergen und alle Hügel zwerfließen. 030 AMO 009 014 Ich wende das Geschick meines Volkes Israel. Sie werden aufbauen ihre verwüsteten Städte und sie bewohnen und sie pflanzen Weinberge und trinken ihren (deren) Wein und sie machen Gärten und essen ihre Früchte. 030 AMO 009 015 Und ich pflanze sie in auf ihr Land (ihren Erdboden, ihre Erde). Und sie sollen nicht mehr vertrieben (herausgerissen) werden von iherem Land (ihrem Erdboden, ihrer Erde) die ich ihnen gegeben habe, spricht (sagt) JHWH, dein Gott. # # BOOK 032 JON Jonah Jona 032 JON 001 001 Und das Wort JHWH s kam zu Jona, Amittais Sohn {mit den Worten}: 032 JON 001 002 „Brich auf (Auf!), gehe in die große Stadt Ninive und rufe [die Anklage] gegen sie, weil ihre Bosheit (bösen Taten) vor mich gekommen ist.“ 032 JON 001 003 Doch (und) Jona brach auf, um vor JHWH nach Tarschisch zu fliehen, und ging hinab [nach] Jafo. {und} Er traf auf ein Schiff, das im Begriff war, nach Tarschisch zu fahren, {und} zahlte sein Fährgeld und bestieg es, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren, weg von JHWH 032 JON 001 004 Aber (da) JHWH ließ einen großen Wind auf das Meer los, und es kam ein so großer Sturm über dem Meer auf, dass (und) das Schiff zu zerbrechen drohte. 032 JON 001 005 Da fürchteten sich die Seeleute und riefen jeder zu seinem Gott (seinen Göttern). {und} Sie warfen die Gegenstände (Ladung, Ausrüstung), die auf dem Schiff [waren], ins Meer, um [das Schiff] {von ihnen} leichter zu machen. Derweil (und) war Jona hinab in den Rumpf (unter Deck) des Schiffes gestiegen, {und} hatte sich hingelegt und schlief tief und fest. 032 JON 001 006 Da kam der Oberste der Seeleute in seine Nähe und fragte (sprach) {zu ihm}: „Warum schläfst du? Steh auf [und] rufe zu deinem Gott, vielleicht schenkt der Gott uns ja Beachtung, so dass (und) wir nicht umkommen (sterben)!“ 032 JON 001 007 Und sie sagten zueinander: „Kommt, {und} wir werfen Lose, damit (und) wir herausfinden, wie es kommt (wer daran schuld ist), dass uns so ein Unheil [geschieht]!“ Und (also) sie warfen Lose und das Los fiel auf Jona. 032 JON 001 008 Da sagten sie zu ihm: „Sag uns doch, wie es kommt, dass uns so ein Unheil [geschieht]! Was [ist] dein Beruf und woher kommst du? Was [ist] dein Land und von welchem Volk [bist] du?“ 032 JON 001 009 Da entgegnete (sagte) er {zu ihnen}: „Ich [bin] ein Hebräer und verehre (fürchte) JHWH, den Gott des Himmels, der das Meer und das Land (Festland) erschaffen hat.“ 032 JON 001 010 Da gerieten die Männer in große Furcht und sagten zu ihm: „Warum hast du das getan?“ Denn die Männer wussten, dass er 'vor JHWH ' auf der Flucht war, weil er [es] ihnen erzählt hatte. 032 JON 001 011 Da (also) sagten sie zu ihm: „Was müssen wir mit dir tun, damit das Meer sich beruhigt [und] von uns [ablässt]?“ Denn das Meer stürmte immer heftiger. 032 JON 001 012 Da sagte er zu ihnen: „Ergreift mich und werft mich ins Meer, dann wird das Meer sich beruhigen [und] von euch [ablassen]! Denn ich weiß, dass dieser große Sturm meinetwegen über euch [gekommen ist].“ 032 JON 001 013 Stattdessen (und) ruderten die Männer mit aller Kraft, um zurück ans Festland zu kommen ([das Schiff] zurück ... zu bringen), aber sie schafften [es] nicht, denn das Meer stürmte immer heftiger auf sie ein. 032 JON 001 014 Da schrien sie zu JHWH {und sprachen}: „Bitte (Ach), JHWH, wir wollen doch nicht umkommen wegen des Lebens (der Seele) dieses Mannes! {und} Rechne uns kein unschuldiges Blut an, denn 'du', (denn du [bist]) JHWH, tust (hast du getan), wie es dir gefällt (gefallen hat)!“ 032 JON 001 015 Da ergriffen sie Jona und warfen ihn ins Meer, und das Meer beruhigte sich von seinem Toben, 032 JON 001 016 und die Männer gerieten in große Furcht (Ehrfurcht) vor JHWH, sodass (und) sie JHWH ein Opfer darbrachten und Gelübde ablegten. 032 JON 001 017 Da (und) bestellte (bestimmte, schickte; hatte bestimmt) JHWH einen großen Fisch, um (damit) Jona zu verschlingen (verschlucken), und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte. 032 JON 002 001 Da (und) flehte (betete) Jona zu JHWH, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches, 032 JON 002 002 und er sprach: Ich rief aus meiner Not (Angst, Bedrängnis) zu JHWH Und er antwortete mir. Aus dem Bauch der Unterwelt (des Scheol) schrie ich um Hilfe - Du hörtest meine Stimme (Rufen; was ich sagte). 032 JON 002 003 {und} Du warfst (hattest geworfen) mich [in die] Tiefe, Mitten ins Meer, Und eine Strömung ([die] Fluten) umschloss (umgab) mich, All deine Brecher (Wogen, Wellen) und {deine} Wellen (Wogen) (brechenden Wellen) überrollten (gingen über) mich. 032 JON 002 004 Und ich sagte (dachte): Ich bin verstoßen (verbannt, vertrieben) aus deiner Sicht (Nähe, Augen). Dennoch (doch; wie) werde ich wieder {zu} deinen heiligen Tempel (den Tempel, dein Heiligtum) anschauen (sehen, erblicken). 032 JON 002 005 Wasser umgaben mich bis an die Kehle (die Seele, das Leben), Der Ozean bedrängte mich, Seetang war um meinen Kopf geschlungen. 032 JON 002 006 Bis zum Untersten der Berge sank ich hinab, Der Erde Riegel [sind] für immer, Aber Du hast mein Leben herausgeführt aus der Grube, JHWH, mein Gott! 032 JON 002 007 Als meine Seele am Verschmachten war, Da dachte ich an JHWH, Und mein Gebet ging ein bei dir, Im Tempel, deinem Heiligtum. 032 JON 002 008 Die völlig Nichtiges verehren, Die verlassen ihre Gnade. 032 JON 002 009 Ich aber will mit der Stimme des Dankes Dir opfern, Was ich gelobt habe, will ich vollenden, Rettung [ist] bei JHWH! 032 JON 002 010 Da sprach JHWH zu dem Fisch, und er spie {den} Jona aus auf das trockene Land (Festland). 032 JON 003 001 Und es geschah das Wort JHWH s zu Jona zum zweiten Mal {folgendermaßen}: 032 JON 003 002 Stehe auf, gehe nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr die Botschaft zu, die ich dir sage (n werde). 032 JON 003 003 Und Jona stand auf und ging nach Ninive, dem Wort JHWH s gemäß, aber Ninive war eine große Stadt vor (für) Gott, drei Tagesreisen [weit] (lang). 032 JON 003 004 Und Jona begann, in die Stadt hineinzugehen eine Tagesreise [weit] und rief und sprach: Noch vierzig Tage, und Ninive wird umgestürzt (werden). 032 JON 003 005 Da glaubten die Menschen von Ninive an Gott und riefen ein Fasten aus und zogen Säcke (Bußgewänder) an, von ihren Großen bis zu ihren Kleinen. 032 JON 003 006 Als (und) die Angelegenheit vor den König von Ninive kam, da erhob er sich vom Thron, löste seinen Mantel ab, bekleidete sich mit einem Sack (Bußgewand) und setzte sich in den Staub. 032 JON 003 007 Und er ließ ausrufen und sagen über Ninive: Auf Befehl des Königs und seiner Fürsten (Großen) {folgendermaßen}: Der Mensch und der Esel, das Rind und das Kleinvieh sollen überhaupt nichts genießen, sollen nicht weiden und vom Wasser nicht trinken. 032 JON 003 008 Da bekleideten sich mit Säcken (Bußgewändern) die Menschen und die Esel und sie riefen zu Gott mit Gewalt und ein jeder bekehrte sich von seinem bösen Weg und von der Gewalttat, die in seinen Händen ist. 032 JON 003 009 Wer weiß, [vielleicht] kehrt sich {der} Gott um und er verliert die Lust (es gereut ihn) und er wird sich abwenden von seinem hitzigen Zorn und wir werden nicht zugrunde gehen. 032 JON 003 010 Da sah Gott ihre Taten, dass sie umkehrten vom bösen Weg, und es gereute Gott bezüglich des Übels, wovon er gesagt hatte, dass er es ihnen antun würde, und tat es nicht. 032 JON 004 001 Aber Jona geriet in große Bosheit und wurde zornig: 032 JON 004 002 Da betete er zu JHWH und sagte: Ach JHWH, sind das nicht meine Worte [gewesen], als ich in meinem Land war, weshalb ich [dem] zuvorgekommen bin, indem ich nach Tarschisch floh, denn ich wusste, dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und dass du des Übels gereust. 032 JON 004 003 Und jetzt, JHWH, nimm doch mein Leben von mir, denn mein Tod ist besser als mein Leben. 032 JON 004 004 Da sprach JHWH: Bist du mit Recht zornig? 032 JON 004 005 Da zog Jona aus der Stadt und ließ sich im Osten der Stadt nieder und machte sich dort eine Hütte und ließ sich nieder unter ihr im Schatten, {solange} bis er sähe, was in der Stadt passiert. 032 JON 004 006 Und JHWH der Herr ließ eine Rizinusstaude wachsen und sie wuchs über Jona hinaus, sodass sie zum Schatten wurde über seinem Kopf und seine Bosheit von ihm nahm. Und Jona freute sich sehr über die Rizinusstaude. 032 JON 004 007 Aber Gott ließ einen Wurm wachsen am Morgen bei Sonnenaufgang, und er befiel die Rizinusstaude, und sie ging ein. 032 JON 004 008 Und es geschah, dass die Sonne aufging, und JHWH ließ einen glühend heißen sengenden Ostwind aufkommen, und die Sonne brannte auf Jonas Kopf, und er fiel in Ohnmacht, da wünschte er für sich zu sterben und sprach: Mein Tod ist besser als mein Leben. 032 JON 004 009 Und Gott sprach zu Jona: Bist du mit Recht zornig? (Du bist aber richtig zornig!) Und er sprach: Es ist richtig, dass ich zornig bin (Ich bin richtig zornig), bis zum Tod! 032 JON 004 010 Da sprach JHWH: Du bist betrübt wegen der Rizinusstaude, um welche du dich nicht abgemüht hast, und die du nicht groß gemacht hast, die als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. 032 JON 004 011 Und ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der sind 120.000 Menschen, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und viele Tiere. # # BOOK 033 MIC Micah Mica 033 MIC 001 002 Hört, Völker ihr alle, merke auf Erde und was sie füllt. Der Herr JHWH wird Zeuge sein gegen euch, der Herr aus seinem heiligen Palast. 033 MIC 001 003 Führwar siehe: JHWH ist einer, der ausgeht von seiner Stätte, hinabsteigt und schreitet auf den Höhen der Erde. 033 MIC 001 004 Und die Gipfel schmelzen unter ihm und die Täler spalten sich, wie Wachs im Angesicht des Feuers, wie Wasser ausgeschüttet am Abgrund. 033 MIC 001 005 Wegen des Verbrechens Jakobs [geschieht] all dies und wegen der Sünde des Hauses Israels. Was ist das Verbrechen Jakobs? Ist es nicht Samaria? Und was sind die Anhöhen Judas? Ist es nicht Jerusalem? 033 MIC 001 006 Und ich werde machen Samria zum Trümmerfeld, zu einer Weinbergpflanzung und ich werde stoßen ins Tal seine Steine und seine Grundfesten offenlegen. 033 MIC 001 007 Und alle ihre Kultbilder (Schnitzbilder) werden zerschlagen werden und alle ihre Geschenke (Löhne) werden verbrannt werden mit Feuer und alle seine Götzenbilder werde ich verwüsten, denn von Hurengeschenk hat sie gesammelt und zu Hurengeschenk sollen sie wieder werden. 033 MIC 001 008 Über dies (Darüber) will ich wehklagen und heulen, ich will gehen barfuß und nackt. Ich will Totenklage halten wie die Schakale und Trauer wie die Töchter der Strauße. 033 MIC 001 009 Denn unheilbar ist ihr Schlag, ja, er ist bis nach Juda gekommen, er reicht bis an das Tor meines Volkes, bis Jerusalem. 033 MIC 003 001 Ich aber sprach: Hört doch, ihr Häupter Jakobs und Anführer des Hauses Israel! Ist es nicht an euch, zu kennen das Recht 033 MIC 003 002 Die Gutes hassen und Böses lieben, und ihnen die Haut abziehen und das Fleisch von ihren Gebeinen. 033 MIC 003 003 Und jene, die fressen das Fleisch meines Volkes und ihre Haut von ihnen abziehen und ihnen die Gebeine zerschlagen und zerteilen wie etwas in einem Topf, wie Fleisch mitten im Kessel, 033 MIC 003 004 Wenn sie dann nach JHWH schreien, wird er ihnen nicht antworten. Und er wird sein Gesicht vor ihnen verbergen in dieser Zeit, denn böse sind ihre Taten. 033 MIC 003 005 So spricht JHWH über die Propheten, die mein Volk irreführen: Wenn sie mit ihren Zähnen etwas zu beißen haben, verkündigen sie Heil Wenn aber einer nicht nach ihrem Wunsch gibt, eröffnen sie den Krieg gegen ihn. 033 MIC 003 006 Darum wird es Nacht für euch, ohne Schauung, bricht Finsternis für euch herein, ohne Wahrsagung Die Sonne geht für die Propheten unter, und der Tag wird über ihnen schwarz. 033 MIC 003 007 Dann werden die Seher zuschanden werden und die Wahrsager sich schämen. Sie verhüllen alle ihren Bart, denn es gibt keine Antwort Gottes. 033 MIC 003 008 Ich dagegen bin erfüllt mit dem Geist JHWH s und Recht und Stärke, um Jakob sein Verbrechen und Israel seine Sünde vorzuhalten 033 MIC 003 009 Hört doch dies, ihr Häupter des Hauses Jakobs und Anführer des Hauses Israel, die ihr das Recht schändet und alles gerade krümmt. 033 MIC 003 010 Der Zion mit Blut baut und Israel mit Schlechtigkeit 033 MIC 003 011 Ihre Häupter richten für Bestechung, und ihre Priester lehren für Gegenwert, und ihre Propheten wahrsagen für Silber. Dennoch stützen sie sich auf JHWH und sagen: „Ist JHWH nicht in unserer Mitte? Unheil wird nicht über uns kommen“ 033 MIC 003 012 Darum – wegen Euch – wird Zion wie ein (zu einem, als ein) Feld gepflügt, Jerusalem wird zur Ruine, und der Tempelberg (Berg des Hauses) zur verwilderten Höhe (Anhöhe des Gestrüpps). 033 MIC 004 001 Und es wird in zukünftigen (späteren, letzten) Tagen (zu einer späteren Zeit, am Ende der Zeit) geschehen: Der Berg [mit dem] Haus JHWH s wird als Herausragender (Wichtigster, Höchster, Gipfel, Anführer) der Berge gefestigt sein (feststehen, festgelegt/eingesetzt sein) und höher [wird] er sein (erhöht werden) als [die] Hügel. Und (dann) Völker werden auf (zu) ihn strömen (sehen) 033 MIC 004 002 und große (viele) Nationen (Völker) werden kommen und sagen: „Kommt, {und} lasst uns doch zum Berg JHWH s hinaufgehen (hinaufziehen; pilgern) und zum Haus von Jakobs Gott, damit (und) er uns anhand seiner (etwas von seinen) Wege unterweist (lehrt, zeigt) und (sodass) wir nach seiner Art leben (auf seinen Pfaden gehen/wandeln) können!“ Denn (ja) von Zion her wird Weisung (Tora) ausgehen (kommen) und JHWH s Botschaft (Wort) von Jerusalem her. 033 MIC 004 003 Dann (und) wird er zwischen großen (vielen) Völkern schlichten (Recht sprechen, Richter sein) und für mächtige Nationen (Völker) weit entfernt Recht vermitteln (schlichten, Recht sprechen), so dass (dann, und) sie ihre Schwerter zu Hacken (Pflugscharen, Pickeln) hämmern (umschmieden) werden und ihre Speerspitzen (Speere) zu Winzermessern (Hippen, Rebmessern, Sicheln). Eine Nation (Volk) wird [das] Schwert nicht mehr gegen eine [andere] Nation (Volk) erheben, und sie werden [das] Kriegshandwerk (Krieg) nicht mehr lernen (den Krieg nicht mehr erleben). 033 MIC 004 004 Dann (und) werden sie jeder unter seinem Weinstock sitzen und unter seinem Feigenbaum, und es wird niemanden geben, der [ihnen] Angst einflößt ([sie] aufstört, zum Zittern bringt), denn (wenn, ja) der Mund JHWH s Zebaot hat gesprochen ([es so] gesagt). 033 MIC 004 005 Denn alle Völker mögen jedes im (mit dem) Namen ihres Gottes leben (gehen), aber (und) wir leben (gehen; wollen/werden leben) im (mit dem) Namen JHWH s, unseres Gottes, für immer und ewig! 033 MIC 004 006 An jenem Tag, Ausspruch JHWH s (erklärt JHWH), will (werde) ich die Hinkenden (Lahmen) zusammenführen (zurückholen) und die Vertriebenen (Verstreuten, Verbannten) sammeln sowie (und) [diejenigen], denen ich Schlimmes angetan habe. 033 MIC 004 007 Dann (und) will (werde) ich [die] Humpelnden (Lahmen) zu einem Überrest machen (einsetzen) und die Entfernten (Ermüdeten; Vertriebenen) zu einer mächtigen Nation (Volk). Und JHWH wird auf dem Berg Zion als König über sie herrschen von nun an und für immer (bis [in] Ewigkeit). 033 MIC 004 008 Und du, Wachtturm (Garten) der Herde (Migdal Eder), Ophel (Hügelfestung, Hügel), Tochter Zions (der Tochter Zions), zu dir wird [sie] gelangen, {und} [zu dir] die einstmalige (frühere) Herrschaft kommen, die Königswürde zur Tochter Jerusalems. 033 MIC 005 001 Und du, Bethlehem Efrata, das du klein bist unter den Tausendschaften Judas, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein wird; Und seine Ursprünge sind aus Vorzeit, von den Tagen der Ewigkeit her. 033 MIC 005 002 Deshalb wird er sie dahingeben bis zu der Zeit, da eine Gebärende gebar und der Rest seiner Brüder zu den Israeliten zurückkehrt. 033 MIC 005 003 Und er wird sich hinstellen und weiden in der Kraft JHWH s, in der Hoheit des Namens JHWHs, seines Gottes; und sie werden wohnen, Ja, jetzt wird er groß sein bis an die Grenzen der Welt. 033 MIC 005 004 Dieser wird das Heil sein, - Assur, wenn es in unser Land kommt und wenn es in unsere Paläste tritt, dann haben wir sieben Hirten dagegen aufgestellt und acht Menschenfürsten 033 MIC 005 005 Und sie werden das Land Assur mit dem Schwert weiden und das Land Nimrods in seinen Toren – und er wird aus/vor Assur erretten, wenn es in unser Land kommt und wenn es unser Gebiet trifft. 033 MIC 005 006 Der Rest Jakobs inmitten vieler Völker wird wie Tau von JHWH her sein, wie Regen auf grünem Kraut, der nicht auf den Mensch hofft und nicht auf Menschenkinder wartet. 033 MIC 005 007 Der Rest Jakobs unter den Völkern inmitten vieler Völker wird sein wie ein Löwe unter dem Wild des Waldes, wie ein Jungleu unter den Kleinviehherden, der wenn er hindurchzieht und niedertritt, reißt und keiner rettet. 033 MIC 005 008 Erhebe deine Hande gegen deine Feinde, dass alle deine Feinde ausgerottet werden. 033 MIC 005 009 An jenem Tag – Spruch JHWH s- werde ich deine Rosse aus deiner Mitte ausrotten und deine Streitwagen vernichten. 033 MIC 005 010 Ich werde die Städte deines Landes ausrotten und all deine Festungen niederreißen 033 MIC 005 011 Ich rotte aus die Zaubermittel aus deiner Hand, so dass du keine Wahrsager mehr hast 033 MIC 005 012 Ich rotte aus deine Götterbilder und eine Masseben aus deiner Mitte, sodass du nicht mehr niederfallen kannst vor dem Werk deiner Hände 033 MIC 005 013 Ich reiße aus deine Ascheren aus deiner Mitte und zerstöre deine Städte 033 MIC 005 014 Ich werde in Zorn und Grimm Rache üben an den Völkern, die nicht gehört haben. # # BOOK 034 NAH Nahum Nahum 034 NAH 001 001 Der prophetische Spruch gegen Nịnive: Das Buch der Vision Nạhums, des Elkoschịters. 034 NAH 001 002 JHWH ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert und Rache nimmt, JHWH nimmt Rache und is zum Grimm geneigt. JHWH rächt sich an seinen Widersachern, und er ist wütend auf seine Feinde. 034 NAH 001 003 JHWH regt sich nicht schnell auf und ist sehr sehr stark und JHWH lässt niemanden unbestraft. In verderblichem Wind und im Sturm ist sein Weg, und das Gewölk ist der feine Staub seiner Füße. 034 NAH 001 004 Er schilt das Meer, und er trocknet es aus; und alle Ströme läßt er tatsächlich austrocknen. Bạschan und Kạrmel sind verwelkt, und sogar die Blüte des Lịbanon ist verwelkt. 034 NAH 001 005 Selbst Berge haben seinetwegen gebebt, und die Hügel, sie sind zerschmolzen. Und die Erde wird emporgehoben werden wegen seines Angesichts, auch das ertragfähige Land und alle, die darauf wohnen. 034 NAH 001 006 Wer kann standhalten angesichts seiner Strafankündigung? Und wer kann gegen seine Zornglut aufstehen? Sein eigener Grimm wird sich gewiß ergießen wie Feuer, und selbst die Felsen werden tatsächlich seinetwegen niedergerissen werden. 034 NAH 001 007 JHWH ist gut, eine Feste am Tag der Bedrängnis. Und er weiß um die, die Zuflucht bei ihm suchen. 034 NAH 001 008 Und durch die daherfahrende Flut wird er eine vollständige Ausrottung ihrer Stätte herbeiführen, und Finsternis wird seinen Feinden nachjagen. 034 NAH 001 009 Was denken sie gegen JHWH aus? Eine vollständige ausrotung verursachet er, So eine Bedrängnis wird es kein zweites mal geben. 034 NAH 001 010 Obwohl sie sogar wie Dornen ineinander verflochten werden und sie wie von ihrem Weizenbier (Weizenhopfentrunk) betrunken sind, werden sie gewiß verzehrt werden wie ganz dürre Stoppeln. 034 NAH 001 011 Daraus wird tatsächlich einer hervorkommen (hervorgehn), der Böses gegen JHWH ausdenkt, der nichts was würdig ist beschließt. 034 NAH 001 012 Das hat JHWH gesagt. Obwohl sie in vollständiger Form waren und es viele in jenem Zustand gab, sollen sie sogar in jenem Zustand umgehauen werden; und einer soll hindurchziehen. Und ich werde dich bestimmt niederdrücken, so daß ich dich nicht weiter niederdrücken werde. 034 NAH 001 013 Und nun werde ich seine auf dir lastende Tragstange zerbrechen, und die Bande auf dir werde ich entzweireißen 034 NAH 001 014 Du bist betroffen den auch JHWH geboten hat, dass nichts mehr von deinem Namen gesät wird. Aus dem Hause deiner Götter, werde ich beide Standbilder, eins geschnitzt und eins gegossen, vernichten. Ich werde dir dein Grab machen, den du bist unbedeutent. 034 NAH 001 015 Schau (Siehe)! Auf den Bergen die Füße dessen, der gute Botschaft bringt, dessen, der Frieden verkündigt. O Juda, feiere deine Feste. Bezahle deine Gelübde; denn nicht mehr wird irgendein Nichtsnutz wieder durch dich ziehen. In seiner Gesamtheit wird er bestimmt weggetilgt werden. 034 NAH 002 001 Einer, der Zerstreuung bewirkt, ist vor dein Angesicht heraufgekommen. Möge der befestigte Platz behütet werden. Bewache den Weg. Stärke die Hüften. Verstärke die Kraft sehr. 034 NAH 002 002 JHWH sammelt den Stolz Jakobs sowie Israels, denn die, die leer machen, haben sie leer gemacht, und ihre Nachkommen (Stößlinge) wurden durch sie verdorben. 034 NAH 002 003 Der Schild seiner starken Männer ist rot gefärbt, seine Männer von leistungsfähiger Kraft sind in Karmesinstoff gekleidet. Mit dem Feuer von Eisen beschlägen ist der Kriegswagen an dem Tag, an dem er sich bereit macht, und die Wacholderbaum speere sind zum Zittern gebracht worden. 034 NAH 002 004 Auf den Straßen fahren die Kriegswagen ständig wie toll. Sie stürmen auf den öffentlichen Plätzen dauernd auf und ab. Ihr Aussehen ist wie Fackeln. Wie die Blitze eilen sie beständig. 034 NAH 002 005 Er wird seiner Majestätischen gedenken. Sie werden straucheln in ihrem Gang. Sie werden zu ihrer Mauer eilen, und die Barrikade wird fest aufgestellt werden müssen 034 NAH 002 006 6 Ja, die Tore der Ströme werden bestimmt geöffnet werden, und der Palast selbst wird tatsächlich aufgelöst werden. 034 NAH 002 007 Und es ist festgesetzt; sie ist entblößt worden; sie wird gewiß weggeführt werden, und ihre Sklavinnen werden stöhnen wie der Laut von Tauben, sich wiederholt aufs Herz schlagend. 034 NAH 002 008 8 Und Nịnive war von den Tagen an, da sie gewesen ist, wie ein Wasserteich, aber sie fliehen. Bleibt stehen! Bleibt stehen! Aber da ist keiner, der umkehrt. 034 NAH 002 009 Plündert Silber, plündert Gold, denn da gibt es kein Ende der Sachen der Einrichtung. Da ist eine schwere Menge von allen Arten begehrenswerter Gegenstände. 034 NAH 002 010 Leere und Öde und eine verwüstete Stadt! Und das Herz zerschmilzt, und da ist ein Wanken der Knie, und heftige Schmerzen sind in allen Hüften und was die Gesichter von ihnen allen betrifft, sie erglühen vor Erregung. 034 NAH 002 011 Wo ist das Lager der Löwen und die Höhle, die den mähnigen jungen Löwen gehört, wo der Löwe ging und eintrat, wo das Junge des Löwen war und keiner sie aufschreckte? 034 NAH 002 012 Der Löwe zerriß genug für seine Jungen und würgte für seine Löwinnen. Und er hielt seine Löcher mit Raub gefüllt und seine Verstecke mit zerrissenen Tieren. 034 NAH 002 013 Siehe! Ich bin gegen dich, ist der Ausspruch JHWH ’s der Heerscharen, „und ich will ihren Kriegswagen im Rauch verbrennen. Und deine mähnigen jungen Löwen wird ein Schwert verzehren. Und ich will von der Erde deinen Raub wegtilgen, und die Stimme deiner Boten wird nicht mehr gehört werden.“ 034 NAH 003 001 Wehe der Stadt des Blutvergießens. Sie ist ganz voll von Trug und Raubgut. Das Rauben weicht nicht! 034 NAH 003 002 Da ist der Schall der Peitsche und der Schall des rasselnden Rades und das galoppierende Pferd und der hüpfende Wagen. 034 NAH 003 003 Der Reiter zu Roß und die Flamme des Schwertes und der Blitz des Speeres und die Menge Erschlagener und die schwere Masse von Leichnamen; und da ist kein Ende der Leichen. Sie stolpern ständig zwischen ihren Leichen, 034 NAH 003 004 wegen der Menge der Prostitutionshandlungen der Prostituierten, der durch ihre Reize Anziehenden, einer Meisterin der Zaubereien, sie, die durch ihre Prostitutionshandlungen Nationen und durch ihre Zaubereien Familien umgarnt. 034 NAH 003 005 Schau! Ich bin gegen dich, sagt JHWH der Herrscharenund ich will die Decke deiner Schleppen über dein Angesicht ziehen, und ich will Nationen deiner Blöße sehn lassen und Königreiche deiner Unehre. 034 NAH 003 006 Und ich will abscheuliche Dinge auf dich werfen, und ich will dich verächtlich machen; und ich will dich zur Schau stellen. 034 NAH 003 007 Und es soll geschehen, daß jeder, der dich sieht, vor dir fliehen und gewiß sprechen wird: Nịnive ist verheert worden! Wer wird ihr Mitgefühl bekunden? Woher werde ich Tröster für dich suchen? 034 NAH 003 008 Bist du besser als No-Ạmon, die an den Nilkanälen saß? Wasser waren rings um sie her, deren Wohlstand das Meer war, deren Mauer aus dem Meer bestand. 034 NAH 003 009 Äthiopien war ihre Machtfülle, auch Ägypten; und dies unbeschränkt. Put und die Lịbyer ihrerseits erwiesen sich dir als Beistand. 034 NAH 003 010 Auch sie war für das Exil bestimmt; sie ging in Gefangenschaft. Ihre eigenen Kinder wurden schließlich am Eingang aller Straßen zerschmettert; und über ihre Verherrlichten warf man Lose, und ihre Großen sind alle mit Fesseln gebunden worden. 034 NAH 003 011 Auch du selbst wirst trunken werden; du wirst etwas Verborgenes werden. Auch du selbst wirst eine Feste vor dem Feind suchen. 034 NAH 003 012 All deine befestigten Plätze sind wie Feigenbäume mit den ersten reifen Früchten, die, wenn sie geschüttelt werden, gewiß in den Mund eines Essenden fallen werden. 034 NAH 003 013 Schau! Dein Volk sind wie Frauen in deiner Mitte. Deinen Feinden sollen die Tore deines Landes ganz gewiß geöffnet werden. Feuer wird bestimmt deine Riegel verzehren. 034 NAH 003 014 Wasser für eine Belagerung schöpfe dir. Verstärke deine befestigten Plätze. Tritt in den Schlamm, und stampfe den Lehm; ergreife die Ziegelform. 034 NAH 003 015 Sogar dort wird dich Feuer verzehren. Ein Schwert wird dich wegtilgen. Es wird dich verzehren wie die Heuschreckenart. Mache dich so zahlreich wie die Heuschreckenart, mache dich so zahlreich wie die Heuschrecke. 034 NAH 003 016 Du hast deine Händler mehr als die Sterne der Himmel gemehrt. Was die Heuschreckenart betrifft, sie streift tatsächlich ihre Haut ab; dann fliegt sie davon. 034 NAH 003 017 Deine Wächter sind wie die Heuschrecke und deine Aushebungsbeamten wie der Heuschreckenschwarm. Sie lagern in den Steinhürden an einem kalten Tag. Die Sonne, sie braucht nur aufzuleuchten, und sie entfliehen gewiß; und ihr Ort, wo sie sind, ist wirklich unbekannt. 034 NAH 003 018 Deine Hirten sind schläfrig geworden, o König von Assyrien; deine Majestätischen bleiben an ihren Wohnsitzen. Dein Volk ist zerstreut worden auf den Bergen, und da ist keiner, der sie zusammenbringt 034 NAH 003 019 Es gibt keine Erleichterung für deine Katastrophe. Dein Schlag ist unheilbar geworden. Alle, die den Bericht über dich hören, werden gewiß über dich in die Hände klatschen; denn über wen kam nicht beständig deine Schlechtigkeit? # # BOOK 036 ZEP Zephaniah Zephanja 036 ZEP 001 001 [Ein] Wort JHWH, welches ward [gesprochen] zu Zefanja [dem] Sohne Kuschis, [des] Sohnes Gedaljas, [des] Sohnes Amarjas, [des] Sohnes Hiskijas, in den Tagen Joschijas, [des] Sohnes Amons, [dem] König [von] Juda. 036 ZEP 001 002 Versammeln, ich werde vernichten lassen, alle von [denen, die sich] auf [dem] Angesicht der Erde [befinden], Erklärung JHWH s. 036 ZEP 001 003 Ich werde vernichten lassen, Mensch und Tier, ich werde vernichten lassen Vogel des Himmels und Fische des Meeres und die Verfallenen, die Gottlosen und ich werden ausrotten den Menschen von [dem] Angesicht der Erde, Erklärung JHWH s. 036 ZEP 001 004 Und dann werde ich ausstrecken meine Hand über Juda und über alle in Jerusalem sitzenden (wohnenden) und dann werde ich ausrotten von diesem Ort den Rest des Baals, den Namen der Götzenpriester mit den Priestern. 036 ZEP 001 005 Und die Anbetenden auf den Dächern zu [dem] Heer der Himmel und die Anbetenden, die Schwörenden bei (zu) JHWH und die Schwörenden bei ihrem König. 036 ZEP 001 006 Und die Abfallenden von JHWH und von denen gilt, nicht sie suchten JHWH und nicht sie fragten (suchten) ihn. 036 ZEP 001 007 [Sei] still vor meinem Herrn JHWH, denn nahe [ist der] Tag JHWH s. Denn es hat bereiten lassen JHWH [ein] Opfer [und] er hat heiligen lassen die ihn Rufenden. # # BOOK 037 HAG Haggai Haggai 037 HAG 001 001 Im zweiten Jahr des Königs Darius, im sechsten Monat, am ersten Tag des Monats, geschah das Wort JHWH s durch die Hand des Propheten Haggai zu Serubbabel, dem Sohn Schealtiëls, dem Pächa von Juda und zu Jeschua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester {folgendermaßen}: 037 HAG 001 002 So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot) {folgendermaßen}: Dieses Volk spricht: Die Zeit ist nicht gekommen, das Haus JHWH s zu erbauen. 037 HAG 001 003 Und es geschah das Wort JHWH s durch die Hand des Propheten Haggai {folgendermaßen}: 037 HAG 001 004 Ist für euch selber Zeit in getäfelten Häusern zu wohnen und dieses Haus ist verwüstet? 037 HAG 001 005 Und nun, so spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Richtet euer Herz auf eure Wege! 037 HAG 001 006 Ihr habt viel gesät, aber wenig hineingeführt; ihr esst, aber werdet nicht satt; ihr trinkt, aber seid doch durstig; ihr kleidet euch, aber werdet nie warm; und der Tagelöhner erwirbt Lohn in einen durchlöcherten Beutel. 037 HAG 001 007 So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Richtet euer Herz auf eure Wege! 037 HAG 001 008 Steigt hinauf zum Berg und bringt Holz und baut das Haus und ich werde Wohlgefallen daran haben und mich verherrlichen, spricht JHWH. 037 HAG 001 009 Zu vielen habt ihr euch gewandt und siehe, es war wenig; und ihr brachtet es zum Haus und ich blies in es. Weshalb? Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot). Wegen meines Hauses, das verwüstet [ist] und ihr rennt - jeder zu seinem Haus. 037 HAG 001 010 Deshalb, euretwegen, hat der Himmel den Tau zurückgehalten und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten. 037 HAG 001 011 Und ich habe eine Dürre gerufen über das Land und über die Berge und über das Korn und über den Most und über das frische Olivenöl und über das, was die Erde hervorgehen lässt und über den Menschen und über das Vieh und über alle Arbeit der Hände. 037 HAG 001 012 Und [es] hörte Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester und der ganze Rest des Volkes auf die Stimme JHWH s, ihres Gottes, und auf die Worte des Propheten Haggai, wie ihn JHWH, ihr Gott, sandte und das Volk fürchtete sich vor JHWH. 037 HAG 001 013 Und Haggai, der Bote JHWH s, sprach in der Botschaft (Auftrag) JHWH s, zum Volk {folgendermaßen}: Ich bin mit euch, Ausspruch JHWH s. 037 HAG 001 014 Und JHWH erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiëls, des Pächa von Juda und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters und den Geist des ganzes Rests des Volkes und sie kamen und sie machten die Arbeit am Haus JHWHs der Heerscharen (Zebaot), ihres Gottes, 037 HAG 001 015 am vierundzwanzigsten Tag des sechsten Monats im zweiten Jahr des Königs Darius. 037 HAG 002 001 Im siebten [Monat], am einundzwanzigsten des Monats, geschah das Wort JHWH s durch die Hand des Propheten Haggai {folgendermaßen}: 037 HAG 002 002 Sage doch zu Serubbabel, dem Sohn Schealtiëls, dem Pächa von Juda und zu Jeschua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester und zu dem Rest des Volkes {folgendermaßen}: 037 HAG 002 003 Wer ist unter euch übrig geblieben, der dieses Haus gesehen hat in seiner früheren Herrlichkeit? Und wie seht ihr es nun? Ist es nicht wie nichts in euren Augen? 037 HAG 002 004 Und nun sei stark Serubbabel, Ausspruch JHWH s, und sei stark Jeschua, Sohn Jozadaks, du Hohepriester und sei stark alles Volk des Landes! Ausspruch JHWHs. Und arbeitet, denn ich bin mit euch, Ausspruch JHWHs der Heerscharen (Zebaot). 037 HAG 002 005 Das Wort, das ich mit euch vereinbarte als ihr aus Ägypten auszogt und mein Geist bleiben in eurer Mitte; fürchtet euch nicht! 037 HAG 002 006 Denn so spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Noch einmal – wenig [ist] es – und ich werde erschüttern lassen den Himmel und die Erde und das Meer und das Trockene! 037 HAG 002 007 Und ich lasse erschüttern alle Völker und die Kostbarkeiten aller Völker werden kommen und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen, spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot). 037 HAG 002 008 Mein ist das Silber und mein ist das Gold, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot). 037 HAG 002 009 Größer wird die Herrlichkeit dieses künftigen Hauses sein als die des früheren, spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot), und an diesem Ort werde ich Frieden geben, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot). 037 HAG 002 010 Am vierundzwanzigsten des neunten [Monats], im zweiten Jahr des Darius, geschah das Wort JHWH s zum Propheten Haggai {folgendermaßen}: 037 HAG 002 011 So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Bittet doch die Priester um Weisung {folgendermaßen}: 037 HAG 002 012 Wenn ein Mann heiliges Fleisch am Saum seines Kleides trägt und berührt mit seinem Saum Brot und Gekochtes und Wein und Öl und alle Speise, wird es [dann] heilig? Und die Priester antworteten und sie sprachen: Nein. 037 HAG 002 013 Und Haggai sprach: Wenn er, unrein durch einen Toten, dies alles berührt, wird es unrein? Und die Priester antworteten und die sprachen: Es wird unrein. 037 HAG 002 014 Und Haggai antwortete und sprach: So ist dieses Volk und so diese Nation vor mir, Ausspruch JHWH s, und so ist alles Tun ihrer Hände und was sie dort opfern – unrein ist es! 037 HAG 002 015 Und nun, richtet doch euer Herz von diesem Tag [an] und weiterhin! Bevor Stein auf Stein gelegt wurde am Tempel JHWH s, 037 HAG 002 016 wie ging es euch? [Einer] kam zu einem Getreidehaufen [von] zwanzig und er war zehn; [einer] kam zur Kelter um [davon] fünfzig Pura zu schöpfen und es war zwanzig. 037 HAG 002 017 Ich schlug euch mit Getreidebrand und mit Gelbwerden und mit Hagel, alle Arbeit eurer Hände, und ihr [seid] nicht zu mir [gekommen], Ausspruch JHWH s. 037 HAG 002 018 Richtet doch euer Herz von diesem Tag [an] und weiterhin! Vom vierundzwanzigsten Tag des neunten [Monats an], von diesem Tag [an], als der Tempel JHWH s gegründet wurde, richtet euer Herz! 037 HAG 002 019 Ist die Saat noch in der Scheune? Und haben {bis} die Rebe und der Feigenbaum und der Granatbaum und der Ölbaum [noch] nicht getragen? Von diesem Tag [an] werde ich segnen. 037 HAG 002 020 Und das Wort JHWH s geschah zum zweiten Mal zu Haggai am vierundzwanzigsten des Monats: 037 HAG 002 021 Sprich zu Serubbabel, dem Pächa von Juda: Ich werde erschüttern den Himmel und die Erde 037 HAG 002 022 und werde umstürzen den Thron der Königreiche und werde vernichten die Stärke der Königreiche der Völker und werde umstürzen den Streitwagen und seinen Fahrer, Pferde und ihre Reiter stürzen; jeder durch das Schwert seines Bruders. 037 HAG 002 023 An jenem Tage, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot), nehme ich dich, Serubbabel, du Sohn Schealtiëls, meinen Knecht, Ausspruch JHWH s, und mache dich wie einen Siegelring (Siegel), denn ich habe dich erwählt, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot). # # BOOK 038 ZEC Zechariah Sacharja 038 ZEC 001 001 Im achten Monat des zweiten Jahres des Darius geschah das Wort JHWH s zu Sacharja, dem Sohn Berechjas, des Sohns Iddos, dem Propheten {folgendermaßen}: 038 ZEC 001 002 JHWH zürnt Zorn gegen (über) eure Väter. 038 ZEC 001 003 Und du sollst zu ihnen sprechen: So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Kehrt um zu mir, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot), und ich kehre um zu euch, spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot). 038 ZEC 001 004 Seid nicht wie eure Väter, denen die ersten (früheren) Propheten zuriefen {folgendermaßen}: So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Kehrt doch um von euren bösen (schlechten) Wegen und von euren bösen (schlechten) Taten! Aber sie hörten nicht und merkten nicht auf micht, Ausspruch JHWH s. 038 ZEC 001 005 Eure Väter, wo [sind] sie? Und die Propheten, leben sie ewig? 038 ZEC 001 006 Jedoch meine Worte und meine Ziele (Vorhaben), die ich meinen Dienern (Sklaven), den Propheten befahl, erreichten sie eure Väter nicht? Und sie kehrten um und sie sprachen: wie JHWH der Heerscharen (Zebaot) dachte (sann, trachtete) mit uns uns zu handeln (machen, tun) nach (wie) unseren Wege und nach (wie) unseren Handlungen, so tat (handelte, machte) er mit uns. 038 ZEC 001 007 Am vierundzwandzigsten Tag des elften Monats, welcher ist der Monat Schebat, im zweiten Jahr des Darius geschah das Wort JHWH s zu Sacharja, dem Sohn Berechjas, des Sohns Iddos, dem Propheten {folgendermaßen}: 038 ZEC 001 008 ich sah nachts (in der Nacht), und siehe, ein Mann reitend auf einem roten Pferd und er blieb stehen zwischen den Myrten, die aus der Tiefe (Talgrund), und hinter ihm [waren] rote, hellrote und weiße Pferde. 038 ZEC 001 009 Und ich sprach: Was [sind] diese, mein Herr? Und der Engel (Bote), der mit mir redete, sprach zu mir: Ich selbst zeige dir, wer diese [sind]. 038 ZEC 001 010 Und der Mann, der zwischen den Myrten stehen blieb, antwortete und er sprach: Diese [sind es], welche JHWH geschickt (senden) hat, um auf der Erde (Welt, Land) umherzugehen. 038 ZEC 001 011 Und sie antworteten dem Engel (Boten) JHWH s, der zwischen den Myrten stehen blieb, und sie sprachen: Wir sind auf [der] Erde (Welt, Land) umhergegangen, und siehe: die ganze Erde (Welt, Land) sitzt still (ist bewohnt) und ruht. 038 ZEC 001 012 Und der Engel (Bote) JHWH s antwortete und sprach: JHWH der Heerscharen (Zebaot), wie lange erbarmst du dich nicht über Jerusalem und über die Städte Judas, welchen du zürnst diese siebzig Jahre. 038 ZEC 001 013 Und JHWH antwortete dem Engel (Boten), der mit mir redete, Worte des Guten, Worte der (von) Tröstungen. 038 ZEC 001 014 Und der Engel (Bote), der mit mir redete, sprach zu mir: Rufe (Schreie) {folgendermaßen}: So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Ich eifere für Jerusalem und für Zion [mit] großer Leidenschaft. 038 ZEC 001 015 und [mit] großem Zorn zürne ich über (gegen) die stolzen (sorglosen, übermütigen) Völker, die, [als] ich wenig zürnte, aber haben jenen zur Bosheit (Unheil) geholfen. 038 ZEC 001 016 Deshalb, so spricht JHWH: Ich bin umgekehrt zu Jerusalem in Erbarmen; mein Haus werde ich darin bauen, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot), und die Messschnur ausbreiten (erstrecken) über Jerusalem. 038 ZEC 001 017 Rufe (Schreie) weiter {folgendermaßen}: So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Meine Stadt soll doch wieder überfließen von Gutem; und JHWH tröstet [immer] noch Zion, und erwählt [immer] noch {aus} Jerusalem. 038 ZEC 002 001 Und ich erhob (tat auf) meine Augen und ich sah und siehe: vier Hörner. 038 ZEC 002 002 Und ich sprach zu dem Engel (Boten), der mit mir redete: „Was [sind] diese?“ Und er sprach zu mir: „Dies [sind] die Hörner, die Juda, Israel und Jerusalem zerstreut haben.“ 038 ZEC 002 003 Und JHWH ließ mich vier Handwerker (Schmiede, Arbeiter) sehen. 038 ZEC 002 004 Und ich sprach: „Was wollen diese tun (machen)?“ Und er sprach {folgendermaßen}: „Dies [sind] die Hörner, die Juda [so] zerstreut haben, dass kein Mann (niemand) seinen Kopf erhob; und diese kamen um sie zu schrecken (in Schrecken zu versetzen), um niederzuwerfen die Hörner der Völker, die ein Horn zum Land Juda tragen um es zu zerstreuen.“ 038 ZEC 002 005 Und ich erhob (tat auf) meine Augen und sah und siehe: ein Mann und in seiner Hand [war] eine Messschnur. 038 ZEC 002 006 Und ich sprach zu ihm: „Wohin gehst du?“ Und er sprach zu mir: „Jerusalem einzuüben (zu lernen) um zu sehen wie groß seine Breite und wie groß seine Länge [ist].“ 038 ZEC 002 007 Und siehe: ein Engel (Bote), der mit mir redete, ging hinaus. Und ein zweiter Engel (Bote) ging hinaus ihm entgegen. 038 ZEC 002 008 Und er sprach zu ihm: „Laufe, rede zu diesem Jungen {folgendermaßen}:»Jerusalem soll ein offenes Land bleiben wegen der vielen Menschen und Vieh in seiner Mitte. 038 ZEC 002 009 Und ich werde für es, Ausspruch JHWH s, eine Feuermauer ringsumher sein und ich werde zur Herrlichkeit in seiner Mitte. 038 ZEC 002 010 Auf (Wehe), auf (wehe), {und} flieht aus dem Land des Nordens, Ausspruch JHWH s! Denn wie (mit, gemäß) [die] vier Winde des Himmel habe ich euch zerstreut (ausgebreitet), Ausspruch JHWH s. 038 ZEC 002 011 Auf (Wehe), Zion, entkomme (rette dich), die du [bei der] Tochter Babels wohnst (lebst, sitzt)! 038 ZEC 002 012 Denn so spricht JHWH Zebaot: Zur (nachdem, nach, mit, dessen) Herrlichkeit (Wichtigkeit) hat (hatte) er mich zu den Völkern gesandt, die euch geplündert hatten (ausplündern, berauben). Denn (ja) wer (diejenigen, die) {in} euch schlägt (anrührt), schlägt (rührt an) {in} seinen [eigenen] Augapfel. 038 ZEC 002 013 Denn {siehe}, [ich] schüttle (schwinge, erhebe) meine Hand gegen sie, so dass (und) sie eine Beute für ihre Sklaven (Knechte, die ihnen dienen) werden {werden}, damit (so dass, dann, und) ihr erkennen (wissen) werdet, dass JHWH Zebaot mich gesandt hat. Rufe laut aus und freue dich, Tochter Zions, denn {siehe}, ich komme (werde kommen), um (und) in eurer Mitte zu bleiben (wohnen), Ausspruch JHWH s. Dann (und) werden sich viele Völker {zu} JHWH [gemeinsam] anschließen an jenem Tag, und (dann, so dass) sie werden mein Volk sein (werden) und (dann, so dass; aber) ich werde in deiner Mitte wohnen und (dann, so dass) du wirst erkennen (wissen), dass JHWH Zebaot mich zu dir gesandt hat. Dann (und) wird JHWH Juda in Besitz nehmen (erben) [als] seinen Anteil (Erbe, Gebiet, Belohnung) in (auf) dem heiligen Land, und er wird {in} Jerusalem wieder (erneut) erwählen. Pst ([Sei] still), alles Fleisch, vor (in der Gegenwart, vor dem Gesicht) JHWH! Denn er hat sich von seinem heiligen Wohnort aufgemacht (macht sich auf)!«“ 038 ZEC 003 001 Und er ließ mich sehen (zeigte mir) Jeschua, den Hohenpriester, der stand vor {dem Angesicht} dem Engel (Bote) JHWH s; und auch {der} Satan stand auf seiner rechten Seite (zu seiner Rechten) um ihn anzuklagen. 038 ZEC 003 002 Und JHWH sprach zu {dem} Satan: JHWH bedrohe (schelte, schreie dich an) dich, Satan! {Und} JHWH bedrohe (schelte, schreie dich an) dich, der auserwählt hat (erwählt hat) Jerusalem! Ist dieser nicht ein Holzscheit (Brandscheit), das herausgezogen wurde vom Feuer? 038 ZEC 003 003 Aber Jeschua war bekleidet (angezogen) mit schmutzigen Gewändern (Kleidern); und er stand vor {dem Angesicht} dem Engel (Bote). 038 ZEC 003 004 Und er antwortete und sprach zu denen, die vor ihm (vor seinem Angesicht) standen {folgendermaßen}: Entfernt (lasst weichen) die schmutzigen Gewänder (Kleider) von ihm! Und er sprach zu ihm: Schau (siehe)! Ich habe weggenommen (hinübergehen lassen, vergeben) von dir deine Sünde und bekleide (ziehe dich an) dich mit Festgewändern (Feierkleidern). 038 ZEC 003 005 Und ich sprach: Man setze {ihm} einen reinen Kopfbund (Turban) auf seinen Kopf (Haupt)! Und sie setzten den reinen Kopfbund (Turban) auf seinen Kopf (Haupt) und bekleideten ihn mit Gewändern (Kleidern); während auch der Engel (Bote) JHWH s [dabei] stand. 038 ZEC 003 006 Und der Engel (Bote) JHWH s versicherte (beteuerte, bezeugte) Jeschua {folgendermaßen}: 038 ZEC 003 007 So spricht JHWH der Heerscharen (Zebaot): Wenn du auf meinen Wegen gehen wirst und wenn du meine Anordnungen ausführen (befolgen, bewahren) wirst, [dann] wirst du sowohl richten (zu seinem Recht verhelfen) mein Haus als auch behüten (schützen, bewachen) meine Vorhöfe und ich werde dir geben Zugang zwischen diesen, die [hier] stehen. 038 ZEC 003 008 Höre doch, Jeschua, Hoherpriester - du und deine Freunde (Standesgenossen, Gefährten), die vor dir sitzen! Denn Männer des Wunders [sind] diese. Denn siehe, ich lasse meinen Knecht, den Spross kommen! 038 ZEC 003 009 Denn siehe, der Stein, den ich vor Jeschua gegeben habe: auf einem Stein [sind] sieben Augen. Siehe, ich graviere eine Gravur in (auf) ihn ein, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot), und ich lasse von der Sünde dieses Landes ab an einem Tag. 038 ZEC 003 010 An einem Tag, Ausspruch JHWH s der Heerscharen (Zebaot), werdet ihr einander einladen unter einem Weinstock und unter einem Feigenbaum. 038 ZEC 004 001 Und der Engel (Bote), der mit mir redete, kehrte zurück und er weckte mich, wie einen Mann, der aus seinem Schlaf erweckt wurde. 038 ZEC 004 002 Und er sprach zu mir: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe und siehe, ein Leuchter ganz aus Gold und seine Schale (Ölgefäß) auf seinem Haupt (Kopf) und seine sieben Lampen auf ihm, sieben und (mal) sieben Schnauzen (Gießgefäße) für die Lampen, die auf seinem Haupt (Kopf) [sind]. 038 ZEC 004 003 Und zwei Ölbäume über ihm, einer zur Rechten der Schale (Ölgefäß) und einer an seiner Linken. 038 ZEC 004 004 Und ich antwortete und sprach zu dem Engel (Bote), der mit mir redete, {folgendermaßen}: Was [sind] diese, mein Herr? 038 ZEC 004 005 Und der Engel (Bote), der mit mir redete, antwortete und er sprach zu mir: Hast du nicht erkannt (Weißt du nicht), was diese [sind]? Und ich sprach: Nein, mein Herr. 038 ZEC 004 006 Und er antwortete und er sprach zu mir {folgendermaßen}: Dies ist das Wort JHWH s an Serubbabel {folgendermaßen}: Nicht durch {ein} Heer und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht JHWH Zebaot. 038 ZEC 004 007 Wer bist du, großer Berg? Vor Serubbabel [wirst du] zur Ebene. Und er bringt hervor den Schlussstein, [unter] Zuruf (Lärm, Geschrei): Gnade, Gnade für ihn! 038 ZEC 004 008 Und das Wort JHWH s geschah zu mir {folgendermaßen}: 038 ZEC 004 009 Die Hände Serubbabels haben dieses Haus gegründet und seine Hände werden [es] vollenden und du wirst erkennen, dass JHWH Zebaot mich zu euch gesandt hat. 038 ZEC 004 010 Denn wer verachtet den Tag der Kleinen (Kleinigkeiten)? Und sie werden sich freuen und den Stein des Bleilots (Senkblei) sehen in der Hand Serubbabels. Diese sieben [sind] die Augen JHWH s - jene schweifen auf der ganzen Erde (Land) umher. 038 ZEC 004 011 Und ich antwortete und sprach zu ihm: Was [sind] diese zwei Ölbäume auf der Rechten des Leuchters und auf seiner Linken? 038 ZEC 004 012 Und ich antwortete zum zweiten Mal und ich sprach zu ihm: Was [sind] die zwei Ähren (Zweigspitzen) der Ölbäume, die in der Hand der zwei goldenen Röhren [sind], die das Gold aus ihnen gießen? 038 ZEC 004 013 Und er sprach zu mir: Erkennst du nicht, was diese [sind]? Und ich sprach: Nein, mein Herr. 038 ZEC 004 014 Und er sprach: Diese zwei [sind] die Söhne des Öls, die beim Herrn der ganzen Erde (Land) stehen. 038 ZEC 006 001 Und ich kehrte um (kehrte zurück, wendete mich) und ich erhob (tat auf) meine Augen und ich sah und siehe: vier Wagen, die herausfuhren (hinausgingen) zwischen zwei Bergen und die Berge der Schlangenberge. 038 ZEC 006 002 Am ersten Wagen [waren] rote Pferde und am zweiten Wagen [waren] schwarze Pferde. 038 ZEC 006 003 Und am dritten Wagen [waren] weiße Pferde und am vierten Wagen [waren] gefleckte (scheckige), starke (kräftige) Pferde. 038 ZEC 006 004 Und ich antwortete und sprach zu dem Engel (Boten), der mit mir redete: Was [sind] diese, mein Herr? 038 ZEC 006 005 Der Engel (Bote) antwortete und sprach zu mir: Diese [sind die] vier Winde des Himmels, die ausgehen und stehen (hintreten) vor dem Herrn der ganzen Erde (Land), 038 ZEC 006 006 die auf ihr, und die schwarzen Pferde laufen hinaus zum Land des Nordens und die weißen laufen hinaus hinter ihnen her und die gefleckten (scheckigen) laufen hinaus zum Land des Südens 038 ZEC 006 007 und die starken (kräftigen) laufen hinaus; und sie wollten umhergehen (umherlaufen) auf dem Land (Erde). Und er sprach: Geht, geht umher auf dem Land (Erde)! Und sie gingen auf dem Land (Erde) umher. 038 ZEC 006 008 Und er rief mir zu (schrie mich an) und er redete zu mir {folgendermaßen}: Sieh, die, welche hinaus liefen zum Land des Nordens, lassen meinen Geist ruhen (verschaffen ... Ruhe, machen ... zufrieden) im Land des Nordens. 038 ZEC 006 009 Und das Wort JHWH s geschah zu mir {folgendermaßen}: 038 ZEC 006 010 Nimm von den Exulanten (Weggeführten), von Heldai und von Tobija und von Jedaja und gehe du an jenem Tag und gehe [zum] Haus Joschijas, des Sohnes Zefanjas, die aus Babel kamen. 038 ZEC 006 011 Und nimm Silber und Gold und mache Kronen und setze [sie] auf den Kopf (Haupt) Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, dem Hohenpriester. 038 ZEC 006 012 Und sage (sprich) zu ihm {folgendermaßen}: So spricht JHWH Zebaot: Siehe, ein Mann, Spross [ist] sein Name; unter ihm aber wird [es] hervorsprossen und er wird den Tempel JHWH s bauen. 038 ZEC 006 013 Und jener wird den Tempel JHWH s bauen und jener wird Hoheit (Majestät, Glanz, Pracht) tragen und er wird sitzen und herrschen auf seinem Thron, auch (und) wird ein Priester auf seinem Thron sein und [der] Rat (Ermahnung, Entschluss, Plan) des Friedens wird zwischen ihnen beiden sein. 038 ZEC 006 014 Und die Kronen sind (sollen sein) der Heldai und dem Tobija und dem Jedaja und der Gnade des Sohnes Zefanjas zum Andenken (Gedenken, Erinnerung) im Tempel JHWH s. 038 ZEC 006 015 Und Ferne werden kommen und den Tempel JHWH s bauen und ihr werdet erkennen, dass JHWH Zebaot mich zu euch gesandt hat; und es wird geschehen, wenn ihr ganz gewiss hört auf die Stimme (Ruf) JHWH s, eures Gottes. # # BOOK 039 MAL Malachi Maleachi 039 MAL 001 001 Äußerung [des] Wortes JHWH s an (für) Israel in der (durch die) Hand Maleachis. 039 MAL 001 002 Ich habe euch geliebt sagt JHWH ihr sagt: Wie (In was) hast du uns geliebt? War nicht dem Jakob ein Bruder Esau, Ausspruch JHWH s (spricht JHWH, Spruch). Und ich liebte den Jakob. 039 MAL 001 003 Aber Esau hasse ich, und seine Berge habe ich gemacht zu einer Wüste (einem Trümmerfeld, einer Einöde) und seinen Besitz (Eigentum, Erbschaft, Erbe) den Schakalen der Wüste. # # BOOK 040 MAT Matthew Matthaeus 040 MAT 001 001 [Dies ist das] Buch des Ursprungs (des Stammbaums, der Entstehung) von Jesus Christus, dem Sohn von David, dem Sohn von Abraham. 040 MAT 001 002 Abraham zeugte (brachte hervor) Isaak, Isaak {aber} zeugte Jakob, [und] Jakob {aber} zeugte Juda und seine Brüder. 040 MAT 001 003 Juda {aber} zeugte Perez und Serach mit Tamar [als Mutter]. Perez {aber} zeugte Hezron, Hezron {aber} zeugte Aram, 040 MAT 001 004 Aram {aber} zeugte Amminadab, Amminadab {aber} zeugte Nachschon, Nachschon {aber} zeugte Salmon, 040 MAT 001 005 [und] Salmon {aber} zeugte Boas mit Rahab [als Mutter]. Boas {aber} zeugte Obed mit Rut [als Mutter]. Obed {aber} zeugte Isai, 040 MAT 001 006 [und] Isai {aber} zeugte David, den König. David {aber} zeugte Salomo mit der Frau des Urija. 040 MAT 001 007 Salomo {aber} zeugte Rehabeam, Rehabeam {aber} zeugte Abija, Abija {aber} zeugte Asa, 040 MAT 001 008 Asa {aber} zeugte Joschafat, Joschafat {aber} zeugte Joram, Joram {aber} zeugte Usija, 040 MAT 001 009 Usija {aber} zeugte Jotam, Jotam {aber} zeugte Ahas, Ahas {aber} zeugte Hiskija, 040 MAT 001 010 Hiskija {aber} zeugte Manasse, Manasse {aber} zeugte Amos, Amos {aber} zeugte Joschija, 040 MAT 001 011 [und] Joschija {aber} zeugte Jojachin und seine Brüder zur [Zeit der] Wegführung nach Babyloniën. 040 MAT 001 012 Nach der Wegführung {aber} nach Babyloniën zeugte Jojachin Schealtiël, Schealtiël {aber} zeugte Serubbabel, 040 MAT 001 013 Serubbabel {aber} zeugte Abihud, Abihud {aber} zeugte Eljakim, Eljakim {aber} zeugte Azor, 040 MAT 001 014 Azor {aber} zeugte Zadok, Zadok {aber} zeugte Achim, Achim {aber} zeugte Eliud, 040 MAT 001 015 Eliud {aber} zeugte Eleasar, Eleasar {aber} zeugte Mattan, Mattan {aber} zeugte Jakob, 040 MAT 001 016 Jakob {aber} zeugte (brachte hervor) Josef, den Mann von Maria, von der Jesus geboren (mit der Jesus gezeugt, mit der Jesus hervorgebracht) wurde, der Christus genannt wird. 040 MAT 001 017 All die Generationen [sind] demnach (also) von Abraham bis David 14 Generationen und von David bis zur Wegführung nach Babyloniën 14 Generationen und von der Wegführung nach Babyloniën bis Christus 14 Generationen. 040 MAT 001 018 Die Geburt Jesu Christi {aber} ereignete sich folgendermaßen (fand folgendermaßen statt): Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt (Josefs Braut geworden, dem Josef vertraut). Bevor sie zusammengekommen waren (er sie heimgeholt hatte, sie einander ehelich beigewohnten, die Ehe eingangen waren), stellte sich heraus, dass sie vom Heiligen Geist schwanger geworden war (ein Kind erwartete, etwas in ihrem Bauch hatte). 040 MAT 001 019 Josef {aber}, ihr Verlobter, [weil] er gerecht (rechtschaffen) war und sie nicht bloßstellen (öffentlich zur Schau stellen, als Ehebrecherin hinstellen) wollte, überlegte sich, sie heimlich fortzuschicken. 040 MAT 001 020 Während er dieses abwägte (überlegte), siehe, ein Engel des Herrn erschien ihm während eines Traums (traummäßig, in einer Traumerscheinung) und sagte: „Josef, Sohn Davids, scheue (fürchte) dich nicht [davor], Maria, deine Verlobte, zu dir zu nehmen (heimzuholen). Denn das in ihr Gezeugte ist vom Heiligen Geist. 040 MAT 001 021 Sie wird {aber} einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Er wird nämlich sein Volk von ihren Sünden retten.“ 040 MAT 001 022 Dies {aber} Ganze passierte (geschah, ereignete sich, trug sich zu), damit sich das vom Herrn durch einen Propheten Gesagte erfüllte. Er sagte (Jes 7,14): 040 MAT 001 023 „Siehe, eine Jungfrau ist schwanger (erwartet ein Kind, hat etwas in ihrem Bauch) und wird einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuël geben.“ Das ist übersetzt: „mit uns [ist] Gott“ 040 MAT 001 024 Aus dem Schlaf aufgewacht {aber} handelte Josef so, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau auf 040 MAT 001 025 und erkannte sie nicht bis sie einen Sohn gebar. {Und} er nannte ihn Jesus. 040 MAT 002 001 Als {aber} Jesus geboren worden war in Betlehem in Judäa (im jüdäischen Betlehem) in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Magier von (aus dem) Osten (vom Sonnenaufgang her) nach Jerusalem 040 MAT 002 002 [und] sagten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben nämlich im Osten seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten (ihm zu huldigen, uns ihm zu unterwerfen, seinen Kleidersaum berühren). 040 MAT 002 003 Als {aber} der König Herodes das hörte, geriet er in Verwirrung (erschrak er) und die ganze [Stadt] Jerusalem (die Bewohner Jerusalems) mit ihm 040 MAT 002 004 und er versammelte all die Hohenpriester und Schriftgelehrten (theologische Lehrer, Ausleger des Gesetzes) des Volks [und] erkundigte sich (brachte durch Erfragen in Erfahrung) bei ihnen, wo der Christus geboren werde. 040 MAT 002 005 Sie {aber} sagten ihm: „In Bethlehem in Judäa. Folgendermaßen ist es nämlich aufgeschrieben mittels eines Propheten: 040 MAT 002 006 »Und du, Bethlehem, im Land Juda, bist keineswegs unbedeutend unter den Stammesführern in Juda. Aus dir {nämlich} wird ein Führender ausgehen, der mein Volk Israel weiden wird.«“ 040 MAT 002 007 Daraufhin rief Herodes die Magier heimlich [zu sich] und ließ sich von ihnen akribisch genau den Zeitraum der Sichtbarkeit des Sterns mitteilen. 040 MAT 002 008 Und als er sie nach Bethlehem schickte, sagte er: „Reist (geht) [dorthin] und forscht akribisch genau über das Kind nach. Wenn ihr dann ({aber}) fündig geworden seid, berichtet mir [davon] (vermeldet es mir), damit auch ich komme und es fußfällig verehre.“ 040 MAT 002 009 Als sie {aber} den König gehört hatten, gingen sie, und siehe, der Stern, den sie im Aufgang (Osten, Morgenland) kannten, ging ihnen voran, {und} während er ankam, stellte er sich auf dort, wo das Kind war. 040 MAT 002 010 Als sie {aber} den Stern erblickten, freuten sie sich eine sehr große Freude (sie wurden von einer sehr großen Freude erfüllt). 040 MAT 002 011 Und als sie in das Haus gingen, erkannten sie das Kind mit seiner Mutter Maria und, niederfallend, beteten sie es an, und als sie ihren Schatz (Schatzbehälter) öffneten, brachten (darbringen, herzubringen, hinbringen, überreichen, geben) sie ihm Geschenke (Opfergaben) dar, Gold und Weihrauch und Myrrhe. 040 MAT 002 012 Und gemäß (in) einem Traum wurde ihnen befohlen, nicht zu Herodes zurückzukehren, durch einen anderen Weg kehrten sie in ihr Land zurück. 040 MAT 002 013 Als sie aber weggingen {siehe} ein Engel des Herrn erschien gemäß (in) einem Traum dem Josef und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich dir sage! Denn Herodes beabsichtigt, dass Kind suchen zu lassen (und) es zu töten. 040 MAT 002 014 Und als er aufstand nahm er das Kind und seine Mutter des Nachts (zur Nachtzeit) mit sich und ging weg (entfernte sich) nach Ägypten. 040 MAT 002 015 Und er blieb dort bis zum Tode des Herodes; Auf daß vollendet würde was gesagt wurde vom Herrn durch den Propheten, der sagt: „Aus Ägypten rief (berief) ich meinen Sohn.“ 040 MAT 002 016 Zu der Zeit, als Herodes verstand, dass er hintergangen (getäuscht) wurde von den Magiern wurde er sehr Zornig und indem er aussandte (aussendend) tötete (vernichtete, beseitigte) er alle der Kinder in Betlehem und in {jedem seinem Gebiet} (seiner ganzen Umgebung) bis zu zwei Jahren und darunter (weniger an Alter), gemäß der Zeit, nach der er sich genau von den Magiern erkundigt hatte. 040 MAT 002 017 Damals (darauf) erfüllte sich, was gesagt wurde durch Jeremia den Propheten, der da sagt: 040 MAT 002 018 Geschrei (Rufe) sind gehört worden in Rama, Weinen und viel (heftiges, lautes) Klagen (Wehklagen); Rahel beweint ihre Kinder, und nicht mag (will) sie sich trösten lassen denn sie sind nicht mehr da. 040 MAT 002 019 Als aber Herodes (starb) ein Ende nahm, siehe, ein Engel des Herrn erschien im Traum dem Josef in Ägypten 040 MAT 002 020 der sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und gehe in das Land Israel; denn es ist tot, der dem Kind nach dem Leben trachtet 040 MAT 002 021 Er (aber) stand auf, nahm das Kind und seine Mutter und ging in das Land Israel. 040 MAT 002 022 Hörend aber (Als er aber hörte), dass Archelaus König {ist} war der Juden statt (anstelle) seines Vaters Herodes, hatte er Angst dort hinzugehen; Da ihm im eine Weisung gegeben wurde {aber} im Traum ging er in das Gebiet Galliläas 040 MAT 002 023 und als er kam lies er sich nieder in einer Stadt die genannt wurde (namens) Nazareth; dass (damit) vollendet wurde, was gesagt wurde durch die Propheten: „Er wird Nazarener (aus Nazareth) genannt werden“. 040 MAT 003 001 In jenen Tagen aber predigte (tritt auf, kommt) Johannes der Täufer (verkündend) in der Wüste von Judäa 040 MAT 003 002 [und] sprach (sagte): Bekehrt euch (Tut Buße, Denkt um), denn das Himmelreich (Reich der Himmel, Königsherrschaft der Himmel) ist nahe (hat sich genaht). 040 MAT 003 003 Dieser nämlich ist es (der Gesagte), von dem (durch) Jesaja der Prophet sprach (sagend), als er sagte: Eine Stimme ruft (eines Rufenden) in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, ebnet (Gerade macht) seine Pfade! 040 MAT 003 004 Er aber, Johannes, hatte ein (sein) Kleid aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Hüften (Lenden); (aber) seine Nahrung (Speise) bestand aus (war) Heuschrecken und wildem Honig. 040 MAT 003 005 Da (Damals) zog (ging) zu ihm hinaus Jerusalem, und ganz Judäa und das ganze Umland (die ganze Umgebung) des Jordans, 040 MAT 003 006 und sie ließen sich taufen (wurden getauft) im Fluß Jordan von ihm, weil (indem) sie ihre Sünden bekannten. 040 MAT 003 007 (Aber) Als Johannes (sah dass) viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah (kamen), sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut (Brut von Giftschlangen, Nachkommen der Giftschlangen), wer hat euch denn gelehrt (bewiesen), dass ihr dem kommenden Gericht (Zorn) entrinnen könnt? 040 MAT 003 008 Zeigt also, dass ihr eure Einstellung geändert habt! 040 MAT 003 009 Und denkt nicht (Lasst Euch nicht einfallen) dass ihr zu euch selbst sagen könntet: Wir haben Abraham als Vater. Denn ich sage euch: (Es kann) Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken (hervorbringen). 040 MAT 003 010 Schon aber ist die Axt an die Wurzeln der Bäume gelegt; denn jeder Baum, der nicht gute Früchte (Frucht) hervorbringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 040 MAT 003 011 Ich taufe euch (zwar, einerseits) mit (in) Wasser zur Umkehr (Buße); der aber nach mir kommen wird, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert (nicht gut/genügend genug), ihm die Sandalen zu tragen (seine Sandalen aufzuheben); er wird euch mit (in) dem Heiligen Geist und Feuer taufen; 040 MAT 003 012 seine Worfschaufel ist in seiner Hand (und) er wird seine Tenne gründlich säubern (reinigen) und seinen Weizen (Korn, Getreide) in der Scheune sammeln (zusammenbringen), aber die Spreu wird er verbrennen mit (durch) unauslöschlichem Feuer. 040 MAT 003 013 Dann (Zu dieser Zeit) kam Jesus von Galiläa (her) an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen (um von ihm getauft zu werden). 040 MAT 003 014 Johannes aber hinderte ihn (wehrte ihm) und sprach: Ich habe es nötig von dir getauft zu werden und du kommst zu mir? 040 MAT 003 015 Jesus antwortete ihm jedoch: Lass es jetzt gut sein (geschehen)! Denn so gebührt (geziemt) es uns (Denn es ist recht, dass wir), alle (die ganze) Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er ihn gewähren (es geschehen). 040 MAT 003 016 Als Jesus getauft war, stieg er sofort aus dem Wasser herauf (heraus); und siehe, da öffneten sich [ihm] die Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabkommen. 040 MAT 003 017 Und siehe, es kam eine Stimme vom (aus dem) Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. 040 MAT 004 001 Zu dieser Zeit (Damals) wurde Jesus hinaufgeführt in die Wüste von dem Geist, damit er versucht würde vom Teufel. 040 MAT 004 002 Und er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger (hungerte er). 040 MAT 004 003 Und es ging voran der Versucher (der Versuchende) und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich (Vorausgesetzt, dass du) Sohn Gottes bist, sprich, dass (damit, so dass) diese Steine Brote werden. 040 MAT 004 004 Dieser aber antwortete: Es ist geschrieben (Es steht geschrieben): Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben (leben, lebendig sein), sondern aufgrund jeden Wortes, das herauskommt (hinausgeht, sich verbreitet) durch den Mund Gottes. 040 MAT 004 005 Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den zum Tempel gehörenden (heiligen, geweihten) Rand (Abschluss, Zinne) 040 MAT 004 006 und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, dass er seine Engel befehlen wird für (über) dich und auf Händen werden sie dich tragen (heben) damit du nicht stößt an einem Stein deinen Fuß. 040 MAT 004 007 Jesus sagte ihm: Wieder (Weiterhin, Ferner) steht (ist) geschrieben: Du wirst (darfst) nicht versuchen den Herrn deinen Gott. 040 MAT 004 008 Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit 040 MAT 004 009 und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfallend mich anbetest (verehrst). 040 MAT 004 010 Darauf sagte Jesus (zu) ihm: Gehe weg (fort), Satan; Denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott wirst (sollst) du anbeten und nur ihm dienen. 040 MAT 004 011 Dann lies von ihm ab (verlies ihn) der Teufel und siehe, Engel näherten sich (kamen herzu) und dienten ihm (umsorgten ihn, kümmerten sich um ihn). 040 MAT 004 012 Aber als er hörte, dass Johannes gefangen genommen war (ausgeliefert/übergeben worden war), zog er sich zurück (ging er weg, entfernte er sich) nach Galiläa. 040 MAT 004 013 Und als er Nazareth verlies ging er (und) nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war (wohnte er in dem am See gelegenen Kafarnaum), im Gebiet von Sebulon und Naftali. 040 MAT 004 014 Damit erfüllt wurde das Gesagte durch Jesaja, den Propheten, der spricht: 040 MAT 004 015 Land Sebulon und Land Naftali, zum See hin, gegenüber dem (auf der anderen Seite des) Jordan [gelegen], Galiläa der Völker (Nicht-Juden, Heiden) - 040 MAT 004 016 Das Volk, das sitzt (wohnt) in Finsternis, hat ein großes Licht gesehen (erblickt), und denen, die sitzen (wohnen) in einem Gebiet (Land) und einem Schatten des Todes, ihnen ist ein Licht aufgegangen. 040 MAT 004 017 Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmel. 040 MAT 004 018 Als er aber entlang des Galiläischen Meeres ging (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfen; denn sie waren Fischer. 040 MAT 004 019 und er sagte ihnen: Kommt her (auf!), hinter mich und ich werde euch machen zu Fischern der Menschen. 040 MAT 004 020 Diese aber ließen sofort die Netze zurück (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn). 040 MAT 004 021 Und von dort ging er weiter und sah zwei andere Brüder, Jakobus den (Sohn) des Zabedäus und Johannes, den Bruder von ihm (seinen Bruder), in dem Schiff mit Zabedäus, den Vater von ihnen (ihrem Vater), als sie ihre Netze in Ordnung brachten (zurechtbrachten), und berief sie (lud sie ein, rief sie an, sprach sie an). 040 MAT 004 022 Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn). 040 MAT 004 023 Und er zog (ging) umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium (die Frohe Botschaft) vom Reich (der (Königs-) Herrschaft) und heilte jede (alle) Krankheit und jedes Gebrechen (Schwachheit) im Volk. 040 MAT 004 024 Und es (ver) breitete sich (ging aus) die Kunde (das Gerücht, die Nachricht) von ihm in ganz Syrien; und sie (man) brachten (zu) ihm alle Kranken, von verschiedensten (verschiedenartigen, mannigfachen) Gebrechen (Krankheiten) und Beschwerden (Qual, Pein) Gezeichnete [und] (von Dämonen) Besessene, Mondsüchtige (Epileptiker) und Gelähmte und er heilte sie. 040 MAT 004 025 Und es folgten ihm viele Leute (eine große (Volks-) Menge) aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan. 040 MAT 005 001 Aber als er die (Volks-) Menge sah, stieg er auf den Berg (ging hinauf) und setzte sich (nieder), seine Schüler (Jünger) traten (kamen) zu ihm. 040 MAT 005 002 Er öffnete seinen Mund und lehrte sie {sagend}: 040 MAT 005 003 Glücklich (selig, reich, gesegnet, zu beneiden, zu beglückwünschen) sind die Armen (in) dem Geist, denn ihnen gehört (ihrer) (ist) die Herrschaft (Königreich) der Himmeln (das Himmelreich). 040 MAT 005 004 Glücklich sind die Trauernden (die traurig sind, die Kummer haben), denn sie werden getröstet werden. 040 MAT 005 005 Glücklich sind die Sanftmütigen (Freundlichen, Gnädigen), denn sie werden die Erde erben (erlangen). 040 MAT 005 006 Glücklich sind, die hungern und dürsten (sehnsüchtig warten auf) nach Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt (sattgemacht, ernährt) werden. 040 MAT 005 007 Glücklich sind die Barmherzigen (die Erbarmen erweisen, Mitleid haben), denn sie werden Barmherzigkeit erlangen (finden). 040 MAT 005 008 Glücklich sind die Reinen im Herzen, denn sie werden Gott sehen (schauen, bemerken, erkennen). 040 MAT 005 009 Glücklich die Frieden schaffen (schließen) (die Friedensstifter, die Friedlichen, die zum Frieden bereiten), denn sie werden Gottes Kinder (Söhne) heißen (genannt werden). 040 MAT 005 010 Glücklich sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen ist (gehört) die (Königs) Herrschaft (Reich) in den (der) Himmeln. 040 MAT 005 011 Glücklich seid ihr, wenn sie euch meinetwegen schmähen (beschimpfen, Vorwürfe machen) und verfolgen und [lügend] viel Schlechtes reden gegen euch. 040 MAT 005 012 Freut euch und jubelt, denn (weil) (dass) euer Lohn ist vielfältig (groß) in den Himmeln; So (derart, ebenso) haben sie nämlich [auch] die Propheten verfolgt, die vor euch waren. 040 MAT 005 013 Ihr seid das Salz der Erde; wenn das Salz töricht (fade, geschmacklos) wird (sich als Torheit erweist), womit wird man salzen? (womit wird man es wieder salzig machen?, womit wird Gott salzen?) Zu nichts ist es noch nutze, außer (als dass) man es hinausschütte (hinauswirft) und es von den Menschen zertreten (verächtlich behandelt) werde. 040 MAT 005 014 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 040 MAT 005 015 Auch nicht zündet man eine Lampe (ein Licht) an und stellt sie (es) unter den Scheffel (Gefäß, Schüssel), sondern auf den Leuchter (Lampenständer); und sie leuchtet (denen) allen in dem Haus. 040 MAT 005 016 So sollt ihr euer Licht leuchten lassen (soll euer Licht leuchten) vor den Menschen, damit sie sehen eure guten Taten (Werke) und preisen (ehren, rühmen) euren Vater im Himmel. 040 MAT 005 017 Ihr sollt nicht denken (Meint nicht), (dass) ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen (zerstören, abbrechen, annullieren, außer Kraft setzen); Ich bin nicht gekommen um aufzulösen (zerstören, abbrechen, annullieren, außer Kraft setzen), sondern um zu erfüllen (vollenden, abschließen). 040 MAT 005 018 Amen (wahrlich), denn ich sage euch: Bis vergehen (der) Himmel und (die) Erde soll vom Gesetz nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen (Strichlein) vergehen, bis (dies) alles geschieht (geschehen ist). 040 MAT 005 019 Wer also (den, wie gesagt) auflöst (außer Kraft setzt) auch nur eines (das kleinste) dieser Gebote, und sei es das kleinste, und so (derart, solches) lehrt die Menschen, der wird der Geringste (Kleinste) sein (genannt, berufen, gerufen) im Reich der Himmel (Himmelreich). Wer aber so (derart) tut (, was das Gebot verlangt) und so lehrt, der wird groß sein (berufen, genannt) im Reich der Himmel. 040 MAT 005 020 Denn ich sage euch, dass wenn euch nicht überfließend zuteil wird Gerechtigkeit, die der Schriftgelehrten und Pharisäer (diese nicht weit übertrifft), werdet ihr nicht ins Reich der Himmel (Himmelreich) hineinkommen. 040 MAT 005 021 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten; wer aber tötet (mordet), der ist schuldig (festgehalten, verfallen) dem Gericht (sei dem Gericht übergeben). 040 MAT 005 022 Ich aber sage euch, dass jeder (alle, die), der zürnt (zornig ist) seinem Bruder, ist schuldig (festgehalten, verfallen) dem Gericht (sei dem Gericht übergeben). (Und) Wer (Der) sagt zu seinem Bruder: Narr (Hohlkopf) („Du Trottel“), der ist verfallen dem Hohen Rat (lokalen Gericht) (sei dem Hohen Rat übergeben); (Und) wer (Der) sagt: Tor (Idiot) („Du Narr“), der sei (schuldig) der Feuerhölle (Hölle des Feuers) übergeben. 040 MAT 005 023 Wenn du nun (also) bringst (darbringst, überreichst) deine Opfergabe zum (auf) Altar und dir dort einfällt (du dich dort erinnerst), dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 040 MAT 005 024 dann lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen (zurück) und geh (hin), versöhne dich zuerst mit deinem Bruder; und dann (darauf) [komm] bring deine Gabe dar. 040 MAT 005 025 Verständige (Einige, Komme entgegen) dich mit deinem Gegner (Widersacher, Feind) [in einem Rechtsstreit] unverzüglich (schnell, bald, rasch), solange (während) du mit ihm unterwegs bist, damit er dich nicht dem Richter übergeibt und der Richter dem Gerichtsdiener und man dich ins Gefängnis wirft. 040 MAT 005 026 Amen (Wahrlich), ich sage dir: Du wirst nicht herauskommen von dort, bis du den letzten Heller (Kupfermünze) bezahlt hast. 040 MAT 005 027 Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst nicht ehebrechen! 040 MAT 005 028 Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht und sie begehrt (um sie zu begehren), hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen. 040 MAT 005 029 Wenn aber dein rechtes Auge dich zu Fall bringt (verführt), reiß es aus und wirf es von dir (weg); Es ist besser [für dich] (es ist von Vorteil), eines deiner (Körper-) Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 040 MAT 005 030 Und wenn deine rechte Hand dich zu Fall bringt (verführt), hau sie ab und wirf sie von dir (weg). Es ist besser [für dich] (es ist von Vorteil), eines deiner (Körper-) Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib zur Hölle fährt (in die Hölle eingeht, hingeht). 040 MAT 005 031 Es wurde aber auch gesagt: Wer seine Frau entlässt (fortschickt, sich von ihr scheidet), soll ihr einen Scheidebrief geben. 040 MAT 005 032 Ich aber sage euch, dass jeder, der seine Frau entlässt, außer sie ist der Unzucht schuldig, treibt sie in den Ehebruch (tut, das die Ehe mit ihr gebrochen wird), und wer eine entlassene (geschiedene) Frau heiratet, bricht ihre Ehe (begeht Ehebruch). 040 MAT 005 033 Weiter (wiederum) habt ihr gehört, dass gesagt wurde zu den Alten: Du sollst keinen Meineid schwören, du sollst aber erfüllen dem Herrn deine Eide (sondern dem Herrn deine Eide einlösen). 040 MAT 005 034 Ich aber sage (befehle, fordere euch auf) euch, ihr sollt überhaupt nicht schwören. Nicht bei [dem] Himmel, denn er ist Gottes Thron (ein Thron Gottes) 040 MAT 005 035 nicht bei der Erde, denn sie ist ein Schemel (Fußbank) seiner Füße, nicht bei Jerusalem, denn sie ist eine Stadt des großen Königs 040 MAT 005 036 und auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn es steht nicht in deiner Macht (du vermagst nicht), auch nur ein einziges Haar weiß zu machen (werden zu lassen) oder schwarz. 040 MAT 005 037 Es sei eure Rede (Wort) Ja Ja, Nein Nein; was über dies (das übliche) hinausgeht (jedes weitere Wort) ist aus dem Bösen (von Übel). 040 MAT 005 038 Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Auge um (gegen) Auge und Zahn um (gegen) Zahn. 040 MAT 005 039 Ich aber sage euch: Leistet (widersetzt euch nicht) dem, der Böses tut, (dem bösen Menschen) keinen Widerstand! Nein (im Gegenteil, sondern), wenn dich einer schlägt auf die [deine] rechte Backe, [dann] halte (anbieten, darbieten) ihm auch die andere hin. 040 MAT 005 040 Und wenn dich einer vor Gericht ziehen (verurteilen) will und dein Untergewand bekommen (Nehmen, ergreifen) will, [dann] lass (gib) ihm auch den Mantel (das Gewand). 040 MAT 005 041 Und wenn dich einer zwingt, eine Meile [mitzugehen], [dann] geh mit ihm zwei. 040 MAT 005 042 Dem, der dich bittet, sollst du geben (gib) und von dem, der von dir borgen (leihen) will wende dich nicht ab. 040 MAT 005 043 Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Nächsten (Mitmenschen) lieben und deinen Feind hassen. 040 MAT 005 044 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 040 MAT 005 045 auf dass (damit) ihr werdet Söhne eures Vaters [der ist] in den Himmeln, weil (da, denn) er lässt aufgehen die Sonne über bösen und guten und lässt [es] regnen über gerechten und ungerechten. 040 MAT 005 046 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr (könnt ihr da erwarten)? Tun nicht auch die Zöllner das selbe? 040 MAT 005 047 Und wenn ihr freundlich seid zu (grüßt) euren Brüdern, was tut ihr mehr (Besonderes, Aussergewöhnliches)? Tun nicht auch die Heiden das selbe? 040 MAT 005 048 Ihr sollt wie gesagt (also, demnach) vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. 040 MAT 006 001 Hütet euch [aber] eure Gerechtigkeit zu tun vor den Menschen [und] sie vor ihnen zur Schau zu stellen; sonst (andernfalls) werdet ihr keinen haben Lohn bei (vor) eurem Vater in den Himmeln. 040 MAT 006 002 Sooft (wenn, wann immer) du also tust Wohltaten (Almosen) (aus Barmherzigkeit spenden möchtest), [dann] blase nicht die Posaune (Trompete) vor dir, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Straßen (in den Gassen), damit (auf das) sie geehrt werden von den Menschen (um {sie} von den Menschen verherrlicht zu werden). Wahrlich, ich sage euch: Sie haben den Lohn empfangen. 040 MAT 006 003 Wenn du aber tust Wohltaten (Almosen gibst), lass nicht deine Linke wissen, was deine rechte tut, 040 MAT 006 004 damit deine Wohltaten im Verborgenen sind; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dich entlohnen (belohnen). 040 MAT 006 005 Und wenn ihr betet, tut dies nicht wie die Heuchler, denn sie lieben es (tun es gern) in den Synagogen und in den Ecken (auf dem Eckstein) der breiten Straßen (Plätze) ihr Gebet zu machen damit es sichtbar ist den Menschen; Wahrlich, ich sage euch: Sie haben den Lohn empfangen. 040 MAT 006 006 Wenn du aber betest, gehe in dein Zimmer (Kammer) [hinein] und schließe deine Türe um zu beten zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dich entlohnen (belohnen). 040 MAT 006 007 Wenn ihr (aber) betet, redet nicht gedankenlos (plappert nicht) wie die Heiden, denn sie denken (meinen) durch ihre vielen Worte werden sie erhört werden (wird auf sie gehört). 040 MAT 006 008 macht es also ihnen nicht gleich (wie sie); denn euer Vater kennt, was ihr für braucht (nötig habt, eure Not, Sorgen, Bedarf) bevor ihr ihn bittet. 040 MAT 006 009 Ihr sollt daher (also) folgendermaßen beten: Unser Vater {der} im Himmel, Möge (Mögest) dein Name (du) geheiligt werden. 040 MAT 006 010 Möge dein Königtum (Königsherrschaft, Königreich) kommen. Möge dein Wille geschehen - wie im Himmel so auch auf der Erde. 040 MAT 006 011 Unser Brot (Essen) für den kommenden Tag (unser notwendiges Brot, unser heutiges Brot, unser Brot, das auf uns kommt) gib uns heute 040 MAT 006 012 und vergib uns unsere Schulden (Schuld, Sünden), wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben (vergeben). 040 MAT 006 013 Und führe (lass nicht zu, dass wir geraten) uns nicht in Versuchung (Tests), sondern rette (erlöse) uns von dem Bösen. 040 MAT 006 014 Denn wenn ihr verzeiht (vergebt) den Menschen ihre Schuld (Fehltritt, Verfehlung, Sünde), wird auch euch der Vater in dem Himmel vergeben. 040 MAT 006 015 Wenn ihr aber nicht vergebt den Menschen, wird auch der Vater euch eure Schuld nicht vergeben. 040 MAT 006 016 Wenn ihr aber fastet, werdet (seid) nicht verdrießlich wie die Scheinheiligen (Heuchler), die ihr Gesicht verschwinden lassen, damit die Leute wahrnehmen (sehen, bemerken), dass sie fasten. Wirklich (wahrlich), ich sage euch, sie haben ihren Lohn [bereits] erhalten. 040 MAT 006 017 Du aber, wenn du fastest, parfümiere (salbe) deinen Kopf (dein Haupt) und wasche dein Äußeres (Gesicht), 040 MAT 006 018 damit nicht die Leute wahrnehmen (sehen, bemerken), dass du fastest, sondern (aber) dein Vater, der im Verborgenen (verborgen) ist. Und dein Vater, der ins das Verborgene sieht, wird dir [dein Fasten] vergelten (dich belohnen). 040 MAT 006 019 Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde (auf Erden), wo Motten und Fraß (Holzwurm, Wurmfraß) [sie] verschwinden lassen (zerstören, vernichten) und [wo] Diebe einbrechen und stehlen. 040 MAT 006 020 Sammelt aber euch Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Fraß (Holzwurm, Wurmfraß) [sie] verschwinden lassen (zerstören, vernichten) und [wo] Diebe nicht einbrechen und auch nicht stehlen. 040 MAT 006 021 Denn (dort) wo dein Schatz ist, da (dort) wird auch dein Herz sein. 040 MAT 006 022 Die Lampe des Leibes (Körpers) ist das Auge. Wenn nun dein Auge lauter (gesund) ist, so wird dein ganzer Leib (Körper) licht (erleuchtet) sein. 040 MAT 006 023 Wenn aber dein Auge böse (schlecht) ist, so wird dein ganzer Leib finster (dunkel) sein. Wenn also das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß ist die Finsternis! 040 MAT 006 024 Niemand (keiner) ist fähig (stark, mächtig) zwei Herren zu dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten (sich um ihn kümmern) und den anderen verachten (mißachten). Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Geld, Reichtums, Vermögen) dienen. 040 MAT 006 025 Deswegen (Darum, Deshalb) sage ich euch: Seid nicht besorgt (beunruhigt, macht euch keine Sorgen) um euer Leben (eure Seele), was ihr essen [oder was ihr trinken] sollt, auch nicht (und nicht, oder) um euren Leib (Körper), über das, was ihr anziehen sollt. Ist (bedeutet) nicht das Leben (die Seele) mehr als Essen (die Speise) und der Leib mehr als Gewänder (Kleidung)? 040 MAT 006 026 Seht (Schaut, Beobachtet) [euch] die Vögel des Himmels an, denn sie säen nicht und (, noch) ernten nicht, noch sammeln sie [etwas] ([Vorräte]) in Vorratshäuser (Scheunen); und [doch] (aber) euer himmlischer Vater ernährt (füttert) sie; seid ihr (unterscheidet ihr euch) nicht viel mehr wert (wertvoller) als sie? 040 MAT 006 027 Wer aber von euch könnte dadurch, dass er sich sorgt (mit seinem Sorgen, Sorgen macht), hinzufügen (anfügen) an sein (zu seinem) Lebensalter [auch nur] eine Elle? 040 MAT 006 028 Und um ein Gewand (Auch was Die Kleidung betrifft), was sorgt (beunruhigt) ihr euch (warum macht ihr euch Sorgen)? Seht (Beobachtet, Lernt von den) die Blumen des Ackers (Feldes), wie sie wachsen; sie mühen sich (quälen) nicht und (noch) noch spinnen sie; 040 MAT 006 029 Ich aber sage euch, dass nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit (Pracht, Glanz) bekleidet (angezogen) war wie eine von diesen (ihnen). 040 MAT 006 030 Wenn {nun (aber)} obwohl das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, Gott es trotzdem kleidet, [wird er] euch nicht viel mehr [kleiden], ihr Kleingläubigen? 040 MAT 006 031 Also (Deswegen) sorgt euch nicht, indem (und) ihr sagt: Was sollen wir essen? oder: Was sollen wir trinken? oder: Was sollen wir anziehen? 040 MAT 006 032 Denn nach allen diesem (diesen Dingen) streben (suchen, trachten) die Völker (Nationen, Heiden). Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all diese Dinge braucht (nötig habt). 040 MAT 006 033 Sucht {aber} erst (zuerst) das Reich (Herrschaft) [Gottes] (die Gottesherrschaft) und seine Gerechtigkeit, und dies alles (all dies) (andere) wird euch hinzugefügt (geschenkt) werden. 040 MAT 006 034 Sorgt euch also nicht (Macht euch also keine Sorgen) um den morgigen Tag (morgen, den nächsten Tag), denn der morgige Tag (morgen, der nächste Tag) hat eigene Sorgen (wird für sich selbst sorgen, bringt seine eigenen Sorgen mit): [Jeder] Tag hat genug eigenes Schlechtes (Übel). 040 MAT 007 001 Richtet (beurteilt, verurteilt) nicht, damit (auf dass) ihr nicht gerichtet (beurteilt, verurteilt) werdet. 040 MAT 007 002 Denn mit dem Urteil (Entscheidung), mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden (wird man euch messen). 040 MAT 007 003 Warum aber siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst (siehst) du nicht? 040 MAT 007 004 Wie (mit welchem Recht) wirst du deinem Bruder sagen (wie kannst du deinem Bruder sagen): Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, [es ist] der Balken in deinem Auge? 040 MAT 007 005 Heuchler (Scheinheiliger), zieh zuerst aus deinem Auge den Balken, und danach wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen! 040 MAT 007 006 Gebt nicht das Heilige den Hunden und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit (dass) sie nicht zertreten diese und sie sich hinwenden (umwenden) und euch zerreißen. 040 MAT 007 007 Bittet und euch wird gegeben, sucht und ihr werdet finden (entdecken), klopft an und euch wird aufgemacht (geöffnet). 040 MAT 007 008 Denn jeder, der bittet, bekommt (empfängt), und der sucht findet (entdeckt), und dem Anklopfenden wird geöffnet (aufgemacht). 040 MAT 007 009 Oder wer ist von euch ein Mensch, der, wenn, sein Sohn fragt nach Brot, ihm etwa (dann etwa) einen Stein gibt? 040 MAT 007 010 Oder wenn er fragt nach einem Fisch, ihm etwa eine Schlange gibt? 040 MAT 007 011 Obwohl ihr also (nun) böse seid, wisst ihr gute Gaben zu geben (schenken) euren Kindern, wie viel mehr wird euer Vater in den Himmeln euch Gutes geben, die ihr ihn bittet? 040 MAT 007 012 Alles, was ihr nun wünscht (wollt), dass euch die Menschen tun, das erweist (tut) auch ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten. 040 MAT 007 013 Tretet ein (kommt hinein) durch die enge Tür (das Tor): Weil (da) die breite Tür (Tor) und der weite (geräumige) Weg in das Verderben führen (wegführen, verführen, irreführen) und viele sind es, die eingehen durch diesen; 040 MAT 007 014 wie eng [ist] die Tür (Tor) und drückend (drängend, bedrängend) der Weg, der führt in das Leben und wenige sind es, die ihn finden (entdecken, antreffen). 040 MAT 007 015 Nehmt euch in Acht (hütet euch) vor den Lügenpropheten, da sie gehen vor euch im Gewand (Kleid) der Schafe, von innen (inwendig, innen) aber sind sie räuberische (reißende) Wölfe. 040 MAT 007 016 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (völlig kennen). Sammelt (pflückt, erntet) ihr etwa von Dornbüschen Weintrauben oder aus Disteln Feigen? 040 MAT 007 017 Jeder gute Baum bringt gute Früchte, aber der schlechte Baum bringt schlechte (böse) Früchte. 040 MAT 007 018 Es ist nicht möglich, dass ein guter Baum schlechte Früchte bringt und auch nicht, dass ein schlechter Baum gute Früchte bringt. 040 MAT 007 019 Jeder Baum, der keine gute Frucht trägt, wird abgehauen (abgehackt, gefällt) und ins Feuer geworfen. 040 MAT 007 020 Also (folglich): an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. 040 MAT 007 021 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird hineinkommen (eintreten, teilhaben am) in das Königreich der Himmel, sondern der, der tut den Willen meines Vaters in den Himmeln. 040 MAT 007 022 Viele werden mir (zu mir) in jenen Tagen sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt (prophetisch geredet) und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben (verstoßen, fortgejagt) und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht (getan, bewirkt, geschafft)? 040 MAT 007 023 und dann (darauf) werde ich ihnen sagen, dass ich sie niemals gekannt habe: Geht weg von mir, ihr, die ihr arbeitet (macht, tätig seid) an der Gesetzlosigkeit. 040 MAT 007 024 Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so), wird ähnlich (gleichartig) gemacht einem klugen (verständigen) Mann, {einem} der sich ein Haus auf dem Felsen (Felsengrund) baut; 040 MAT 007 025 und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt nicht ein, denn es war gegründet (festgemacht) auf dem Fels. 040 MAT 007 026 Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so) nicht, wird einem dummen (törichten) Mann gleichen, einem, der sich das Haus auf dem Sand (Ufer, Strand) baut. 040 MAT 007 027 und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt ein und sein Fall (Sturz, Einsturz) war groß (und es wurde völlig zerstört). 040 MAT 007 028 Und es geschah, nachdem (als, zur Zeit) Jesus vollendet (beendet) hatte diese Worte, dass die Volksmenge außer sich geriet (sich erstaunte) über seine Lehre; 040 MAT 007 029 denn es war, was er lehrte, wie (als) einer, der Vollmacht hatte und nicht wie (ganz anders als) ihre Schriftgelehrten (Gesetzeslehrer). 040 MAT 008 001 Als er {aber} vom Berg stieg (herabkam), folgte ihm (folgte ihm nach, war Jünger) eine große Volksmenge (Menge). 040 MAT 008 002 und siehe, ein Aussätziger kam herzu [und] kniete vor ihm nieder [und] sagte: Herr, wenn du willst kannst du mich heilen (rein machen). 040 MAT 008 003 und indem er die (seine) Hand ausstreckte berührte er ihn und sagte: Ich will [es]; und sofort (sogleich) wurde er von seinem Aussatz (seiner Unreinheit) geheilt. 040 MAT 008 004 und es sagte ihm Jesus: Schau (sieh zu) niemandem (keinem) [etwas] zu sagen, sondern geh und du selbst zeige [dich] dem Priester und bringe das Opfer dar, das durch Moses befohlen (angeordnet) wurde, zum Zeugnis ihnen. 040 MAT 008 005 Als er aber nach Kapernaum hineinging (ankam, hereinkam) kam (ging, kam herzu) zu ihm ein Hauptmann (um) ihn zu bitten 040 MAT 008 006 und sagte: Herr, mein Diener liegt gelähmt nieder in dem Haus und [ist] furchtbar (schrecklich) gefoltert (gequält). 040 MAT 008 007 Und er sagte ihm: ich werde (will) kommen [und] werde ihn heilen. 040 MAT 008 008 und der Hauptmann antwortete [und] sagte: Herr, ich bin nicht würdig (genügend), dass du unter das (mein) Dach trittst (eintrittst, hineingehst), aber (sondern) sage nur ein Wort und mein Knecht wird geheilt werden (gesund gemacht werden, wiederhergestellt werden). 040 MAT 008 009 {und} nämlich (denn, also, doch) ich bin unter Vollmacht (Macht, Kommandogewalt), denn ich habe unter mir Soldaten, und wenn ich sage diesem geh und er geht und einem anderen: komm und er kommt und meinem Diener: tue (mache) dies und er tut. 040 MAT 008 010 Als aber Jesus [dies] hörte wunderte er sich (staunte er) und sagte den Jüngern (Nachfolgern): Amen, ich sage euch, bei niemandem in Israel habe ich so großen (so viel) Glauben gefunden (angetroffen, entdeckt). 040 MAT 008 011 Ich sage euch aber, dass viele aus dem Osten und Westen kommen (ankommen) werden und sich niederlegen (an die Tafel legen) mit Abraham und Isaak und Jakob im Königreich der Himmel (der Herrschaft der Himmel, dem Himmelreich), 040 MAT 008 012 aber die Söhne der Königsherrschaft (des Königreiches) werden fortgejagt (hinausgeworfen, weggetrieben) werden in die äußerste Dunkelheit (das äußerste Dunkel): Dort (da) wird sein (lautes) Weinen und Knirchen (Klappern) der Zähne (Zähneknirchen). 040 MAT 008 013 und es sagte Jesus dem Hauptmann: Geh, (so) wie du glaubst soll dir geschehen. Und [sein] Knecht wurde gesund (wiederhergestellt) in dieser Stunde. 040 MAT 008 014 Und als Jesus in das Haus des Petrus ging, sah er seine Schwiegermutter, die lag und Fieber hatte; 040 MAT 008 015 und er berührte ihre Hand und das Fieber verlies sie (wich von ihr) und sie stand auf und diente ihm. 040 MAT 008 016 Als es Abend wurde brachten sie ihm (herzu, dar) viele Besessene; und er trieb die Geister mit (durch) einem Wort (Rede) aus und viele, die Krankheiten hatten heilte er; 040 MAT 008 017 damit erfüllt würde, was gesagt wurde durch Jesaja den Propheten, der da spricht: er wird beseitigen unsere Schwachheit (Schwäche, Krankheit) und [unsere] Krankheiten wird er aufheben (wegtragen, wegschaffen). 040 MAT 008 018 Als Jesus aber die Volksmenge um ihn sah befahl er (ordnete er an) auf die andere Seite [des Sees] (an das jenseitige Ufer) hinüberzufahren. 040 MAT 008 019 Und ein Schriftgelehrter, der hinzukam, sagte ihm: Lehrer, ich will dir folgen wo (wo auch immer) du hingehst. 040 MAT 008 020 Und es sagte ihm Jesus: Die Füchse haben einen Bau (eine Höhle, eine Grube) und die Vögel des Himmels Wohnstätten, aber der Sohn des Menschen (Menschensohn) hat nichts, wo er [seinen] Kopf (sein Haupt) senken (neigen, beugen, hinlegen) kann. 040 MAT 008 021 Ein anderer aber [seiner] der Jünger sagte (zu) ihm: Herr, erlaube (gestatte, gewähre) mir erst zu gehen (wegzugehen, mich zu entfernen) und meinen Vater zu begraben. 040 MAT 008 022 Aber Jesus sagte (zu) ihm: Folge mir (nach) und lass die Toten zurück zu begraben ihre eigenen Toten (lass die Toten ihre eigenen Toten begraben). 040 MAT 008 023 Und als er einstieg (hineintrat) in das Boot (Schiff) folgten ihm seine Jünger. 040 MAT 008 024 Und siehe (plötzlich), ein großes (Erd-) Beben (ein großer Sturm) entstand (ging los) auf dem See, so dass das Boot (Schiff) bedeckt (verdeckt) wurde von den Wellen; er aber schlief. 040 MAT 008 025 Und sie traten heran (kamen hinzu), weckten sie ihn auf und sagten: Herr, rette, wir gehen zugrunde (sind verloren, werden umkommen, gehen unter)! 040 MAT 008 026 Und er sagte (sprach) [zu] ihnen: Was seid ihr feige (verzagt, ängstlich), Kleingläubige? Dann stand er auf [und] tadelte (fuhr an) die Winde und den See (das Meer); und es entstand eine große Stille (es trat eine völlige (Meeres-) Stille ein). 040 MAT 008 027 Die Menschen aber wunderten sich [und] sprachen: Was für einer ist dieser (Was ist er für einer), dass sowohl (auch) die Winde als auch (und) der der See (das Meer) ihm gehorchen? 040 MAT 008 028 Und als er ankam auf dem anderen Ufer (der anderen Seite des Sees) in das Land (die Landschaft, das Gebiet) der Gadarener gingen ihm entgegen zwei Besessene, die aus den Gräbern kamen sehr gefährlich (schlimm, wild), so daß niemand konnte vorübergehen (vorbeigehen) durch jenen Weg. 040 MAT 008 029 und siehe, sie rufen {sagend}: Lass uns in Ruhe, Sohn Gottes! Kommst du hierher vor der Zeit (dem rechten Zeitpunkt) uns zu foltern (quälen)? 040 MAT 008 030 Es weideten aber weit weg eine Herde vieler Schweine. 040 MAT 008 031 Die Dämonen aber baten ihn {sagend}: Wenn du uns austreibst, schicke uns (lass uns fahren) in die Herde der Schweine (Schweineherde). 040 MAT 008 032 Und er sagte ihnen: Geht (fort)! Und diese gingen aus und gingen in die Schweine; und siehe, die Herde stürmte (stürzte) ganz von dem Abhang hinab in das Meer und starb (kam um) in den Fluten (im Wasser). 040 MAT 008 033 Aber die Hirten flohen und gingen weg in die Stadt und erzählten (verkündeten, berichteten) alles und das der Besessenen. 040 MAT 008 034 Und siehe, die ganze Stadt ging heran zur Begegnung dem Jesu (um Jesus zu begegnen, Jesu entgegen) und als sie ihn sahen baten sie ihn, dass er weggehe aus ihrem Gebiet (ihren Grenzen). 040 MAT 009 001 Und er stieg in ein Boot (ein) und fuhr an das andere Ufer (hinüber) und ging in seine eigene Stadt (die Stadt, in der er lebte). 040 MAT 009 002 Und siehe man brachte ihm einen Gelähmten (vorbei), der auf einer (Trag-) Bahre (Bett) lag. Und als Jesus seinen Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei guten Mutes (voller Mut, zuversichtlich, hab keine Angst) mein Kind, dir sind vergeben deine Sünden. 040 MAT 009 003 Und siehe, einige der Schriftgelehrten sprachen bei sich: Dieser lästert (Gott). 040 MAT 009 004 Und als Jesus ihre Gedanken (Erwägungen, Überlegungen) bemerkte (durchschaute) sagte er: Warum (wozu) denkt (überlegt) ihr Böses (böse Gedanken) in eurem Herzen? 040 MAT 009 005 Denn was ist leichter (zu bewerkstelligen), zu sagen: Dir sind vergeben deine Sünden oder zu sagen: Auf! (Steh auf!) und gehe umher (führe dein Leben, gehe deinen Weg)? 040 MAT 009 006 Damit ihr aber wisst, daß der Sohn des Menschen (Menschensohn) (Voll-) Macht hat, auf der Erde Sünde zu vergeben - deshalb sagte er (zu) dem Gelähmten: Steh auf (auf!) nimm deine Bahre (Bett) und geh in dein Haus (nach Hause). 040 MAT 009 007 Und er stand auf und ging in sein Haus (nach Hause). 040 MAT 009 008 Und weil die (Volks-) Menge dies sah (erblickte) hatte sie Ehrfurcht (Angst) (fürchtete sich) und pries (lobpries, rühmte) Gott, daß er schenkte (gewährte) derartige (solche) (Voll-) Macht den Menschen. 040 MAT 009 009 Und von dort weitergehend sah Jesus einen Menschen sitzend bei der Zollstelle (Zollhaus), genannt Matthäus, und spricht (sagt) zu ihm: Folge mir (nach)! Und er stand auf [und] folgte ihm. 040 MAT 009 010 Und es war, als er sich (zu Tisch) niederlegte im (seinem) Haus, und siehe, viele Zöllner und Sünder kamen, um sich mit Jesus und seinen Jüngern niederzulegen (zusammen zu Tisch zu sein, am Essen teilzunehmen). 040 MAT 009 011 Und die Pharisäer, als sie es sahen, sprachen zu seinen Jüngern: Weshalb (warum) isst euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern? 040 MAT 009 012 Doch dieser hörte es, sprach: Nicht die Gesunden brauchen (haben nötig) einen Arzt, sondern die Kranken (die, denen es schlecht geht, die krank sind). 040 MAT 009 013 Geht aber hin (fort) und lernt was ist (heißt, bedeutet): Barmherzigkeit (Mitleid) möchte (will) ich und nicht Opfer; Denn ich bin nicht gekommen zu (be-) rufen die Gerechten, sondern die Sünder. 040 MAT 009 014 Dann (zu der Zeit) kamen zu ihm (kamen hinzu, näherten sich ihm) die Jünger des Johannes und sagten: Warum fasten wir und die Pharisäer [viel, oft] aber deine Jünger fasten nicht? 040 MAT 009 015 Und es sagte ihnen Jesus: Können (vermögen) etwa die Söhne des Bautgemachs (die Hochzeitsgäste) zu klagen solange wie mit ihnen der Bräutigam ist? Es werden aber kommen Tage, wo entrissen wird von ihnen der Bräutigam, und dann werden sie fasten. 040 MAT 009 016 Keiner aber setzt einen Flicken aus ungewalktem (neuem, frisch vom Webstuhl) Stoff (stück) auf ein altes Gewandt; denn sein flicken reißt ab vom Gewandt und es wird ein schlimmerer (schlechterer) Riss. 040 MAT 009 017 Und (auch) nicht füllt man neuen Wein in alte Schläuche; Andernfalls (sonst) platzt der Schlauch und der Wein wird verschüttet und der Schlauch zerstört (vernichtet); Aber (statt dessen, nein, ...) man muss füllen neuen Wein in neue (unbenutzte) Schläuche und beide bleiben erhalten (bewahrt, behütet). 040 MAT 009 018 Als er dies zu ihnen sagte, siehe, ein Herrscher (Mitglied der Behörde/Synagogenleitung) kam herzu und kniete vor ihm nieder (war sich nieder, betete an) und sagte: (daß) Meine Tochter stirbt jetzt (eben erst, eben); Doch (aber) komm herzu und lege deine Hand auf sie, da (dann) wird sie wieder leben. 040 MAT 009 019 Und als Jesus aufstand folgte er ihm (begleitete er ihn) und seine Jünger ihn (mit seinen Jüngern). 040 MAT 009 020 Und siehe eine Frau, die seit zwölf Jahren an (schweren) Blutungen litt, kam herzu von hinten (hinten) [und] fasste (berührte) den Saum seines Gewandes; 040 MAT 009 021 Denn sie dachte bei sich (im Stillen): Wenn ich nur berühre sein Gewand, werde ich (von Krankheit) befreit (gesund werden). 040 MAT 009 022 Aber Jesus drehte (wendete) sich um (wendete sich hin) und als er sie sah sagte er: Sei guten Mutes (voller Mut, voller Zuversicht, hab keine Angst), [meine] Tochter; Dein Glaube hat dich errettet (bewahrt, geheilt, gesund gemacht) und es war gesund die Frau von dieser Stunde an. 040 MAT 009 023 Und als Jesus kam in das haus des Herrschers und sah die Flötenspieler und die Menge, sie sich aufregte (in Unruhe war) 040 MAT 009 024 sagte er: geht weg (entfernt euch), denn das Mädchen ist nicht gestorben sondern es schläft. Und sie lachten ihn aus. 040 MAT 009 025 Als (nachdem) aber er fortgejagt (weggetrieben) hatte die Volksmenge ging er hinein [und] ergriff ihre Hand und das Mädchen erwachte. 040 MAT 009 026 Und es verbreitete sich die Kunde (Nachricht) davon in jenem ganzen Land (Gegend). 040 MAT 009 027 Und als er von dort weiterging folgten Jesus zwei Blinde, die riefen und sagten: Erbarme dich unser, Sohn Davids. 040 MAT 009 028 Als er aber nach Hause kam, näherten (herzukamen) sich ihm die Blinden und es sagte ihnen Jesus: Glaubt ihr, dass ich kann (vermag) dies zu tun? Sie sagten (antworteten) ihm: Ja (gewiss, freilich), Herr. 040 MAT 009 029 Da berührte er ihre Augen [und] sagte: gemäß (nach) eures Glaubens soll euch geschehen (wie ihr glaubt soll euch geschehen). 040 MAT 009 030 Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus fuhr sie an (schärfte ihnen ein, befahl mit aller Entschlossenheit): hütet euch, niemand soll es wissen. 040 MAT 009 031 Und doch (aber) gingen sie heraus [und] verkündeten (erzählten, machten bekannt) sie dieses in jenem ganzen Land. 040 MAT 009 032 Als sie aber herausgegangen waren, siehe, sie brachten herzu ein Mensch der stumm [und] (von Dämonen) besessen war. 040 MAT 009 033 Und nachdem der Dämon ausgetrieben war konnte der Stumme reden. Und die Menge wunderte sich (staunte) und sagte: Niemals wurde solches sichtbar (hat man noch nie gesehen) in Israel. 040 MAT 009 034 Die Pharisäer aber sagten: Durch (mit Hilfe von) dem Herrscher (dem Fürst) der Dämonen treibt er aus die Dämonen. 040 MAT 009 035 und Jesus zog durch (ging herum) viele Städte und Dörfer [und] lehrte in ihren Synagogen und verkündete die frohe Botschaft (das Evangelium) des Königreichs (der Herrschaft) und heilte viele Krankheiten und viele Leiden (Gebrechen). 040 MAT 009 036 Als er aber die Volksmenge sah hatte er Mitleid mit ihnen, dass sie ermattet (müde, abgehetzt) und darniederliegend (am Boden liegend) waren: wie Schade, die keinen Hirten haben. 040 MAT 009 037 Da sagte er seinen Jüngern: Zwar [ist] die Ernte groß, aber der Arbeiter sind wenig. 040 MAT 009 038 Bittet nun den Herrn der Ernte (den Herrn, dem die Ernte gehört) dass er aussendet Arbeiter in seine Ernte. 040 MAT 010 001 Und als er seine zwölf Jünger herbeirief verlieh (gab, schenkte) er ihnen (die) Vollmacht (Freiheit, Macht) der unreinen Geister damit (daß, damit) sie austreiben diese und heilen jede Art (jegliche, jede beliebige) Krankheiten und alle Leiden (Gebrechen). 040 MAT 010 002 Aber die Namen der zwölf Ausgesendeten sind diese: Als erster Simon, der genannt wird Petrus und Andreas, sein Bruder, und Jakobus der [Sohn] des Zebedäus und Johannes, sein Bruder 040 MAT 010 003 Philipus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, Jakobus, der [Sohn] des Alfaious und Thadäus, 040 MAT 010 004 Simon der Zelot (Kananäus) und Judas Iskariot, der ihn verriet. 040 MAT 010 005 Diese Zwölf sandte Jesus aus und forderte sie auf (befahl ihnen) {sagend}: Auf dem Weg (hin zu dem Weg) der Heiden geht nicht und in keine Stadt der Samaritaner geht hinein (tretet ein) 040 MAT 010 006 geht aber noch lieber (mehr, eher) zu den Schafen, die verloren sind, (den verlorenen Schafen) des Hauses Israels 040 MAT 010 007 geht aber und verkündigt {sagend}, dass die Herrschaft der Himmel (das Himmelreich) nahe (herbeigekommen) ist. 040 MAT 010 008 die, die krank (schwach) sind, heilt, die, die tot sind, weckt (richtet) auf, die Aussätzigen reinigt (säubert), Dämonen treibt aus; umsonst (habt ihr) empfangen, umsonst gebt (weiter). 040 MAT 010 009 Ihr sollt nicht erwerben (beschaffen) Gold und auch nicht Silber, nicht einmal Bronze (Kupfermünzen) in euren Gürteln, 040 MAT 010 010 keine Reisetasche (Ranzen) auf den Weg (für die Reise) zund auch nicht zwei Untergewänder (Hemden, Unterwäsche) und auch keine Sandalen und keinen (Wander-) Stab; denn ein gerechter Arbeiter ist seinen Lebensunterhalt wert. 040 MAT 010 011 Wenn ihr in eine Stadt oder ein Dorf kommt, erforscht (untersucht) wer in dieser Gerecht ist; und (bei) diesen wohnt (bleibt) bist ihr fortgeht (weiter geht). 040 MAT 010 012 Wenn ihr aber in das Haus hineingeht sollt ihr grüßen. 040 MAT 010 013 und wenn aber das Haus gerecht ist, soll Frieden über es kommen, wenn es aber nicht gerecht ist, soll euer Friede zu euch umkehren (zurückkehren). 040 MAT 010 014 und wenn man (wer auch immer) nicht einmal (auch nicht) euren Worten Gehör gibt, verlasst jenes Dorf oder Stadt (diesen Ort) und schüttelt den Staub von euren Füßenö. 040 MAT 010 015 Amen (wahrlich) ich sage euch, es wird für die Gegend (Landschaft, Erde) Sodoms und Gomorras erträglicher sein am Tag des Gerichts als jener Stadt. 040 MAT 010 016 {Bedenkt wohl} ich sende euch wie Schafe inmitten (mitten unter die) der Wölfe; ihr sollt sein (seid) nun verständig (klug) wie die Schlangen und rein (lauter, ohne Falsch) wie die Tauben. 040 MAT 010 017 Achtet aber auf (richtet den Sinn auf) die Menschen: Denn sie werden euch an die Lokalgerichte übergeben und euch in den Synagogen auspeitschen (strafen, züchtigen); 040 MAT 010 018 und vor die Herrscher {aber} und Könige bringen (führen) um meiner willen zum Zeugnis vor ihnen und vor den anderen Völkern. 040 MAT 010 019 Wenn man euch aber ausliefert (übergibt) macht euch keine Sorgen, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch (ein-) gegeben in jener Stunde was ihr reden sollt; 040 MAT 010 020 denn nicht (nicht so sehr) ist euer Reden, sondern (als vielmehr) der Geist eures Vaters ist es, der durch euch reden wird. 040 MAT 010 021 Es wird aber ein Bruder einen (seinen) Bruder, und ein Vater ein (sein) Kind dem Tode (Henker) überliefern und es werden sich Kinder gegen ihre Eltern stellen und sie umbringen lassen. 040 MAT 010 022 Und es wird Hass sein von jedem um meines Namens willen; Wer aber bis zuletzt bleibt, der wird errettet (gerettet, bewahrt) bleiben. 040 MAT 010 023 Wenn man euch aber verfolgt in der (einen) Stadt, flieht in eine andere (die nächste); Amen (Wahrlich), denn ich sage euch ihr werdet nicht beenden (fertig sein) mit den Städten Israels bis kommt der Sohn des Menschen. 040 MAT 010 024 Der Schüler (Jünger) ist nicht über (mehr als, steht nicht über) dem Lehrer oder der Knecht (Diener) über seinem Herrn. 040 MAT 010 025 Es genügt dem Jünger (es ist ihm hinreichend), dass er ist wie sein Lehrer und dem Diener (Kencth) wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beeltebuul nennt, wie viel mehr wird man das mit seinen Hausgenossen tun. 040 MAT 010 026 Fürchtet sie also nicht: denn es ist auch nichts verborgen, was nicht offenbart (enthüllt) wird und nichts verborgen (geheim), was nicht bekannt wird. 040 MAT 010 027 Was ich euch sage in der Dunkelheit (im dunklen, geheimen) {daß} sagt im Licht (am hellen Tag, in der Öffentlichkeit), und was ihr ins Ohr geflüstert bekommt, verkündet auf den Dächern. 040 MAT 010 028 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, aber die Seele nicht töten können; fürchtet aber mehr den, der die Seele dem Verderben preisgeben kann und den Leib tötet in der Hölle. 040 MAT 010 029 Es werden nicht zwei Spatzen für ein paar Groschen zum Kauf angeboten? Und doch fällt kein einziger von diesen auf die Erde ohne euren Vater. 040 MAT 010 030 Bei euch aber sind auch die Haare des Kopfes (auf dem Kopf) alle gezählt. 040 MAT 010 031 Fürchtet euch nicht: Ihr seid viel wertvoller (besser, mehr) als die Spatzen. 040 MAT 010 032 Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde ich mich auch bekennen vor meinem Vater in [den] Himmeln. 040 MAT 010 033 Wer auch immer mich leugnet vor den Menschen, den werde ich auch verleugnen vor meinem Vater in den Himmeln. 040 MAT 010 034 Glaubt nicht, dass ich gekommen bin Frieden auf der Erde zu bringen; Ich bin nicht gekommen Frieden zu Bringen sondern ein Schwer. 040 MAT 010 035 Denn ich bin gekommen zu trennen (entzweien) ein Sohn mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine Braut mit ihrer Schwiegermutter. 040 MAT 010 036 und ein Feind des Menschen wird seine Hausgemeinschaft sein. 040 MAT 010 037 Wer seinen Vater oder seine Mutter mehr lieb (gern) hat als mich, ist meiner nicht wert (ist nicht wert mein Jünger zu sein) und wer seinen Sohn oder seine Tochter mehr lieb (gern) hat als mich, ist meiner nicht wert (ist nicht wert mein Jünger zu sein). 040 MAT 010 038 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt (mein Jünger ist) ist meiner nicht wert. 040 MAT 010 039 Wer sein Leben findet (festhalten will) wird es zerstören (verderben, vernichten, verlieren) und wer sein Leben zerstört um meiner Willen (wegen mir) wird es erlangen. 040 MAT 010 040 Die euch aufnehmen, nehmen mich auf und die mich aufnehmen, nehmen den auf, der mich gesandt hat. 040 MAT 010 041 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist. wird den Lohn eines Propheten empfangen (bekommen) und wer einen Gerechten, weil er ein Gerechter ist, aufnimmt, wird den Lohn eines Gerechten bekommen. 040 MAT 010 042 Und wer auch immer einen Becher kalten Wassers zu Trinken gibt einem der Geringsten im Namen eines Jüngers, wahrlich (Amen), ich sage euch, er wird seines Lohnes (auf keinen Fall) verlustig gehen (wird auf keinen Fall um seinen Lohn kommen). 040 MAT 011 001 Und es geschah, als Jesus vollendet hatte das Befehlen an seine zwölf Jünger, dass er weiterzog von dort, um zu lehren und zu predigen in ihren Städten. 040 MAT 011 002 Der Johannes aber hörte in dem Gefängnis (von den) die Werke Christi [und] er sandte durch seine Jünger, 040 MAT 011 003 die sagten ihm: Bist du der kommen soll, oder sollen (müssen) wir auf einen anderen warten? 040 MAT 011 004 Und Jesus sagte ihnen antwortend (antwortete ihnen): Geht, um Johannes zu berichten, was ihr hört und seht: 040 MAT 011 005 Blinde können wieder sehen und Gelähmte können gehen, Aussätzige sind geheilt und Taube hören und Tote werden lebendig und Arme bekommen die gute Nachricht zu hören; 040 MAT 011 006 und glücklich (glückselig) ist, wer auch immer nicht an mir Anstoß nimmt (wer meinetwegen nicht zu Fall kommt). 040 MAT 011 007 Als diese aber gingen, fing Jesus an, der Menge über Johannes zu sagen (reden, erzählen): Was gingt ihr in die Wüste zu sehen (anzusehen) ein Schilfrohr, das vom Wind hin- und herbewegt wird? 040 MAT 011 008 Oder seid ihr gegangen zu sehen einen Mann in weicher (feine) Kleidung gekleidet (bestückt)? Nein (ihr wisst doch), die feine Kleidung tragen, sind in den Häusern der Könige (den königlichen Palästen). 040 MAT 011 009 Oder was seid ihr ausgezogen zu sehen? Einen Propheten? Ja (gewiss, freilich), ich sage euch, ihr habt gesehen, was sogar noch größer ist als ein Prophet. 040 MAT 011 010 Dieser ist es, über den geschrieben ist: „Siehe, ich sende meinen Engel (Boten) zu dir, der, welcher bereitet (instand setzt) deinen Weg vor dir.“ 040 MAT 011 011 Amen (wahrlich) ich sage euch: nichts ist durch das Gebären von Frauen (unter von Frauen geborenen) größeres entstanden als Johannes der Täufer; aber der Kleinste im Königreich der Himmel (im Himmelreich) ist größer als er. 040 MAT 011 012 Aber seit den Tagen Johannes des Täufers bis zum heutigen Tage (bis jetzt) bahnt sich das Königreich der Himmel mit Gewalt Bahn und Gewalttäter greifen es an (rauben es, ergfreifen es begierig.). 040 MAT 011 013 Denn alle Propheten und das Gesetz bis Johannes haben prophezeit; 040 MAT 011 014 Und ihr wollt gut heißen (gelten lassen) dies ist Elija, der kommen soll. 040 MAT 011 015 Wer Ohren hat (wer hören kann), höre. 040 MAT 011 016 Mit wem aber soll ich vergleichen das gegenwärtige Geschlecht? Es gleicht (es ist gleich) den Kindern, die auf den Marktplätzen sitzen (sich befinden, wohnen) und den anderen zurufen, 040 MAT 011 017 sie sprechen: „Wir haben euch die Flöte gespielt, aber ihr tanzt nicht, wir haben ein Trauerlied angestimmt, aber ihr habt nicht getrauert.“ 040 MAT 011 018 Denn Johannes kam weder essend noch trinkend und sie sagten: Er hat einen Dämonen (er ist von einem Dämonen besessen). 040 MAT 011 019 Und der Sohn des Menschen kam essend und trinkend und sie sagten: Siehe, ein (der) Mensch [ist] ein Fresser (Schlemmer) und ein Weintrinker (Säufer), ein Freund der Zöllner und der Sünder. Und die Weisheit ist gerechtfertigt durch ihre Werke. 040 MAT 011 020 Darauf fing er an, die Städte zu beschimpfen, in denen er begann seine Wundertaten, denn sie waren nicht umgekehrt. 040 MAT 011 021 Wehe dir, Chorazin, wehe dir, Betsaida: Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wundertaten geschehen wären wie bei euch, schon lange hätten sie in Sack und Asche Buße getan. 040 MAT 011 022 Aber ich sage euch: Für Tyrus und Sidon wird es erträglicher sein im himmlischen Gericht als euch. 040 MAT 011 023 Und du, Kaphernaum, wirst du etwa bis zum Himmel erhoben werden? Bis zum Hades (zur Unterwelt) wirst du herabgestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Wundertaten geschehen wären wie bei dir, wäre es bis zum heutigen Tag stehen geblieben. 040 MAT 011 024 Aber ich sage euch, dass es dem Land (der Erde) Sodoms erträglicher sein wird an Tag des Gerichts als dir. 040 MAT 011 025 In jener Zeit (zu jenem Zeitpunkt) ergriff Jesus das Wort [und] sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des (über) des Himmels und der Erde, dass du verborgen hast dies (das alles) vor den Weisen und Verständigen (Klugen) und enthüllst (offenbarst) den kleinen Kindern (Unmündigen). 040 MAT 011 026 Ja (gewiss, freilich) Vater, denn was dir wohlgefällig [ist], ist geschehen. 040 MAT 011 027 Alles ist mir ausgeliefert (anvertraut) von meinem Vater und keiner erkennt den Sohn außer dem Vater, auch keiner erkennt den Vater als der Sohn und jeder, dem wünscht der Sohn es aufzudecken (und jeder, dem es durch den Sohn enthüllt wird). 040 MAT 011 028 Kommt her (auf!) zu mir, alle die ihr euch abmüht (müde werdet) und mit Lasten beladen seid und ich (ich aber, ich selbst) will euch Ruhe gewähren (euch erquicken). 040 MAT 011 029 Nehmt (tragt, hebt) mein Joch auf euch selbst und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig (freundlich, milde) und von Herzen (demütig, niedrig, bescheiden) und ihr werdet bekommen (finden, entdecken) Ruhe (Erquickung, das Aufhören) für eure Seele. 040 MAT 011 030 Denn mein Joch ist (angenehm, gütig, leicht zu tragen, brauchbar, freundlich) und meine Last ist leicht. 040 MAT 012 001 In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten (Kornfelder); {aber} seine Jünger hatten Hunger und fingen an (begannen) Ähren auszuraufen (abzureißen) und zu essen. 040 MAT 012 002 Als aber die Pharisäer [dies, es] sahen, sagten sie [zu] ihm: Siehe, deine Jünger tun etwas, das an einem Sabbat verboten (nicht erlaubt) ist. 040 MAT 012 003 Aber er sagte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat (machte), als er Hunger hatte und sie mit ihm (seine Begleiter), 040 MAT 012 004 wie (auf welche Weise) er in das Haus Gottes ging und aß die Brote der Aufstellung (die Schaubrote), was er und sie mit ihm nicht durften, vielmehr (sondern) nur die Priester? 040 MAT 012 005 Weder (oder) habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, noch (und doch, trotzdem) sind sie unschuldig? 040 MAT 012 006 Ich aber sage euch, dass hier ist etwas (einer) Größeres als der Tempel. 040 MAT 012 007 Wenn ihr verstanden (erkannt) hättet, was das bedeutet Barmherzigkeit (Erbarmen, Mitleid) will ich (begehre ich, will ich haben) und keine Opfer (Schlachtopfer), hättet ihr keine (nicht diese) Unschuldigen (Schuldlosen) verurteilt. 040 MAT 012 008 Denn der Herr über den Sabbat ist der Sohn des Menschen. 040 MAT 012 009 Und als er wegging von dort, ging er in ihre (die dortigen) Synagogen; 040 MAT 012 010 Und siehe [dort war] ein Mensch (eine Person), der eine gelähmte (vertrocknete, dürre) Hand hatte (der eine gelähmte Hand hatte). Und man fragte ihn (er wurde gefragt) {sagend}: Ist es erlaubt am Sabbat zu heilen? Um ihn anklagen zu können. 040 MAT 012 011 Aber (und doch) er sagte ihnen: Wer von euch wird {ein Mensch} sein, der ein Schaf haben wird, das wenn (falls) es auch an diesem Sabbat in eine Grube hineinfällt, nicht es ergreifen (erfassen) wird und es herausziehen wird? 040 MAT 012 012 Wie viel demnach (also) unterscheidet sich der Mensch vom Schaf (Wie viel mehr wert ist der Mensch als ein Schaf). Es ist also erlaubt, das man am Sabbat Gutes tut (bewirkt, macht). 040 MAT 012 013 Dann (danach, darauf) sagte er dem Menschen: Strecke deine Hand aus. und er streckte sie aus. Und sie wurde geheilt (wiederhergestellt, in den richtigen Zustand versetzt), gesund (unversehrt) wie die andere. 040 MAT 012 014 Die Pharisäer aber gingen heraus ergriffen (fassten) sie den Entschluss gegen ihn (hielten sie eine Beratung (Versammlung) gegen ihn), wie sie ihn umbringen (töten) konnten. 040 MAT 012 015 Als aber Jesus [es, das] erkannte (erfuhr), ging er weg (entfernte er sich) von dort. Und es folgten (begleiteten, nachfolgen) ihm Viele und er heilte sie alle. 040 MAT 012 016 Und er befahl ihnen streng (gebot, tadelte), ihn nicht bekannt (offenbar) zu machen. 040 MAT 012 017 Damit erfüllt (vollendet, abgeschlossen) würde, was gesagt wurde durch Jesaja, den propheten, der da spricht: 040 MAT 012 018 Siehe (da ist, hier ist) mein Kind (Knecht, Diener), den ich erwählt habe, mein Geliebter, an ihm hat meine Seele (Herz) Wohlgefallen (Freude, sie ist zufrieden mit ihm); ich werde meinen Geist ihm zuweisen und er wird den Völkern Recht (Gerechtigkeit) verkünden. 040 MAT 012 019 Er wird weder zanken (Streiten) noch brüllen (lärmen, schreien) noch wird jemand hören seine Stimme auf den breiten Wegen (Straßen). 040 MAT 012 020 Das Schilfrohr, das geknickt (zerstoßen, zerschlagen) wurde wird nicht (zer-, ge-) brochen werden und der glimmende Lampendocht wird nicht ausgelöscht werden, bis er führt zum Zieg das Recht (die Gerechtigkeit). 040 MAT 012 021 Und auf seinen Namen hoffen die Völker. 040 MAT 012 022 Darauf (dann) brachte man ihm (wurde ihm gebracht, hinzugebracht) ein Besessener gebracht, der blind und stumm war und er heilte ihn, damit (so dass) der Stumme reden und sehen konnte. 040 MAT 012 023 Und alle der Volksmenge gerieten außer sich (vor Erstaunen) und sagten: Ist dies etwa (am Ende doch) der Sohn Davids? 040 MAT 012 024 Als aber die Pharisäer [das] hörten, sagten sie: Dieser treibt die Dämone nicht aus, außer durch Beelzebul den Herrscher (Herrn, Machthaber) der Dämonen. 040 MAT 012 025 Als er aber ihre Überlegungen durchschaute (erkannte, bemerkte) sagte er ihnen: Jedes Königreich, dass gegen sich selbst uneins ist (mit sich selbst entzweit ist) ist zerstört worden, und jede Stadt oder Familie, die gegen sich selbst uneins ist (mit sich selbst entzweit ist) wird keinen Bestand haben (wird nicht bestehen bleiben). 040 MAT 012 026 Und (selbst) wenn der Satan den Satan austreibt, entzweit er sich selbst (er teilt gegen sich selbst), wie wird es nun möglich sein, dass seine Herrschaft Bestand haben wird (bestehen bleiben wird)? 040 MAT 012 027 Und wenn ich durch Beelzebul den Dämon austreibe, durch wen (mit wessen Hilfe) triben eure Söhne (Schüler) aus? Darum (deshalb) werden sie selbst eure Richter sein. 040 MAT 012 028 Wenn ich aber durch den Geist Gottes den Dämon austreibe, ist folglich (also) zu euch gekommen (hat euch erreicht) die Königsherrschaft Gottes. 040 MAT 012 029 Oder wie geht jemand in das Haus des Mächtigen (Starken) und raubt sein Habe (Gerät, Gefäß), wenn er nicht erst den Starken gefangen setzt (bindet)? Und dann wird sein Haus ausgeraubt (geplündert). 040 MAT 012 030 Der, der nicht mit mir ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt (vereint, zusammenkommt), der zerstreut. 040 MAT 012 031 Darum sage ich euch, alle Sünde und Verleumdung (Schmähung, Lästerung) wird er den Menschen vergeben (verzeihen) [können], außer aber des Geistes Lästerung wird er nicht vergeben. 040 MAT 012 032 Und wer (auch immer) sagen (sprechen) wird ein Wort gegen den Menschensohn, ihm wird er vergeben [können]; Wer aber gegen den heiligen Geist sagen (sprechen) wird, ihm wird er nicht vergeben [können], weder in diesem Zeitalter, noch im Kommenden (Zukünftigen). 040 MAT 012 033 Entweder ist der Baum gut und seine Früchte auch oder der Baum ist faul (schlecht) und seine Früchte auch; denn aus der (an seiner) Frucht erkennt man den Baum. 040 MAT 012 034 Schlangenbrut (Sprösslinge der Schlange), wie könnt ihr gut (gerecht, gütig) sprechen wo ihr doch böse seid? Denn aus dem Überfluss (Fülle) des Herzen spricht die Zunge (der Mund). 040 MAT 012 035 Der gute Mensch holt aus dem guten Schatz Gutes hervor und der schlechte Mensch holt aus dem schlechten Schatz Schlechtes hervor. 040 MAT 012 036 Ich aber sage euch, dass über jedes unnütze (nutzlose) Wort das sprechen werden die Menschen werden sie Rechenschaft ablegen müssen am (im) Tag des Gerichts; 040 MAT 012 037 Denn aufgrund (gemäß) deiner Worte wirst du gerechtfertigt werden (für gerecht erklärt werden) und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden. 040 MAT 012 038 Dann antworteten (ergriffen das Wort) ihm einige der Schriftgelehrten und Pharisäer, indem sie sprachen: Lehrer (Rabbi), wir wollen (wünschen, begehren) von dir ein Zeichen sehen! 040 MAT 012 039 Da {aber} antwortete er {und sagte} ihnen: Eine schlechte und treulose (ehebrecherische) Generation verlangt (fordert, sucht) ein Zeichen, doch (und) kein Zeichen wird ihr gegeben werden außer dem Zeichen Jonas des Propheten. 040 MAT 012 040 Denn wie Jona im Bauch (Inneren, Leib) des Seeungeheuers (großen Fisches) war drei Tage und drei Nächte, so wird der Sohn des Menschen (Menschensohn) sein im Inneren der Erde drei Tage und drei Nächte. 040 MAT 012 041 Männer (Leute), Bewohner von Ninive („Niniveer“), werden auferstehen im Gericht gemeinsam mit dieser Generation und über sie urteilen (sie verurteilen), denn sie kehrten um zur Verkündigung (Ankündigung, Zeugnis) Jonas. Und siehe: Mehr als Jona [ist] hier. 040 MAT 012 042 Die Königin des Südlandes (eine Königin aus dem Süden) wird auferweckt (auftreten) werden im Gericht gemeinsam mit dieser Generation und wird über sie urteilen (sie verurteilen), denn sie kam aus den Randregionen (den Enden) der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Und siehe: Mehr als Salomo [ist] hier. 040 MAT 012 043 Wenn (wann, dann) aber der unreine Geist den Menschen verlassen hat (von dem Menschen ausgefahren ist) durchzieht (irrt) er durch dürre (wasserlase) Orte (Plätze, Stellen) und sucht nach Ruhe (Erquickung, einem Ruheplatz) und (aber) findet keinen. 040 MAT 012 044 Dann sagt er: In mein Haus werde ich zurückkehren (umkehren), von wo (woher) ich fortgegangen bin; und wenn er kommt wird er es finden leer, gepflegt (gefegt) und geschmückt (in Ordnung). 040 MAT 012 045 Dann geht er und nimmt mit sich selbst sieben andere Geister, schlimmer als er selbst, und sie treten ein und wohnen dort; und der spätere Zustand (das Ende) jenes (dieses) Menschen wird schlechter (schlimmer) sein als der frühere Zustand (Anfang). So wird es auch dieser bösen Generation (Geschlecht) zuteil werden (ergehen). 040 MAT 012 046 Als er noch sprach zur Volksmenge siehe, seine Mutter und seine Brüder standen (befanden) sich draußen und wollten ihn sprechen. 040 MAT 012 047 [Einer sagte aber: Siehe deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sprechen.] 040 MAT 012 048 Er aber antwortet und sprach zu dem, der [dies] sagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 040 MAT 012 049 Und er streckte seine Hand auf seine Jünger (aus) [und] sagte: Siehe (hier sind) meine Mutter und meine Brüder. 040 MAT 012 050 Denn wer auch immer tut den Willen meines Vater (der ist) in den Himmeln, er (dieser) ist mein Bruder und Schwester und Mutter. 040 MAT 013 001 An diesem Tag ging Jesus aus dem Haus und setzte sich [zum Lehren] an das Ufer des Sees; 040 MAT 013 002 und es versammelte sich vor ihm eine große Volksmenge, so daß (derart das) er in ein Boot einstieg und sich setzte, und die ganze Volksmenge stand am Ufer (Strand) 040 MAT 013 003 und er erzählte (sagte) ihnen Vieles (viele Dinge) in Gleichnissen {sagend}: Siehe (hört zu), es ging der Bauer (Sämann) hinaus [aufs Feld] (um) zu säen. 040 MAT 013 004 Und als (während) er säte fielen einige der Samenkörner auf den Weg (die Straße) und es kamen die Vögel und fraßen es auf. 040 MAT 013 005 Andere aber fielen auf den felsigen Boden, (dort) wo sie nicht viel Erde hatten, und sofort gingen sie auf, weil sie keine tiefe Erde hatten; 040 MAT 013 006 als die Sonne aber aufging wurden sie verbrannt (versengt) und weil sie keine Wurzeln hatten, gingen sie ein (verdorrten, vertrockneten sie) 040 MAT 013 007 Andere aber fielen auf das Dorngewächs (unter die Dornen) und die Dornen gingen auf (wuchsen empor) und erwürgten (erstickten) sie. 040 MAT 013 008 Andere aber fielen auf die gute Erde, und brachten Frucht, dass eine einhundert (-fach, Körner), dass andere sechzig (-fach, Körner), dass andere dreißig (-fach, Körner). 040 MAT 013 009 Wer Ohren hat (wer hören kann), der höre. 040 MAT 013 010 Und die Jünger kamen hinzu und sagten ihm: Warum sprichst du zu ihnen in Gleichnissen? 040 MAT 013 011 Dieser aber antwortete ihnen: Weil euch gegeben ist das Geheimnis der Königsherrschaft der Himmeln, jenen (ihnen) ist es aber nicht gegeben. 040 MAT 013 012 Denn wer hat, dem wird gegeben und überfließend zuteil gegeben werden (im Überfluss, der wird überreich gemacht werden); aber wer da nicht hat, dem wird, was er hat, auch noch genommen werden. 040 MAT 013 013 Deshalb (darum) spreche ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören und nicht verstehen, 040 MAT 013 014 und es wird an ihnen offenbar (erfüllt, vollständig werden) das Prophetenwort (die Prophetie, Weissagung) Jesajas, der da sagt: Durch das Hören werdet ihr hören und nicht verstehen (ihr werdet immerfort hören, ihr sollt hören), und sehend werdet ihr sehen und nicht erkennen (erblicken, verstehen). 040 MAT 013 015 Denn das Herz dieses Volkes ist dick (unempfindlich, unempfänglich, stumpf) geworden und mit den Ohren haben sie schwer gehört und ihre Augen haben sie geschlossen, damit nicht (etwa) sie erkennen mit ihren Augen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen (einsehen, begreifen) und sich umkehren (bekehren, umwenden, zurückkehren) und ich sie nicht heile (da dass ich sie heilen könnte). 040 MAT 013 016 Eure Augen aber sind glücklich (seelig) [zu preisen], dass sie sehen und eure Ohren, dass sie hören. 040 MAT 013 017 Wahrlich (Amen) denn ich sage euch, dass viele Propheten und Gerechten verlangen (wünschen, begehren) zu sehen, was ihr gesehen, und nicht gesehen, und zu hören, was ihr gehört, und nicht gehört. 040 MAT 013 018 Ihr hört nun das Gleichnis (seine Bedeutung) des Sämanns! 040 MAT 013 019 Wann immer (jedes mal wenn) jemand hört das Wort der Königsherrschaft (die Botschaft vom Reich Gottes) und nicht versteht es kommt das Böse und raubt (reißt, nimmt weg) das Gesäte in ihrem Herzen, dies ist der, der auf den Weg besät worden ist. 040 MAT 013 020 Der aber, der auf den felsigen Grund besät wurde dies ist der das Wort hörende und aufrichtig mit Freude nimmt er es, 040 MAT 013 021 aber er hat keine Wurzeln in sich sondern ist vorübegehend (unbeständig, dem Augenblick hingegeben) und wenn aber Trübsale oder Verfolgung entstehen durch das Wort, wird er zur Sünde verführt (sich wieder abwenden). 040 MAT 013 022 Der aber, der in die Dornen (-gewächse) besät wurde, dies ist der das Wort hörende und (doch) die Sorge des (gegenwärtigen) Zeitalters (der Gegenwart) und die Verführung (Täuschung, Betrug) des Reichtums ersticken das Wort so dass (und) er keine Frucht bricht. 040 MAT 013 023 Der aber, der auf die gute Erde besät wurde, dies ist der das Wort hörende und versteht, der (welcher) dann auch Frucht bringt und trägt das eine einhundert (-fach), das andere sechzig (-fach), das andere dreißig (-fach) 040 MAT 013 024 Er trug (legte) ihnen ein anderes Gleichnis vor {sagend}: Es gleicht die Königsherrschaft der Himmeln einem Menschen, der gesät hatte guten Samen in (auf) seinen Acker (Feld). 040 MAT 013 025 Zu der Zeit (als, während) es schliefen die Menschen kam sein Feind und säte dazwischen (dazu) Unkraut (Lolch) mitten hinein in (zwischen) das Getreide (den Weizen) und ging weg. 040 MAT 013 026 Als aber sprossen die Getreidehalme (das Gras/Heu) und sie Frucht ansetzten, da kam zum Vorschein (wurde sichtbar) auch das Unkraut. 040 MAT 013 027 Als aber die Diener (Knechte) des Hausherrn kamen, sagten sie zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf (in) deinem Feld gesät? Woher denn nun hat es Unkraut? 040 MAT 013 028 Und (aber) dieser sagte: Ein feindseliger Mensch (irgendein Feind) muss dies getan haben. Aber die Knechte sagten zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? 040 MAT 013 029 Er aber sprach: Nein, damit nicht (etwa) beim Zusammenlesen das Unkraut entwurzelt (ausreißt) das Getreide. 040 MAT 013 030 Lasst zu, dass beides gemeinsam (zusammen) wächst bis zur Ernte, und in der Zeit der Ernte werde ich den Erntearbeitern (Schnittern) sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündeln um es zu verbrennen, das Getreide (Weizen) aber sammelt in meiner Scheune. 040 MAT 013 031 Er legte (trug) ihnen ein anderes Gleichnis vor {sagend}: Es ist die Königsherrschaft der Himmeln gleich einem Senfkorn, das von einem Menschen genommen wurde, der es säte in (auf) seinen Acker. 040 MAT 013 032 Es ist das kleinste unter den Samenkörnern, wenn es aber hoch gewachsen ist, ist es größer als die anderen Kräuter (Gemüse, Gartenpflanzen) und es wird ein Baum derart, dass (so dass) es kommen die Vögel des Himmels und lassen sich nieder (nisten, wohnen) in seinen Zweigen (Ästen). 040 MAT 013 033 Ein anderes Gleichnis erzählte er ihnen: Es gleicht die Königsherrschaft der Himmeln einem Sauerteig, der war genommen worden und eine Frau tat einen halben Zentner Mehl hinein, bis der ganze Teig durchsäuert war. 040 MAT 013 034 Dies alles erzählte Jesus in Gleichnissen der Volksmenge, und ohne Gleichnisse redete er er nicht zu ihnen, 040 MAT 013 035 damit erfüllt würde, was gesagt wurde durch den Propheten, der da spricht: Ich werde in Gleichnissen meinen Mund auftun, ich werde aussprechen (verkünden) Verborgenes (Unbekanntes) seit dem Anfang (Beginn, Grundlegung, Erschaffung) [der Erde]. 040 MAT 013 036 Dann verlies er (schickte er weg) Volksmenge und ging ins Haus (nach Hause). Und es kamen zu ihm (traten herzu, näherten sich) seine Jünger und sagten: Erkläre (deute) uns das Gleichnis vom Unkraut des (auf dem) Ackers. 040 MAT 013 037 Dieser aber antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen, 040 MAT 013 038 der Acker aber ist die Welt, der gute Samen aber, das sind die Söhne des Reiches (der Königsherrschaft); aber das Unkraut, (das) sind die Söhne des Schlechten (Bösen), 040 MAT 013 039 aber der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel (Verleumder), aber die Ernte ist das Ende (die Vollendung) des Zeitalters (das Ende der Zeit), die Erntearbeiter (Schnitter) aber sind die Engel (Boten). 040 MAT 013 040 Geradeso wie (gleichwie) das Unkraut nun zusammengelesen (eingesammelt) wird und mit Feuer verbrannt wird, so wird es sein am Ende der Zeit; 040 MAT 013 041 Es wird aussenden der Sohn des Menschen seine Engel (Boten) und sie werden einsammeln aus seinem Reich (seiner Königsherrschaft) alle, die Verführen (die Ärgernisse, eine Falle machen, die anstößig sind) und die tun das Gesetzwidrige (das Gesetzlose) (die ein gesetzloses Leben führen) 040 MAT 013 042 und sie werden sie werfen in den Ofen des Feuers (den glühenden Ofen); Dort wird sein das (große) Weinen und das (große) Zähneknirschen (-klappern). 040 MAT 013 043 Dann werden die Gerechten (er-) strahlen ((auf- ((auf-) leuchten) wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters (Himmelreich). Wer ihren hat (wer hören kann), der höre. 040 MAT 013 044 Das Himmelreich (die Königsherrschaft der Himmeln) gleicht einem Schatz, der verborgen (vergraben) war in einem Acker, welcher ein Mensch verbarg, als er ihn fand (entdeckte), und in seiner Freude ging er (hin) und verkaufte alles, was er hatte und kaufte jenen Acker. 040 MAT 013 045 Wiederum gleicht das Himmelreich (die Königsherrschaft der Himmeln) einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte (erstrebte); 040 MAT 013 046 als er aber eine kostbare (sehr wertvolle) Perle fand, ging er (hin) und verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie. 040 MAT 013 047 Wiederum gleicht das Himmelreich (die Königsherrschaft der Himmeln) einem (Schlepp-) Netz, das in das Meer (aus-) geworfen wurde und aus jeder Gattung (Art) fängt, 040 MAT 013 048 dieses, als (nachdem) es gefüllt (voll) war an das Ufer gebracht wurde, uns sie setzten sich (nahmen Platz) und sammelten die Guten in Gefäße, aber die Faulen (Schlechten) warfen sie weg. 040 MAT 013 049 So wird es sein am Ende der Zeit: Die Engel werden ausgehen und die Schlechten aus der Mitte der Gerechten nehmen 040 MAT 013 050 und sie werden sie werfen in den Ofen des Feuers (den glühenden Ofen); Dort wird sein das (große) Weinen und das (große) Zähneknirschen (-klappern). 040 MAT 013 051 [Jesus fragte sie:] Habt ihr verstanden dies alles? Sie sagten ihm: Ja! 040 MAT 013 052 Dieser aber sagte ihnen: Deshalb (also) ist jeder Schriftgelehrte, der dem Königreich der Himmeln nachfolgt (sein Jünger geworden ist) gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz (-kammer) hervorbringt Neues und Altes. 040 MAT 013 053 Und es geschah als (nachdem) Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, das er von dort wegging. 040 MAT 013 054 Und als er in seine Heimat (sein Vaterland) ging lehrte er sie in ihren Synagogen, derart, dass sie außer sich gerieten und sagten: Woher hat dieser diese Weisheit und die Wunderkräfte? 040 MAT 013 055 Ist dieser nicht eines Zimmermanns Sohn? Wird nicht seine Mutter Maria genannt (heißt nicht...) und seine Brüder Jakobus, {und} Josef und Simon und Judas? 040 MAT 013 056 Und wohnen nicht seine Schwestern alle unter uns? Woher nun hat dieser dies alles? 040 MAT 013 057 Und sie kamen durch in zu Fall. Aber Jesus sagte ihnen: Der Prophet ist nicht verachtet, außer in der Heimat und in seinem Haus. 040 MAT 013 058 Und er machte dort keine zahlreichen (vielen) Wunder (taten) aufgrund ihres Unglaubens. 040 MAT 014 001 In jener Zeit hörte Herodes der Tetrarch die Kunde (den Ruf, das Gerücht) von Jesus, 040 MAT 014 002 und sagte seinen Dienern: Dieser ist Johannes der Täufer; er stand auf von den Toten und darum (deshalb) sind in (durch) ihm solche Wunderkräfte wirksam. 040 MAT 014 003 Denn Herodes hatte Johannes festnehmen (gefangennehmen) und fesseln (in Fesseln legen) und ins Gefängnis werfen (legen) lassen wegen Herodias, die Frau Philippus', seines Bruders; 040 MAT 014 004 denn es hatte ihm Johannes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt (steht dir nicht frei) sie zu haben [zur Frau]. 040 MAT 014 005 Und er wünschte (wollte) ihn gerne töten [doch] er fürchtete die (Volks-) Menge, da (denn, weil) sie ihn für (als) einen Propheten hielten. 040 MAT 014 006 Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert (begangen) wurde, tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte (vor den Gästen) und gefiel dem Herodes, 040 MAT 014 007 deshalb (daher) sagte er mit einem Eid (Schwur) zu (versprach er ihr) alles zu geben, was (auch immer) sie sich wünschte, 040 MAT 014 008 und sie (diese) wurde von ihrer Mutter bedrängt (angestiftet): Gib mir, sagte (meinte) sie, hier (her) auf einer Platte den (Schüssel, Teller) den Kopf des Johannes des Täufers. 040 MAT 014 009 Und es wurde traurig (betrübt) der König aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste befahl er [ihr den Kopf] zu geben (ihr den Wunsch zu erfüllen), 040 MAT 014 010 und sandte hin (beauftragte) und lies enthaupten Johannes durch die Wache (Wachtposten) 040 MAT 014 011 und es wurde gebracht (getragen) sein Kopf auf einer Platte den (Schüssel, Teller) und es dem Mädchen gegeben und sie brachte [es] ihrer Mutter. 040 MAT 014 012 Und als seine Jünger kamen, holten sie den Leichnam und begruben ihn und gingen [und] verkündeten es Jesus. 040 MAT 014 013 Als aber Jesus [dies, es] hörte, zog er von dort ab (sich von dort zurück, ging weg), in einem Schiff an einen verlassenen (leeren, wüsten) Ort (Platz) für sich allein; und als die (Volks-) Menge es hörten, folgten sie ihm, zu Fuß (Land), aus den umliegenden Städten (Ortschaften). 040 MAT 014 014 Und als er [aus dem Boot] ausstieg (herauskam), sah er eine große Volksmenge (viel Volk), und er erbarmte sich über sie (hatte Mitleid mit ihnen) und er heilte die Kranken (Kraftlosen) von ihnen. 040 MAT 014 015 Als es aber Abend geworden war (spät wurde), kamen seine Jünger zu ihm, und sagten: „Der Ort (Platz) ist öde (leer, wüst) und die Stunde ist schon verstrichen (die Zeit ist schon vorübergegangen, vorbei); Lass (Verabschiede) die (Volks-) Menge gehen, damit sie in die Dörfer gehen können und für sich Nahrungsmittel (zu Essen, Speise) kaufen.“ 040 MAT 014 016 Der [Jesus] aber sagte ihnen: „Sie haben kein Bedürfnis (nicht nötig) zu gehen, gebt ihr ihnen zu essen.“ 040 MAT 014 017 Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“ 040 MAT 014 018 Der (Dieser) aber sagte: „Bringt mir diese (sie) her.“ 040 MAT 014 019 Und als er befahl, dass sich das Volk auf das Gras (Heu) niederlässt (niederlegt, niedersetzt), nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte in den Himmel [und] sagte Lob und Dank (sprach Lobpreis) und brach die Brote (in Stücke), gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Volksmenge. 040 MAT 014 020 Und alle aßen und alle wurden gesättigt (satt), und sie sammelten das übrig gebliebene der Brocken (das was an Stücken übrig war) zwölf Körbe voll (ausgefüllt). 040 MAT 014 021 Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder. 040 MAT 014 022 Und alsbald (sofort, sogleich) nötigten (zwangen, forderten nachdrücklich auf) er die Jünger, dass sie in das Boot einsteigem und an das jenseitige [Ufer] (die andere Seite des Sees) vorausgehem (vorausfahrem) solange (während) er die Menge verabschiedete. 040 MAT 014 023 Und als er die Menge verabschiedet hatte stieg er auf den Berg (einen Berg, in das Gebirge, Bergland) für sich allein um zu beten. Als es aber Abend geworden war, war er noch allein. 040 MAT 014 024 Das Schiff aber war viele Stadien von der Erde (dem Ufer) entfernt, als es von den Wellen hart bedrängt (gequält) wurde, denn der Wind war entgegengesetzt (gegen (über-) stehend). 040 MAT 014 025 Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, er ging (dabei) auf dem See. 040 MAT 014 026 Als aber die Jünger ihn auf dem See gehend sahen, waren sie in Aufregung (Unruhe, Verwirrung) (hatten Sie Angst, gerieten sie in Schrecken), sagend (meinend, denkend), dass es eine Erscheinung (Gespenst) sei, und vor Furcht (Angst) schrien (riefen) sie. 040 MAT 014 027 Da aber sagte [Jesus] ihnen {sagend}: Seid guten Mutes (voller Zuversicht; habt keine Angst), ich bin es, fürchtet euch nicht [länger]. 040 MAT 014 028 Da antwortete ihm aber Petrus: Herr, wenn du es bist, befehle (ordne an) mir zu dir zu gehen auf dem Wasser. 040 MAT 014 029 Er aber sagte: Komm! Und als er ausstieg aus dem Schiff, ging Petrus auf dem Wasser und ging (kam) zu Jesus. 040 MAT 014 030 Als er aber den [starken] Wind sah, fürchtete er sich und fing an zu (ver-) sinken, sagend: Herr, hilf mir (rette mich)! 040 MAT 014 031 Da steckte Jesus aber seine Hand aus und e hielt ihn fest (ergriff ihn) und sagte ihm: Kleingläubiger (von schwachem Vertrauen), warum zweifelst du? 040 MAT 014 032 Und als die in das Boot einstiegen legte (wurde müde, lies nach) sich der Sturm. 040 MAT 014 033 Die aber im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sagten: Wahrlich (wirklich, wahrhaftig, tatsächlich), du bist Gottes Sohn. 040 MAT 014 034 Und als (nachdem) sie herübergefahren waren kamen sie an Land nach Genesaret. 040 MAT 014 035 Und als die Bewohner des Ortes sie erkannten, benachrichtigten (schickten nach) sie jene ganze Umgebung (Nachbarschaft) und man brachte ihm alle, die Krankheiten hatten. 040 MAT 014 036 und baten ihn, dass er sie nur berühren (anfassen) dürften den Saum seines Gewandes; und so viele ihn berührten wurden gerettet (am Leben erhalten, geheilt). 040 MAT 015 001 Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten: 040 MAT 015 002 Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). 040 MAT 015 003 Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)? 040 MAT 015 004 Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht) Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben. 040 MAT 015 005 Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast, 040 MAT 015 006 der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. 040 MAT 015 007 Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht: 040 MAT 015 008 Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. 040 MAT 015 009 Vergeblich (umsonst) verehren sie mich weil sie vortragen als Lehren Gebote der Menschen. 040 MAT 015 010 Und er rufte zu sich (herbei) die Volksmenge und sagte ihnen: Hört zu und versteht (begreift, seht ein): 040 MAT 015 011 Nicht was hineingeht in den Mund macht den Menschen unrein (verunreinigt ihn), sondern was hinausgeht (hinauskommt) aus dem Mund das macht den Menschen unrein. 040 MAT 015 012 Dann (da, darauf) kamen die Jünger und sagten ihm: Weißt du, dass die Pharisäer, als sie dein Wort hörten, sich ärgerten (Anstoß nahmen, sich entrüsteten/empörten)? 040 MAT 015 013 Der aber antwortete ihnen {sagend}: Alle Pflanzen die nicht mein himmlische (im Himmel befindlicher) Vater angepflanzt hat wird er entwurzeln (ausreißen). 040 MAT 015 014 Lasst sie gewähren; Blinde sind Führer [der Blinden], wenn aber Blinde Blinde führen (leiten), werden beide in die Grube fallen. 040 MAT 015 015 Es antwortete aber Petrus ihn {sagend} Erkläre (deute) und dieses Gleichnis. 040 MAT 015 016 Der aber sagte: Auch ihr seid noch unverständig? 040 MAT 015 017 begreift (versteht, bemerkt) ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht (-kommt) in den Bauch hineingeht (hineingelangt, fortgeht) und in die Toilette (Klo) fallengelassen wird? 040 MAT 015 018 Was aber hinausgeht (hinauskommt) aus dem Bauch kommt aus dem Herzen, und jene (diese Dinge) machen den Menschen unrein. 040 MAT 015 019 Denn aus dem Herzen kommen schlechte Gedanken (Überlegungen), Mord (Bluttaten, Mordtaten), Ehebrüche, Diebstähle, falsche Zeugnisse (Zeugenaussagen), Verleumdungen (Schmähungen, Lästerungen). 040 MAT 015 020 Das ist, was den Menschen unrein macht, aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein. 040 MAT 015 021 Und als Jesus von dort ging, entfernte er sich (ging er weg) nach dem Gebiet von Tyros und Sidon. 040 MAT 015 022 Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jenem Gebiet kam und rief laut (schrie, brüllte): Erbarme dich über mich (hab Erbarmen mit mir), Herr, Sohn Davids; Meine Tochter ist schlimm (übel) von Dämonen besessen (geplagt). 040 MAT 015 023 Aber er antwortete nicht ihrem Wort. Und es kamen seine Jünger und baten ihn {sagend}: Verabschiede sie (lass sie gehen, schick sie weg), denn sie schreit hinter uns her. 040 MAT 015 024 Der aber antwortete {sagend}: Ich bin nicht geschickt worden außer zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels. 040 MAT 015 025 Und (doch) diese kam und warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! 040 MAT 015 026 Der aber antwortete {sagend}: Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen. 040 MAT 015 027 Sie aber sagte: Ja (gewiss, freilich), Herr, und doch fressen die Hunde aus (von) den Brocken (Brotkrumen) die fallen von dem Tisch ihres Herrn. 040 MAT 015 028 Da (dann) antwortete Jesus und sprach (sagte) zu ihr: {Oh} Frau, groß ist dein Glaube: dir geschehe nach deinem Willen (wie du willst). Und ihre Tochter war geheilt (gesund) von jener Stunde an. 040 MAT 015 029 Und als Jesus von dort wegging, kam er an den See Gennesaret und stieg (bestieg) auf den (einen) Berg und setzte sich dort (da) zum lehren. 040 MAT 015 030 Und es kam eine große Volksmenge zu ihm, die bei sich hatten Lahme (Gelähmte), verkrüppelte (Verstümmelte), Stumme und viele andere [Kranke] und sie warfen sich vor seine Füße und er heilte sie. 040 MAT 015 031 Damit (so daß) die Menge sich wunderte als sie sahen die Stummen sprechen, die Verkrüppelten gesund (geheilt) und Lahme umhergehen und Blinde sehend; und sie preisen (rühmten, ehrten) den Gott Israels. 040 MAT 015 032 Aber Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit dieser Menge, denn sie sind schon drei Tage bei mir und sie haben nicht zu essen und ich will (möchte) nicht sie wegschicken, damit sie nicht auf dem Weg (unterwegs) schwach würden (ermatteten, zusammenrechen). 040 MAT 015 033 Und es sagten ihm die Jünger: Woher werden wir in der Wüste (Einöde) so viele Brote bekommen, so daß wir die Menge satt machen? 040 MAT 015 034 Und Jesus sagte ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Die aber sagten: Sieben und wenige kleine Fische. 040 MAT 015 035 Und er befahl (aufforderte, anweisen) der Volksmenge, sich niederzulegen (lagern, Platz zu nehmen) auf der Erde. 040 MAT 015 036 Und er nahm die sieben Brote und die Fische und sagte Dank (ein Dankgebet, dankte Gott) und brach [in Stücke] und gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Menge. 040 MAT 015 037 und es aßen alle und wurden satt. Und was übrig war an Stücken sammelten sie sieben volle Körbe. 040 MAT 015 038 Die aber aßen waren viertausend Männer ohne (nicht eingerechnet) Frauen und Kinder. 040 MAT 015 039 Und als er die Menge entlassen hatte stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von Magadan. 040 MAT 016 001 {Und} Die Pharisäer und Sadduzäer kamen, [und] um ihn zu prüfen (auf die Probe zu stellen, herauszufordern), baten sie ihn, ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zu zeigen (vorzuzeigen, vorzuführen, sehen zu lassen). 040 MAT 016 002 Er aber antworte ihnen: „Wenn es Abend geworden ist, sagt ihr:»Heiteres (schönes) Wetter [wird es geben], denn feuerrot ist der Himmel.« 040 MAT 016 003 Und früh [morgens]:»Heute [wird es] schlechtes Wetter [geben], denn feuerrot [und] bedrohlich (finster) ist der Himmel.«Das Aussehen des Himmels versteht ihr (richtig, sorgfältig) zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht (könnt ihr nicht) [zu beurteilen]. 040 MAT 016 004 Ein böses und ehebrecherisches (bundesbrüchiges) Geschlecht (Generation, Pack) sucht (verlangt, fordert) ein Zeichen, aber ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas.“ Und er ließ sie zurück (stehen) und ging. 040 MAT 016 005 {Und} als die Jünger an das jenseitige [Ufer] kamen, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen. 040 MAT 016 006 {Aber} Jesus sagte ihnen: „Seht zu (gebt acht) und hütet euch (achtet auf) vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!“ 040 MAT 016 007 Sie aber diskutierten [gerade] miteinander {sagend}: „Wir haben keine Brote mitgenommen!“ 040 MAT 016 008 Als aber Jesus das merkte, sagte er zu ihnen: „Was diskutiert ihr miteinander, Kleingläubige (von schwachem Vertrauen), dass (weil) ihr kein Brot habt? 040 MAT 016 009 Begreift (versteht, erkennt) ihr noch nicht, und erinnert ihr euch nicht [mehr] an die fünf Brote der Fünftausend und [daran], wie viele Körbe ihr [zurück] bekommen habt? 040 MAT 016 010 Und nicht an die sieben Brote der Viertausend und [daran], wie viele Körbe ihr [zurück] bekommen habt? 040 MAT 016 011 Warum (wie) begreift (versteht, erkennt) ihr nicht, dass ich [gerade] nicht über Brote zu euch sprach? Nehmt euch {aber} in Acht vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.“ 040 MAT 016 012 Da verstanden sie, dass er nicht meinte (sagte), sich vor dem Sauerteig {des Brotes} in Acht zu nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer. 040 MAT 016 013 Als {aber} Jesus in das Gebiet von Cäsaräa Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger {und sprach}: „Wer, sagen die Leute, dass ich - der Menschensohn! - (dass der Menschensohn) sei?“ 040 MAT 016 014 Sie aber sagten: „Die einen [sagen]:»Johannes der Täufer«, andere {aber}»Elija«, andere {aber}»Jeremia oder einer der Propheten«.“ 040 MAT 016 015 Er sagte zu ihnen: „Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?“ 040 MAT 016 016 Es antwortete {aber} Simon Petrus {und sprach}: „Du bist der Gesalbte, der Sohn des lebendigen [Gottes].“ 040 MAT 016 017 Jesus {aber} sagte zu ihm: „[Wie] glücklich (selig, glückselig) bist du, Simon bar Jona, denn nicht Fleisch und Blut haben dir [das] offenbart (enthüllt), sondern mein Vater im Himmel. 040 MAT 016 018 Aber ich sage dir: Du bist Petrus (Fels), und auf dieses Gefels werde ich meine Kirche (er) bauen, und die Pforten des Hades werden nicht die Oberhand haben (erlangen) über sie (es). 040 MAT 016 019 Ich werde dir die Schlüssel des Reiches des Himmels (der Himmel) geben, und was [auch immer] ([alles,] was) du binden wirst auf der Erde, wird gebunden sein im Himmel (in den Himmeln), und was [auch immer] ([alles,] was) du lösen wirst auf der Erde, wird gelöst sein im Himmel (in den Himmeln).“ 040 MAT 016 020 Dann befahl er (ordnete er an, schärfte er ein) den Jüngern, dass sie niemandem sagen sollten, dass er der Gesalbte sei. 040 MAT 016 021 Von da an begann Jesus, den Jüngern zu zeigen (darzutun, klarzumachen, hinzuweisen), dass er nach Jerusalem gehen und vieles von den Ältesten und Führern und Schriftgelehrten erleiden und getötet werden und am dritten Tage auferstehen müsse. 040 MAT 016 022 Und es nahm ihn beiseite (zu sich) Petrus und begann ihn anzufahren (zu tadeln, zurechtzuweisen) {sagend}: „Gott sei dir gnädig (wohlgesonnen, gütig gesinnt), Herr! Dies darf (soll) dir nicht geschehen (zustoßen)!“ 040 MAT 016 023 Der aber wandte sich um und sagte zu Petrus: „Geh hinter mich (geh weg von mir, lass mich in Ruhe), Satan! Eine Versuchung (Verführung, Falle) bist du mir, denn du denkst (meinst) nicht die Sache Gottes, sondern die Sache der Menschen.“ 040 MAT 016 024 Dann sagte Jesus seinen Jüngern: „Wenn jemand hinter mir gehen (mir nachfolgen) möchte, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf (mit) und folge mir nach. 040 MAT 016 025 Denn wer auch immer (jeder, der) sein Leben retten möchte, wird es verlieren. Aber wer auch immer (jeder, der) sein Leben verliert um meinetwillen (wegen mir), wird es erlangen (gewinnen, finden). 040 MAT 016 026 Denn was würde es einem Menschen helfen (nützen, fördern), wenn er die ganze Welt gewönne, ihm aber sein Leben (Seele) abhanden komme (er sein Leben einbüßte, sein Leben Schaden erlitte)? Oder was kann ein Mensch geben als Tauschmittel (Gegenwert) für sein Leben (seine Seele)? 040 MAT 016 027 Denn der Sohn des Menschen wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen, und dann wird er vergelten einem jeden nach seinem Tun. 040 MAT 016 028 Amen, ich sage euch: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken (kennen lernen, erfahren) bis sie gesehen haben den Sohn des Menschen kommend in seine Herrschaft (Reich).“ 040 MAT 017 001 Und nach sechs tagen nahm Jesus Petrus und Johannes und Jakobus, seinen Bruder, und führte sie auf einen hohen Berg für sich allein (einsam, abseits). 040 MAT 017 002 Und er wurde vor ihren Augen verwandelt (umgestaltet) und es leuchtete sein Gesicht (Antlitz, Erscheinung) wie die Sonne, sein Gewand (Kleid) aber wurde weiß wie das Licht (blendend/strahlend hell/weiß). 040 MAT 017 003 Und siehe (plötzlich) erblickten (sahen, bemerkten) sie Moses und Elias, wie sie sich mit ihm besprachen (unterredeten). 040 MAT 017 004 Als aber Petrus das Wort ergriff sagte er zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind; wenn du willst lass und hier bauen drei Zelte (Hütten), für dich eine und für Moses eine und für Elias eine. 040 MAT 017 005 Während (als) er noch redete, siehe (plötzlich), eine hell leuchtende (voller Licht) Wolke überschattete (warf ihren Schatten auf, bedeckte, verhüllte) sie und siehe (plötzlich), eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter (einziger, erwählte) Sohn an ihm habe ich Wohlgefallen (Freude). Hört auf ihn! (Gehorcht ihm, schenkt ihm Gehör) 040 MAT 017 006 Und als sie dies hörten fielen die Jünger nieder (warfen sich zu Boden) auf ihr Antlitz (Gesicht) und fürchteten sich sehr (heftig, gewaltig). 040 MAT 017 007 Und Jesus ging (kam, trat) zu ihnen und berührte sie (fasste sie an) und sagte: Steht auf und fürchtet euch (nicht länger). 040 MAT 017 008 Sie erhoben aber ihre Augen (sie blickten auf) und sahen niemanden außer Jesus allein. 040 MAT 017 009 Und als sie herabstiegen (herabkamen) von dem Berg befahl (gebietet) Jesus ihnen {sagend}: Sagt (erzählt) niemanden das Geschaute (Gesehene, das, was ihr gesehen habt) bis der Sohn des Menschen vom Tode aufersteht (auferweckt wird). 040 MAT 017 010 Und es fragten ihn die Jünger {sagend}: Warum nun (denn) sagen die Schriftgelehrten, dass Elias zuerst kommen muss (es ist nötig, dass...)? 040 MAT 017 011 Der aber (und dieser) antwortete ihnen {sagend}: Elias wird zwar kommen und wird alles wiederherstellen (in die richtige Ordnung/ Zustand versetze); 040 MAT 017 012 ich aber sage euch, dass Elias schon (bereits) gekommen ist und sie haben ihn nicht erkannt sondern machten mit ihm was sie wollten; Dies muss auch der Sohn des Menschen von ihnen erleiden (erleben, erfahren). 040 MAT 017 013 Da (dann) verstanden (sahen sie ein, begriffen sie) die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach. 040 MAT 017 014 Und als sie zu der (Volks-) Menge kamen (gingen), kam zu ihnen ein Mensch und warf sich auf die Knote vor ihnen (kniete nieder vor ihnen) 040 MAT 017 015 und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn (erbarme dich über meinen Sohn), denn er ist mondsüchtig und leidet schlimm (übel, furchtbar); Denn häufig fällt er in das Feuer und oft in das Wasser. 040 MAT 017 016 Und ich brachte ihn her zu (hin, dar) deinen Jüngern und sie konnten ihn nicht heilen. 040 MAT 017 017 Es antwortete ihm aber Jesus {sagend}: Oh du ungläubige (verdrehte) und verdrehte (verdorbene, verkehrtes) Generation (Geschlecht), bis wann werde ich mit (bei) euch sein? Wie lange soll ich euch (noch) ertragen? Bringt mir ihn her. 040 MAT 017 018 Und Jesus tadelte ihn (wies ihn zurecht, machte ihm Vorwürfe) und es ging aus ihm der Dämon (er fuhr aus) und es war geheilt das Kind von dieser Stunde an. 040 MAT 017 019 Da (darauf) kamen die Jünger zu Jesus und als sie mit ihm alleine waren sagten sie: Warum konnte wir ihn nicht austreiben? 040 MAT 017 020 Dieser aber sagte ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Amen (wahrlich) denn ich sage euch, wenn ihr hättet Glauben wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berg sagen: Geh weg von hier nach da, und er wird weggehen. Und ihr werdet nicht unvermögend (unfähig) sein (nichts wird euch unmöglich sein). 040 MAT 017 021 [Diese Gattung aber (kommt) fährt nicht aus; außer (nur) durch Gebet und Fasten.] 040 MAT 017 022 Als sie aber in Galiläa zusammengekommen waren, sagte ihnen Jesus: Es wir der Sohn des Menschen in die Hände (Gewalt) der Menschen gegeben (überantwortet), 040 MAT 017 023 und sie werden ihn töten und nach drei Tagen wird er aufweckt werden. Und sie wurden (waren) sehr traurig. 040 MAT 017 024 Als sie aber nach Kapernaum kamen, kamen die, die die Tempelsteuer einziehen (kassieren) zu Petrus und sagten: Euer Lehrer bezahlt die Tempelsteuer nicht? 040 MAT 017 025 Er sagte: Ja (doch). Und als er in das Haus hineinging kam ihm Jesus zuvor und sagte: Was scheint dir [richtig], Simon? Die Könige der Erde erheben von wem Zoll (Steuern) oder Steuern, von ihren Söhnen oder von den fremden Menschen? 040 MAT 017 026 Er sagte (ihm) aber: Von den fremden Menschen, es sagte ihm aber Jesus: Folglich sind frei (befreit) die Söhne. 040 MAT 017 027 Damit wir aber keinen Anstoß erregen (ärgern, empören) bei hnen, gehe hin zum (an den) See, werfe aus den Angelhaken und den ersten herauskommenden (heraufgezogenen) Fischen nehme und wenn du öffnest sein Maul wirst du ein Vierdrachmenstück (darin) finden; Dies nimm und gib ihnen für mich und für dich. 040 MAT 018 001 In jener Stunde (Zeit) kamen die Jünger zu Jesus und sagten: Wer ist denn der größte in der Königsherrschaft der Himmeln? 040 MAT 018 002 Und nachdem er ein Kind herbeigerufen hatte stellte er es in ihre Mitte (auf) 040 MAT 018 003 und sagte: Amen (wahrlich) ich sage euch wenn ihr euch nicht umwendet (abwendet, bekehrt) und werdet wie die Kinder werdet ihr nicht hineingehen in die Königsherrschaft der Himmeln. 040 MAT 018 004 Jeder, der sich also niedrig macht (demütigt, erniedrigt) wie dieses Kind, der wird der Größte in der Königsherrschaft der Himmeln. 040 MAT 018 005 Und wer (jeder, der) aufnimmt ein solches Kind um meines namens willen, nimmt mich auf. 040 MAT 018 006 Wer (auch immer) aber Anstoß gibt (zur Sünde verführt) das Kleine das glaubt an mich, für den ist es von Vorteil (besser), dass ihn ein Eselsmühlstein (großer Mühlstein, Mühlstein) um seinen Nacken (Hals) (an-) gehängt wird und er versenkt (ertränkt) würde in das tiefe Meer. 040 MAT 018 007 Wehe der Welt wegen der Falle (Verführung): Denn es ist eine Notwendigkeit (es ist nötig), dass die Verführung kommt, doch (aber, jedoch) wehe den Menschen durch die die Verführung kommt. 040 MAT 018 008 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zur Sünde verführen will, haue ihn ab und werfe ihn weg von dir: Es ist besser für dich verkrüppelt (verstümmelt) oder lahm (gelähmt) einzugehen in das Leben als (oder) zwei Hände oder zwei Füße habend in das ewige Feuer geworfen zu werden. 040 MAT 018 009 Und wenn dein Auge dich zur Sünde verführt, nehme (reiße) es aus und werfe es von dir; Es ist besser für dich einäugig in das Leben einzugehen als zwei Augen habend in das ewige Feuer geworfen zu werden. 040 MAT 018 010 Schaut (seht) zu, dass ihr nicht auf eines dieser kleinen herabseht (es gering achtet, verächtlich behandelt). Denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln immer (beständig, jederzeit) sehen das Angesicht meines Vaters in den Himmeln. 040 MAT 018 012 Was scheint euch (richtig)? Wenn einem Menschen hundert Schafe gehören und es geht in die irre (verirrt sich) eines aus ihnen, wird er nicht zurücklassen die Neunundneunzig auf den Bergen (den Bergland) und geht und sucht das verirrte? 040 MAT 018 013 Und wenn es sich ereignet, dass er es findet, Amen (wirklich, wahrlich) ich sage euch, dass er sich freut über dieses mehr als über die Neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 040 MAT 018 014 Ebenso ist es auch der Wille eures Vaters, der in den Himmeln [ist], dass nicht einer dieser kleinen verloren geht. 040 MAT 018 015 Wenn aber sündigt [gegen dich] dein bruder, geh (und) bring es ans Licht (an den Tag, tue es dar, tadele ihn, stelle ihn zur Rede) nur zwischen dir und ihm (unter vier Augen). Wenn er dich hört (dir Gehör schenkt, dich anhört) so hast du deinen Bruder gewonnen. 040 MAT 018 016 Wenn er aber nicht hören wird, nimm zwei oder drei mit dir, dass aufgrund der Aussage zweier Zeugen oder dreier die ganze Beschuldigung (Anschuldigung, Sache) feststehe (Bestand habe). 040 MAT 018 017 Wenn er nicht hört auf sie, sprich zur Kirche (Gemeinde); Wenn er aber auf die Gemeinde nicht hört, dann soll er in deinen Augen wie (geradeso wie, gleichwie) ein Heide oder Zolleintreiber (Zöllner) sein. 040 MAT 018 018 Amen (wahrlich, wirklich) ich sage euch: Wie vieles auch immer (alles, was) ihr bindet auf der Erde wird gebunden sein im Himmel und alles was ihr löst auf der Erde wird gelöst sein im Himmel. 040 MAT 018 019 Wiederum [amen] ich sage euch, dass wenn zwei aus euch einer Meinung sind (eins werden, übereinkommen, übereinstimmen) auf der Erde über jede (beliebige, irgendwelche) Sache (Angelegenheit) um die sie bitten, wird es ihnen Zuteil werden (gegeben werden) durch meinen Vater in den Himmeln. 040 MAT 018 020 Denn wo sind zwei oder drei versammelt in meinem Namen, dort (da) bin ich in ihrer Mitte (mitten unter ihnen). 040 MAT 018 021 Da (dann) ging Petrus hinzu und sagte ihm: Herr, wie oft wird sündigen gegen mich mein Bruder und ich werde ihm vergeben? Bis zu siebenmal? 040 MAT 018 022 Es sagte ihm Jesus: Ich sage dir: ncht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal 040 MAT 018 023 Darum gleicht (es verhält sich mit... wie...) die Königsherrschaft der Himmel einem König, der abrechnen wollte mit seinen Dienern 040 MAT 018 024 als er aber begann (anfing) abzurechnen wurde ihm gebracht (vorgeführt) ein Schuldner zehntausender Talente. 040 MAT 018 025 Aber er hatte nicht die Möglichkeit zu zahlen [und] der Herr befahl ihm, dass er verkauft würde und die Frau Frau und die Kinder und alles, was er hatte, und so die Schuld zu begleichen. 040 MAT 018 026 Der Knecht nun fiel nieder und fiel nieder vor ihm {sagend}: Habe Geduld mit mir und alles werde ich dir wiedergeben (bezahlen). 040 MAT 018 027 Da hatter aber der Herr jenes Dieners Mitleid und gab ihn los (löste ihn) und erließ seine Darlehensschuld. 040 MAT 018 028 Als aber jener Diener herausging traf er einen seiner Mitdiener, der ihm schuldig war einhundert Denare und er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: Zahle mir alles, was du schuldest. 040 MAT 018 029 Der Mitknecht nun fiel nieder und fiel nieder vor ihm {sagend}: Habe Geduld mit mir und alles werde ich dir wiedergeben (bezahlen). 040 MAT 018 030 Dieser (er) aber wollte nicht sondern ging und lies ihn in ein Gefägnis werfen bis er bezahlen würde die Schuld. 040 MAT 018 031 Als nun seine Mitdiener sahen, was vorgefallen (geschehen) war. wurden sie traurig und gingen und erklärten (schilderte genau, meldeten) dem Herrn alles, was geschehen war. 040 MAT 018 032 Da (dann) lies ihn sein Herr vorführen (kommen) und er sagte ihm: Du böser Diener, diese ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil (da ja, denn) du mich gebeten hast; 040 MAT 018 033 hättest du nicht auch mit deinem Mitdiener Erbarmen haben müssen, wie auch ich mit dir Erbarmen hatte? 040 MAT 018 034 Und sein Herr war voller Zorn und übergab ihn dem Folterknecht bis er bezahlen würde die ganze Schuld. 040 MAT 018 035 So wird auch mein himmlischer Vater handeln (behandelt, verfahren) mit euch wenn ihr nicht vergebt, ein jeder seinem Bruder von eurem Herzen (aufrichtig). 040 MAT 021 028 Was meint ihr nun? Ein Mensch hatte zwei Kinder (Söhne). Und er trat an den ersten heran und sagte: Kind, geh [und] arbeite heute im Weinberg! 040 MAT 021 029 Er aber antwortete {und sprach}: Ich will nicht. Später aber bereute er es und ging hin. 040 MAT 021 030 Er trat aber an den zweiten heran und sagte dasselbe (fragte, bat ebenso). Der aber antwortete {und sprach}: Zur Stelle, Herr!, und ging nicht hin. 040 MAT 021 031 Wer von den beiden tat (erfüllte) den Willen des Vaters? Sie sagen: Der erste! Sagt Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Prostituierten (Huren) gehen euch voran in das Reich Gottes. 040 MAT 021 032 Denn Johannes kam zu euch auf dem Weg der Gerechtigkeit, und (aber) ihr habt ihm nicht geglaubt, die Zöllner und die Prostituierten (Huren) aber glaubten ihm. Ihr aber, obwohl ihr [es] saht, habt es nicht bereut, dass ihr danach (später) ihm geglaubt hättet. 040 MAT 022 014 Denn (nämlich) Viele sind berufen, aber Wenige [sind] auserwählt. 040 MAT 023 001 Da redete Jesus zum Volk (zur Menschenmenge) und seinen Jüngern, 040 MAT 023 002 [indem] er sagte: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich setzen lassen (haben sich gesetzt, sitzen) auf Moses' Stuhl (Sitz, Lehrstuhl). 040 MAT 023 003 Alles {nun}, was {wenn} sie euch sagen, tut und beachtet (bewahrt, befolgt), aber gemäß ihren Werken (Taten) handelt (tut) nicht: Denn (Nämlich) sie sagen und tun nicht. 040 MAT 023 004 Sie binden an (fesseln) aber schwere Last (Bürde) und legen sie auf die Schultern der Menschen, aber sie selbst wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 040 MAT 023 005 Alle ihre (Ihre ganzen) Werke (Taten) tun sie, damit sie von den Menschen gesehen werden, sie verbreitern (machen breit) ihre Gebetsriemen (Gesetzesstreifen) und sie vergrößern (verlängern, machen mächtig) ihre Quasten (Troddeln). 040 MAT 023 006 Sie lieben {aber} den ersten Platz (ersten Sitz, Ehrenplatz) beim Essen (Mahl, Hauptmahlzeit) und den ersten Platz (ersten Sitz, Ehrenplatz, besten Platz) in den Synagogen 040 MAT 023 007 und die Begrüßungen (Grüße) auf den Märkten und von den Menschen Rabbi (Meister, Lehrer) genannt (gerufen, geheißen) zu werden. 040 MAT 023 008 Ihr aber, lasst (sollt) euch nicht Rabbi (Meister, Lehrer) nennen lassen: Denn (Nämlich) [nur] einer ist euer Lehrer, aber ihr alle seid Brüder. 040 MAT 023 009 Und ihr sollt {nicht} [niemanden] Vater nennen (rufen) unter euch auf der Erde, denn (nämlich) [nur] einer ist euer Vater, der himmlische. 040 MAT 023 010 Auch nicht Erzieher (Lehrer, Führer) sollt ihr euch nennen lassen, denn [nur] einer ist euer Erzieher (Lehrer, Führer), der Christus. 040 MAT 023 011 {Aber} Der größte von euch soll euer Diener (Diakon) sein. 040 MAT 023 012 Wer sich selbst {aber} erhöht (erhebt), der wird demütig (bescheiden, herabgesetzt, niedrig, erniedrigt) werden und wer sich selbst erniedrigt (herabsetzt), wird erhöht werden. 040 MAT 023 013 {Aber} Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, die ihr zuschließt das Königreich (die Herrschaft) der Himmel vor den Menschen: Ihr {nämlich} geht nicht hinein, auch nicht lasst ihr hineingehen, die hinein wollen. 040 MAT 023 014 {{Aber} Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, die ihr die Häuser der Witwen zu Grunde richtet (vergeudet, verzehrt) und zum Schein lange (große, gewaltige) Gebete verichtet: Durch dies (Dadurch, Deshalb) werdet ihr ein härteres Urteil (richterliche Entscheidung) bekommen (ernten, empfangen)} 040 MAT 023 015 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, die ihr das Meer (die See) und das feste Land (Trockene) durchzieht, [damit] ihr einen Proselyten (Konvertiten) macht. Und wenn er [einer] geworden ist, macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt [so schlimm] wie ihr [es seid]. 040 MAT 023 016 Weh euch, ihr blinden Führer (Lehrer) die [ihr] sagt: Wenn einer schwört beim Tempel, ist es nichts (gilt es nicht). Wenn aber einer beim Gold des Tempels schwört, ist er gebunden (schuldig). 040 MAT 024 042 Wacht also, denn Ihr wißt nicht, zu welcher Stunde Euer Herr kommt. 040 MAT 024 043 Jenes aber wißt (versteht), daß, wenn der Hausherr wüßte, zu welcher Wache (Nachtwache) der Dieb kommt, [dann] würde er wachen und es nicht zulassen, daß [in] sein Haus eingebrochen wird. 040 MAT 024 044 Deshalb seid (werdet) auch Ihr bereit, denn der Menschensohn (der Sohn des Menschen) kommt zu einer Stunde, in der Ihr es nicht glaubt (meint, erwartet). 040 MAT 024 045 Wer ist also der treue und verständige Knecht, den der Herr über sein Gesinde einsetzte, damit er ihnen zur rechten Zeit die Nahrung gebe? 040 MAT 024 046 Selig (Glücklich) jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, antrifft (findet), während er so handelt. 040 MAT 024 047 Amen (Wahrlich), ich sage Euch, daß er ihn über alle seine Besitztümer einsetzen wird. 040 MAT 024 048 Wenn aber jener schlechte Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verzögert (verspätet) sich (läßt auf sich warten), 040 MAT 024 049 und beginnt seine Mitknecht zu schlagen, und mit den Betrunkenen (Trinkern; denen, die sich betrinken) ißt und trinkt, 040 MAT 024 050 [dann] wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, zu der er es nicht weiß (die er nicht kennt), 040 MAT 024 051 und er wird ihn zweiteilen (zerschlagen, auspeitschen) und ihm seinen Teil (Platz) mit (bei) den Heuchlern zuweisen. Dort wird {das} Weinen und Zähneknirschen sein. 040 MAT 025 001 Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, welche, nachdem sie die Fackeln von ihnen ergriffen, hinausgingen zu der Begegnung des Bräutigams. 040 MAT 025 002 Fünf aber aus diesen waren dumm und fünf vernünftig. 040 MAT 025 003 Denn die Dummen nahmen die Fackeln von ihnen, nicht nahmen sie mit sich Öl. 040 MAT 025 004 Die Vernünftigen nahmen aber Öl in den Gefäßen mit ihren Lampen. 040 MAT 025 005 Aber wegen der Verzögerung des Bräutigams schliefen alle und ruhten. 040 MAT 025 006 In der Mitte der Nacht entstand Geschrei: „Sieh, der Bräutigam! Geht ihr in seinem Entgegengehen!“ 040 MAT 025 007 Dann standen alle Jungfrauen auf und ordneten die Fackeln von ihnen an. 040 MAT 025 008 Die Dummen aber sagten den Vernünftigen: „Gebt uns aus eurem Öl, weil die Lampen von uns erlöschen.“ 040 MAT 025 009 Die Vernünftigen antworteten aber, wobei sie sagten: „Niemals wird es dann für uns und euch reichen. Geht eher zu den Verkäufern und kauft es selbst!“ 040 MAT 025 010 Nachdem sie aber gegangen sind zu kaufen, kam der Bräutigam und die, die bereit waren, gingen mit diesem hinein auf die Hochzeit und die Tür wurde geschlossen. 040 MAT 025 011 Später aber kamen sie, und die übrigen Jungfrauen sagten: „Herr, Herr, öffne uns!“ 040 MAT 025 012 Der aber, der antwortete sagte: „Amen sage ich euch, ich weiß nichts von euch. 040 MAT 025 013 Seid wachsam jetzt, weil ihr nicht wisst, den Tag noch die Stunde.“ 040 MAT 025 014 Denn es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste; Er rief seine eigenen Knechte und übergab ihnen seine Habe. 040 MAT 025 015 Und dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, einem anderen eines, jedem nach seinen eigenen Fähigkeiten, und reiste bald darauf ab. 040 MAT 025 016 Der aber fünf Talente bekam, ging hin und gewann weitere fünf, indem er mit denselben Geschäfte machte. 040 MAT 025 017 Auf die selbe Weise (handelte) der, welcher zwei Talente (bekommen hatte), er gewann weitere zwei. 040 MAT 025 018 Aber der, der das Eine bekommen hatte, (ging hin) vergrub (es) in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. 040 MAT 025 019 Aber nach einer langen Zeit kommt der Herr jener Knechte und rechnete (die Angelegenheit) mit ihnen ab. 040 MAT 025 020 Und es trat herbei, der die fünf Talente bekommen hatte, brachte weitere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe weitere fünf Talente habe ich gewonnen. 040 MAT 025 021 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen. Gehe hinein in die Freude deines Herrn! 040 MAT 025 022 Aber es trat auch herzu der, der die zwei Talente (bekam) und er sprach: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben, siehe weitere zwei Talente habe ich gewonnen. 040 MAT 025 023 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen. Geh hinein in die Freude deines Herrn! 040 MAT 025 024 Aber es trat auch herzu der, der das eine Talent bekommen hatte und sprach: Herr, ich kenne dich: Du bist ein harter Mensch, denn du ernstes, wo du nicht gesät hast und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast. 040 MAT 025 025 und weil ich mich fürchtete, darum ging ich hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe da hast du das deine (wieder). 040 MAT 025 026 Aber sein Herr antwortete ihm: Du schlechter und fauler Knecht! Du wusstest, dass ich ernte wo ich nicht gesät habe und sammle wo ich nicht ausgestreut habe? 040 MAT 025 027 Also hättest du mein Geld den Wechslern geben sollen und wenn ich wieder gekommen wäre hätte ich das meine mit Zinsen erhalten. 040 MAT 025 028 Also, nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat, 040 MAT 025 029 denn jedem, der da viel hat, wird gegeben werden, und er wird im Überfluss haben. Aber von dem, der nicht hat, dem wird auch das, was er hat, weggenommen werden. 040 MAT 025 030 Und dem unnützen Knecht werft in die äußerste Finsternis. Dort wird das Weinen und das Zähneklappern sein. 040 MAT 025 038 Wann aber haben wir dich fremd gesehen und dich aufgenommen, oder nackt und haben dir etwas übergezogen? 040 MAT 025 039 Wann aber haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und sind zu dir gegangen? 040 MAT 025 040 Und der König wird ihnen folgendermaßen antworten: „Amen, ich sage euch: wie viel ihr getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, [so viel] habt ihr mir getan.“ 040 MAT 025 041 Dann wird er auch zu denen [auf] seiner Linken sagen: „Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in des ewige Feuer, das [von] dem Teufel und seinen Boten [vor] bereitet ist. 040 MAT 025 042 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mich nicht getränkt, 040 MAT 025 043 ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen, [ich war] nackt und ihr habt mir nichts übergezogen, [ich war] krank und im Gefängnis und ihr habt nicht nach mir geschaut.“ 040 MAT 025 044 Dann werden sie antworten und sagen: „Herr, wann haben wir dich als Hungernden gesehen oder als Durstigen oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?“ 040 MAT 025 045 Dann wird er ihnen folgendermaßen antworten: „Amen, ich sage euch: wie viel ihr nicht getan habt einem dieser Geringsten, [so viel] habt ihr auch nicht mir getan.“ 040 MAT 025 046 Und sie werden weggehen, diese in die ewige Strafe, die gerechten aber ins ewige Leben. 040 MAT 028 001 Spät am Sabbat {aber}, in der Dämmerung des ersten [Tages] der Woche, gingen Maria aus Magdala (die Magdalenerin) und die andere Maria, um das Grab zu sehen. 040 MAT 028 002 Und siehe – ein großes Erbeben ereignete sich: Ein Engel (Bote) des Herrn nämlich, der (nachdem er) aus dem Himmel hinabstieg und hinzutrat, rollte den Stein weg und setze sich auf ihn (saß auf ihm). 040 MAT 028 003 Sein Aussehen war {aber} wie ein Blitz (Lichtstrahl) und seine Kleidung weiß wie Schnee. 040 MAT 028 004 Vor {ihrer} Furcht {aber} zitterten die Wächter und sie wurden wie Tote. 040 MAT 028 005 Da (aber) ergriff der Engel das Wort (antwortete der Engel) und sagte zu den Frauen: „Fürchtet 'ihr' euch nicht! Ich weiß nämlich, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 040 MAT 028 006 Er ist nicht hier, denn er wurde auferweckt, wie er gesagt hat. Kommt, seht den Ort, wo er lag! 040 MAT 028 007 Und schnell, geht los und sagt seinen Jüngern (Jüngern und Jüngerinnen):»Er wurde auferweckt von den Toten und siehe – er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.«“ 040 MAT 028 008 Da (und) gingen sie schnell fort vom Grab mit Furcht und großer Freude und eilten, um es seinen Jüngern (Jüngerinnen) zu berichten (verkünden). 040 MAT 028 009 Und siehe, Jesus ging ihnen entgegen (begegnete ihnen) und sagte: „Freut euch! (Seid gegrüßt!)“ Und als sie herangekommen waren, [warfen sie sich zu Boden,] fassten seine Füße und beteten ihn an (küssten ihm die Füße). 040 MAT 028 010 Dann sagte Jesus zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Geht fort, berichtet (verkündet) [es] meinen Geschwistern (Brüdern), so dass sie nach Galiläa aufbrechen! Und dort werden sie mich sehen.“ 040 MAT 028 011 Während sie {aber} gingen, siehe, da kamen einige der Wächter in die Stadt und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war. 040 MAT 028 012 Und nachdem sie sich versammelt hatten mit den Ältesten und auch einen Beschluss gefasst hatten, gaben sie jenen Wächtern Silbermünzen 040 MAT 028 013 und sprachen [zu ihnen]: „Sagt:»Seine Jünger sind nachts gekommen und haben ihn genommen, während wir schliefen.« 040 MAT 028 014 Und selbst wenn dies bei dem (durch den) Statthalter zu Ohren kommen (gehört werden) sollte, dann werden wir ihn überreden (überzeugen, beschwichtigen) und sicher stellen, dass ihr ohne Sorge sein könnt.“ 040 MAT 028 015 Und (aber) sie nahmen die Silbermünzen und taten so, wie sie gelehrt worden waren. Und dieses Wort verbreitete sich unter [vielen] Juden 040 MAT 028 016 Die elf Jünger {aber} gingen nach Galiläa zu dem Berg, zu dem Jesus sie bestellt hatte; 040 MAT 028 017 {und} als (weil, sobald) sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm verehrend (huldigend, anbetend) nieder; doch zweifelten sie (einige von ihnen). 040 MAT 028 018 {Und} Jesus ging zu ihnen und sagte zu ihnen {folgendes}: „Es ist mir [von Gott] alle Macht gegeben worden im Himmel und auf [der] Erde. 040 MAT 028 019 Geht also: Macht zu Jüngern (unterrichtet) alle Völker, tauft sie im Namen (im Auftrag) des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 040 MAT 028 020 und lehrt sie, alles zu beachten, was ich euch geboten habe. Und sieh: Ich bin bei euch (mit euch) an allen Tagen bis zum Ende der Zeit (des Zeitalters, der Ewigkeit).“ # # BOOK 041 MAR Mark Markus 041 MAR 001 001 [Der] Anfang der frohen Botschaft von Jesus Christus, [dem] Sohn Gottes, 041 MAR 001 002 wie es im [Buch] des Propheten Jesaja heißt (geschrieben steht): „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der dir den Weg bereiten (alles für dich vorbereiten) wird.“ 041 MAR 001 003 „Stimme eines Rufenden in der Wüste (Wildnis):»Bereitet den Weg des Herrn vor, macht seine Pfade gerade«“, 041 MAR 001 004 trat Johannes der Täufer in der Wüste (Wildnis) auf (trat Johannes auf, der in der Wüste taufte) und predigte (verkündete) eine Taufe der Umkehr (Buße; Umkehr-Taufe) zur Vergebung der Sünden. 041 MAR 001 005 Und das gesamte judäische Gebiet (Gegend, Land) und alle Jerusalemer begaben sich (gingen) hinaus zu ihm und ließen sich von ihm im Fluss Jordan taufen, wobei (und) sie ihre Sünden bekannten. 041 MAR 001 006 Und Johannes pflegte [ein Gewand aus] Kamelhaar und einen Ledergürtel um seine Hüften (Taille) zu tragen und Heuschrecken und wilden Honig zu essen. 041 MAR 001 007 Und er predigte (verkündete) {sagend}: „Es kommt nach mir [einer], der mächtiger (stärker) [ist] als ich. Ich bin es nicht wert (gut genug, würdig), mich zu bücken und (gebückt) ihm die Riemen seiner Sandalen aufzubinden! 041 MAR 001 008 'Ich' habe euch mit Wasser getauft, 'er' aber wird euch mit [dem] (im) Heiligem Geist taufen.“ 041 MAR 001 009 Und {es geschah} in jenen Tagen kam Jesus aus (von) Nazaret [in] Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. 041 MAR 001 010 Und in dem Moment (gleich), als er aus dem Wasser stieg, sah er, wie (dass) der Himmel geteilt (geöffnet) wurde und der Geist wie eine Taube in ihn (zu ihm; auf ihn) herabkam. 041 MAR 001 011 Und eine Stimme kam (geschah) aus dem Himmel: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Freude (Gefallen gefunden)!“ 041 MAR 001 012 Und gleich danach brachte (führte; trieb) der Geist ihn in die Wüste (Wildnis). 041 MAR 001 013 Und er war (lebte, verbrachte) vierzig Tage in der Wüste (Wildnis) und (während, wobei) wurde vom Satan auf die Probe gestellt (versucht), und er war (lebte) unter (mit) den Tieren, und die Engel dienten (versorgten, warteten auf) ihm. 041 MAR 001 014 {Aber} Nachdem Johannes verhaftet worden war, begab sich (kam) Jesus nach Galiläa und predigte (verkündete) das Evangelium Gottes 041 MAR 001 015 und sagte {dass}: „Die Zeit ist eingetreten (gekommen, erfüllt) und Gottes Königsherrschaft (Königreich) ist nahegekommen. Kehrt um (tut Buße) und glaubt an das Evangelium!“ 041 MAR 001 016 Und während (als) er am Meer von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, die gerade Wurfnetze (ein Wurfnetz) ins Meer warfen. Sie waren nämlich Fischer. 041 MAR 001 017 Und Jesus sagte zu ihnen: „Kommt, [folgt] mir nach, dann werde ich euch [zu] Menschenfischern {werden} machen!“ 041 MAR 001 018 Und sofort ließen sie [ihre] Netze [liegen] und folgten ihm. 041 MAR 001 019 Und nachdem (als) er ein wenig weitergegangen war, sah er Jakobus, den [Sohn] von Zebedäus, und seinen Bruder Johannes. Auch sie [saßen] im Boot [und] brachten [ihre] Netze in Ordnung (setzten instand, besserten aus, flickten), 041 MAR 001 020 und er rief sie umgehend (sofort). Und sie ließen ihren Vater mit den bezahlten Arbeitern im Boot zurück und gingen ihm nach. 041 MAR 001 021 Und (daraufhin) sie begaben sich nach Kafarnaum {hinein}. {Und} Dann, [am] Sabbat, begann er in der Synagoge (begab er sich in die Synagoge und begann) zu lehren. 041 MAR 001 022 Und sie waren tief beeindruckt von seiner Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. 041 MAR 001 023 Und dann (plötzlich) war in der dortigen Synagoge ein Mann mit einem unreinen Geist, und er schrie: 041 MAR 001 024 {sagend} „Was willst du von uns, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, [um] uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!“ 041 MAR 001 025 Und Jesus wies ihn an (unterwarf ihn seiner Kontrolle) {sagend}: „Sei still (Schweig, Verstumme) und komm (verlass, fahre) aus ihm heraus!“ 041 MAR 001 026 Und nachdem (während) der unreine Geist ihn geschüttelt und [mit] lauter Stimme geschrien hatte, kam (verließ, fuhr) er aus ihm heraus. 041 MAR 001 027 Und alle waren so entgeistert (erstaunt, erschrocken), dass sie einander fragten {wobei sie sagten}: „Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht – sogar (selbst, und) den unreinen Geistern befiehlt er, und sie gehorchen ihm!“ 041 MAR 001 028 Und bald (rasch) verbreitete sich die Kunde von ihm (sein Ruf) überall in der ganzen Umgebung, [in ganz] Galiläa (im ganzen Umland von Galiläa). 041 MAR 001 029 Und dann verließen sie {aus} die Synagoge und gingen (begaben sich, kamen) zum (in das) Haus von Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes. 041 MAR 001 030 Simons Schwiegermutter {aber} lag mit Fieber [im Bett], und sie erzählten (berichteten) ihm gleich von ihr. 041 MAR 001 031 Da (Und) ging er zu [ihr] und half ihr beim Aufstehen (richtete sie auf), indem er ihre Hand nahm (ergriff). Da (und) verließ das Fieber sie, und sie begann, sie zu bewirten (bedienen, dienen; bewirtete sie). 041 MAR 001 032 Als es Abend geworden (wurde) und die Sonne untergegangen war (unterging), brachte man alle Kranken (denen es schlecht ging) und [alle] Besessenen zu ihm, 041 MAR 001 033 und die ganze Stadt war vor der Tür versammelt. 041 MAR 001 034 Und er heilte viele Kranke (denen es schlecht ging) von verschiedenen Krankheiten und trieb viele Dämonen aus, aber (und) die Dämonen ließ er nicht sprechen, weil sie ihn kannten. 041 MAR 001 035 Und früh morgens, [als es noch] ganz dunkel [war], stand er auf, ging hinaus (verließ [das Haus (die Stadt)]) und ging fort an einen abgeschiedenen Ort, wo er [eine Zeit lang] betete (und betete dort). 041 MAR 001 036 Und Simon und [jene], die bei ihm waren, spürten (eilten) ihm nach 041 MAR 001 037 und fanden ihn. {und} Sie teilten ihm mit (sagten) {dass}: „Alle fragen (suchen, forschen) nach dir!“ 041 MAR 001 038 {und} Er entgegnete (sagte) ihnen: „Gehen wir stattdessen (lasst uns gehen) anderswohin, in die benachbarten Ortschaften (Dörfer), damit ich auch dort predigen (verkündigen) [kann]. Zu diesem Zweck (Dazu) bin ich nämlich aus [der Stadt] gekommen (bin gekommen, ausgezogen).“ 041 MAR 001 039 Und er zog (kam; war) durch ganz Galiläa, predigte (verkündigte) in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus. 041 MAR 001 040 Und ein Aussätziger (Leprakranker) kam zu ihm, der ihn anflehte und auf die Knie fiel, wobei er ihm zurief (sagte) {dass}: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen (heilen)!“ 041 MAR 001 041 Und [Jesus] hatte Mitleid (wurde zornig), darum streckte er seine Hand aus, berührte [ihn] und sagte zu ihm: „Ich will, sei rein (gereinigt, geheilt)!“ 041 MAR 001 042 Und sofort verschwand (ging weg) der Aussatz (die Lepra) von ihm, und er wurde rein (gereinigt, geheilt). 041 MAR 001 043 Und er ermahnte ihn streng (fuhr ihn an, wies ihn zurecht; bedeutete ihm zu schweigen), schickte ihn ohne Umschweife (sofort) weg (warf ihn hinaus) 041 MAR 001 044 und sagte zu ihm: „Sieh, dass du niemandem etwas erzählst (sagst), sondern geh [und] zeige dich dem Priester und dann bringe für deine Reinigung (Heilung) [das Opfer] dar, das Mose vorgeschrieben (festgelegt) hat, als Beweis (Nachweis, Zeugnis, Beleg) [für (gegen)] sie!“ 041 MAR 001 045 Doch als (nachdem) der [Mann] hinausging, begann er eifrig (überall; viele Dinge) [davon] zu erzählen (predigen, verkündigen) und die Geschichte (Nachricht, das Wort) zu verbreiten, so dass [Jesus] nicht länger in der Lage war, offen (unerkannt, öffentlich, ohne Aufsehen) eine Stadt zu betreten, sondern sich außerhalb in unbewohnten (abgelegenen) Gegenden (Orten) aufhielt (blieb, war). Dennoch (doch, und) kamen [die Leute] weiter (begannen zu kommen) von überall her (aus allen Richtungen) zu ihm. 041 MAR 002 001 Und als er nach [einigen] Tagen wieder (zurück) nach Kafarnaum kam, wurde bekannt, dass er zuhause (in einem [bestimmten] Haus) war. 041 MAR 002 002 Und es kamen (sammelten sich) so viele [Leute] zusammen, dass es keinen Platz mehr gab, auch nicht (nicht einmal) vor (bei) der Tür, und er erläuterte (verkündete, sagte) ihnen [seine] Botschaft (das Wort). 041 MAR 002 003 Derweil (Und) kamen [einige Leute] und brachten einen Gelähmten zu ihm. Er wurde von vier [Männern] getragen. 041 MAR 002 004 Und (Doch) weil (als) es ihnen wegen die Menschenmenge nicht gelang (sie nicht konnten), ihn zu [Jesus] zu bringen, deckten (entfernten) sie [über der Stelle], wo er war, das Hausdach ab, und ließen die Matte hinab, auf der der Gelähmte lag, nachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten. 041 MAR 002 005 Und als Jesus ihren Glauben (Vertrauen) sah, sagte er zu dem Gelähmten: „[Mein] Sohn (Kind), deine Sünden sind vergeben!“ 041 MAR 002 006 Es waren {aber} einige Schriftgelehrte (Schreiber) da (dort), die dabeisaßen und [alles miterlebten]. Sie setzten sich (kämpften, überlegten, erwogen) in Gedanken [mit Jesu Worten] auseinander: 041 MAR 002 007 „Warum redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott (einem – Gott)?“ 041 MAR 002 008 Und Jesus erkannte in seinem Geist sofort, dass sie so {bei sich} dachten, darum sagte er zu ihnen: „Warum habt ihr solche Gedanken? 041 MAR 002 009 Was ist leichter (einfacher) – zu dem Gelähmten zu sagen:»Deine Sünden sind dir vergeben«oder {zu sagen}:»Steh auf und nimm deine Matte und laufe umher«? 041 MAR 002 010 Aber damit ihr erkennt (wisst), dass der Menschensohn (Sohn des Menschen; Mensch) [das] Recht (die Macht, Vollmacht, Entscheidungsgewalt) hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, sagte er zu dem Gelähmten: 041 MAR 002 011 „— sage ich dir: Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!“ 041 MAR 002 012 Da (und) stand er auf, hob (nahm) umgehend seine Matte auf und ging vor aller Augen hinaus, sodass alle fassungslos (erstaunt, außer sich) waren und Gott lobten. Sie riefen (sagten): „So etwas haben wir noch nie erlebt (gesehen)!“ 041 MAR 002 013 Danach (Und) ging [Jesus] wieder hinaus, ans (an ... entlang) Meer (See). Und die gesamte Menschenmenge kam zu ihm, und er lehrte sie. 041 MAR 002 014 Und im Vorbeigehen (als er vorbeiging/vorüberging) sah er Levi, den [Sohn] von Alphäus, an der Zollstelle (Zollhaus, Zoll) sitzen und sagte zu ihm: „Folge mir nach!“ Da (Und) stand [Levi] auf und folgte ihm nach. 041 MAR 002 015 Und {es ereignete sich} [als] er [später] in seinem Haus bei Tisch war (zu Gast war), nahmen auch (und) viele Zolleinnehmer (Zöllner) und Sünder zusammen mit Jesus und dessen Jüngern an der Mahlzeit teil. Es waren nämlich viele, die ihm nachfolgten. 041 MAR 002 016 Doch (Und) als die Schriftgelehrten (Schreiber) der Pharisäer sahen, dass er mit den Sündern und Zolleinnehmern (Zöllnern) aß, sagten sie zu seinen Jüngern: „Warum isst er mit Zolleinnehmern (Zöllnern) und Sündern?“ 041 MAR 002 017 Aber (Und) als Jesus [das] hörte, sagte er zu ihnen {dass}: „Nicht die Gesunden haben einen Arzt nötig (brauchen), sondern die Kranken (die, denen es schlecht geht). Ich bin nicht gekommen, [um] die Gerechten zu rufen (berufen, zusammenzurufen, einzuladen), sondern die Sünder!“ 041 MAR 002 018 Nun (Und) hatten die Jünger von Johannes und die Pharisäer die Angewohnheit, regelmäßig zu fasten (fasteten zu dieser Zeit). Und [Leute] kamen und fragten (sagten zu) ihn: „Weshalb fasten die Jünger von Johannes und die Jünger der Pharisäer, aber deine Jünger fasten nicht?“ 041 MAR 002 019 Da (Und) erwiderte (sagte) Jesus {zu ihnen}: „Ja (etwa) können die Hochzeitsgäste des Bräutigams denn fasten, während der Bräutigam bei ihnen ist? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie unmöglich (nicht) fasten! 041 MAR 002 020 Es werden jedoch Tage kommen, wenn der Bräutigam {von} ihnen weggenommen wurde, und dann, an diesem Tag, werden sie fasten. 041 MAR 002 021 Niemand näht einen Flicken [aus] neuem (ungewalktem, noch nicht eingelaufenem) Stoff auf ein altes Kleidungsstück, sonst reißt das eingesetzte Stück (der Flicken) von ihm ab – das Neue vom Alten – und es entsteht ein [noch] schlimmerer Riss. 041 MAR 002 022 Und niemand füllt jungen (neuen) Wein in alte Schläuche. Ansonsten wird der Wein die Schläuche zerreißen (sprengen) und der Wein ist verloren (geht verloren), wie auch die Schläuche. Jungen (neuen) Wein [füllt man] doch (vielmehr) in neue Schläuche.“ 041 MAR 002 023 {Und es ereignete sich} [Einmal, als] er am Sabbat durch die Getreidefelder hindurchging (vorbeiging), da fingen seine Jünger an, unterwegs {die} Ähren abzureißen. 041 MAR 002 024 Und die Pharisäer sagten zu ihm: „Schau (siehe), was sie [an] einem Sabbat tun: [etwas], das nicht erlaubt ist! (Warum tun sie [an] einem Sabbat, was nicht erlaubt ist?)“ 041 MAR 002 025 Aber (und) er erwiderte (sagte) {zu ihnen}: „Habt ihr noch nie gelesen, was David tat, als er in einer Notlage war ([nichts zu essen] hatte) und er und die bei ihm Hunger litten (Hunger hatten)? 041 MAR 002 026 Wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die geweihten Brote (Schaubrote, ausgestellten Brote) verzehrte, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch denen, die bei ihm waren, [etwas davon] gab?“ 041 MAR 002 027 Und er fügte hinzu (sagte) {zu ihnen}: „Der Sabbat wurde für (um … willen) den Menschen geschaffen (gemacht) und nicht der Mensch für (um … willen) den Sabbat. 041 MAR 002 028 Also (Daher, sodass) ist der Menschensohn (Sohn des Menschen; Mensch) Herr sogar (selbst, auch) [über] den Sabbat.“ 041 MAR 003 001 Und er ging wieder einmal in die Synagoge. Und dort war ein Mann, der eine verkrüppelte (gelähmte) Hand hatte. 041 MAR 003 002 Und sie achteten (man achtete, sie lauerten) genau darauf, ob er ihn [am] Sabbat heilen würde, um gegen ihn Anklage erheben (um ihn anzuklagen) [zu können]. 041 MAR 003 003 Und er sagte zu dem Mann mit der verkümmerten (gelähmten, verdorrten) Hand: „Komm (Steh auf) in die Mitte!“ 041 MAR 003 004 Und er fragte (sagte) sie (zu ihnen): „Ist es richtig (erlaubt), [am] Sabbat Gutes zu tun oder Schlechtes zu tun? Leben zu retten oder zu töten?“ Aber sie schwiegen (sagten nichts). 041 MAR 003 005 Da (Und) blickte (schaute) er sie voll Zorn (zornig) alle der Reihe nach (ringsum) an. Tief betrübt (voller Mitleid) über die Verstockung (Sturheit, Härte) ihrer Herzen, sagte er zu dem Mann: „Strecke die Hand aus!“ Und (Da) er streckte [sie] aus und seine Hand wurde wieder gesund (wiederhergestellt). 041 MAR 003 006 Und (Doch) sobald die Phärisäer hinausgegangen waren, fassten sie unverzüglich ihn betreffende (gegen/über ihn) Pläne (den Beschluss, berieten) mit den Herodianern (Anhängern von Herodes), wie sie ihn beseitigen (zerstören, töten, aus dem Weg räumen, loswerden) [könnten]. 041 MAR 003 007 Und (Daraufhin) Jesus zog sich mit seinen Jüngern zum Meer (See) zurück, und eine große Menge aus Galiläa folgte [ihnen], auch (und) aus Judäa, 041 MAR 003 008 {und aus} Jerusalem, {und aus} Idumäa und [dem Land] jenseits des Jordans, sowie der [Gegend] um Tyrus und Sidon kam eine große Menge zu ihm, die (weil/als sie) hörten, was ([alles], das; wie viel) er tat. 041 MAR 003 009 Und er sprach zu seinen Jüngern, damit ihm wegen der Menschenmenge ein kleines Boot bereitstehen würde, damit sie ihn nicht erdrückten, 041 MAR 003 010 denn er heilte (hatte geheilt) so viele, dass sich diejenigen ([alle], solche), die Leiden (Qualen) hatten, sich um ihn drängten (sich auf ihn stürzten), um ihn zu berühren. 041 MAR 003 011 Und die unreinen Geister fielen vor ihm nieder, sobald sie ihn sahen, und schrien {und sagten} {dass}: „Du bist der Sohn Gottes!“ 041 MAR 003 012 Und er drohte (befahl, wies an) ihnen nachdrücklich (streng), damit sie ihn nicht bekannt machten. 041 MAR 003 013 Dann (Und) stieg er auf den Berg und rief diejenigen zu sich, die er selbst sich ausgesucht hatte; und sie kamen zu ihm. 041 MAR 003 014 Und er bestimmte (berief, setzte ein) zwölf, damit sie mit ihm seien und damit er sie zum Predigen (Verkündigen) aussenden [könnte] 041 MAR 003 015 und [damit sie] Macht (Vollmacht, Autorität, Ermächtigung) zum Austreiben [von] Dämonen hätten. 041 MAR 003 016 Und er bestimmte (berief, setzte ein) die Zwölf, und er gab Simon [den] Namen „Petrus“; 041 MAR 003 017 und Jakobus, den [Sohn] von Zebedäus, und Jakobus’ Bruder Johannes, und er gab ihnen [die] Namen „Boanerges“, das heißt „Söhne des Donners“; 041 MAR 003 018 weiter (und) Andreas, {und} Philippus, {und} Bartholomäus, {und} Matthäus, {und} Thomas, {und} Jakobus, den [Sohn] von Alphäus, sowie (und) Thaddäus, {und} Simon den Eiferer (Zeloten) 041 MAR 003 019 und Judas Iskariot, der ihn dann (auch) auslieferte (verriet). 041 MAR 003 020 Später (Und) ging [Jesus] nach Hause (in ein Haus). Und wieder versammelte sich die Menschenmenge, sodass sie nicht einmal dazu kamen, [etwas] Brot zu essen. 041 MAR 003 021 Und als seine Angehörigen (Anhänger) [davon] erfuhren ([das] hörten), machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen (zurückzuhalten, festzuhalten). Sie meinten (sagten) nämlich {dass}: „Er hat den Verstand verloren!“ (meinten nämlich, er habe den Verstand verloren.) 041 MAR 003 022 Und (Dann) die Schriftgelehrten (Schreiber), die aus Jerusalem gekommen waren, verbreiteten (meinten, sagten) {dass}: „Er ist von Beelzebul besessen!“ und {dass}: „Er treibt die Dämonen mit (mithilfe) dem Fürsten (Herrscher, Obersten) der Dämonen aus!“ 041 MAR 003 023 Und er rief sie zu sich und argumentierte (redete, sagte) mithilfe (in Form von) [einiger] bildhafter Vergleiche (in Gleichnissen) zu ihnen: „Wie kann Satan [den] Satan austreiben? 041 MAR 003 024 Und wenn ein Königreich (Reich, Staat) sich mit sich selbst verfeindet, [dann] kann jenes Königreich (Reich, Staat) nicht bestehen. 041 MAR 003 025 Und wenn eine Familie (Haus) sich mit sich selbst verfeindet, [dann] wird jene Familie (Haus) nicht bestehen können. 041 MAR 003 026 Und wenn [wirklich] der Satan gegen sich selbst rebelliert (auflehnt, erhebt) und sich mit sich selbst verfeindet, [dann] kann er nicht bestehen bleiben, sondern es hat ein Ende [mit ihm]. 041 MAR 003 027 Doch niemand kann in das Haus des Starken eindringen (einbrechen, hineingehen) und seine Einrichtung (Besitztümer, Hausrat) plündern, wenn er den Starken nicht zuerst fesselt, dann erst kann er sein Haus ausplündern. 041 MAR 003 028 Ja (Amen, Wahrlich), ich sage euch {dass}: Den Kindern (Söhnen) der Menschen kann (wird) alles vergeben werden – alle Sünden (Verfehlungen) und Gotteslästerungen, welche (wie viele) sie auch lästern (begehen, aussprechen) mögen. 041 MAR 003 029 Doch wer immer gegen den Heiligen Geist lästert, [für] den gibt es in {der} Ewigkeit (im kommenden Zeitalter) keine Vergebung, sondern er ist ewiger Sünde schuldig!“ 041 MAR 003 030 [Das fügte Jesus hinzu,] weil sie sagten: „Er ist [von] einem unreinen Geist besessen!“ 041 MAR 003 031 Dann (Und) kamen seine Mutter und seine Geschwister (Brüder). {und} Sie blieben draußen stehen (standen) und schickten [jemanden] zu ihm (ließen ihm ausrichten), um (wobei sie) ihn zu rufen. 041 MAR 003 032 {und} Eine Menschenmenge saß um ihn herum, und sie sagten (man sagte) zu ihm: „Da draußen fragen deine Mutter und deine Geschwister (Brüder) nach (suchen nach, wollen etwas von) dir!“ 041 MAR 003 033 Und er antwortete ihnen {und sagte}: „Wer sind meine Mutter und meine Geschwister (Brüder)?“ 041 MAR 003 034 Und während (indem, nachdem) er der Reihe nach [alle] anschaute, die [im] Kreis (rings) um ihn saßen, sagte er: „Siehe, (Das hier sind, Ihr hier seid) meine Mutter und meine Geschwister! 041 MAR 003 035 Denn wer immer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und [meine] Schwester und [meine] Mutter.“ 041 MAR 004 001 Und wieder einmal (erneut) begann er am Meer (See) zu lehren. Und eine so gewaltige Menschenmenge versammelte sich bei ihm, dass er in ein Boot stieg und [darin] auf dem Meer (See) saß, und die ganze Menschenmenge blieb (war) am Ufer an Land. 041 MAR 004 002 Und er lehrte sie mit (mithilfe, in) Gleichnissen (bildhaften Vergleichen) viele [Dinge] (lange) und er sagte zu ihnen, während er lehrte (bei/in/während seiner Lehre): 041 MAR 004 003 „Hört! Seht! (Einmal) Der Säende (Sämann) machte sich auf, [um] zu säen. 041 MAR 004 004 Und beim Säen kam es dazu (geschah es), [dass] ein [Teil des Saatguts] ([Samenkorn]) an den Wegesrand (auf den Weg) fiel, und die Vögel kamen und fraßen es auf. 041 MAR 004 005 Und ein anderer [Teil] fiel auf felsigen Boden, wo er nicht viel Erde hatte, und [die Saat] ging schnell auf, weil sie keine tiefe Erde hatte. 041 MAR 004 006 Doch (und) als (nachdem) die Sonne aufging (hochstieg), wurde [die Saat] versengt, und weil sie keine Wurzeln hatte, verdorrte sie (trocknete sie aus). 041 MAR 004 007 Und ein anderer [Teil] fiel zwischen die Dornengewächse (Dornbüsche, Dornen), und die Dornengewächse (Dornbüsche, Dornen) wuchsen auf (überwucherten) und erstickten [die Saat], und sie brachte keine Frucht. 041 MAR 004 008 Und andere [Körner] ([Teile]) fielen auf {den} guten Boden (Erde) und brachten Frucht, indem (während, wobei) sie aufgingen (aufwuchsen) und wuchsen, und ein [Samenkorn] ([Teil der Saat]) brachte 30, {und} eins 60 und eins 100 [Körner] hervor ([das Saatgut] trug dreißig- {und}, sechzig- und hundertfach [Frucht]).“ 041 MAR 004 009 Dann (und) sagte er: „Wer Ohren hat [zum] Hören, soll hören (höre)!“ 041 MAR 004 010 Und wenn (als) er für sich alleine war, fragten ihn [die Leute], die um ihn [waren], mit den Zwölfen [immer wieder nach] den Gleichnissen (Vergleichen). 041 MAR 004 011 Dann (und) sagte er zu ihnen: „Euch ist das Geheimnis von Gottes Königreich (Königsherrschaft) gegeben, aber denen draußen (den Außenstehenden) wird alles in (mit, mit Hilfe von) Gleichnissen (Vergleichen, Rätseln) vermittelt, 041 MAR 004 012 damit [sie] sehen und (obwohl sie sehen; beim Sehen) sehen und (aber) nicht erkennen, und hören und (obwohl sie hören; beim Hören), hören und (aber) nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren (sich bekehren) und ihnen vergeben wird.“ 041 MAR 004 013 Und er sagte zu ihnen: „Begreift ihr dieses Gleichnis (Vergleich) nicht? Wie [wollt] ihr dann (und) überhaupt (all die [anderen]) Gleichnisse (Vergleiche) verstehen? 041 MAR 004 014 Der Säende (Sämann) sät das Wort (die Botschaft). 041 MAR 004 015 {und (aber)} Die am Wegesrand (auf dem Weg) sind diejenigen, in die (wo) das Wort (die Botschaft) gesät wird, und sobald sie [es] hören, kommt der Satan und nimmt das in (auf) sie hineingesäte Wort (Botschaft) gleich (schnell) wieder weg. 041 MAR 004 016 Und die auf den felsigen Boden Gesäten sind diejenigen, die das Wort (Botschaft) gleich mit Freuden annehmen, sobald sie es hören, 041 MAR 004 017 aber (und) keine Wurzel in sich haben, sondern unbeständig sind. Wenn es dann wegen des Wortes (der Botschaft) zu Leid (Bedrängnis, Schwierigkeiten) oder Verfolgung kommt, geben sie bald (schnell, gleich) auf (wenden sich/fallen ab, kommen zu Fall, ärgern sich). 041 MAR 004 018 {und} Andere sind die unter die Dornengewächse (Dornbüsche, Dornen) Gesäten. Es sind diejenigen, die das Wort (die Botschaft) hören (gehört haben), 041 MAR 004 019 und (aber) wenn weltliche Sorgen (Sorgen der Gegenwart, Zeit), {und} die Verlockung (Täuschung) des Reichtums und das Verlangen (die Gier, Sehnsucht) nach allem anderen dazukommen (sich breit machen), ersticken sie das Wort (die Botschaft) und (sodass) es wird unfruchtbar. 041 MAR 004 020 Und die auf die gute Erde gesät werden, sind jene, die das Wort (die Botschaft) hören und annehmen und Frucht bringen, eines 30, {und} eines 60 und eines 100 (dreißigfach, {und} sechzigfach und hundertfach).“ 041 MAR 004 021 Und (Dann) er sagte zu ihnen: „Bringt man etwa [eine] Lampe, um sie unter [einen] Behälter (Scheffel, Gefäß, Schüssel, Eimer) oder unter das Bett (Liege, Sofa) zu stellen? Oder doch eher (Nein), um sie auf den Lampenständer (Leuchter) zu stellen? 041 MAR 004 022 Denn es gibt nichts Verborgenes (Verstecktes, Geheimes), außer um es öffentlich (offenbar, sichtbar) zu machen, und es ist auch nichts geheim (verborgen) geworden (geschehen), außer um ins Tageslicht (Offene) zu kommen. 041 MAR 004 023 Wer Ohren hat [zum] Hören, soll hören (höre)!“ 041 MAR 004 024 Und (Dann) er sagte zu ihnen: „Achtet auf [das], was ihr hört! Mit dem Maß, mit dem ihr messt (zuteilt), wird euch [euer Teil] zugemessen (zugeteilt) werden, und euch wird noch mehr gegeben werden. 041 MAR 004 025 Denn wer hat, dem wird gegeben und wer nicht hat, {von} dem wird auch das, [was] er hat, weggenommen werden.“ 041 MAR 004 026 Und (Dann) er sagte: „Gottes Königreich (Königsherrschaft) ist so, wie wenn ein Mann die Saat ([einen] Samen) auf das Ackerland (den Boden) streut (wirft, fallen lässt). 041 MAR 004 027 Während (dann, und) er schläft und erwacht, Nacht und Tag, {und} sprießt und wächst die Saat (der Same) – wie (während), [das] weiß er selbst nicht (ohne daß er selbst etwas davon weiß). 041 MAR 004 028 Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst einen Halm, dann eine Ähre, dann mit voll ausgereiftem Weizen in der Ähre. 041 MAR 004 029 Und (aber) sobald die Frucht es zulässt, setzt er gleich (bald) die Sichel an (sendet aus), weil die Erntezeit gekommen ist.“ 041 MAR 004 030 Und (Dann) sagte er: „Womit können wir Gottes Königreich (Königsherrschaft) vergleichen, oder mit (in) welchem Bild (Gleichnis, Vergleich) können wir es darstellen? 041 MAR 004 031 Mit einem Senfkorn, das, wenn es in (auf) die Erde gesät wird, [das] kleinste (kleiner [als]) aller Samenkörner ist, die [man] in (auf) die Erde [sät], 041 MAR 004 032 und wenn es gesät ist, geht es auf (wächst es nach oben) und wird [die] größte (größer [als]) aller Gartenpflanzen, und es treibt so große Zweige, dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten (Unterschlupf finden) können.“ 041 MAR 004 033 So (Und) erläuterte (verkündete, sagte) er ihnen mit (in) vielen solchen Gleichnissen (Bildern, Vergleichen) [seine] Botschaft (das Wort) so, wie (in einer Weise, dass; in dem Maße, wie) sie [sie] verstehen (hören) konnten. 041 MAR 004 034 Dabei sprach (verkündete) er nie ohne Gleichnis (Bild, Rätsel, Vergleich) mit (zu) ihnen, doch [wenn er] mit seinen Jüngern alleine [war], erklärte er (löste auf, legte aus) alles. 041 MAR 004 035 Und an jenem Tag sagte er zu ihnen, als es Abend geworden war: „Fahren wir doch (lasst uns) ans andere Ufer.“ 041 MAR 004 036 Und nachdem sie die Menschenmenge weggeschickt hatten (wobei … zurückließen), nahmen sie ihn im Boot mit (zu sich ins Boot), wie er war, und auch andere Boote waren bei ihm. 041 MAR 004 037 Da (und) kam ein starker Sturmwind auf, und die Wogen schlugen [bald] so [heftig], [auch] in das Boot, dass das Boot sich schon [langsam] füllte. 041 MAR 004 038 Er befand sich währenddessen am Heck, wo er auf dem Kissen schlief, und sie weckten ihn und riefen (sagten) {zu ihm}: „Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ 041 MAR 004 039 Da (und) wachte er auf, unterwarf (fuhr an) den Wind und rief (sagte) dem Meer (See) zu: „Still, sei ruhig!“ Und der Wind ließ nach, und es trat eine große Stille ein. 041 MAR 004 040 Und er sagte zu ihnen: „Warum seid ihr [so] furchtsam (verzagt)? Habt ihr noch keinen Glauben (Vertrauen)?“ 041 MAR 004 041 Da (Und) fürchteten sie sich [mit] großer Furcht (Ehrfurcht) und sagten zueinander: „Wer ist denn dieser [Mann], dass sogar der Wind und das Meer (der See) ihm gehorchen?“ 041 MAR 005 001 Und sie kamen ans andere Ufer des Meeres (Sees), in das Gebiet (Land) der Gerasener (Gergesener, Gadarener). 041 MAR 005 002 Und als er gerade (gleich, bald) aus dem Boot (Schiff) gestiegen war (stieg), kam von den Grabstätten (Gräbern, Grabhöhlen) her ein Mann mit einem unreinen Geist auf ihn zu (ihm entgegen), 041 MAR 005 003 der [seine] Behausung (Unterkunft, Lager) in den Grabhöhlen (Grabstätten, Gräbern) hatte, und nicht einmal (auch nicht) [mit] einer Kette konnte man ihn noch bändigen (festhalten, fesseln). 041 MAR 005 004 Er war nämlich schon mehrfach [mit] Fußfesseln und Ketten (Handfesseln) gefesselt worden und (aber) hatte [jedes Mal] die Ketten (Handfesseln) zerrissen und die Fußfesseln zerrieben (zerschmettert), und niemand war stark [genug], ihn unter Kontrolle zu bringen (zu bezwingen, überwältigen, bändigen). 041 MAR 005 005 Und die ganze Zeit (ununterbrochen, ständig), nachts wie tags, hielt er sich (war) in den Grabhöhlen (Grabstätten, Gräbern) oder (und) in den Bergen auf, wo (wobei, während) er schrie (schrie er in den Grabhöhlen oder in den Bergen) und sich [mit] Steinen schnitt (verletzte; auf sich einschlug). 041 MAR 005 006 Und als (weil) er Jesus von Weitem sah, kam er angerannt und warf sich vor ihm nieder. 041 MAR 005 007 {und} Er schrie [mit] lauter Stimme und sagte: „Was willst du von mir, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten (des höchsten Gottes)? Ich beschwöre dich bei Gott, mich nicht zu quälen (foltern)!“ 041 MAR 005 008 Denn [Jesus] hatte zu ihm gesagt (sagte gerade/wiederholt): „Komm heraus (Fahre aus, verlass) aus dem Mann, unreiner Geist!“, 041 MAR 005 009 und er fragte ihn: „Was [ist] dein Name?“, und er antwortete (sagte) {zu ihm}: „Mein Name [ist]»Legion«, denn wir sind viele.“ 041 MAR 005 010 Und er flehte (bat) ihn immer wieder (inständig) an, {dass} sie nicht aus der Gegend (Gebiet, Land) wegzuschicken (zu vertreiben). 041 MAR 005 011 Nun (aber, und) weidete (wurde gehütet) in der Nähe (dort) am Berghang gerade eine große Schweineherde. 041 MAR 005 012 Und sie baten (flehten an) ihn {sagend}: „Schicke (Treibe) uns in die Schweine! Wir wollen (damit wir) in sie fahren!“, 041 MAR 005 013 und er erlaubte [es] ihnen. Da (Und) fuhren die unreinen Geister aus und fuhren in die Schweine, und die Herde raste (stürzte sich, stürmte) den Abhang hinunter ins Meer (den See), ungefähr zweitausend, und ertranken im Meer (See). 041 MAR 005 014 Und ihre Hirten ergriffen die Flucht (liefen davon) und verbreiteten (verkündeten, erzählten) [die Nachricht] in der Stadt und auf dem Land (den Höfen, Dörfern). Und [die Leute] machten sich auf (kamen), [um] zu sehen, was das Geschehene war. 041 MAR 005 015 Und sie erreichten (kamen zu) Jesus und sahen (als sie erreichten, sahen sie), dass der Besessene saß, bekleidet und bei Verstand – derjenige, der die Legion gehabt hatte! – und fürchteten sich. 041 MAR 005 016 Und die, die [alles] gesehen hatten, erzählten (schilderten) ihnen, was (wie) mit dem Besessenen passierten war, und von den Schweinen. 041 MAR 005 017 Da (Und) drängten (baten, forderten auf) sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen (fortzugehen aus). 041 MAR 005 018 {Und} Als er ins Boot stieg, bat (flehte) ihn der, der besessen gewesen war, darum, {dass} bei ihm bleiben [zu dürfen]. 041 MAR 005 019 Aber (und) er erlaubte es ihm (ließ ihn) nicht, sondern sagte zu ihm: „Geh nach Hause (in dein Haus) zu den Deinen und berichte (verkünde, erzähle) ihnen, was der Herr dir getan hat und [wie] er Erbarmen mit dir hatte!“ 041 MAR 005 020 Und (Da) er ging fort und begann in der Dekapolis (im Zehnstädtegebiet) zu erzählen (predigen, verkündigen), was Jesus ihm getan hatte, und alle staunten (wunderten sich). 041 MAR 005 021 Und nachdem Jesus mit dem (im) Boot wieder (zurück) ans andere Ufer gefahren war, versammelte sich eine große Menschenmenge bei ihm. {und} Er war gerade (während, noch) am Meer (See), 041 MAR 005 022 als (da, und) einer der Synagogenvorsteher namens Jairus kam, und als er ihn sah, warf (fiel) er sich ihm vor die Füße 041 MAR 005 023 und bat (flehte an) ihn inständig (mehrfach) {sagend}: „Meine kleine Tochter ist dem Tode nahe (liegt im Sterben, ist todkrank) – komm doch und lege ihr deine Hände auf, damit sie gerettet (geheilt) wird und am Leben bleibt (lebt)!“ 041 MAR 005 024 Und er ging mit ihm, und eine große Menge folgte ihm, und sie drängten sich um ihn. 041 MAR 005 025 Und eine Frau, die [seit] zwölf Jahren an Blutungen (Blutfluss) litt 041 MAR 005 026 und mit (durch) vielen Ärzten viel durchgemacht (erduldet, erlitten) hatte, die ihren gesamten Besitz (Vermögen, Habe) ausgegeben hatte, ohne etwas zu erreichen (einen Nutzen davon zu haben); stattdessen (im Gegenteil) war es ihr immer schlechter gegangen (schlimmer geworden), 041 MAR 005 027 als sie (die) von Jesus hörte, näherte sich (kam) [diese Frau] in der Menge von hinten und berührte (fasste an) seine Kleidung (Gewand). 041 MAR 005 028 Sie sagte sich (dachte) nämlich: „Wenn ich auch nur seine Kleider (Kleidung) berühre (anfasse), werde ich geheilt (gerettet) werden!“ 041 MAR 005 029 Und die Quelle ihre Blutes versiegte (vertrocknete) auf der Stelle (sofort), und sie bemerkte (wusste, spürte) [an (in) ihrem] Körper, dass sie von [ihrem] Leiden (Qual) geheilt war. 041 MAR 005 030 Und Jesus, der (als/weil er) innerlich (bei sich) sofort merkte, dass Kraft [von ihm] ausgegangen war, drehte sich in der Menschenmenge um und fragte (sagte, wiederholte): „Wer hat meine Kleider (Kleidung) berührt (angefasst)?“ 041 MAR 005 031 Aber (Und, Da) seine Jünger meinten (sagten) {ihm}: „Du siehst die Menschenmenge, die sich um dich drängt, und sagst:»Wer hat mich berührt (angefasst)?«“ 041 MAR 005 032 Und er schaute sich um, [um] die [Person] zu sehen, die es gewesen war (getan hatte). 041 MAR 005 033 Die Frau fürchtete sich und zitterte, weil sie wusste, was mit ihr passiert war. Sie kam und warf sich (fiel) vor ihm nieder und erzählte (sagte) ihm die ganze Wahrheit. 041 MAR 005 034 Doch er sagte zu ihr: „Tochter, dein Glaube (Vertrauen) hat dich gesund gemacht (gerettet). Geh in Frieden, und sei (bleibe) von deinem Leiden (Plage) gesund (geheilt)!“ 041 MAR 005 035 Während er noch redete, kamen [Angehörige (Leute aus dem Haus)] des Synagogenvorstehers und richteten aus (sagten): „Deine Tochter ist gestorben. Was (Warum) bemühst du noch den Lehrer?“ 041 MAR 005 036 Aber Jesus, der mitbekommen hatte (hörte zu; überhörte, missachtete), wie die Botschaft (Meldung, Wort) ausgerichtet (gesagt) wurde, sagte zu dem Synagogenvorsteher: „Fürchte dich nicht, vertraue (glaube) einfach (nur)!“ 041 MAR 005 037 Und er ließ (erlaubte) niemanden mitkommen (ihn begleiten) außer Petrus, {und} Jakobus und Jakobus’ Bruder Johannes. 041 MAR 005 038 Als (Und) sie zum (in das) Haus des Synagogenvorstehers kamen, {und} sah er ein lärmendes Durcheinander (Aufregung, Tumult) und [Menschen], die heftig heulten (weinten) und wehklagten (heulten), 041 MAR 005 039 und nach dem (beim) Eintreten sagte er zu ihnen: „Warum seid ihr so erregt (lärmt) und heult (weint)? Das Kind (Kindlein) ist nicht tot, sie schläft nur!“ 041 MAR 005 040 Da (Und) lachten sie ihn aus. Doch [Jesus] schickte (trieb, warf) alle hinaus, dann nahm er den Vater und die Mutter des Kindes (Kindleins) und [alle], die bei ihm [waren], mit und ging in [das Zimmer], wo sich das Kind (Kindlein) befand. 041 MAR 005 041 {Und} Er nahm die Hand des Kindes (Kindleins) und sagte zu ihr: „Talita kum!“, das heißt übersetzt: „Mädchen, ich sage dir, steh (wach) auf!“ 041 MAR 005 042 {Und} Das Mädchen erhob sich auf der Stelle (sofort) und begann umherzugehen; sie war nämlich zwölf Jahre [alt]. {Und} Da (sofort) waren [alle vor] lauter Fassungslosigkeit (Entgeisterung, Verblüffung, Entsetzen) [ganz] fassungslos (außer sich, entgeistert, erstaunt). 041 MAR 005 043 Und er machte ihnen unmissverständlich (mehrmals, ausdrücklich) klar (ordnete an, schärfte ein), dass niemand davon erfahren [dürfe], zudem (und) sagte er, [man solle] ihr [etwas] zu Essen geben. 041 MAR 006 001 Und er ging von dort weg und begab sich (kam) in seine Heimat (Heimatstadt), wobei (und) seine Jünger ihn begleiteten (ihm folgten). 041 MAR 006 002 Und als [der] Sabbat gekommen (geworden) war, begann er, in der Synagoge zu lehren (lehrte er), und viele, die zuhörten, waren überwältigt (überrascht, erstaunt, außer sich) und sagten: „Wo [hat] er das her, und was [ist] die Weisheit, die ihm gegeben wurde – und (und [wie kommt es, dass]) solche Wunder (Wunderkräfte), die durch seine Hände geschehen! 041 MAR 006 003 Ist das nicht der Zimmermann (Handwerker, Baumeister), der Sohn von Maria und der Bruder von Jakobus und Joses, {und} Judas und Simon? Und leben (sind) seine Schwestern nicht hier bei uns?“ Und sie lehnten ihn ab (ärgerten sich über, nahmen Anstoß an). 041 MAR 006 004 Und Jesus sagte zu ihnen: „Ein Prophet ist nirgends (nicht) ohne Ansehen (Ehre), außer in seiner Heimat (Heimatstadt), {und} bei seinen Verwandten und in seiner Familie (Haus, Haushalt).“ 041 MAR 006 005 So (Und) konnte er dort kein einziges Wunder (Wunderkraft) tun, außer dass (nur) er einigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte, 041 MAR 006 006 und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und (Dann) er zog durch die Dörfer ringsum und lehrte. 041 MAR 006 007 Und er rief die Zwölf zu sich und sandte sie paarweise aus, und er gab ihnen Macht (Vollmacht) über die unreinen Geister, 041 MAR 006 008 und er gab ihnen die Anweisung (bestimmte), {dass} nichts auf den Weg mitzunehmen als nur einen Wanderstab – kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, 041 MAR 006 009 dabei jedoch (sondern) Sandalen zu tragen, „und zieht keine zwei Unterhemden an!“ 041 MAR 006 010 Und er sagte zu ihnen: „Wo ihr in ein Haus eintretet (einkehrt, hineingeht), [da] bleibt dort, bis ihr {von dort} [wieder] aufbrecht (weggeht). 041 MAR 006 011 Und nimmt man euch an einem Ort nicht auf und hört euch auch nicht zu, dann schüttelt beim Aufbruch (geht von dort weg und) den Staub von euren Schuhsohlen ab, als Zeugenaussage (Beweis, Zeichen, Zeugnis) [gegen (für)] sie!“ 041 MAR 006 012 Und sie machten sich auf den Weg (gingen los) und predigten (verkündigten), {dass} [die Menschen sollten] umkehren (Buße tun). 041 MAR 006 013 Zudem (Und) trieben sie viele Dämonen aus, und sie salbten viele Kranke [mit] Öl und heilten sie. 041 MAR 006 014 Und König Herodes hörte [von Jesus], denn sein Name (Ruf, Ansehen) war bekannt geworden, und [die Leute] meinten (sagten): „Johannes der Täufer ist von [den] Toten auferweckt worden. Das erklärt, warum die Wunderkräfte durch ihn (in ihm) wirken!“ 041 MAR 006 015 Andere sagten dagegen (und): „Er ist Elija“, und wieder andere meinten (sagten): „Ein Prophet wie einer der [alten] Propheten.“ 041 MAR 006 016 Als Herodes [das] hörte, glaubte (sagte, rief) er: „Der, den ich enthauptet habe, Johannes, ist auferweckt worden!“ 041 MAR 006 017 Herodes selbst hatte Johannes nämlich gefangen nehmen und ihn im Gefängnis festgehalten (gefesselt ins Gefängnis [werfen]) lassen. [Das tat er] wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte. 041 MAR 006 018 Johannes hatte nämlich [wiederholt] zu Herodes gesagt: „Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu haben!“ 041 MAR 006 019 Aber Herodias nahm ihm [das] übel und plante (wollte), ihn zu töten, hatte aber (und) lange keine Gelegenheit dazu (es gelang ihr nicht). 041 MAR 006 020 Denn Herodes respektierte (fürchtete) Johannes, weil er wusste, [dass] er ein gerechter und heiliger Mann [war], und er beschützte ihn (hielt ihn in Haft), und wenn er ihm zuhörte (zugehört hatte), war er immer wieder (jedes Mal) stark verunsichert (ratlos, verwirrt, verlegen), aber (und) er hörte ihm gerne zu. 041 MAR 006 021 Und als ein günstiger Tag kam, als Herodes [anlässlich] seines Geburtstages für seine Würdenträger (Hofbeamten), {und} die Offiziere (Hauptleute) und Galiläas angesehenste Bürger ein Festmahl veranstaltete, 041 MAR 006 022 und als die Tochter eben jener Herodias (seine Tochter Herodias) hereinkam und tanzte, gefiel [sie] Herodes und seinen Tischgästen (denen, die mit [ihm] aßen/ [zu Tisch] lagen). Der König sagte zu dem Mädchen: „Bitte (wünsche, verlange) mich, was auch immer du willst, und ich werde [es] dir geben!“ 041 MAR 006 023 Und er schwor ihr (schwor ihr mehrmals/eindringlich): „Worum du mich auch bittest (wünscht, verlangst), ich werde es dir geben, bis zur Hälfte meines Reiches!“ 041 MAR 006 024 Und sie ging hinaus und fragte (sagte zu) ihre Mutter: „Was soll ich mir wünschen (bitten, verlangen)?“, und sie sagte: „Den Kopf von Johannes dem Täufer!“ 041 MAR 006 025 Und sofort ging sie eilig [wieder] hinein zum König und verlangte (bat [ihn]) {sagend}: „Ich will, dass du mir umgehend den Kopf von Johannes dem Täufer auf einer Schale (Teller) gibst!“ 041 MAR 006 026 Und der König wurde sehr traurig, aber wegen seiner Schwüre und der Gäste ([zu Tisch] Liegenden) wollte er sie nicht abweisen. 041 MAR 006 027 Also schickte der König einen Henker und ordnete an, seinen Kopf herzubringen. Und er ging los und enthauptete ihn im Gefängnis, 041 MAR 006 028 dann (und) brachte er seinen Kopf auf einer Schale [herein] und gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn ihrer Mutter. 041 MAR 006 029 Und als seine Jünger [davon] erfuhren (hörten), kamen sie, {und} holten seinen Leichnam ab und legten ihn in ein Grab. 041 MAR 006 030 Und die Apostel (ausgesandten [Jünger]) kamen bei Jesus zusammen und berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten. 041 MAR 006 031 Und er sagte zu ihnen: „Kommt 'ihr' doch ganz allein [mit mir] an einen abgelegenen Ort und ruht euch ein wenig aus!“ Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen. 041 MAR 006 032 Und sie fuhren (brachen auf) mit (in) dem Boot an einen einsamen Ort, ganz allein. 041 MAR 006 033 Allerdings (und) sahen [die Leute], wie sie losfuhren (aufbrachen), und viele erkannten [ihre Absicht (sie)] (erfuhren [davon]), und zu Fuß liefen sie aus allen Städten zusammen und kamen (liefen voraus) vor ihnen an ihrem Zielort (dort) an. 041 MAR 006 034 Und als er ausstieg, sah er eine große Menschenmenge, und er empfand Mitleid mit ihnen, weil sie wie Schafe waren, die keinen Hirten haben, und er begann, sie vieles (lange) zu lehren. 041 MAR 006 035 Und als (weil) die Stunde schon spät geworden war, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: „Diese Gegend (Ort) ist abgelegen und die Stunde ist schon spät – 041 MAR 006 036 verabschiede (schick weg, entlasse) [die Leute] [doch], damit sie zu den umliegenden Bauernhöfen und Dörfern gehen und sich etwas zu essen kaufen [können].“ 041 MAR 006 037 Doch (Und) er antwortete {und sagte} ihnen: „Gebt ihr ihnen [doch] zu essen!“ Und (Da) sie sagten zu ihm: „Sollen wir losgehen und [für] zweihundert Denare Brote kaufen und ihnen zu essen geben?“ 041 MAR 006 038 Und er sagte zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr? Geht [und] schaut nach!“ Und nachdem sie [es] festgestellt hatten, sagten sie: „Fünf, und zwei Fische.“ 041 MAR 006 039 Daraufhin (Und) wies er sie an (veranlasste er), [dafür zu sorgen, dass] sich alle in Gruppen auf das grüne Gras setzten. 041 MAR 006 040 Und sie nahmen in Gruppen von hundert und von fünfzig [Personen] Platz. 041 MAR 006 041 Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und segnete [sie]. Dann (und) brach er die Brote auseinander und gab sie seinen Jüngern, um sie {ihnen} auszuteilen. Auch (und) die zwei Fische verteilte er an alle. 041 MAR 006 042 Und alle aßen und wurden satt, 041 MAR 006 043 und sie hoben zwölf große Körbe voller Brocken auf, auch von den Fischen. 041 MAR 006 044 Und diejenigen, die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer. 041 MAR 006 045 Und kurze Zeit später (gleich danach) nötigte er seine Jünger, in das Boot zu steigen und an das andere (gegenüberliegende) Ufer nach (Richtung) Betsaida vorauszufahren, während er selbst die Menschenmenge verabschieden wollte. 041 MAR 006 046 Und nachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er weg auf den Berg, [um] zu beten. 041 MAR 006 047 Und als es Abend geworden war, befand sich (war) das Boot mitten auf dem Meer (See), und er allein an Land. 041 MAR 006 048 Und weil (als) er sah, dass sie sich beim Vorwärtskommen (Rudern) quälten, denn der Wind war {ihnen} widrig ([wehte] ihnen entgegen), da kam er um die vierte Nachtwache in ihre Richtung, indem er auf dem Meer lief. Dabei (und) wollte er an ihnen vorbeigehen. 041 MAR 006 049 Und als sie ihn auf dem Meer (See) laufen sahen, meinten sie, dass es ein Gespenst sei, und schrien auf (fingen an zu schreien). 041 MAR 006 050 Denn alle sahen ihn und erschraken. Doch er begann sofort mit ihnen zu reden. {und} Er sagte zu ihnen: „Keine Angst! (Beruhigt euch!, Habt Vertrauen!) Ich bin [es], fürchtet euch nicht!“ 041 MAR 006 051 Und er stieg zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich/flaute ab. Da (Und) innerlich selbst waren sie ganz (ganz außerordentlich) fassungslos (überwältigt, entgeistert, erschüttert, außer sich). 041 MAR 006 052 Sie verstanden (hatten verstanden) nämlich nicht, was es mit den Broten auf sich hatte, sondern ihr Herz war verstockt (verhärtet). 041 MAR 006 053 Und nachdem sie übergesetzt hatten, gingen sie in Gennesaret an Land und landeten (legten an, ankerten, liefen in den Hafen, zogen [das Boot] an Land). 041 MAR 006 054 Und als sie aus dem Boot stiegen, erkannten [die Leute] ihn sofort und 041 MAR 006 055 eilten (liefen) durch die gesamte Gegend, und sie trugen (fingen an zu tragen) diejenigen, denen es schlecht ging (die Kranken) auf [ihren] Matten [immer] dorthin, wo sie hörten, dass er war. 041 MAR 006 056 Und wo er auch hinging, in Dörfer, {oder} in Städte oder in Bauernhöfe, legten sie die Kranken auf die Marktplätze und baten ihn darum, {dass} auch nur die Quaste (den Saum) seines Gewandes berühren [zu dürfen]. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. 041 MAR 007 001 Und die Pharisäer und einige der Schriftgelehrten (Schreiber), die aus Jerusalem gekommen waren, versammelten sich bei ihm. 041 MAR 007 002 Und weil (als) sie gesehen hatten (sahen), dass manche von seinen Jüngern [mit] unreinen, das heißt: [mit] ungewaschenen Händen die Brote (ihr Essen) aßen – 041 MAR 007 003 die Pharisäer und die Juden überhaupt (alle) essen nämlich nicht, wenn sie sich nicht sorgfältig (mit einer Handvoll Wasser, in der vorgeschriebenen Weise; mit der Faust) die Hände gewaschen haben, um (Damit, weil) an der Überlieferung der Ältesten (Vorfahren) festzuhalten, 041 MAR 007 004 und [nach der Rückkehr] vom Markt essen sie nicht, bis (wenn) sie nicht gebadet (einer Reinigung unterzogen, gewaschen) haben; und es gibt viele andere [Regeln], die sie zu halten übernommen haben, [zum Beispiel] das Abspülen von Bechern, {und} Krügen und Kupfergefäßen und Sitzpolstern (Betten) – 041 MAR 007 005 da (und) erkundigten (fragten) die Pharisäer und die Schriftgelehrten sich bei ihm: „Weshalb leben (folgen) deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten, sondern essen das Brot (Essen) [mit] unreinen Händen?“ 041 MAR 007 006 Aber er sagte zu ihnen: „Richtig (Treffend, Zurecht) hat Jesaja über euch Heuchler (Scheinheilige) geweissagt, wie geschrieben steht:»Dieses Volk ehrt mich [mit] den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt. 041 MAR 007 007 Und sie beten (verehren) mich vergeblich an, weil sie [als verbindliche] Lehren Gebote von Menschen lehren.« 041 MAR 007 008 Während ihr Gottes Willen (Gesetz, Gebot) außer Acht lasst, haltet ihr euch [stattdessen (gleichzeitig)] an die Überlieferung der Menschen!“ 041 MAR 007 009 Und er fuhr fort (sagte) {zu ihnen}: „Geschickt (meisterhaft, trefflich) setzt (hebt auf) ihr Gottes Gebot (Gesetz, Willen) außer Kraft, um eure Überlieferung aufrechtzuerhalten (zur Geltung zu bringen). 041 MAR 007 010 Mose hat doch (ja) gesagt:»Ehre deinen Vater und deine Mutter!«, und:»Wer Vater oder Mutter verflucht (schmäht, schlechtmacht, herabsetzt), muss sterben.« 041 MAR 007 011 'Ihr' jedoch sagt:»Wenn ein Mann (Mensch) zu [seinem] Vater oder [seiner] Mutter sagt: Alles von mir, was dich unterstützen (helfen, nützen) würde, [ist] Korban!«, das heißt»Opfergabe (Geschenk) «, 041 MAR 007 012 dann erlaubt (lasst ihr zu, dass … nicht mehr; lasst) ihr ihm nicht mehr, etwas [für seinen] Vater oder [seine] Mutter tun. 041 MAR 007 013 So (indem) hebt (macht nichtig) ihr Gottes Wort (Aussage) auf durch eure Überlieferung, die ihr weitergegeben (überliefert) habt, und ihr tut viele vergleichbare (ähnliche) solche [Dinge] (vergleichbare solche [Dinge] tut ihr häufig).“ 041 MAR 007 014 Und (Dann) er rief die Menschenmenge wieder (noch einmal) zu sich und sprach nun zu ihnen: „Hört mir alle zu und versteht! 041 MAR 007 015 Nichts, was (wenn, indem) von außerhalb des Menschen in ihn hineingelangt, kann ihn verunreinigen (Es gibt nichts, was … hineingelangt, das … kann). Es ist vielmehr, was aus dem Menschen herauskommt, das den Menschen verunreinigt. 041 MAR 007 016 Wer Ohren hat [zum] Hören, soll hören (höre)!“ 041 MAR 007 017 Und als er ein Haus betrat, abseits der Menschenmenge, erkundigten sich seine Jünger bei ihm nach dem Gleichnis. 041 MAR 007 018 Und er sagte zu ihnen: „Seid auch ihr so schwer von Begriff (unverständig)? Versteht (Merkt) ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen gelangt, ihn nicht verunreinigen kann, 041 MAR 007 019 weil es nicht in sein Herz gelangt, sondern in seinen Magen (Bauch), und [dann] in den Abtritt (Senkgrube, Latrine) ausgeschieden wird (hinausgelangt)?“ So erklärte [Jesus] alle Speisen für rein. 041 MAR 007 020 {und} Er fuhr fort (sagte): „Was aus dem Menschen herauskommt, 'das' verunreinigt den Menschen. 041 MAR 007 021 Denn von innen her, aus dem Herzen der Menschen, kommen die üblen Vorsätze (Gedanken, Absichten): sexuelle Eskapaden (Unzüchtigkeiten), Diebstähle, Morde, 041 MAR 007 022 Seitensprünge (Ehebrüche), Begehrlichkeiten (Gelüste, Machthunger), Bosheiten, Arglist (Hinterlist), Zügellosigkeit (Ausschweifung), ein böses Auge, Verleumdung (Gotteslästerung, Beleidigung), Überheblichkeit [und] Unvernunft – 041 MAR 007 023 all diese bösen (schlechten) [Auswüchse] (All dieses Böse) kommen von innen her und verunreinigen den Menschen.“ 041 MAR 007 024 Und von dort brach (stand) er auf und ging weg in das Gebiet von Tyrus. Und er begab sich in ein Haus und wollte, dass niemand [davon] erfuhr, und er schaffte es nicht, [seine Anwesenheit] verborgen zu halten. 041 MAR 007 025 Stattdessen kam gleich, als sie von ihm hörte, eine Frau zu ihm, deren kleine Tochter von einem unreinen Geist besessen war, und warf sich vor seine Füße. 041 MAR 007 026 {aber} – Die Frau war Nichtjüdin (Griechin), der Herkunft [nach] eine Syrophönizierin. – Und sie bat ihn hartnäckig (immer wieder) darum, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. 041 MAR 007 027 Aber (Und) er sagte zu ihr: „Lass zunächst die Kinder satt werden, denn es ist nicht richtig, den Kindern das Brot wegzunehmen und es den Hunden hinzuwerfen.“ 041 MAR 007 028 Doch sie entgegnete {und sagte zu ihm}: „Ja, Herr (Herr), auch die Hunde unter dem Tisch fressen die Krümel (Reste) der Kinder.“ 041 MAR 007 029 Und er sagte zu ihr: „Weil du das gesagt hast, geh! Der Dämon hat deine Tochter verlassen.“ 041 MAR 007 030 Und sie ging zurück in ihr Haus und stellte fest, dass das Kind im Bett lag und der Dämon weg (ausgefahren) war. 041 MAR 007 031 Und (Später) er verließ das Gebiet von Tyrus wieder und reiste (kam) durch Sidon ans Meer (See) von Galiläa, mitten durch (in) das Gebiet der Dekapolis (Zehnstädtegebiet). 041 MAR 007 032 Und [die Leute] brachten einen Taubstummen zu ihm und baten (forderten auf) ihn, ihm die Hand aufzulegen. 041 MAR 007 033 Und er nahm ihn beiseite, abseits der Menschenmenge, [wo sie] unter sich [waren], und steckte ihm seine Finger in die Ohren. Dann (und) spuckte er und berührte seine Zunge. 041 MAR 007 034 Schließlich (und) blickte er zum Himmel auf und seufzte (stöhnte), dann (und) sagte er zu ihm: „Effata!“, das heißt: „Öffne dich!“ 041 MAR 007 035 Und sofort öffneten sich seine Ohren (Hörgänge), und die Hemmung (Fessel) seiner Zunge löste sich, und er konnte richtig sprechen. 041 MAR 007 036 Und er schärfte [den Leuten] ein (ordnete an, verbot), mit niemandem zu sprechen. Aber je mehr er es ihnen einschärfte (verbot, darauf bestand), desto mehr machten (predigten, verkündeten) sie [es] bekannt. 041 MAR 007 037 Und sie waren zutiefst (maßlos) erstaunt (überwältigt, beeindruckt) und sagten: „Er hat alles gut gemacht, und er befähigt (macht, [dass]) die Tauben zu hören und die Stummen zu sprechen!“ 041 MAR 008 001 Als in jenen Tagen wieder einmal eine große Menschenmenge [bei Jesus] war und [sie] nichts zu essen hatten, da rief er die Jünger zu sich und sagte zu ihnen: 041 MAR 008 002 „Ich bedauere (habe Mitleid mit) die Menschenmenge (den Leuten), weil sie schon drei Tage lang bei mir sind und nichts zu essen haben. 041 MAR 008 003 Und wenn ich sie ohne zu essen (hungrig) nach Hause gehen lasse (schicke), dann werden sie unterwegs zusammenbrechen (sehr schwach werden). Und manche von ihnen sind von weit her (von so weit her) gekommen.“ 041 MAR 008 004 Und seine Jünger antworteten ihm: „Woher soll man [all] diese [Leute] 'hier' in [dieser] Einöde (unbewohnten Gegend) mit Broten (Nahrung) satt machen können?“ 041 MAR 008 005 Und er fragte sie: „Wie viele Brote habt ihr?“ Sie {aber} sagten: „Sieben.“ 041 MAR 008 006 Daraufhin (Und) gab er der Menschenmenge die Anweisung, auf dem Boden Platz zu nehmen; und nachdem er die sieben Brote genommen (erhalten) und ein Dankgebet gesprochen hatte, brach er sie durch und gab sie seinen Jüngern, um sie auszuteilen, und sie teilten sie an die Menschenmenge (Leute) aus. 041 MAR 008 007 Und sie hatten ein paar Fische (kleine Fische) dabei; und er segnete sie und ließ auch sie verteilen. 041 MAR 008 008 Und [die Menschen] aßen und wurden satt, und sie hoben die übrig gebliebenen Brocken auf, sieben Körbe. 041 MAR 008 009 Es waren {aber} etwa viertausend [Menschen]. Danach (Und) verabschiedete (ließ gehen, schickte weg) er sie, 041 MAR 008 010 und gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern in das Boot und gelangte (kam) in das Gebiet von Dalmanuta. 041 MAR 008 011 Da (Und) kamen die Pharisäer zusammen (heraus) und begannen mit ihm zu streiten, wobei sie von ihm ein Zeichen vom Himmel verlangten, um (wobei sie) ihm eine Falle zu stellen (ihn auf die Probe zu stellen; zu testen). 041 MAR 008 012 Und er stöhnte (seufzte tief) aus dem Innersten (innerlich) auf und sagte: „Wie!? Diese Generation (Dieses Pack) verlangt ein Zeichen? (Warum verlangt diese Generation ein Zeichen?) Amen (Ja, Wahrlich), ich sage euch: Wenn dieser Generation (diesem Pack) ein Zeichen gegeben werden wird... (Nie und nimmer wird dieser Generation ein Zeichen gegeben werden)!“ 041 MAR 008 013 Und er ließ sie [stehen] (verließ sie), stieg wieder ein und fuhr zum anderen Ufer. 041 MAR 008 014 {Und} Sie hatten vergessen (vergaßen), Brote mitzunehmen, sodass (und) sie bis auf eines kein Brot im Boot dabei hatten. 041 MAR 008 015 Und er schärfte ihnen ein (warnte sie) {sagend}: „Passt auf (Seht zu), hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig von Herodes!“ 041 MAR 008 016 Und sie diskutierten weiter (begannen zu diskutieren) miteinander (machten sich Gedanken) [darüber], dass (weil) sie keine Brote hatten. 041 MAR 008 017 Und Jesus, der (als er, weil er) Bescheid wusste ([das] bemerkte), sagte zu ihnen: „Warum diskutiert ihr (macht ihr euch Gedanken) [darüber], dass ihr keine Brote habt? Begreift und versteht ihr [denn immer] noch nicht? Habt ihr ein (euer) verstocktes (verhärtetes) Herz? 041 MAR 008 018 Ihr habt zwar Augen, aber seht nicht? Und ihr habt zwar Ohren, aber hört nicht? Und erinnert ihr euch nicht? (Und denkt daran:) 041 MAR 008 019 Als ich die fünf Brote für die fünftausend [Menschen] zerbrochen habe, wie viele große Körbe voller Brocken habt ihr aufgehoben?“ Sie antworteten (sagten) ihm: „Zwölf.“ 041 MAR 008 020 „Und als [ich] die sieben [Brote] für die viertausend [Menschen] [zerbrochen habe], wie viele Körbe voller Brocken habt ihr aufgehoben?“ Und sie antworteten (sagten) ihm: „Sieben.“ 041 MAR 008 021 Da (und) sagte er (fuhr fort) zu ihnen: „Versteht ihr immer noch nicht?“ 041 MAR 008 022 Als sie nach Betsaida kamen, ({Und} sie kamen nach Betsaida. {Und es}) brachten [die Leute] einen Blinden zu ihm und baten (forderten auf) [Jesus], ihn zu berühren. 041 MAR 008 023 Und er nahm die Hand des Blinden und führte ihn aus dem Dorf hinaus, und nachdem er ihm in die Augen gespuckt und ihm die Hände aufgelegt hatte, fragte er ihn: „Siehst du etwas?“ 041 MAR 008 024 Und nachdem [der Mann] wieder sehen konnte ([der Mann] blickte auf und), sagte er: „Ich sehe die Leute (Menschen) – {dass} wie Bäume, ich sehe sie umhergehen.“ 041 MAR 008 025 Daraufhin legte [Jesus] erneut die Hände auf seine Augen, und [der Mann] hatte klare Sicht (sah klar) und war wieder gesund (wiederhergestellt), und er konnte nun alles deutlich (scharf) erkennen. 041 MAR 008 026 Da (Und) schickte [Jesus] ihn nach Hause (in sein Haus), wobei er ihm auftrug (sagte): „Geh auch (aber) nicht ins Dorf!“ 041 MAR 008 027 Und Jesus und seine Jünger zogen weiter (gingen fort, machten sich auf) in die Dörfer von Cäsarea Philippi; und auf dem Weg befragte er seine Jünger {und sagte zu ihnen}: „Für wen halten mich die Leute?“ 041 MAR 008 028 Da sagten sie zu ihm {sagend}: „[Einige für] Johannes den Täufer und andere [für] Elija, wieder andere [meinen], dass [du] einer von den Propheten [bist].“ 041 MAR 008 029 Und er fragte sie: „Und ihr - für wen haltet ihr mich?“ Und {antwortend} sagte Petrus zu ihm: „Du bist der Messias (Gesalbte; Christus)!“ 041 MAR 008 030 Und er schärfte (befahl) ihnen ein, {damit} mit niemandem über ihn sprechen. 041 MAR 008 031 Und er begann sie darüber aufzuklären (zu lehren), dass der Menschensohn (Sohn des Menschen; Mensch) viel leiden, und von den Ältesten und den obersten (führenden, Hohen) Priestern und den Schriftgelehrten (Schreibern) abgelehnt (verworfen, zurückgewiesen) werden, und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen müsse. 041 MAR 008 032 Und er sagte das ganz offen. Da (Und) nahm Petrus ihn beiseite und begann, missbilligend auf ihn einzureden (ihn zu rüffeln/zurechtzuweisen). 041 MAR 008 033 Der drehte sich um und – indem (und) er seine Jünger ansah (nachdem … angesehen hatte) – wies Petrus zurecht (herrschte ihn an) {und sagte}: „Geh hinter mich (Geh weg von mir), Satan (Widersacher)! denn Du hast nicht die [Vorstellungen (Interessen)] Gottes im Sinn, sondern die der Menschen.“ 041 MAR 008 034 Dann (Und) rief er die Menschenmenge samt seinen Jüngern zu sich und sagte zu ihnen: „Wenn jemand mir nachfolgen will, dann muss (soll) er sich selbst verleugnen, {und} sein Kreuz tragen (auf sich nehmen, aufheben, mitnehmen) und mir nachfolgen! 041 MAR 008 035 Denn jeder, der (wer) sein Leben (Seele) retten will, wird es verlieren; aber jeder, der (wer) wegen mir und dem Evangelium (der Heilsbotschaft, um meinet- und des Evangeliums willen) sein Leben (Seele) verliert, wird es retten. 041 MAR 008 036 Denn was nützt es einem Menschen, die gesamte Welt zu gewinnen, aber (und [dabei]) sein Leben (Seele) zu verlieren? 041 MAR 008 037 Denn was könnte (sollte) man (ein Mensch) als Gegenwert für sein Leben (Seele) geben? 041 MAR 008 038 Denn jeder, der (wer immer) sich in dieser untreuen (ehebrecherischen) und sündigen Generation (jeder dieses untreuen und sündigen Packs, der sich) über (wegen) mich und meine Worte schämt, über den wird sich auch der Menschensohn (Sohn des Menschen; Mensch) schämen, sobald er in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln kommt.“ 041 MAR 009 001 Und weiter sagte er zu ihnen: „Amen (Wahrlich, Ja), ich sage euch: Es gibt einige unter denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken (nicht sterben) werden, bis (bevor, ehe) sie gesehen haben, wie Gottes Reich (Herrschaft) mit Macht (Kraft) gekommen ist.“ 041 MAR 009 002 Sechs Tage später nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes (die Brüder Jakobus und Johannes?), und führte sie für sich, allein, auf einen hohen Berg, und er wurde vor ihnen (vor ihren Augen) verwandelt (verwandelte sich): 041 MAR 009 003 {und} Seine Obergewänder {wurden} strahlten [so] sehr (blendend) weiß, wie sie kein Walker auf der [ganzen] Erde {derart} weiß färben könnte. 041 MAR 009 004 Und es erschien ihnen Elija zusammen mit Mose, und sie sprachen ({waren im Gespräch}) mit Jesus. 041 MAR 009 005 Da {antwortete und} sprach Petrus zu Jesus: „Meister (Rabbi), es ist gut, dass wir hier sind! Und lass uns (so lass uns denn) drei Hütten (Zelte) bauen - dir eine, Mose eine und Elija eine!“ 041 MAR 009 006 Er wusste nämlich nicht, wie er reagieren (was er antworten) sollte; denn (so sehr) sie fürchteten sich (waren in Furcht geraten). 041 MAR 009 007 Und eine Wolke {entstand und} hüllte (verbarg, überschattete) sie ein, und eine Stimme kam aus der Wolke: „Dies ist mein geliebter (einziger) Sohn, [darum] hört auf ihn!“ 041 MAR 009 008 Und plötzlich, als sie sich umblickten, sahen sie niemanden {nicht} mehr bei sich als Jesus allein. 041 MAR 009 009 Während sie vom (aus dem) Berg herabstiegen, befahl er ihnen {damit}, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten - erst (außer), wenn der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. 041 MAR 009 010 Und sie behielten das Wort bei sich ({bei sich}), diskutierten (miteinander) aber, was dies sei - „von den Toten Auferstehen“. 041 MAR 009 011 Dann fragten sie ihn {und sagten}: „Warum sagen [dann] die Schriftgelehrten (fragten sie ihn, warum die Schriftgelehrten sagten), dass zuerst Elija kommen müsse?“ 041 MAR 009 012 Und er sagte zu ihnen: „In der Tat (zwar) kommt Elija zuerst und stellt alles wieder her. Aber [gleichzeitig] steht (und wie/warum steht) über den Menschensohn geschrieben, dass (damit) er vieles leiden und verachtet werden müsse. 041 MAR 009 013 Aber ich sage euch (Ja, mehr noch:), Elija ist auch (sogar) [bereits] gekommen, und sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten - wie über ihn geschrieben steht.“ 041 MAR 009 014 Und als sie (er) zu den Jüngern kamen (kam), sahen sie (sah er), dass eine große Menschenmenge um sie [war] und Schriftgelehrte mit ihnen diskutierten. 041 MAR 009 015 Und sofort, als die ganze Menschenmenge ihn sah, erschrak sie (staunte sie, geriet sie in Ehrfurcht), rannte auf ihn zu und begrüßte ihn [freudig]. 041 MAR 009 016 Da fragte er sie: „Worüber (warum) diskutiert ihr mit ihnen?“ 041 MAR 009 017 Einer aus (aus heraus) der Menschenmenge antwortete ihm: „Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht (wollte ihn zu dir bringen), weil er einen stummen Geist (einen Geist, der ihn stumm macht) hat (von einem stummen Geist besessen ist). 041 MAR 009 018 Und wo auch immer [er ist, wenn] er ihn anfällt (packt), zerrt er ihn hin und her (wirft er ihn zu Boden) und ihm tritt Schaum vor den Mund (er schäumt) er knirscht mit den Zähnen und er wird [ganz] starr. Und ich sagte zu deinen Jüngern, dass (damit) sie ihn vertreiben sollen (bat deine Jünger, ihn auszutreiben), und (aber) sie konnten es nicht (sie waren zu schwach dafür).“ 041 MAR 009 019 Da {antwortete und} sagte er ihnen (fuhr er sie an): „Oh, [du] ungläubiges Geschlecht (Pack)! Bis wann (wie lange) werde (muss) ich [denn noch] bei euch sein? Bis wann werde (muss) ich euch [denn noch] ertragen? Bringt ihn zu mir!“ 041 MAR 009 020 Sie brachten ihn zu ihm. Und als ihn der Geist sah (Kaum hatte der Geist ihn gesehen - da...), schüttelte er ihn sofort in [heftigen] Krämpfen, und die Erde gefallen wälzte er sich schäumend (so dass der Knabe sich mit Schaum vor dem Mund auf der Erde wälzte). 041 MAR 009 021 Da fragte er dessen Vater: „Wieviel Zeit ist es, seit [der] ihm dies passiert? (Wie lange geht das schon so mit ihm?)“ Und er sagte: „[Schon] von [frühester] Kindheit an. 041 MAR 009 022 Ja (und), mehrfach hat er ihn sogar (sowohl) ins Feuer oder (als auch) ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Ich flehe dich an (aber), wenn du etwas vermagst (wenn etwas in deiner Macht steht), dann hilf uns und hab Mitleid mit uns (erbarme dich unser)!“ 041 MAR 009 023 Jesus antwortete ihm: {Das} „'Wenn du es vermagst (Wenn es in deiner Macht steht) '... - Wer glaubt, vermag 'alles' (ist allmächtig)!“ 041 MAR 009 024 Sofort (Da) schrie (schluchzte) der Vater des Jungen und sagte: „Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!“ 041 MAR 009 025 Als Jesus sah, dass eine Menschenmenge zusammenlief (herandrängte), gebot er dem unreinen Geist {und sagte zu ihm}: „Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir, komm aus ihm heraus (fahre aus ihm aus) und geh nie mehr in ihn hinein (fahre nie mehr in ihn hinein)!“ 041 MAR 009 026 Und schreiend und [den Jungen] in heftigen Krämpfen schüttelnd kam er heraus (fuhr der Geist aus). Und er wurde (war) wie tot, daher (sodass) die Meisten (die Menge) sagten, er sei gestorben. 041 MAR 009 027 Doch Jesus ergriff seine Hand und hieß ihn aufstehen (richtete ihn auf, weckte ihn auf, heilte ihn) - und er stand auf. 041 MAR 009 028 Und nachdem er ins Haus gegangen war, fragten ihn seine Jünger für sich: „Dass wir ihn nicht austreiben konnten (Warum konnten wir ihn nicht austreiben)?“ 041 MAR 009 029 Da sagte er zu ihnen: „Diese Art kann durch nichts ausfahren (ausgetrieben werden) außer durch Gebet.“ 041 MAR 009 030 Von dort aus (gingen sie fort und) reisten sie durch Galiläa, und er wollte nicht, dass (damit) jemand es erführe, 041 MAR 009 031 denn er lehrte (wollte lehren) seine Jünger und sagte zu ihnen: „Der Menschensohn ist in die Hände der Menschen ausgeliefert (wird ausgeliefert werden), und sie werden ihn töten, und nachdem (obwohl) er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.“ 041 MAR 009 032 Sie verstanden das Wort (diesen Ausspruch) jedoch nicht, und sie fürchteten sich, ihn zu fragen. 041 MAR 009 033 Sie kamen nach Kafarnaum. Als er im Haus war (ankam), fragte er sie: „Worüber (Was) habt ihr auf dem Weg (unterwegs) diskutiert (überlegt)?“ 041 MAR 009 034 Sie aber schwiegen, denn sie hatten auf dem Weg (unterwegs) miteinander [darüber] diskutiert, wer der Größte (größer) [sei]. 041 MAR 009 035 Da setzte er sich, rief (wandte sich an) die Zwölf und sagte zu ihnen: „Wenn jemand der Erste sein will, wird (muss) er der Letzte von Allen und der Diener von Allen sein.“ 041 MAR 009 036 Und er nahm ein Kind, stellte es in ihre Mitte, umarmte es und sagte zu ihnen: 041 MAR 009 037 „Wer eines von solchen Kindern (ein solches Kind) in meinem Namen (mir zuliebe, um meinetwillen) aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern (vielmehr) den, der mich gesandt hat.“ 041 MAR 009 038 Johannes sagte zu ihm: „Lehrer, wir haben gesehen, wie jemand Dämonen austrieb mit deinem Namen (und dabei deinen Namen verwendete). Wir hinderten ihn daran (haben versucht, ihn daran hindern), weil er uns nicht folgt (nicht zu uns gehört).“ 041 MAR 009 039 Jesus aber sagte: „Hindert ihn nicht [daran], denn es gibt niemanden, der Wunder mit meinem Namen wirkt und schnell schlecht von mir zu sprechen vermag (von mir sprechen kann). 041 MAR 009 040 Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns (steht über uns).“ 041 MAR 009 041 „{Denn} Wer euch [auch nur] einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil (im Namen, dass) ihr zu Christus gehört - Amen, ich sage euch - der wird seinen Lohn nicht verlieren (wird ihn bekommen). 041 MAR 009 042 Wer aber (und) [auch nur] einen dieser Kleinen (einen der Geringen), die an mich ({an mich}) glauben, ärgert (vom Glauben abbringt) - für den ist (wäre) es gut (besser), wenn ein Eselsmühlstein um seinen Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.“ 041 MAR 009 043 „{Und} Wenn deine Hand dich zur Sünde verführen will (zur Sünde verführt, ärgert, vom Glauben abbringt), hau sie ab! [Denn] es ist gut (besser), dass du verstümmelt in das Leben eingehst, als die zwei Hände habend (mit beiden Händen) in die Gehenna (Hölle) einzugehen (geworfen zu werden): in das unauslöschliche Feuer, 041 MAR 009 044 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 041 MAR 009 045 Und wenn dein Fuß dich zur Sünde verführen will (zur Sünde verführt, ärgert, vom Glauben abbringt), dann hau ihn ab! [Denn] es ist gut (besser), dass du lahm in das Leben eingehst, als die zwei Füße habend (mit beiden Füßen) in die Gehenna (Hölle) geworfen zu werden, 041 MAR 009 046 wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. 041 MAR 009 047 Und wenn dein Auge dich zur Sünde verführen will (zur Sünde verführt, ärgert, vom Glauben abbringt), reiß es aus! [Denn] es ist gut (besser), dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als zwei Augen habend (mit zwei Augen) in die Gehenna (Hölle) geworfen zu werden, 041 MAR 009 048 'wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt'. 041 MAR 009 049 {Denn} (Denn) Jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 041 MAR 009 050 Gut [ist] das Salz. Aber wenn das Salz unsalzig (salzlos, geschmacklos) geworden ist - womit werdet (wollt) ihr es würzen? Habt (teilt) Salz unter (in) euch, und haltet [so] untereinander Frieden!“ 041 MAR 010 001 Und von dort brach (stand) er auf und zog (kam) in das Gebiet von Judäa und (und zwar) das [Land] jenseits des Jordans, und wieder einmal (erneut) liefen Menschenmengen bei ihm zusammen, und wie es seine Gewohnheit war, lehrte er sie auch diesmal (wieder). 041 MAR 010 002 Daraufhin (Und) kamen einige Pharisäer herbei und wollten von ihm wissen (erkundigten sich), ob es einem Mann erlaubt sei, sich von [seiner] Frau zu scheiden (wegzuschicken), um (wobei sie) ihm eine Falle zu stellen (ihn auf die Probe zu stellen; zu testen). 041 MAR 010 003 Er jedoch erwiderte {und sagte zu ihnen}: „Was hat euch Mose vorgeschrieben (geboten)?“ 041 MAR 010 004 Und sie sagten: „Mose hat es zugelassen, [der Frau] einen Scheidungsbrief zu schreiben und [sich dann von ihr] zu scheiden (wegzuschicken).“ 041 MAR 010 005 Aber Jesus sagte zu ihnen: „Angesichts (wegen, mit Rücksicht auf) eurer Sturheit (Herzenshärte) hat er euch dieses Gebot (Vorschrift) aufgeschrieben (gegeben). 041 MAR 010 006 Aber seit [dem] Beginn der Schöpfung»hat er sie männlich und weiblich gemacht.« 041 MAR 010 007 »Aus diesem Grund wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er wird sich mit seiner Frau vereinen (zusammenschließen) 041 MAR 010 008 und die beiden (zwei) werden zu einem Fleisch (Körper) sein (werden) «, daher sind sie nicht länger zwei, sondern ein Fleisch (Körper). 041 MAR 010 009 Was Gott verbunden (vereinigt, zusammengefügt) hat, das soll (darf) darum ein ([der]) Mensch nicht trennen.“ 041 MAR 010 010 Als (Und) sich die Jünger im Haus (zu Hause) bei ihm noch einmal (wieder) danach erkundigten (fragten), 041 MAR 010 011 da (und) sagte er zu ihnen: „Jeder, der (Wer immer) sich von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, bricht an ihr die Ehe, 041 MAR 010 012 und wenn sie sich von ihrem Mann geschieden hat und einen anderen heiratet, bricht sie die Ehe.“ 041 MAR 010 013 Und [die Leute] versuchten, Kinder zu ihm zu bringen (brachten), um {er} sie zu berühren, aber die Jünger wiesen sie unfreundlich ab (schimpften sie). 041 MAR 010 014 Doch als Jesus [das] sah, wurde er ärgerlich (ungehalten) und sagte zu ihnen: „Lasst die Kinder zu mir kommen! Haltet sie nicht auf, denn solchen [wie ihnen] gehört Gottes Reich (Herrschaft). 041 MAR 010 015 Ja (Amen, Wahrlich), ich sage euch: Jeder, der (Wer immer) Gottes Reich (Herrschaft) nicht wie ein Kind annimmt, kommt bestimmt nicht hinein.“ 041 MAR 010 016 Und er nahm sie in die Arme und segnete sie, indem er ihnen die Hände auflegte. 041 MAR 010 017 Und als er nach draußen auf die Straße kam (sich auf den Weg machte), kam einer angerannt und kniete sich vor ihm hin. Er fragte ihn: „Guter Lehrer, was muss (soll) ich tun, um {ich} ewiges Leben zu bekommen (Anteil am … zu erhalten; erben)?“ 041 MAR 010 018 Jesus aber sagte zu ihm: „Warum nennst du 'mich' gut? Niemand ist gut außer einem: Gott. 041 MAR 010 019 Du kennst die Gebote:»Töte (morde) nicht, brich die Ehe nicht, stiehl nicht, mache keine Falschaussage; unterschlage (betrüge, enthalte vor, raube) nicht; ehre deinen Vater und deine Mutter.« 041 MAR 010 020 Der [Mann] {aber} entgegnete (sagte) {ihm}:»Lehrer, das alles habe ich seit meiner Jugend befolgt (beachtet).« 041 MAR 010 021 Jesus {aber} sah ihn an und gewann ihn lieb, und er sagte zu ihm:»Eins fehlt dir [noch]: Geh, verkaufe alles, was du hast, und gib [den Erlös] den Armen, dann (und) wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und [dann] komm, folge mir nach!« 041 MAR 010 022 Doch der [Mann] war erschüttert (getroffen; enttäuscht) über diese Forderung (das Gesagte; Wort) und ging traurig davon, denn er besaß viele Güter. 041 MAR 010 023 Und Jesus schaute sich um und sagte zu seinen Jüngern (Schülern):»Wie schwer werden [es] die Wohlhabenden [haben], in Gottes Reich (Königsherrschaft) zu kommen!« 041 MAR 010 024 Die Jünger {aber} waren von seinen Worten überrascht (bestürzt, entgeistert). Doch Jesus sagte noch einmal zu ihnen:»Kinder, wie schwer ist es, in Gottes Reich (Königsherrschaft) zu kommen! 041 MAR 010 025 Es ist leichter [für] ein Kamel, durch das Nadelöhr zu kommen, als [für] einen Reichen, in Gottes Reich (Königsherrschaft) zu kommen.« 041 MAR 010 026 Da waren sie völlig entgeistert (außer sich, erstaunt, überwältigt) und sagten zu einander:»Wer kann dann gerettet werden?!?« 041 MAR 010 027 Jesus sah sie an und sagte:»Bei Menschen [ist es] unmöglich, aber nicht bei Gott: Denn bei Gott [ist] alles möglich.« 041 MAR 010 028 Petrus sagte zu ihm:»Du weißt (Siehe), wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt (haben uns dir angeschlossen)!« 041 MAR 010 029 Jesus sagte:»Ja (Amen, Wahrlich), ich sage euch: Es gibt niemanden, der Haus (Haushalt), {oder} Brüder oder Schwestern, {oder} Mutter, {oder} Vater oder Kinder oder Felder wegen mir und wegen des Evangeliums (der Heilsbotschaft) zurückgelassen (verlassen) hat, 041 MAR 010 030 der nicht [das] Hundertfache [dafür] bekommen wird (bekommt): jetzt, in dieser Zeit, Häuser und Brüder, {und} Schwestern, {und} Mütter, {und} Kinder und Felder, [wenn auch] unter Verfolgungen, und im kommenden Zeitalter (Welt) ewiges Leben. 041 MAR 010 031 Und (Aber) viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.« 041 MAR 010 032 Sie {aber} waren auf dem Weg nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und (da) [die Jünger (Leute)] wunderten sich darüber (wurden von Beklommenheit erfasst; erschraken), und (aber) die, die hinter ihm gingen (die ihm Folgenden, seine Nachfolger), bekamen Angst. Da (und) nahm er die Zwölf noch einmal beiseite und teilte ihnen mit, was mit ihm geschehen würde: 041 MAR 010 033 »Wir gehen jetzt {hinauf} nach Jerusalem, dann wird der Menschensohn (Sohn des Menschen; Mensch) an die obersten (führenden, Hohen) Priester und die Schriftgelehrten (Schreibern) ausgeliefert werden, und sie werden ihn [zum] Tod verurteilen und ihn an die Heiden (Nichtjuden) ausliefern, 041 MAR 010 034 und sie werden ihn verspotten, und sie werden ihn anspucken, und sie werden ihn auspeitschen und töten, und nach drei Tagen wird er auferstehen.« 041 MAR 010 035 Und Jakobus und Johannes, die Söhne von Zebedäus, kamen auf ihn zu und sagten zu ihm:»Lehrer, wir wollen, dass du [für] uns tust, worum wir dich auch bitten werden.« 041 MAR 010 036 Da sagte er zu ihnen:»Was wollt ihr, dass ich [für] euch tun soll?« 041 MAR 010 037 Sie sagten zu ihm:»Gewähre uns, {dass wir} in deiner Herrlichkeit (Herrschaft, Ehre) einer an deiner rechten und einer an deiner linken [Seite] zu sitzen!« 041 MAR 010 038 Da sagte Jesus zu ihnen:»Ihr wisst nicht, um was ihr [da] bittet! Könnt ihr den Becher (Kelch) trinken, den 'ich' trinke, oder [mit] der Taufe getauft werden, mit der 'ich' getauft werde?« 041 MAR 010 039 Sie aber sagten zu ihm:» [Das] können wir!«Jesus aber sprach zu ihnen:»Den Becher (Kelch), den ich trinke, werdet ihr trinken, und [mit] der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden, 041 MAR 010 040 aber es ist nicht meine Sache (steht mir nicht zu), [euch] das Sitzen an meiner rechten oder linken [Seite] zu gewähren, sondern [das Sitzen steht denjenigen zu], [für] die es vorgesehen (bestimmt, bereitet) ist.« 041 MAR 010 041 Und als die zehn [anderen Jünger das] hörten, waren sie wütend (ärgerten sie sich) auf Jakobus und Johannes. 041 MAR 010 042 Und (da) Jesus rief sie zu sich und sagte zu ihnen:»Ihr wisst, dass diejenigen, die als Regierende der Völker (nichtjüdischen Völker, Nichtjuden) angesehen sind (gelten), die Menschen beherrschen (unterdrücken), und [dass] ihre Großen (Mächtigen) die Menschen ihre Macht spüren lassen (ihre Macht über sie missbrauchen). 041 MAR 010 043 Aber so ist es bei euch nicht! Wer (Jeder, der) bei (unter) euch groß sein (werden) möchte, soll vielmehr euer Diener sein, 041 MAR 010 044 und wer (jeder, der) bei (unter) euch bedeutend (Erster) sein (werden) möchte, soll Sklave aller [anderen] sein. 041 MAR 010 045 Denn auch der Menschensohn (Sohn des Menschen; Mensch) ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld anstelle (für) vieler zu geben.« 041 MAR 010 046 Und sie kamen nach Jericho. Und als er von Jericho aufbrach, [er] und seine Jünger und eine beachtliche (ansehnliche) Menschenmenge, saß der Sohn von Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Straßenrand, 041 MAR 010 047 Und als er hörte, dass es Jesus der Nazarener war, fing er an zu schreien {und zu sagen}:»Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!« 041 MAR 010 048 Und viele herrschten ihn an, {damit} still zu sein. Aber er schrie umso lauter (mehr):»Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!« 041 MAR 010 049 Da (und) blieb Jesus stehen (stand auf) und sagte:»Ruft ihn!«Und sie riefen den Blinden und sagten zu ihm:»Keine Angst! (Hab nur Mut!) Steh auf, er ruft dich!« 041 MAR 010 050 Da warf er seinen Mantel (Obergewand) ab, sprang auf und kam zu Jesus. 041 MAR 010 051 Und Jesus fragte ihn:»Was willst du, dass ich für dich tue?«Da sagte der Blinde zu ihm:»Rabbuni, dass ich sehen kann!« 041 MAR 010 052 Und Jesus sagte zu ihm:»Geh, dein Glaube hat dich geheilt (gerettet)!«, und er konnte augenblicklich sehen, und er folgte (schloss sich an) ihm auf dem Weg.“ 041 MAR 011 001 Und als sie in die Nähe von Jerusalem kamen (näherten), nach Betfage und Betanien beim Ölberg, schickte er zwei seiner Jünger los. 041 MAR 011 002 Er sagte zu ihnen „Geht in das Dorf, das vor euch [liegt], und gleich, wenn ihr hineingeht, werdet ihr ein Eselsfohlen (Fohlen) angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her! 041 MAR 011 003 Und falls euch jemand fragt:»Was macht ihr da (Warum macht ihr das)?«, [dann] sagt:»Der Herr braucht es und schickt es [später] wieder zurück (hierher).«“ 041 MAR 011 004 Daraufhin (Und) gingen sie los und fanden das Eselsfohlen (Fohlen), das draußen auf der Straße an eine Tür (Tor) gebunden war, und (als) sie banden es los. 041 MAR 011 005 Und (da) einige von den [Leuten], die dort herumstanden, fragten sie: „Was macht ihr [da], dass ihr das Eselsfohlen (Fohlen) losbindet?“ 041 MAR 011 006 Da sagten sie ihnen genau [das, was] Jesus gesagt hatte, und [die Leute] ließen sie machen. 041 MAR 011 007 Und sie führten das Eselsfohlen (Fohlen) zu Jesus und legten ihre Kleider (Mäntel, Obergewänder) über [das Tier], und er setzte sich darauf. 041 MAR 011 008 Und viele breiteten ihre Kleider (Mäntel, Obergewänder) auf dem Weg aus, andere {aber} Zweige (lange Gräser, Laubbüschel), die sie auf den Feldern abgeschnitten (abgerissen) hatten. 041 MAR 011 009 Und die [Menschen], die vor [ihm] hergingen und [ihm] folgten, riefen immer wieder: „Hosanna! Gepriesen (Gesegnet) [sei], der im Namen des Herrn kommt! 041 MAR 011 010 Gepriesen (Gesegnet) [sei] das kommende Reich (Herrschaft) unseres Vaters (Vorfahren) David! Hosanna in den höchsten [Höhen]!“ 041 MAR 011 011 So (Danach, Und) zog (ging) er hinein nach Jerusalem, in den Tempel (Tempelbezirk). Dann (Und), nachdem er sich alles angesehen hatte, begab sich mit den Zwölf nach Betanien, weil (als) die Stunde schon spät war. 041 MAR 011 012 {Und} Als sie am folgenden Tag Betanien verließen, wurde er hungrig. 041 MAR 011 013 Und als er von weitem einen Feigenbaum mit Blättern sah, er ging hin, [um zu sehen], ob er vielleicht etwas daran fände. Doch (Und) als er hinkam, fand er nur (nichts außer) Blätter, es war nämlich nicht die Zeit für Feigen. 041 MAR 011 014 Da (Und) sagte er zu [dem Baum]: „Nie mehr, bis in Ewigkeit, soll jemand von dir Frucht essen!“ Und seine Jünger hörten das. 041 MAR 011 015 Als (Und) sie nach Jerusalem kamen, {und} ging er in den Tempel (Tempelbezirk) und fing an, [alle], die im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben. {und} Er warf die Tische der Geldwechsler und die Stände (Sitze) der Taubenverkäufer um 041 MAR 011 016 und ließ nicht zu, dass irgendjemand einen Gegenstand (etwas) durch den Tempelhof (Tempel) trug. 041 MAR 011 017 Dabei lehrte er sie: „Heißt es nicht (Steht nicht geschrieben):»Mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker (Nichtjuden) genannt werden«? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht!“ 041 MAR 011 018 Als (Und) die obersten (führenden, Hohen) Priester und die Schriftgelehrten (Schreiber) [davon (das)] hörten, {und} suchten sie [nach einer Möglichkeit], wie sie ihn aus dem Weg räumen (umbringen, beseitigen, loswerden) [könnten]. Sie fürchteten ihn nämlich, denn das ganze Volk war von seiner Lehre fasziniert (beeindruckt). 041 MAR 011 019 Und als es Abend (spät) wurde, gingen sie aus der Stadt hinaus. 041 MAR 011 020 Und als sie morgens [daran] vorbeikamen, sahen sie, dass der Feigenbaum von den Wurzeln her verdorrt war. 041 MAR 011 021 Und Petrus erinnerte sich und sagte (rief) zu ihm: „Rabbi, schau, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt!“ 041 MAR 011 022 Und Jesus entgegnete {und sagte zu ihnen}: „Habt Glauben (Vertrauen) [an] Gott! 041 MAR 011 023 Ja, (Amen, Wahrlich) ich sage euch:»Jeder, der (Wer) zu diesem Berg hier sagt:»Erhebe dich und stürze dich ins Meer!«, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt (vertraut), dass geschieht, was er sagt, für den wird es eintreffen! 041 MAR 011 024 Daher sage ich euch: Glaubt (Vertraut) [bei] allen [Dingen], für die ihr betet und bittet, dass ihr [sie schon] erhalten habt, dann werden sie {für euch} eintreffen. 041 MAR 011 025 Und immer wenn ihr dasteht und betet (zum Beten steht), [dann] vergebt [den betreffenden Menschen], wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. 041 MAR 011 026 Doch wenn ihr nicht vergebt, dann wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben. « 041 MAR 011 027 Und sie kamen wieder nach Jerusalem. Und während er sich im Tempel aufhielt (durch den Tempel ging), kamen die obersten (führenden, Hohen) Priester, {und} die Schriftgelehrten (Schreiber) und die Ältesten auf ihn zu 041 MAR 011 028 und fragen ihn:»Mit welchem Recht (Befugnis, Vollmacht, Autorität) tust du so etwas (diese [Dinge])? Oder wer hat dir dieses Recht (Befugnis, Vollmacht, Autorität) dazu gegeben, so etwas (solche [Dinge]) zu tun?« 041 MAR 011 029 Doch Jesus sagte zu ihnen:»Eines möchte ich von euch wissen. {und} Antwortet mir, dann (und) werde ich euch sagen, mit welchem Recht (Befugnis, Vollmacht, Autorität) ich so handle (so etwas; diese [Dinge] tue). 041 MAR 011 030 Die Taufe von Johannes – stammte (war) sie vom Himmel oder von Menschen? Sagt es (Antwortet) mir!« 041 MAR 011 031 Da (Und) besprachen sie sich (dachten bei sich) {und sagten}:»Wenn wir sagen:»vom Himmel«, wird er sagen:»Weshalb habt ihr ihm dann nicht geglaubt?« 041 MAR 011 032 Sagen wir aber (Sollen wir stattdessen sagen):»von Menschen«...?«Sie fürchteten das Volk (die Menschenmenge), denn alle waren der Meinung, dass Johannes tatsächlich ein Prophet gewesen war. 041 MAR 011 033 Also (Und) antworteten sie Jesus {und sagten}:»Wir wissen [es] nicht.«Da (Und) erwiderte (sagte) Jesus {zu ihnen}:»Dann sage ich euch auch nicht, mit welchem Recht (Befugnis, Vollmacht, Autorität) ich so handle (so etwas; diese [Dinge] tue).«“ 041 MAR 012 001 Und er begann, mithilfe von (in) Gleichnissen (bildhaften Vergleichen) mit ihnen zu reden: „Ein Mann legte (pflanzte) einen Weinberg an, {und} er errichtete eine Mauer um ihn herum, {und} hob ein Auffangbecken (Keltertrog) [für die Weinpresse] aus und baute einen Wachtturm. Dann (und) verpachtete er ihn an Weingärtner (Bauern) und verreiste. 041 MAR 012 002 Und zur [vereinbarten] Zeit sandte er einen Sklaven (Knecht) zu den Weingärtnern (Bauern), um von den Weingärtnern (Bauern) [seinen Anteil] an den Erträgen (Früchten) des Weinbergs zu erhalten (abzuholen), 041 MAR 012 003 doch sie packten und schlugen (misshandelten, drangsalierten) ihn und schickten ihn mit leeren Händen [fort]. 041 MAR 012 004 Da (Und) sandte er noch einen Sklaven (Knecht) zu ihnen. Auch den schlugen sie auf den Kopf (schändeten/verwundeten sie am Kopf) und entehrten ihn (behandelten ihn verächtlich). 041 MAR 012 005 Da (Und) sandte er einen weiteren, und den brachten sie um, und viele andere – manche verprügelten sie, andere brachten sie um. 041 MAR 012 006 Er hatte noch einen: [seinen] (noch [seinen] einzigen) geliebten Sohn. Er sandte ihn als letzten zu ihnen, weil er glaubte (dachte, sich sagte):»Meinen Sohn werden sie respektieren (achten).« 041 MAR 012 007 Aber jene Weingärtner (Bauern) sagten zueinander:»Das ist der Erbe! Kommt, wir bringen ihn um, dann wird das Erbe uns gehören!« 041 MAR 012 008 Und sie packten ihn und brachten ihn um, danach (und) warfen sie ihn hinaus vor den Weinberg. 041 MAR 012 009 Was wird nun der Besitzer (Herr) des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner (Bauern) ausmerzen (töten, vernichten), und den Weinberg wird er anderen geben. 041 MAR 012 010 Habt ihr nicht auch (nicht einmal) diese Schriftstelle gelesen?» [Der] Stein, den die Bauleute abgelehnt (verworfen, zurückgewiesen) haben, 'der' ist zum Schlussstein (Kopfstein, Eckstein) geworden; 041 MAR 012 011 Das kommt vom Herrn, und es ist wunderbar (erstaunlich, verwunderlich) in unseren Augen.«“ 041 MAR 012 012 Da (Und) wollten sie ihn gerne (suchten sie [nach einer Möglichkeit], ihn...) festnehmen (verhaften), aber sie fürchteten die Menschenmenge, denn sie wussten (merkten), dass er das Gleichnis gegen sie gesprochen hatte. Daher (und) sie ließen ihn zurück (ihn unbehelligt; von ihm ab) und gingen davon. 041 MAR 012 013 Und (danach) sie schickten einige Pharisäer und Herodianer (Anhänger von Herodes) zu ihm, um {sie} ihn [in] einer Äußerung ([mit] einer Frage) zu fangen (ertappen). 041 MAR 012 014 Und als sie ankamen, sagten sie zu ihm: „Lehrer, wir wissen, dass du objektiv (aufrichtig) bist und auf niemanden besondere Rücksicht nimmst: Du schaust {eben} nicht auf [das] Äußere [der] Menschen, sondern lehrst wirklich den Weg Gottes. Darf man [dem] Kaiser (Cäsar) Steuern zahlen oder nicht? Sollen wir [sie] zahlen oder nicht zahlen?“ 041 MAR 012 015 Doch er erkannte ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: „Warum stellt ihr mir eine Falle (versucht ihr mich)? Bringt mir einen Denar, damit ich [ihn] mir anschauen [kann].“ 041 MAR 012 016 Da brachten sie [ihm einen]. Und er sagte zu ihnen: „Wessen Bild und Aufschrift [ist das hier]?“ Sie {aber} antworteten (sagten) {ihm}: „[Des] Kaisers (Cäsars).“ 041 MAR 012 017 Da sagte Jesus zu ihnen: „Was [dem] Kaiser (Cäsar) gehört, gebt [dem] Kaiser (Cäsar) zurück, und was Gott [gehört], [gebt] Gott!“ Da (Und) waren sie sehr erstaunt über ihn. 041 MAR 012 018 {Und} es kamen zu ihm Sadduzäer, welche sagen (der Meinung sind), dass es keine Auferstehung gibt, und fragten ihn {sagend}: 041 MAR 012 019 „Lehrer, Mose hat uns geschrieben:»Wenn jemandes Bruder stirbt, und eine Frau zurücklässt und kein Kind hinterlässt, dass dann sein Bruder dessen Frau nehmen und er für seinen Bruder Nachkommen (Samen) zeugen (aufrichten) soll«. 041 MAR 012 020 Es waren [einmal] sieben Brüder. Und der erste nahm eine Frau, und als er starb, hinterließ er keinen Nachkommen (Samen). 041 MAR 012 021 Und der zweite nahm sie, und er starb und hinterließ keinen Nachkommen (Samen). Und der dritte ebenso. 041 MAR 012 022 {Und} die Sieben hinterließen [also alle] keinen Nachkommen. [Als] Letzte von allen starb auch die Frau. 041 MAR 012 023 Bei der Auferstehung, wenn sie auferstehen: Wessen Frau von diesen wird sie sein? Denn die sieben hatten sie [alle] zur Frau.“ 041 MAR 012 024 Jesus sagte zu ihnen: „Täuscht ihr euch nicht deshalb, weil ihr die Schriften nicht kennt und nicht Gottes Kraft? 041 MAR 012 025 Denn wenn sie von den Toten auferstehen, werden sie weder heiraten noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel (in den Himmeln). 041 MAR 012 026 Hinsichtlich der Toten aber, dass sie auferweckt werden – habt ihr nicht im Buch des Mose über den Dornbusch gelesen, wie Gott [da] zu ihm sprach {sagend}:»Ich [bin] der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? 041 MAR 012 027 Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr täuscht euch sehr.“ 041 MAR 012 028 Und es kam einer von den Schriftgelehrten zu ihnen, der gehört hatte, wie sie diskutierten (ihre Diskussion, ihr Streiten). Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: „Was ist das höchste (erste) Gebot von allen?“ 041 MAR 012 029 Jesus antwortete: „Das höchste (erste) Gebot ist:»Höre Israel: Der Herr, unser Gott, ist Herr allein, 041 MAR 012 030 und liebe (du sollst lieben) den Herrn, deinen Gott, aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand (Vernunft, Gesinnung) und aus deiner ganzen Kraft (Macht, Stärke).« 041 MAR 012 031 Das zweite (andere) ist dieses:»Liebe (und du sollst lieben) deinen Mitmenschen (Nächsten, Nahestehenden, Nachbarn) wie dich selbst!«Größer als diese ist kein anderes Gebot.“ 041 MAR 012 032 Und der Schriftgelehrte sagte zu ihm: „Gut, Lehrer, hast du von der Wahrheit geredet:»Er nur einer ist und kein (nicht ein) anderer außer ihm.« 041 MAR 012 033 Und»ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzer Auffassungsgabe und aus ganzer Kraft und den Mitmenschen (Nächsten, Nahestehenden, Nachbarn) zu lieben wie sich selbst«, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.“ 041 MAR 012 034 Als Jesus sah, dass er verständig antwortete, sagte er zu ihm: „Du bist nicht weit [entfernt] vom Reich Gottes (von der Gottesherrschaft).“ Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen. 041 MAR 012 035 {Und} Jesus sprach (antwortete) {und redete}, als er im Tempel lehrte: „Wie [können] die Schriftgelehrten sagen, dass der Gesalbte der Sohn Davids ist? 041 MAR 012 036 David selbst sagte im heiligen Geist:»Der Herr sagte zu meinem Herrn. Setze [dich] zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße setze.« 041 MAR 012 037 David selbst nennt ihn Herrn, und wie soll er [dann] Sohn sein?“ Und die große Menschenmenge hörte ihn gern. 041 MAR 012 038 Und er sagte in seiner Lehre: „Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die in Roben umhergehen wollen und Begrüßungen auf den Marktplätzen 041 MAR 012 039 und Vorsitze in den Synagogen und erste Plätze bei den Festmählern [begehren]. 041 MAR 012 040 Diejenigen, die die Häuser der Witwen verschlingen und für den Anschein lange beten, sie werden ein umfangreicheres Urteil erhalten.“ 041 MAR 012 041 Und er setzte sich gegenüber dem Opferkasten und beobachtete, wie die Menschenmenge Geld in den Opferkasten warf; und viele Reiche warfen viel ein. 041 MAR 012 042 Da kam eine einzige arme Witwe und warf zwei Lepta ein, das entspricht einem Quadrans. 041 MAR 012 043 Und nachdem er seine Jünger zu sich gerufen hatte, sagte er zu ihnen: „Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr als alle [anderen] eingeworfen, die [etwas] in den Opferkasten eingeworfen haben. 041 MAR 012 044 Denn alle haben [etwas] aus ihrem Überfluss eingeworfen, sie aber hat aus ihrem Mangel alles, was sie hatte, eingeworfen – ihr ganzes Leben (ihren ganzen Lebensunterhalt).“ 041 MAR 013 001 {Und} (Und) als er aus dem Tempel hinausging (hinausgeht), sagte (sagt) einer seiner Jünger zu ihm: „Lehrer! {Sieh nur!} (Sieh nur!) Was für Steine und was für Gebäude!“ 041 MAR 013 002 Da (Und) sagte Jesus zu ihm: „Du achtest auf diese großen Gebäude? (Diese Gebäude da?, Siehst/bewunderst du diese großen Gebäude?, Du siehst/bewunderst diese großen Gebäude.) Nicht (Keinesfalls) wird [hier] gelassen werden Stein auf Stein, der nicht {sicher} (sicher) zerstört (herausgebrochen) werden wird.“ 041 MAR 013 003 Als er dann saß (sich setzte) auf dem (den) Ölberg gegenüber dem Tempel, fragte [n] ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas alleine: 041 MAR 013 004 „{Sag uns:} Wann wird dies sein? Und was [wird sein] das Zeichen [dafür], wann dies alles bestimmt ist (im Begriff ist), zu geschehen (vollendet zu werden, zu enden)?“ 041 MAR 013 005 Und Jesus sagte zu ihnen ({begann}, zu ihnen zu sagen): „Habt acht (seht zu), dass euch niemand irreführt! 041 MAR 013 006 [Denn] es werden viele unter meinem Namen kommen und sagen:»Ich bin [es]!«, und sie werden viele irreführen. 041 MAR 013 007 Wenn ihr {aber} (Ihr dagegen: Wenn ihr) von Kriegen und Kriegsgerüchten hört, erschreckt nicht, [denn] es muss geschehen, doch [es ist] noch nicht das Ende. 041 MAR 013 008 Erheben wird sich nämlich (denn) Volk gegen Volk und Reich gegen Reich, Erdbeben werden sein stellenweise (mancherorts), geben wird es Hungersnöte. [Der] Anfang der Wehen [ist] dies. 041 MAR 013 009 Nehmt euch in Acht (Blickt auf euch selbst)! Man wird euch (sie werden) ausliefern an Synhedrien und Synagogen, ihr werdet geprügelt werden und ihr werdet meinetwegen vor Statthalter und Könige gestellt werden, ihnen zum Zeugnis - 041 MAR 013 010 denn (und, aber) zuerst muss das Evangelium bei ({bei}) allen Völkern verkündigt werden. 041 MAR 013 011 Und wenn man euch abführt (sie euch abführen), um euch auszuliefern, sorgt euch nicht im Voraus, was ihr sagen sollt, sondern das, was (was auch immer) euch in jener Stunde eingegeben (gegeben) werden wird, das sagt! Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern der heilige Geist. 041 MAR 013 012 {Und} Ausliefern wird ein Bruder [seinen] Bruder in den Tod und ein Vater [sein] Kind, und erheben werden sich Kinder gegen [ihre] Eltern und töten werden sie sie. 041 MAR 013 013 Und ihr werdet von allen gehasst werden wegen meines Namens (um meinetwillen, wegen mir). Der aber, der bis zum Ende standhaft bleibt (dies erduldet), wird gerettet werden. 041 MAR 013 014 Wenn ihr dann aber den Gräuel der Verwüstung stehen seht, wo er nicht [stehen] soll – der Leser sei aufmerksam! –, dann sollen die in Judäa in die Berge fliehen; 041 MAR 013 015 wer auf dem Dach [ist], soll nicht ({weder}) hinabsteigen, um ({noch}) hineinzugehen (hineingehen), um etwas aus seinem Haus zu holen; 041 MAR 013 016 und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um sein Obergewand zu holen. 041 MAR 013 017 {Aber} Wehe denen, die in jenen Tagen schwanger sind oder stillen! 041 MAR 013 018 {Aber} (Darum) Betet, dass es nicht während des Winters geschieht! 041 MAR 013 019 Denn es werden sein jene Tage eine derartige Bedrängnis, wie sie seit Beginn der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, bis jetzt nicht geschehen ist und niemals geschehen wird. 041 MAR 013 020 {Und} Wenn der Herr nicht die Tage verkürzt hätte, würde absolut niemand gerettet werden, doch um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt. 041 MAR 013 021 {Und} Sagt dann einer zu euch:» {Siehe} Hier [ist] der Christus!«oder {Siehe} dort [ist er]! - glaubt [es] nicht, 041 MAR 013 022 denn aufstehen werden falsche Christusse und falsche Propheten, und darbieten werden sie Zeichen und Wunder, um – wenn möglich – die Auserwählten zu verführen (irrezuführen). 041 MAR 013 023 {Ihr aber} (Ihr dagegen) seid achtsam! Ich habe euch alles vorausgesagt. 041 MAR 013 024 {Aber} in jenen Tagen, nach jener Bedrängnis, wird die Sonne verdunkelt werden (sich verfinstern), {und} der Mond wird seinen Schein nicht geben, 041 MAR 013 025 {und} die Stern werden vom Himmel fallen und die Kräfte in den Himmeln (am Himmel) werden erschüttert werden. 041 MAR 013 026 Und dann wird erscheinen (wird man sehen, werden sie sehen) den in den Wolken kommenden Menschensohn, mit großer Macht und Herrlichkeit. 041 MAR 013 027 Und dann wird er die Engel aussenden und die Auserwählten aus den vier Himmelsrichtungen (Winden) vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels sammeln. 041 MAR 013 028 Über den Feigenbaum {aber} lernt (erfahrt) ein Gleichnis: Sobald seine Zweige weich werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe [ist]. 041 MAR 013 029 So auch ihr: wenn ihr dies geschehen seht, erkennt, dass er (es) nahe vor den Toren (vor der Tür) ist! 041 MAR 013 030 Amen, ich sage euch: Nicht (Keinesfalls) wird diese Generation (Geschlecht) vergehen, bis dies alles geschehen sein wird. 041 MAR 013 031 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. 041 MAR 013 032 Von dem Tag und der Stunde weiß niemand, weder die Engel (Boten) im Himmel, noch der Sohn, allein der Vater. 041 MAR 013 033 Seid achtsam! Seid wachsam! - denn ihr wisst nicht, wann der Zeitpunkt (da) ist. 041 MAR 013 034 [Es ist] wie bei einem Mensch auf Reisen, der, als er das Haus verließ und seinen Knechten die Vollmacht gab (ihre Verantwortungen übertrug) - jedem seine [eigene] Aufgabe - {dabei} dem Torhüter gebot, dass er wachsam sei (Wache halte). 041 MAR 013 035 Seid also wachsam, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt - ob am Abend, zur Mitternacht, zum Hahnenschrei oder im Morgengrauen - 041 MAR 013 036 damit er, wenn er plötzlich kommt, euch nicht schlafend vorfindet. 041 MAR 013 037 Was ich {aber} euch sage, sage ich allen: Seid wachsam!“ 041 MAR 014 001 Das Pascha-Fest und [das Fest der] ungesäuerten Brote waren {aber} in zwei Tagen. Da suchten die Hohepriester und die Schriftgelehrten [einen Weg], wie sie ihn mit einer List ergreifen und töten könnten, 041 MAR 014 002 denn sie sagten (sagten sich): „Nicht während des Festes, sonst wird es einen Aufruhr der Volksgemeinde geben.“ 041 MAR 014 003 Und als er in Bethanien im Haus Simons des Leprakranken war – als er [bei Tisch] lag – kam eine Frau, die ein Alabastergefäß voll kostbaren, reinem Nardenparfums [bei sich] hatte. Nachdem sie das Alabastergefäß zerbrochen hatte, goss sie [das Öl] herab auf seinen Kopf. 041 MAR 014 004 Einige aber waren {untereinander} verärgert (voller Empörung) [und sagten] zueinander: „Für was ist diese Verschwendung des Parfums geschehen? 041 MAR 014 005 Man hätte nämlich dieses Parfum für mehr als 300 Denare (teurer als für 300 Denare) verkaufen und [den Erlös] den Armen geben können.“ Und sie machten ihr Vorwürfe. 041 MAR 014 006 Jesus aber sprach: „Lasst sie! Was macht ihr ihr Beschwerden? Sie hat ein gutes Werk an mir getan – 041 MAR 014 007 und die Armen habt ihr immer bei euch und sooft (falls) ihr wollt, könnt ihr ihnen (immer) wohltun (Gutes tun); mich aber habt ihr nicht immer. 041 MAR 014 008 Was sie [tun] konnte (was sie hatte), hat sie getan: Sie hat es vorweggenommen, meinen Leib für das Begräbnis einzubalsamieren. 041 MAR 014 009 Amen, ich sage euch, wo auch immer diese Freuden-Botschaft (dieses Evangelium) auf der ganzen Welt verkündet wird, wird auch von dem, was diese getan hat, gesprochen werden – zur Erinnerung an sie.“ 041 MAR 014 010 Und Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging zu den Hohepriestern, um ihn an sie auszuliefern. 041 MAR 014 011 Und sie freuten sich, als sie [das] hörten, und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er suchte [einen Weg], wie er ihn zur rechten Zeit ausliefern könnte. 041 MAR 014 012 Und am ersten Tag [des Festes] der ungesäuerten [Brote], als sie das Pascha [lamm] opferten (an dem man das Pascha [lamm] zu opfern pflegte), fragten ihn seine Jünger: „Wo willst du, [dass] wir {fortgehend} vorbereiten, damit du das Pascha essen kann?“ 041 MAR 014 013 Und er sandte zwei seiner Jünger und sagte zu ihnen: „Geht in die Stadt, und es wird ein Mann auf euch zutreten, der einen Krug Wasser trägt. Folgt ihm, 041 MAR 014 014 und wo auch immer er hineingeht, sagt zu dem Hausherrn {dass}:»Der Lehrer sagt:»Wo ist mein Gästezimmer, wo ich das Pascha [mahl] mit meinen Jüngern essen kann?««! 041 MAR 014 015 Und dieser wird euch ein großes Zimmer im Obergeschoss zeigen, möbliert und vorbereitet. Dort bereitet für uns vor!“ 041 MAR 014 016 Und die Jünger gingen hinaus und kamen in die Stadt, und sie fanden [alles so] vor, wie er [es] ihnen gesagt hatte, und sie bereiteten das Pascha [mahl] vor. 041 MAR 014 017 Und als [es] Abend geworden war (wurde), kam er mit den Zwölf. 041 MAR 014 018 Und während (als) sie zum Essen lagen, sagte Jesus: „Amen, ich sage euch: Einer von euch, der mit mir isst, wird mich ausliefern.“ 041 MAR 014 019 Das machte sie bestürzt (traurig) und einer nach dem anderen sagte zu ihm: „Doch nicht etwa ich?“ 041 MAR 014 020 Da sagte er zu ihnen: „Einer der Zwölf, der [das Brot] mit mir in die (eine) Schüssel tunkt. 041 MAR 014 021 Denn der Menschensohn geht zwar, wie über ihn geschrieben steht, aber wehe jenem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! [Es wäre] besser für ihn, wenn jener Mensch nicht geboren worden wäre.“ 041 MAR 014 022 Und als er bei (nach) ihrem Essen ein Brot genommen und [Gott] gedankt hatte, hatte, brach er [es], gab [es] ihnen und sagte: „Nehmt, dies ist mein Leib!“ 041 MAR 014 023 Und als er einen Becher (Kelch) genommen und [Gott] gedankt hatte, gab er [ihn] ihnen und sie alle tranken aus diesem. 041 MAR 014 024 Und er sagte zu ihnen: „Dies ist mein Blut des (neuen) Bundes, für viele vergossen. 041 MAR 014 025 Amen, ich sage euch: Ich werde nicht wieder vom Gewächs des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich [von] ihm erneut (ihn als neuen) im Reich Gottes trinken werde.“ 041 MAR 014 026 Und nachdem sie [Loblieder] gesungen hatten, gingen sie hinaus zum Ölberg. 041 MAR 014 027 Da sagt [e] Jesus zu ihnen: „Ihr werdet alle zu Fall kommen (ärgern), weil geschrieben steht:»Ich werde den Hirten schlagen (erschlagen), und die Schafe werden zerstreut werden.« 041 MAR 014 028 Doch nachdem ich auferweckt worden sein werde, werde ich euch nach Galiläa vorausgehen (in Galiläa anführen).“ 041 MAR 014 029 Petrus aber sagte zu ihm: „Und wenn alle zu Fall kommen (sich ärgern) werden – ich aber nicht!“ 041 MAR 014 030 Und Jesus sagt [e] zu ihm: „Amen, ich sage dir: Du wirst mich heute, in dieser Nacht, vor dem zweimaligen Krähen des Hahns, dreimal verleugnen.“ 041 MAR 014 031 Er aber sagte [überaus] vehement: „Wenn ich zusammen sterben müsste mit dir, werde ich dich keinesfalls verleugnen!“ Und genauso redeten auch alle [anderen]. 041 MAR 014 032 Und sie kommen (kamen) zu einem Grundstück (Landstück), dessen Name „Getsemani“ [war], und er sagt [e] seinen Jüngern: „Setzt euch (sitzt) hier, bis ich gebetet habe!“ 041 MAR 014 033 Dann nimmt (nahm) er Petrus und Jakobus und Johannes mit sich und begann, erschreckt (erstaunt) und verängstigt zu sein (war erschreckt und verängstigt), 041 MAR 014 034 und er sagt [e] ihnen: „Meine Seele ist (ich bin) zu Tode betrübt; bleibt hier und wacht (bleibt wach)!“ 041 MAR 014 035 Und nachdem er ein wenig weitergegangen war, warf er sich (fiel er) auf die Erde und betete, dass – wenn es möglich sei – die Stunde an ihm vorüberginge, 041 MAR 014 036 und er sagte: „Abba, Vater, alles [ist] dir möglich. Trag diesen Becher (Kelch) an mir vorüber! Doch nicht, wie ich will, sondern wie du [willst]!“ 041 MAR 014 037 Und er kommt (kam) und findet (fand) sie schlafend [vor] und er sagt [e] zu Petrus: „Simon, du schläfst!? (Schläfst du?) Vermochtest du nicht eine einzige Stunde zu wachen!? 041 MAR 014 038 Seid wach (wachsam) und betet darum, dass (damit) ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist [ist] zwar willig, aber das Fleisch [ist] schwach.“ 041 MAR 014 039 Und nachdem er erneut weggegangen war, betete und sprach dasselbe Gebet (Wort). 041 MAR 014 040 Und nachdem er zurückkehrte, fand er sie erneut schlafend [vor], denn ihre Augen waren schwer. Und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. 041 MAR 014 041 Und er kommt (kam) das dritte Mal und sagt [e] ihnen: „Von nun an könnt ihr schlafen und euch ausruhen, es langt. Die Stunde ist gekommen, siehe!, ausgeliefert wird der Menschensohn in die Hände der Sünder. 041 MAR 014 042 Erhebt euch, lasst uns aufbrechen! Siehe!, der mich ausliefert, ist genaht.“ 041 MAR 014 043 Und sogleich, noch während er redete, kommt (kam) Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine Menge mit Schwertern und Keulen (Schlagstöcken) von den Hohepriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten. 041 MAR 014 044 Aber der ihn auslieferte, hatte ihnen ein Signal gegeben (ein Signal mit ihnen vereinbart) {, sagend}: „Den, welchen ich küssen (lieben) werde, der ist es. Ergreift ihn und führt ihn gesichert (unter Bewachung, sicher) ab!“ 041 MAR 014 045 Und als er kam [und] sogleich zu ihm kam, sagt [e] er: „Rabbi! (Rabbi, Rabbi!)“, und er küsste ihn. 041 MAR 014 046 Da legten sie (sie aber legten) die Hände an ihn und ergriffen ihn (nahmen ihn fest). 041 MAR 014 047 Ein Gewisser aber von den Dabeistehenden zog das Schwert, schlug den Diener des Hohepriesters und trennte dessen Ohr (Ohrläppchen?) ab. 041 MAR 014 048 Und Jesus antwortete {und sagte zu} ihnen: „Wie gegen einen Räuber (Rebellen, Aufwiegler) seid ihr mit Schwertern und Keulen ausgezogen, um mich festzunehmen!? 041 MAR 014 049 Tag für Tag (Tagsüber) war ich bei euch im Tempel und lehrte (Tag für Tag lehrte ich bei euch im Tempel) und ihr habt mich nicht ergriffen. Aber [es sei], dass die Schriften erfüllt werden! (Aber [all dies geschieht], damit die Schriften erfüllt werden.)“ 041 MAR 014 050 Und indem sie ihn verließen, flohen alle. 041 MAR 014 051 Und ein gewisser junger Mann folgte ihm (wollte ihm folgen), bekleidet mit einem Leinentuch über [seinem] nackten [Körper], und sie ergreifen (ergriffen) ihn, 041 MAR 014 052 aber er ließ das Leinentuch zurück und floh nackt. 041 MAR 014 053 Und sie führten Jesus zum Hohepriester ab und alle obersten (führenden, Hohe-) Priester und die Ältesten und die Schriftgelehrten kommen (kamen) zusammen (versammelten sich). 041 MAR 014 054 Und Petrus war ihm in einiger Entfernung bis nach drinnen (hinein) in den Innenhof (Palast) des Hohepriesters gefolgt, und [dort] saß er (setzte er sich) bei den Dienern (Wächtern) und wärmte sich am Licht (Feuer). 041 MAR 014 055 Die obersten (führenden, Hohen) Priester {aber} und der ganze Hohe Rat (Sanhedrin) suchten nach einer Zeugenaussage gegen Jesus, um ihn zu töten, aber sie fanden keine, 041 MAR 014 056 denn viele machten Falschaussagen gegen ihn, aber ihre Aussagen waren nicht übereinstimmend (gleich). 041 MAR 014 057 Und einige standen auf und machten gegen ihn Falschaussagen, {sagend}: 041 MAR 014 058 „Wir haben gehört, wie (dass) er sagte: Ich werde diesen von Hand erbauten Tempel abreißen und innerhalb von drei Tagen einen anderen, nicht von Hand erbauten, errichten!“ 041 MAR 014 059 Aber (und) nicht einmal (auch nicht) darin (so) war ihre Aussage (ihr Zeugnis) übereinstimmend (gleich). 041 MAR 014 060 Da (und) stand der Hohe Priester auf, [trat] in die Mitte und fragte (befragte, verhörte) Jesus, {indem er sagte}: „Entgegnest (antwortest) du gar nichts [auf das], was diese gegen dich als Aussage machen?“ („Entgegnest du nichts? Was sagen diese gegen dich aus?“) 041 MAR 014 061 Er aber schwieg [weiter] und antwortete gar nichts. Wieder fragte (befragte, verhörte) ihn der Hohepriester und sagt [e] [zu] ihm: „Bist du der Messias (Gesalbte, Christus, versprochene Retter), der Sohn des Gepriesenen (Hochgelobten, zu Preisenden)?“ 041 MAR 014 062 Da (aber) sagte Jesus: „Ich bin [es], und ihr werdet den Menschensohn (Sohn des Menschen) sehen, wie er an der rechten [Seite] des Allmächtigen (der Macht) sitzt und mit den Wolken des Himmels kommt.“ 041 MAR 014 063 Da (aber) zerriss der Hohe Priester seine Kleider [und] sagt [e]: „Wozu (was) bedürfen wir noch Zeugen? 041 MAR 014 064 Ihr habt die Gotteslästerung gehört. Was ist eurer Urteil (eure Meinung)?“ Und (aber) sie alle verurteilten ihn, des Todes schuldig zu sein. 041 MAR 014 065 Dann spuckten ihn einige an und verhüllten sein Gesicht und prügelten ihn und sagten ihm: „Prophezeie!“, und [auch] die Diener nahmen sich seiner mit Ohrfeigen an. 041 MAR 014 066 Und während Petrus unten im Hof war, kommt (kam) eine der Mägde des Hohepriesters, 041 MAR 014 067 und als sie sah, dass Petrus sich wärmte, blickte sie ihn an und sagt [e]: „Auch du warst mit dem Nazarener Jesus!“ 041 MAR 014 068 Aber er leugnete und sagte: „Weder weiß ich noch verstehe ich, was du sagst.“ Und er ging hinaus nach draußen in den Vorhof, {und ein Hahn krähte}. 041 MAR 014 069 Und als die Magd ihn sah, sagte sie erneut zu den Dabeistehenden: „Dieser gehört zu ihnen!“ 041 MAR 014 070 Aber er leugnete wieder. Und kurz danach sagten diejenigen, die dabeistanden, erneut zu Petrus: „Wahrhaftig, du gehörst zu ihnen, denn du bist auch ein Galiläer!“ 041 MAR 014 071 Er aber verfluchte und zu schwor: „Ich kenne diesen Menschen nicht, [von] den ihr sprecht!“ 041 MAR 014 072 Und sogleich krähte zum zweiten Mal ({zum zweiten Mal}) ein Hahn. Da erinnerte sich Petrus an das Wort, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: „Bevor dem zweimaligen Krähen des Hahns wirst du mich dreimal verleugnen.“ Und er brach in Tränen aus. 041 MAR 015 001 Und dann frühmorgens, nachdem die Oberpriester mit den Ältesten und Schriftgelehrten und dem gesamten Synedrium Rat gehalten hatten (einen Plan gefasst hatten) [und] nachdem sie Jesus gefesselt hatten, führten sie ihn ab und lieferten ihn an Pilatus aus. 041 MAR 015 002 Und Pilatus fragte ihn: „Bist 'du' der König der Juden (Judäer)?“ Er {aber} antwortete ihm {und sagt}: „Du sagst [es].“ 041 MAR 015 003 {Und} [da] klagten ihn die Oberpriester vieler [Dinge] an. 041 MAR 015 004 Und Pilatus fragte ihn erneut {und sagte}: „Antwortest du nichts? Siehe, wie viel sie dich beschuldigen!“ 041 MAR 015 005 Jesus aber antwortete nicht länger, sodass Pilatus sich wunderte. 041 MAR 015 006 Nun ließ er ihnen zum Fest 'einen' Gefangenen frei, den sie erbaten. 041 MAR 015 007 Es war aber einer, der Barabbas genannt wurde [und] mit den Aufständischen gefangen, worden war, welche während des Aufstandes einen Mord begangen hatten. 041 MAR 015 008 Und die Menschenmenge stieg hinauf und begann zu bitten, [zu tun] was er für sie zu tun pflegte. 041 MAR 015 009 Und Pilatus antwortete ihnen {und sagte}: „Wollt ihr, dass ich euch den»König der Juden (Judäer) «freilasse?“ 041 MAR 015 010 Denn er wusste, dass die Oberpriester ihn aus Neid übergeben hatten. 041 MAR 015 011 Die Oberpriester aber hetzten die Menschenmenge auf, dass er ihnen vielmehr Barabbas freilassen solle. 041 MAR 015 012 Und Pilatus antwortete ihnen erneut [und sagte]: „Was nun wollt ihr, dass ich [mit dem] mache, den ihr den»König der Juden (Judäer) «nennt?“ 041 MAR 015 013 Sie aber schrien erneut: „Kreuzige ihn!“ 041 MAR 015 014 Und Pilatus sagte zu ihnen: „Was hat er denn Schlechtes getan?“ Sie aber schrien maßlos: „Kreuzige ihn!“ 041 MAR 015 015 Da aber Pilatus der Menschenmenge gefallen wollte, ließ er ihnen Barabbas frei, und übergab Jesus, nachdem er ihn gegeißelt hatte, damit er gekreuzigt werde. 041 MAR 015 016 Und die Soldaten führten ihn in den Hof – das heißt: das Prätorium – und {sie} riefen die gesamte Truppe zusammen. 041 MAR 015 017 Und sie ziehen ihm einen Purpurmantel an, und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzen sie ihm auf. 041 MAR 015 018 Und sie begannen, ihn zu grüßen: „Sei gegrüßt, König der Juden (Judäer)!“ 041 MAR 015 019 Und sie schlugen seinen Kopf mit einem Rohr und bespuckten ihn, und sie gingen auf die Knie und beteten ihn an. 041 MAR 015 020 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus, und sie zogen ihm seine Kleider an. Dann führen sie ihn ab, um ihn zu kreuzigen. 041 MAR 015 021 Und sie zwangen einen Passanten, einen gewissen Simon Kyrene, der vom Feld kam, von Vater von Alexander und Rufus, damit er sein (dessen) Kreuz träge. 041 MAR 015 022 Und sie bringen ihn zu dem Ort Golgata – das heißt übersetzt: Ort des Schädels. 041 MAR 015 023 Und sie gaben ihm mit Myrrhe vermischten Wein, er aber nahm [den Wein] nicht. 041 MAR 015 024 Und sie kreuzigen ihn und ' {sie} teilten seine Kleider, indem sie ein Los über {sie} [die Kleider] warfen', wer was nähme. 041 MAR 015 025 Und es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. 041 MAR 015 026 Und als Inschrift seiner Schuld stand über [ihm] geschrieben: Der König der Juden (Judäer). 041 MAR 015 027 Und zusammen mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber, einen zur seiner Rechten und einen zur seiner Linken. 041 MAR 015 028 {Und erfüllt wurde die Schrift[, die sagt]: Mit den Ungerechten wurde er [zusammengetan] {angerechnet}} 041 MAR 015 029 Und die Vobeilaufenden lästerten {über} ihn, schüttelten ihre Köpfe und sagten: „Aha! Der [du] den Tempel niederreißt und in drei Tagen aufbaust, 041 MAR 015 030 rette dich selbst, [indem du] von dem Kreuz herabsteigst!“ 041 MAR 015 031 Genauso spotteten auch die Oberpriester zueinander mit den Schriftgelehrten {und sagten}: „Andere hat er gerettet, sich selbst vermag er nicht zu retten. 041 MAR 015 032 Der Gesalbte (Christus), der König Israels, er soll jetzt von dem Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben!“ Und die Mitgekreuzigten {mit ihm} beleidigten ihn [auch]. 041 MAR 015 033 Und zur sechsten Stunde, geschah eine Finsternis über dem ganzen Land bis zur neunten Stunde. 041 MAR 015 034 Und zur neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: „Eloi, eloi, lema sabachthani?“ Das heißt übersetzt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ 041 MAR 015 035 Und als einige der Beistehenden [dies] hörten, sprachen sie: „Siehe, er ruft Elia.“ 041 MAR 015 036 Jemand aber lief [und] füllte einen Schwamm [mit] Essig und steckte [ihn] auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: „Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen!“ 041 MAR 015 037 Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und tat seinen letzten Atem. 041 MAR 015 038 Und der Vorhang des Tempels wurde entzwei zerrissen von oben nach unten. 041 MAR 015 039 Als nun der Centurio, der ihm gegenüber dabeistand, sah, dass er auf diese Weise schrie [und] seinen letzten Atem tat, sagte er: „Wahrlich, dieser Mensch war [und bleibt] Gottes Sohn!“ 041 MAR 015 040 Es waren aber auch Frauen [anwesend], die von Weitem zuschauten, unter ihnen auch Maria Magdalena und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngeren (Kleineren) und Joses, und Salome, 041 MAR 015 041 {und} die ihm, als er in Galiläa war, nachgefolgt waren und ihm gedient hatten und viele andere [Frauen], die mit ihm nach Jerusalem hinaufgestiegen waren. 041 MAR 015 042 Und als es Abend wurde, weil es der Tag der Vorbereitung war, das heißt: der Tag vor dem Sabbat, 041 MAR 015 043 kam Josef von Arimatäa, ein angesehenes Mitglied des Rates, der auch selbst das Reich Gottes angenommen hatte, wagte [es] und ging hinein zu Pilatus, und {er} bat um den Leichnam (Leib) von Jesus. 041 MAR 015 044 Pilatus aber wunderte sich, dass er schon gestorben sei, und er rief den Centurion herbei und fragte ihn, ob er lange gestorben sei. 041 MAR 015 045 Und als er [es] von dem Centurion erfuhr, gab er Josef den Leichnam. 041 MAR 015 046 Und er kaufte ein Leinentuch und nahm ihn herab, wickelte [ihn] in das Leinentuch, und {er} legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war, und er rollte einen Stein vor den Eingang (Tür) des Grabes. 041 MAR 015 047 Aber Maria Magdalena und Maria, die [Mutter] von Joses, sahen, wo er hingelegt worden war. 041 MAR 016 001 Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria [von, aus] Magdala und Maria, [die Mutter] des Jakobus und Salome Spezereien (wohlriechende Kräuter, Gewürze), um [zum Grab] zu gehen [und] ihn zu salben. 041 MAR 016 002 Und sehr (ganz) früh am ersten [Tag] der Woche (am Sonntag) gingen sie zum Grab, während (als) die Sonne aufging. 041 MAR 016 003 Und sie sprachen zu einander: Wer wälzt {für} uns den Stein aus der Tür des Grabes (von der Tür des Grabes ab)? 041 MAR 016 004 Und als sie aufblickten, nehmen sie wahr (merken sie), dass der Stein abgewälzt (weggewälzt) war; er war nämlich sehr groß. 041 MAR 016 005 Und nachdem sie hineingegangen waren in das Grab, sahen sie einen Jüngling zur Rechten (auf der rechten Seite) sitzen, der ein weißes Gewand an (gezogen) hatte, und sie entsetzten sich (waren sehr erstaunt). 041 MAR 016 006 Er aber spricht zu ihnen: Entsetzt euch nicht (Seid nicht erstaunt)! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden (er wurde auferweckt), er ist nicht hier. Hier [ist] (Siehe) der Ort (die Stelle), wo sie ihn hingelegt haben. 041 MAR 016 007 Aber los! (Auf!, Geht fort, Doch geht), sagt [es] seinen Jüngern und Petrus, dass er euch vorangeht nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch sagte. 041 MAR 016 008 Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab, sie waren nämlich ergriffen von (hatten) Angst (Zittern) und Entsetzen (Bestürzung). Und sie sagten keinem (niemandem) etwas; denn sie fürchteten sich. 041 MAR 016 009 (note: The most reliable and earliest manuscripts do not include Mark 16:9-20.) Nachdem (als, weil) er auferstanden war am frühen Morgen (im Morgengrauen) des ersten Tags der Woche (des Sabbats), erschien er als erstes Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. 041 MAR 016 010 Als sie ging, es denen zu bekanntzumachen (zu verkündigen), die bei ihm gewesen waren, trauerten sie weinten sie. 041 MAR 016 011 Und eben diese – obwohl (als, nachdem) sie hörten, dass [Jesus] lebte und von ihr gesehen worden war, da glaubten sie [es ihr] nicht. 041 MAR 016 012 Danach {aber} erschien er zwei von ihnen, als (während) sie unterwegs waren, in anderer Gestalt, als (während) sie aufs Land [hinaus] gingen. 041 MAR 016 013 Auch diese gingen und berichteten es den anderen. Die glaubten es jenen [ebenfalls] nicht. 041 MAR 016 014 Später wiederum (aber), als sie gerade [zu Tische] lagen (gemeinsam aßen) erschien er den elf [Jüngern], und er tadelte ihren Unglauben (ihr Mißtrauen, ihre Treulosigkeit) und ihre Hartherzigkeit, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt (vertraut) hatten. 041 MAR 016 015 Und er sagte zu ihnen: „Geht in die ganze Welt hinaus und macht meine Freuden-Botschaft bekannt (verkündet mein Evangelium) der ganzen Schöpfung. 041 MAR 016 016 Wer glaubt (vertraut, treu ist) und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer dagegen nicht glaubt (nicht vertraut, treulos ist), wird gerichtet werden. 041 MAR 016 017 Diese Wunder (Zeichen) {aber} werden die Glaubenden begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen (Geister, übernatürliche Wesen) austreiben; in neuen (d. h. unbekannten) Sprachen (Zungen) werden sie reden; 041 MAR 016 018 sie werden Schlangen aufheben; und wenn sie etwas Tödliches tranken, werden sie keinesfalls sterben; bei Kranken werden sie Hände auflegen und es wird {ihnen} [diesen wieder] gut gehen.“ 041 MAR 016 019 Der Herr, Jesus, wurde {nun zwar} nach diesem Reden in den Himmel aufgenommen und setzte sich zu Gottes rechter Seite, 041 MAR 016 020 jene aber gingen hinaus [in die Welt] und verkündeten (predigten) überall, wobei der Herr mitwirkte und [ihre] Rede (das Wort) dadurch bekräftigte, dass sich Wunder einstellten (durch nachfolgende Zeichen stärkte/bestätigte). # # BOOK 042 LUK Luke Lukas 042 LUK 001 001 Seit viele es unternommen haben, aufzuschreiben eine Erzählung der Dinge, die unter uns völlig geglaubt werden, 042 LUK 001 002 so, wie es uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren, 042 LUK 001 003 scheint es auch mir, der ich von Anfang an allem sorgfältig nachgegangen bin, der Reihe nach dir aufzuschreiben, vortrefflichster Theophilus, 042 LUK 001 004 damit du erkennst, in den Dingen, in denen du unterrichtet worden bist, die Sicherheit der Worte. 042 LUK 001 005 Es war in den Zeiten des Herodes, König von Judäa, irgendein Priester mit Namen Zacharias, aus der Klasse (Wochendienst) des Abijah, und seine Frau war aus den Töchtern des Aaron und der Name dieser war Elisabeth. 042 LUK 001 006 Es waren aber beide gerecht vor Gott, wobei beide in allen Befehlen und Satzungen des Herrn untadelig (fehlerlos) wandelten. 042 LUK 001 007 Aber es war ihnen kein Kind, weil die Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren alt in ihren Tagen. 042 LUK 001 008 Es war aber, als er seinen Priesterdienst leistete, in der Ordnung seiner Klasse (seines Wochendienstes), vor Gott, 042 LUK 001 009 gemäß des Brauches der Priesterschaft, erhielt er das Los, den Weihrauch im Tempel des Herrn darzubringen, 042 LUK 001 010 und die ganze Menge des Volkes war außerhalb, betend, zur Stunde des Weihrauches. 042 LUK 001 011 Es erschien ihm aber ein Engel des Herrn, stehend auf der Rechten des Altars des Weihrauches. 042 LUK 001 012 Und er geriet in Unruhe, als Zacharias ihn sah und es fiel Furcht auf ihn. 042 LUK 001 032 Dieser wird groß sein und er wird Sohn des Allerhöchsten genannt werden und der Herr, Gott, wird ihm geben den Thron Davids, seines Vaters. 042 LUK 001 046 Und Maria sprach: „Meine Seele (Ich) preist (macht groß, dankt) den Herrn“„ 042 LUK 001 047 und mein Geist (Ich) jubelt (begann, zu jubeln) über Gott (dankt Gott), meinen Retter,“ 042 LUK 001 048 denn (dafür, dass) auf die Armut (Niedrigkeit, Demut) seiner Sklavin (Magd) hat er geschaut (sich angenommen) - „{siehe} von nun an halten für glücklich (werden mich für glücklich halten) mich alle Geschlechter (jeder)! -“ 042 LUK 001 049 {denn (dafür, dass)} der Mächtige hat Großes an mir getan - „{und (dessen)} heilig [ist (sei)] sein Name (er)! -“ 042 LUK 001 050 {und} seine Huld (Gnade, Erbarmen, Barmherzigkeit) [ist (währt, wird währen)] in Generationen und Generationen (alle Generationen, ewig) „für jene, die ihn fürchten.“ 042 LUK 001 051 ([So hat er begonnen, zu tun, Nun wird er tun]) Machttaten (Gewalt, (seine) Herrschaft) hat er getan (ausgeübt) mit seinem Arm (Macht): „er zerstreute (machte zunichte) Hochmütige (Stolze) an der Gesinnung ihres Gemüts (Hochmütige);“ 042 LUK 001 052 er stürzte Machthaber (Mächtige) von [ihren] Thronen [herab] „und erhöhte Arme;“ 042 LUK 001 053 Hungernde bereichert (füllt, sättigt) er mit Gutem (Gütern) „und Reiche schickt er leer (mit leeren Händen) fort.“ 042 LUK 001 054 Er hat sich Israel, seines Sklaven (Knaben, Knechtes) angenommen: „er hat sich (gnädig) zugewandt (hat gedacht an) mit [seiner] Huld (huldvoll, was seine Huld angeht) -“ 042 LUK 001 055 wie er es (ja auch) unseren Vätern (Vorfahren) gesagt hat (verheißen hat) - „(für) Abraham und seinem Samen (seine Nachkommen) auf ewig (allen seinen Nachkommen, seiner ganzen Nachkommenschaft).“ 042 LUK 002 001 {es geschah nun} In jenen Tagen erging ein Erlass (Gebot, Verordnung, Befehl, Gesetz, Verfügung) von Kaiser Augustus, dass die ganze Welt sich [in öffentliche Register] eintragen lassen solle (eingetragen werde). 042 LUK 002 002 Dieser [war der] erste Zensus (Steuerschätzung, Steuererhebung) [und] geschah, als (während) Quirinius Statthalter (Herrscher, Befehlshaber) von Syrien war. 042 LUK 002 003 Und alle gingen, um sich eintragen zu lassen, jeder in seine {eigene} Stadt. 042 LUK 002 004 Auch Josef {aber} ging hinauf von Galiläa, aus der Stadt Nazaret, nach Judäa in [die] Stadt Davids, welche Betlehem genannt wird, weil er aus dem Haus und dem Geschlecht (Familienstamm) Davids war, 042 LUK 002 005 um sich mit Maria, seiner Verlobten („seiner ihm angetrauten Frau“) eintragen zu lassen, die schwanger war. 042 LUK 002 006 Es geschah aber, während sie dort waren, wurden ihre Tage erfüllt (war die Zeit gekommen), dass sie gebären sollte, 042 LUK 002 007 und sie gebar ihren Sohn als Erstgeborenen und sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe (Futtertrog), weil für sie (ihnen) in der Herberge (Unterkunft) kein Platz war. 042 LUK 002 008 Und Hirten waren in derselben (jener) Gegend (Ortschaft, Land), die unter freiem Himmel lebten und nachts Wache bei ihrer Herde hielten. 042 LUK 002 009 Und ein Engel (Bote) des Herrn trat zu ihnen, und [die] Herrlichkeit (Glanz, Ehre) des Herrn umleuchtete sie und sie fürchteten große Furcht. 042 LUK 002 010 Und der Engel sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem (dem ganzen) Volk sein wird, 042 LUK 002 011 denn es wurde euch heute ein Retter (Heiland) geboren: Er ist [der] Messias (Christus), [der] Herr, in der Stadt Davids. 042 LUK 002 012 Und dies [wird] euch [als] Zeichen [dienen]: Ihr werdet einen Säugling finden, der in Windeln gewickelt ist und in einer Krippe (Futtertrog) liegt.“ 042 LUK 002 013 Und plötzlich war bei (vereinigte sich mit) dem Engel eine Menge (große Anzahl) des Heeres des Himmels, und sie priesen (lobten) Gott und sprachen: 042 LUK 002 014 Herrlichkeit (Ehre) [ist/sei] {dem} Gott in [den] höchsten [Höhen] und auf [der] Erde Frieden bei (unter) den Menschen [des/seines] Wohlgefallens (Wohlwollens, guten Willens). 042 LUK 002 015 Und {es geschah} als die Engel von ihnen weggingen in den Himmel, sprachen die Hirten zueinander: „Lasst uns doch nach Betlehem gehen und uns {diese Sache} ansehen, was (die) geschehen ist, über die der Herr uns unterrichtet hat.“ 042 LUK 002 016 So (Da, Und) kamen sie eilend (sich beeilend, hastend) und fanden sowohl {die} Maria als auch {den} Joseph und den Säugling, der in der Krippe (Futtertrog) lag. 042 LUK 002 017 Als sie {aber} [das] gesehen hatten, berichteten sie [ihnen] von dem, was ihnen über dieses Neugeborene (kleine Kind, Kind) gesagt worden war. 042 LUK 002 018 Und alle, die [es] hörten, staunten (wunderten sich) über das, was ihnen von den Hirten erzählt (gesagt) worden war. 042 LUK 002 019 {Die} Maria aber behielt diese Worte im Gedächtnis und erwog (überdachte) [sie] in ihrem Herzen. 042 LUK 002 020 Und die Hirten kehrten zurück (um) und verherrlichten (ehrten) und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie es zu ihnen gesagt worden war. 042 LUK 002 021 Und als acht Tage erfüllt waren, um ihn zu beschneiden, da wurde ihm der Name Jesus gegeben, der von dem Engel genannt worden war, bevor er im Mutterleib (Bauch) empfangen (gezeugt) wurde. 042 LUK 002 022 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose erfüllt waren, führten sie ihn {hinauf} nach Jerusalem, um [ihn] dem Herrn zu vorzustellen, 042 LUK 002 023 wie es im Gesetz des Herrn steht: Jedes männliche [Kind], das den Mutterschoß öffnet, soll dem Herrn heilig genannt werden (gelten, sein), 042 LUK 002 024 und um ein Opfer zu geben (darzubringen) gemäß der Vorschrift im Gesetz des Herrn, ein Paar Turteltauben oder zwei Taubenjunge. 042 LUK 003 001 Im fünfzehnten Herrschaftsjahr {aber} des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus über Judäa herrschte und als Herodes Vierfürst (Tetrarch) über Galiläa war, sein Bruder Philippus {aber} Vierfürst über Ituräa und das trachonitische Gebiet sowie Lysanias Vierfürst über Abilene, 042 LUK 003 002 zur [Zeit] der Hohenpriester Hannas und Kajaphas, kam Gottes Wort (Rede, Sache) über (in die Gewalt von, zu) Johannes, den Sohn des Zacharias, in der einsamen [Gegend]. 042 LUK 003 003 Und so ging er in das ganze Jordan-Umland und verkündete (rief auf zu, machte bekannt) eine Bußtaufe (Untertauchen als Zeichen von Sinneswandel, Bad der Reue) zur Sündenvergebung (Lossprechung von Vergehen, Straferlass), 042 LUK 003 004 wie es im Buch der Worte (Erzählungen, Nachrichten) des Propheten Jesaja steht (aufgeschrieben ist): „Eine Stimme eines Rufenden in der einsamen [Gegend] (Einöde, Steppe, Wüste): Bereitet den Weg (Straße, Strecke) des Herrn vor, macht seine Straßen gerade (eben); 042 LUK 003 005 Jedes Tal wird (soll) ausgefüllt werden und jeder Berg und [jeder] Hügel eingeebnet (erniedrigt), und das Krumme wird (soll) zu einer geradlinigen [Straße] werden, und die holprigen (bergigen, rauhen) zu ebenen Wegen; 042 LUK 003 006 und alles Sterbliche (alles Fleisch, jeder Leib, jeder Mensch) wird (soll) Gottes Heil (die Rettung durch Gott) sehen (erblicken, bemerken).“ 042 LUK 003 007 Er sagte also zu den Menschenmengen, die herauskamen (herausgekommen waren), um von ihm getauft (untergetaucht) zu werden: „[Ihr] Brut von Giftschlangen, wer hat euch bewiesen (gezeigt, angedeutet), dass ihr dem kommenden Zorn entfliehen werdet? 042 LUK 003 008 Bringt also angemessene Früchte der Buße (Ertrag der Umkehr, Werke der Reue) und fangt [jetzt] nicht an, zueinander zu sagen:» [Aber] wir haben [doch] Abraham zum Vorfahr (Vater)!«Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham neue Nachfahren (Kinder) erwecken. 042 LUK 003 009 Es liegt {aber} auch schon das Beil an der Wurzel der Bäume: Es wird nämlich (also, nun) jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, gefällt und ins Feuer geworfen.“ 042 LUK 003 010 Daraufhin fragten ihn die Menschenmengen {sagend}: „Was also sollen wir tun?“ 042 LUK 003 011 Da antwortete er [jeweils]: „Wer zwei Untergewänder (Hemden) hat, teile mit dem, der keines hat, und wer Essen hat, tue ebenso.“ 042 LUK 003 012 Es kamen {aber} auch einige Zollpächter (Zolleinnehmer), um getauft (eingetaucht, gewaschen) zu werden, und sie sagten zu ihm: „Lehrer (Meister, Ratgeber) was sollen wir tun?“ 042 LUK 003 013 Da sagte er zu ihnen: „Treibt (fordert) nicht mehr ein, als was euch angeordnet (festgelegt) ist.“ 042 LUK 003 014 Wiederum fragten ihn {aber} auch Soldaten (Krieger in einem Feldzug) {sagend}: „Was sollen denn wir tun?“ Und er sagte ihnen: „Nötigt (misshandelt, erpresst) nicht, schikaniert (unterdrückt, betrügt) auch nicht, und begnügt euch mit eurem Sold.“ 042 LUK 003 015 Als (weil) wiederum (aber) die Volksmenge erwartungsvoll war und alle in ihren Herzen (bei sich selbst, im Stillen) überlegten (vermuteten), dass (ob) er vielleicht der Christus (Messias, Gesalbte) sei, 042 LUK 003 016 antwortete Johannes [ihnen] allen {sagend}: „Ich meinerseits taufe (tauche unter, wasche) euch mit Wasser; es wird aber der kommen, der stärker ist als ich; ich bin unwürdig, diesem [auch nur] die Riemen der Schuhe (Sandalen) zu lösen; der wird euch taufen (eintauchen, waschen) in (mit) heiligem Geist und Feuer; 042 LUK 003 017 dieser (er) [hält bereits] die Worfschaufel in seiner Hand, um seine Tenne (Dreschplatz) zu reinigen und das Korn in seiner Scheune zu sammeln, das Stroh (Streu) aber wird er verbrennen mit unauslöschbarem Feuer.“ 042 LUK 003 018 Und so noch zu vielen anderen Dingen aufrufend (ermahnend), verkündete er [die] frohe Botschaft (brachte er gute Nachricht, machte er das Evangelium bekannt) der Volksmenge. 042 LUK 003 019 Der Vierfürst (Tetrarch) Herodes aber – der (weil er, nachdem er) kritisiert (beschimpft, getadelt) worden war von ihm (Johannes) wegen Herodias, der Frau seines Bruders, und wegen allem, was Herodes an bösen Dingen getan hatte – 042 LUK 003 020 fügte auch noch dieses zu allem hinzu: {und} er sperrte Johannes in ein Gefängnis. 042 LUK 003 021 Beim Getauft-Werden (Untergetaucht-Werden) des ganzen Volkes, als (während, weil) auch Jesus getauft (untergetauft) wurde und betete, da geschah es, dass der Himmel geöffnet wurde 042 LUK 003 022 und dass der heilige Geist in leiblicher Gestalt (körperlichem Aussehen) wie eine Taube (als Taube) auf ihn herabkam und dass eine Stimme aus dem Himmel erklang (geschah, sich ereignete): „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden (du hast mich erfreut).“ 042 LUK 003 023 Und er, Jesus, war zu Beginn (bei seinem ersten Auftreten) ungefähr 30 Jahre alt und war ein Sohn – wie man dachte (glaubte) – von Joseph, [ein Sohn] von Eli, 042 LUK 003 024 [ein Sohn] von Mattat, [ein Sohn] Levi, [ein Sohn] von Melchi, [ein Sohn] von Jannai, [ein Sohn] von Josef, 042 LUK 003 025 [ein Sohn] von Mattitja, [ein Sohn] von Amos, [ein Sohn] von Nahum, [ein Sohn] von Hesli, [ein Sohn] von Naggai, 042 LUK 003 026 [ein Sohn] von Mahat, [ein Sohn] von Mattitja, [ein Sohn] von Schimi, [ein Sohn] von Josech, [ein Sohn] von Joda, 042 LUK 003 027 [ein Sohn] von Johanan, [ein Sohn] von Resa, [ein Sohn] von Serubbabel, [ein Sohn] von Schealtiël, [ein Sohn] von Neri, 042 LUK 003 028 [ein Sohn] von Melchi, [ein Sohn] von Addi, [ein Sohn] von Kosam, [ein Sohn] von Elmadam, [ein Sohn] von Er, 042 LUK 003 029 [ein Sohn] von Joschua, [ein Sohn] von Eliëser, [ein Sohn] von Jorim, [ein Sohn] von Mattat, [ein Sohn] von Levi, 042 LUK 003 030 [ein Sohn] von Simeon, [ein Sohn] von Juda, [ein Sohn] von Josef, [ein Sohn] von Jonam, [ein Sohn] von Eljakim, 042 LUK 003 031 [ein Sohn] von Melea, [ein Sohn] von Menna, [ein Sohn] von Mattata, [ein Sohn] von Natan, [ein Sohn] von David, 042 LUK 003 032 [ein Sohn] von Isai, [ein Sohn] von Obed, [ein Sohn] von Boas, [ein Sohn] von Salmon, [ein Sohn] von Nachschon, 042 LUK 003 033 [ein Sohn] von Amminadab, [ein Sohn] von Admin, [ein Sohn] von Arni, [ein Sohn] von Hezron, [ein Sohn] von Perez, [ein Sohn] von Juda, 042 LUK 003 034 [ein Sohn] von Jakob, [ein Sohn] von Isaak, [ein Sohn] von Abraham, [ein Sohn] von Terach, [ein Sohn] von Nahor, 042 LUK 003 035 [ein Sohn] von Serug, [ein Sohn] von Regu, [ein Sohn] von Peleg, [ein Sohn] von Eber, [ein Sohn] von Schelach, 042 LUK 003 036 [ein Sohn] von Kenan, [ein Sohn] von Arpachschad, [ein Sohn] von Sem, [ein Sohn] von Noach, [ein Sohn] von Lamech, 042 LUK 003 037 [ein Sohn] von Metuschelach, [ein Sohn] von Henoch, [ein Sohn] von Jered, [ein Sohn] von Mahalalel, [ein Sohn] von Kenan, 042 LUK 003 038 [ein Sohn] von Enosch, [ein Sohn] von Set, [ein Sohn] von Adam, [ein Sohn] Gottes. 042 LUK 004 001 Jesus aber, voll des heilgen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde im (vom) Geist in der Wüste geführt, 042 LUK 004 002 vierzig Tage lang, wobei er vom Teufel versucht wurde. Und er aß nichts in jenen Tagen und als sie zu Ende gingen (vollendet, erfüllt wurden), hatte er Hunger (hungerte er, ihn). 042 LUK 004 003 [Es] sagte ihm aber der Teufel: Wenn du Sohn Gottes bist, sag diesem Stein, dass er Brot werde. 042 LUK 004 004 Und [es] antwortete ihm {der} Jesus: Es steht (ist) geschrieben: {dass} „Nicht von Brot allein wird der Mensch leben“. 042 LUK 004 005 Und er führte ihn hinauf und zeigte ihm alle die Reiche der bewohnten Welt in einem Augenblick (Punkt der Zeit) 042 LUK 004 006 und [es] sagte ihm der Teufel: Dir werde ich diese ganze Vollmacht geben und ihren Ruhm (Glanz, ihre Herrlichkeit), denn mir wurde [sie] übergeben und ich gebe sie, wem ich will; 042 LUK 004 007 du also – wenn du dich [verehrend] vor mir niederwirfst (mich anbetest), wird sie ganz dein sein. 042 LUK 004 008 Und Jesus antwortete und sagte ihm: Es steht (ist) geschrieben: „Den Herrn, deinen Gott sollst (wirst) du dich niederwerfend verehren (anbeten) und ihm allein sollst (wirst) du dienen.“ 042 LUK 004 009 Er führte ihn aber nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinnen (den Rand) des Tempels und sagte ihm: Wenn du Sohn Gottes bist, wirf dich von hier hinab (nach unten), 042 LUK 004 010 denn es steht (ist) geschrieben: {dass} „Seinen Engel wird er deinetwegen (in Rücksicht auf dich) befehlen, dich zu bewahren (bewachen)“ 042 LUK 004 011 und {dass} „auf Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß nicht gegen einen Stein stößt.“ 042 LUK 004 012 Und {der} Jesus antwortete und sagte ihm: {dass} Es ist gesagt worden: „Du sollst (wirst) den Herrn, deinen Gott nicht versuchen.“ 042 LUK 004 013 Und nachdem (als) der Teufel alle Versuchung zu Ende gebracht (vollendet) hatte, ließ er von ihm ab bis zu einem gelegenem Zeitpunkt (einer passenden Gelegenheit). 042 LUK 004 014 Und {der} Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiäa zurück. Und Kunde ging aus in die ganze Umgebung über ihn. 042 LUK 004 015 Und er lehrte in ihren Synagogen und wurde von allen gerühmt. 042 LUK 004 016 Und er kam nach Nazareth, wo er (großgezogen worden =) aufgewachsen war, und ging {hinein} (gemäß =) nach seiner Gewohnheit (am Tag des Sabbats =) am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen. 042 LUK 004 017 Und ihm wurde überreicht (übergeben) das Buch (= die Buchrolle) des Propheten Jesaja. Und als er die Buchrolle aufwickelte, fand er die Stelle, wo geschrieben stand: 042 LUK 004 018 Der Geist des Herrn ist auf mir, der deswegen mich salbte, um Armen gute Nachricht zu bringen, mich schickte, zu verkündigen Gefangenen Entlassung (aus dem Gefängnis) und Blinden Wiedererlangung des Gesichts, zu schicken Gebrochene in Entlassung, 042 LUK 004 019 auszurufen ein günstiges (angenehmes, willkommenes) Jahr des Herrn. 042 LUK 004 020 {Und} nachdem er die Buchrolle zusammengerollt und sie dem Diener zurückgegeben hatte, setzte er sich. Und aller Augen in der Synagoge blickten gespannt auf ihn. 042 LUK 004 021 Er {aber} hob an, zu ihnen zu sprechen: Heute wurde diese Schriftstelle in euren Ohren erfüllt. 042 LUK 005 008 Aber als Simon Petrus [das] sah, fiel er vor Jesus auf die Knie und sagte: „Herr! Geh weg von mir, denn ich bin eine sündiger Mensch!“ 042 LUK 005 009 Denn er erschrak (staunte), und mit ihm alle, die mit ihm waren, über ihren Fischfang, 042 LUK 005 010 dazu gehörten (ebenso) auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Arbeitskollegen von Simon {waren}. Da sagte Jesus zu Simon: „Fürchte dich nicht! Von nun an sollst du Menschen fangen (lebendig fischen).“ 042 LUK 005 011 Und sie brachten die Boote ans Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach. 042 LUK 005 017 Und es ereignete sich an einem der Tage, dass er auch lehrte. Und es saßen Pharisäer und Gesetzeslehrer da, die gekommen waren, aus vielen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem. Und die Kraft des Herrn zum Heilen war bei ihm. 042 LUK 005 018 Und siehe, es waren Männer, die brachten einen Menschen auf einem Bett, der war gelähmt. Und sie begehrten ihn hineinzubringen und ihn vor ihn zu legen. 042 LUK 005 019 Und als sie nicht fanden, wie sie ihn hineinbringen konnten wegen der Volksmenge, stiegen sie auf das Dach, um ihn durch die Dachziegel hinabzulassen zusammen mit dem Bett in die Mitte vor Jesus. 042 LUK 005 020 Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, vergeben sind dir deine Sünden. 042 LUK 005 021 Und die Schriftgelehrten und die Pharisäer begannen zu diskutieren und sprachen: Wer vermag Sünden zu vergeben wenn nicht Gott allein? 042 LUK 005 022 Als aber Jesus merkte, was sie untereinander redeten, sagte er antwortend zu ihnen: Was beredet ihr in euren Herzen? 042 LUK 005 023 Was ist leichter zu sagen? Dir sind deine Sünden vergeben? Oder zu sagen: Steh auf und geh umher? 042 LUK 005 024 Damit ihr wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Gelähmten: Dir sage ich: Steh auf und hebe dein Bett auf und geh in dein Haus. 042 LUK 005 025 Und als er sogleich vor ihnen aufgestanden war und genommen hatte, worauf er gelegen hatte und ging Gott lobend in sein Haus. 042 LUK 005 026 Und alle gerieten in Extase und sie priesen Gott und wurden von Furcht erfüllt und sagten: Wir haben Unglaubliches gesehen heute. 042 LUK 005 027 Und danach ging er weg und sah den Zöllner Levi beim Zollhaus sitzend und sprach zu ihm: Folge mir nach. 042 LUK 006 036 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. 042 LUK 006 037 Und richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet; und verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt. Lasst frei, dann werdet ihr freigelassen werden. 042 LUK 006 038 Gebt, und euch wird gegeben. Ein Maß, gut, festgedrückt, gerüttelt [und] nach allen Seiten überfließend wird man in eure Tasche (in den Bausch eures Gewandes) geben (schenken). Denn mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder zugemessen werden. 042 LUK 006 039 Er (sprach =) erzählte ihnen aber auch ein Gleichnis: kann etwa ein Blinder einen Blinden führen (anleiten, vgl. Apg. 8,31)? Werden sie nicht beide in [die] Grube fallen? 042 LUK 006 040 Der Schüler (ist =) steht nicht über dem Lehrer. Ganz vollendet aber, wird er wie sein Lehrer sein. 042 LUK 006 041 Warum aber siehst du den Splitter {der} im Auge deines Bruders, den Balken aber im eigenen Auge bemerkst du nicht (nimmst du nicht wahr)? 042 LUK 006 042 Wie vermagst du zu sagen (kannst du sagen) zu deinem Bruder: Bruder, lass mich den Splitter {der} in deinem Auge herausziehen (entfernen), während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler (Schauspieler), zieh (entferne) zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann (wirst =) kannst du (scharf hinblicken =) genau zusehen, dass du den Splitter {den} im Auge deines Bruder ausziehst (entfernst). 042 LUK 007 036 Es fragte (bat) ihn aber einer der Pharisäer, dass er mit ihm esse, und nachdem er ins Haus des Pharisäers hineingegangen war, legte er sich [zum Essen] nieder. 042 LUK 007 037 Und siehe: [da war] eine Frau, die in der Stadt war (lebte), eine Sünderin, und als sie erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers [zu Tisch] lag, brachte sie ein Gefäß mit Salböl herbei 042 LUK 007 038 und als sie sich hinter seine Füße gestellt hatte, begann sie weinend, seine Füße mit Tränen zu benetzen und mit den Haaren ihres Kopfes wischte sie [sie] ab (trocknete sie sie) und küsste seine Füße [immer wieder] und salbte [sie] mit Myrrhe. 042 LUK 007 039 Als aber der Pharisäer das sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er zu sich selbst (dachte er sich): „Wenn 'dieser' ein Prophet wäre, wüsste er, wer und was für eine Frau [es ist], die ihn berührt: sie ist eine Sünderin.“ 042 LUK 007 040 Und Jesus antwortete ihm: „Simon, ich habe dir etwas zu sagen.“ Der aber sagte: „Lehrer, sprich!“ 042 LUK 007 041 „Zwei Schuldner [hatten Schulden bei] einem (irgendeinem) Geldverleiher. Der eine schuldete 500 Denare, der andere 50. 042 LUK 007 042 Weil sie [ihre Schulden] nicht zurück zahlen konnten, erließ er beiden [die Schulden]. Wer nun von ihnen wird ihn mehr lieben?“ 042 LUK 007 043 Simon antwortete: „Ich vermute: derjenige, dem mehr erlassen wurde.“ Der (Jesus) aber antwortete ihm: „Recht (richtig) hast du geurteilt.“ 042 LUK 007 044 Und als er sich der Frau zugewandt hatte, sagte er Simon: „Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus gekommen bin, hast du mir kein Wasser (über die Füße) gegeben; sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und sie mit ihren Haaren abgewischt. 042 LUK 007 045 Einen Kuss hast du mir nicht gegeben, sie aber, seit ich hereingekommen bin, hat nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. 042 LUK 007 046 Mit Salböl hast du meinen Kopf nicht gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Myrrhe gesalbt. 042 LUK 007 047 Deshalb, sage ich dir, sind ihre vielen Sünden erlassen, weil sie viel geliebt hat. Dem aber wird wenig erlassen, der wenig liebt.“ 042 LUK 007 048 Er sprach aber zu ihr: „Deine Sünden sind dir erlassen.“ 042 LUK 007 049 Und die zu Tisch Liegenden begannen, zu einander zu sagen: „Wer ist dieser, der Sünden erlässt?“ 042 LUK 007 050 Er sprach aber zu der Frau: „Dein Glaube hat dich gerettet. Gehe in Frieden.“ 042 LUK 009 001 Er aber rief die Zwölf zusammen (versammelte die Zwölf), gab ihnen Macht (Kraft) und Autorität (Gewalt) über alle Dämonen (bösen Geister) und zum Heilen von Krankheiten, 042 LUK 009 002 und er sandte sie aus, das Königreich (die Herrschaft) Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen, 042 LUK 009 003 und er sprach zu ihnen: „Nehmt nichts [mit] auf den Weg, weder Stab (Stock) noch Tasche, weder Brot noch Silber (Geld), weder soll einer zwei Hemden (Unterkleider) haben. 042 LUK 009 004 Und wann immer (wenn) ihr in ein Haus hineingeht, dort bleibt, bis ihr von dort hinausgeht. 042 LUK 009 005 Und wenn sie (die vielen) euch nicht empfangen (aufnehmen, willkommen heißen), geht aus dieser Stadt hinaus, schüttelt den Staub (die Erde) von euren Füßen als Zeugnis gegen sie.“ 042 LUK 009 006 So gingen sie hinaus, durchzogen die Dörfer, verkündeten das Evangelium und heilten überall. 042 LUK 009 028 Es geschah aber ungefähr (wie) acht Tage nach diesen Worten (Reden) und Jesus nahm Petrus und Johannes und Jakob mit sich und stieg auf den Berg, um zu beten. 042 LUK 009 029 Und es wurde, während er betete, das Aussehen seines Gesichts verändert (andersartig, verändert) und sein Gewandt glänzend weiß. 042 LUK 009 030 Und sieh, zwei Männer sprachen mit ihm, welche Moses und Elias waren, 042 LUK 009 031 die in Herrlichkeit erschienen und seinen Ausgang besprachen (seinen/von seinem Ausgang sprachen), den er im Begriff war, in Jerusalem zu vollenden (den er in Jerusalem vollenden sollte). 042 LUK 009 032 {Der} Petrus aber und die mit ihm waren mit Schlaf beschwert (von Schlaf bedrängt). Als sie aber vollends aufwachten (wach geworden waren), sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei Männer, die bei ihm standen. 042 LUK 009 033 Und es geschah, als sie sich von ihm trennten, [und] {der} Petrus sagte zu {dem} Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind, und wir werden drei Hütten (Zelte) machen (bauen, aufschlagen), eine (eines) für dich und eine (eines) für Moses und eine (eines) für Elias. 042 LUK 009 034 Während er aber dies (diese Dinge) sagte, kam (entstand, wurde) eine Wolke und überschattete sie. Sie fürchteten sich aber, als sie in die Wolke hineinkamen. 042 LUK 009 035 Und eine Stimme kam (entstand, wurde) aus der Wolke, die sagte: Dieser ist mein Sohn, der auserwählte, hört auf ihn. 042 LUK 009 036 Und als die Stimme kam, wurde Jesus allein gefunden. Und sie schwiegen und berichteten niemanden in jenen Tagen {nichts} von dem, was sie gesehen hatten. 042 LUK 010 017 Die 70 [Jünger] aber kehrten zurück, und zwei [von ihnen] riefen (sprachen) mit Freuden: Herr, auch (sogar) die Dämonen gehorchen (unterwerfen sich, ordnen sich unter) uns in deinem Namen! 042 LUK 010 018 Sprach er {aber} zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel fallen. 042 LUK 010 019 Siehe, ich habe euch die (Voll) Macht (Freiheit, Fähigkeit, Befugnis, Amtsgewalt) gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten (gehen, wandeln), und über alle Macht (Fähigkeit) des Feindes, und niemand wird euch (be) schädigen (verderben). 042 LUK 010 020 Jedoch (indessen) freut euch nicht darüber, dass euch die Geistwesen gehorchen (sich unterwerfen, sich unterordnen); freut euch aber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind! 042 LUK 010 025 Und siehe: Irgendein Gesetzeskundiger trat hervor, um ihn auf die Probe zu stellen, indem er sagte: „Lehrer, was getan habend werde ich ewiges Leben erlangen?“ 042 LUK 010 026 Der aber sagte zu ihm: „Im Gesetz, was ist [dort] geschrieben? Wie liest du?“ 042 LUK 010 027 Er aber, antwortend, sagte: „»Du wirst den Herrn, deinen Gott, lieben, aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deiner ganzen Vernunft, und deinen Nächsten wie dich selbst.«“ 042 LUK 010 028 Er aber sagte ihm: „Du hast recht geantwortet. Tu dies und du wirst leben“. 042 LUK 010 029 Er aber versuchte sich zu rechtfertigen und sagte zu Jesus: „Und wer ist mein Nächster?“ 042 LUK 010 030 [Es] aufnehmend sagte Jesus: „Irgendein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel Räubern in die Hände, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten, bevor sie weggingen und ihn halbtot zurückließen 042 LUK 010 031 Zufällig aber ging irgendein Priester auf jenem Weg hinab und als er ihn gesehen hatte, ging er auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbei. 042 LUK 010 032 Gleichermaßen kam zufällig auch an den Ort und als er ihn gesehen hatte, ging er auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbei. 042 LUK 010 033 Aber irgendein reisender Samaritaner kam zu ihm und als er ihn gesehen hatte, empfand er Mitleid. 042 LUK 010 034 Und als er hinzugetreten war, verband er seine Wunden und goss Öl und Wein darüber, und nachdem er ihn sein eigenes Reittier hatte besteigen lassen, brachte er ihn in eine Herberge und sorgte für ihn. 042 LUK 010 035 Und am folgenden Tag, nachdem er [sie] herausgezogen hatte, gab er dem Herbergswirt zwei Dinare und sagte:»Sorge für ihn! Und das, was du zusätzlich aufwenden solltest, erstatte ich dir bei meiner Rückkehr.« 042 LUK 010 036 Wer von diesen dreien scheint dir der Nächste dessen geworden zu sein, der Räubern in die Hände gefallen war?“ 042 LUK 010 037 Der aber sagte: „Der Barmherzigkeit an ihm geübt hat.“ Jesus aber sagte zu ihm: „Geh und tu du gleichermaßen!“ 042 LUK 011 014 Und er trieb einen taubstummen Geist (Dämon) aus (warf hinaus, vertrieb). Es geschah, als der Geist (Dämon) hinausgegangen war, sprach der Taubstumme und die Leute wunderten sich (staunten, waren erregt). 042 LUK 011 015 Aber einigen von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Herrscher der Geister (Dämonen) treibt er die Geister (Dämonen) aus. 042 LUK 011 016 Andere, die [ihn] versuchten, forderten ein Zeichen aus dem Himmel von ihm. 042 LUK 011 017 Er aber, da er ihre Gedanken (Absichten) kannte, sprach zu ihnen: Jedes Reich (Königreich, Herrschaftsbereich, Staatswesen), das in sich gespalten ist, wird verwüstet werden, und Haus fällt auf Haus. 042 LUK 011 018 Wenn aber auch der Satan in sich gespalten ist, wie kann sein Reich (Königreich, Herrschaftsbereich, Staatswesen) betehen? Denn ihr sagt, dass ich durch Beelzebul die Geister (Dämonen) austreibe. 042 LUK 011 019 Wenn ich durch Beelzebul die Geister (Dämonen) austreibe, durch wen treiben eure Anhänger [sie] aus? Deshalb werden sie Richter über euch sein. 042 LUK 011 020 Aber wenn ich die Geister (Dämonen) durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich (Königreich, Herrschaftsbereich, Staatswesen) Gottes zu euch gekommen. 042 LUK 011 021 Wenn der Starke bewaffnet seinen Hof bewacht, ist sein Besitz (Anwesen) in Frieden. 042 LUK 011 022 Wenn aber ein Stärkerer als er kommt, wird er ihn besiegen. Er wird seine Ausrüstung (Rüstung, Bewaffnung) nehmen, auf die er vertraut hatte, und seine Beute verteilen. 042 LUK 011 023 Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir versammelt, verstreut. 042 LUK 012 035 Eure Hüfte sei umgürtet und eure Lampen seien brennend. 042 LUK 012 036 Und {ihr} [seid] wie Leute (Menschen), die ihren Herrn erwarten (auf ihn warten), wann er von der (einem) Hochzeit (Fest) zurückkehrt (zurück kommt), damit, wenn er kommt und klopft, sie ihm sofort [die Tür] öffnen [können]. 042 LUK 012 037 Glücklich [sind] jene Sklaven (Knechte, Diener), die der Herr wachend (wach, wachsam) findet, wenn er kommt. Amen, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie [zu Tisch] hinlegen lassen und herbeikommen und ihnen dienen. 042 LUK 012 038 Und wenn er in der zweiten oder in der dritten Nachtwache kommen und [sie] so finden wird, sind jene zu beglückwünschen (glücklich). 042 LUK 012 039 Dies aber erkennt: Hätte der Hausherr gewusst, zu welcher Stunde der Dieb kommt, hätte er den Einbruch in sein Haus verhindert 042 LUK 012 040 Auch ihr macht euch bereit, denn zu einer Stunde, zu der ihr es nicht denkt (meint), kommt der Menschensohn. 042 LUK 013 001 [Es] waren aber einige zum (im) gleichen Zeitpunkt anwesend (kamen aber einige zum gleichen Zeitpunkt), die ihm über die Galiläer berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern gemischt hatte. 042 LUK 013 002 Und er antwortete und sagte ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder (sündiger) waren als alle anderen Galiläer (Sünder waren vor allen den Galiläern), weil sie dies (diese Dinge) erlitten haben? 042 LUK 013 003 Nein, sage ich euch; aber wenn ihr nicht umkehrt (bereut, euren Sinn ändert), werdet ihr alle gleicherweise zugrunde gehen (umkommen). 042 LUK 013 004 Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Schiloach fiel und sie tötete, meint ihr, dass sie schuldiger waren, als alle die Menschen (vor allen den Menschen), die Jerusalem bewohnen? 042 LUK 013 005 Nein, sage ich euch; aber wenn ihr nicht umkehrt (bereut, euren Sinn ändert), werdet ihr alle ebenso zugrunde gehen (umkommen). 042 LUK 013 006 Er sagte (erzählte) aber dieses Gleichnis: Einen Feigenbaum hatte einer in seinem Weinberg gepflanzt (der in seinem Weinberg gepflanzt war, pflanzen lassen), und er kam um Frucht an (in) ihm zu suchen und er fand keine (nicht fand er). 042 LUK 013 007 Er sagte aber zum Winzer: Sieh, drei Jahre schon ([sind es] von wann [an] ich) komme ich, um Frucht an (in) diesem Feigenbaum zu finden, und ich finde keine (nicht finde ich). Hau ihn also um, wozu entkräftet er auch die Erde (saugt er auch die Erde aus)? 042 LUK 013 008 Der aber antwortet und sagt ihm: Herr, lass ihn auch (noch) dieses Jahr, bis ich um ihn grabe (umgrabe) und Mist werfe; 042 LUK 013 009 und wenn er Frucht bringt (tut) in Zukunft [ist es gut] – wenn aber nicht, wirst (kannst, magst) Du ihn umhauen. 042 LUK 014 016 Er aber sagte zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Festessen und er lud viele ein. 042 LUK 014 017 Und er schickte seinen Knecht in der Stunde des Festessens, um denen, die eingeladen waren, zu sagen: Kommt, denn schon ist alles bereit. 042 LUK 014 018 Und sie fingen einmütig an, sich zu entschuldigen. Er Erste sagte zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und habe die Notwendigkeit hinauszugehen, um ihn zu sehen. Ich bitte dich, halte mich für einen Entschuldigten. 042 LUK 014 019 Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Paare von Ochsen gekauft und ich gehe, sie zu untersuchen. Ich bitte dich, halte mich für einen Entschuldigten. 042 LUK 014 020 Und ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet und dadurch ist es mir nicht möglich zu kommen. 042 LUK 014 021 Und als der Knecht zurückgekommen war, berichtete er seinem Herrn dieses. Dann, während der Hausherr zornig wurde, sprach er zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus in die Straßen und Gassen der Stadt und bringe hierher die Armen und die Krüppel und die Blinden und die Lahmen. 042 LUK 014 022 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast und es ist noch Platz. 042 LUK 014 023 Und der Herr sagte zu seinem Knecht: Geh hinaus auf die Wege und Wälle und zwinge sie, hineinzukommen, damit mein Haus gefüllt wird. 042 LUK 014 024 Ich aber sage euch, dass keiner jener Männer, die eingeladen waren, mein Festessen schmecken wird. 042 LUK 015 001 Da waren aber alle Zöllner und Sünder, die sich ihm näherten, um ihm zuzuhören. 042 LUK 015 002 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten laut und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen! 042 LUK 015 003 Er erzählte ihnen aber dieses Gleichnis, indem er sprach: 042 LUK 015 011 Ein (irgendein) Mann (Mensch) hatte zwei Söhne. 042 LUK 015 012 Und der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zukommt. Er aber verteilte ihnen das Vermögen. 042 LUK 015 013 Und nach einigen Tagen, als der jüngere Sohn alles zusammengesammelt hatte, reiste er in ein fernes Land und verstreute dort heillos lebend sein Vermögen. 042 LUK 015 014 Als er aber alles aufgebraucht hatte, gab es eine große Hungersnot in jenem Land und er begann, selbst Mangel zu leiden. 042 LUK 015 015 Und nachdem er herumgewandert war, schloss er sich einem Bürger jenes Landes an und der schickte ihn auf seine Felder, um die Schweine zu hüten. 042 LUK 015 016 Und er wollte sich sättigen mit den Früchten des Johannisbrotbaums, von denen die Schweine aßen, und niemand gab ihm [etwas]. 042 LUK 015 017 Und er begann, zu sich selbst zu sagen: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss; ich aber komme hier vor Hunger um! 042 LUK 015 018 Wenn ich mich aufgemacht habe und zu meinem Vater reise, werde ich ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel versündigt und vor dir. 042 LUK 015 019 Ich bin nicht länger würdig, dein Sohn genannt zu werden; mach mich zu einem deiner Tagelöhner! 042 LUK 015 020 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und empfand Mitleid und warf sich im Rennen an seinen Hals und küsste ihn. 042 LUK 015 021 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe mich versündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht länger würdig, dein Sohn genannt zu werden! 042 LUK 015 022 Der Vater aber sprach zu seinen Dienern: Bringt schnell das vornehmste Gewand und zieht ihn [damit] an und steckt ihm einen Ring an seine Hand und seine Füße in Sandalen! 042 LUK 015 023 Und bringt den jungen Stier, den gemästeten, schlachtet [ihn] und wir wollen essen und fröhlich sein! 042 LUK 015 024 Denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig geworden, war verlorengegangen und wurde wiedergefunden. Und sie begannen, sich zu freuen. 042 LUK 015 025 Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Und als er nach Hause kam, hörte er Musik und Tanz 042 LUK 015 026 und er fragte ein Kind, das er herbeigerufen hatte, was denn dies sei. 042 LUK 015 027 Und es sagte ihm, dass sein Bruder da sei und dass sein Vater den jungen Stier, den gemästeten, schlachte, weil er ihn als Gesunden zurückerhalten habe. 042 LUK 015 028 Da zürnte er und wollte nicht hingehen, aber sein Vater kam heraus und lud ihn ein. 042 LUK 015 029 Er aber antwortete und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir [schon] und habe niemals eine Anweisung von dir missachtet, und mir hast du niemals einen Ziegenbock gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich sei! 042 LUK 015 030 Als aber der Sohn von dir, der dein Vermögen mit Huren aufgezehrt hat, kam, hast du für ihn einen gemästeten Stier geschlachtet! 042 LUK 015 031 Da sagte er: Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. 042 LUK 015 032 Es war aber nötig, sich zu freuen und fröhlich zu sein, denn dieser Bruder von dir war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren gegangen und wurde gefunden. 042 LUK 016 001 [Jesus] sprach zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Manager (Verwalter). Dieser wurde bei ihm bezichtigt (beschuldigt), seinen Besitz zu verschleudern 042 LUK 016 002 {Und} Er rief ihn herbei und sprach zu ihm: Was [ist] das, was ich von dir höre? Lege Rechenschaft ab über deine Buchführung, denn du kannst nicht mehr Manager (Verwalter) sein. 042 LUK 016 003 Der Manager (Verwalter) sagte sich (sprach zu sich): Was soll ich tun? {Denn} Mein Herr wird mir die Verwaltung nehmen. (Zu graben =) Mit den Händen zu arbeiten vermag ich nicht, zu betteln schäme ich mich. 042 LUK 016 004 Ich weiß, was ich tun werde, damit, wenn ich von der Verwaltung abgesetzt werde, sie mich gastlich in ihre Häuser aufnehmen! 042 LUK 016 005 Und er bestellte jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn. {Und} Er sprach zum ersten: Wieviel schuldest du meinem Herrn? 042 LUK 016 006 Er {aber} sprach: Hundert Bat Öl. Er {aber} sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin und schreibe: Fünfzig. 042 LUK 016 007 Darauf sprach er zum nächsten: Wieviel {aber} schuldest du? Er {aber} sprach: Hundert Kor Weizen. Er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreibe: Achtzig. 042 LUK 016 008 {Und} Der Herr lobte den ungerechten Manager (Verwalter), weil er klug gehandelt hatte: {Denn} die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichts (in Bezug auf=) im Umgang mit ihresgleichen. 042 LUK 016 009 {Und} Ich sage euch: Schafft (macht) euch Freunde mit dem ungerechten Besitz (Vermögen, „Mammon“), damit, wenn er zu Ende ist, sie euch gastlich aufnehmen in die ewigen Behausungen. 042 LUK 016 010 Wer im Geringsten verlässlich (treu) ist, ist auch im Großen verlässlich (treu), und wer im Geringsten unzuverlässig (unrecht, ungerecht) ist, ist auch im Großen unzuverlässig (unrecht, ungerecht). 042 LUK 016 011 Wenn ihr nun mit dem ungerechten Besitz (Vermögen, „Mammon“) nicht zuverlässig (treu) (seid =) umgeht, wer wird euch das, was wirklich zählt (das Wahre, das wahre Gut) anvertrauen? 042 LUK 016 012 Und wenn ihr mit dem (Fremden =), was euch nicht gehört, nicht zuverlässig (treu) (seid =) umgeht, wer wird euch das eure geben? 042 LUK 016 013 Kein Sklave kann zwei Herren gehorchen (dienen, untertan sein). Entweder wird er {nämlich} den einen hassen und den anderen (lieben =) mögen, oder an dem einen festhalten und den anderen gering schätzen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Besitz Vermögen). 042 LUK 017 011 Und es begab sich, während er nach Jerusalem wanderte, da ging er mitten durch Samarien und Galiläa. 042 LUK 017 012 Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn lepröse (aussätzige) Männer, die blieben in der Ferne stehen 042 LUK 017 013 und {sie} (erhoben ihre Stimme =) riefen laut {und sprachen}: Jesus, Meister, erbarme dich unser! 042 LUK 017 014 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es begab sich, als sie weggingen, da wurden sie (gereinigt, geheilt =) rein (heil). 042 LUK 017 015 Einer aber von ihnen, als er sah, dass er geheilt war, kehrte um und lobte Gott mit (gewaltiger Stimme =) lautem Schreien, 042 LUK 017 016 und fiel auf sein Angesicht bei seinen Füßen nieder und dankte ihm; und dieser (er) war ein Samaritaner. 042 LUK 017 017 Da {antwortete aber und} sprach Jesus: Wurden nicht Zehn (gereinigt, geheilt =) rein (heil)? Aber die Neun {davon}, wo [sind sie]? 042 LUK 017 018 (Erwiesen sie sich nicht als umkehrend =) Sind sie nicht umgekehrt, um Gott Ehre zu geben, (außer =) allein (nur) dieser Fremde (Fremdling)? 042 LUK 017 019 Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet. 042 LUK 017 020 Gefragt aber von den Pharisäern: „Wann kommt das Gottesreich?“ antwortete er ihnen und sagte: „Nicht kommt es mit Beobachtung (mit Beobachtbarem).“ 042 LUK 017 021 Und sie werden auch nicht sagen: „Siehe hier sei es, oder siehe dort, siehe das Reich Gottes ist mitten unter Euch (euch zur Verfügung).“ 042 LUK 017 024 Denn wie der Blitz blitzend von einem Ende des Himmels zum anderen aufleuchtet, so wird der Menschensohn sein an seinem Tag. 042 LUK 017 026 Und wie geschehen in den Tagen Noachs, so wird es sein in den Tagen des Menschensohns. 042 LUK 017 027 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden geheiratet bis zu dem Tag an dem Noach in die Arche ging und die Flut kam und alle vernichtete. 042 LUK 017 028 Gleich (Ebenso) wie in den Tagen Lots (von Lot). Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 042 LUK 017 030 Gemäß dieser Weise ist der Tag wenn (an dem) der Menschensohn offenbar werden wird. 042 LUK 017 033 Wer sein Leben (Seele) sucht (eifert) zu erhalten, der wird es verlieren, wer es verliert wird es am Leben erhalten. 042 LUK 017 034 Ich sage euch, zwei werden in dieser Nacht in einem Bett sein, einer wird hinweggenommen werden, der andere wird verworfen (zurückgelassen/vernichtet). 042 LUK 017 035 Zwei sind zusammen [Korn] mahlen, die eine wird hinweggenommen, die andere verworfen (zurückgelassen/vernichtet). 042 LUK 018 001 Er sprach aber ein Gleichnis zu ihnen über die Notwenigkeit, [dass] sie allezeit (stets) beten und nicht müde (mutlos) werden [sollen]. 042 LUK 018 002 Er sagte: Ein (ein bestimmter) Richter war in einer (einer bestimmten) Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich nicht [vor] Menschen scheute (schämte). 042 LUK 018 003 [Auch] eine Witwe war in jener Stadt und sie kam wiederholt zu ihm, wobei sie ihn ansprach (wobei/indem sie sagte): Verschaffe mir Recht vor meinem Gegner (Ankläger, Widersacher)! 042 LUK 018 004 (Und) er wollte über eine [längere] Zeit nicht [s davon wissen]; Aber nach diesem sprach er zu sich selbst: Wenn auch ich Gott nicht fürchte und ich mich vor keinem Menschen scheue (schäme; Angst habe), 042 LUK 018 005 weil diese Witwe mir wenigstens Mühe macht (anstrengt?; auf den Zeiger geht?), so will ich ihr Recht verschaffen, damit sie letztenendes nicht zu mir kommt und [so] mir ins Gesicht fahren (mich züchtigen, hart bestrafen) wird. 042 LUK 018 006 Der Herr sprach aber: Hört [doch], was der ungerechte Richter spricht: 042 LUK 018 007 Sollte Gott aber nicht erst recht [für] die Strafe (Rache) seiner Erwählten, die am Tag als auch in der Nacht ihn laut anrufen, eintreten? Sollte er auch über sie lange Geduld haben (ausharren)? 042 LUK 018 008 Ich spreche zu euch, dass er ihre Strafe (Rache) unverzüglich machen (ausführen) wird. Doch wird der Sohn der Menschen, wenn er komm, [dann noch] den Glauben (Treue) auf der Erde finden? 042 LUK 018 009 Er sprach aber auch zu einigen [Leuten], die [voller] Selbstvertrauen sind, weil sie [meinten] gerecht zu sein, und die Übrigen gering schätzten, ein Gleichnis: 042 LUK 018 010 Zwei Menschen sind zum Tempel hinaufgegangen, [um] zu beten. Der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 042 LUK 018 011 Der Pharisäer stand [selbstsicher] da und betete zu sich selbst dies: „Gott, ich danke dir, dass ich nicht so wie die anderen Menschen bin: kein Plünderer, kein Ungerechter, kein Ehebrecher, oder wie dieser Zöllner [dort]. 042 LUK 018 012 Ich faste zweimal in der Sabbat [woche], [und] ich verzehnte alles, was ich erwerbe.“ 042 LUK 018 013 Der Zöllner stand aber weit weg, und wollte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich [selbstsicher] auf die Brust und er sprach dabei: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“ 042 LUK 018 014 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt aus seinem Haus heraus, anstatt jener. [Denn] jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt (klein gemacht) werden; aber der, der sich [selbst] erniedrigt, wird erhöht werden. 042 LUK 018 015 Sie brachten aber auch die kleinen Kinder zu ihm, damit er sich von ihnen berühren (anfassen) lassen kann. Als das aber [seine] Jünger sahen, wiesen sie [die Kinder umgehend] ab. 042 LUK 018 016 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach [zu ihnen]: „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert (halte) sie nicht [daran]! Denn solchen ist das Königreich Gottes!“ 042 LUK 018 017 Amen, ich sage euch: „Wer (Der) das Königreich Gottes nicht wie ein Kind annehmen (klarmacht; sich be-/erweisen) kann, soll nicht in es hineinkommen.“ 042 LUK 018 018 Und ein angesehener Mensch fragte ihn [Jesus]: „Guter Lehrer, was muss ich machen, um ewiges Leben [zu] erlangen (bekommen)?“ 042 LUK 018 019 Jesus aber sprach zu ihm: „Was sprichst (nennst) du mich gut? Niemand ist gut, wenn nicht Gott allein! 042 LUK 018 020 Die Gebote kennst du [doch] 'Du sollst nicht ehebrechen; Du sollst nicht töten; Du sollst nicht stehlen; Du sollst nicht falsch reden (lügen); Ehre deinen Vater und deine Mutter.'“ 042 LUK 018 021 Der aber entgegnete: „Alle diese [Gebote] habe ich von Kindes Beinen auf bewahrt (befolgt).“ 042 LUK 018 022 Als Jesus das hörte, sprach er zu ihm: „Eins fehlt dir noch: Alles an Reichtum, was du hast, verkaufe und gib [den Erlös] den Armen; und du sollst (wirst) einen Schatz in den Himmeln haben; nun (komm,) folge mir nach!“ 042 LUK 018 023 Da er dies nun hörte, wurde sehr traurig [darüber], denn er besaß (hatte; wörtl.: war) viel Reichtum. 042 LUK 018 024 Als Jesus ihn aber so traurig sah, sprach er: „Wie schwer ist es doch für die, die Besitz haben, in das Königreich Gottes zu gehen! 042 LUK 018 025 Denn leichter ist es [für] ein Kamel durch ein Nadelsteckloch zu gehen, als (oder) [für] einen Reichen ins Königreich Gottes hineinzukommen.“ 042 LUK 018 026 Es fragten aber [nun] seine Zuhörer: „Und wer ist [nun] in der Lage (kann), errettet zu werden?“ 042 LUK 018 027 Er aber entgegnete: „Die unmöglichen Dinge bei den Menschen sind die möglichen Dinge bei Gott.“ 042 LUK 018 028 Aber Petrus sprach: „Siehe, [wir] haben alles, was wir besaßen, aufgegeben (verlassen) und sind dir nachgefolgt!“ 042 LUK 018 029 Aber [Jesus] sprach zu ihnen: „Amen, ich sage euch: Es gibt (ist) Niemanden, der Haus, Frau, Geschwister, Eltern oder Kinder verlassen hat um des Königreiches Gottes willen, 042 LUK 018 030 der nicht [jetzt schon] vielfältigst in dieser Zeit und im kommenden Äon (Zeitalter, Ewigkeit) annehmen (empfangen) wird.“ 042 LUK 019 041 Und als er nahe kam (sich näherte) und die Stadt sah, weinte er über sie 042 LUK 019 042 und sprach: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dem Frieden dient; nun aber ist es (vor deinen Augen =) vor dir verborgen. 042 LUK 019 043 Denn es werden Tage kommen über dich, dann (dass) werden deine Feinde einen (Palisaden) Wall gegen dich aufwerfen und dich von allen Seiten umzingeln, 042 LUK 019 044 und sie werden dich dem Erdboden gleich machen und deine Kinder in dir [zu Boden strecken], und sie werden keinen Stein auf dem andern lassen in dir, (dafür, dass =) weil du die Zeit (den Zeitpunkt) deiner Heimsuchung nicht erkannt hast. 042 LUK 019 045 Und als er in den Tempel hineinkam, fing er an, die Händler auszutreiben 042 LUK 019 046 und sprach: [Es steht] geschrieben: {Und} mein Haus soll sein Haus des Gebets, (Jesaja 56,7) ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. 042 LUK 019 047 Und er lehrte täglich im Tempel. Die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten suchten, ihn zu töten (töten zu lassen), und die Vornehmsten (Angesehensten) des Volkes, 042 LUK 019 048 und sie fanden nicht, wie sie es (machen =) anstellen sollten, denn das ganze Volk hing an seinen Lippen. 042 LUK 020 001 Und es geschah an einem der Tage, als [Jesus] das Volk im Tempel belehrte und das Evangelium verkündigte, [da] traten auf einmal die Oberpriester und die Schriftgelehrten samt (mit) den Ältesten hinzu, 042 LUK 020 002 und sie sagten umgehend zu ihm: Sage uns, in wessen Vollmacht du dies tust, oder wer derjenige ist, der [dir] dies gegeben hat? 042 LUK 020 003 Da antwortete er {und sprach zu} ihnen: Auch ich möchte (werde) euch eine Frage stellen, so sagt mir: 042 LUK 020 004 Stammt die Taufe des Johannes vom Himmel oder von [den] Menschen? 042 LUK 020 005 Sie aber bedachten untereinander und (wobei/indem sie) sprachen: Wenn wir sagen: vom Himmel, [dann] dürfte er sagen: Warum habt ihr ihm nicht geglaubt? 042 LUK 020 006 Wenn wir aber sagen: von den Menschen, [dann] dürfte uns das ganze Volk steinigen, denn sie sind überzeugt, dass Johannes ein Prophet war. 042 LUK 020 007 Daher (da, und) antworten sie, [dass] sie nicht wüssten, woher [sie sei]. 042 LUK 020 008 Da erwiderte (sagte) Jesus: Dann sage ich euch auch nicht, in (durch) wessen Vollmacht ich dies tue. 042 LUK 021 020 Wenn ihr dann aber seht, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt (wisst), dass seine Zerstörung bevorsteht, 042 LUK 021 021 dann sollen die in Judäa in die Berge fliehen und die in der Stadt [sind], fortgehen, und die auf dem Land nicht in die Stadt gehen, 042 LUK 021 022 denn das sind [die] Tage [der] Strafe (Vergeltung), damit alles, was geschrieben steht, erfüllt wird. 042 LUK 023 033 Und als sie zu dem Ort kamen, der „Schädel“ genannt wird, kreuzigten sie ihn dort und die Verbrecher (Übeltäter), den einen {von} rechts, den anderen {von} links. 042 LUK 023 034 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Um seine Kleider unter sich aufzuteilen, warfen sie Würfel. 042 LUK 023 035 Und das Volk war stehen geblieben (hatte sich hingestellt), um zuzuschauen. Es spotteten aber auch die Mächtigen (Anführer, Ratsmitglieder), indem sie sagten: Andere hat er gerettet. Wenn dieser der auswählte Messias (Gesalbte, Christus) Gottes ist, rette er sich selbst! 042 LUK 023 036 Auch die Soldaten schmähten ihn, die herbei kamen, indem sie ihm Essig herbeibrachten 042 LUK 023 037 und indem sie sprachen: Wenn du der König der Juden (Judäer) bist, rette dich selbst! 042 LUK 023 038 Es gab auch eine Inschrift bei ihm (über ihn): Dieses ist der König der Juden (Judäer). 042 LUK 023 039 Einer der gehängten Verbrecher (Übeltäter) lästerte ihn, indem er sagte: Bist du nicht der auserwählte Messias (Gesalbte, Christus)? Rette dich selbst und uns! 042 LUK 023 040 Der andere aber antwortete, herrschte ihn an und sagte: Fürchtest denn du keinen Gott (Gott nicht)? Du bist (stehst) doch unter demselben Urteil. 042 LUK 023 041 Wir aber [sind es] gerechtermaßen, denn wir haben empfangen, was gerecht ist für das, was wir getan haben. Dieser aber hat nichts Unrechtes (Ungehöriges, Schlimmes) getan. 042 LUK 023 042 Und er sprach: Jesus, erinnere dich an mich (kümmere dich um mich), wenn du in deine Herrschaft (Reich, dein Königtum) kommst! 042 LUK 023 043 Und er sprach zu ihm: Amen (wahrlich), ich sage dir, heute wirst mit (bei) mir im Paradies sein. 042 LUK 023 044 Und es war schon um die sechste Stunde, und es wurde finster auf der ganzen Erde (im ganzen Land) bis zur neunten Stunde, 042 LUK 023 045 als die Sonne verschwunden war. Der Vorhang des Tempels zerriss (wurde zerrissen) in der Mitte. 042 LUK 023 046 Und als er mit lauter Stimme (mit lautem Schrei) geschrien hatte, sprach Jesus: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist (deinen Händen vertraue ich meinen Geist an). Indem er dieses sagte, hauchte er [sein Leben] aus. 042 LUK 023 047 Als der Centurio (Anführer der Hundertschaft) sah, was geschah, pries (verherrlichte) er Gott, indem er sprach: Dieser Mensch war wirklich ein Gerechter! 042 LUK 023 048 Und all die Leute, die zu diesem Schauspiel zusammengekommen waren, kehrten zurück (heim), nachdem sie die Geschehnisse gesehen hatten, indem sie sich [an] die Brust schlugen. 042 LUK 023 049 Aber alle, die ihm bekannt waren, auch Frauen, die ihm von Galiläa gefolgt waren, standen von ferne, um dieses (diese Dinge) zu sehen. 042 LUK 024 036 Während sie dies erzählten, stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! 042 LUK 024 037 Als solche, die erschreckt und in Angst versetzt worden waren, meinten sie aber, einen Geist zu sehen. 042 LUK 024 038 Und er sagte ihnen: Warum seid ihr in Aufruhr (Unruhe) versetzt und warum steigen Bedenken (Zweifel, Gedanken) in eurem Herzen auf? 042 LUK 024 039 Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin. Berührt (befühlt, betastet) mich und seht. Denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich [sie] habe. 042 LUK 024 040 Und während er dies sagte, zeigte er ihnen die Hände und die Füße. 042 LUK 024 041 Da sie noch (immer) vor Freude ungläubig waren und sich wunderten (staunten), sprach er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen (Essbares) hier? 042 LUK 024 042 Sie gaben (übergaben) ihm ein Stück gebratenen Fisch. 042 LUK 024 043 Und indem er es nahm, aß er vor ihnen. 042 LUK 024 044 Er sprach aber zu ihnen: Diese Dinge (Ereignisse) sind meine Worte, die ich zu euch gesprochen habe, als ich noch bei euch war. Denn alles, was im Gesetz Moses und den Propheten und Psalmen über mich geschrieben ist, muss erfüllt werden. 042 LUK 024 045 Dann öffnete er ihren Sinn (Verstand), die Schriften zu verstehen. 042 LUK 024 046 Und er sprach zu ihnen: So ist es geschrieben, dass der Messias (Gesalbte, Christus) leidet und aufersteht von [den] Toten am dritten Tag. # # BOOK 043 JOH John Johannes 043 JOH 001 001 Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war gott (Gott, göttlich). 043 JOH 001 002 Er (Dieser; Es) war am Anfang bei Gott. 043 JOH 001 003 Alles ist durch ihn entstanden, und unabhängig von (ohne) ihm ist nicht ein [Ding] entstanden. Was 043 JOH 001 004 in ihm (durch ihn) entstanden war, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen – 043 JOH 001 005 und das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit hat es nicht überwunden (verstanden, aufgenommen; kann es nicht überwinden). 043 JOH 001 006 Ein Mensch trat auf (Es war ein Mensch/gab einen Menschen), gesandt von Gott, namens Johannes, 043 JOH 001 007 der kam als (zum) Zeugnis, um (damit) als Zeuge über das Licht aufzutreten (auszusagen; Zeugnis zu geben; Zeuge zu sein), damit alle durch ihn (es) glauben werden. 043 JOH 001 008 Er selbst (Jener, der Genannte) war nicht das Licht, vielmehr (sondern) [war es seine Aufgabe], {um} als Zeuge für das Licht aufzutreten (auszusagen über; Zeugnis zu geben; Zeuge zu sein). 043 JOH 001 009 Das (Es/da war das) wahre Licht, das alle Menschen beleuchtet (erleuchtet, erhellt), kam in (das … kam) in die Welt. 043 JOH 001 010 Er (es) war in der Welt, und die Welt ist durch ihn entstanden, aber (und) die Welt erkannte (erkannte an, kannte) ihn nicht. 043 JOH 001 011 Er kam zu den Seinen (zu/in sein Eigentum), aber (und) die Seinen hießen ihn nicht willkommen (nahmen ihn nicht auf). 043 JOH 001 012 Aber denjenigen, die ihn aufnahmen (empfingen), gab er das Vorrecht (Erlaubnis, Vollmacht), Kinder Gottes zu werden: denen, die an seinen Namen glaubten (glauben), 043 JOH 001 013 die nicht von (aus) Blutes, noch von (aus) fleischlichem Willen, noch von (aus) menschlichem Willen, sondern von (aus) Gott geboren (gezeugt) sind. 043 JOH 001 014 Und das Wort wurde Fleisch und lebte (wohnte) unter (bei) uns, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, Herrlichkeit wie (als) [die des] einzigartigen (einzigen, eingeborenen) [Sohnes], vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. 043 JOH 001 015 Johannes verbürgte sich für ihn (trat als sein Zeuge auf, bezeugte ihn) und rief die Worte (indem/als er sagte; sagend): „Der hier ist es, den ich meinte (von dem ich sagte):»Der nach mir gekommen ist (kommt), ist vor mich gekommen (wichtiger als ich geworden; vor mir entstanden/gewesen; mir voraus), denn er war vor mir.«“ 043 JOH 001 016 Denn von seinem Reichtum (Überfluss, Fülle) haben wir alle [etwas] erhalten: Gnade über ((im Austausch ((im Austausch) für) Gnade! 043 JOH 001 017 Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben worden, [doch] die Gnade und die Wahrheit sind durch Jesus [Wirklichkeit] geworden (entstanden). 043 JOH 001 018 Niemand hat Gott jemals gesehen. [Der] einzigartige (einzige) Gott (Sohn) ([Der] einzigartige [Sohn], Gott), der ganz nah (an der Seite, am Busen) des Vaters ist, der hat sich ([ihn]) gänzlich bekannt gemacht. 043 JOH 001 019 Und dieses ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden aus Jerusalem Priester und Leviten (zu ihm) die sandten, damit sie ihn fragen: „Du, wer bist Du?“ 043 JOH 001 020 Und er bekannte und leugnete nicht, und bekannte {daß}: „Ich bin nicht der Christus.“ 043 JOH 001 021 Und sie fragten ihn: „Was also? Bist Du Elija?“ Und er sagt: „[Der] bin ich nicht.“ „Bist Du der Prophet?“ Und er antwortete: „Nein.“ 043 JOH 001 022 Sie sagten ihm also: „Wer bist Du? Damit wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst Du über Dich selbst?“ 043 JOH 001 023 Er sagte: „Ich bin eine Stimme, die in der Wüste (Einöde) ruft: 'Macht gerade den Weg des Herrn', wie Jesaja der Prophet sagte.“ 043 JOH 001 024 Und [einige] Abgesandte waren aus (von) den Pharisäern. 043 JOH 001 025 Und sie fragten ihn und sagten ihm: „Was also taufst Du, wenn Du nicht der Christus bist, und nicht Elija und nicht der Prophet?“ 043 JOH 001 026 {Der} Johannes antwortet ihnen sagend: „Ich taufe mit (in) Wasser. Unter Euch steht [der], den Ihr nicht kennt, 043 JOH 001 027 der nach mir Kommende, dessen Schuhriemen (dessen Riemen der Sandale) zu lösen ich nicht wert bin.“ 043 JOH 001 028 Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo {der} Johannes taufte. 043 JOH 001 029 Am nächsten Tag sieht er {den} Jesus auf sich zukommen (zu ihm kommen) und sagt: „Sieh das Lamm Gottes, das wegnimmt (hinwegnimmt, trägt) die Sünde der Welt. 043 JOH 001 030 Dieser ist es, über den ich gesagt habe: 'Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus war, weil er vor mir war.' 043 JOH 001 031 Auch ich kannte ihn nicht, aber damit er {dem} Israel bekannt (offenbart) werde, deshalb bin ich gekommen, mit (in) Wasser zu taufen.“ 043 JOH 001 032 Und Johannes bezeugte {sagend daß}: „Ich habe den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabsteigen sehen, und er blieb (verweilte) auf ihm. 043 JOH 001 033 Auch ich kannte ihn nicht, aber [der,] der mich gesandt hat, mit (in) Wasser zu taufen, {jener} sagte mir: 'Auf wen immer Du den Geist herabsteigen und verweilen (bleiben) siehst, dieser ist der mit (in) heiligem Geist Taufende.' 043 JOH 001 034 Und ich habe gesehen und habe bezeugt, daß dieser der Erwählte (Sohn) Gottes ist.“ 043 JOH 001 035 Am nächsten Tag stand {der} Johannes wiederum [da] und zwei seiner Jünger, 043 JOH 001 036 und wie er {den} Jesus entlanggehen sieht, sagt er: „Sieh das Lamm Gottes.“ 043 JOH 001 037 Und seine (die) zwei (beiden) Jünger hörten ihn sprechen und folgten Jesus. 043 JOH 001 038 Wie sich {der} Jesus aber umwended und sieht, daß sie ihm folgen, sagt er ihnen: „Was sucht ihr?“ Die aber sagten ihm: „Rabbi – das heißt übersetzt Lehrer –, wo wohnst Du (hältst Du Dich auf)?“ 043 JOH 001 039 Er sagt ihnen: „Kommt und seht.“ Sie kamen also und sahen, wo er wohnt (sich aufhält), und blieben bei ihm jenen Tag (hielten sich jenen Tag bei ihm auf). Das war um die (ungefähr die) zehnte Stunde. 043 JOH 001 040 Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von der beiden, die {von} Johannes gehört hatten und [Jesus] {ihm} gefolgt waren. 043 JOH 001 041 Dieser findet zuerst den Bruder, den eigenen, Simon und sagt ihm: „Wir haben den Messias – das heißt übersetzt Christus – gefunden.“ 043 JOH 001 042 Er führte ihn zu Jesus. Wie er ihn sieht, sagte Jesus: „Du bist Simon, der Sohn [des] Johannes; Du wirst Kephas – {was} übersetzt {wird} Petrus (Fels) – genannt werden (heißen).“ 043 JOH 001 043 Am nächsten Tag wollte er nach Galiäa gehen (weggehen). Und er findet Philippus und {der} Jesus sagt ihm: „Folge mir.“ 043 JOH 001 044 {Der} Philippus aber war von Betsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus. 043 JOH 001 045 Philippus findet den Nathanaël und sagt ihm: „Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz geschrieben hat und die Propheten, Jesus, Sohn des Josef, den von Nazaret.“ 043 JOH 001 046 Und Natanaël sagte ihm: „Aus Nazaret kann [(also)] etwas Gutes sein (kommen)?“ {Der} Philippus sagt ihm: „Komm und sieh.“ 043 JOH 001 047 {Der} Jesus sah den Nathanaël auf sich zukommen und sagt über ihn: „Sieh, wahrhaftig ein Israelit, in dem keine Hinterlist (kein Betrug, nichts Unehrliches, nichts Falsches, keine Falschheit) ist.“ 043 JOH 001 048 Nathanaël sagt ihm: „Woher kennst Du mich?“ Jesus antwortete und sagte ihm: „Bevor Dich Philippus rief, habe ich Dich unter dem Feigenbaum gesehen (Dich gesehen, wie Du unter dem Feigenbaum warst).“ 043 JOH 001 049 Nathanaël antwortete ihm: „Rabbi, Du bist der Sohn {des} Gottes, Du bist [der] König Israels.“ 043 JOH 001 050 Jesus antwortete und sagte ihm: „Weil ich Dir gesagt habe, daß ich Dich unter dem Feigenbaum sah, glaubst Du? Du wirst größere Dinge als diese sehen.“ 043 JOH 001 051 Und er sagt ihm: „Amen, Amen, (Wahrlich, wahrlich) sage ich Euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet (offen) sehen und die Engel (Boten) Gottes auf den (über dem) Sohn des Menschen auf- und niedersteigen.“ 043 JOH 002 001 Und am dritten Tag fand eine Hochzeit in (zu) Kana in Galiläa (im galiläischen Kana) statt, und die Mutter Jesu war dort. 043 JOH 002 002 Aber auch (sowohl) {der} Jesus und (als auch) seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen (gerufen). 043 JOH 002 003 Und als der Wein ausgegangen war, sagt die Mutter Jesu zu ihm: „Sie haben keinen Wein.“ 043 JOH 002 004 Und {der} Jesus sagt ihr: „Welche besondere Beziehung gibt es zwischen Dir und mir, Frau [, daß Du damit zu mir kommst]? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ 043 JOH 002 005 Seine Mutter sagt den Dienern: „Was immer er Euch sagt, [das] tut.“ 043 JOH 002 006 Es standen (lagerten) aber dort – zum Zweck der (zur) Reinigung (für das Reinigungsritual) [(entsprechend dem Brauch)] der Juden – sechs steinerne Wasserkrüge, die jeder zwei oder drei Maß fassten. 043 JOH 002 007 Jesus sagt ihnen: „Füllt die Wasserkrüge mit Wasser.“ Und sie füllten sie bis oben [an]. 043 JOH 002 008 Und er sagt ihnen: „Schöpft jetzt und bringt [das Geschöpfte] dem Tafelmeister (Verantwortlichen für das Festmahl, Vorsitzenden der Festtafel).“ Die aber brachten [es ihm]. 043 JOH 002 009 Wie aber der Tafelmeister (Verantwortliche für das Festmahl, Vorsitzende der Festtafel) das Wasser, das Wein geworden war, kostete, und nicht wußte, woher es war (ist) – die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wußten [es] – ruft der Tafelmeister (Verantwortliche für das Festmahl, Vorsitzende der Festtafel) den Bräutigam 043 JOH 002 010 und sagt ihm: „Jeder Mensch serviert zuerst den guten Wein, und wenn sie (die Gäste) betrunken sind, den schlechteren. Du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten (aufbewahrt).“ 043 JOH 002 011 Diesen Anfang der Zeichen machte (setzte) {der} Jesus in (zu) Kana in Galiläa (im galiläischen Kana) und er offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. 043 JOH 002 012 Danach ging er nach Kafarnaum hinab, und [auch] seine Mutter und seine Brüder und Jünger, und dort blieben sie einige wenige Tage. 043 JOH 002 013 Und das Pascha (Paschafest) der Juden war nahe, und Jesus ging nach Jerusalen hinauf. 043 JOH 002 014 Und er fand im Tempel die Verkäufer von Rindern und Schafen und Tauben und die Geldwechsler dasitzen. 043 JOH 002 015 Und er machte eine Peitsche aus Stricken und warf alle aus dem Tempel heraus, und auch (ebenso) (sowohl) die Schafe und (wie) die Rinder, und das Wechselgeld der Geldwechsler schüttete er aus (auf den Boden) und die Tische warf er um. 043 JOH 002 016 Und denen, die die Tauben verkauften, sagte er: „Tragt (bringt) diese Dinge von hier weg, macht das Haus meines Vater nicht zu einem Kaufhaus (Haus eines Handelsplatzes).“ 043 JOH 002 017 Seine Jünger erinnerten sich, daß geschrieben ist (steht): „Der Eifer für Dein Haus wird mich verzehren.“ 043 JOH 002 018 Die Juden also antworteten und sagten ihm: „Welches Zeichen zeigst Du uns, da Du solche Dinge tust (das bestätigt, daß Du berechtigt bist, solche Dinge zu tun)?“ 043 JOH 002 019 Jesus antwortete und sagte ihnen: „Zerstört (löst) diesen Tempel und in drei Tagen werde ich ihn (wieder) aufrichten.“ 043 JOH 002 020 Sagten also die Juden: „[In] sechsundvierzig Jahren wurde dieser Tempel erbaut, und Du wirst (willst) ihn in drei Tagen aufrichten (wiederaufrichten, wiedererrichten)?“ 043 JOH 002 021 Jener aber sprach über den Tempel seines Körpers. 043 JOH 002 022 Als er also von (aus) den Toten auferweckt worden (erstanden, auferstanden) war, erinnerten sich seine Jünger, daß er dieses gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte. 043 JOH 002 023 Als er aber in Jerusalem während des Paschas (Paschafestes), während des Festes war, kamen viele zum Glauben (glaubten viele) an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. 043 JOH 002 024 Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, da er alle kannte 043 JOH 002 025 und weil er es nicht nötig hatte, daß einer Zeugnis gebe über den Menschen, selbst nämlich wußte (erkannte) er, was in dem Menschen war. 043 JOH 003 001 Es war {aber} ein Mensch von (aus) den Pharisäern, Nikodemus war sein Name, [einer] der Mächtigen (Alten, Oberen) der Juden. 043 JOH 003 002 Dieser kam nachts zu ihm und sagte zu ihm: Lehrer (Rabbi), wir wissen, dass du von Gott gekommen bist, ein Lehrer. Denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm sei. 043 JOH 003 003 Jesus antwortete und sagte zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wer nicht von neuem geboren wird, kann das Königreich Gottes nicht sehen. 043 JOH 003 004 Nikodemus sagt zu ihm: Wie kann ein Mensch gezeugt (geboren) werden, wenn er ein Greis ist? Kann er etwa zum zweiten mal (erneut) in den Mutterleib hineingehen und geboren werden? 043 JOH 003 005 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. 043 JOH 003 006 Das Gezeugte aus dem Fleisch ist Fleisch; und das Gezeugte aus dem Geist ist Geist. 043 JOH 003 007 Wundere dich nicht, wenn ich dir sagte: Es ist nötig, dass ihr von neuem geboren werdet. 043 JOH 003 008 Der Geist weht, wo er will, und seine Stimme hörst du zwar, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder aus dem Geist Geborene (Gezeugte). 043 JOH 003 009 Nikodemus antwortete und sagte zu ihm: Wie kann dies geschehen? 043 JOH 003 010 Jesus antwortete und sagte zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt dies nicht? 043 JOH 003 011 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Das, was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, bezeugen wir, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an. 043 JOH 003 012 Wenn ich euch das Irdische sage und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage? 043 JOH 003 013 Niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, als nur derjenige, der aus dem Himmel herabgekommen ist, nämlich der Sohn des Menschen. 043 JOH 003 014 Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöhte, so ist es nötig, dass der Menschensohn erhöht wird, 043 JOH 003 015 damit jeder, der glaubt, in ihm das ewige Leben hat. 043 JOH 003 016 So nämlich hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 043 JOH 003 017 Denn Gott hat den Sohn nicht in die Welt geschickt (gesandt), damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. 043 JOH 003 018 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. Wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzig geborenen (eingeborenen) Sohnes Gottes geglaubt hat. 043 JOH 003 019 Dies aber ist das Urteil (das Gericht), daß das Licht in die Welt kam und die Menschen die Dunkelheit (Finsternis) mehr liebten als das Licht – ihre Werke waren nämlich böse (schlecht). 043 JOH 003 020 Jeder nämlich, der das Schlechte tut (zu tun pflegt), haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt (öffentlich gemacht und gerügt/verurteilt) werden. 043 JOH 003 021 Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit seine Taten offenbar (sichtbar, bekannt) werden, [und offenbar wird,] daß sie in Gott (mit Gottes Hilfe, nach Gottes Willen) getan (vollbracht, gewirkt) sind. 043 JOH 003 022 Danach kamen {der} Jesus und seine Jünger in das Land Judäa, und dort verweilte er mit ihnen und taufte. 043 JOH 003 023 Aber auch {der} Johannes taufte [damals] in Änon nahe Salims, weil es dort viel Wasser gab, und Leute kamen (hinzu) und ließen sich taufen (wurden getauft). 043 JOH 003 024 Johannes war (lag) nämlich noch nicht ins (im) Gefängniss geworfen (worden). 043 JOH 003 025 Es kam also zu einer Diskussion (einer Auseinandersetzung, einem Wortgefecht) ausgehend von (unter, zwischen) den Jüngern (einigen der Jünger) [des] Johannes und (mit) einem Juden über die Frage der (über die) Reinigung. 043 JOH 003 026 Und sie kamen zu {dem} Johannes und sagten ihm: „Rabbi, der [Mann], der mit Dir auf der anderen Seite des Jordans war, über (für) den Du Zeugnis gegeben hast, sieh, dieser tauft und alle kommen zu ihm.“ 043 JOH 003 027 Johannes antwortete und sagte: „Ein Mensch kann [sich] nichts (nicht einmal eine einzige Sache) nehmen, wenn es (sie) ihm nicht aus dem (vom) Himmel gegeben ist (wird). 043 JOH 003 028 Ihr selbst seid meine Zeugen (bezeugt mir), daß ich gesagt habe:»Nicht bin ich der Christus (Messias), sondern {daß} ein Bote (Gesandter) bin ich vor ihm (jenem).« 043 JOH 003 029 Wer die Braut hat, [der] ist der Bräutigam. Der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht (steht) und ihn hört, freut sich mit Freude wegen der Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist also jetzt erfüllt (vervollständigt). 043 JOH 003 030 Jener muß wachsen, ich aber kleiner werden (abnehmen).“ 043 JOH 003 031 Wer von oben kommt, steht (ist) über allen. Wer aus der Erde (irdisch) ist, ist aus der Erde (irdisch) und spricht aus der Erde (so spricht er auch, spricht irdisch). Wer aus dem Himmel kommt, steht (ist) über allen. 043 JOH 003 032 Was er gesehen und gehört hat, dieses bezeugt er, und keiner nimmt sein Zeugnis an. 043 JOH 003 033 Wer sein Zeugnis annimmt, [der] (hat) besiegelt (bestätigt, beglaubigt), daß Gott wahrhaftig ist. 043 JOH 003 034 Der nämlich, den Gott gesandt hat, [der] spricht die Worte Gottes, denn er gibt den Geist nicht spärlich. 043 JOH 003 035 Der Vater liebt den Sohn, und alles (alle Dinge) hat er in seine Hand gegeben. 043 JOH 003 036 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird [das] Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. 043 JOH 004 001 Als Jesus erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, dass er mehr Jünger gewann und taufte als Johannes – 043 JOH 004 002 obwohl er nicht selbst taufte, sondern seine Jünger – 043 JOH 004 003 verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa. 043 JOH 004 004 Er musste aber durch Samarien hindurch reisen. 043 JOH 004 005 Auf diesem Weg kommt er in eine Stadt Samariens, die Sychar heißt und nahe bei dem Land liegt, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. 043 JOH 004 006 Dort aber war der Jakobsbrunnen. Erschöpft von der Wanderung, setzte Jesus sich also an den Brunnen. Das war um die sechste Stunde. 043 JOH 004 007 Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! 043 JOH 004 008 Denn seine Jünger waren weggegangen in die Stadt, um Lebensmittel zu kaufen. 043 JOH 004 009 Da sagte die samaritische Frau zu ihm: Wieso erbittest du, der du doch ein Jude bist, von mir etwas zu trinken, die ich doch eine samaritische Frau bin? Denn die Juden verkehren nicht mit den Samaritern. 043 JOH 004 010 Jesus antwortete und sagte ihr: Wenn du die Gaben Gottes kennen würdest und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. 043 JOH 004 011 Die Frau erwiderte ihm: Herr, Du hast kein Schöpfgefäß und der Brunnen ist tief. Woher willst du dann das lebendige Wasser nehmen? 043 JOH 004 012 Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gab, aus dem er selbst, seine Söhne und auch sein Vieh getrunken haben? 043 JOH 004 013 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeder, der von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten. 043 JOH 004 014 Wer dagegen von dem Wasser trinkt, dass ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten. Vielmehr wird das Wasser, das ich ihm geben werde, in ihm eine Quelle eines Wassers werden, das in das ewige Leben sprudelt. 043 JOH 004 015 Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nie wieder dürstet und ich nicht hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen! 043 JOH 004 016 Darauf forderte er sie auf: Geh, ruf deinen Mann und komm [dann] hierher. 043 JOH 004 017 Da entgegnete ihm die Frau: Ich habe keinen Mann. Und Jesus spricht: Zu Recht hast du gesagt: Ich habe keinen Mann. 043 JOH 004 018 Denn du hast fünf Männer gehabt und der, den du jetzt hast, der ist nicht dein Mann. Du hast die Wahrheit gesagt. 043 JOH 004 019 Da sagte die Frau zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 043 JOH 004 020 Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet. Und ihr [Juden] sagt, in Jerusalem ist der Ort, wo man anbeten muss. 043 JOH 004 021 [Darauf] sagte Jesus zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 043 JOH 004 022 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir [dagegen] beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt von den Juden. 043 JOH 004 023 Aber es kommt die Stunde – und sie ist bereits da –, da die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden. Denn der Vater sucht solche, die ihn so anbeten. 043 JOH 004 024 Gott ist Geist und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 043 JOH 004 025 Da sagte die Frau zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommen wird, der Christus genannt wird. Und wann auch immer er kommt, er wird uns alles verkünden. 043 JOH 004 026 Da sagte Jesus zu ihr: Ich, der ich mit dir rede, bin es. 043 JOH 004 027 Und darüber kamen seine Jünger und wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach. Niemand jedoch sagte: Was fragst Du? oder Was redest du mit ihr? 043 JOH 004 028 Nun ließ die Frau ihren Krug stehen und ging in die Stadt und spricht zu den Leuten: 043 JOH 004 029 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob dieser nicht der Christus ist. 043 JOH 004 030 Da gingen sie hinaus aus der Stadt und kamen zu ihm. 043 JOH 004 031 Inzwischen baten die Jünger ihn und sprachen: Rabbi, iss! 043 JOH 004 032 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, welche ihr nicht kennt. 043 JOH 004 033 Da sprachen die Jünger zueinander: Ob ihm jemand zu essen gebracht hat? 043 JOH 004 034 Jesus entgegnete ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat und sein Werk vollende. 043 JOH 004 035 Sagt ihr nicht, dass es noch vier Monate sind, bis die Ernte kommt? Ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht euch die die Felder an: Sie sind reif für die Ernte. 043 JOH 004 036 Der, der erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit der Säende sich gemeinsam mit dem Erntenden freut. 043 JOH 004 037 Denn darin ist der Spruch wahr, dass der eine der Säende ist und ein anderer der Erntende. 043 JOH 004 038 Ich habe euch gesandt zu ernten, wo ihr nicht gearbeitet habt. Andere haben gearbeitet und euch ist ihre Arbeit zugute gekommen. 043 JOH 004 039 Aus jener Stadt aber glaubten viele an ihn, wegen der Aussage der Frau, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 043 JOH 004 040 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben und er blieb dort zwei Tage. 043 JOH 004 041 Und um vieles mehr glaubten sie aufgrund seiner Worte. 043 JOH 004 042 Und sie sagten zu der Frau: Wir glauben nicht mehr wegen deiner Rede. Denn wir haben selbst gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt ist. 043 JOH 004 043 Und nach zwei Tagen ging er fort von dort nach Galiläa. 043 JOH 004 044 Den Jesus selbst bezeugte, dass ein Prohpet in seinem eigenen Vaterland keine Ehre hat. 043 JOH 004 045 Als er nun also nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer [freundlich] auf, die (weil sie, nachdem sie) alles gesehen hatten, was er in Jerusalem beim Fest getan hatte, dan auch sie waren zum Fest gekommen. 043 JOH 004 046 Er kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war ein königlicher [Beamter], dessen Sohn (Junge) krank war, in Kafarnaum. 043 JOH 004 047 Dieser, als er gehört hatte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa kommt, ging fort zu ihm und bat, dass er herab gehe und heile seinen Sohn (Jungen), denn er war im Begriff zu sterben. 043 JOH 004 048 Nun sprach Jesus zum ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wundertaten seht, glaubt ihr nicht. 043 JOH 004 049 Der königliche [Beamte] spricht zu ihm: Herr, geh hinab bevor mein Kind (Junge) stirbt. 043 JOH 004 050 Jesus spricht zu ihm: Geh fort, dein Sohn (Kind) lebt. Der Mensch glaubte (vertraute) dem Wort, das ihm Jesus sagte und ging fort. 043 JOH 004 051 Noch als er hinab ging, kamen ihm seine Sklaven entgegen, wobei sie sagten: Das Kind (der Junge) lebt! 043 JOH 004 052 Er erfragte nun die Stunde von ihnen, zu der es ihm besser ging. Sie sagten ihm nun: Gestern zur siebten Stunde verließ ihn das Fieber. 043 JOH 004 053 Da erkannte der Vater, dass es zu jener Stunde [gewesen war], zu der ihm Jesus gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er kam zu Glauben (glaubte) – er selbst und sein ganzes Haus (seine ganze Hausgemeinschaft, seine ganze Familie). 043 JOH 004 054 Dieses tat Jesus wiederum als zweites Zeichen kommend von Judäa nach Galiläa. 043 JOH 005 001 Danach (Nach diesen Dingen) war (gab es) (fand) ein Fest der Juden (statt) und Jesus ging (stieg) nach Jerusalem hinauf. 043 JOH 005 002 Es gibt aber in Jerusalem beim Schafstor einen Teich, der auf hebräisch (auch) Betzata heißt (genannt wird) und der fünf Säulenhallen hat. 043 JOH 005 003 In diesen lag eine Menge der Kranken, Blinden, Lahmen, Vertrockneten (Dürren, an Auszehrung Leidenden, Verkrüppelten). 043 JOH 005 005 Es war aber ein (irgendein) Mensch dort, der achtunddreißig Jahre hatte (an sich hatte, erlitt, innehatte) in seiner Krankheit; 043 JOH 005 006 als Jesus diesen liegen (krank da liegen) sah und wusste (erkannte), dass er [sie] schon (jetzt) lange Zeit hat, spricht (redet) er zu ihm: Willst du gesund werden? 043 JOH 005 007 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der (daß er) mich in den Teich hinabläßt (bringt, wirft; hinablasse, bringe, werfe), wenn das Wasser aufgewühlt (bewegt) wird. Während aber ich selbst hingehe (komme), steigt ein anderer vor mir hinab. 043 JOH 005 008 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm (hebe auf) dein Bett (Matte) und geh umher! 043 JOH 005 009 Und sofort wurde der Mensch gesund und nahm (hob auf) sein Bett (Matte) und ging umher. Es war aber Sabbat an jenem Tag. 043 JOH 005 010 Die Juden sagten also dem Geheilten: Es ist Sabbat, und Dir ist nicht erlaubt, Deine Bahre (Matte, Dein Bett) zu tragen (aufzuheben, zu nehmen). 043 JOH 005 011 Der (Er) aber antwortete ihnen: [Der (Er),] der mich gesund gemacht hat, der (er, jener) hat mir gesagt: Nimm (trage, hebe) Deine Bahre (Matte, Dein Bett; auf) und geh (umher). 043 JOH 005 012 Sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der Dir sagte: Nimm (hebe auf, trage) und geh (umher)? 043 JOH 005 013 Der Geheilte aber wußte nicht, wer er (es) ist (war), denn {der} Jesus hatte sich zurückgezogen (entfernt, war entwichen), da eine große Menge an dem Ort war. 043 JOH 005 014 Danach (Nach diesen Dingen) fand Jesus ihn im Tempel und sagte ihm: Sieh, gesund bist Du geworden; sündige nicht mehr, damit Dir nicht Schlimmeres geschieht. 043 JOH 005 015 Der Mann (Mensch) ging weg und berichtete (meldete) den Juden, daß Jesus es (der) ist, der ihn gesund machte (gemacht hatte). 043 JOH 005 016 Und deshalb verfolgten die Juden den Jesus, weil er das (dies, diese Dinge) an einem Sabbat gemacht hatte (machte). 043 JOH 005 017 Er (Der) antwortete ihnen: Mein Vater arbeitet (wirkt) bis jetzt und auch Ich arbeite (wirke). 043 JOH 005 018 Deshalb also suchten (versuchten) die Juden [noch] mehr, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch {den} Gott den eigenen Vater nannte (sagte, Gott sei sein eigener Vater) und sich selbst [so] {dem} Gott gleich machte. 043 JOH 005 019 {Der} Jesus antwortete also und sagte ihnen: Amen, Amen, (Wahrlich, wahrlich,) ich sage Euch, der Sohn kann nichts von sich aus tun, wenn er nicht den Vater etwas tun sieht. Was (welche Dinge) immer nämlich jener tut, das (diese Dinge) tut gleicherweise auch der Sohn. 043 JOH 005 020 Der Vater nämlich liebt den Sohn und zeigt ihm alles (alle Dinge), was (die) er selbst tut, und größere Werke als dies (diese) wird er ihm zeigen, damit ihr Euch wundert (staunt). 043 JOH 005 021 Wie nämlich der Vater die Toten auferweckt (erweckt, aufweckt) und lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, die er will. 043 JOH 005 022 Und nicht nämlich richtet (verurteilt) der Vater irgend jemanden, sondern er gab das ganze Gericht dem Sohn, 043 JOH 005 023 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 043 JOH 005 024 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {daß} Wer mein Wort hört und dem glaubt (vertraut), der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins (in ein) Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben hinübergegangen. 043 JOH 005 025 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {daß} Die Stunde kommt und ist jetzt [da], wenn die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden und diejenigen, die hören, werden leben. 043 JOH 005 026 Wie nämlich der Vater das Leben in sich selbst hat, so auch gab er dem Sohn, Leben in sich selbst zu haben. 043 JOH 005 027 Und er gab ihm Vollmacht, zu richten (zu urteilen, Gericht zu halten), weil er Menschensohn (Sohn eines Menschen, ein Menschensohn) ist. 043 JOH 005 028 (Ihr) Wundert Euch (Staunt, Ihr Staunt) nicht darüber, daß (denn) eine Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern [sind] seine Stimme hören werden 043 JOH 005 029 und herausgehen werden: diejenigen, die das Gute getan haben, hin zu einer Auferstehung des Lebens, diejenigen aber, die das Schlechte (die schlechten Dinge) zu tun pflegten (getan haben), zu einer Auferstehung des Gerichts. 043 JOH 005 030 Von mir aus kann ich nichts tun. Wie ich [es] höre, [so] richte (urteile) ich und mein Urteil (Gericht) ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 043 JOH 005 031 Wenn ich Zeugnis ablege über (für) mich, ist mein Zeugnis nicht wahr (wahrhaftig, echt, gültig). 043 JOH 005 032 Ein anderer ist es (derjenige), der Zeugnis über (für) mich ablegt, und ich weiß, daß das Zeugnis, das er über (für) mich ablegt (bezeugt), wahr (wahrhaftig, echt) ist. 043 JOH 005 033 Ihr habt zu Johannes gesandt, und er hat Zeugnis abgelegt für die Wahrheit. 043 JOH 005 034 Ich aber nehme von einem Menschen das Zeugnis nicht an, sondern ich sage das (diese Dinge), damit ihr gerettet werdet. 043 JOH 005 035 Jener war die Lampe, die brennt (brannte, angezündet wird, verbrennt, verbrannte) und leuchtet (scheint, schien, leuchtete), Ihr aber wolltet Euch für eine (zu einer) Stunde in seinem Licht erfreuen. 043 JOH 005 036 Ich aber habe ein (das) Zeugnis, [das] größer [ist] als das des Johannes. Die Werke nämlich, die mir der Vater gab, damit ich sie vollende (verwirkliche, vollbringe), diese Werke selbst, die ich tue, bezeugen (legen Zeugnis ab) über (für) mich, daß der Vater mich gesandt hat. 043 JOH 005 037 Und der Vater, der mich gesandt hat, jener hat Zeugnis abgelegt für (über) mich. Und Ihr habt weder jemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt (seine Erscheinung, seinen Anblick, seine Form) gesehen 043 JOH 005 038 und sein Wort habt Ihr nicht dauerhaft (bleibend) in Euch (wohnen), weil Ihr dem, den er (jener) gesand hat, nicht glaubt. 043 JOH 005 039 Ihr erforscht (durchforscht) die Schriften, weil Ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben. Und jene sind es, die Zeugnis ablegen über (für) mich. 043 JOH 005 040 Und Ihr wollt nicht zu mir kommen, um (damit Ihr) Leben zu haben (habt). 043 JOH 005 041 Anerkennung (Preis, Ruhm, Ehre) von Menschen nehme ich nicht an, 043 JOH 005 042 aber ich habe {Euch} erkannt (Euch durchschaut, kenne Euch), daß Ihr die Liebe Gottes nicht in Euch habt. 043 JOH 005 043 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommt im eigenen Namen, [dann] werdet Ihr jenen annehmen. 043 JOH 005 044 Wie könnt Ihr glauben (zum Glauben kommen), wenn Ihr Anerkennung (Preis, Ruhm, Ehre) von einander annehmt, und die Anerkennung (den Preis, Ruhm, die Ehre) von dem einzigen (einen) Gott nicht sucht? 043 JOH 005 045 Denkt (Glaubt) nicht, daß ich Euch beim Vater anklagen werde. Derjenige, der Euch anklagt ist Mose, auf den Ihr hofft. 043 JOH 005 046 Wenn Ihr nämlich Mose glauben würdet, würdet Ihr auch mir glauben. Über mich nämlich hat jener geschrieben. 043 JOH 005 047 Wenn Ihr aber seinen Schriften (den Schriften jenes) nicht glaubt, wie werdet Ihr meinen Worten glauben? 043 JOH 006 001 Danach ging (fuhr?) Jesus weg über das Galiläische Meer, [den See] Tiberias. 043 JOH 006 002 Es folgte ihm nun aber eine große Volksmenge (Menschenmasse, Menge), weil sie die Zeichen gesehen hatten, die er an den Kranken getan hatte. 043 JOH 006 003 Es ging aber auf den Berg (stieg hinauf) Jesus, und dort setzte er sich (verweilte, hielt sich auf) mit seinen Jüngern (Schülern). 043 JOH 006 004 Es war aber nahe das Pascha, das Fest der Juden. 043 JOH 006 005 Wie nun Jesus die Augen aufhebt und sieht, dass eine große Menge (Volksmenge, Menschenmasse) zu ihm gekommen war, sagt er zu Philippus: Woher werden wir Brote einkaufen, damit diese essen? 043 JOH 006 006 Dies aber sagte er, um ihn auf die Probe zu stellen; er nämlich wusste, was er tun wollte (vorhatte, im Begriff war zu tun). 043 JOH 006 007 Ihm antwortete Philippus: Brote im Wert von 200 Denaren genügen nicht für sie, damit jeder ein wenig bekommt. 043 JOH 006 008 Sagt zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder von Simon Petrus: 043 JOH 006 009 Es ist hier ein Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische, aber das - was ist das für so viele? 043 JOH 006 010 Sprach Jesus: veranlasst (schafft), dass diese Menschen sich lagern (zu Tisch legen). Es war aber viel Gras an dem Ort. Es lagerten (legten sich zu Tisch) nun die Männer, deren Anzahl [war] etwa 5.000. 043 JOH 006 011 Es nahm nun die Brote Jesus und, nachdem er Dank gesagt (gebetet) hatte, teilte er an die Tischgäste aus, ebenso (in gleicher Weise) auch von den Fischen, so viele wollten. 043 JOH 006 012 Als sie nun aber satt waren, sagt er seinen Jüngern: sammelt die restlichen Brocken, damit nichts umkommt. 043 JOH 006 013 Sie sammelten also und füllten zwölf Körbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die die Essenden übrig gelassen hatten. 043 JOH 006 014 Da die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Dieser ist wirklich (wahrhaftig) der Prophet, der in die Welt kommen soll. 043 JOH 006 015 Da Jesus erkannte, dass sie vorhatten (wollten, im Begriff waren) zu kommen und ihn zu entführen (rauben), um ihn zum König zu machen, zog er sich wiederum auf den Berg zurück (kehrte ... zurück), er allein. 043 JOH 006 016 Als es nun Abend wurde, stiegen seine Jünger zum Meer hinab 043 JOH 006 017 und bestiegen ein Boot (Kahn) und fuhren über das Meer nach Kapernaum. Und die Dunkelheit war schon hereingebrochen und noch nicht war zu ihnen gekommen Jesus, 043 JOH 006 018 und das Meer wurde von einem stark (heftig) wehenden Wind erregt. 043 JOH 006 019 Nachdem sie also 25 oder 30 Stadien gerudert waren, sehen sie Jesus, wie er auf dem Meer geht und nahe ans Schiff kommt, und sie fürchteten sich. 043 JOH 006 020 Er aber spricht zu ihnen: Ich bin ['s]. Fürchtet euch nicht! 043 JOH 006 021 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen, und sofort (sogleich) war das Boot an Land, wohin sie aufgebrochen waren. 043 JOH 006 022 Am nächsten Tag merkte (realisierte, erkannte, sah) die Menge, die [(noch)] auf der anderen Seite des Sees geblieben war (stand), daß dort kein anderes Boot [gewesen] war, außer einem, und daß Jesus nicht mit seinen Jüngern in das Boot eingestiegen war, sondern daß die Jünger alleine weggefahren waren. 043 JOH 006 023 Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie das Brot aßen (gegessen hatten), nachdem der Herr das Dankgebet gesprochen (dankgesagt, gedankt) hatte. 043 JOH 006 024 Als die Menge also sah, daß Jesus nicht dort ist und auch seine Jünger nicht, stiegen sie in die Boote und kamen nach Kafarnaum und suchten Jesus (um Jesus zu suchen). 043 JOH 006 025 Und wie sie ihn auf der anderen Seite des Sees fanden, sagten sie ihm: Rabbi, wann bist du hierher gekommen? 043 JOH 006 026 {Der} Jesus antwortet ihnen und sagte: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, Ihr sucht mich nicht, weil Ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil Ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. 043 JOH 006 027 Arbeitet (Bemüht Euch) nicht für (um) die Nahrung, die vergeht, aber für (um) die Nahrung, die bis in das ewige Leben vorhält (ausreicht, bleibt) und die der Sohn des Menschen (der Menschensohn) Euch geben wird. Diesen nämlich hat der Vater, Gott bestätigt (besiegelt). 043 JOH 006 028 Sie sagten also zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir für (uns um) die Werke Gottes arbeiten (bemühen, die Werke Gottes tun)? 043 JOH 006 029 {Der} Jesus antwortete und sagte ihnen: Dieses ist das Werk Gottes, daß Ihr an den glaubt, den er (jener) gesandt hat. 043 JOH 006 030 Sie sprachen daher (da) zu ihm: Welches Zeichen also wirkst (verrichtest, tust) du, damit wir [es] sehen und dir glauben? Was bewirkst (tust, machst, arbeitest, 'treibst') du? 043 JOH 006 031 Unsere Väter aßen das Manna in der Wüste, wie geschrieben steht: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. 043 JOH 006 032 Da sprach Jesus zu ihnen: Amen, amen (wahrhaftig!), ich sage euch, nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das echte (wirkliche, wahrhaftige) Brot vom Himmel. 043 JOH 006 033 Denn das Brot Gottes ist das, das vom Himmel kommt und das der Welt das Leben gibt. 043 JOH 006 034 Da sprachen sie zu ihm: Herr, immer (stets, jederzeit) gib uns dieses Brot! 043 JOH 006 035 Jesus antwortete (sprach zu) ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird gewiss nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird gewiss niemals dürsten! 043 JOH 006 036 Aber ich habe Euch gesagt: (daß) Und Ihr habt mich gesehen und doch glaubt Ihr nicht. 043 JOH 006 037 Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, [den] werde ich sicher nicht wegschicken (herauswerfen). 043 JOH 006 038 Denn ich bin vom Himmel heruntergestiegen (heruntergekommen), nicht damit ich meinen Willen verwirkliche (tue), sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 043 JOH 006 039 Dieses aber ist der Wille, dessen, der mich gesandt hat, daß ich nichts von allem, was er mir gegeben hat, verliere (vernichte), sondern daß ich es auferwecke am letzten Tag. 043 JOH 006 040 Dieses nämlich ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe – und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 043 JOH 006 041 [Es] murrten also die Juden über ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom (aus dem) Himmel heruntergestiegen (heruntergekommen) ist, 043 JOH 006 042 und sie sagten: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie sagt er nun: {daß} Vom (aus dem) Himmel bin ich heruntergestiegen (herabgestiegen)? 043 JOH 006 043 Jesus antwortete und sagte ihnen: Murrt nicht untereinander (miteinander). 043 JOH 006 044 Keiner kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn heranzieht (zieht) – und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 043 JOH 006 045 Es steht (ist) geschrieben in den Propheten: Und alle werden von Gott belehrt (Gottes Gelehrte) sein: Jeder der vom Vater gehört und gelernt hat (hört und lernt), kommt zu mir. 043 JOH 006 046 Nicht, daß einer den Vater gesehen hat, außer dem, der von Gott ist – dieser hat den Vater gesehen. 043 JOH 006 047 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wer glaubt, hat ewiges Leben. 043 JOH 006 048 Ich bin das Brot des Lebens. 043 JOH 006 049 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 043 JOH 006 050 Dieses ist das Brot, das vom (aus dem) Himmel herabkommt, damit man (einer) von ihm ißt und nicht stirbt. 043 JOH 006 051 Ich bin das Brot, das lebendige, das vom (aus dem) Himmel herabgekommen ist: Wenn einer von diesem Brot ißt, wird er in {die} Ewigkeit leben – und das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. 043 JOH 006 052 [Es] stritten also die Juden untereinander und sagten: Wie kann dieser uns das Fleisch zu essen geben? 043 JOH 006 053 {Der} Jesus sagte also zu ihnen: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn Ihr nicht das Fleisch des Menschensohns (des Sohns des Menschen) eßt und sein Blut drinkt, habt Ihr kein Leben in Euch. 043 JOH 006 054 Wer mein Fleisch verzehrt (ißt) und mein Blut drinkt, hat ewige Leben und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken (aufwecken). 043 JOH 006 055 Denn mein Fleisch ist wahre Speise (wahrhaftiges Speisen) und mein Blut ist wahrer Trank (wahrhaftiges Trinken). 043 JOH 006 056 Wer mein Fleisch isst (kaut) und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. 043 JOH 006 057 Wie mich der lebendige Vater geschickt hat und ich durch den Vater lebe, wird auch jener, der mich isst (kaut) und trinkt, leben durch mich. 043 JOH 006 058 Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabkam. Und nicht wie die Väter (Vorfahren, Vorväter) - sie aßen und starben (mussten sterben). Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. 043 JOH 006 059 Dies sagte er in einer Synagoge, lehrend, in Kafarnaum. 043 JOH 006 060 Viele von seinen Jüngern (Schülern), sagten, als sie es gehört hatten: Hart ist dieses Wort, wer kann es (ihn) anhören? 043 JOH 006 061 Jesus, der wusste, dass seine Jünger (Schüler) darüber murrten (tuschelten), sagte zu ihnen: Das regt euch auf? 043 JOH 006 062 [Was wäre], wenn ihr nun den Menschensohn sehen würdet, der hinaufsteigt, wo er vorher war? 043 JOH 006 063 Der Geist (Wind, Atem) ist es, der lebendig macht. Das Fleisch [allein] nützt gar nichts. Die Worte (Rede, Lehre), die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. 043 JOH 006 064 Doch es gibt einige von euch, die nicht glauben (vertrauen). Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche die sind, die nicht glaubten, und welcher der ist, der ihn verriet 043 JOH 006 065 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt, dass keiner zu mir kommen kann, wenn es ihm nicht gegeben wäre vom Vater. 043 JOH 006 066 Aus diesem Grund (Von da an) zogen sich viele seiner Jünger zurück und folgten ihm (begleiteten ihn) nicht mehr (zogen nicht mehr mit ihm umher). 043 JOH 006 067 Jesus sagte also zu den Zwölf: „Wollt (vielleicht, etwa) auch ihr weggehen?“ 043 JOH 006 068 Simon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens, 043 JOH 006 069 und wir glauben (haben geglaubt) und wissen (haben erkannt), daß Du der Heilige Gottes bist.“ 043 JOH 006 070 Jesus antwortete ihnen: „Habe nicht ich Euch, die Zwölf, erwählt (ausgewählt)? Und [doch] ist einer von Euch ist ein Teufel (Satan, Verleumdner).“ 043 JOH 006 071 Er meinte aber den Judas [, den Sohn] des Simon Iskariot. Dieser war nämlich im Begriff, ihn auszuliefern (zu veraten), einer von den Zwölf. 043 JOH 007 001 Und danach (nach diesen Dingen) zog {der} Jesus in {dem} Galiläa umher. Er wollte nämlich nicht in {dem} Judäa umherziehen, weil die Juden versuchten (suchten), ihn zu töten. 043 JOH 007 002 Es war aber nahe das Fest der Juden, das Laubhüttenfest. 043 JOH 007 003 [Es] sagten also zu ihm seine Brüder: Geh weg von hier und geh (weg) nach Judäa, damit auch Deine Jünger Deine Werke sehen (werden), die Du tust. 043 JOH 007 004 Keiner nämlich tut etwas im Geheimen (Verborgenen), und versucht (sucht) selbst [dabei gleichzeitig] öffentlich bekannt zu sein. Wenn Du dies (diese Dinge) tust, zeige Dich der Welt. 043 JOH 007 005 Nicht einmal (Auch) seine Brüder nämlich glaubten (nicht) an ihn. 043 JOH 007 006 {Der} Jesus sagt ihnen also: Meine Zeit ist noch nicht da, aber Eure Zeit ist immer bereit. 043 JOH 007 007 Euch kann die Welt nicht hassen, mich aber haßt sie, weil ich über sie (von ihr) bezeuge, daß ihre Werke schlecht (böse) sind. 043 JOH 007 008 Geht Ihr zum Fest hinauf! Ich gehe nichtzu diesem Fest hinauf, weil meine Zeit noch nicht erfüllt ist. 043 JOH 007 009 Nachdem er dies gesagt hatte, blieb er in {dem} Galiläa. 043 JOH 007 010 Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf - nicht öffentlich, sondern wie im Geheimen. 043 JOH 007 011 Die Juden also suchten ihn auf dem Fest und sagten: Wo ist er (jener)? 043 JOH 007 012 Und es gab (war) viel Gerede (Murren) über ihn unter den Massen (Mengen Menschenmengen, Menschenmassen). Die einen sagten: {daß} Er ist gut. Andere sagten: Nein, sondern er führt (verführt) die Masse (Menge) in die Irre. 043 JOH 007 013 Keiner jedoch sprach offen (mit Offenheit, Freimut, öffentlich) über ihn wegen der (aus) Furcht der (vor den) Juden. 043 JOH 007 014 Als aber das Fest schon halb vorbei war, (Zur Mitte des Festes aber) ging Jesus in den Tempel hinauf und lehrte. 043 JOH 007 015 Die Juden wunderten sich also und sagten: Wie kennt dieser [(die)] Schriften ohne Ausbildung (gelernt zu haben)? 043 JOH 007 016 Jesus also antwortete ihnen und sagte: Meine Lehre ist nicht [die] meine, sondern [die] dessen, der mich gesandt hat. 043 JOH 007 017 Wenn einer seinen Willen tun will, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich von mir [aus] spreche. 043 JOH 007 018 [Derjenige,] der (Wer) von sich aus spricht, sucht die eigene Ehre (den eigenen Ruhm, Preis). [Derjenige] aber, der (Wer aber) die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der (dieser) ist wahrhaftig und Unrecht (Ungerechtigkeit, Sünde) ist nicht in ihm. 043 JOH 007 019 Hat nicht Mose Euch das Gesetz gegeben? Und keiner von Euch tut (erfüllt) das Gesetz. Warum versucht (sucht) Ihr mich zu töten? 043 JOH 007 020 Die Menge antwortete: Du hast einen Dämon (bist besessen). Wer versucht (sucht) Dich zu töten? 043 JOH 007 021 Jesus antwortete und sagte ihnen: Ein Werk habe ich getan und ihr alle wundert Euch. 043 JOH 007 022 Deshalb hat Mose Euch die Beschneidung gegeben - nicht, daß [sie] auf Mose zurückgeht (aus dem Mose ist), sie stammt (ist) vielmehr (aber) von den Vätern - und [auch] an einem Sabbat beschneidet Ihr einen Menschen. 043 JOH 007 023 Wenn ein Mensch [auch] an einem Sabbat beschnitten wird (eine Beschneidung erhält), damit das Gesetz des Mose nicht gebrochen (aufgehoben, gelöst) wird, seid Ihr [trotzdem] verärgert über mich, weil ich einen ganzen Menschen an einem Sabbat gesund gemacht habe? 043 JOH 007 024 Urteilt nicht nach dem Anschein (Aussehen, Blick), sondern urteilt (fällt) das (ein) gerechte (gerechtes) Urteil. 043 JOH 007 025 Sagten also einige der (aus den) Jerusalemer (Jerusalemern): Ist dieser nicht der, den sie versuchen (suchen) zu töten? 043 JOH 007 026 Und sieh, offen (öffentlich, mit Offenheit, Freimut) redet er und sie sagen ihm nichts. Haben etwa die Führer wirklich erkannt, daß dieser der Christus ist? 043 JOH 007 027 Aber diesen kennen (von diesem wissen) wir, woher er ist (kommt). Wenn aber der Christus kommt, weiß keiner, woher er ist (kommt). 043 JOH 007 028 Jesus also rief (schrie) im Tempel, indem er lehrte und sagte: Und mich kennt ihr und wißt, woher ich bin! Und von mir selbst aus bin ich nicht gekommen, aber [der,] der mich gesandt hat und den Ihr nicht kennt, ist wahrhaftig. 043 JOH 007 029 Ich kenne ihn, denn von ihm bin ich und er (jener) hat mich gesandt. 043 JOH 007 030 Sie versuchten (suchten) also, ihn zu verhaften (ergreifen, festzunehmen), und keiner legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen. 043 JOH 007 031 Aus der Menge aber glaubten (kamen) viele (zum Glauben) an ihn und sagten: Wird der Christus (Messias), wenn er kommt, etwa größere Zeichen tun (verwirklichen) als dieser getan (verwirklicht) hat? 043 JOH 007 032 [Es] hörten also die Pharisäer die Menge diese Dinge über ihn reden (tuscheln, murren) und die Hohenpriester und die Pharisäer schickten Diener (Gerichtsdiener), damit sie ihn verhaften (festnehmen, ergreifen). 043 JOH 007 033 {Der} Jesus also sagte: [Nur] noch eine kleine Zeit bin ich bei (mit) Euch und [dann] gehe ich zu dem, der mich gesandt hat. 043 JOH 007 034 Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und wo ich bin (sein werde), [dorthin] könnt Ihr nicht kommen. 043 JOH 007 035 [Es] sagten also die Juden zueinander: Wohin will (ist; hat) dieser (im Begriff zu; vor zu) gehen, sodaß (daß) wir ihn nicht finden werden? Will (Ist; Hat) er etwa (vielleicht) (im Begriff; vor) in die Diaspora der Griechen (zu) gehen und die Griechen (zu) lehren? 043 JOH 007 036 Was bedeutet (ist) dieses Wort, das er gesagt hat: Ihr werdet mich suchen und nicht finden, und: Wo ich bin (sein werde), [dorthin] könnt Ihr nicht kommen? 043 JOH 007 037 Am letzten Tag aber, dem großen des Festes stand {der} Jesus auf (da) und rief (schrie) und sagte: Wenn einer Durst hat, komme er zu mir und trinke! 043 JOH 007 038 Wer an mich glaubt – wie die Schrift gesagt hat: Flüsse lebendigen Wassers werden aus seinem Innersten (Leib, seiner Leibeshöhle) fließen. 043 JOH 007 039 Dieses aber sagte er über den Geist, den die Glaubenden im Begriff waren, zu empfangen (empfangen sollten). Es gab (war) nämlich noch keinen (kein) Geist [(da)], weil Jesus noch nicht verherrlicht war. 043 JOH 007 040 [Einige] aus der Menge also, die (als sie) diese Worte hörten, sagten: Dieser ist wirklich (tatsächlich, wahrhaftig) der Prophet. 043 JOH 007 041 Andere sagten: Dieser ist der Christus (der Messias). Wieder andere (Die) aber sagten: Kommt der Christus (Messias) etwa aus Galiläa? 043 JOH 007 042 Hat (Sagt) nicht die Schrift gesagt, daß der Christus (Messias) aus der Nachkommenschaft (dem Samen) Davids und aus (von) Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt? 043 JOH 007 043 Eine Spaltung (Meinungsverschiedenheit) also entstand (gab es, war) in der Menge wegen ihm. 043 JOH 007 044 Einige aber von (aus) ihnen wollten ihn verhaften (festnehmen, ergreifen), aber keiner legte Hand (die Hände) an (auf) ihn. 043 JOH 007 045 [Es] kamen also die Diener (Gerichtsdiener) zu den Hohenpriestern und Pharisäern, und [es] sagten [zu] ihnen die letzteren (jene): Weshalb habt ihr ihn nicht gebracht? 043 JOH 007 046 Die Diener (Gerichtsdiener) antworteten: Niemals hat ein Mensch so gesprochen. 043 JOH 007 047 Die Pharisäer also antworteten ihnen: Seid etwa auch ihr getäuscht (in die Irre geführt, verführt) worden? 043 JOH 007 048 Ist etwa einer der (aus den) Führer (Führern) zum Glauben an ihn gekommen oder einer der (aus den) Pharisäer (Pharisäern)? 043 JOH 007 049 Aber diese Menge, die das Gesetz nicht kennt – verflucht sind sie. 043 JOH 007 050 Nikodemus, der früher [einmal] zu ihm gekommen war und einer von ihnen war, sagt zu ihnen: 043 JOH 007 051 Verurteilt etwa unser Gesetz den Menschen, wenn es nicht zuerst von ihm hört und weiß (erkennt, versteht), was er tut? 043 JOH 007 052 Sie antworteten und sagten ihm: Bist vielleicht (etwa) auch Du aus {dem} Galiläa? Forsche nach und sieh, daß aus {dem} Galiäa kein Prophet kommt (aufsteht)! 043 JOH 008 012 Wiederum also sprach Jesus zu ihnen sagend: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt (nachfolgt), wandelt nicht in der Finsternis (Dunkelheit), sondern wird das Licht des Lebens haben. 043 JOH 008 013 [Es] sagten ihm also die Pharisäer: Du legst Zeugnis ab (bezeugst) über (für) Dich selbst. Dein Zeugnis ist nicht wahr (wahrhaftig). 043 JOH 008 014 Jesus antwortete und sagte ihnen: Auch wenn ich Zeugnis ablege (bezeuge) über (für) mich selbst, ist mein Zeugnis wahr (wahrhaftig), weil ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe (weggehe). Ihr aber wißt nicht, woher ich komme und wohin ich gehe (weggehe). 043 JOH 008 015 Ihr richtet (urteilt, verurteilt) nach dem Fleisch, ich richte (beurteile, verurteile) niemanden. 043 JOH 008 016 Und wenn ich aber [doch] richte (urteile, verurteile), ist mein Urteil wahr (wahrhaftig), weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat [, zusammen sind]. 043 JOH 008 017 Und im Gesetz aber, dem Euren, steht (ist) geschrieben, dass das Zeugnis von zwei Menschen wahr (wahrhaftig) ist. 043 JOH 008 018 Ich bin der, der über (für) mich selbst Zeugnis ablegt (bezeugt) und es legt Zeugnis (bezeugt) über (für) mich ab der Vater, der mich gesandt hat. 043 JOH 008 019 Sie sagten ihm also: Wo ist Dein Vater? Jesus antwortete: Weder mich kennt Ihr, noch meinen Vater. Wenn Ihr mich kennen würdet, würdet Ihr auch meinen Vater kennen. 043 JOH 008 020 Diese Worte aber sagte er in (bei) der Schatzkammer, als er im Tempel lehrte. Und keiner ergriff ihn (nahm ihn fest), weil seine Stunde noch nicht gekommen war. 043 JOH 008 021 Er sprach wiederum zu ihnen: „ich gehe (fort) und ihr werdet mich suchen und an (in) eurer Sünde werdet ihr sterben. Wohin ich (fort) gehe, könnt ihr nicht kommen.“ 043 JOH 008 022 Da sprachen die Juden: „Er wird sich doch nicht selbst töten, weil er sagt: Wohin ich (fort) gehe, könnt ihr nicht kommen?“ 043 JOH 008 023 Und er sprach zu ihnen: „Ihr seid von unten, ich aber bin von oben. Ihr seid von (aus) dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“ 043 JOH 008 024 Er sprach also (daher) zu ihnen: „An (in) euren Sünden werdet ihr sterben. Denn wenn ihr (mir) nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr an (in) euren Sünden sterben.“ 043 JOH 008 025 Da sprachen sie zu ihm: „Wer bist du?“ Jesus sprach zu ihnen: „Zunächst das, was ich euch auch sage. 043 JOH 008 026 Viel habe ich über euch zu reden und zu (be) urteilen, aber der mich geschickt hat, ist wahrhaftig, und ich, was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.“ 043 JOH 008 027 Sie wussten nicht, dass er zu ihnen vom Vater sprach. 043 JOH 008 028 Sprach daher Jesus zu ihnen: „Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin, und von mir aus tue ich nichts, sondern wie mich der Vater gelehrt hat, das rede ich. 043 JOH 008 029 Und der mich geschickt (gesandt) hat ist bei (mit) mir; er lässt mich nicht allein, weil ich immer das ihm Liebe tue.“ 043 JOH 008 030 Als (nachdem) er dies gesagt hatte, glaubten viele an ihn. 043 JOH 008 031 [Es] sagte also {der} Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn Ihr in meinem Wort bleibt, seid Ihr wirklich (wahrhaftig) meine Jünger 043 JOH 008 032 und Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird Euch befreien (frei machen). 043 JOH 008 033 Sie antworteten ihm: Wir sind Nachfahren (Same) Abrahams und wir haben [noch] nie jemanden (niemandem jemals) (als Sklaven) gedient. Wieso (Wie) sagst Du (kannst Du sagen): {Daß} Ihr werdet frei (Freie) sein (werden)? 043 JOH 008 034 [Es] antwortete ihnen {der} Jesus: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {Daß} Jeder, der die Sünde tut (sündigt), ist Sklave (Diener, Knecht) der Sünde. 043 JOH 008 035 Der Sklave (Diener, Knecht) aber bleibt nicht für immer (ewig; in die Ewigkeit) im Haus. Der Sohn bleibt für immer (ewig; in die Ewigkeit). 043 JOH 008 036 Wenn also der Sohn Euch befreit (frei macht), werdet Ihr wirklich frei (Freie) sein. 043 JOH 008 037 Ich weiß, dass Ihr Nachkommen (Samen) Abrahams seid. Aber Ihr versucht (sucht) mich zu töten, weil mein Wort in Euch keinen Raum findet (hat). 043 JOH 008 038 Was ich beim Vater gesehen habe, sage ich. Und Ihr also (tut), was Ihr vom Vater gehört habt, tut! 043 JOH 008 039 Sie antworteten ihm: unser Vater ist Abraham. {Der} Jesus sagt ihnen: Wenn Ihr Kinder {des} Abrahams seid (wäret), würdet ihr die Werke {des} Abrahams tun. 043 JOH 008 040 Jetzt aber versucht (sucht) Ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich Euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das (Dieses) hat Abraham nicht getan. 043 JOH 008 041 Ihr tut die Werke Eures Vaters. Sie sagten ihm also: Wir sind nicht aus Unzucht geboren (gezeugt), einen Vater haben wir, Gott. 043 JOH 008 042 Sagte Ihnen {der} Jesus: Wenn Gott Euer Vater wäre, würdet Ihr mich lieben; ich nämlich bin aus Gott hervorgegangen (ausgegangen, herausgegangen) und gekommen. Nicht nämlich von mir (aus) bin ich gekommen, sondern jener hat mich gesandt. 043 JOH 008 043 Weshalb erkennt Ihr meine Rede nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt. 043 JOH 008 044 Ihr seid aus dem (vom) Vater, dem Teufel, (des Teufels) und die Begierden Eures Vaters wollt ihr tun (in die Tat umsetzen). Jener war ein Mörder (Menschenmörder) von Anfang an, und in der Wahrheit stand er nicht, weil Wahrheit in ihm nicht ist. Wenn er die Lüge spricht, spricht er aus dem Eigenen (aus den eigenen Dingen), weil er ein Lügner ist und ihr (sein) Vater. 043 JOH 008 045 Ich aber: Weil ich die Wahrheit sage, glaubt Ihr mir nicht. 043 JOH 008 046 Wer von (aus) Euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich Wahrheit spreche ([die] Wahrheit sage), weshalb glaubt Ihr mir nicht? 043 JOH 008 047 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes: Deshalb hört Ihr nicht, weil Ihr aus Gott nicht seid. 043 JOH 008 048 [Es] antworteten die Juden und sagten ihm: Sagen wir nicht schön (zu recht), dass Du ein Samariter bist und einen Dämon hast (besessen bist)? 043 JOH 008 049 [Es] antwortete Jesus: Ich habe keinen Dämon (bin nicht besessen), aber ich ehre meinen Vater und Ihr ehrt mich nicht (verachtet mich). 043 JOH 008 050 Ich aber suche nicht meine Ehre (Herrlichkeit, mein Ansehen): Es gibt einen (den), der sucht und richtet (urteilt). 043 JOH 008 051 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn einer (jemand) mein Wort bewahrt (hält), wird er [den] Tod in Ewigkeit nicht schauen. 043 JOH 008 052 Sagten ihm also die Juden: Jetzt wissen wir (haben wir erkannt), dass Du einen Dämon hast (besessen bist). Abraham ist gestorben und die Propheten, und Du sagst: Wenn einer mein Wort bewahrt (hält), wird er [den] Tod in Ewigkeit nicht erfahren (kosten). 043 JOH 008 053 Bist Du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten starben: Wen (Zu wem, Zu was) machst Du Dich selbst? 043 JOH 008 054 Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst preise (ehre, verherrliche), ist mein Preis (meine Ehre, Herrlichkeit) nichts. Es ist mein Vater, der mich preist (ehrt, verherrlicht), von dem Ihr sagt, daß er Euer Gott ist, 043 JOH 008 055 – und Ihr kennt (habt) ihn nicht (erkannt), ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde, daß ich ihn nicht kenne, wäre (werde) ich gleich Euch (ähnlich wie Ihr) ein Lügner (sein). Aber ich kenne ihn und sein Wort bewahre (halte) ich. 043 JOH 008 056 Abraham, Euer Vater, jubelte, weil (dass) er meinen Tag sehen sollte, und er sah [ihn] und freute sich. 043 JOH 008 057 [Es] sagten also die Juden zu ihm: Fünfzig Jahre hast Du noch nicht (Du bist noch keine fünfzig alt) und Abraham hast Du gesehen? 043 JOH 008 058 Sagte ihnen Jesus: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, bevor Abraham geworden ist (wurde), bin ich. 043 JOH 008 059 Sie hoben also Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel (Heiligtum) heraus. 043 JOH 009 001 Und im Vorbeigehen (beim Weitergehen) sah er einen von Geburt an blinden Mann (Menschen). 043 JOH 009 002 Und seine Jünger fragten ihn {sagend}: „Rabbi (Lehrer), wer hat [hier] gesündigt, der [Mann] (dieser) oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde?“ 043 JOH 009 003 Jesus erwiderte: „Weder hat der [Mann] (dieser) gesündigt noch seine Eltern. [Er ist] vielmehr (sondern) [blind], damit Gottes Handeln (Wirken, Taten, Werke) an ihm sichtbar wird. 043 JOH 009 004 Wir müssen das Handeln (Wirken, Taten, Werke) dessen ausführen (bewirken, tun), der mich gesandt hat, solange es Tag ist – [die] Nacht kommt, und dann (wenn) kann niemand mehr [etwas] tun (bewirken) kann. 043 JOH 009 005 Wann immer (Solange) ich in der Welt bin, bin ich [das] Licht der Welt.“ 043 JOH 009 006 Sobald (als, nachdem) er das gesagt hatte, spuckte er auf den Boden, {und} machte mit (aus) dem Speichel Matsch (Schlamm) und strich ihm den Matsch (Schlamm) auf die Augen. 043 JOH 009 007 Und er sagte zu ihm: „Geh [und] wasche dich im Teich von Schiloach ab!“ – das bedeutet „Gesandter“. Daraufhin (also) ging er weg, {und} wusch sich [das Gesicht] ab und kam sehend zurück. 043 JOH 009 008 Da riefen (meinten, sagten) die Nachbarn und [solche], die ihn vorher als Bettler gesehen hatten: „Ist dieser [Mann] nicht derjenige, der [hier] saß und bettelte!“ 043 JOH 009 009 Einige meinten (sagten): {dass} „Er ist es!“, andere riefen (sagten): „Nein, er ist ihm nur (aber, sondern) ähnlich!“ Er selbst sagte: {dass} „Ich bin es.“ 043 JOH 009 010 Da fragten (sagten) sie ihn: „Wie wurden dir denn dann die Augen geöffnet?“ 043 JOH 009 011 Der Mann antwortete: „Der Mann (Mensch), der Jesus heißt, hat Matsch (Schlamm) gemacht und mir die Augen [damit] eingestrichen, und er sagte mir:»Geh zum [Teich] Schiloach und wasche dich ab!«Nachdem ich dann (also) hingegangen war und mich abgewaschen hatte, konnte ich sehen.“ 043 JOH 009 012 Da (und) fragten (sagten) sie ihn: „Wo ist der Mann, [von dem du sprichst]?“ Er sagte: „Ich weiß nicht.“ 043 JOH 009 013 Sie brachten den vormals Blinden vor (zu) die Pharisäer. 043 JOH 009 014 {Allerdings (übrigens, nämlich)} Es war Sabbat an dem Tag, [an dem] Jesus den Matsch (Schlamm) machte und ihm die Augen öffnete. 043 JOH 009 015 Auch die Pharisäer befragten ihn {nun} weiter (noch einmal, immer wieder), wie [es kam, dass] er [plötzlich] sehen konnte. Er {aber} antwortete (sagte) ihnen: „Er hat mir Matsch (Schlamm) auf die Augen getan, {und} ich habe gebadet, und [jetzt] sehe ich.“ 043 JOH 009 016 Manche von (unter) den Pharisäern meinten (sagten) daraufhin: „Dieser Mensch (Mann) ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht einhält (befolgt, bewahrt). Andere sagten (meinten):»Wie könnte ein sündiger Mensch solche (derartige) Zeichen (Wunder) tun?«Und es kam (war) unter ihnen zu einer Spaltung. 043 JOH 009 017 Also fragten (sagten) sie den Blinden noch einmal:»Was sagst du über ihn – da er dir ja die Augen geöffnet hat?«Er {aber} sagte: {dass}»Er ist ein Prophet!« 043 JOH 009 018 Da glaubten die Juden nicht [mehr] {über ihn}, dass er blind (ein Blinder) [gewesen] war und [nun] sehen konnte, bis sie {seine} die Eltern des Geheilten herbeiriefen 043 JOH 009 019 und sie fragten {wobei sie sagten}:»Ist dieser [Mann] euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren wurde? Wie [kommt es] denn, [dass] er jetzt sehen kann (sieht)? 043 JOH 009 020 Da antworteten seine Eltern {und sagten}:»Wir wissen, dass er (dieser [Mann]) unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. 043 JOH 009 021 Wie [es] aber [kommt, dass] er jetzt sehen kann (sieht), wissen wir nicht, auch (oder) wer ihm die Augen geöffnet hat, wissen wir nicht. Fragt ihn [doch] selbst, er ist erwachsen, er wird selbst für sich sprechen!« 043 JOH 009 022 Das sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten. Die Juden hatten sich nämlich (denn) schon [darüber] verständigt (geeinigt, abgestimmt, beschlossen), dass jeder, der ihn [öffentlich] als Messias (Christus) bezeichnete (bekannte), aus der Synagoge ausgeschlossen werden [sollte]. 043 JOH 009 023 Aus diesem Grund sagten seine Eltern: {dass}»Er ist erwachsen, fragt ihn [doch] selbst!« 043 JOH 009 024 Daraufhin (also) riefen sie den Mann (Menschen) zum zweiten Mal, der blind (ein Blinder) [gewesen] war, und forderten ihn auf (sagten zu ihm):»Gib Gott Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch (Mann) ein Sünder (sündig) ist!« 043 JOH 009 025 Da antwortete der Mann (jener):»Ob er sündig ist, weiß ich nicht! Eines weiß ich: dass ich, der blind war (als Blinder), jetzt sehen kann (sehe).« 043 JOH 009 026 Darauf sagten sie zu ihm:»Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er dir die Augen geöffnet?« 043 JOH 009 027 Er antwortete ihnen:»Ich habe [es] euch schon gesagt und ihr habt nicht zugehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt wohl (vielleicht) auch ihr seine Jünger werden?« 043 JOH 009 028 Da (und) beschimpften sie ihn {und sagten}:»Du bist sein Jünger, wir aber sind Moses Jünger! 043 JOH 009 029 Wir wissen, dass Gott zu Mose gesprochen hat, aber von diesem [Mann] wissen wir nicht, woher er ist.« 043 JOH 009 030 Der Mann (Mensch) antwortete {und sagte zu ihnen}:»Das ist ja merkwürdig (seltsam, erstaunlich), dass ihr nicht wisst, woher er ist, obwohl (und) er mir die Augen geöffnet hat. 043 JOH 009 031 Wir wissen, dass Gott Sündern nicht zuhört. Vielmehr hört er gerade demjenigen zu, [der] gottesfürchtig (fromm) ist und seinen Willen tut. 043 JOH 009 032 Von jeher ist es nicht gehört worden, dass jemandem die Augen geöffnet wurden, der blind (als Blinder) geboren war. 043 JOH 009 033 Wenn dieser [Mann] nicht von Gott wäre, könnte er nichts [dergleichen] tun!« 043 JOH 009 034 Sie antworteten {und sagten} ihm»Du wurdest ganz in Sünden geboren und du belehrst uns?«und warfen ihn hinaus. 043 JOH 009 035 Jesus hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten, und sagte, nachdem er ihn gefunden hatte:»Glaubst du an den»Sohn des Menschen«(»Menschensohn«,»Menschen«)?« 043 JOH 009 036 Der Mann (jener) erwiderte {und sagte}:»Und wer ist es, Herr, damit ich an ihn glauben kann?« 043 JOH 009 037 Jesus sagte zu ihm:» {und} Du hast ihn gefunden: {und} Der mit dir spricht, ist es!« 043 JOH 009 038 Da (und) rief (sprach) der [Mann]»Ich glaube, Herr!«und betete ihn an. 043 JOH 009 039 Und Jesus sagte:»Zur Scheidung (Gericht) bin ich in diese Welt gekommen, damit die nicht Sehenden sehen können (sehen) und die Sehenden blind werden.« 043 JOH 009 040 Das hörten diejenigen von den Pharisäern, die bei (mit) ihm waren, und sagten zu ihm:»Aber wir gehören nicht zu den Blinden, oder?« 043 JOH 009 041 Jesus entgegnete (sagte zu) ihnen:»Wenn ihr blind wäret, [dann] hättet ihr keine Sünde. Aber jetzt sagt ihr: {dass}»Wir sehen!«, [und] eure Sünde bleibt.««“ 043 JOH 010 001 „Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: Wer nicht durch den Eingang (die Tür) in das Gehege (den Hof) der Schafe gelangt (eintritt), sondern auf anderem Wege hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber! 043 JOH 010 002 Wer aber durch das Gatter (den Eingang, die Tür) eintritt (hineinkommt), ist [der] Hirte der Schafe. 043 JOH 010 003 Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie hinaus. 043 JOH 010 004 Wenn er alle seine eigenen [Schafe] hinausgebracht (hinausgetrieben) hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, denn sie kennen seine Stimme. 043 JOH 010 005 Doch einem anderen würden (werden) sie niemals folgen, sondern ihm davonlaufen (fliehen, weichen), denn sie kennen die Stimmen anderer [Menschen] nicht.“ 043 JOH 010 006 Dieses Gleichnis (Sprachbild) erzählte ihnen Jesus, aber sie wussten nicht, was es war, über das er mit ihnen gesprochen hatte. 043 JOH 010 007 Darum sprach (redete, erzählte) Jesus weiter (noch einmal, erneut): „Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: {dass} Ich bin das Gatter (der Eingang, die Tür) [für] die Schafe (Schafgatter). 043 JOH 010 008 Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber, aber die Schafe haben ihnen nicht zugehört. 043 JOH 010 009 Ich bin das Gatter (der Eingang, die Tür): Wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weideland finden. 043 JOH 010 010 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, {und} zu schlachten (töten) und zu zerstören. 'Ich' bin gekommen, damit sie Leben haben, und Überfluss (Fülle, Mehr) haben. 043 JOH 010 011 Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte stellt (setzt, legt) seine Seele für die Schafe. 043 JOH 010 012 Wer bezahlter Arbeiter und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht hat, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf raubt und zerstreut [sie] - 043 JOH 010 013 weil er ein bezahlter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 043 JOH 010 014 Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und mich kennen die Meinen, 043 JOH 010 015 wie der Vater mich kennt, kenne auch ich den Vater und ich setze (stelle, lege) mein Leben für die Schafe. 043 JOH 010 016 Und ich habe andere Schafe, die nicht von diesem Hof sind; auch diese muss ich (es ist mir nötig diese zu) bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte. 043 JOH 010 017 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben einsetze (hingebe), um es wieder zu nehmen. 043 JOH 010 018 Keiner nimmt es von mir (weg), sondern ich setze (gebe) es von mir selbst aus ein (hin). Vollmacht (Macht) habe ich, es einzusetzen (hinzugeben), und Vollmacht (Macht) habe ich, es wieder zu nehmen. Dieses Gebot (diesen Befehl) habe ich von meinem Vater bekommen (erhalten). 043 JOH 010 019 Eine Spaltung entstand wiederum unter den Juden wegen dieser Worte. 043 JOH 010 020 Es sagten aber viele von (aus) ihnen: Einen Dämon hat er (Er ist besessen) und er ist von Sinnen. Was (Warum) hört ihn an (ihm zu, auf ihn)? 043 JOH 010 021 Andere sagten: Diese Worte sind nicht [die] eines (von einem Dämon) Besessenen. Kann ein Dämon etwa Augen von Blinden öffnen? 043 JOH 010 022 Es war (fand) damals (dann) das Fest der Tempelweihe in Jerusalem (statt). Es war Winter (winterliches Wetter) 043 JOH 010 023 und Jesus wandelte (ging) im Tempel in der Säulenhalle Salomos (auf und ab, umher). 043 JOH 010 024 Es umringten ihn also die Juden und sagten ihm: Bis wann hältst Du unsere Seele [hin, im Ungewissen]? Wenn Du der Christus (Messias) bist, sag [es] (sprich) uns offen (mit Offenheit). 043 JOH 010 025 Antwortete ihnen {der} Jesus: Ich habe [es] Euch gesagt (gesprochen) und Ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue (vollbringe) im Namen meines Vaters, diese geben Zeugnis (zeugen) über (für) mich. 043 JOH 010 026 Aber Ihr glaubt nicht, weil Ihr nicht von (aus) meinen Schafen seid (zu meinen Schafen gehört). 043 JOH 010 027 Meine Schafe hören auf meine Stimme und ich kenne (erkenne) sie und sie folgen mir 043 JOH 010 028 und ich gebe (schenke) ihnen ewige Leben und sie sollen in Ewigkeit nicht zugrunde (verloren) gehen und keiner (nicht) wird (einer) sie aus meiner Hand reißen (rauben). 043 JOH 010 029 Was mein Vater (Mein Vater – was er) mir gegeben hat, ist größer als alles und keiner kann [es] aus der Hand des Vaters reißen (rauben). 043 JOH 010 030 Ich und der Vater sind eins. 043 JOH 010 031 Die Juden hoben wieder (wiederum) Steine auf, um ihn zu steinigen. 043 JOH 010 032 {Der} Jesus antwortete ihnen: Viele gute (schöne) Werke aus dem (vom) Vater (her) habe ich Euch gezeigt. Wegen welchem {Werk} von ihnen steinigt Ihr mich? 043 JOH 010 033 [Es] antworteten ihm die Juden: Wir steinigen Dich nicht wegen eines guten (schönen) Werks, sondern wegen (einer) Gotteslästerung (Lästerung), und weil Du, obwohl (der) Du ein Mensch bist, Dich selbst Gott machst. 043 JOH 010 034 Antwortete ihnen Jesus: Steht (ist) nicht geschrieben in Eurem Gesetz: {Daß} Ich habe gesagt: Götter seid Ihr? 043 JOH 010 035 Wenn er (es) diejenigen Götter nannte, an die das Wort Gottes erging, und die Schrift nicht aufgelöst (gelöst) werden kann, 043 JOH 010 036 [weshalb] sagt Ihr [dann von mir (dem),] den der Vater geheiligt hat und in die Welt gesandt hat: {Dass} Du lästerst (Gott), weil ich gesagt habe: Sohn Gottes bin ich? 043 JOH 010 037 Wenn ich die Werke meines Vaters nicht tue (verwirkliche, vollbringe), glaubt mir nicht! 043 JOH 010 038 Wenn ich [sie] aber tue (verwirkliche, vollbringe), und Ihr mir nicht glaubt, glaubt [(doch, wenigstens)] den Werken, damit ihr erkennt und wißt, dass in mir der Vater [ist] und ich im Vater [bin]. 043 JOH 010 039 Sie versuchten (suchten) wieder (wiederum) ihn zu ergreifen (gefangen zu nehmen), und er ging aus (entzog sich) ihrer Hand heraus. 043 JOH 010 040 Und er ging wieder (wiederum) fort auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte (taufen war) und er blieb (verweilte) dort. 043 JOH 010 041 Und viele kamen zu ihm und sagten: [Daß] Johannes hat zwar keine Zeichen getan (gewirkt), alles (alle Dinge) aber, was (die) Johannes gesagt hat über diesen, war (waren) wahr. 043 JOH 010 042 Und viele glaubten (kamen zum Glauben) an ihn dort.“ 043 JOH 011 001 {Nun (Aber)} Es war jemand krank [geworden], Lazarus aus Betanien, aus dem Dorf von Maria und ihrer Schwester Marta. 043 JOH 011 002 Es war {übrigens (nun, aber)} Maria, die den Herrn [mit] Salböl gesalbt (übergossen, eingerieben) und [dann] seine Füße [mit] ihren Haaren abgetrocknet hatte, deren Brüder Lazarus krank war. 043 JOH 011 003 Die Schwestern schickten also [eine Nachricht] zu ihm und ließen ihm ausrichten: „Herr, {schau}, der, den du lieb hast, ist krank!“ 043 JOH 011 004 Als Jesus das hörte, sagte er: „Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern [dient] zur Verherrlichung (Ehre, Herrlichkeit) Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird.“ 043 JOH 011 005 Jesus hatte (liebte) Marta, {und} ihre Schwester und Lazarus jedoch sehr lieb. 043 JOH 011 006 Als er dann hörte, dass [Lazarus] krank war, da blieb er noch zwei weitere Tage an dem Ort, wo er war. 043 JOH 011 007 Danach sagte er zu den Jüngern: „Gehen wir wieder nach Judäa!“ 043 JOH 011 008 Die Jünger wandten ein (sagten) {zu ihm}: „Rabbi (Lehrer), die Juden haben gerade erst versucht dich zu steinigen, und du möchtest wieder (zurück) dorthin gehen?“ 043 JOH 011 009 Jesus erwiderte: „Sind [in] einem Tag nicht zwölf Stunden? Wenn man (Wer) sich tagsüber (während des Tages) fortbewegt (umhergeht), stößt (stolpert) man sich nirgends an, weil man das Licht dieser Welt sieht. 043 JOH 011 010 Wenn man (Wer) sich aber nachts (während der Nacht) fortbewegt (umhergeht), stößt (stolpert) man sich an, weil das Licht nicht in einem ist.“ 043 JOH 011 011 Dies (Diese Dinge) sagte er, und danach sagt er ihnen: Lazarus, unser Freund ruht (schläft, ist eingeschlafen, hat sich schlafen gelegt) aber ich gehe, um ihn aufzuwecken. 043 JOH 011 012 Es sagten ihm also die Jünger: Herr, wenn er ruht (schläft, eingeschlafen ist, sich schlafen gelegt hat), wird er bewahrt (gerettet) werden. 043 JOH 011 013 Jesus aber hatte über seinen Tod gesprochen. Sie (Jene) aber meinten, daß er über das Ruhen (Schlafen) des Schlafes spricht. 043 JOH 011 014 Dann also sagte ihnen Jesus offen (mit Offenheit, mit Freimut): Lazarua ist gestorben, 043 JOH 011 015 und ich freue mich Euretwegen (wegen Euch), daß ich nicht dort war, damit ihr glaubt (damit Ihr glaubt, weil ich nicht dort war). Aber laßt uns zu ihm gehen. 043 JOH 011 016 Thomas, der Zwilling genannt wird, sagte also den Mitjüngern: Laßt auch uns gehen, damit wir mit ihm sterben. 043 JOH 011 017 {Der} Jesus ging und fand ihn also (, nachdem er) schon vier Tage im Grab liegen (gelegen war). 043 JOH 011 018 Betanien war aber nahe bei Jerusalem, etwa 15 Stadien weit. 043 JOH 011 019 Viele aber von (aus) den Juden waren zu {der} Marta und Maria gekommen, um sie über ihren Bruder zu trösten. 043 JOH 011 020 {Die} Marta also, wie sie hörte, daß Jesus kommt, ging ihm entgegen. Maria aber saß in dem Haus. 043 JOH 011 021 Da (nun) sagte Marta zu Jesus: „Herr, wenn du hier gewesen wärest, dann wäre mein Bruder nicht gestorben! 043 JOH 011 022 Auch (und) jetzt weiß ich, dass Gott dir alles, worum du ihn bittest, geben wird.“ 043 JOH 011 023 Jesus sagte zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen!“ 043 JOH 011 024 Marta meinte (sagte) {zu ihm}: „Ich weiß, dass er bei (während) der Auferstehung am letzten (jüngsten) Tag auferstehen wird.“ 043 JOH 011 025 Jesus sagte zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt (auf mich vertraut), wird leben, auch wenn er stirbt! 043 JOH 011 026 Und jeder, der lebt und an mich glaubt (auf mich vertraut), wird sicher nicht für immer sterben. Glaubst du das?“ 043 JOH 011 027 Sie rief (sagte): „Ja, Herr, ich glaube daran, dass du der Messias (Christus) bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll (kommt)!“ 043 JOH 011 028 Und nachdem sie dies gesagt hatte, ging sie hin (weg) und rief heimlich Maria, ihre Schwester (herbei), indem sie [ihr] sagte: Der Lehrer ist hier (da) und ruft Dich. 043 JOH 011 029 Jene aber, wie sie [es] hörte, stand schnell auf und ging (kam) zu ihm. 043 JOH 011 030 {Der} Jesus aber war noch nicht in das Dorf gegangen (gekommen), sondern er war noch an dem Ort, wo Marta ihm entgegengekommen war. 043 JOH 011 031 Die Juden also, die mit ihr in dem Haus waren und sie trösteten, folgten ihr, als sie Maria schnell aufstehen und weggehen sahen, weil sie meinten, daß sie zu dem Grab geht, um dort zu weinen (klagen). 043 JOH 011 032 Maria, als sie [dorthin] kam, wo Jesus war, und ihn sah, warf sie sich (fiel) sie vor seine Füße und sagte zu ihm: „Herr, wenn du hier gewesen wärest, dann wäre mein Bruder nicht gestorben!“ 043 JOH 011 033 Als Jesus daraufhin sah, wie (dass) sie laut weinte (trauerte, klagte), und wie (dass) die [bei] ihr ([um] sie) versammelten Juden laut weinten (trauerten, klagten), war er innerlich ([im] Geist) sehr aufgebracht (wütend, erregt) und erschüttert (aufgewühlt, tief bewegt) 043 JOH 011 034 und sagte: „Wo habt ihr ihn hingelegt?“ Sie antworteten (meinten, sagten) ihm: „Herr, komm [mit] und sieh!“ 043 JOH 011 035 Jesus musste weinen (kamen die Tränen, begann zu weinen; weinte). 043 JOH 011 036 Da (daraufhin, darum) sagten die Juden: „Schaut, wie lieb er ihn hatte.“ 043 JOH 011 037 Aber manche von ihnen meinten (sagten): „Er, der die Augen des Blinden geöffnet hat, konnte nichts tun, damit [Lazarus] nicht sterben musste?“ 043 JOH 011 038 Jesus also – ein weiteres Mal innerlich (in sich) sehr aufgebracht (wütend, erregt; aufbrausend, schnaubend, seufzend) – kommt zu dem Grab: Es war aber eine Höhle und ein Stein lag auf ihm (ihr). 043 JOH 011 039 {Der} Jesus sagt: Nehmt den Stein weg. Die Schwester des Gestorbenen, Marta, sagt ihm: Herr, er stinkt (riecht) schon – er ist nämlich schon vier Tage [tot] (viertägig). 043 JOH 011 040 {Der} Jesus sagt ihr: Habe ich Dir nicht gesagt: {daß} Wenn Du glaubtst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? 043 JOH 011 041 Da (also) hoben (entfernten, nahmen) sie den Stein weg. {und (aber)} Jesus richtete seine Augen nach oben und sprach (sagte): „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. 043 JOH 011 042 Ich wusste ja, dass du mich immer erhörst, aber ich sage es (habe gesagt) es wegen der beistehenden Leute, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.“ 043 JOH 011 043 Und nachdem er das gesagt hatte, rief er [mit] lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“ 043 JOH 011 044 Der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Binden gebunden (umwickelt, gefesselt), und sein Gesicht war mit einem Tuch (Gesichtstuch) umwickelt worden. Jesus sagte zu ihnen: „Befreit ihn, dann (und) lasst ihn gehen!“ 043 JOH 011 045 Viele also von (aus) den Juden, die zu {der} Maria gekommen waren und gesehen hatten, was er getan hatte, glaubten (kamen zum Glauben) an ihn. 043 JOH 011 046 Einige aber von (aus) ihnen gingen (weg, hin) zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. 043 JOH 011 047 Die Hohenpriester und die Pharisäer versammelten also ein Synedrium (brachten also eine Sitzung des Hohen Rates zusammen) und sagten: Was tun (machen, verwirklichen) wir, da dieser Mensch viele Zeichen tut (macht, verwirklicht; denn dieser Mensch tut viele Zeichen)? 043 JOH 011 048 Wenn wir ihn so lassen, werden alle an ihn glauben, und die Röme werden kommen und (von) uns sowohl den Ort (den Tempel, Jerusalem) wie das Volk wegnehmen (nehmen). 043 JOH 011 049 Doch einer, von ihnen, ein gewisser Kajaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war, sagte ihnen: „Ihr wisst doch überhaupt nichts, 043 JOH 011 050 und ihr versteht nicht, dass es besser (vorteilhaft) für euch wäre, wenn (dass) ein Mann (Mensch) anstelle (für, zugunsten) des Volkes stirbt, als dass (und nicht) das ganze [jüdische] Volk (Nation) untergeht (vernichtet wird, verloren geht).“ 043 JOH 011 051 Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er in jenem Jahr Hoherpriester war, machte er die Prophezeiung (prophezeite, sagte voraus), dass (denn) Jesus anstelle (für, zugunsten) des [jüdischen] Volkes (Nation) sterben würde (musste), 043 JOH 011 052 und nicht nur anstelle (für, zugunsten) des [jüdischen] Volkes (Nation) allein, sondern um die verstreuten Kinder Gottes zu einem [Volk] (an einem [Ort]) zusammenzuführen (zu versammeln). 043 JOH 011 053 Von jenem Tag an also überlegten (beratschlagten, beschlossen) sie, ihn zu töten. 043 JOH 011 054 {Der} Jesus also zog nicht mehr öffentlich (in [der] Öffentlichkeit) unter den Juden umher, sondern er ging weg von dort in die Gegend nahe der Wüste (Einöde), in eine Stadt, die Efraim heißt (genannt wird), und dort blieb (verweilte) er mit den Jüngern. 043 JOH 011 055 Es war aber nahe das Paschafest (Pascha) der Juden und viele aus dem Land (der Gegend) stiegen (gingen) vor dem Paschafest (Fest, Pascha) nach Jerusalem hinauf, um sich zu reinigen. 043 JOH 011 056 Sie suchten also {den} Jesus und sagten zueinander (redeten miteinander), wie sie im Tempel standen: Was meint Ihr (scheint Euch)? Daß er vielleicht (gewiß) nicht zu dem Fest kommt? 043 JOH 011 057 Es hatten aber die Hohenpriester und die Pharisäer befohlen (Befehle gegeben), daß, wenn jemand (einer) erfährt (weiß), wo er sich aufhält (ist), er [(ihn, es)] anzeige (verrate), damit sie ihn festnehmen (ergreifen) [können]. 043 JOH 012 001 {Der} Jesus also kam sechs Tage vor dem Paschafest (Pascha) nach Betanien, wo sich Lazarus aufhielt (war, weilte), den Jesus von (aus) den Toten erweckt hatte. 043 JOH 012 002 Sie veranstalteten (bereiteten, machten) also dort für ihn (ihm) ein Mahl (Abendmahl), und {die} Marta diente, Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch lagen (saßen). 043 JOH 012 003 {Die} Maria also nahm ein Pfund Salböl – echtes (reines), kostbares Nardenöl – und salbte [damit] die Füße Jesu {des Jesus} und trocknete mit ihren Haaren seine Füße. Das Haus aber wurde von (aus) dem Duft (Geruch) des Salböls erfüllt. 043 JOH 012 004 Judas {der} Iskariot, einer seiner Apostel, (der,) der im Begriff war, ihn auszuliefern (der ihn ausliefern sollte, wollte), sagt aber: 043 JOH 012 005 Weshalb wurde dieses Salböl nicht für 300 Denare verkauft und den Armen gegeben? 043 JOH 012 006 Er sagte das aber nicht, weil es ihm um die Armen ging, sondern weil er ein Dieb war und – da er den Geldbeutel (die Kasse) hatte (verwaltete; als Kassenwart) – das, was [in ihn (sie)] gelegt (geworfen) wurde, wegtrug (wegnahm, stahl). 043 JOH 012 007 {Der} Jesus sagte also: Lass sie, damit sie es für (in den) Tag meiner Beerdigung bewahre. 043 JOH 012 008 Die Armen nämlich habt Ihr immer bei (mit) Euch, mich aber habt Ihr nicht immer. 043 JOH 012 009 Es erfuhr (erkannte) also die große (viele) Menge der (von, aus den) Juden, daß er dort ist und sie kamen, nicht allein wegen Jesus, sondern um auch {den} Lazarus zu sehen, den er von (aus) den Toten erweckt hatte. 043 JOH 012 010 Die Hohenpriester beschlossen (beratschlagten) aber, auch {den} Lazarus zu töten, 043 JOH 012 011 weil viele der Juden seinetwegen weggingen (hingingen, gingen) und zum Glauben an Jesus kamen (an Jesus glaubten). 043 JOH 012 012 Am nächsten Tag, als die große (viele) Menge, die zu dem Fest gekommen war, hörte (hörten), daß {der} Jesus nach Jerusalem kommt, 043 JOH 012 013 nahmen sie die Zweige der Dattelpalme (Palmzweige) und gingen heraus ihm entgegen und schrien (riefen): Hosanna! Gelobt (Gesegnet) [sei] der, der im Namen [des] Herrn kommt, der König Israels. 043 JOH 012 014 {Der} Jesus aber fand einen Jungesel und setzte sich auf ihn, wie geschrieben steht (ist): 043 JOH 012 015 Fürchte Dich nicht, Tochter Zion. Sieh, Dein König kommt, sitzend auf einem Jungen (Füllen) einer Eselin (eines Esels.) 043 JOH 012 016 Dies (diese Dinge) erkannten (verstanden) seine Jünger zuerst nicht, aber als Jesus verherrlicht worden war, erinnerten sie sich, daß dies (diese Dinge) über ihn geschrieben war (waren) und sie dies (diese Dinge) für ihn (ihm) getan hatten. 043 JOH 012 017 Es bezeugte (verkündete, bekannte, pries) also die Menge, die mit ihm gewesen war, als er den Lazarus aus dem Grab rief und ihn von den Toten auferweckte [, was er getan hatte]. 043 JOH 012 018 Deshalb ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörten, daß er dieses Zeichen getan hatte. 043 JOH 012 019 Die Pharisäer also sprachen zueinander: Ihr seht, daß Ihr nichts nützt (zustande bringt). Sieh, die Welt geht hinter (folgt) ihm her (hin, weg). 043 JOH 012 020 [Es] waren aber einige Griechen unter (aus) denen, die hinaufgegangen waren, um am Fest (während des Festes) anzubeten. 043 JOH 012 021 Diese also kamen zu Philippus, den von Betsaida in (des, von) Galiläa (aus dem galiläischen Betsaida), und fragten ihn, indem sie sagten: Herr, wir wollen {den} Jesus sehen. 043 JOH 012 022 {Der} Philippus geht (kommt) und sagt [es] {dem} Andreas. Andreas geht (kommt) und [auch] Philippus und sie sagen [es] {dem} Jesus. 043 JOH 012 023 {Der} Jesus aber antwortet ihnen, indem er sagt: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschesohn (der Sohn des Menschen) verherrlicht wird. 043 JOH 012 024 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn das Korn (Samenkorn) des Weizens nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt (trägt) es viel Frucht. 043 JOH 012 025 Wer sein Leben (seine Seele) liebt, verliert es (sie), und wer sein Leben (seine Seele) in dieser Welt haßt, wird es (sie) in's ewige Leben bewahren. 043 JOH 012 026 Wenn mir jemand (einer) dient, folge er mir (nach), und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn jemand (einer) mir dient, wird ihn der Vater ehren. 043 JOH 012 027 Jetzt ist meine Seele erregt (verwirrt, erschüttert; worden), und was soll ich sagen? Vater, retter mich aus dieser Stunde! Aber deswegen bin ich in diese Stunde gekommen. 043 JOH 012 028 Vater, verherrliche Deine Namen! Es kam also eine Stimme aus dem Himmel: {Und} Ich habe [ihn] verherrlicht, und werde [ihn] wieder verherrlichen. 043 JOH 012 029 Die Menge also, die dabeistand (dastand) und hörte, sagte: Es hat gedonnert (Ein Donner ist geschehen). Andere sagten: Ein Engel hat (mit, zu) ihm gesprochen (geredet). 043 JOH 012 030 Jesus antwortete und sagte: Nicht wegen mir (meinetwegen) ist diese Stimme geschehen, sondern wegen Euch (Euretwegen). 043 JOH 012 031 Jetzt ist Gericht dieser Welt, jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. 043 JOH 012 032 Und ich, wenn ich von (aus) der Erde erhöht werde, werde ich alle zu mir (an mich) ziehen. 043 JOH 012 033 Dieses aber sagte er, um anzuzeigen (indem er anzeigte), welche Art von (welchen) Tot er im Begriff war zu sterben (sterben sollte.) 043 JOH 012 034 Es antwortete ihm also die Menge: Wir haben aus dem Gesetz gehört, daß der Christus (Messias) in {die} Ewigkeit bleibt, und wie kannst Du sagen (sagst Du), daß es notwendig ist, daß der Menschensohn (der Sohn des Menschen) erhöht wird? Wer ist dieser, der Menschensohn (der Sohn des Menschen)? 043 JOH 012 035 Es sagte also ihnen {der} Jesus: Noch eine kleine Zeit ist das Licht bei (in) Euch. Geht umher, solange (wie) Ihr das Licht habt, damit die Dunkelheit (Finsterniss) Euch nicht ergreift (in Besitz nimmt) – und der, der in der Dunkelheit (Finsterniss) umhergeht, weiß nicht wohin er geht. 043 JOH 012 036 Solange (wie) Ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit Ihr Söhne des Lichts werdet (um Kinder von Licht zu sein). Dies (Diese Dinge) sagte Jesus, und er ging weg und verbarg sich vor ihnen. 043 JOH 012 037 Obwohl er aber so große (viele) Zeichen vor ihnen tat, glaubten sie nicht an ihn, 043 JOH 012 038 damit das Wort des Profeten Jesaja erfüllt werde, das er sagte: Herr, wer glaubte unserer Botschaft? Und der Arm des Herrn, wem wurde er offenbart? 043 JOH 012 039 Deshalb konnten sie nicht glaubten, weil Jesaja wiederum sagte: 043 JOH 012 040 Er machte ihre Augen blind (blendete sie) und verhärtete (verstockte) ihr Herz, damit sie mit den Augen nicht sehen und mit dem Herzen [nicht] verstehen und [nicht] umkehren, und ich werde sie heilen (und ich sie [nicht] heile). 043 JOH 012 041 Dies (diese Dinge) sagte Jesaja, weil er seine Herrlichkeit (Ehre) sah, und er sprach (redete) über ihn. 043 JOH 012 042 Gleichwohl jedoch glaubten (kamen) auch von (aus) den Führern viele (zum Glauben) an ihn, aber wegen der Pharisäer bekannten sie [es, sich] nicht, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen (aus der Synagoge Ausgeschlossene) zu werden; 043 JOH 012 043 sie liebten nämlich die Ehre der (bei den; den Preis von) Menschen mehr als die Gottes (bei Gott, den Preis von Gott). 043 JOH 012 044 Jesus aber rief (schrie) und sagte: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, 043 JOH 012 045 und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. 043 JOH 012 046 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Dunkelheit (Finsterniss) bleibt. 043 JOH 012 047 Und wenn einer meine Worte hört und [sie] nicht bewahrt, richte (verurteile) nicht ich ihn (ich ihn nicht), denn ich bin nicht gekommen, damit ich die Welt richte (verurteile), sondern damit ich die Welt rette. 043 JOH 012 048 Wer mich zurückweist und meine Worte nicht annimmt, hat denjenigen, der ihn richtet (verurteilt): Das Wort, das ich gesprochen (geredet) habe, richtet (verurteilt; wird) ihn am letzten Tag (richten, verurteilen), 043 JOH 012 049 weil ich nicht aus mir gesprochen (geredet) habe, sondern der, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und reden soll. 043 JOH 012 050 Und ich weiß, daß sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich also rede – wie [es] mir der Vater gesagt hat, so rede ich. 043 JOH 013 001 {aber} Vor dem Passafest, weil Jesus wusste, dass seine Zeit (Stunde) gekommen war, aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen (zu verlassen), und weil er die liebte, die in der Welt zu ihm gehören, zeigte er seine Liebe für (liebte) sie, bis zum Ende (zur Vollendung). 043 JOH 013 002 Und während [das] Abendessen stattfand, als der Teufel (Verleumder) Judas Simon Iskariot bereits [den Plan] ins Herz gegeben (gelegt) hatte, [Jesus] zu verraten (auszuliefern), 043 JOH 013 003 und da er sich bewusst war (wusste), dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott aus gekommen war und zu Gott gehen würde, 043 JOH 013 004 stand er vom Abendessen auf, {und} legte seine Obergewänder ab und nahm ein Handtuch, [das] er sich um die Hüfte band. 043 JOH 013 005 Dann (danach) goss er Wasser in ein Becken und fing an, die Füße der Jünger zu waschen und mit dem Handtuch abzutrocknen, das er umgebunden hatte. 043 JOH 013 006 Schließlich kam er zu Simon Petrus. Der sagte zu ihm: „Herr du wäschst mir die Füße?“ 043 JOH 013 007 Jesus erwiderte {und sagte zu ihm}: „Was ich mache (tue), verstehst (weißt) du jetzt noch nicht, aber hinterher (später) wirst du es begreifen (verstehen, erfahren, wissen).“ 043 JOH 013 008 [Da] rief (sagte) Petrus {zu ihm}: „Du wirst (sollst) mir 'niemals' die Füße waschen!“ Jesus entgegnete {ihm}: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an (Erbe, Gemeinschaft mit, Platz bei) mir!“ 043 JOH 013 009 [Da] meinte (sagte) Simon Petrus: „Herr, [dann wasche] mir nicht nur die Füße, sondern auch die Hände und den Kopf!“ 043 JOH 013 010 Jesus sagte zu ihm: „Wer gebadet hat, braucht sich abgesehen von den Füßen nicht zu waschen, sondern ist ganz sauber. Auch ihr seid sauber, wenn auch nicht alle.“ 043 JOH 013 011 Er kannte nämlich (ja, denn) denjenigen, der ihn verraten (ausliefern) würde. Deswegen sagte er: {dass} „Nicht alle [von euch] sind sauber.“ 043 JOH 013 012 Nachdem er {nun (also, dann)} ihre Füße gewaschen, {und} seine Obergewänder angezogen (an sich genommen) und wieder Platz genommen hatte, fragte (sagte, meinte) er sie: „Wisst (versteht, erkennt) ihr, was ich [für (mit, an)] euch getan habe? 043 JOH 013 013 Ihr nennt mich»Lehrer«und»Herr«, und das sagt ihr mit Recht (zurecht, gut, richtig), denn (ja) das bin ich. 043 JOH 013 014 Wenn ich euch also (nun, darum) die Füße gewaschen habe, [euer] Herr und Lehrer, dann seid auch ihr dazu verpflichtet, einander die Füße zu waschen! 043 JOH 013 015 Ich habe euch nämlich (ja, denn) ein Vorbild (Beispiel) gegeben, damit, genau wie ich [für (mit, an)] euch gehandelt (gemacht) habe, auch ihr handelt (macht). 043 JOH 013 016 Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: Ein Sklave ist nicht (Es gibt keinen) größer (besser) als sein Herr, und genauso wenig [ist] ein Abgesandter größer (besser) als sein Auftraggeber. 043 JOH 013 017 Wenn ihr das versteht (wisst), seid ihr glücklich zu nennen (beneidenswert (glücklich)), sofern ihr es auch tut (macht, handelt). 043 JOH 013 018 Ich meine (spreche von/bezüglich) nicht euch alle, [wenn ich sage]: Ich weiß, welche ich mir ausgesucht (erwählt) habe, sondern damit die Schrift erfüllt wird:»Der mein Brot isst«, hat»seine Ferse gegen mich«erhoben (sich gegen mich gewandt). 043 JOH 013 019 Ich sage euch [das] schon jetzt, bevor [es] geschieht (passiert), damit ihr glaubt (vertraut, Glauben/Vertrauen habt), sobald (wenn) [es] geschieht (passiert), dass (denn) ich bin. 043 JOH 013 020 Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: Wer denjenigen aufnimmt (annimmt), den ich senden werde, der nimmt mich auf (an), und (aber) wer mich aufnimmt (annimmt), der nimmt meinen Auftraggeber (denjenigen, der mich gesandt hat) an.“ 043 JOH 013 021 Als Jesus das sagte, war er [im] Geist erschüttert und bekannte ihnen offen (bezeugte, machte eine Zeugenaussage) {und sagte}: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: {dass} Einer von euch wird mich verraten!“ 043 JOH 013 022 Die Jünger blickten [von einem] zum anderen (einander an) und waren verwirrt [darüber], von wem er sprach. 043 JOH 013 023 Einer von seinen Jüngern lag (saß) an der Brust Jesu, [derjenige], den Jesus liebte. 043 JOH 013 024 Diesem signalisierte (gab zu verstehen, winkte) {nun} Simon Petrus zu fragen, wer es war, von dem er gesprochen hatte. 043 JOH 013 025 Also (da) lehnte der (jener) sich so an die Brust Jesu, [dass] er ihn fragen (zu ihm sagen) [konnte]: „Herr, wer ist es?“ 043 JOH 013 026 Jesus antwortete: „Es ist derjenige (jener), dem (für den) ich das Stück Brot eintunken und [dann] geben werde.“ Daraufhin tunkte er das Stück Brot ein, nahm es und gab es Judas, [dem Sohn von] Simon Iskariot (Judas Iskariot, [dem Sohn] Simons). 043 JOH 013 027 Und nach dem Stück Brot fuhr der Satan in ihn (jenen). Deshalb (also, da) sagte Jesus zu ihm: „Was du tust, tu schnell (bald)!“ 043 JOH 013 028 Aber keiner von den zu Tisch Liegenden wusste, warum er das zu ihm sagte; 043 JOH 013 029 manche (einige) glaubten (meinten) nämlich, weil Judas die Geldtasche hatte, dass Jesus zu ihm sagte: „Kaufe ein, was wir für das Fest benötigen“ oder dass er den Armen etwas geben sollte. 043 JOH 013 030 Als der Angesprochene (jener) das Stück Brot angenommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war {aber} Nacht. 043 JOH 013 031 Als er also herausgegangen war, sagt Jesus: „Jetzt ist der Sohn des Menschen (der Menschensohn) verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. 043 JOH 013 032 Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird Gott auch ihn in sich verherrlichen, und bald wird er ihn verherrlichen. 043 JOH 013 033 Kinder (Kindlein), noch eine kleine Weile bin ich mit Euch. Ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: {daß}»Wohin ich gehe, dorthin könnt Ihr nicht kommen«, sage ich [das] jetzt auch Euch. 043 JOH 013 034 Ein neues Gebot gebe ich Euch, daß Ihr einander liebt, wie ich Euch geliebt habe, damit Ihr auch einander liebt. 043 JOH 013 035 Daran (in diesem) werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habt zueinander (untereinander).“ 043 JOH 013 036 Sagt ihm Simon Petrus: „Herr, wohin gehst Du?“ Jesus antwortete ihm: „Wohin ich gehe, [dahin] kannst Du mir jetzt nicht folgen – Du wirst mir aber später folgen.“ 043 JOH 013 037 Sagt ihm {der} Petrus: „Herr, weshalb kann ich Dir jetzt nicht folgen? Mein Leben werde ich für Dich einsetzen (hergeben).“ 043 JOH 014 001 Euer Herz werde nicht bestürzt (unruhig, verwirrt): Glaubt an (vertraut auf) Gott und glaubt an mich (vertraut mir)! 043 JOH 014 002 Im Hause meines Vaters sind viele Aufenthaltsorte (Bleiben, Wohnungen). Wenn [es] aber nicht [so wäre], hätte ich euch dann gesagt „Ich gehe, um euch einen Ort vorzubereiten“? 043 JOH 014 003 Und wenn ich gehe und euch einen Ort vorbereite, komme ich wieder und nehme euch zu mir (bei mir auf), damit auch ihr seid, wo ich bin. 043 JOH 014 004 Und wohin ich mich begebe - ihr kennt den Weg. 043 JOH 014 005 Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du dich begibst. Wie können wir den Weg wissen? 043 JOH 014 006 {Der} Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg, {und} die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu dem Vater außer durch mich. 043 JOH 014 007 Wenn Ihr mich erkannt habt, werdet Ihr auch meinen Vater erkennen. Von jetzt an erkennt Ihr ihn und Ihr habt ihn gesehen. 043 JOH 014 008 Philippus sagt ihm: Herr, zeig uns den Vater, und es genügt uns. 043 JOH 014 009 {Der} Jesus sagt ihm: Soviel Zeit bin ich [schon] bei (mit) Euch und Du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie sagst (kannst) Du (sagen): Zeig uns den Vater? 043 JOH 014 010 Glaubst Du nicht, daß ich in dem Vater und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich Euch sage, sage ich nicht von mir (mir selbst) aus, der Vater aber, der in mir bleibt, tut (verwirklicht) seine Werke. 043 JOH 014 011 Glaubt mir, daß ich in dem Vater [bin] und der Vater in mir [ist]. Wenn aber nicht, glaubt wegen der Werke selbst. 043 JOH 014 012 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wer an mich glaubt, auch der (jener) wird die Werke, die ich tue (verwirkliche), tun (verwirklichen), und größere als diese wird er tun (verwirklichen), weil ich zum Vater gehe. 043 JOH 014 013 Und alles, was ihr bittet in meinem Namen, dies werde ich tun, damit der Vater verherrlicht (gepriesen) wird im Sohn. 043 JOH 014 014 Wenn Ihr mich [um] etwas bittet in meinem Namen, werde ich [es] tun. 043 JOH 014 015 Wenn Ihr mich liebt, werdet Ihre meine Gebote halten. 043 JOH 014 016 Und ich werde den Vater bitten und einen anderen Helfer (Beistand, Tröster) wird er Euch geben, damit er in Ewigkeit mit Euch sei, 043 JOH 014 017 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt (erkennt). Ihr kennt (erkennt) ihn, weil er bei Euch bleibt und in Euch sein wird. 043 JOH 014 018 Nicht werde ich zurücklassen euch als Waisen, ich komme zu Euch. 043 JOH 014 019 Noch ist es kurz und die Welt (der Kosmos) sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, weil ich lebe und ihr leben werdet. 043 JOH 014 020 An jenem Tag werdet Ihr erkennen (verstehen, wissen), daß ich in meinem Vater und Ihr in mir und ich in Euch. 043 JOH 014 021 Wer meine Gebote hat und sie hält, jener ist [der], der mich liebt. Wer aber mich liebt, [der] wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und ich mich ihm zeigen (offenbaren). 043 JOH 014 022 Sagt ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was ist geschehen, daß Du im Begriff bist, Dich selbst uns zu zeigen (offenbaren; warum willst Du Dich selbst uns offenbaren) und nicht der Welt? 043 JOH 014 023 Jesus antwortete und sagte ihm: Wenn einer mich liebt, wird er mein Wort halten und mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und (Wohnung, Aufenthalt) bei ihm wohnen (machen). 043 JOH 014 024 Der mich nicht liebt, hält nicht meine Worte: Und das Wort, das ihr hört, ist nicht von mir, sondern vom Vater, der mich geschickt (gesandt) hat. 043 JOH 014 025 Dies habe ich euch gesagt als ich bei euch blieb (ausharrte). 043 JOH 014 026 Aber der Paraklet, der heilige Geist, den schicken wird der Vater in meinem Namen, jener wird euch lehren alles und euch erinnern an alles, was ich euch gesagt habe. 043 JOH 014 027 Frieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich Euch. Euer Herz lasse sich nicht in Aufregung versetzen (werde nicht bestürzt, unruhig, verwirrt) und fürchte sich nicht! 043 JOH 014 028 Ihr habt gehört, daß ich Euch gesagt habe: Ich gehe weg und komme [wieder] zu Euch. Wenn Ihr mich lieben würdet, würdet Ihr Euch freuen, weil ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. 043 JOH 014 029 Und jetzt habe ich Euch das gesagt, bevor es geschieht, damit Ihr, wenn es geschieht, glaubt. 043 JOH 014 030 Viel (viele Dinge) werde ich mit Euch nicht mehr sprechen, es kommt nämlich der Herrscher der Welt. Und in (an) mir hat er nichts, 043 JOH 014 031 aber [das geschieht,] damit die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe und so handle, wie mir der Vater geboten hat. Steht auf, laßt uns weggehen von hier. 043 JOH 015 001 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weinbauer (Bauer, Winzer). 043 JOH 015 002 Jede Rebe, die an (in) mir keine Frucht bringt, {die} entfernt er (nimmt er ab), und (aber) jede, die Frucht bringt, {die} säubert (beschneidet, reinigt) er, damit sie noch mehr Frucht bringt (bringen kann). 043 JOH 015 003 Ihr seid schon sauber durch die Dinge, die ich zu euch gesprochen habe. 043 JOH 015 004 Bleibt an (in) mir, dann [bleibe] auch ich an (in) euch. Genau wie die Rebe von sich aus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am (im) Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an (in) mir bleibt. 043 JOH 015 005 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer an (in) mir bleibt und dann ich an (in) ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr gar nichts tun. 043 JOH 015 006 Wenn jemand (Wer) nicht an (in) mir bleibt, wird (wurde) er hinausgeworfen wie die Rebe und vertrocknet, und [die Leute] sammeln [sie] und werfen [sie] ins Feuer, und sie verbrennen. 043 JOH 015 007 Wenn ihr an (in) mir bleibt und meine Worte in (an) euch bleiben, [dann] bittet um alles, was ihr wollt, und es wird [für] euch Wirklichkeit werden (geschehen). 043 JOH 015 008 Darin wird mein Vater verherrlicht, damit ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. 043 JOH 015 009 Genau wie mich der Vater geliebt hat, [so] habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 043 JOH 015 010 Wenn ihr meine Gebote haltet (bewahrt), bleibt ihr in meiner Liebe, genau wie ich die Gebote meines Vaters gehalten (bewahrt) habe und in seiner Liebe bleibe. 043 JOH 015 011 Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch bleibt und eure Freude vollständig (vollkommen, voll) wird. 043 JOH 015 012 Das ist mein Gebot: Dass ihr einander lieben sollt, genau wie ich euch geliebt habe. 043 JOH 015 013 Niemand hat eine größere (bessere) Liebe {als diese}, [als] dass jemand sein Leben für seine Freunde gibt. 043 JOH 015 014 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr macht (tut), was ich euch aufgetragen (geboten) habe. 043 JOH 015 015 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven (Diener), denn der Diener weiß (versteht) nicht, was sein Herr tut (macht). Vielmehr nenne ich euch Freunde, denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich an euch weitergegeben (mitgeteilt). 043 JOH 015 016 Nicht ihr habt mich ausgesucht (auserwählt), sondern ich habe euch ausgesucht (auserwählt) und dazu bestimmt (ernannt, ausgesucht, gemacht), dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht Bestand hat (bleibt), damit (sodass) alles, worum (was immer) ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch geben wird. 043 JOH 015 017 Dies trage ich euch auf: dass (damit) ihr einander liebt. 043 JOH 015 018 Wenn die Welt Euch haßt, wißt, daß sie mich vor Euch gehaßt hat. 043 JOH 015 019 Wenn Ihr aus der Welt wäret, dann würde die Welt das eigene lieben. Weil Ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich Euch aus der Welt auserwählt (ausgewählt, herausgenommen) habe, deswegen haßt Euch die Welt. 043 JOH 015 020 Erinnert Euch an das Wort, das ich Euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch Euch verfolgen. Wenn sie mein Wort gehalten (bewahrt) haben, werden sie auch Eures halten (bewahren). 043 JOH 015 021 Aber all dies (alle diese Dinge) werde sie Euch wegen meines Namens antun, weil sie nicht den kennen, der mich gesandt hat. 043 JOH 015 022 Wenn ich nicht gekommen wäre und nicht [zu] ihnen gesprochen hätte, dann hätten sie keine Sünde. Nun aber habe sie keinen Vorwand (keine Entschuldigung, keinen Grund) für ihre Sünde. 043 JOH 015 023 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. 043 JOH 015 024 Wenn ich nicht {die} Werke bei (unter) ihnen getan (gewirkt, vollbracht) hätte, die kein anderer getan (gewirkt, vollbracht) hat, hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie [die Werke] gesehen und hassen (haben) sowohl mich als auch meinen Vater (gehaßt). 043 JOH 015 025 Aber [das geschieht], damit das Wort, das in ihrem Gesetz geschrieben steht, erfüllt werde {, daß}: Sie hassten mich ohne Grund. 043 JOH 015 026 Wenn der Helfer (Fürsprecher) kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird jener Zeugnis ablegen von mir (über mich). 043 JOH 015 027 Und auch ihr werdet Zeugen sein, weil ihr von Anfang an bei mir seid. 043 JOH 016 001 Dies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht abfallt (zur Sünde verleitet werdet). 043 JOH 016 002 Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen. Ja, es wird sogar die Zeit kommen, dass jeder, der euch tötet, meint, Gott einen Dienst zu leisten (darzubringen). 043 JOH 016 003 Und das werden sie tun, weil sie weder den Vater kennen noch mich. 043 JOH 016 004 Jedoch (indessen) habe ich euch dies gesagt, damit, wenn die Zeit dafür kommt, ihr euch daran erinnert, dass ich es euch sagte. Dies habe ich euch am Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war. 043 JOH 016 005 Jetzt aber gehe ich (hin, weg) zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von (aus) Euch fragt mich: Wohin gehst Du (weg)? 043 JOH 016 006 Aber weil ich dies (diese Dinge) Euch gesagt habe, hat die Trauer Euer Herz erfüllt. 043 JOH 016 007 Aber ich sage Euch die Wahrheit: Es nützt Euch, daß ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Tröster (Mahner, Beistand) nicht zu Euch kommen. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu Euch senden. 043 JOH 016 008 Und wenn er (jener) gekommen ist (kommt), wird er die Welt bloßstellen (überführen, zurechtweisen) in Bezug auf (über) Sünde und in Bezug auf (über) Gerechtigkeit und in Bezug (über) auf [das] Gericht. 043 JOH 016 009 In Bezug auf (Über) Sünde {zwar}, weil sie nicht an mich glauben. 043 JOH 016 010 In Bezug auf (Über) Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe (weggehe, hingehe) und Ihr mich nicht mehr seht. 043 JOH 016 011 In Bezug auf (Über) [das] Gericht aber, weil der Herrscher dieser Welt gerichtet (worden) ist. 043 JOH 016 012 Noch viel (viele Dinge) habe ich Euch zu sagen, aber jetzt könnte Ihr es (sie) nicht ertragen (tragen). 043 JOH 016 013 Wenn aber jener (er aber) kommt (gekommen ist), der Geist der Wahrheit, wird er Euch in der ganzen Wahrheit führen, nicht nämlich er wird von sich [aus] sprechen, sondern was (wieviele Dinge) er hören wird, wird er sprechen, und was kommen wird (die Dinge, die kommen werden), wird er Euch verkündigen (ankündigen). 043 JOH 016 014 Jener (Er) wird mich verherrlichen, weil er von (aus) dem Meinen nehmen und Euch verkündigen wird. 043 JOH 016 015 Alles, was (Alle Dinge, die) der Vater hat, ist mein (sind meine). Deshalb habe ich gesagt, daß er von (aus) dem Meinen nimmt und Euch verkündigen wird. 043 JOH 016 016 Ein wenig (ein kurzes) und ihr seht mich nicht, und wieder ein wenig und ihr werdet mich sehen. 043 JOH 016 017 Es sagten also [einige] von (aus) seinen Jüngern zueinander: Was bedeutet (ist) das (dieses), was er uns sagt? Eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr seht mich nicht, und noch (wieder) eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr werdet mich sehen? Und: {Daß} Ich (Denn ich) gehe (weg, hin) zum Vater? 043 JOH 016 018 Sie sagten also: „Was bedeutet (ist) das (dieses), was er sagt:»eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) «Wir verstehen (wissen) nicht, was er sagt.“ 043 JOH 016 019 Jesus erkannte (merkte, wußte), daß sie ihn fragen wollten, und er sagte ihnen: Über das (dieses) denkt (forscht) Ihr miteinander nach, daß ich gesagt habe: Eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr seht mich nicht, und noch (wieder) eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr werdet mich sehen? 043 JOH 016 020 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {daß} Ihr werdet weinen und klagen (wehklagen, jammern), die Welt aber wird sich freuen. Ihr werdet trauern, aber Eure Trauer wird in Freude verwandelt werden (zu Freude werden). 043 JOH 016 021 Die Frau, die gebiert hat Trauer (Angst, Schmerzen), weil gekommen ist ihre Stunde, wenn aber das Kind geboren ist, micht mehr erinnert sie sich der Bedrängnis, wegen der Freude, weil ein Mensch in der Welt (im Kosmos) geworden ist. 043 JOH 016 022 Und ihr habt nun zwar Schmerz (Angst, Trauer), ich werde Euch aber wiedersehen und es wird sich freuen euer Herz und eure Freude wird niemand von Euch nehmen. 043 JOH 016 023 Und an jenem Tag werdet Ihr mich nichts fragen (bitten). Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn Ihr etwas den Vater in meinem Namen bittet, wird er [es] Euch geben. 043 JOH 016 024 Bis jetzt habt Ihr nichts in meinem Namen erbeten. Bittet und Ihr werdet empfangen, damit Eure Freude vollständig sei. 043 JOH 016 025 Dies (Diese Dinge) habe ich Euch in verhüllter Rede (Rätselreden, Sprichwörtern) gesagt (geredet). Es kommt eine Stunde, in der (wann, da) ich nicht mehr in verhüllter Rede (Rätselreden, Sprichwörtern) zu Euch sprechen (reden), sondern Euch offen (freimütig, mit Offenheit, mit Freimütigkeit) über den Vater berichten (verkündigen) werde. 043 JOH 016 026 An jenem Tag werdet Ihr in meinem Namen bitten, und ich sage Euch nicht, daß ich den Vater für (über) Euch bitten (fragen) werde. 043 JOH 016 027 Der Vater selbst nämlich liebt Euch, weil Ihr mich geliebt habt und geglaubt habt, daß ich von Gott ausgegangen (herausgekommen) bin. 043 JOH 016 028 Ich bin vom Vater ausgegangen (herausgekommen) und in die Welt gekommen. Wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. 043 JOH 016 029 Seine Jünger sagen: Sieh, jetzt redest Du offen (freimütig, in Offenheit, in Freimütigkeit) und keine verhüllte Rede (Rätselrede, Sprichwort) sprichst (redest) Du. 043 JOH 016 030 Jetzt wissen wir, daß Du alles (alle Dinge) weißt und es nicht nötig hast, daß einer Dich fragt (bittet). Deshalb (Darin) glauben wir, daß Du von Gott ausgegangen (herausgekommen) bist. 043 JOH 016 031 Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubt Ihr? 043 JOH 016 032 Sieh, es kommt eine Stunde, und sie ist gekommen, in der (dass) ihr zerstreut werdet, jeder in das Eigene, und mich allein laßt. Aber (Und) ich bin nicht allein, weil der Vater mit mir ist. 043 JOH 016 033 Dies (Diese Dinge) habe ich Euch gesagt, damit Ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt Ihr Kummer (Leid, Bedrängnis), aber seid zuversichtlich (guten Muts), ich habe die Welt besiegt. 043 JOH 017 001 Dies (Diese Dinge) sagte Jesus, und indem er seine Augen zum (in den) Himmel erhob, sprach er: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche Deinen Sohn, damit der Sohn Dich verherrlicht. 043 JOH 017 002 Wie (Sowie) Du ihm Vollmacht (Macht, Gewalt) über alles Fleisch (allen Fleisches) gegeben hast, damit er allen, die (jeden, den) Du ihm gegeben hast, ewiges Leben {ihnen} gebe. 043 JOH 017 003 Dies aber ist das ewige Leben, daß sie Dich, den einzigen wahren Gott kennen (erkennen) und den Du gesandt hast, Jesus Christus. 043 JOH 017 004 Ich habe Dich auf der Erde verherrlicht, indem ich das Werk vollendet habe, das Du mir gegeben hast, damit ich es tue. 043 JOH 017 005 Und jetzt verherrliche Du mich, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit (Ehre), die ich bei Dir hatte, bevor die Welt war. 043 JOH 017 006 Ich habe Deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die Du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie und mir hast Du sie gegeben, und Dein Wort haben Sie bewahrt. 043 JOH 017 007 Jetzt haben sie erkannt (wissen sie), daß alles, was Du mir gegeben hast, von Dir ist. 043 JOH 017 008 Denn die Worte, die Du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie nahmen [sie] an und erkannten wahrhaftig (wirklich), daß ich von Dir ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß Du mich gesandt hast. 043 JOH 017 009 Ich bitte für sie: Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die Du mir gegeben hast, weil sie Dein sind, 043 JOH 017 010 und alles, was mein [ist], Dein ist, und das Deine mein, und ich in ihnen verherrlicht (worden) bin. 043 JOH 017 011 Und nicht mehr bin ich in der Welt, und sie sind in der Welt, und ich gehe (komme) zu Dir. Heiliger Vater, bewahre sie in Deinem Namen, den Du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. 043 JOH 017 012 Solange ich in mit ihnen war, habe ich sie in dem Namen bewahrt, den Du mir gegeben hast, und ich habe gewacht ([sie] beschützt), und keiner von (aus) ihnen ging verloren (zugrunde), außer dem Sohn der Verlorenheit (des Verderbens), damit die Schrift erfüllt werde. 043 JOH 017 013 Jetzt aber komme (gehe) ich zu Dir, und dies (diese Dinge) sage ich in der Welt, damit sie meine Freude in sich vollkommen (erfüllt) haben. 043 JOH 017 014 Ich habe ihnen Dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht aus (von) der Welt sind, wie [auch] ich nicht aus (von) der Welt bin. 043 JOH 017 015 Nicht bitte ich [darum], daß Du sie aus der Welt nimmst, sondern daß Du sie bewahrst vor (aus) dem Bösen (Schlechten). 043 JOH 017 016 Aus (Von) der Welt sind sie nicht, wie ich nicht aus (von) der Welt bin. 043 JOH 017 017 Heilige sie in der Wahrheit: Dein Wort ist Wahrheit. 043 JOH 017 018 Wie Du mich in die Welt gesandt hast, [so] habe auch ich sie in die Welt gesandt. 043 JOH 017 019 Und für sie heilige ich mich selbst, damit auch sie in Wahrheit geheiligt seien. 043 JOH 017 020 Ich bitte dich nicht nur für sie, sondern auch für [alle], die aufgrund (wegen, durch) ihres Wortes an mich glauben, 043 JOH 017 021 [und zwar darum,] dass sie alle eins sind, so wie du, Vater, in mir [bist] und ich in dir, damit (so dass; [darum,] dass) die Welt [daran] glaubt, dass 'du' mich gesandt hast! 043 JOH 017 022 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen [weiter] gegeben, [weil ich möchte,] dass (damit) sie eins sind, so wie wir eins [sind]. 043 JOH 017 023 Ich [bin] in ihnen und du [bist] in mir, [weil ich möchte,] dass (damit) sie auf (zu) einem [Ziel (Zweck; einer Einheit)] hin vollendet werden (sind), damit (sodass) die ganze Welt erkennt (weiß), dass 'du' mich gesandt hast und sie genau so geliebt hast, wie du mich geliebt hast. 043 JOH 017 024 Vater, der du [sie] mir gegeben hast, ich möchte, dass {auch} diese [Menschen] (jene) bei mir sind, [egal] wo ich bin, so dass (damit) sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich [schon] vor [der] Erschaffung [der] Welt geliebt hast! 043 JOH 017 025 Gerechter Vater, und die Welt hat dich nicht erkannt (gekannt), doch ich habe dich gekannt (erkannt), und [auch] diese [Männer] haben erkannt, dass 'du' mich gesandt hast. 043 JOH 017 026 Und ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde [ihn weiter] bekannt machen, [weil ich möchte,] dass (damit) die Liebe, [mit] der du mich geliebt hast, in ihnen ist und [auch] ich in ihnen bin. 043 JOH 018 001 Nachdem (als) Jesus das gesagt hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus, auf die andere Seite (über, durch) des Kidrontals, wo ein Olivenhain (Garten) war, in den er und seine Jünger hineingingen. 043 JOH 018 002 Aber auch Judas, derjenige, der ihn verriet (auslieferte) (der Verräter), kannte den Ort, weil Jesus sich dort häufig mit seinen Jüngern traf. 043 JOH 018 003 Judas hatte {darum} die Kohorte ([eine] Einheit, Abteilung [Soldaten der römischen Garnison]) sowie (und) Tempelwachen (Dienern) von den obersten (führenden) Priestern und {von} den Pharisäern geholt (genommen; holte, führte) und kam [mit ihnen] dorthin, mit Fackeln, {und} Laternen und Waffen. 043 JOH 018 004 Aber (da) Jesus wusste alles, was auf ihn zukam. Deshalb verließ er [den Garten] (ging er hinaus) und sagte zu ihnen: Wen sucht ihr? 043 JOH 018 005 Sie antworteten {ihm}: Jesus den Nazoräer (von Nazaret)! Er sagte {zu ihnen}: [Der] bin ich. {aber} Judas, derjenige, der ihn verriet (auslieferte) (der Verräter), stand auch bei ihnen. 043 JOH 018 006 Als er nun zu ihnen sagte: [Der] bin ich!, [da] wichen sie zurück und stürzten (fielen) zu Boden. 043 JOH 018 007 Da fragte er sie noch einmal (wieder): Wen sucht ihr? Sie {aber} sagten: Jesus den Nazoräer (von Nazaret)! 043 JOH 018 008 Jesus erwiderte (antwortete): Ich habe euch gesagt, dass ich [es] bin. Wenn ihr {also} [nur] mich sucht, [dann] lasst (erlaubt) diese [Männer] gehen! 043 JOH 018 009 [Das sagte er,] damit sein Ausspruch (Wort, Vorhersage) erfüllt wurde: „Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen einzigen verloren.“ 043 JOH 018 010 Doch Simon Petrus, der ein Schwert dabeihatte, zückte es und schlug [nach] dem Sklaven (Diener) des Hohenpriesters und schnitt ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Sklaven (Dieners) war {übrigens} Malchus. 043 JOH 018 011 Da sagte Jesus zu Petrus: Stecke das Schwert [zurück] in die Scheide! Soll (muss) ich den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, {ihn} etwa nicht trinken? 043 JOH 018 012 Da ergriffen die Kohorte und [ihr] Offizier (Kommandant, Trbun, Oberst, Chiliarch) und die Tempelwachen (Diener) der Juden Jesus, {und} fesselten ihn 043 JOH 018 013 und führten ihn zuerst vor (zu) Hannas. Denn er war [der] Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war. 043 JOH 018 014 Kajaphas war {übrigens} derjenige, der den Juden geraten hatte, dass es die bessere Lösung (besser, nützlich, vorzuziehen) sei, [wenn] ([dass]) 'ein' Mann (Mensch) anstelle (für) des Volkes stirbt. 043 JOH 018 015 [Es] folgte aber dem Jesus Simon Petrus und ein anderer Jünger. Jener Jünger aber war dem Hohenpriester bekannt und ging zusammen mit {dem} Jesus in den Hof des Hohenpriesters. 043 JOH 018 016 {Der} Petrus aber stand draußen bei der Tür. [Es] kam also der andere Jünger, der Bekannte des Hohenpriesters, heraus und sprach [mit] der Türhüterin und führte {den} Petrus hinein. 043 JOH 018 017 Die Magd, die Türhüterin sagt also zu {dem} Petrus: Bist nicht (etwa) auch Du einer der Jünger (aus den Jüngern) dieses Menschen? Sagt jener: [Das] bin ich nicht. 043 JOH 018 018 [Es] standen [da] aber die Knechte und Diener, die ein Kohlfeuer gemacht hatten, weil es kalt war, und wärmten sich. [Es] stand aber auch {der} Petrus bei (mit) ihnen und wärmte sich. 043 JOH 018 019 Der Hohepriester also fragte {den} Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. 043 JOH 018 020 Jesus antwortete ihm: Ich habe öffentlich (offen, mit Offenheit) zur Welt gesprochen (geredet). Ich habe immer in einer Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle {die} Juden zusammenkommen, und im Geheimen (Verborgenen) habe ich nichts gesprochen (geredet). 043 JOH 018 021 Was (weshalb) fragst Du mich? Frage diejenigen, die gehört haben, was ich [zu] ihnen gesagt (gesprochen, geredet) habe. Sieh, diese wissen, was ich gesagt habe. 043 JOH 018 022 Als er aber dies (diese Dinge) gesagt hatte, gab einer der Diener, die dabeistanden, {dem} Jesus eine Ohrfeige (einen Backenstreich), wobei er sagte: So antwortest Du dem Hohenpriester? 043 JOH 018 023 Jesus antwortete ihm: Wenn ich schlecht (böse) gesprochen habe, gib Zeugnis über (bezeuge) das Schlechte (Böse). Wenn aber gut (schön, recht) – weshalb (was) schlägst (prügelst) Du mich? 043 JOH 018 024 {Der} Hannas schickte ihn also gebunden (weg) zu Kajafas, dem Hohenpriester. 043 JOH 018 025 Simon Petrus aber stand [da] und wärmte sich. Sie sagten im also: Bist nicht (etwa) auch Du [einer] von (aus) seinen Jüngern? Jener leugnete und sagte: [Das] bin ich nicht. 043 JOH 018 026 [Da] sagt einer der Knechte (aus, von den Knechten) des Hohenpriesters, der ein Verwandter dessen war, dem Petrus das Ohr abgeschlagen hatte: Habe ich Dich nicht in dem Garten mit ihm gesehen? 043 JOH 018 027 Wieder (wiederum) also leugnete Petrus. Und sogleich krähte (tönte) ein Hahn. 043 JOH 018 028 Sie führen also {den} Jesus von {dem} Kajafas in das Prätorium. Es war aber frühmorgens (früh). Und sie gingen nicht in das Prätorium hinein, damit sie sich nicht verunreinigten, sondern das Pascha essen konnten (könnten). 043 JOH 018 029 [Es] kam also {der} Pilatus heraus zu ihnen und sagt: Welche Anklage bringt Ihr gegen diesen Menschen vor? 043 JOH 018 030 Sie antworteten und sagten ihm: Wenn dieser nicht ein Übeltäter wäre (einer wäre, der Böses tut), hätten wir ihn Dir nicht übergeben. 043 JOH 018 031 [Es] sagte ihnen also {der} Pilatus: Nehmt Ihr ihn und richtet (verurteilt) ihn nach Eurem Gesetz. [Es] sagten ihm die Juden: Uns ist es nicht erlaubt, jemanden zu töten. 043 JOH 018 032 Damit das Wort Jesu (des Jesus) erfüllt würde, das er sagte um anzudeuten (anzuzeigen; andeutend, anzeigend), (durch) welchen Tod er im Begriff war, zu sterben (sterben sollte). 043 JOH 018 033 [Es] ging also {der} Pilatus wieder (wiederum) in das Prätorium und rief {den} Jesus und sagte ihm: Du bist der König der Juden? 043 JOH 018 034 Jesus antwortete: Sagst Du das von Dir aus, oder haben andere zu Dir über mich gesprochen (Dir [das] über mich gesagt)? 043 JOH 018 035 {Der} Pilatus antwortete: Bin ich etwa ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben Dich mir übergeben. Was hast Du getan? 043 JOH 018 036 Jesus antwortete: 'Mein' Königreich (Königtum, Reich) ist nicht aus dieser Welt. Wenn 'mein' Königreich (Königtum, Reich) aus dieser Welt wäre, hätten (würden) 'meine' Diener gekämpft (kämpfen), damit ich nicht den Juden übergeben würde. Nun aber ist 'mein' Königreich (Königtum, Reich) nicht von hier. 043 JOH 018 037 [Es] sagte ihm also {der} Pilatus: Folglich bist Du also ein König? {Der} Jesus antwortete: Du sagst, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. 043 JOH 018 038 {Der} Pilatus sagt ihm: Was ist Wahrheit? Und nachdem er das gesagt hatte, ging er zurück (wieder) zu den Juden und sagt ihnen: Ich finde keine Schuld in ihm. 043 JOH 018 039 Es ist (gibt) aber (einen) Brauch bei Euch, dass ich Euch einen am Paschafest (Pascha) freilasse. Wollt Ihr also, dass ich den König der Juden freilasse? 043 JOH 018 040 Sie schrien also wieder (wiederum), indem sie sagten: Nicht diesen sondern {den} Barabbas. [Es] war aber {der} Barabbas ein Räuber. 043 JOH 019 001 Dann also nahm {der} Pilatus {den} Jesus und ließ ihn geißeln (ließ ihn auspeitschen; geißelte ihn, peitschte ihn aus). 043 JOH 019 002 Und die Soldaten flochten eine Krone (einen Kranz) aus Dornen und setzten sie (ihn) auf sein Haupt (seinen Kopf), und sie legten (warfen) ihm einen purpurnen Mantel (ein purpurnes Gewandt) an (um), 043 JOH 019 003 und sie kamen zu ihm und sagten: Sei gegrüßt, {der} König der Juden. Und sie gaben ihm Ohrfeigen (Backenstreiche). 043 JOH 019 004 Und wieder (wiederum) ging (kam) {der} Pilatus heraus (hinaus) und sagt ihnen: Sieh (Seht) ich bringe Euch ihn heraus, damit Ihr erkennt (wißt), dass ich keine Schuld in ihm finde. 043 JOH 019 005 [Es] kam also {der} Jesus heraus, angetan mit der Dornenkrone (dem Dornenkranz) und dem purpurnen Mantel (Gewandt) (und trug die Dornenkrone und den purpurnen Mantel). Und er sagt ihnen: Sieh (Seht), der Mensch! 043 JOH 019 006 Als ihn also die Hohenpriester und die Diener sahen, schrien sie und sagten: Kreuzige, kreuzige! {Der} Pilatus sagt ihnen: Nehmt Ihr ihn und kreuzigt [ihn], ich nämlich finde in ihm keine Schuld. 043 JOH 019 007 [Es] antworteten ihm die Juden: Wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muß er sterben, weil er sich Sohn Gottes gemacht hat. 043 JOH 019 008 Als also {der} Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich mehr 043 JOH 019 009 und ging wieder (wiederum) in das Prätorium hinein und sagt zu (dem) Jesus: Woher bist Du? {Der} Jesus aber gab ihm keine Antwort. 043 JOH 019 010 [Es] sagt ihm also {der} Pilatus: Mit mir sprichst Du nicht? Weißt Du nicht, dass ich Macht (Vollmacht) habe, Dich freizulassen, und Macht (Vollmacht), Dich zu kreuzigen? 043 JOH 019 011 [Es] antwortete ihm Jesus: Du hättest keine Macht (Vollmacht) über mich, wenn es Dir nicht von oben gegeben worden wäre. Deshalb hat der, der mich Dir übergeben (überliefert) hat, größere Schuld (Sünde). 043 JOH 019 012 Aus diesem [Grund] (deshalb, von da an) versuchte (suchte) {der} Pilatus ihn freizulassen. Die Juden aber schrien und sagten: Wenn Du diesen freiläßt, bist Du kein Freund des Kaisers (Caesars). Jeder, der sich (zum) König macht, handelt gegen den (widersteht, widerspricht dem) Kaiser (Caesar). 043 JOH 019 013 Als Pilatus also diese Worte gehört hatte (hörte), führte er {den} Jesus heraus, und setzte sich (ihn) auf den Richtstuhl auf einem (an einen) Platz, der Lithostrotos genannt wird, auf Hebräisch aber Gabbata. 043 JOH 019 014 Es war aber Rüsttag des Pascha, es war ungefähr die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! 043 JOH 019 015 Jene schrien folglich (aber): Trag weg, trag weg! Kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer [dem] Kaiser. 043 JOH 019 016 Dann also übergab er ihn ihnen, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen also {den} Jesus. 043 JOH 019 017 Und das Kreuz selbst (allein) tragend ging er hinaus zu dem Ort, der Schädelstätte genannt wird – was auf Hebräisch Golgotha heißt, 043 JOH 019 018 wo sie ihn kreuzigten, und mit ihm andere zwei auf der einen und der anderen Seite (von dort und von dort), inmitten (in der Mitte) aber {den} Jesus. 043 JOH 019 019 [Es] schrieb (ließ aber) {der} Pilatus aber auch eine Aufschrift (schreiben) und befestigte (setzte) [sie] an dem (auf das) Kreuz (befestigen; setzen). Es war aber geschrieben: Jesus der Nazoräer, der König der Juden. 043 JOH 019 020 Diese Aufschrift also lasen viele der Juden, weil der Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe der Stadt war. Und es war geschrieben in Hebräisch, Römisch, Griechisch. 043 JOH 019 021 [Es] sagten also die Hohenpriester der Juden zu {dem} Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern, dass jener behauptete (sagte), König der Juden zu sein (bin ich). 043 JOH 019 022 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. 043 JOH 019 023 Die Soldaten also, als sie {den} Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider (Obergewänder) und machten vier Teile, einem jedem Soldaten einen Teil, und das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben an als Ganzes (ganz durch) gewebt. 043 JOH 019 024 Sie sagten also zueinander: Laßt uns es nicht zerteilen, sondern durch Los über es bestimmen (über es losen), wem es gehören wird (wessen es sein wird). Damit die Schrift erfüllt werde, die sagt: Sie verteilten meine Kleider (Obergewänder) unter sich und über meine Kleidung warfen sie ein Los. Die Soldaten also taten das (machten diese Dinge). 043 JOH 019 025 [Es] standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die des Klopas und Maria (die) Magdalena. 043 JOH 019 026 Als Jesus also die Mutter und dabeistehend den Jünger, den er liebte, sah, sagt er der Mutter: Frau, sieh Deinen Sohn. 043 JOH 019 027 Darauf sagt er dem Jünger: Sieh, Deine Mutter. Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich (in sein Eigenes). 043 JOH 019 028 Danach, da Jesus wußte, daß schon alles vollendet war, sagt er, damit die Schrift erfüllt würde: Ich habe Durst (dürste). 043 JOH 019 029 Ein Gefäß stand [da] gefüllt mit Essig. Sie steckten also einen Schwamm gefüllt mit dem Essig auf einen Ysop und näherten [ihn] seinem Mund. 043 JOH 019 030 Als also Jesus den Essig genommen hatte, sagte er: Es ist vollendet, und, indem er das Haupt neigte, übergab er den Geist. 043 JOH 019 031 Die Juden also, da Rüsttag war, [und] damit die Körper nicht auf dem Kreuz an dem Sabbat blieben – es war nämlich jener Tag des Sabbats bedeutend (groß) – baten den Pilatus, daß man (sie) ihre Beine zerschlage (zerschlagen) und [sie dann] wegnehme (wegnehmen). 043 JOH 019 032 [Es] kamen also die Soldaten und sie zerschlugen zwar die Beine des ersten und [die] des anderen, der mit ihm gekreuzigt worden war; 043 JOH 019 033 als sie aber zu [dem] Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, zerschlugen sie seine Beine nicht, 043 JOH 019 034 aber einer der Soldaten stach (stieß) mit einer Lanze [in] seine Seite und sogleich kam Blut und Wasser heraus. 043 JOH 019 035 Und der [es] gesehen hat, hat [es] bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und jener weiß, dass er Wahres (wahre Dinge) sagt, damit auch ihr glaubt. 043 JOH 019 036 Es geschah (geschahen) nämlich dies (diese Dinge), damit die Schrift erfüllt würde. 043 JOH 019 037 Und wieder (wiederum) sagt eine andere Schrift: Sie werden auf den sehen, den sie durchbohrten. 043 JOH 019 038 Nach diesen Dingen aber (Danach aber) bat (fragte) Josef von Arimatäa, der ein Jünger Jesu (des Jesus) war, aber ein geheimer (versteckter) wegen der Furcht vor den (der) Juden, {den} Pilatus, den Körper (Leib) Jesu (des Jesus) zu holen (wegzunehmen). Und Pilatus überließ ihn (ließ es zu). Er kam also und holte (nahm) seinen Körper (Leib). 043 JOH 019 039 [Es] kam aber auch Nikodemus, der zuerst nachts zu ihm gekommen war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, ungefähr hundert Pfund. 043 JOH 019 040 Sie nahmen also den Körper (Leib) Jesu (des Jesus) und wickelten (banden) ihn (zusammen) mit den wohlriechenden Gewürzen in (mit) Leinenbinden, wie es Brauch ist bei den Juden bei Bestattungen (um zu bestatten). 043 JOH 019 041 Es gab (war) aber an dem Ort, wo er gekreuzigt worden war, einen (ein) Garten, und in dem Garten ein neues Grab, in dem noch niemand begraben worden war. 043 JOH 019 042 Dort also – wegen des Vortags der Juden, weil das Grab nahe war – begruben sie [den] Jesus. 043 JOH 020 001 {aber} Am ersten [Tag] der Woche kam Maria Magdalena (die Magdalenerin) früh, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab entfernt worden war. 043 JOH 020 002 Da (darum) rannte sie {und kam} zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: „Sie haben den Herrn aus dem Grab geholt (weggebracht), und wir wissen nicht, wo sie ihn hingebracht haben!“ 043 JOH 020 003 Da (darum) machten sich Petrus und der andere Jünger auf und liefen zum Grab. 043 JOH 020 004 Dabei rannten die beiden gemeinsam, und der andere Jünger rannte schneller als Petrus voraus und kam als erster beim Grab an 043 JOH 020 005 und indem (als) er sich vorbeugte, sah er die Leinentücher daliegen, ging allerdings nicht hinein. 043 JOH 020 006 Dann (da) kam auch Simon Petrus an, der ihm gefolgt war, und betrat (ging hinein in) das Grab, und er sah sich die daliegenden Leinentücher an, 043 JOH 020 007 und das Tuch (Gesichtstuch), das auf seinem Kopf [gelegen hatte], lag nicht bei den Leinentüchern, sondern für sich (gesondert) aufgerollt (gefaltet) an einer [anderen] Stelle. 043 JOH 020 008 Daraufhin ging {dann} auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und er sah und glaubte. 043 JOH 020 009 Denn bis dahin (noch nicht) hatten sie die Schrift (Schriftstelle) noch nicht verstanden (gekannt), wonach es nötig war, dass er von den Toten auferstand. 043 JOH 020 010 Die Jünger gingen dann wieder zurück nach Hause. 043 JOH 020 011 Doch Maria stand draußen beim Grab und weinte. Als sie {nun} weinte, beugte sie sich vor zum Grab 043 JOH 020 012 und erblickte zwei Engel in weiß, die, einer beim Kopf und einer bei den Füßen, [dort] saßen, wo Jesu Leichnam (Körper) gelegen hatte. 043 JOH 020 013 {und} Diese sagten zu ihr: „Frau, warum weinst du?“ Sie meinte (sagte) {zu ihnen, dass}: „Sie haben meinen Herrn weggebracht, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht (hingelegt) haben!“ 043 JOH 020 014 Als (während) sie das sagte, wandte sie sich nach hinten um und sah (erblickte) [dort] Jesus stehen, aber sie wusste (erkannte) nicht, dass es Jesus war. 043 JOH 020 015 Jesus fragte (sagte) sie: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ Sie dachte, dass er der Gärtner war, [und] sagte {zu ihm}: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, sag mir, wo du ihn hingebracht (hingelegt) hast, dann werde ich ihn holen (fortbringen)!“ 043 JOH 020 016 Jesus sagte zu ihr: „Maria“, diese wandte sich um und sagte zu ihm auf Hebräisch: „Rabbuni!“, das heißt „Lehrer“. 043 JOH 020 017 Jesus sagte zu ihr: „Halte mich nicht fest (Lass mich los, Berühre mich nicht), ich bin nämlich (denn, ja) noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh {aber} zu meinen Brüdern und sage ihnen:»Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, {und (nämlich)} meinem Gott und eurem Gott.«“ 043 JOH 020 018 Maria ging und erzählte (berichtete) den Jüngern {dass}: „Ich habe den Herrn gesehen!“, und [dass] er ihr Folgendes gesagt hatte. 043 JOH 020 019 Es war Abend [an] jenem Tag, dem ersten [Tag] der Woche und die Türen [der Örtlichkeit], wo sich die Jünger aufhielten, waren aufgrund ihrer Furcht [vor] den Juden abgeschlossen. Jesus kam und trat in die Mitte [des Raumes] und sprach zu ihnen: „Friede [sei] mit euch!“ 043 JOH 020 020 {und} Als er das gesagt hatte (während er das sagte), zeigte er ihnen die [seine] Hände und die [seine] Seite. Da freuten sich die Jünger, weil (als) sie den Herrn sahen. 043 JOH 020 021 Da sagte Jesus noch einmal zu ihnen: „Friede [sei] mit euch! So, wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ 043 JOH 020 022 Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte (pustete, blies) er sie an und sagte: „Empfangt [den] Heiligen Geist! 043 JOH 020 023 Welchen ihr die Sünden vergeben werdet, [denen] werden [sie] vergeben, welchen ihr [sie] behaltet, [denen] werden sie behalten. 043 JOH 020 024 Aber Thomas, einer von den Zwölfen, der»Zwilling«(Didymos) genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 043 JOH 020 025 Die anderen Jünger erzählten (sagten) ihm nun (darum):»Wir haben den Herrn gesehen!«Er aber sagte zu ihnen:»Wenn ich ihn nicht in (auf) seinen Händen die Spuren (Male, Narben) der Nägel sehe und meine Hand in (an) seine Seite lege, werde ich bestimmt nicht glauben!« 043 JOH 020 026 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas [war] bei ihnen. Jesus kam [herein], obwohl (nachdem) die Türen verschlossen waren, {und} trat in die Mitte und sprach (sagte):»Friede [sei] mit euch!« 043 JOH 020 027 Dann sagt er zu Thomas:»Reiche deinen Finger hierher, und schau meine Hände an, und reich deine Hand und führe (lege) sie an meine Seite, und sei nicht (zeige dich nicht als) ungläubig, sondern gläubig!« 043 JOH 020 028 Thomas erwiderte (antwortete) {und sagte zu ihm}:»Mein Herr und mein Gott!« 043 JOH 020 029 Jesus sagt (spricht) zu ihm:»Weil du mich gesehen hast, glaubst du jetzt (hast du geglaubt). Glücklich zu nennen (beneidenswert/wie glücklich) sind diejenigen, die nicht sehen und [doch] glauben. 043 JOH 020 030 Jesus hat {nun} vor [den Augen] (in Gegenwart) seiner Jünger noch viele weitere Zeichen (Wunder) getan, die nicht in diesem Buch niedergeschrieben sind. 043 JOH 020 031 Diese wurden niedergeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias (Christus) der Sohn Gottes ist, und damit ihr [als] Glaubende (durch den Glauben) Leben in seinem Namen habt. «“ 043 JOH 021 001 Danach (später) zeigte sich (gab sich zu erkennen) Jesus den Jüngern noch einmal am See Tiberias. Und so zeigte er sich (gab er sich zu erkennen): 043 JOH 021 002 Simon Petrus und Thomas, der Didymus (Zwilling) genannt wird, sowie (und) Nathanael aus Kana [in] Galiläa und die [Söhne] des Zebedäus und zwei weitere (andere) von seinen Jüngern waren zusammen (beisammen). 043 JOH 021 003 Simon Petrus sagte ihnen: „Ich gehe fischen.“ [Die anderen] entgegneten (sagten) {ihm}: „{Auch} Wir kommen mit dir!“ Sie brachen auf (gingen hinaus) und bestiegen das Boot (gingen hinaus zum Boot und legten ab), aber (und) in dieser (jener) Nacht fingen sie nichts. 043 JOH 021 004 Als es aber schon (früher) Morgen wurde (war, geworden war), stand Jesus am Ufer, die Jünger wussten (erkannten) aber (allerdings) noch nicht, dass es Jesus war. 043 JOH 021 005 Dann (also, nun) rief (sagte) er ihnen zu: „Männer (Kinder), ihr habt keinen Happen (Fisch) zu essen, oder (Habt ihr zufällig/vielleicht einen Happen zu essen)?“ Sie riefen zurück (antworteten, entgegneten): „Nein!“ 043 JOH 021 006 Da (aber) rief (sagte) er ihnen zu: „Werft euer Netz [doch einmal] auf der rechten Seite des Bootes aus, dann (und) werdet ihr fündig {werden}!“ Also warfen sie [es dort] aus, und sie konnten (vermochten, waren nicht stark genug) es wegen der Masse [an] Fischen nicht mehr einholen. 043 JOH 021 007 Daraufhin (da, darum) sagte (rief) der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“ Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, da band er sich das Obergewand hoch (wickelte … um sich) – er war nämlich (denn) nackt –, und stürzte sich ins Meer (in den See), 043 JOH 021 008 während (aber) die anderen Jünger [mit] dem Boot (kleinen Boot) kamen. Sie waren nämlich (denn) nicht weit vom Land (Ufer) entfernt, nur etwa 200 Ellen. Dabei zogen sie das Netz [mit] den Fischen [hinter sich] her. 043 JOH 021 009 Als sie dann an Land (ans Ufer) kamen (anlegten), sahen sie ein vorbereitetes Kohlenfeuer, und ein Fisch war daraufgelegt und Brot. 043 JOH 021 010 Jesus sagte zu ihnen: „Holt [doch einige] von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!“ 043 JOH 021 011 Da stieg Simon Petrus [ins Boot] (kam an Land) und zog das Netz an Land, angefüllt [mit] 153 großen Fischen, und obwohl es so viele waren, wurde das Netz nicht zerissen. 043 JOH 021 012 Jesus sagte zu ihnen: „Kommt, frühstückt!“ Und keiner [von] den Jüngern traute sich (wagte), ihn zu fragen: „Wer bist du?“, weil (obwohl) sie wussten, dass es der Herr war. 043 JOH 021 013 Jesus kam und nahm das Brot und gab es ihnen, und den Fisch genauso. 043 JOH 021 014 Das war schon das dritte Mal, [dass] Jesus sich den Jüngern zeigte (sich zu erkennen gab), nachdem er von den Toten auferweckt worden war. Das war schon das dritte Mal, [dass] Jesus sich den Jüngern zeigte, nachdem (seit) er von den Toten auferstanden war. 043 JOH 021 015 Als sie dann gefrühstückt hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: „Simon, [Sohn] von Johannes, liebst du mich mehr [als] die hier (diese)?“ Er entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ [Jesus] erwiderte (sagte) {zu ihm}: „Füttere (Weide) meine Lämmer!“ 043 JOH 021 016 Er sagte wiederum (noch einmal), ein zweites Mal, zu ihm: „Simon, [Sohn] von Johannes, liebst du mich?“ Er entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ [Jesus] erwiderte (sagte) {zu ihm}: „Hüte meine Schafe!“ 043 JOH 021 017 Er sagte zum dritten Mal: „Simon, [Sohn] von Johannes, hast du mich lieb?“ Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm gesagt hatte: „Hast du mich lieb?“, und er erwiderte (sagte) {zu ihm}: „Herr, du weißt alles, du weißt (erkennst), dass ich dich lieb habe.“ Jesus entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Füttere (Weide) meine Schafe! 043 JOH 021 018 Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage dir: Als du jünger warst, konntest du dich selbst anziehen (einen Gürtel anlegen) und bist gegangen, wohin du wolltest. Doch wenn du alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und jemand anderes wird dich anziehen (dir einen Gürtel anlegen) und dich bringen (tragen) wohin du nicht [gehen] willst.“ 043 JOH 021 019 Das sagte er {aber}, um anzudeuten, [mit] welcher Todesart er Gott verherrlichen (ehren) würde. Und nachdem er das gesagt hatte, sagte er: „Folge mir (folge mir nach)!“ 043 JOH 021 020 Als er sich umwandte, sah Petrus, dass der Jünger, den Jesus liebte, [ihnen] folgte (hinter [ihnen] lief/war), derjenige, der auch beim Abendessen an seiner Brust gelegen (gesessen) und gesagt hatte: „Herr, wer ist dein Verräter?“ 043 JOH 021 021 Als Petrus also diesen Jünger sah, fragte (sagte zu) er Jesus: „Herr, und was [ist mit] ihm?“ 043 JOH 021 022 Jesus entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was [geht] dich [das] an (was [hat das] mit dir [zu tun])? Du folge mir nach (folge mir)!“ 043 JOH 021 023 Diese Äußerung (Satz, Aussage, Wort) verbreitete sich (erreichte) im Folgenden (dann) unter (zu) den Jüngern: dass der erwähnte (jener) Jünger nicht sterben würde – aber Jesus hatte nicht zu [Petrus] gesagt, dass er nicht sterben würde, sondern: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was [geht] dich [das] an (was [hat das] mit dir [zu tun])?“ 043 JOH 021 024 Dies ist der Jünger, der diese [Ereignisse] bezeugt und der sie aufgeschrieben hat, und wir wissen, dass sein Zeugenbericht wahr ist. 043 JOH 021 025 Es gibt aber noch vieles mehr, das Jesus getan hat, [und] wenn es [alles] im Detail (einzeln, ausführlich) aufgeschrieben würde, [dann] könnte, [so] meine ich, selbst die Welt die zu schreibenden Bücher nicht fassen. # # BOOK 044 ACT Acts Apostelgeschichte 044 ACT 001 001 Das erste Buch {zwar} habe ich (gemacht =) verfasst von allem, (o) lieber Theophilos, was Jesus {begann} tat und lehrte, 044 ACT 001 002 bis zu dem Tag, als er entrückt (in die Höhe genommen, aufgenommen) wurde, nachdem er den Aposteln, die er ausgewählt hatte, durch den heiligen Geist Anweisungen gab (befahl). 044 ACT 001 003 Ihnen erwies er sich {auch} als lebendig (Lebender) nach seinem Sterben durch viele Beweise. Während vierzig Tagen erschien er ihnen und sprach zu ihnen über das (König) Reich Gottes. 044 ACT 001 004 Und während (als) er mit ihnen (zusammensaß) zusammen aß, befahl er ihnen, nicht von Jerusalem fortzugehen, sondern die Verheißung des Vaters zu erwarten, „die ihr von mir gehört habt. 044 ACT 001 005 Denn Johannes hat {zwar} mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden (nicht lange nach diesen Tagen =) in wenigen Tagen“. 044 ACT 001 006 Die {zwar} nun zusammengekommen waren, fragten ihn {und sprachen}: „Herr, wirst du (zu dieser Zeit =) jetzt die Königsherrschaft für Israel wiederherstellen?“ 044 ACT 001 007 Er aber sprach zu ihnen: „Euch ist nicht [gegeben], die Zeiträume oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner (Voll) Macht festgelegt hat, 044 ACT 001 008 aber (sondern) ihr sollt (werdet) die Kraft (Macht) des heiligen Geistes empfangen, der über euch kommen wird, und ihr sollt (werdet) meine Zeugen sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samarien und bis zum fernsten Land (Ende der Erde)“. 044 ACT 001 009 Und nachdem er dies gesagt hatte, sahen sie, wie (dass) er aufgehoben wurde und eine Wolke ihn vor ihren Augen verbarg. 044 ACT 001 010 Und während sie gespannt in den Himmel blickten, wohin er gegangen war, da, (siehe =) plötzlich, standen zwei Männer bei ihnen in weißer Kleidung (weißen Gewändern), 044 ACT 001 011 die {auch} sprachen: „Ihr Galiläer, was steht ihr da und schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch in den Himmel aufgenommen wurde, wird so [wieder] kommen, (auf welche Weise =) wie ihr ihn in den Himmel gehen saht“. 044 ACT 001 012 Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück vom Berg, der Ölberg genannt wird, der ist nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg. 044 ACT 001 013 Und als sie hineinkamen, stiegen sie zum Obergemach hinauf, wo sie sich gewöhnlich aufhielten, Petrus {und}, Johannes {und}, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus Alphaios, Simon, der Zelot (Eiferer) und Judas, [der Sohn] des Jakobus. 044 ACT 001 014 Diese alle blieben beharrlich beim Gebet mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. 044 ACT 001 015 Und in jenen Tagen stellte sich Petrus in die Mitte der Brüder [und] sprach – es war {auch} die Menge der Namen (Personen) [in der] Gemeinschaft (?, beisammen) ungefähr 120 –: 044 ACT 001 016 Liebe Brüder, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist vorhersagte (im voraus sagte) durch den Mund Davids über Judas, der zum Führer der Häscher (Greifer) Jesu wurde, 044 ACT 001 017 denn er gehörte zu uns und empfing den Lohn dieses Dienstes. 044 ACT 001 018 Dieser nämlich kaufte einen Acker vom (Lohn der Ungerechtigkeit =) ungerechten Lohn, und als er vornüber stürzte, zerbarst er krachend in der (Leibes) Mitte, und seine Eingeweide quollen heraus (ergossen sich). 044 ACT 001 019 {Und} das wurde allen Bewohnern Jerusalems bekannt, sodass jener Acker in ihrer eigenen Sprache „Akeldamach“ genannt wird, das bedeutet Blutacker. 044 ACT 001 020 Denn es steht im Psalmbuch {geschrieben}: „Sein Gehöft soll wüst werden und (es soll keiner sein, der in ihm wohnt =) keiner mehr in ihm wohnen“, und: „sein Aufsichtsamt soll ein anderer empfangen“. 044 ACT 001 021 Es muss nun von allen den Männern, die mit uns gegangen sind in all der Zeit, in der ausging und einging bei uns der Herr Jesus, 044 ACT 001 022 angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag als er von uns weg aufgenommen wurde, einer von diesen (muss) Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden. 044 ACT 001 023 Und sie stellen zwei, Joseph der Barnabas genannte, der den Beinamen Justus hat, und Matthias. 044 ACT 001 024 Und nachdem sie gebetet hatten, sprachen sie: Du Herr, der Herzenskenner aller, zeige von diesen zweien einen, den du ausgewählt hast. 044 ACT 001 025 damit er in Empfang nimmt das Amt dieses Dienstes und das Apostelamt von dem Judas zur Seite getreten ist um zu seinem eigenen Ort zu gehen. 044 ACT 001 026 Und sie gaben ihnen Lose und das Los fiel auf Matthias und wurde inmitten der elf Apostel hinzugestellt. 044 ACT 002 001 Und als sich der Tag des Wochenfests erfüllte (zu Ende ging), waren alle zusammen [als] Gemeinschaft (?, beisammen). 044 ACT 002 002 Und plötzlich kam (entstand; ereignete sich) vom Himmel her ein Geräusch (Lärm) wie das Wehen eines heftigen Windes und füllte das ganze Haus, in dem sie [gerade] saßen 044 ACT 002 003 und ihnen erschienen sich verteilende (teilende) Zungen wie [von] Feuer und sie setzten sich auf einen jeden von ihnen 044 ACT 002 004 und alle wurden mit heiligen Geist erfüllt und begannen, [so] [in] anderen Zungen zu sprechen, wie der Geist ihnen zu prophezeien (äußern) eingab. 044 ACT 002 005 Es hielten sich [gerade] auf (wohnten) {aber} Juden in Jerusalem, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel, 044 ACT 002 006 [und] als {aber} dieses Getön entstand, kam die Menge zusammengelaufen und war bestürzt (verstört, verwirrt), denn ein jeder hörte sie in der eigenen Sprache sprechen. 044 ACT 002 007 Sie (Alle) waren {aber} außer sich (fassungslos, erstaunt) und wunderten (erstaunten) sich, [indem sie] sagten: „Siehe! Sind nicht alle diese Sprechenden Galiläer? 044 ACT 002 008 Und wie hören wir [sie dann] jeder in unserer eigenen Sprache, in der wir geboren wurden? 044 ACT 002 009 [Wir sind ja] Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien, vom Judäischen und auch Kappadozien, von Pontus und Asien, 044 ACT 002 010 von Phrygien und auch Pamphylien, von Ägypten und den Gebieten Lybiens um Zyrene, und die sich [hier] aufhaltenden Römer, 044 ACT 002 011 Juden und auch Proselyten, Kreter und Araber - wir hören sie in unseren Zungen die Großtaten Gottes rühmen!“ 044 ACT 002 012 Alle waren {aber} außer sich (fassungslos, erstaunt) und ratlos, [indem] sie zueinander sagten: „Was mag dies sein!?“ 044 ACT 002 013 Andere aber sagten spottend: „Mit Traubensaft (Wein?) sind sie voll (angefüllt)!“ 044 ACT 002 014 Petrus jedoch stellte sich mit den [anderen] Elf hin, erhob seine Stimme und prophezeite (äußerte) ihnen: „[Liebe] Judäer (Juden) und all [ihr] euch in Jerusalem Aufhaltenden (all [ihr] Wohnenden)! Dies sei euch bekannt, {und} vernehmt meine Worte! 044 ACT 002 015 Diese sind nämlich nicht, wie ihr annehmt, betrunken – es ist ja (nämlich) [erst] die dritte Stunde des Tages –, 044 ACT 002 016 sondern: Dies ist das durch den Propheten Joel Vorhergesagte: 044 ACT 002 017 »»Und es wird sein in den Letzten Tagen: «– sagt Gott –»Ich werde ausgießen [etwas] von meinem Geist auf alles Fleisch, Und prophezeien werden eure Söhne und eure Töchter Und eure jungen [Menschen] werden Visionen sehenUnd eure alten [Menschen] werden durch Träume träumen. 044 ACT 002 018 Und auch (selbst) auf meine Sklaven und auf meine Sklavinnen werde ich in jenen Tagen [etwas] von meinem Geist ausgießenUnd sie werden prophezeien. 044 ACT 002 019 Und ich werde darbieten Wunder im Himmel drobenUnd Zeichen auf der Erde drunten: Blut und Feuer und Rauchqualm. 044 ACT 002 020 Die Sonne wird verwandelt werden zu FinsternisUnd der Mond zu BlutVor dem Kommen des Tags des Herrn, des großen und sichtbaren (prachtvollen). 044 ACT 002 021 {Und es wird sein:} Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.«« 044 ACT 002 022 [Liebe] Israeliten, hört diese Worte: Jesus, den Nazoräer, einen von Gott für euch beglaubigten (bestellten) Mann durch [die] Machttaten und Wunder und Zeichen, welche Gott durch ihn in eurer Mitte vollbracht hat – wie ihr [ja selbst] wisst – 044 ACT 002 023 diesen [euch] – wegen dem beschlossenen (festgesetzten) Plan und dem Vorauswissen Gottes! – Ausgelieferten habt ihr getötet, indem [ihr ihn] durch Hände Gesetzloser [ans Kreuz] geschlagen [habt]; 044 ACT 002 024 [ihn,] den Gott auferstehen ließ, indem er die Geburtswehen (Fesseln?) des Todes löste, weil es nicht möglich war, dass er unter ihm gehalten wurde. 044 ACT 002 025 Denn David sagt über ihn:»Ich hatte den Herrn vor mir vor Augen durch alle [Zeit], Weil er zu meiner Rechten ist, damit ich nicht wanken werde. 044 ACT 002 026 Darum freute sich mein HerzUnd jubelte meine ZungeUnd noch dazu wird mein Fleisch sich niederlassen (zelten) aufgrund [meiner] Zuversicht (Hoffnung), 044 ACT 002 027 Weil du meine Seele nicht dem Hades überlassen (im Hades zurücklassen) wirstUnd nicht zulassen wirst, dass dein Heiliger Verwesung erfährt. 044 ACT 002 028 Du hast mir die Wege des Lebens kundgetan, Du wirst mich erfüllen mit Freude vor deinem Gesicht.« 044 ACT 002 029 [Liebe] Brüder, man kann mit Freimut (Offenheit) zu euch über den Patriarchen David sprechen – [nämlich darüber,] dass er sowohl starb als auch begraben wurde, und [dass] seine Grabstätte bis zu diesem Tage bei uns ist. 044 ACT 002 030 Weil er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, [jemanden] aus der Frucht seiner Lende auf seinen Thron zu setzen, 044 ACT 002 031 sprach er im Vorhinein über die Auferstehung des Christus – [nämlich,] dass er weder dem Hades überlassen werden würde (im Hades zurückgelassen werden würde) noch sein Fleisch Verwesung erfahren würde. 044 ACT 002 032 Diesen Jesus hat Gott auferstehen lassen, wofür wir alle Zeugen sind. 044 ACT 002 033 Nachdem er nun zur Rechten (durch die rechte Hand) Gottes erhöht worden war und auch den verheißenen Heiligen Geist (die Verheißung des Heiligen Geistes) vom Vater empfangen hatte, goß er diesen aus, was (den) ihr sowohl seht als auch hört. 044 ACT 002 034 Denn nicht David ist in den Himmel hinaufgestiegen; stattdessen sagt er selbst:»Es sagte der Herr zu meinem Herrn:»Sitze (Setze dich) zu meiner Rechten, 044 ACT 002 035 bis ich deine Feinde zum Schemel für deine Füße mache!«« 044 ACT 002 036 Mit Sicherheit sei nun dem ganzen Haus Israel bekannt, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat – diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt! 044 ACT 002 037 Als sie {aber} [dies] hörten, wurden sie im Herz durchbohrt. Sie sagten auch zu Petrus und den übrigen Aposteln:»Was sollen wir tun, [liebe] Brüder?« 044 ACT 002 038 Petrus {aber} [antwortete] ihnen:»Denkt um!«, {sagt[e] er,}»und es lasse sich taufen ein jeder von euch auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden von euch! Und ihr werdet empfangen das Geschenk, [das] der Heilige Geist [ist]. 044 ACT 002 039 'Euch' nämlich gilt die Verheißung und euren Kindern, und allen, die fern [sind], wie viele auch hinzurufen mag der Herr, unser Gott.« 044 ACT 002 040 Auch mit anderen weiteren Worten legte er Zeugnis ab und mahnte sie {indem er sagte}:»Lasst euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!« 044 ACT 002 041 Diejenigen nun, die seine Rede annahmen, ließen sich taufen und so wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugefügt. 044 ACT 002 042 Sie hielten {aber} [beständig sehr] fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, (dem gemeinschaftlichen Brotbrechen) dem Brotbrechen und den Gebeten. 044 ACT 002 043 [Und] es war (da entstand) {aber} Ehrfurcht (Furcht) in allen Seelen; es geschahen sowohl viele Wunder als auch Zeichen durch die Apostel. 044 ACT 002 044 {Aber} alle Glaubenden {waren} [als] Gemeinschaft (?, zusammen) {und} sie hatten alles gemeinsam: 044 ACT 002 045 {Und} [immer wieder] verkauften sie die Habe und die Besitztümer und verteilten sie an alle, wie jemand Bedarf hatte. 044 ACT 002 046 Indem sie sich täglich einmütig (einträchtig) im Tempel aufhielten und im Haus Brot brachen, nahmen sie Speise in Jubel und Schlichtheit des Herzens (jubelnd und mit lauterem Herzen) zu sich; 044 ACT 002 047 sie lobten Gott und hatten Ansehen beim (waren gefällig dem) ganzen Volk. [Und] der Herr {aber} fügte täglich Gerettete hinzu zur Gemeinschaft (?, zusammen?).“ 044 ACT 004 008 Da sprach Petrus, erfüllt mit heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste! 044 ACT 004 009 Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen geprüft werden, durch welches er gerettet worden ist, 044 ACT 004 010 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel bekannt: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten - in diesem Namen steht er vor euch gesund. 044 ACT 004 011 Das ist der Stein, der, von euch, den Bauleuten, verachtet, zum Eckstein geworden ist. 044 ACT 004 012 Und es ist in gar keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, gegeben den Menschen, in den wir gerettet werden müssen. 044 ACT 004 013 Als sie aber die Kühnheit des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, dass es ungelehrte Menschen seien und ungebildet, verwunderten sie sich und sie erkannten von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren. 044 ACT 004 014 Und als sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, hatten sie nichts dagegen zu sagen. 044 ACT 004 032 Die Menge der Glaubenden aber was ein Herz und eine Seele und nicht einer sagte, etwas von dem Verhandenen sei sein Eigen, sondern es war ihnen alles gemeinsam. 044 ACT 004 033 Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis der Auferstehung des Herrn Jesus ab und große Gnade war mit ihnen allen. 044 ACT 004 034 Es war nämlich nicht einer bedürftig bei ihnen. Denn es befanden sich soviele Grund- oder Hausbesitzer unter ihnen. Nahcdem sie verkauft hatten, brachten sie die Verkaufssumme des Verkauften. 044 ACT 005 001 Da war ein Mann namens Hananias und seine Frau Saphira. Er verkaufte ein Grundstück 044 ACT 005 002 und behielt etwas von dem Erlös für sich und seine Frau wusste davon. Dann nahm er den [übrigen] Teil und gab ihn den Aposteln. 044 ACT 005 003 Da sagte Petrus: „Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, den Heiligen Geist zu belügen und einen Teil von dem Erlös des Feldes für dich zu behalten? 044 ACT 005 004 Ist es nicht so, dass es dir gehören würde, wenn du es nicht verkauft hättest? Und [selbst] als du es verkauft hattest, stand [das Geld] nicht dir zur Verfügung? Wieso hast du dir diese Sache {in deinem Herzen} vorgenommen? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott!“ 044 ACT 005 005 Als Hananias das hörte, fiel er um und starb. Alle, die davon hörten, hatten große Angst. 044 ACT 005 012 Durch aber die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter (in) dem Volk. Und einmütig waren alle [zusammen (versammelt)] in der Säulenhalle (Stoa) Salomos. 044 ACT 005 013 Von den übrigen aber wagte keiner, sich ihnen anzuschließen, aber das Volk pries sie. 044 ACT 005 014 Darüber hinaus (Mehr noch) aber (: es) wurden Gläubige dem Herrn hinzugefügt, eine Menge von Männern und Frauen, 044 ACT 005 015 so dass sie auch auf (in) die Plätze (Straßen) die Kranken hinaustrugen und sie auf Betten und Bahren (Pritschen) legten, damit, wenn Petrus kommt, wenigstens (und wenn auch [nur]) der Schatten einen von ihnen beschatte. 044 ACT 005 016 Es kam aber auch die Menge der umliegenden Städte Jerusalems (der um Jerusalem liegenden Städte) und brachte Kranke und von unreinen Geistern Bedrängte, welche alle geheilt wurden. 044 ACT 006 008 Stephanus aber, angefüllt mit Gnade und Kraft, tat große Wunder und Zeichen im volk. 044 ACT 006 009 Es standen aber einige auf aus der sogenannten der Libertiner und Kyrener und Alexandiner und aus Kilikien und Asien, um mit Stephanus zu streiten (oder Beiordnung: und stritten mit Stephanus) 044 ACT 006 010 Aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen. 044 ACT 006 011 Dann stifteten sie Männer an zur Aussage: Wir haben gehört, wie du gesagt hast blasphemische (gotteslästerliche/lügenhafte) Worte gegen Mose und Gott. 044 ACT 006 012 Und sie hetzten das Volk auf und die Ältesten und die Schriftgelehrten und als sie hinzugetreten waren, packten sie ihn und führten in vor den Hohen Rat (Synhedrion). 044 ACT 006 013 Und sie stellten falsche Zeugen auf, die sagen: Dieser Mensch hört nicht auf, Worte zu sagen gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz. 044 ACT 006 014 Wir haben nämlich gehört, wie er sagte: Dieser Jesus von Nazareth wir diesen Ort zerstören und verändern die Bräuche, die uns Mose gegeben hat. 044 ACT 006 015 Und als alle, die im Hohen rat (Synhedrion) saßen, ihn anschauten, sahen sie sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels. 044 ACT 008 026 Der (ein) Engel des Herrn aber sprach zu Philippus {folgendermaßen}: „Steh auf und geh nach Süden auf dem Weg, der herabkommt von Jerusalem nach Gaza; er ist menschenleer.“ 044 ACT 008 027 Und er stand auf und ging [los]. {Und} sieh da!, ein äthiopischer Mann, ein Eunuch, Hofbeamter (fürstlicher Beamter) der Kandake, der Königin der Äthiopier, der über alle ihre Schätze [gesetzt] war, der nach Jerusalem gekommen war, um anzubeten, 044 ACT 008 028 {und} war auf dem Rückweg und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 044 ACT 008 029 Der [Heilige] Geist aber sprach zu Philippus: geh hin (trete hinzu) und hänge dich an (folge dicht) diesen Wagen. 044 ACT 008 030 Als Philippus {aber} hingegangen war, hörte er, wie er (dass er) den Propheten Jesaja las und sprach: „Verstehst du denn auch, was du liest?“ 044 ACT 008 031 Der aber sprach (antwortete): Wie soll ich [dazu] in der Lage sein, wenn mich keiner anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. 044 ACT 008 032 Der Abschnitt der Schrift, den er las, war dieser: „Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtung gebracht (geführt), und so, wie ein Lamm vor dem Scherer stumm [ist] (verstummt), so öffnet er seinen Mund nicht.“ 044 ACT 008 033 In seiner Erniedrigung wurde das Urteil gegen ihn aufgehoben. Wer von seinem Geschlecht wird davon erzählen? Denn sein Leben ist von der Erde weggenommen. 044 ACT 008 034 Der Eunuch aber antwortete Philippus {und sprach}: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von ihm selbst, oder von einem anderen? 044 ACT 008 035 Philippus aber öffnete seinen Mund und begann von dieser Schrift [stelle] aus, ihm Jesus zu evangelisieren (verkündigen). 044 ACT 008 036 Wie sie aber den Weg entlangfuhren (weiterzogen), kamen sie an ein Wasser, und der Eunuch sprach: Sieh mal, Wasser! Was verbietet, dass du mich taufst? 044 ACT 008 038 Und er befahl den Wagen zu stoppen (anzuhalten), und beide stiegen ins Wasser, Philippus und {auch} der Eunuch, und er taufte ihn. 044 ACT 008 039 Als er aber aus dem Wasser stieg (auftauchte), entführte (entrückte) der Geist des Herrn den Philippus, und der Eunuch sah ihn nicht mehr. Er reiste (zog) aber seinen Weg freudig. 044 ACT 008 040 Philippus aber wurde in Asdod gefunden. Und er zog durch alle Städte und evangelisierte (verkündigte), bis er nach Cäsarea kam. 044 ACT 016 001 Er kam aber auch nach Derbe und Lystra. {Und siehe} dort war ein Jünger (Schüler) namens Timotheus, Sohn einer gläubigen Jüdin, sein Vater aber [war] Grieche, 044 ACT 016 002 der hatte einen guten Ruf bei den Brüdern (Geschwistern) in Lystra und Ikonium. 044 ACT 016 003 Von diesem wollte Paulus, dass er mit ihm hinauszöge, und er nahm ihn mit und beschnitt ihn wegen der Juden, die an jenen Orten waren; denn alle wussten, dass sein Vater Grieche war. 044 ACT 016 004 Als sie {aber} die Städte durchzogen, übergaben sie ihnen zur Beachtung (= hielten sie sie an, sich zu richten nach) die Gebote, die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem festgelegt (beschlossen) worden waren. 044 ACT 016 005 Die Gemeinden {nun zwar} wurden fest im Glauben und nahmen täglich zu an Zahl. 044 ACT 016 006 Als sie aber durch das Phrygische und Galatische Gebiet zogen, wurden sie vom heiligen Geist abgehalten (daran gehindert, wurde es ihnen verboten), das Wort in der [Provinz] Asien zu predigen (aussprechen, verkündigen). 044 ACT 016 007 Nachdem sie aber in die Gegend von Mysien gekommen (gelangt, gereist) waren, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen, aber der Geist Jesu verwehrte ihnen das. 044 ACT 016 008 Nachdem sie {aber} an Mysien vorbeigezogen waren, stiegen sie hinab nach Troas. 044 ACT 016 009 Aber {und} nachts erschien Paulus eine Vision (ein Gesicht), ein makedonischer Mann stand da {und} bat ihn und sprach: Setze über nach Makedonien und hilf uns! 044 ACT 016 010 Wie er aber die Vision (das Gesicht) sah, schlossen wir (legten wir uns zurecht) sofort, dass Gott uns berufen hatte, ihnen das Evangelium zu verkündigen. 044 ACT 016 011 Nachdem wir von Troas ausgelaufen waren, fuhren wir geradewegs nach Samothrake, am folgenden Tag {aber} nach Neapolis (Neustadt), 044 ACT 016 012 und von dort [gingen wir] nach Philippi, das eine Stadt des ersten Teils von Makedonien ist, eine Kolonie. Wir waren aber in dieser Stadt und verweilten (brachten zu, verbrachten) einige Tage. 044 ACT 016 013 Am Sabbat aber gingen wir zum Tor hinaus zum Fluss, wo wir eine Synagoge (Gebetsstätte) vermuteten, und nachdem wir uns gesetzt hatten sprachen wir mit den Frauen, die [dort] zusammengekommen waren. 044 ACT 016 014 {Und} eine Frau namens Lydia, eine Purpurwollenhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu, der öffnete der Herr das Herz, (zu hören auf =) dass sie auf das hörte (achtete), was Paulus sagte. 044 ACT 016 015 Als sie aber getauft wurde und ihre Hausbewohner (ihre Familie), lud sie ein {indem sie/ und sprach}: Wenn ihr meint (überzeugt seid), dass ich an den Herrn gläubig bin, kommt in mein Haus und bleibt. Und sie drängte (nötigte) uns. 044 ACT 016 016 Es begab sich aber, als wir zur Synagoge gingen, begegnete uns (ging uns entgegen) eine Sklavin (Magd), die hatte einen Wahrsagegeist, brachte ihren Herren großen Verdienst ein, indem sie wahrsagte. 044 ACT 016 017 Die folge Paulus und uns und schrie {indem sie/ und sprach}: Diese Menschen sind Sklaven (Diener) des höchsten Gottes, die verkündigen euch den Weg der Rettung (den Heilsweg). 044 ACT 016 018 Das machte sie {aber} über viele Tage hin (viele Tage lang). Paulus aber regte [das] auf (war aufgebracht) und sich umdrehend sprach er zum Geist: Hiermit befehle ich dir im Namen Jesu Christi, von ihr zu verschwinden (auszufahren). Und er verschwand (fuhr aus) von ihr in dieser Stunde. 044 ACT 016 019 Als aber ihre Herren sahen, dass die Aussicht auf ihren Erwerb verschwunden war, ergriffen sie Paulus und Silas unds schleppten sie zum Marktplatz (Forum) zu den Behörden 044 ACT 016 020 und sprachen, als sie sie den Prätoren vorführten: Diese Menschen, die Juden sind, wiegeln unsere Stadt auf 044 ACT 016 021 und verkündigen Gesetze (Riten), die wir nicht bei uns, die wir Römer sind, gelten lassen noch tun dürfen. 044 ACT 016 022 Und das Volk erhob sich mit (ebenfalls) gegen sie und die Prätoren befahlen, nachdem sie ihnen die Kleider {ringsum} heruntergerissen hatten, die Prügelstrafe zu verabreichen 044 ACT 016 023 Nachdem man ihnen viele Schläge versetzt hatte, warfen sie sie ins Gefängnis und befahlen dem Gefängniswärter, sie sicher zu verwahren (gefangen zu halten). 044 ACT 016 024 Der, nachdem er eine solche Anweisung erhalten hatte, warf sie in das innere Gefängnis und schloss ihre Füße in den Block ein. 044 ACT 016 025 Aber um Mitternacht beteten Paulus und Silas und priesen (besangen, rühmten) Gott. Die Gefangenen aber hörten ihnen zu. 044 ACT 016 026 Plötzlich aber ereignete sich ein großes Erdbeben, sodass die Fundamente des Gefängnisses ins Wanken gerieten. Sofort aber wurden alle Türen geöffnet und die Fesseln aller gelöst. 044 ACT 016 027 Nachdem aber der Gefängniswärter wach geworden war und sah, dass die Türen des Gefängnisses geöffnet worden waren, zog er das Schwert und wollte sich töten, weil er meinte, die Gefangenen wären entflohen. 044 ACT 016 028 Paulus aber rief mit gewaltiger Stimme {und sprach}: Tu dir nichts Böses (Übles) an, wir sind doch alle hier. 044 ACT 016 029 Nachdem er Licht verlangt hatte, sprang er hinein und fiel Paulus und Silas zu Füßen, während ihn ein Zittern überfiel. 044 ACT 016 030 Nachdem er sie hinausgeführt hatte, sagte er: Ihr Herren, was muss ich tun, damit ich gerettet werde? 044 ACT 016 031 Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet und deine Familie (deine Hausbewohner). 044 ACT 016 032 Und die sagten ihm das Wort des Herrn mit allen, die in seinem Haus [waren]. 044 ACT 016 033 Und er nahm sie zu sich in jener nächtlichen Stunde (Stunde der Nacht), wusch ihnen die Striemen und wurde sofort getauft und alle die Seinen, 044 ACT 016 034 dann führte er sie hinauf ins Haus und setzte ihnen eine Mahlzeit vor und jubelte mit der ganzen Familie, dass er an Gott gläubig [geworden war]. 044 ACT 016 035 Als es aber Tag geworden war, schickten die Prätoren die Liktoren {und sprachen}: Lasst jene Menschen frei! 044 ACT 016 036 Der Gefängniswärter meldete diese Worte dem Paulus: Die Prätoren haben geschickt: ihr sollt freigelassen werden (dass ihr freigelassen werdet). Geht also jetzt hinaus und zieht hin in Frieden. 044 ACT 016 037 Aber Paulus sprach zu ihnen: Sie haben uns öffentlich ohne Prozess verprügelt (die Prügelstrafe verabreicht), obwohl wir Römer sind, sie warfen uns ins Gefängnis, und jetzt entlassen sie uns heimlich? Oh nein! Vielmehr (sondern) sollen sie kommen und uns hinausgeleiten. 044 ACT 016 038 Die Liktoren {aber} meldeten (berichteten) den Prätoren diese Worte. Sie fürchteten sich aber, als sie hörten: Sie sind Römer, 044 ACT 016 039 und kamen und redeten ihnen gut zu (gaben ihnen gute Worte, sprachen ihnen freundlich zu) und führten sie hinaus. Dabei baten sie sie, die Stadt zu verlassen. 044 ACT 016 040 Nachdem sie aber das Gefängnis verlassen hatten (weggegangen waren vom Gefängnis) besuchten sie (traten sie ein bei) Lydia. Sie sahen die Brüder und trösteten sie (redeten ihnen gut zu) und gingen fort. 044 ACT 017 016 Als Paulus sie aber in Athen erwartete, geriet sein Geist in ihm in Wallung, weil er sah, dass die Stadt voller Götterbilder war. 044 ACT 017 017 Also unterredete er sich in der Synagoge mit den Juden und den Sebomenoi und auf dem Markt täglich mit den zufällig Anwesenden. 044 ACT 017 018 Aber auch einige von den Epikuräern und stoischen Philosophen unterredeten sich mit ihm und einige sagten: „Was dieser Schwätzer (Klugschwätzer) wohl sagen will?“ Andere aber: „Er scheint ein Verkünder fremder Gottheiten zu sein“, weil er Jesus und die Auferstehung verkündigte. 044 ACT 017 019 Und nachdem sie ihn ergriffen hatten, nahmen sie ihn mit zum Areopag und sagten: Können wir wissen, welches jene neue Lehre ist, von der du redest? 044 ACT 017 020 Denn gewisse befremdliche Dinge bringst du uns zu Ohren. Wir wollen nun wissen, was dies sein mag. 044 ACT 017 021 Alle Athener aber und die sich aufhaltenden Fremden hatten zu nicht anderem Muße, als etwas Neues zu sagen oder zu hören. 044 ACT 017 022 Als Paulus aber in der Mitte des Areopag stand, sagte er: (Männer Athens =) Athener, ich beobachte (sehe), wie (dass) ihr durch und durch religiös seid. 044 ACT 017 023 Während ich nämlich [in Athen] umherging und mir eure Heiligtümer genau ansah, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben steht: Dem unbekannten Gott. Was ihr nun unbekannter Weise anbetet (verehrt), das verkündige ich euch: 044 ACT 017 024 Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles was in ihr ist, dieser Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in von Hand gemachten Tempeln. 044 ACT 017 025 Auch wird er nicht von Menschenhänden bedient, weil er etwas bedarf; er selbst gibt allen Leben und Atem und alle Dinge (Alles). 044 ACT 017 026 Und er hat aus einem alle Völker der Menschen gemacht, dass sie die ganze Oberfläche der Erde bewohnen; er legte bestimmte Zeiten (= Jahreszeiten) fest und die Grenzen ihrer Wohnungen, 044 ACT 017 027 dass sie Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden möchten, denn jedenfalls nicht fern ist er von jedem von uns. 044 ACT 017 028 Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: „Denn wir sind auch sein Geschlecht“. 044 ACT 017 029 Weil wir nun Gottes Geschlecht sind (von Gott abstammen), dürfen wir nicht meinen, dass Goldenes oder Silbernes oder Steinernes, Gebilde menschlicher Kunst (fertigkeit) und Phantasie (Erfindungsgabe), dem Göttlichen gleich seien. 044 ACT 017 030 Nachdem Gott nun über diese Zeit der Unwissenheit hinweg gesehen hat, verkündigt er jetzt allen Menschen überall umzukehren, 044 ACT 017 031 weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten will, durch einen Mann, den er ausersehen hat, indem er allen einen Beweis dadurch erbrachte, dass er ihn von den Toten auferweckte. 044 ACT 017 032 Als sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andernmal hören. 044 ACT 017 033 So ging Paulus aus ihrer Mitte weg. 044 ACT 017 034 Einige Männer aber schlossen sich ihm an und begannen zu glauben, unter ihnen auch Dionysios, der Areopagit, und eine Frau mit Namen Damaris, und andere mit ihnen. 044 ACT 019 001 Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus die höher gelegenden Gegenden durchziehend [herab] kam nach Ephesus und einige Schüler (Jünger) fand. 044 ACT 019 002 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Die aber zu ihm: Wenn wir doch aber nicht gehört haben, dass es heiligen Geist gibt? 044 ACT 019 003 Und er sprach: Auf was wurdet ihr denn getauft? Die aber sprachen: Auf die Taufe des Johannes. 044 ACT 019 004 Paulus aber sprach: Johannes taufte eine Taufe der Buße (Umkehr) dem Volk sagend, dass sie an den nach ihm Kommenden glauben sollten, dieses ist an Jesus. 044 ACT 019 005 Hörend aber (Als sie es aber aber hörten) wurden sie getauft auf den Namen des Herren Jesu. 044 ACT 019 006 Und als ihnen Paulus die Hände auflegte, kam der heilige Geist auf sie und sie begannen zu reden in Zungen und prophetisch zu reden. 044 ACT 019 007 Es waren aber alle Männer ungefähr zwölf. 044 ACT 020 016 Denn Paulus hatte es sich vorgenommen (entschieden), an Ephesus vorbei zu fahren, um keine Zeit in [der Provinz] Asien zu verlieren; denn er beeilte sich, um am Tag des Pfingstfestes in Jerusalem zu sein, wenn es [ihm] möglich ist. 044 ACT 020 017 Von Milet [aus] sandte er [eine Nachricht] nach Ephesus, um die Ältesten der Kirche zu sich kommen zu lassen. 044 ACT 020 018 Als sie bei ihm angekommen waren, sagte er ihnen: „'Ihr' wisst, wie von dem ersten Tag an, als ich Asien betrat, die ganze Zeit (immer) mit (bei) euch gewesen bin, 044 ACT 020 019 indem ich dem Herrn diente mit aller Demut (Bescheidenheit) und [unter] Tränen und Versuchungen (Prüfungen, Anfechtungen), die mir entgegentraten (begegneten) in den Anschlägen der Juden. 044 ACT 020 020 [Ihr wisst auch,] wie ich nichts von dem zurückhielt (vorenthielt, verschwieg), was für euch hilfreich ist, indem ich es nicht verkündige. [Nein,] ich habe euch gelehrt öffentlich und in [euren] Häusern, 044 ACT 020 021 indem ich sowohl den Juden als auch den Griechen eindrücklich bezeugte, dass sie zu Gott umkehren und an unseren Herrn Jesus Christus glauben sollen. 044 ACT 020 022 Und nun, siehe, [weil] ich an den Geist gebunden (gefesselt) bin, gehe ich nach Jerusalem und weiß nicht, welche [Dinge] mir dort geschehen werden. 044 ACT 020 023 [Ich weiß] nur, dass der Heilige Geist mir in jeder Stadt sagt, dass mich Fesseln und Bedrängnis erwarten. 044 ACT 020 024 Aber mein Leben ist nicht der Rede wert. Wenn ich nur meinen Lauf (Wettlauf) vollenden (beenden) könnte, den Dienst, den ich durch den Herrn Jesus bekommen habe: das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen! 044 ACT 020 025 Und nun, siehe, 'ich' weiß (bin mir sicher), dass keiner mehr mein Angesicht sehen wird, ihr alle, unter denen ich das Königreich [Gottes] verkündet (gepredigt) habe. 044 ACT 020 026 Darum bezeuge ich an diesem Tag, dass ich rein (unschuldig) bin von dem Blut aller. 044 ACT 020 027 Denn ich habe nicht verschwiegen, sondern euch den ganzen Willen (Absicht, Plan) Gottes verkündet. 044 ACT 020 028 Richtet euren Sinn (Gebt acht) auf euch selbst und die ganze Herde, in der euch der Heiligen Geist zu Aufseher (Bischöfe, Hirten, Pastoren) bestellt hat, damit ihr die Gemeinde Gottes weidet (für sie sorgt), die er erwählt hat durch sein eigenes Blut. 044 ACT 020 029 'Ich' weiß, dass mit meiner Abreise [immer wieder] gefährliche Wölfe hereinbrechen werden in eurer [Mitte]. Sie werden die Herde nicht verschonen. 044 ACT 020 030 Und aus euch selbst (aus eurer Mitte) werden Menschen auftreten, die Verdrehtes reden, um die Jünger wegzuziehen hinter ihnen her. 044 ACT 020 031 Darum wachet; erinnert euch daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufhörte, jeden von euch unter Tränen zu ermahnen. 044 ACT 020 032 Und nun vertraue ich euch Gott und dem Wort (Botschaft) seiner Gnade an, das kräftig (fähig) ist, [euch] aufzubauen und [euch] das Erbteil (Erbe) unter allen Geheiligten zu geben. 044 ACT 020 033 Silber oder Gold oder Kleidung habe ich von niemandem verlangt (begehrt). 044 ACT 020 034 Ihr selbst wisst, dass meinen Bedürfnissen und denen, die mit mir waren, diese meine Hände gedient haben. 044 ACT 020 035 Alles habe ich euch gezeigt, dass während man arbeitet (sich abmüht), es notwendig ist, den Schwachen (Kranken) zu helfen und das Wort des Herrn Jesu zu erinnern, der selbst sagte: 'Geben ist seliger (macht glücklicher) als Nehmen.'“ 044 ACT 020 036 Und als er das gesagt hatte, kniete er sich hin und betete mit ihnen allen. 044 ACT 020 037 Danach fingen alle laut (stark, viel) an zu weinen, sie fielen Paulus um den Hals und küssten ihn immer wieder. 044 ACT 020 038 Am meisten bekümmerte sie {das Wort}, dass er {ihnen} gesagt hatte, dass sie ihn nicht mehr persönlich sehen werden. Dann begleiteten sie ihn zum Schiff. # # BOOK 045 ROM Romans Roemers 045 ROM 001 001 [Absender:] Paulus, im Dienst Christi Jesu (Knecht des Gesalbten Jesus, ein Sklave von Christus Jesus), berufen zum Apostel (Abgesandten, Boten), eingesetzt (bestimmt, auserwählt), um (für) Gottes Evangelium (Froh-Botschaft) [zu verkünden] – 045 ROM 001 002 [das Evangelium], das er zuvor durch seine Propheten in heiligen Schriften verheißen (im Voraus angekündigt) hatte, 045 ROM 001 003 [das Evangelium] von (über) seinem Sohn, der dem Fleisch nach aus der Nachkommenschaft (Samen) Davids hervorgegangen ist (stammt), 045 ROM 001 004 der dem Geist der Heiligkeit nach aufgrund (seit) [seiner] Auferstehung [von den] Toten (aufgrund/nach der Auferstehung der Toten) zum „Sohn Gottes in Macht“ eingesetzt (erklärt) wurde, [das Evangelium] von Jesus Christus, unserem Herrn, 045 ROM 001 005 durch den wir Gnade und Apostelamt (Sendung) (die Gnade des Apostelamts) empfangen haben zum Gehorsam des Glaubens in (unter) allen (nichtjüdischen) Völkern für seinen Namen, 045 ROM 001 006 unter denen auch ihr [als von] Jesus Christus Berufene seid – 045 ROM 001 007 an alle Geliebten Gottes, berufene Heilige in Rom (in Rom befindlichen). Gnade [sei mit] euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. 045 ROM 001 008 Zuerst (vor allem) danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, dass euer Glaube auf (in) der ganzen Welt verkündigt wird. 045 ROM 001 009 Gott, dem ich in (mit) meinem Geist mit (in) dem Evangelium seines Sohnes diene, ist ja (nämlich) mein Zeuge, dass ich beständig an euch denke, 045 ROM 001 010 wenn (indem) ich jedes Mal bei meinen Gebeten [darum] bitte, ob ich es vielleicht jetzt einmal mit (nach, in) Gottes Willen schaffen könnte, zu euch zu kommen. 045 ROM 001 011 Ich sehne mich nämlich (denn) danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas von dem geistgewirkten Geschenk (der geistlichen Gabe, Geistesgabe) weitergeben (mitgeben) kann, um euch zu stärken, 045 ROM 001 012 und (aber) damit meine ich, bei (unter) euch (in eurer Mitte) gemeinsam mit euch ermutigt zu werden durch den in [uns allen] gleichermaßen [vorhandenen] Glauben, euren wie auch meinen. 045 ROM 001 013 Ich will euch aber nicht darüber in Unkenntnis belassen, Brüder, dass ich schon oft zu euch zu kommen beabsichtigt (geplant) habe und (aber) bisher (bis jetzt) [immer davon] abgehalten wurde, um auch unter euch eine gewisse (einige) Frucht zu erwirken (haben), wie auch schon unter den übrigen (nichtjüdischen) Völkern. 045 ROM 001 014 Griechen wie Nichtgriechen (Barbaren), Gebildeten (Weisen) wie Ungebildeten bin ich verpflichtet (Schuldner), 045 ROM 001 015 genauso (dementsprechend) [besteht] auf meiner Seite große Bereitwilligkeit ([ist/war] es mein Wunsch), auch euch in Rom das Evangelium zu predigen (verkünden). 045 ROM 001 016 Denn (ja) ich schäme mich nicht [über] das Evangelium, denn (ja) es ist Gottes Kraft (Macht) (eine Kraft Gottes), [die für] jeden zur Rettung (Heil) [führt], der glaubt, [für] den Juden zunächst, aber (und) auch (ebenso) [für] den Griechen. 045 ROM 001 017 [Die] Gerechtigkeit Gottes wird darin (in ihm) ja (denn) aufgrund des Glaubens zum Glauben offenbart, so wie es geschrieben steht: „Aber der Gerechte wird aufgrund des Glaubens (aufgrund des Glaubens Gerechte wird) leben.“ 045 ROM 001 018 Denn der Zorn Gottes wird offenbart vom Himmel auf alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, 045 ROM 001 019 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. 045 ROM 001 020 Denn seine Unsichtbarkeiten, sowohl seine ewige Kraft als auch [seine] Göttlichkeit, werden von der Schöpfung der Welt an durch die Werke erkannt, wenn wir sie wahrnehmen, damit sie (die Menschen) ohne Entschuldigung sind, 045 ROM 001 021 weil sie Gott erkannten, Gott aber nicht als Gott rühmten, oder dankbar waren, sondern in ihren Überlegungen in Nichtigkeiten verfielen und ihr uneinsichtiges Herz verfinstert wurde. 045 ROM 001 022 Sie sind zu Narren geworden, indem sie behaupteten, weise zu sein 045 ROM 001 023 und sie vertauschten den Ruhm des unvergänglichen Gottes mit der Darstellung eines Bildes des vergänglichen Menschen und [mit der Darstellung] der Vögel und der Vierfüßer und der Schlangen. 045 ROM 001 024 Deshalb übergab Gott sie durch die Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Körper durch sie selbst entehrt würden, 045 ROM 001 025 welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und verehrten und dienten dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. 045 ROM 001 026 Deshalb hat Gott sie in schändliche Leidenschaften übergeben, denn sowohl deren Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen, 045 ROM 001 027 als auch gleichermaßen die Männer in ihrer Lust zueinander entbrannt wurden, weil sie den natürlichen Geschlechtsverkehr mit der Frau gehen ließen, indem Männer mit Männern die Schamlosigkeit schafften und sie erhielten die Strafe, der aufgrund ihres Betruges mit ihnen selbst notwendig war. 045 ROM 001 028 Da sie es ja nicht bewährt fanden, {den} Gott in [der] Erkenntnis zu haben (besser: anzuerkennen), übergab {der} Gott sie zu einer unbrauchbaren Gesinnung, [nämlich] zu tun, was sich nicht ziemt, 045 ROM 001 029 und sie werden erfüllt mit jeder Ungerechtigkeit, Boshaftigkeit, Geiz, Schlechtigkeit, erfüllt von Missgunst, Mord, Streit, Verschlagenheit, Betrug [und] Verleumdung, 045 ROM 001 030 [sie] reden Böse nach, hassen Gott, [sind] Gewalttätig [und] hochmütig, [sie sind] Prahler, Untaten Ersinnende, den Eltern ungehorsam, 045 ROM 001 031 unbeständig, pflichtvergessen, lieblos [und] unbarmherzig. 045 ROM 001 032 Alle die, die das Gesetz Gottes kennen, sind, weil sie derartige [Dinge] verüben, verdient {des} Todes, nicht allein sie, sondern auch die, die diesem Handeln zustimmen. 045 ROM 002 001 Deshalb bist du, {o} Mensch, unentschuldbar, jeder Richtende; denn worin du den anderen richtest, verdammst (verurteilst) du dich selbst, denn du tust (schaffst, machst) dasselbe, der [du] der Richtende bist. 045 ROM 002 002 Aber wir wissen, dass das Gericht Gottes gemäß (nach) der Wahrheit gegen die ist, die solches tun (machen, schaffen). 045 ROM 002 003 Denkst (rechnest, überlegst) du aber dieses, {o} Mensch, der [du] richtest, die solches tun (machen, schaffen), und es [ebenfalls] tust, dass du dem Gericht Gottes entfliehen kannst? 045 ROM 002 004 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut (Großmut), nicht wissend, dass das Gütige Gottes dich zur Buße (Umkehr) führt. 045 ROM 002 005 Aber gemäß deiner Verhärtung und [deines] nicht bußfähigen (nicht zur Umkehr fähigen) Herzens sammelst du dir selbst Zorn am Tag des Zorns und der Offenbarung [des] gerechten Gerichtes Gottes an, 045 ROM 002 006 der geben wird jedem gemäß (nach) seinen Werken (Taten); 045 ROM 002 007 auf der einen Seite den gemäß [der] Geduld eines guten Werkes (einer guten Tat) Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit Suchenden, ewiges Leben; 045 ROM 002 008 auf der anderen Seiten aber den von Streitsucht und den der Wahrheit Ungehorsamen, aber Gehorsamen der Ungerechtigkeit, Zorn und Wut. 045 ROM 002 009 Bedrängnis und Angst (Beengung) für jede Menschenseele, die das Schlechte bewirkt, Juden zuerst, [aber] auch Griechen; 045 ROM 002 010 Herrlichkeit aber und Ehre und Friede einem jeden das Gute Bewirkenden, Juden zuerst, [aber] auch Griechen; 045 ROM 002 011 denn es gibt nicht ein (kein) Ansehen der Person bei Gott. 045 ROM 002 012 Denn soviele gesetzlos sündigten, gehen auch gesetzlos verloren (werden vernichtet) und soviele im Gesetz sündigten, werden durch Gesetz gerichtet werden; 045 ROM 002 013 denn nicht die Gesetzeshörer (Hörer eines Gesetzes) [werden] gerecht [sein] bei Gott, sondern die Gesetzestäter (Täter eines Gesetzes) werden gerechtgesprochen werden. 045 ROM 002 014 Denn wenn Heiden, die nicht [das] Gesetz haben (besitzen), von Natur die [Dinge] des Gesetzes tun, obwohl diese [das] Gesetz nicht haben, sind sie selbst [das] Gesetz. 045 ROM 002 015 All diese zeigen das Werk des Gesetzes als in ihr Herz geschrieben, ihr Gewissen legt Zeugnis ab und dazwischen beschuldigen oder verteidigen sich die Gedanken gegenseitig. 045 ROM 002 016 Der Tag, an dem {der} Gott richtet (straft) die verborgenen Sachen (besser: Geheimnisse) der Menschen gemäß der frohen Botschaft von mir durch Jesus Christus. 045 ROM 002 017 Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich ausruhst auf dem Gesetz und mit Gott prahlst 045 ROM 002 018 und du kennst den Willen (Gottes) und prüfst das Wesentliche, weil du unterwiesen bist aus dem Gesetz, 045 ROM 002 019 (und) du bist überzeugt, dass du selbst ein Führer der Blinden bist, Licht für die in Finsternis, 045 ROM 002 020 (und du bist überzeugt) ein Lehrer der Törichten (zu sein), (und) ein Lehrer der Unmündigen, weil du die Gestalt der Erkenntnis und der Wahrheit in dem Gesetz hast (besitzt). 045 ROM 002 021 Der (du) also andere lehrst, lehrst du dich selbst nicht? Der (du) verkündigst nicht zu stehlen, stiehlst du nicht? 045 ROM 002 022 Der (du) sagst (aufforderst), nicht Ehebruch zu begehen, brichst du die Ehe? Der (du) die Götzentempel verabscheust, begehst du Tempelraub? 045 ROM 002 023 Der (du) dich rühmst mit dem Gesetz, du behandelst Gott unrühmlich (unehrenhaft) durch das Übertreten des Gesetzes. 045 ROM 002 024 Denn der Name Gottes wird durch euch (euretwegen) in üblen Ruf gebracht bei den Heiden, ebenso wurde es geschrieben. 045 ROM 002 025 {Denn zwar} ist (die) Beschneidung von Nutzen, wenn du (das) Gesetz befolgst. Wenn du aber ein Übertreter (des) Gesetzes bist, ist deine Beschneidung (zu) Unbeschnittenheit geworden. 045 ROM 002 026 Wenn also der Unbeschnittene die Forderung des Gesetztes befolgt, wird nicht seine Unbeschnittenheit als Beschnittenheit gewertet werden? 045 ROM 002 027 {Und} der physisch Unbeschnittene wird über dich zu Gericht sitzen, indem er das Gesetz ausführt, der (du) trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter (des) Gesetzes [bist]. 045 ROM 002 028 Es zählt (ist) nämlich nicht der Jude im Sichtbaren, auch nicht die Beschneidung am Fleisch im Sichtbaren, 045 ROM 002 029 sondern der Jude im Verborgenen und eine Beschneidung des Herzens - durch den Geist, nicht den Buchstaben. Sein Lob [stammt] nicht von Menschen, sondern von Gott. 045 ROM 003 001 Was [ist] nun das Außergewöhnliche der Juden, oder: Was [ist] der Nutzen der Beschneidung? 045 ROM 003 002 Viel in jeder Weise (Art, Hinsicht), denn in erster Linie (erstens, zunächst) [ist es so], dass ihnen das Wort Gottes anvertraut wurde. 045 ROM 003 003 Was denn? Wenn einige ungläubig (untreu) waren, wird doch nicht ihr Unglaube (ihre Untreue) die Treue Gottes aufheben? 045 ROM 003 004 Das ist nicht so! Aber es sei [so]: Gott ist wahrhaftig, aber jeder Mensch ist ein Lügner, gleichwie geschrieben ist: Auf dass du gerechtgesprochen werden sollst in deinen Worten und siegen wirst, wenn du gerichtet wirst. 045 ROM 003 005 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen (werden) wir sagen? Ist Gott, der den Zorn hervorbringt, etwa ungerecht? Ich rede gemäß einem Menschen. 045 ROM 003 006 Das ist nicht so! Wie wird denn sonst Gott die Welt richten? 045 ROM 003 007 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch mein Lügen (in meiner Unwahrhaftigkeit) hervorragt (überschießt, im Überfluss vorhanden ist) zu seiner Herrlichkeit, was werde auch ich noch wie ein Sünder gerichtet? 045 ROM 003 008 Und [ist es] etwa [so], wie wir gelästert werden und wie einige behaupten (sagen), dass wir sagen [würden] 'Lasst uns das Schlechte machen, damit das Gute komme!' Deren Verurteilung (Gericht) ist gerecht. 045 ROM 003 009 Was nun? Haben wir etwas voraus? Gar nichts! Denn wir haben vorher die Anklage erhoben, dass Juden und auch Griechen, [dass also] alle unter [der] Sünde sind. 045 ROM 003 010 gleichwie geschrieben ist: Es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen; 045 ROM 003 011 es gibt keinen Verständigen, es gibt keinen Gott Suchenden. 045 ROM 003 012 Alle wendeten sich ab, zugleich (zusammen) wurden sie unbrauchbar. Es gibt keinen Gütiges Tuenden, es gibt nicht einmal einen. 045 ROM 003 013 Ein geöffnetes Grab [ist] ihre Gurgel (Kehle, Schlund), durch ihre Zungen betrogen sie, Schlangengift [ist] unter ihren Lippen; 045 ROM 003 014 deren Maul ist voll Verwünschung und Bitterkeit, 045 ROM 003 015 flink sind die Füße, [wenn es darum geht,] Blut zu vergießen, 045 ROM 003 016 Vernichtung und Not ist auf ihren Wegen, 045 ROM 003 017 und einen Weg des Friedens kannten sie nicht. 045 ROM 003 018 Gottesfurcht ist nicht vor ihren Augen. 045 ROM 003 019 Wir wissen aber, dass wie viel das Gesetz [auch] sagt, es denen unter dem Gesetz sagt, damit jedes Maul gestopft sei und die ganze Welt Gott schuldfähig (haftbar, schuldig, straffällig) werde; 045 ROM 003 020 weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerecht gesprochen werden wird nach seinem Urteil, denn durch das Gesetz [gibt es] Sündenerkenntnis. 045 ROM 003 021 Nun ist aber ohne Gesetz [die] Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und den Propheten, 045 ROM 003 022 eine Gerechtigkeit Gottes aber durch [den] Glauben an Jesus Christus für alle Glaubenden, denn es gibt keinen Unterschied; 045 ROM 003 023 denn alle sündigten und entbehren die Herrlichkeit Gottes; 045 ROM 003 024 unverdient gerecht gesprochen durch seine Gnade, durch den Freikauf (Loskaufung), die in Christus Jesus ist. 045 ROM 003 025 Ihn hat Gott als Wiedergutmachung öffentlich hingestellt durch den Glauben an sein Blut zum Beweis seiner Gerechtigkeit wegen dem Erlassen der vorher geschehenen Sünden 045 ROM 003 026 in der Geduld Gottes zum Beweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, sodass er gerecht ist und und den aus Glauben an Jesus gerechtspricht. 045 ROM 003 027 Wo [ist] nun das Rühmen? Es wurde ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? [Durch das Gesetz] der Werke? Nein, sondern durch [das] Gesetz [des] Glaubens. 045 ROM 003 028 Denn wir rechnen [damit], dass ein Mensch durch Glauben gerechtgesprochen wird, ohne Gesetzeswerke. 045 ROM 003 029 Oder ist Gott allein [der Gott] der Juden? Nicht auch [der Gott] der Heiden? Ja, [er ist] auch [Gott] der Heiden. 045 ROM 003 030 So gewiss Gott einer ist, wird er gerecht sprechen einen Beschnittenen aus Glauben und einen Unbeschnittenen durch den Glauben. 045 ROM 003 031 Heben wir nun [das] Gesetz auf durch den Glauben? Das ist nicht so! Sondern wir errichten [das] Gesetz. 045 ROM 004 001 Was wollen (werden) wir nun sagen, dass Abraham, unser Vorfahre nach dem Fleisch, gefunden hat? 045 ROM 004 002 Denn wenn Abraham aus Werken gerechtgesprochen wurde, hat er [zwar] Ruhm, aber nicht bei Gott. 045 ROM 004 003 Denn was sagt die Schrift? Aber Abraham glaubte (vertraute) an (auf) Gott und [das] wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. 045 ROM 004 004 Dem Werke Wirkenden (Verrichtenden) wird aber nicht der Lohn (die Bezahlung) zugerechnet nach Gnade, sondern nach geschuldeter Summe (aus Schuld, nach Pflicht). 045 ROM 004 005 Dem nicht Werke Wirkenden (Verrichtenden) aber, der aber an den, der den Gottlosen gerechtspricht glaubt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet; 045 ROM 004 006 gleichwie auch David die Seligpreisungen eines Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet: 045 ROM 004 007 Selig (Glückselig) [sind die], deren Ungerechtigkeiten erlassen und deren Sünden zugedeckt worden sind. 045 ROM 004 008 Selig (Glückselig) [ist] ein Mann, dem der Herr [die] Sünde nicht zurechnet. 045 ROM 004 009 [Ist] diese Seligpreisung nun für den Beschnittenen oder auch für den Unbeschnittenen? Denn wir sagen: Abraham ist der Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet worden. 045 ROM 004 010 Wie wurde nun zugerechnet? War er beschnitten oder unbeschnitten? Nicht als Beschnittener, sondern als Unbeschnittener; 045 ROM 004 011 Und er emfpfing [das] Zeichen der Beschneidung, ein Siegel der Gerechtigkeit des Glaubenes, der im Unbeschnittenen [bestand, war], damit er allen Glaubenden wegen Unbeschnittenheit ein Vater ist, damit auch ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet wird; 045 ROM 004 012 auch (und) ein Vater der Beschneidung, nicht allein denen aus der Beschneidung, sondern auch denen, die in den Fußstapfen (Fußspuren) des Glaubens im Umbeschnittensein unseres Vaters Abrahams gehen. 045 ROM 004 013 Denn nicht durch [das] Gesetz war dem Abraham die Verheißung (Zusage) oder seiner Nachkommenschaft [zugekommen], dass er der Erbe der Welt ist, sondern durch Gerechtigkeit [des] Glaubens. 045 ROM 004 014 Denn, wenn die Erben aus dem Gesetz [sind], ist der Glaube entleert (leer gemacht, zunichte gemacht, seiner Bedeutung beraubt) und die Verheißung (Zusage) aufgehoben. 045 ROM 004 015 Denn das Gesetz schafft (erzeugt, bringt hervor, bewirkt) Zorn; wo aber kein Gesetz [ist], [da ist] auch keine Übertretung. 045 ROM 004 016 Daher aus Glauben, sodass [es] nach Gnade [geschieht], damit die Verheißung (Zusage) der ganzen Nachkommenschaft zuverlässlich (stark, gewiss, fest) ist, nicht allein dem, der aus dem Gesetz [ist], sondern auch dem aus [dem] Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist; 045 ROM 004 017 gleichwie geschrieben [ist]: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt (aufstellen, vorsetzen, auftragen, herstellen, bereiten, bestimmen), gegenüber Gott, [an] den du glaubst, der die Toten lebendig macht und das Nicht-Seiende benennt (beim Namen ruft, zusammenruft), sodass es ist (existiert). 045 ROM 004 018 Er hat gegen Hoffnung an Hoffnung geglaubt (vertraut), sodass (aufdass, damit) er Vater vieler Völker wurde gemäß dem Gesagten: So wird deine Nachkommenschaft sein. 045 ROM 004 019 Und nicht schwach im Glauben geworden, betrachtete er mit Überlegung (bemerken, wahrnehmen, betrachten, beobachten, prüfen, sein Augenmerk richten auf) seinen [schon] gestrobenen Leib, wie (fast) hundertjährig seiend, und das Abgestorbensein des Mutterschoßes Saras. 045 ROM 004 020 Aber an der Verheißung (Zusage) Gottes zweifelte er nicht (trug er keine Bedenken) durch Unglauben, sondern er wurde bekräftigt im Glauben, Gott Ehre gebend 045 ROM 004 021 und [mit Gewissheit] erfüllt, dass, was erverheißen (zugesagt) hat, möglich ist, auch zu tun (machen, schaffen). 045 ROM 004 022 Und (Auch) daher (deshalb) wurde ihm zugerechnet zur Gerechtigkeit. 045 ROM 004 023 Aber es ist nicht wegen (um willen) ihm allein geschrieben, dass ihm zugerechnet wurde; 045 ROM 004 024 sondern auch unseretwillen, denen gewiss zugerechnet werden wird, den Glaubenden an den, der Jesus, unseren Herrn, aus (von) den Toten auferweckt hat; 045 ROM 004 025 der ausgeliefert (übergeben, überlassen) wurde wegen unseren Übertretungen und auferweckt wurde wegen unserer Gerechtigkeit. 045 ROM 005 001 Als aufgrund von Glauben gerecht Gesprochene nun haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, 045 ROM 005 002 durch den wir auch den Zugang zu dieser Gnade erlangt haben [aufgrund] des Glaubens, in der wir stehen (uns befinden) und uns rühmen wegen [der] Hoffnung [auf] die Herrlichkeit Gottes. 045 ROM 005 003 Aber nicht allein [deswegen], sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen (Elend) im Wissen, dass die Bedrängnis (das Elend) Geduld (Ausdauer) bewirkt (erzeugt, hervorbringt), 045 ROM 005 004 die Geduld (Ausdauer, Standhaftigkeit) aber Erprobtheit (Bewährung), die Erprobtheit (Bewährung) aber Hoffnung. 045 ROM 005 005 Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, weil die Liebe Gottes ausgegossen {worden} ist in unsere Herzen durch [den] heiligen Geist, der uns gegeben wurde. 045 ROM 005 006 {noch} Denn Christus ist, während wir noch schwach (krank) waren, zur festgesetzten Zeit (rechten Zeit, bestimmten Zeit) für Gottlose gestorben. 045 ROM 005 007 Denn kaum (unter Schwierigkeit, mit Mühen) jemand wird für einen Gerechten sterben; aber für den Guten wagt es möglicherweise jemand {auch} zu sterben. 045 ROM 005 008 Aber Gott erweist seine Liebe zu uns [darin], dass Christus gestorben ist für uns, als wir noch Sünder waren. 045 ROM 005 009 [Wie] viel mehr nun werden wir, die jetzt durch sein Blut (in seinem Blut) gerecht gesprochen wurden, bewahrt (unversehrt erhalten, errettet) werden durch ihn vor dem Zorn. 045 ROM 005 010 Denn wenn wir versöhnt wurden mit Gott durch den Tod seines Sohnes, als wir Feinde waren, [wie] viel mehr werden wir gerettet werden durch sein Leben, nachdem wir versöhnt worden sind. 045 ROM 005 011 Aber nicht allein [das (dieses)], sondern [wir sind] auch uns Rühmende in Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung bekommen (empfangen, erhalten, bekommen) haben. 045 ROM 005 012 Daher ist, genau wie durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt hineingekommen ist und durch die Sünde der Tod, so ist auch der Tod zu allen Menschen durchgekommen, weil alle gesündigt haben. 045 ROM 005 013 Denn bis [zur Zeit des] Gesetzes war [die] Sünde in der Welt, doch [die] Sünde wird nicht angerechnet (auf die Rechnung gesetzt), wenn es kein Gesetz gibt. 045 ROM 005 014 Aber der Tod herrschte [wie ein König] von Adam bis Mose, auch über diejenigen, die nicht gesündigt hatten auf die gleiche Weise der Übertretung [wie] Adam, der ein Typus (Abbild, Modell) des [gewiss] Zukünftigen ist. 045 ROM 005 015 Aber nicht so, wie die Übertretung [ist], {so} [ist] auch das Gnadengeschenk; denn wenn durch die Übertretung eines einzelnen alle gestorben sind, [wie] viel mehr sind [dann] die Gnade Gottes und das durch [die] Gnade des einen Menschen Jesus Christus [zustande gekommene] ([gewährte]) Geschenk (die Gabe) allen überreich zuteil geworden. 045 ROM 005 016 Und nicht wie [das] durch [den] einen Sündigenden [Geschehene] ist das Geschenk (die Gabe); denn zwar (einerseits) [führte] das Gericht (Urteil) von einem zur Verwerfung (Verdammnis), aber (andererseits) das Gnadengeschenk (die Gnadengabe) [führte] von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. 045 ROM 005 017 Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod [wie ein König] geherrscht hat durch den einen, [wie] viel mehr werden [dann] die den Überfluss der Gnade und des Geschenks der Gerechtigkeit Erhaltenden im Leben herrschen durch den einen Jesus Christus. 045 ROM 005 018 Wie also nun {durch} die eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammung [führte], so [führt] auch {durch} eine Rechtstat für alle Menschen zur Rechtfertigung, [die zum] Leben [führt]. 045 ROM 005 019 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen alle hingestellt (eingesetzt, gemacht) worden sind als Sünder, so werden auch durch den Gehorsam des einen alle hingestellt (eingesetzt, gemacht) werden als Gerechte. 045 ROM 005 020 Aber [das] Gesetz hat sich eingeschlichen (ist daneben hineingekommen), damit die Übertretung groß würde (zunehme, wachse, mehr werde); wo aber die Sünde groß wurde (zunahm, wuchs, mehr wurde), war die Gnade im Überfluss vorhanden (überschießen, hervorragen, überreich werden), 045 ROM 005 021 damit so, wie die Sünde [als König] geherrscht hat im (durch den) Tod, auch die Gnade herrschen würde durch Gerechtigkeit, [die] zum ewigem Leben [führt], durch Jesus Christus, unseren Herrn. 045 ROM 006 001 Was werden (wollen) wir nun sagen? Wollen wir in der Sünde bleiben (verharren), damit die Gnade mehr werde (wachse, größer werde)? 045 ROM 006 002 Das ist nicht so! Die, die wir gestorben sind durch die Sünde (der Sünde), wie werden wir noch in ihr leben? 045 ROM 006 003 Oder wisst ihr nicht, dass, wie viele getauft wurden auf Christus Jesus, auf seinen Tod getauft wurden? 045 ROM 006 004 Nun wurden wir ihm (mit ihm) mitbegraben durch die Taufe auf den Tod, damit wie Christus auferweckt worden ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters gleichsam auch wir in Neuheitdes Lebens wandeln (gehen, wandern, leben, den Lebenswandel gestalten). 045 ROM 006 005 Denn wenn wir verwachsen (verbunden) sind mit der Gleichheit seines Todes, werden wir es aber auch sein mit [der Gleichheit] der Auferstehung. 045 ROM 006 006 Dieses [sind wir] erkennend, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt wurde, damit der Leib der Sünde zerstört werde (zunichte machen, aufheben), [so] dass wir nicht länger (nicht mehr, in Zukunft nicht) der Sünde dienen. 045 ROM 006 007 Denn der Verstorbene (Gestorbene, Tote) wurde gerecht gesprochen von den Sünden. 045 ROM 006 008 Wenn wir aber gestorben sind mit Christus, glauben wir, dass wir auch leben werden mit ihm. 045 ROM 006 009 [Wir sind] wissend, dass Christus, auferweckt von (aus) den Toten, nicht mehr stirbt. [Der] Tod beherrscht ihn nicht mehr. 045 ROM 006 010 Denn was der Sünde gestorben ist, ist gestorben ein für allemal. Was aber lebt, lebt bei (mit, für) Gott. 045 ROM 006 011 So auch ihr: Rechnet [damit] (bedenkt, erwägt, betrachtet), dass ihr einerseits Tote seid der Sünde, andererseits Lebende bei (mit, für) Gott in Christus Jesus. 045 ROM 006 012 Nicht herrsche die Sünde in eurem sterblichen Leib, [so] dass (auf dass) er seinen Begierden (Leidenschaften) gehorcht! 045 ROM 006 013 Und (auch, aber) stellt nicht eure Gliedmaßen (Glieder, Körperteile) der Sünde als Waffen (Werkzeuge) der Ungerechtigkeit bereit (zur Verfügung stellen, hinsetzen, hinstellen), sondern stellt euch selbst Gott wie Lebende aus (von) Toten und eure Gliedmaßen (Glieder, Körperteile) als Waffen (Werkzeuge) Gottes bereit (zur Verfügung stellen, hinsetzen, hinstellen)! 045 ROM 006 014 Denn [die] Sünde wird euch nicht beherrschen; denn ihr seid nicht unter [dem] Gesetz, sondern unter [der] Gnade. 045 ROM 006 015 Was nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter [dem] Gesetz sind, sondern unter [der] Gnade sind? Das ist nicht so! 045 ROM 006 016 Wisst ihr nicht, dass ihr euch dem als Sklaven (Diener) zum Gehorsam bereitstellt (zur Verfügung stellt, hinstellt) [und] Sklaven seid, dem ihr gehorcht, entweder [Sklaven] der Sünde zum Tod oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit? 045 ROM 006 017 Dank aber [sei] Gott, dass ihr Sklaven der Sünde ward, aber [dann] gehorcht habt von (aus) Herzen auf das Vorbild (Abbild, Gestalt, Form, Muster, Typus) [der] Lehre, dem ihr anbefohlen (übergeben, ausgeliefert, überliefert) wurdet. 045 ROM 006 018 Aber als von der Sünde Befreite wurdet ihr der Gerechtigkeit dienstbar gemacht (hörig werden, untertänig gemacht werden, zum Sklaven werden, versklavt werden, geknechtet werden, dienstbar gemacht werden, sklavisch gebunden werden). 045 ROM 006 019 Ich spreche menschlich wegen der Schwäche eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder der Unsittlichkeit und der Gesetzlosigkeit für die gesetzwidrigen Taten (für die Gesetzlosigkeit, zu der Gesetzlosigkeit) als {die} Sklaven zur Verfügung gestellt habt, so stellt nun eure Glieder als {die} Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligung zur Verfügung. 045 ROM 006 020 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, wart ihr von der Gerechtigkeit ungebunden (frei, unabhängig). 045 ROM 006 021 Was also hattet ihr damals als Frucht (Ertrag, Ergebnis)? [Nur Dinge,] für welche ihr euch jetzt schämt, denn jenes [bringt euch] am Ende [den] Tod. 045 ROM 006 022 Jetzt aber seid ihr befreit von der Sünde und ihr dient dem Herrn, ihr habt eure Frucht (Ertrag, Ergebnis) zur Heiligung, das Ende ist [das] ewige Leben. 045 ROM 006 023 Denn der Sold der Sünde [ist der] Tod, {aber} die Gnade des Herrn [ist das] ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn. 045 ROM 007 001 Wisst ihr etwa nicht, Brüder, denn ich rede mit den Gesetz kundigen, dass das Gesetz den Menschen beherrscht, solange (für so viel Zeit) er lebt? 045 ROM 007 002 Denn die verheiratete Frau wurde mit [dem] Gesetz dem Mann, [solange] er lebt, gegeben. Wenn der Mann stirbt, wird [sie] aus der Verbindung des Gesetzes des Mannes gelöst werden. 045 ROM 007 003 Während also nun der Mann lebt, wird [die Frau] Ehebrecherin heißen, wenn sie in Besitz eines anderen Mannes sein wird (wenn sie einen anderen Mann nehmen wird). Wenn der Mann stirbt, ist [sie] frei frei von dem Gesetz, [so] dass sie keine Ehebrecherin ist, sobald (obwohl) sie einen anderen Mann nimmt. 045 ROM 007 004 Darum seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz gegenüber gestorben durch den Leib Christi, damit ihr in dem Besitz von einem anderen seid: demjenigen, der von [den] Toten auferweckt wurde, damit wir {dem} Gott Frucht (Ertrag) bringen. 045 ROM 007 005 Denn solange wir in dem Leib [sind], der sündigen Leidenschaft, die sich durch das Gesetz in unseren Gliedern auswirkten, [sind wir] in der Frucht (Ertrag) dem Tod. 045 ROM 007 006 Nun sind wir gelöst worden von dem Gesetz, indem wir in dem [Gesetz] gestorben sind, [durch welches] wir gebunden waren, darum [ist es nötig], dass wir in dem neuen Geist und nicht in den alten Buchstaben [des Gesetzes dem Herrn] dienen. 045 ROM 007 007 Was also werden wir sagen? Das Gesetz [ist] Sünde? So möge es nicht sein. Sondern [so], ich hätte die Sünde nicht erkannt, wenn nicht durch das Gesetz. Denn ich wüsste nicht (würde nicht kennen) die Lust, wenn nicht das Gesetz sagte: „Begehre nicht“. 045 ROM 007 008 Die Sünde {aber}, wobei sie durch das Gebot die Gelegenheit ergriffen hatte, rief in mir jede Lust hervor. Denn abseits [des] Gesetzes [ist die] Sünde tot. 045 ROM 007 009 Ich {aber} lebte einst ohne Gesetz, aber als das Gebot kam, lebte die Sünde auf, 045 ROM 007 010 ich {aber} starb, und das Gebot, das zum Leben [war], erwies sich mir als dieses, [das mir] zum Tod [war]. 045 ROM 008 001 Folglich [gibt es] also keine Verurteilung (Strafe) für die, die zu (in, bei) Christus Jesus [gehören]. 045 ROM 008 002 Denn das Gesetz (Weisung, Prinzip) des Lebens-Geistes (Geist/Atem des Lebens) in (bei, durch) Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde (der Verfehlung, des Irrtums) und des Todes. 045 ROM 008 003 Denn was dem Gesetz unmöglich war, wozu es wegen des Fleisches (der menschlichen Verfallenheit, der sterblichen Natur) [zu] schwach war: Gott sandte seinen eigenen Sohn in der Ähnlichkeit des sündigen Fleisches (in der Gestalt der sündigen Verfallenheit, im Erscheinen des Fleisches der Sünde) und wegen Sünde (als Sündopfer, um der Sünde willen), und so verurteilte er im Fleisch die Sünde, 045 ROM 008 004 damit die Gerechtigkeit des Gesetzes erfüllt werde durch uns (in uns, bei uns, unter uns), die wir nun kein Leben des Fleisches mehr führen, sondern des Geistes. 045 ROM 008 005 Denn die vom Fleisch (von der menschlichen Verfallenheit, von der sterblichen Natur) bestimmt sind, streben nach dem Fleischlichen – die vom Geist bestimmt sind aber nach dem Geistlichen. 045 ROM 008 006 Denn das Streben des Fleisches ist der Tod – das Streben des Geistes aber ist Leben und Frieden, 045 ROM 008 007 und zwar weil das Streben des Fleisches Feindschaft gegen (Hass auf) Gott ist, denn es gehorcht Gottes Gesetz nicht [und] {denn es} kann das auch gar nicht. 045 ROM 008 008 Die {aber} im Fleisch sind, vermögen es nicht, Gott zu gefallen. 045 ROM 008 009 Ihr dagegen seid nicht im Fleisch (in der menschlichen Verfallenheit, in der sterblichen Natur), sondern im Geist ([göttlichen] Windhauch/Atem), da ja (wenn denn) Gottes Geist in euch wohnt. Wenn dagegen jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser nicht zu ihm (ist dieser nicht sein). 045 ROM 008 010 Aber wenn Christus in euch [wohnt], dann ist zwar der Körper tot wegen der Sünde (der Verfehlung, des Irrtums), der Geist dagegen ist Leben wegen der Gerechtigkeit. 045 ROM 008 011 Wenn nun der Geist desjenigen in euch ist, der Jesus auferweckt hat vom Tod, dann wird der, der Christus Jesus vom Tod auferweckt hat, auch euren sterblichen Körper Leben geben durch seinen Geist, der in euch wohnt. 045 ROM 008 012 Folglich sind wir also, Geschwister (Brüder), nicht auf das Fleisch (die menschliche Verfallenheit/Schwachheit, die sterbliche Natur) festgelegt (verpflichtet), dass wir vom Fleisch bestimmt leben müssten; 045 ROM 008 013 wenn ihr nämlich vom Fleisch bestimmt lebt, werdet ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die körperlichen Umtriebe (Handlungen des Leibes) [ab] tötet, so werdet ihr leben. 045 ROM 008 014 Alle nämlich, die von Gottes Geist angetrieben werden, sind Gottes Söhne (Kinder, Angehörige, Adoptivkinder). 045 ROM 008 015 Denn ihr habt nicht [etwa] einen Geist (eine Gesinnung) der Sklaverei bekommen, um [euch] wiederum [mit] Furcht [zu erfüllen], sondern ihr habt einen Geist bekommen, der euch zu Söhnen macht (einen Geist der Sohnschaft/Kindschaft, einen Geist der Adoption als Sohn/Kind), mit dem (in dem, durch den) wir rufen: „Abba, Vater“! 045 ROM 008 016 Dieser Geist bekennt ebenfalls unserem Geist, dass wir Gottes Kinder (Sprösslinge) sind, 045 ROM 008 017 und (aber) wenn Kinder (Sprösslinge), dann auch Erben. [Und] nicht nur Erben Gottes [sind wir], sondern auch Miterben mit Christus, da wir ja (wenn wir denn) mit [ihm] leiden, um auch mit [ihm] verherrlicht zu werden. 045 ROM 008 028 Und (aber) wir wissen, dass [für alle] ([für diejenigen]), die Gott lieben, alle Dinge (alles) zum Guten zusammenwirken (verhelfen, zusammenarbeiten, dienen) – [für alle] ([für diejenigen]), die nach [seinem] Plan (Heilsabsicht) berufen sind! 045 ROM 008 029 Denn (weil, dass) [alle] ([diejenigen]), die er vorher kannte, hat er auch [dazu] vorherbestimmt, dem Bild (Wesen) seines Sohnes ähnlich [zu werden], sodass (damit) er der Erstgeborene unter vielen Brüdern wäre (würde; um zu sein); 045 ROM 008 030 und [alle] ([diejenigen]), die er [dazu] vorherbestimmt hat, {diese} hat er auch berufen (gerufen); und [alle] ([diejenigen]), die er berufen hat, {diese} hat er auch für gerecht erklärt (gerecht gesprochen, gerechtfertigt); [alle] ([diejenigen]), die er für gerecht erklärt hat, {diese} hat er auch verherrlicht. 045 ROM 009 001 Eine Wahrheit spreche ich in Christus; ich lüge nicht, [das] bestätigt (Zeugnis ablegt; bezeugt) mir mein Gewissen im Heiligen Geist, 045 ROM 009 002 dass mir großer Kummer (Traurigkeit) und beständiger (unaufhörlicher) Schmerz für mein Herz ist. 045 ROM 009 003 Denn ich selbst habe [mir] gewünscht, verflucht (verbannt) von Christus zu sein, anstelle (zugunsten von) meiner Geschwister, meiner Verwandten gemäß (nach) dem Fleisch: 045 ROM 009 004 Diejenigen sind Israeliten, deren die Sohnschaft {und}, die Herrlichkeit {und}, die Bünde {und}, die Gesetzgebung {und}, der Gottesdienst und die Verheißungen sind; 045 ROM 009 005 [zu] denen gehören die Väter (Vorfahren) und aus denen stammt (ist) dem Fleisch nach der Christus, der über allem ist, Gott, gepriesen (gelobt) in Äonen (Ewigkeiten). Amen. 045 ROM 009 006 Ist (Verhält) es aber nicht so, dass Gottes Wort versagt hat (hinfällig werden)? Denn nicht alle, die aus Israel sind, diese [sind] Israel; 045 ROM 009 007 [Nein,] nicht weil (dass) sie Abrahams Same (Nachkommenschaft) sind, sind sie alle Kinder, sondern: „In Isaak wird dir ein Same genannt werden.“ 045 ROM 009 008 Das bedeutet (ist; heißt): Nicht die Kinder des Fleisches sind diese Kinder Gottes, sondern [nur] die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft erachtet (gerechnet; anerkannt). 045 ROM 009 009 Denn der Verheißung Wort ist dies: „Nach (Gemäß; Um) dieser Zeit will ich kommen und Sara wird (soll) einen Sohn haben.“ 045 ROM 009 010 Aber nicht nur [bei ihr], sondern auch Rebekka habend mit einem [Mann] Geschlechtsverkehr (Beischlaf) gehabt: Mit unserem Vater Isaak. 045 ROM 009 011 Denn noch nicht geboren werdend, auch nicht tuend, was gut oder schlecht ist, damit der nach der Auslese (Auswahl; Auserwählung) [verfahrende] Ratschluss (Vorsatz) Gottes bliebe. 045 ROM 009 012 Nicht aus Werken, sondern aus einem Ruf (Berufung?) wurde zu ihr gesprochen: „Der Größere wird/soll dem Geringeren Sklave sein (dienen)“. 045 ROM 009 013 Gleichwie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst (verworfen).“ 045 ROM 009 014 Was wollen wir nun [dazu] sagen? Ist (Herrscht) etwa Ungerechtigkeit bei Gott? So möge es nicht geschehen! 045 ROM 009 015 Denn er sagt [noch] zu Mose: „Ich werde Erbarmen zeigen, dem ich [mich] erbarme; und ich werde Mitleid haben, den ich bemitleide.“ 045 ROM 009 016 Also [hängt es] nicht vom Wollenden, auch nicht Schnelllaufenden, sondern vom erbarmenden Gott ab. 045 ROM 009 017 Denn die Schrift sagt zum Pharao: „Eben dazu habe ich dich in Erscheinung treten lassen (erwecken, aufrichten), damit ich an dir meine Kraft (Macht) erweisen (zeigen) kann und damit mein Name auf der ganzen Welt (Erde) bekannt gemacht werden (verkündet) kann.“ 045 ROM 009 018 Also nun: „Den er will (wünschen; begehren; Gefallen haben an; lieben; gern haben), [dessen] erbarmt er sich; und den er will, [den] verhärtet (verstockt) er.“ 045 ROM 009 019 Nun wirst du mich [sicherlich] fragen: „Was beschuldigt (tadeln; anklagen) er [uns] dann noch? Wer hat denn seinem Willen (Vorhaben) widerstanden (s. entgegengesetzt; s. widersetzt)?“ 045 ROM 009 020 Ja, oh Mensch: Wer (Was) bist du [denn] vielmehr, antworten lassend (entgegnen; rechten) dem Gott? Spricht nicht [auch] das Gebilde (Geschöpf) zum Bildenden (Schaffenden; Schöpfer?): 'Was (Wie; Warum) hast du mich so gemacht (tun, schaffen, bilden)?' 045 ROM 009 021 Oder hat nicht der Töpfer des Tones Vollmacht, aus demselben [Ton] klumpen zu machen (bilden; schaffen) das eine Gefäß zur Ehre (Würde; Lob; Rein), das andere zur Unehre? 045 ROM 009 022 Wenn aber Gott wollend [ist], zu zeigen (erweisen) seinen Zorn und seine Macht (Kraft) offenbar zu machen (bekannt machen; wissen), hat er in (mit) viel Geduld (Langmut) die Gefäße des Zornes getragen, geschaffen (bereiten; herstellen) worden seiend zur Vernichtung (Verderben), 045 ROM 009 023 und damit er den Reichtum (Wohlstand) seiner Herrlichkeit an den Gefäßen des Erbarmens (Mitleid) offenbar macht (zu erkennen geben; kundtun), die er in Herrlichheit zuvor bereitet (vorbereiten) hat? 045 ROM 009 024 Diejenigen hat er auch [unter] uns gerufen (berufen); nicht nur aus den Juden, sondern auch aus [anderen Heiden] völkern (Nationen); 045 ROM 009 025 wie er auch in (bei) Hosea spricht: „Ich werde Nicht-mein-Volk mein Volk rufen (nennen), und die Nicht-Geliebte Geliebte.“ 045 ROM 009 026 und es ist an dem Ort, der ihnen gesagt wurde: „Nicht mein Volk seid ihr, dort werdet ihr Söhne (Kinder) Gottes des Lebendigen gerufen (genannt) werden.“ 045 ROM 009 027 Jesaja aber schreit (laut ausrufen) über Israel: „Wenn die Zahl der Söhne (Kinder) Israels gleich dem Sand [am] Meer wäre, [so] wird (soll) der Rest errettet werden; 045 ROM 009 028 denn ein Wort beendend (abschließen; vollenden) und abkürzend (verkürzen; einschränken), wird der Herr es auf der Welt (Erde) machen (ausführen; tun).“ 045 ROM 009 029 Und wie Jesaja zuvor gesagt hat: „Wenn der Herr der Heerscharen (Zebaot) uns nicht einen Samen (Nachkommenschaft) übrig gelassen hätte, wie Sodom wären wir geworden und {wie} Gomorra gleich geworden.“ 045 ROM 009 030 Was sollen (wollen, werden) wir nun sagen? Dass die [Heiden] völker, die nicht nach Gerechtigkeit streben (eilen; rennen; trachten), Gerechtigkeit erlangt (ergriffen; genommen) haben; eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben (Treue; Überzeugung) [kommt]. 045 ROM 009 031 Israel aber, strebend nach dem Gesetz der Gerechtigkeit, ist nicht in das Gesetz hineingelangt (hat erreicht). 045 ROM 009 032 Warum? Weil es nicht aus Glauben (Treue; Überzeugung), sondern wie aus Werken (Taten; Arbeiten) [geschah]. Sie haben am Stein des Anstoßes (Fehltritt) Anstoß genommen; 045 ROM 009 033 wie geschrieben steht: „Siehe, ich stelle (setzen; legen) in Zion einen Stein des Anstoßes (Fehltritt) und ein Fels der Verführung (Argernis), und wer an (auf) ihn glaubt (vertraut), soll (wird) nicht zuschanden (zugrunde gehen) werden.“ 045 ROM 010 001 Brüder, der Wunsch {zwar} meines Herzens und das Gebet zu Gott für sie [ist] {für, (in)} ihre Rettung. 045 ROM 010 002 Ich bezeuge nämlich über sie (ihnen), dass sie Eifer Gottes (für Gott) haben – aber ohne Erkenntnis (nicht gemäß [der] Erkenntnis): 045 ROM 010 003 Indem sie nämlich die Gerechtigkeit Gottes nicht kennen (verkennen) und die eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchen, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. 045 ROM 010 004 Vollendung (Ziel, Ende) nämlich des Gesetzes [ist] Christus, hin zu (in) Gerechtigkeit für einen jeden, der glaubt. 045 ROM 010 005 Moses nämlich schreibt [über] die Gerechtigkeit {, die} aus dem Gesetz: {dass} „Der Mensch, der dies (diese Dinge) tut, wird ihretwegen (in ihnen) leben.“ 045 ROM 010 006 Die Gerechtigkeit aber aus dem Glauben sagt: „Sag nicht in deinem Herzen:»Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?«“ – Das heißt (ist), um Christus herabzuholen (herabzuführen). – 045 ROM 010 007 „Oder:»Wer wird in den Abgrund herabsteigen?«“ – Das heißt (ist), um Christus von (aus) den Toten heraufzuholen (heraufzuführen). – 045 ROM 010 008 Aber was sagt sie? „Dir nahe ist das Wort, in deinem Mund und in deinem Herzen“ – Das heißt (ist), das Wort des Glaubens, das wir verkünden. 045 ROM 010 009 Denn wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von (aus) den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 045 ROM 010 010 Mit dem Herzen nämlich wird geglaubt (glaubt man) hin zu Gerechtigkeit, mit dem Mund aber wird bekannt (bekennt man) hin zu Rettung. 045 ROM 010 011 Es sagt nämlich die Schrift: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden (beschämt) werden“ 045 ROM 010 012 Es gibt (ist) nämlich keinen (kein) Unterschied zwischen einem (eines) Juden und einem (eines) Griechen, denn derselbe [(Herr) ist] Herr aller, reich {seiend} für alle, die ihn anrufen. 045 ROM 010 013 Jeder nämlich, „der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“. 045 ROM 011 025 Denn ich möchte nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt ist, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet, nämlich dass Israel zu einem Teil Verstockung widerfahren ist, bis die Fülle der Völker eingegangen ist. 045 ROM 011 026 Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: Aus Zion wird kommen der Retter, der die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden wird. 045 ROM 011 027 Und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehme. 045 ROM 011 028 Was das Evangelium betrifft, sind sie zwar Feinde um euretwillen, aber was die Erwählung betrifft, sind sie Geliebte um der Väter willen. 045 ROM 011 029 Denn unwiderruflich sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes. 045 ROM 011 030 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam wart, jetzt aber Erbarmen gefunden habt infolge ihres Ungehorsams, 045 ROM 011 031 so sind sie jetzt infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden. 045 ROM 011 032 denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme. 045 ROM 012 021 Nicht lasse dich besiegen (unterwerfen, bezwingen, überwinden) von dem Bösen (Schlechten), sondern besiege (unterwerfe, bezwinge, überwinde) in dem (durch das, mit dem) Guten das Böse (Schlechte). 045 ROM 014 007 Denn niemand von uns lebt für sich selbst und niemand stirbt für sich selbst. 045 ROM 014 008 Denn sei es, dass wir leben, leben wir für den Herrn, sei es, dass wir sterben, sterben wir für den HERRN. Sei es, dass wir leben, sei es, dass wir sterben, wir gehören dem HERRN. 045 ROM 014 009 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, damit er sowohl über die Toten, wie über die Lebenden herrscht. 045 ROM 015 022 Darum (deshalb) bin ich auch viele Male (oft, häufig) (daran) gehindert worden, zu euch zu kommen; 045 ROM 015 023 Da ich nun aber keinen Wirkungsraum mehr in dieser Gegend (Landstrich) habe [und] Sehnsucht (Verlangen) habe zu euch zu kommen seit vielen Jahren, 045 ROM 015 024 wenn (falls) ich nach Spanien Reisen werde; Denn ich hoffe, wenn ich hindurchgehe (hindurchreise, auf der Durchreise bin) euch zu sehen und von euch zur (Weiter-) Reise ausgesendet (ausgestattet, ge- bzw. begleitet) zu werden, nachdem (wenn) ich mich an euch zuerst einigermaßen erfreut (gestärkt, genossen) habe. 045 ROM 015 025 Nun aber reise ich nach Jerusalem, um den Heiligen zu dienen (helfen, unterstützen). 045 ROM 015 026 Denn es haben Wohlgefallen (beschlossen) Mazedonien und Achaia eine gewisse (bestimmte) Gemeinschaft (Spende, Beitrag) durchzuführen (zu leisten) für die Armen der (unter den) Heiligen in Jerusalem. 045 ROM 015 027 Denn sie haben j auch beschlossen, euer Schuldner zu sein (in eurer Schuld zu stehen): denn wenn die Völker an eurem Geistlichen Anteil haben (erhalten, nehmen), sind sie auch schuldig in dem Fleischlichen euch zu dienen. 045 ROM 015 028 Wenn ich dies nun zum Abschluss bringe (beende) und ihnen diese Frucht versiegelt habe werde ich über euch nach Spanien gehen (reisen). 045 ROM 015 029 Ich weiß aber, dass wenn ich zu euch komme ich mit der Fülle des Segens Christi kommen werde. 045 ROM 015 030 Ich bitte (ermahne, ermutige, bestärke, fordere auf) euch aber, [Brüder], durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes gemeinsam mit mir zu kämpfen in eure Gebet für mich (mit mir) vor Gott, 045 ROM 015 031 dass ich erretet (bewahrt) werde vor den [Nachstellungen der] Ungehorsamen in Judäa und [dass] mein Dienst in Jerusalem von den Heiligen gut aufgenommen wird, 045 ROM 015 032 dass ich mit Freude zu euch komme wenn Gott es will und mich bei (mit) euch ausruhen kann. 045 ROM 015 033 Sei aber der Gott des Friedens mit euch allen, Amen. # # BOOK 046 1CO 1 Corinthians 1 Korinther 046 1CO 001 001 Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Sosthenes, der Bruder, 046 1CO 001 002 {der} [an] die Gemeinde Gottes {seiend, sich befindend} in Korinth, (gottgeweihte =) heilige in Christus Jesus, berufene Heilige, mit allen, die anrufen den Namen unseres Herrn Jesus Christus an jedem Ort, dem ihrigen und dem unsrigen. 046 1CO 001 003 Gnade [sei] mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus. 046 1CO 001 004 Ich danke meinem Gott jederzeit für euch wegen der Gnade Gottes, die euch gegeben wurde in Christus Jesus, 046 1CO 001 005 weil ihr in jeder Hinsicht reich gemacht wurdet in ihm, in jedem Wort (Lehre) und jeder Erkenntnis. 046 1CO 001 006 Da das Zeugnis von Christus befestigt (bestätigt) wurde in euch, 046 1CO 001 007 so dass ihr keinen Mangel leidet an keiner (lei) Gnadengabe (Geschenk, Gefälligkeit) (als) Erwartende die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus, 046 1CO 001 008 der auch festmachen wird euch bis zum Ende (Endpunkt, Ziel) unbescholten am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 046 1CO 001 009 Treu [ist] Gott, durch den ihr Gerufene [seid] in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. 046 1CO 001 010 Ich bitte {aber} euch, Geschwister, durch (vermittelst, mit Hilfe von) den Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle dasselbe sagt und unter euch keine Spaltungen seien, seid aber Vollendete in derselben Gesinnung und in derselben Meinung (Entscheidung). 046 1CO 001 011 Denn mir ist zur Kenntnis gelangt über euch, meine Geschwister, über (die =) [Leute] von der Chloe, dass es Streitigkeiten bei euch gibt. 046 1CO 001 012 Ich (sage =) meine aber dies, dass jeder von euch sagt: Ich {zwar} bin ([Anhänger] des Paulus =) Pauliner - ich aber ([Anhänger] des Apollon =) Apolliner - ich aber ([Anhänger] des Kephas =) Kephanianer - ich dagegen [bin] ([Anhänger] des Christus =) Christ! 046 1CO 001 013 [Ist] Christus [etwa] zerteilt? [Oder] ist [etwa] Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf den Namen des Paulus Getaufte? 046 1CO 001 014 Ich danke Gott, dass ich niemanden von euch getauft habe außer Krispus und Gaius, 046 1CO 001 015 damit keiner sagen kann, {dass} er sei auf meinen Namen getauft worden. 046 1CO 001 016 Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft, weiter weiß ich nicht, ob ich einen anderen getauft habe. 046 1CO 001 017 Nicht nämlich sandte mich Christus zu taufen, sondern zu predigen, nicht in Gewandtheit (Klugheit, Geschicklichkeit, Weisheit) des Wortes, damit nicht zunichte gemacht würde das Kreuz Christi. 046 1CO 001 018 Das Wort nämlich {das} vom Kreuz denen {zwar} verloren Gehenden ist es eine Dummheit, denen aber gerettet Werdenden, uns, ist es eine Kraft (Macht, Fähigkeit) Gottes. 046 1CO 001 019 Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): Vernichten (verderben) werde ich die Klugheit (Weisheit) der Klugen (Weisen) und das Verständnis der Verständigen werde ich zunichte machen. 046 1CO 001 020 Wo [ist] ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Disputierer dieser Welt? Hat Gott nicht als Torheit (Dummheit) erwiesen die Weisheit der Welt? 046 1CO 001 021 Weil denn in der Weisheit Gottes die Welt Gott nicht durch die Weisheit erkannte, hat es Gott gefallen, durch die Torheit (Dummheit) der Verkündigung die Glaubenden zu retten. 046 1CO 001 022 Denn {einerseits} die Juden fordern (begehren, verlangen, bitten) Zeichen, {andererseits} die Griechen suchen Weisheit, 046 1CO 001 023 wir aber verkündigen (predigen, lehren) Christus [als] Gekreuzigten, den Juden {zwar} [etwas] Anstößiges, den Heiden (Völkern) aber eine Torheit (Dummheit), 046 1CO 001 024 {ihnen} aber den Berufenen, Juden und auch Griechen, Christus [als] Gottes Kraft (Macht) und Gottes Weisheit. 046 1CO 001 025 Denn das Törichte (Dumme) [an] Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache (Ohnmächtige) [an] Gott ist stärker als die Menschen. 046 1CO 001 026 Seht {nämlich, doch} eure Berufung an, Geschwister: {nämlich} Nicht viele Weise nach (dem Fleisch =) der menschlichen Natur, nicht viele Starke (Mächtige), nicht viele Vornehme. 046 1CO 001 027 Sondern das Törichte der Welt erwählte sich Gott, um die Weisen zu beschämen, und das Schwache der Welt erwählte sich Gott, um das Starke zu beschämen, 046 1CO 001 028 und (die niedere Abkunft =) das Unedle der Welt und das Verachtete erwählte sich Gott, das nicht Seiende, um das Seiende zu vernichten (beseitigen), 046 1CO 001 029 damit sich kein (Fleisch =) Wesen rühmen kann vor (angesichts von) Gott. 046 1CO 001 030 Aus ihm aber seid ihr in Christus, der für uns zur Weisheit wurde von Gott, [zur] Rechtfertigung, {und auch} Heiligung und Erlösung (Freilassung), 046 1CO 001 031 damit, wie geschrieben steht: „Der sich Rühmende soll sich im Herrn rühmen.“ 046 1CO 002 001 Auch ich, kommend zu Euch, Geschwister [wörtl.: Brüder], bin nicht gekommen hervorragend in Rede oder Weisheit, verkündigend euch das Geheimnis Gottes. 046 1CO 002 002 Denn nicht habe ich gemeint etwas zu wissen bei euch außer Jesus Christus und diesen [als] Gekreuzigten. 046 1CO 002 003 Und ich in Schwachheit und Furcht und vielem Zittern zeigte ich mich bei euch, 046 1CO 002 004 und meine Rede und meine Verkündigung [zeigte sich] nicht in überredender, geschwätziger Weisheit, sondern im Beweis des Geistes und der Kraft, 046 1CO 002 005 damit euer Glaube nicht in menschlicher Weisheit [sei =] bestünde, sondern in der Kraft Gottes. 046 1CO 002 006 Weisheit aber reden wir zu den Vollkommenen (Vollendeten, Volljährigen, Eingeweihten), eine Weisheit aber nicht dieses Weltalters (Äons) noch der Herrscher dieses Weltalters (Äons), des vergänglichen; 046 1CO 002 007 sondern wir reden von Gottes Weisheit im Geheimnis, dem geheimgehaltenen, das vorherbestimmt hat Gott vor aller Weltzeit (Äonen) zu unserer Herrlichkeit, 046 1CO 002 008 das keiner der Herrscher dieses Weltalters (Äons) erkannt hat. Wenn nämlich sie es erkannt hätten, hätten sie nicht den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt. 046 1CO 002 009 Aber (sondern) wie geschrieben steht: was das Auge nicht sah und das Ohr nicht hörte und auf das Herz des Menschen nicht aufstieg, [das ist,] was bereitete Gott denen, die ihn lieben. 046 1CO 002 010 Uns aber offenbarte [es] Gott durch den Geist; denn der Geist erforscht (ergründet) alles, auch die Tiefe Gottes. 046 1CO 002 011 Wer denn kennt von den Menschen das [Wesen] des Menschen wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So auch das [Wesen] Gottes kennt keiner außer der Geist Gottes. 046 1CO 002 012 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott [ist], damit wir wissen [das uns von Gott Geschenkte =] was uns von Gott geschenkt wurde. 046 1CO 002 013 Das reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit beigebracht (gelehrt) sind, sondern vom Geist beigebracht (gelehrt), als geistliche [Menschen] Geistliches deutend (auslegend). 046 1CO 002 014 Ein diesseitiger Mensch aber nimmt nicht das [Wesen?] des Geistes Gottes an; denn ihm [ist =] erscheint es als Torheit, und er kann nicht erkennen, weil [es] geistlich beurteilt wird. 046 1CO 002 015 Aber der geistliche [Mensch] beurteilt Alles, er selbst aber wird von niemandem beurteilt. 046 1CO 002 016 Denn „wer hat den Ratschluss des Herrn erkannt, der ihn belehre?“ (Jesaja 40,13) Wir aber haben die Gesinnung (den Verstand, die Vernunft, die Meinung, den Ratschluss) Christi. 046 1CO 003 001 Ich aber, Brüder, vermochte (konnte) nicht mit euch zu reden wie zu Geistlichen, sondern wie zu Fleichschlichen, wie zu Kindern (Unreifen, Unmündigen) in Bezug auf Christus. 046 1CO 003 002 Milch ließ ich euch trinken, nicht [feste] Speise; denn ihr konntet [sie] noch nicht [essen, verdauen]. Aber nicht einmal jetzt könnt ihr, 046 1CO 003 003 noch nämlich seid ihr fleischlich (materialistisch). Da nämlich in euch Aggressivität (Streitlust) und Zorn (ist =) herrscht, seid ihr da nicht fleischlich (materialistisch) und lebt nach menschlicher Weise (Stil)? 046 1CO 003 004 Denn wenn einer sagt: Ich bin Pauliner, ein anderer aber: ich Apolliner, seid ihr dann nicht Menschen? 046 1CO 003 005 Was ist denn Apollos? Was aber ist Paulus? Diener (Helfer), durch die ihr gläubig geworden seid, und jeder [so], wie der Herr gab. 046 1CO 003 006 Ich habe angepflanzt, Apollos hat gegossen (bewässert), aber Gott hat wachsen lassen. 046 1CO 003 007 Sodass weder der etwas ist, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern der, der wachsen lässt, Gott. 046 1CO 003 008 Wer anpflanzt (wörtl.: der Anpflanzende) aber und wer gießt (wörtl.: der Gießende) sind eins, jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen gemäß der eigenen Arbeit (Mühe). 046 1CO 003 009 Gottes Mithelfer nämlich sind wir, Gottes Ackerfeld, Gottes Bau (Gebäude) seid ihr. 046 1CO 003 010 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben (geschenkt) wurde, habe ich wie ein weiser (sachverständiger) Baumeister den Grundstein (das Fundament) gelegt, ein anderer aber baut darauf auf. Jeder aber sehe, wie er darauf aufbaut. 046 1CO 003 011 Denn einen anderen Grundstein (ein anderes Fundament) kann niemand legen als das (Liegende =), das gelegt ist, das ist Jesus Christus. 046 1CO 003 012 Wenn aber jemand auf den Grundstein (das Fundament) Gold, Silber, Edelstein, Holz, Gras (Heu), Stroh aufbaut, 046 1CO 003 013 wird das Werk eines jeden offenbar (sichtbar, kenntlich, bekannt) werden, denn der Tag wird es offenbar machen (kundtun), denn (weil) im Feuer wird es offenbart (aufgedeckt, ans Licht gebracht). Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, wird das Feuer prüfen. 046 1CO 003 014 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er aufgebaut hat, wird er Lohn empfangen. 046 1CO 003 015 Wenn jemandes Werk verbrennen wird, wird er Schaden leiden (bestraft werden), er selbst aber wird gerettet werden, aber so (derartig) wie durch Feuer. 046 1CO 003 016 Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 046 1CO 003 017 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet (zerstört, verdirbt, zugrunde richtet), wird Gott diesen vernichten (zerstören, verderben, zugrunde richten); denn der Tempel des Herrn ist heilig - das seid ihr! 046 1CO 003 018 Keiner soll sich selbst betrügen: wenn jemand als Weise gilt bei euch in dieser Weltzeit (Äon), soll er ein Narr werden, damit er weise wird (um weise zu werden). 046 1CO 003 019 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben (Hiob 5,12f): „Der die Weisen fängt in ihrer Verschlagenheit“, 046 1CO 003 020 und wiederum (Psalm 93,11): „Der Herr (er) kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig (eitel) sind“. 046 1CO 003 021 So soll sich keiner rühmen bei den Menschen. Denn alles ist euer, 046 1CO 003 022 ob Paulus, Apollos, Kephas, die Welt, das Leben, der Tod, Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer, 046 1CO 003 023 ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes. 046 1CO 004 001 So soll man (wörtl.: Mensch) uns ansehen (bewerten) als Diener (Gehilfen) Christi und Verwalter der Geheimnisse (Mysterien) Gottes. 046 1CO 004 002 Hierbei weiterhin (also) verlangt (fordert) man von den Verwaltern, dass einer treu (zuverlässig) sich zeigt (erscheint, sich erweist, erfunden wird). 046 1CO 004 003 Mir aber ist es völlig gleichgültig, ob ich von euch beurteilt werde oder von einem menschlichen [Gerichts-] Tag. Und nicht nur das, sondern ich beurteile auch mich selbst nicht. 046 1CO 004 004 Denn ich bin mir nichts bewusst, aber dadurch (damit) bin ich nicht gerechtfertigt; der mich aber beurteilt, ist der Herr. 046 1CO 004 005 Deshalb (daher) richtet (nicht etwas =) nichts vor der Zeit bis der Herr kommen wird, der auch ans Licht bringen (aufdecken) wird das im Finsteren Verborgene und offenbaren wird die Absichten der Herzen. Und dann wird Anerkennung (Lob) werden jedem von Gott. 046 1CO 004 006 Dies aber, Brüder, bringe ich zur Darstellung (exemplifiziere) an mir und Apollon um euretwillen, damit ihr an uns lernt das „Nicht über [das hinaus], was geschrieben steht“, damit ihr euch nicht einer für den einen aufbläht gegen den anderen. 046 1CO 004 007 Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Was aber hast (besitzt) du, was du nicht [als Geschenk] empfingst? Wenn du es aber auch [als Geschenk] empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht [als Geschenk] empfangen? 046 1CO 004 008 Schon seid ihr satt! Schon seid ihr reich! Ohne uns kamt ihr zur Herrschaft! Und wenn ihr doch wenigstens zur Herrschaft gekommen wäret, damit auch wir an eurer Herrschaft teilnähmen! 046 1CO 004 009 Ich meine (glaube) nämlich, Gott hat uns, die Apostel, als geringste (unterste) hingestellt, wie dem Tode Verfallene, weil wir ein Schauspiel geworden sind der Welt und Engeln und Menschen. 046 1CO 004 010 Wir [sind] töricht um Christi willen, ihr [seid] klug (verständig) in Christus; wir [sind] schwach, ihr [seid] stark; ihr [seid] vornehm (berühmt), wir [sind] ungeehrt (unansehnlich). 046 1CO 004 011 Bis zur jetzigen Stunde hungern wir, {und} dürsten wir, {und} sind wir schlecht gekleidet, {und} werden geohrfeigt, {und} sind unstet 046 1CO 004 012 und mühen (plagen) uns, Arbeitende mit den eigenen Händen. Geschmäht werdend segnen wir, verfolgt werdend dulden wir, 046 1CO 004 013 verlästert werdend trösten wir. Wir sind gleichsam zum Abschaum (zu Sündenböcken) der Welt geworden, der Unrat (Schmutz, Abschaum) aller bis heute. 046 1CO 004 014 Nicht euch beschämend schreibe ich das, sondern wie meine geliebten Kinder euch zurechtweisend (weise ich euch zurecht). 046 1CO 004 015 Wenn ihr nämlich [auch] unzählige Pädagogen (Knabenführer, Hofmeister) in Christus habt, [habt] ihr aber nicht viele Väter: denn in Christus Jesus durch das Evangelium habe ich euch gezeugt! 046 1CO 004 016 Ich bitte euch nun: werdet meine Nachahmer! 046 1CO 004 017 Deshalb habe ich euch Timotheus geschickt, der ist mein geliebtes Kind und treu im Herrn, der wird euch erinnern an meine Wege (Wandel, Handlungsweise) in Christus Jesus, wie ich überall in jeder Gemeinde lehre. 046 1CO 004 018 Dass ich aber nicht zu euch kommen würde, haben sich einige aufgeblasen (gebrüstet); 046 1CO 004 019 ich werde aber bald (schnell, eilig, sofort) zu euch kommen, wenn der Herr will, und ich will erkunden nicht nur das Wort der Aufgeblasenen, sondern auch die Kraft (Vollmacht). 046 1CO 004 020 Denn das Reich Gottes [besteht] nicht im Wort, sondern in der Kraft (Vollmacht). 046 1CO 004 021 Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen, oder in der Liebe und mit dem Geist der Sanftmut? 046 1CO 006 004 Wenn ihr nun Fälle des alltäglichen Lebens zu entscheiden habt, dann setzt die Übergangenen in der Gemeinde ein, diese und nicht die Ungläubigen! 046 1CO 007 001 Zu dem, was ihr schriebt, es ist gut für einen Mann, eine Frau nicht zu berühren 046 1CO 007 002 Um der Unzucht willen soll jeder [Mann] seine eigene Frau haben und jede [Frau] ihren eigenen Mann. 046 1CO 007 003 Der Mann soll seine Pflicht der Frau gegenüber erfüllen, ebenso (in gleicher Weise) die Frau dem Mann gegenüber. 046 1CO 007 004 Die Frau verfügt nicht (hat keine Verfügungsgewalt) über ihren {eigenen} Körper, sondern der Mann, ebenso (in gleicher Weise) verfügt der Mann nicht (hat keine Verfügungsgewalt) über seinen {eigenen} Körper, sondern die Frau. 046 1CO 007 005 Entzieht euch nicht einander, außer in gegenseitigem Einvernehmen (nach Übereinkunft) für einen begrenzten Zeitraum (für den gegenwärtigen Augenblick), um euch dem Gebet zu widmen und dann wieder zusammen zu sein, damit euch der Satan nicht versucht durch eure Geilheit (Zügellosigkeit). 046 1CO 007 006 Dies aber sage ich als Zugeständnis, nicht als Befehl. 046 1CO 007 007 Ich wollte {aber}, dass alle Menschen (Männer?) wie ich wären; aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. 046 1CO 007 008 Den Unverheirateten und den Witwen sage ich, dass es gut wäre, wenn sie blieben wie ich. 046 1CO 007 009 Wenn sie aber nicht enthaltsam sein können, sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten als zu brennen. 046 1CO 007 010 Den Verheirateten aber befehle {ich,} nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich vom Mann nicht scheiden soll 046 1CO 007 011 - falls sie aber geschieden ist, soll sie unverheiratet bleiben oder sich mit dem Mann aussöhnen -, und der Mann soll die Frau nicht verstoßen 046 1CO 007 012 Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine nichtgläubige Frau hat, und (diese) sie willigt ein, mit ihm (ehelich) zusammenzuleben, soll er sie nicht verstoßen. 046 1CO 007 013 Und die Frau, wenn sie einen nichtgläubigen Mann hat, und (dieser) er willigt ein, mit ihr (ehelich) zusammenzuleben, soll sie ihn nicht verstoßen. 046 1CO 007 014 Denn der nichtgläubige Mann wird durch die Frau geheiligt, und die nichtgläubige Frau durch den Bruder; denn sonst sind demnach ihre Kinder unrein, jetzt aber sind sie heilig. 046 1CO 007 015 Wenn aber der Nichtgläubige sich scheiden will, soll er sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist in diesem Fall nicht [dem Eheversprechen] unterworfen. Gott hat euch zum (im) Frieden berufen. 046 1CO 007 016 Denn {was} weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder {was} weißt du, Mann, ob du die Frau retten wirst? 046 1CO 007 017 Doch (Sondern) jeder soll so leben (wandeln), wie der Herr es ihm zugeteilt, jeder, wie der Herr ihn berufen hat. {Und} so ordne ich es in allen Gemeinden an. 046 1CO 007 018 Wer als Beschnittener berufen wurde, soll nicht die Vorhaut überziehen; wer als Unbeschnittener berufen wurde, soll sich nicht beschneiden lassen. 046 1CO 007 019 Die Beschneidung ist nichts und die Unbeschnittenheit ist nichts, sondern die Beachtung der Gebote Gottes. 046 1CO 007 020 Jeder soll in der Berufung (dem Beruf) bleiben, in der er berufen wurde (in dem ihn der Ruf Gottes traf). 046 1CO 007 021 Du wurdest als Sklave berufen; das soll dich nicht kümmern. Aber wenn du auch Freiheit erlangen kannst, gebrauche sie (die Sklaverei? die Freiheit?) um so mehr. 046 1CO 007 022 Denn der Sklave, der durch den (im) Herrn berufen wurde, ist ein Freigelassener des Herrn, wie (in gleicher Weise) der Freie, der berufen wurde, ein Sklave Christi ist. 046 1CO 007 023 Ihr seid bar bezahlt worden (wurdet gegen Barzahlung erworben); werdet nicht Sklaven von Menschen. 046 1CO 007 024 Jeder soll darin bleiben, Brüder, worin er von Gott berufen wurde. 046 1CO 007 025 Über die Jungfrauen {aber} besitze ich kein Gebot des Herrn. Ich bin aber der Meinung, dass ich ein Vertrauensmann bin, weil ich vom Herrn begnadigt wurde (Erbarmen fand). 046 1CO 007 026 Ich meine nun, dies sei gut (dass dies gut sei) wegen der bevorstehenden Not, dass es für den Menschen gut ist, wenn er bleibt, wie er ist. 046 1CO 007 027 Wurde dir eine Frau gegeben, suche nicht die Scheidung (Trennung); hast du dich von einer Frau getrennt (frei gemacht), suche keine Frau. 046 1CO 007 028 Wenn du aber heiratest, sündigst du nicht, und wenn die Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht. Leibliche Bedrängnis werden diese aber (haben =) erleben, ich aber schone euch (= würde euch gern schonen?). 046 1CO 007 029 Dies aber sage ich, Brüder, die Zeit ist zusammengedrängt (beschränkt). Hinfort (zukünftig) sollen die Frauen haben sein, als hätten sie keine, 046 1CO 007 030 und die weinen, als weinten sie nicht, und die sich freuen, als freuten sie sich nicht, und die kaufen, als besäßen sie nicht, 046 1CO 007 031 und die die Welt gebrauchen, als missbrauchten sie sie nicht, denn diese Welt selbst (die Gestalt, das Wesen dieser Welt) vergeht. 046 1CO 007 032 Ich möchte aber, dass ihr sorglos (sorgenfrei) seid. Der Unverheiratete sorgt für (trägt Sorge für) die Angelegenheiten des Herrn, wie er dem Herrn gefallen (zu Gefallen sein) kann. 046 1CO 007 033 Der Verheiratete aber sorgt sich um (trägt Sorge um) die Welt, wie er der Frau gefallen (zu Gefallen sein) kann, 046 1CO 007 034 und ist in sich gespalten. Und die Frau, die Unverheiratete und die Jungfrau, sorgt für (trägt Sorge für) die Angelegenheiten des Herrn, damit sie heilig ist sowohl körperlich als auch geistig (geistlich). Aber die Verheiratete sorgt sich um (trägt Sorge um) die Welt, wie sie dem Mann gefallen (zu Gefallen sein) kann. 046 1CO 007 035 Dies aber sage ich zu eurem eigenen Vorteil (Nutzen), nicht, um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern damit ihr ungestört (nicht abgelenkt) anständig und beharrlich im Herrn [seid]. 046 1CO 007 036 Wenn aber einer glaubt, sich unanständig gegenüber seiner Jungfrau zu benehmen (sich seiner Jungfrau gegenüber schämen zu müssen), wenn er überreif ist und so geschehen muss, was er tun will, sündigt er nicht; sie sollen heiraten. 046 1CO 007 037 Wer aber in seinem Herz fest steht, ohne Zwang, aber Macht hat über seinen Willen und dies in seinem Herzen beschließt, seine Jungfrau zu bewahren (= unberührt zu lassen), tut recht [daran]. 046 1CO 007 038 So tut auch recht, wer seine Jungfrau heiratet, aber wer nicht heiratet, tut Besseres. 046 1CO 007 039 Eine Frau ist (gegeben =) gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschlafen ist, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will, allein [dass es] im Herrn [geschieht]. 046 1CO 007 040 Glücklicher (seliger) aber ist sie, wenn sie so bleibt, meiner Meinung nach. Ich meine aber, dass auch ich den Geist Gottes habe. 046 1CO 009 019 Denn weil (obwohl) ich frei bin allen gegenüber, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. 046 1CO 009 020 [Das heißt:] für die Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich [die] Juden gewinne; für die unter dem Gesetz [des Mose] bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – auch wenn ich selbst nicht unter dem Gesetz bin – damit ich die unter dem Gesetz gewinne; 046 1CO 009 021 für die ohne Gesetz wie einer ohne Gesetz – auch wenn ich nicht ohne Gesetz Gottes bin, sondern [ich bin] im Gesetz Christi – damit ich die ohne Gesetz gewinne; 046 1CO 009 022 für die Schwachen bin ich schwach geworden, damit ich die Schwachen gewinne; für alle [diese] bin ich alles geworden, damit ich von allen welche errette. 046 1CO 009 023 Alle diese Dinge tue ich um des Evangeliums willen, damit auch ich Anteil am Evangelium habe. 046 1CO 009 024 Wisst ihr [denn] nicht, dass zwar alle Athleten am Wettkampf teilnehmen, aber nur einer den Siegeskranz bekommt? 046 1CO 009 025 Jeder aber, der kämpft, übt sich in Verzicht (Selbstbeherrschung) in allen [Lebensbereichen]. Die Athleten tun es, damit sie einen Siegeskranz bekommen, der doch vergänglich ist; wir aber für einen unvergänglichen. 046 1CO 009 026 [Das gilt] auch für mich: Ich laufe nicht wie einer, der ziellos umherirrt, ich boxe nicht wie einer, der wild um sich haut; 046 1CO 009 027 sondern ich führe einen harten Kampf gegen mich selbst und zwinge meinen Körper, mir zu gehorchen, damit ich nicht an dem, was ich anderen gepredigt habe, selbst untauglich werde (scheitere). 046 1CO 010 001 Ich will nämlich nicht, dass ihr nicht wisst (versteht), dass eure Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer zogen 046 1CO 010 002 und alle auf (in) {den} Moses (hinein) getauft wurden in der Wolke und in dem Meer 046 1CO 010 003 und alle dieselbe geistliche Nahrung aßen 046 1CO 010 004 und alle denselben geistlichen Trank tranken: Sie tranken nämlich aus einem geistlichen Felsen, der nachfolgte, der Fels aber war {der} Christus. 046 1CO 010 005 Aber Gott fand nicht an (in) den meisten von ihnen Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste getötet (niedergestreckt). 046 1CO 010 013 ... treu aber [ist] Gott, welcher nicht zulassen wird, dass ihr über das Vermögen (Können) versucht werdet, sondern mit der Versuchung macht er auch den Ausgang, dass ihr [es] ertragen könnt. 046 1CO 010 031 Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut (macht), alles tut (macht) zur Ehre (Herrlichkeit) Gottes. 046 1CO 011 023 Ich nämlich nahm in Empfang von dem Herrn, was ich auch euch übergeben (weitergeben) habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er übergeben (ausgeliefert) wurde, [das] Brot (in die Hand) nahm (ergriff), 046 1CO 011 024 {und} dankte (Dank sagte) und [es (das Brot)] brach und sprach: Dies ist mein Leib (Körper), der für (zum Vorteil von) euch [ist], dies tut zur Erinnerung an mich. 046 1CO 011 025 In gleicher Weise (ebenso) auch das Becherchen (Kelchlein, Trinkgefäßchen) nach dem Essen (Speisen) und sagte: Dieses Becherchen ist das neue Testament (Vertrag, Bund) in meinem Blut. Dies tut so oft ihr trinkt zur Erinnerung an mich. 046 1CO 012 001 Über die der Geistgaben, Brüder, will ich euch nicht im Unwissen lassen. 046 1CO 012 002 Ihr wisst, dass, als ihr Heiden wart, ihr schon zu den stummen Götzenbildern weggeführt wurdet, dass ihr schon geführt wurdet. 046 1CO 012 003 Deshalb offenbare ich euch, dass niemand im Geist Gottes schwätzend sagt: „Verflucht [sei] Jesus“, und keiner ist fähig zu sagen: „Herr ist Jesus“, wenn nicht im Heiligen Geist. 046 1CO 012 004 Es gibt Zuteilungen aber der Gnadengaben, der Geist aber ist derselbe; 046 1CO 012 005 Und es gibt Unterscheidungen der Diakonie, und der Herr ist derselbe; 046 1CO 012 006 Und es gibt Unterscheidungen in der Wirkung, der Gott aber ist derselbe, der wirkt alles in allen. 046 1CO 012 007 Jedem ist es gegeben, die Offenbarung des Geistes zusammenzutragen. 046 1CO 012 008 Denn nämlich dem einen ist durch den Geist gegeben das Wort der Weisheit, dem anderen aber das Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist, 046 1CO 012 009 Dem einen der Glaube in demselben Geist, dem anderen aber die Gabe der Heilung in dem einen Geist, 046 1CO 012 010 Dem anderen aber die Wirkungen der Kräfte, dem anderen aber die Prophetie, dem anderen aber die Unterscheidung der Geister, einem anderen die Sprache der Zungen, einem anderen aber die Auslegung der Zungen; 046 1CO 012 011 Alles aber wirkt der eine Geist, der zuteilt einem jeden Einzelnen, genau wie er will. 046 1CO 013 001 Wenn ich (einer) in den Sprachen der Menschen spräche (spreche) oder (und [selbst]) [in der] der Engel, aber keine Liebe hätte (habe, nicht liebte), dann wäre (bin) ich (er) ein schallender Gong (Kupfer) oder eine klingende (lärmende) Zimbel {geworden}. 046 1CO 013 002 Und wenn ich (einer) Prophetie hätte (habe, prophezeite) und alle Geheimnisse und jede Erkenntnis (Wissen) wüsste (weiß), und wenn ich (einer) allen (genügend) Glauben hätte (habe, glaubte), um Berge zu versetzen, aber keine Liebe hätte (habe, liebte), dann wäre (bin) ich (er) nichts. 046 1CO 013 003 Und wenn ich (einer) all meine (seine) Besitztümer austeilen würde (austeilt) und wenn ich (er) meinen (seinen) Körper ausliefern würde (ausliefert), damit ich verbrannt (so dass ich gerühmt) würde, aber keine Liebe hätte (habe, liebte), dann würde es mir (ihm) nichts nützen (nützt es mir nichts). 046 1CO 013 004 Die Liebe ist sanftmütig (langmütig), mild (freundlich) {ist die Liebe}; die Liebe ist nicht aggressiv (ereifert sich nicht?), sie ist nicht prahlsüchtig, sie ist nicht hochmütig (arrogant), 046 1CO 013 005 sie ist nicht unsittlich (schamlos), sie strebt nicht nach dem Ihrigen, sie ist nicht [leicht] reizbar, sie rechnet das Schlechte (Böse) nicht an. 046 1CO 013 006 Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich über die Wahrheit; 046 1CO 013 007 sie bedeckt (vergibt, erträgt) alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. 046 1CO 013 008 Die Liebe kommt niemals zu Fall. Ob es dagegen Prophetien [seien] - sie werden vergehen; ob es Sprachen [seien] - sie werden aufhören; ob es Erkenntnis (Wissen) [sei] - sie wird vergehen. 046 1CO 013 009 Denn [nur] bruchstückhaft erkennen wir (haben wir Einsicht) und bruchstückhaft prophezeien wir, 046 1CO 013 010 aber sobald das Vollkommene (Vollständige) kommt, wird das Bruchstückhafte vergehen. 046 1CO 013 011 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte ich wie ein Kind, urteilte (argumentierte) ich wie ein Kind; seit ich ein Mann geworden bin (nun, da ich ein Mann bin), habe ich die [Dinge] des Kindes vergehen lassen. 046 1CO 013 012 Denn wir sehen jetzt in einem Rätsel (indirekt, undeutlich) durch einen (in einem) Spiegel, dann aber (und erst dann) von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich bruchstückhaft, dann aber (und erst dann) werde ich [so] erkennen, wie auch ich erkannt worden bin. 046 1CO 013 013 Jetzt aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe – diese drei; und (aber) die Größte von ihnen [ist] die Liebe. 046 1CO 015 001 Ich lasse euch aber, [Schwestern und] Brüder, die Frohbotschaft (die gute Nachricht, das Evangelium) wissen (mache kund, offenbare), die ich euch predigte, die ihr auch annahmt, in der ihr auch fest steht, 046 1CO 015 002 durch die ihr auch gerettet werdet, in welchem Wortlaut ich sie euch predigte, wenn ihr sie festhaltet, es sei denn, ihr glaubtet ohne Sinn und Verstand (ihr wäret umsonst gläubig geworden). 046 1CO 015 003 Denn ich habe euch in erster Linie (unter den wichtigsten Stücken) überliefert, was ich ich angenommen habe: „Dass Christus für unsere Sünden starb gemäß der Schrift, 046 1CO 015 004 {und} dass er begraben wurde, {und} dass er am dritten Tag auferweckt wurde gemäß der Schrift, 046 1CO 015 005 und dass er Kephas erschien (sich zeigte), darauf den Zwölfen“. 046 1CO 015 006 Darauf erschien er mehr als 500 [Schwestern und] Brüdern auf einmal, von denen die meisten (bis jetzt bleiben =) noch leben, einige aber sind entschlafen. 046 1CO 015 007 Darauf erschien er Jakobus, dann allen Aposteln. 046 1CO 015 008 Als letztem von allen aber, quasi wie (gleichsam als) einer Fehlgeburt, erschien er auch mir. 046 1CO 015 009 Ich bin ja (nämlich) der geringste der Apostel, {der ich} nicht einmal geeignet {bin}, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgte. 046 1CO 015 010 Gott sei Dank (durch Gottes Gnade) aber bin ich, was ich bin, und seine Gnadengabe für mich (geschah =) blieb nicht ohne Erfolg, sondern mehr als alle anderen plagte ich mich (arbeitete ich mich ab), aber nicht ich, sondern Gottes Gnabengabe, die mit mir ist. 046 1CO 015 011 Ob nun ich oder {ob} jene, so predigen wir, und so habt ihr geglaubt. 046 1CO 015 012 Wenn aber Christus verkündigt wird, dass er aus den Toten auferstanden (auferweckt) ist, wie sagen einige bei euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten (Totenauferweckung)? 046 1CO 015 013 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten (Totenauferweckung) gibt, ist auch Christus nicht auferstanden (auferweckt). 046 1CO 015 014 Wenn aber Christus nicht auferstanden (auferweckt) ist, ist folglich auch unsere Verkündigung (leer =) inhaltsleer (hohl), leer auch euer Glaube. 046 1CO 015 015 (Wir werden aber auch gefunden =) Wir stehen aber auch da als falsche Zeugen Gottes, denn wir haben Zeugnis (gegen =) im Widerspruch zu Gott abgelegt, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckte, wenn (anders=), wie sie sagen, die Toten nicht auferstehen (auferweckt werden). 046 1CO 015 016 Denn wenn die Toten nicht auferstehen (auferweckt werden), dann ist auch Christus nicht auferstanden (auferweckt worden). 046 1CO 015 017 Wenn aber Christus nicht auferstand (auferweckt wurde), ist euer Glaube nichtig (eitel), dann seid ihr noch in euren Sünden, 046 1CO 015 018 folglich sind auch die in Christus Entschlafenen (verloren =) der Macht des Todes verfallen. 046 1CO 015 019 Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus hoffen, sind wir bemitleidenswerter als alle anderen Menschen. 046 1CO 015 020 Nun (jetzt) aber ist Christus auferstanden (auferweckt worden) von den Toten als Erster (Erstling) der Entschlafenen. # # BOOK 047 2CO 2 Corinthians 2 Korinther 047 2CO 001 001 Paulus, ein Apostel (Abgesandter) Christi Jesu durch den Willen Gottes und Timotheus der Bruder, an die Gemeinde Gottes {die} in Korinth {ist} mit allen Heiligen, die in ganz Achaia sind, 047 2CO 001 002 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. 047 2CO 001 003 Gepriesen (gelobt) sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes, 047 2CO 001 004 der uns tröstet bei all unserer Bedrängnis, um uns zu befähigen, dass wir die in aller Bedrängnis [sind] trösten durch den Trost, mit dem wir selbst getröstet wurden durch (von) Gott. 047 2CO 001 005 Denn wie er uns die Leiden Christi überreich zuteil werden lässt, so lässt er durch Christus auch unseren Trost überreich vorhanden sein. 047 2CO 001 006 (Sei es, dass =) Wenn wir in Bedrängnis geraten, [geschieht dies] zu Gunsten (für) eures Trostes und Heiles (Rettung), (oder =) wenn wir getröstet werden, für (zu Gunsten) euren Trost, der sich wirksam zeigt in Standhaftigkeit in denselben Leiden, die auch wir erleiden (erleben). 047 2CO 001 007 {Und} unsere Hoffnung für euch [ist] fest, weil wir wissen, dass, wie ihr Genossen seid des Leides (der Leiden, Leidensgenossen seid), so auch des Trostes. 047 2CO 001 008 Wir wollen euch aber nicht in Unkenntnis lassen, Brüder, über unsere Bedrängnis, (die geschah =) in die wir gerieten in der [Provinz] Asia, weil wir übermäßig [und] über Vermögen beschwert wurden, sodass wir sogar am Leben verzweifelten. 047 2CO 001 009 Aber wir hatten in uns selbst das Todesurteil, damit wir nicht überzeugt von uns selbst (selbstgewiss) wären, sondern von Gott (auf Gott vertrauten), der die Toten auferweckt. 047 2CO 001 010 Der hat uns aus einem so großen Tod errettet und rettet [weiterhin], auf den hofften wir, weil er auch noch rettet (= retten wird). 047 2CO 001 011 Auch ihr [seid] Mithelfer für uns durch das Gebet, damit von vielen Personen für unsere Gnadengabe durch viele für uns gedankt wird. 047 2CO 001 012 Unser Ruhm ist dieser, das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Aufrichtigkeit (Schlichtheit) und Lauterkeit Gottes - und nicht durch menschliche Weisheit, sondern durch Gottes Gnade in der Welt leben, besonders [gilt das] euch gegenüber. 047 2CO 001 013 Denn nichts anderes schrieben wir euch als das, was ihr gelesen und verstanden (erkannt) habt; ich hoffe aber, dass ihr [es] bis zum Ende verstanden (erkannt) haben werdet, 047 2CO 001 014 wir ihr auch uns einigermaßen (teilweise) verstanden (erkannt) habt, dass wir euer Ruhm sind, wie auch ihr unserer seid am Tag unseres Herrn Jesus. 047 2CO 001 015 {Und} in diesem Vertrauen (Zuversicht) wollte ich zuerst zu euch kommen, damit ihr ein zweites Mal Freude hättet, 047 2CO 001 016 und durch (euch =) eure [Hilfe] nach Makedonien gelangen und wieder von Makedonien zu euch kommen und durch euch weiterbefördert (geleitet) werden nach Judäa. 047 2CO 001 017 Weil ich {nun} das wollte, habe ich etwa leichtfertig gehandelt? Oder [ist] das, was ich will, unaufrichtig, so dass bei mir das Ja Ja und das Nein Nein wäre? 047 2CO 001 018 Gott ist mein Zeuge (bei Gottes Treue!) dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein ist. 047 2CO 001 019 Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, der bei euch durch uns verkündigt wurde, durch mich und Silvanus und Timotheus, war nicht Ja und Nein, sondern es war Ja in ihm. 047 2CO 001 020 Denn so viele Verheißungen Gottes [es gibt], in dem Maße [ist] in ihm das Ja. Darum [sei] auch durch ihn das Amen Gott zur Ehre durch uns [gesagt]. 047 2CO 001 021 Gott aber hat uns mit euch bestärkt [im Glauben] an Christus und salbt uns, 047 2CO 001 022 der hat uns auch mit einem Erkennungszeichen versehen („versiegelt“) und gibt uns als Anzahlung den Geist in unsere Herzen. 047 2CO 001 023 Ich aber rufe Gott als Zeugen für meine Seele, dass ich noch nicht nach Korinth kam, um euch zu schonen, 047 2CO 001 024 nicht, weil wir Herren über euren Glauben, sondern Mithelfer an eurer Freude sind. Denn im Glauben steht ihr [fest]. 047 2CO 002 014 Aber Dank [sei] {dem} Gott, der uns zu allen Zeiten (immer) im Triumphzug herumführt (triumphieren lässt; bekannt macht) in (durch) Christus und den Duft (Geruch) seiner Kenntnis (Wissen, Erkenntnis) bekannt macht (sichtbar macht; sehen lässt; zeigt) durch uns an jedem Ort; 047 2CO 002 015 denn wir sind der Wohlgeruch (liebliche Duft) Christi, [der zu] Gott [aufsteigt] unter (bei) denen, die gerettet werden und unter (bei) denen, die verloren gehen, 047 2CO 002 016 [für] die einen ein Geruch (Duft) vom Tod zum Tod („[der] zum Tod [führt]“), [für] die anderen ein Geruch (Duft) vom Leben zum Leben („[der] zum Leben [führt]“). Und wer [ist] ([wäre]) für diese [Dinge] (dafür) geeignet (zulänglich, würdig)? 047 2CO 002 017 Denn wir sind nicht wie die vielen, die Geschäfte machen (Handel treiben) mit dem Wort Gottes, sondern als [Menschen] aus Lauterkeit (Aufrichtigkeit, reiner Gesinnung), {sondern} als von Gott vor Gott in Christus verkünden wir [es] (sprechen wir). 047 2CO 003 003 Es ist offenbar gemacht (vor aller Augen sichtbar, deutlich, öffentlich, bekannt), dass ihr ein Brief Christi seid, durch unser Dienen (Dienen durch uns), geschrieben nicht [mit] Tinte sondern [mit] Geist des lebenden (lebendigen) Gottes, nicht auf (in) Tafeln aus Stein (steinerne Tafeln, Steintafeln) sondern auf (in) fleischerne Tafeln aus Herzen. 047 2CO 003 004 Dieses Vertrauen {aber} haben wir durch {den} Christus zu {dem} Gott. 047 2CO 003 005 Nicht, dass von uns selbst imstande (tüchtig, geeignet, fähig, hinreichend) sind, etwas [anderes] als [etwas] aus uns zu begreifen (anzurechnen, überlegen, anzuerkennen) sondern die Tüchtigkeit ist von (aus) {dem} Gott. 047 2CO 003 006 Der auch (sogar) uns geschickt (fähig, tüchtig) gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens (der Schrift, des Dokuments) sondern des Geistes, denn (nämlich) der Buchstabe (die Schrift, das Dokument) tötet, aber der Geist macht lebendig. 047 2CO 004 001 Daher werden wir nicht müde (verzagen nicht), weil wir dieses Amt haben, wie wir [von Gott] begnadet wurden, 047 2CO 004 002 sondern sagen uns los von dem, was das Schamgefühl verbirgt (von schändlichen Heimlichkeiten), führen kein Leben in Verschlagenheit, noch verfälschen wir das Wort Gottes, sondern indem wir die Wahrheit bekannt machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor Gott. 047 2CO 004 003 Wenn es aber etwas Verborgenes (Unbekanntes) an unserem Evangelium gibt, dann ist es für die verborgen, die verloren sind, 047 2CO 004 004 die Ungläubigen („Heiden“), bei denen der Gott des gegenwärtigen Zeitalters die Gedanken verblendet hat, damit sie nicht sehen das Leuchten (Licht) des Evangeliums der Herrlichkeit Christi, der das Ebenbild Gottes ist. 047 2CO 004 005 Denn wir predigen (verkündigen) nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als Herrn, uns aber als als eure Diener (Knechte, Sklaven) durch Jesus. 047 2CO 004 006 Denn Gott, der sagte: Aus der Dunkelheit soll Licht aufleuchten (1. Mose 1,3), der leuchtet in unseren Herzen zur Offenbarung der Erkenntnis der Herrlichtkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. 047 2CO 004 007 Wir besitzen diesen Schatz aber in tönernen Gefäßen, damit das Übermaß der Macht von Gott komme und nicht von uns. 047 2CO 004 008 In allem werden wir bedrängt (leiden Drangsal), aber uns ist nicht eng; wir zweifeln (sind ratlos), aber verzweifeln nicht; 047 2CO 004 009 wir werden verfolgt, aber nicht im Stich gelassen; werden zu Boden geworfen, aber gehen nicht zugrunde; 047 2CO 004 010 immer (jederzeit) tragen wir das Sterben Jesu an unserem Körper (Leib) herum, damit auch das Leben Jesu an unserem Körper (Leib) sichtbar wird. 047 2CO 004 011 Denn immer wieder werden wir, die wir leben, dem Tod ausgeliefert um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch sichtbar wird. 047 2CO 004 012 So (sodass) ist der Tod wirksam (wirkt) in uns, das Leben aber in euch. 047 2CO 004 013 Wir haben aber den selben Geist, wie geschrieben steht: Ich habe geglaubt (vertraut), deshalb habe ich geredet (Psalm 116,1); auch wir glauben, darum reden wir auch, 047 2CO 004 014 weil wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus Christus von den Toten auferweckte, auch uns mit Jesus auferwecken wird uns mit euch vor sich stellen. 047 2CO 004 015 Alles aber um euretwillen, damit die Gnade, die gewachsen ist (durch die noch mehreren =) durch die dann Dazugewonnenen den Dank (die Danksagung) überreich macht zur Ehre Gottes. 047 2CO 004 016 Deshalb werden wir nicht müde (verzagen nicht), sondern wenn auch der äußere Mensch zugrunde geht, wird doch unser innerer Tag für Tag erneuert. 047 2CO 004 017 weil unsere gegenwärtig (augenblicklich) leichte Bedrängnis für uns eine ganz übermäßige ewige Fülle der Herrlichkeit bewirkt, 047 2CO 004 018 achten wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn das Sichtbare [ist] vorübergehend (unbeständig), das Unischtbare aber [ist] ewig. 047 2CO 005 001 Denn wir wissen, dass, wenn unser iridisches (Haus, das Zelt =) Zelthaus abgerissen (zerstört) wird, haben wir ein Gebäude (einen Bau) von Gott, ein nicht mit Händen (von Menschenhänden) gemachtes, ewiges Haus im Himmel. 047 2CO 005 002 {Und nämlich} deshalb seufzen wir, weil wir uns danach sehnen, unsere Behausung aus dem Himmel anzuziehen, 047 2CO 005 003 wenn wir jedenfalls, nachdem wir [unsere irdische Behausung] ausgezogen haben, nicht nackt (gefunden =) dastehen werden. 047 2CO 005 004 Und {nämlich} als die, die wir in der Behausung sind, seufzen wir, weil wir bedrückt sind, weil wir nicht wünschen, ausgezogen, sondern angezogen (überkleidet) zu werden, damit das Sterbliche vom Leben verschlungen wird. 047 2CO 005 005 Der uns aber dazu instand setzt, ist Gott, der uns die Anzahlung des Geistes gibt. 047 2CO 005 006 Wir sind nun allzeit getrost und wissen, dass, solange wir im Leib (Körper) beheimatet (zuhause) sind, fern von Gott sind. 047 2CO 005 007 Durch den (Im) Glauben nämlich führen wir unser Leben (wandeln wir), nicht durch das (im) Schauen. 047 2CO 005 008 Wir sind aber getrost und wollen lieber aus dem Leib (Körper) ausziehen und bei Gott beheimatet (zuhause) sein. 047 2CO 005 009 Darum lassen wir es uns angelegen sein (ist es unser Ehrgeiz, trachten wir danach), sei es in der Fremde, sei es Zuhause, ihm (wohlgefällig zu sein =) zu gefallen. 047 2CO 005 010 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl (Thronsitz) Christi erscheinen (uns zeigen, uns offenbaren), damit jeder [den Lohn] empfängt für das, was er während des Lebens getan hat, sei es gut, sei es schlecht (böse). 047 2CO 005 011 Da wir nun wissen, was Furcht vor dem Herrn erregt, „überreden“ wir Menschen, Gott aber sind wir bekannt. 047 2CO 005 012 Wir empfehlen uns euch nicht wiederum selbst, sondern geben euch Gelegenheit (Anlass) des Ruhmes über uns, damit ihr [etwas] habt gegen die, die sich aufgrund äußerer [Vorzüge] rühmen und nicht aufgrund (des Herzens =) innerer. 047 2CO 005 013 Waren wir {nämlich} von Sinnen (außer uns), [waren wir es] für Gott. Waren wir besonnen (bei Verstand), [waren wir es] für euch. 047 2CO 005 014 Denn die Liebe Christi beherrscht uns, und wir meinen (urteilen) {dies}: weil einer [stellvertretend] für alle gestorben ist, {folglich} sind sie alle gestorben. 047 2CO 005 015 Und er ist [stellvertretend] für alle gestorben, damit, wer lebt, nicht mehr sich selbst lebt, sondern für den, der für ihn gestorben und auferstanden ist. 047 2CO 005 016 (Sodass =) Daraus folgt, dass wir von jetzt an niemanden mehr nach seinem (Fleisch, Leib, Körper =) Äußeren kennen. Selbst wenn wir Christus nach seinem Äußeren gekannt hätten, kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr [so]. 047 2CO 005 017 (Sodass =) Das liegt daran, dass, wenn jemand in Christus [ist], [ist er] eine (neue Kreatur, ein neues Geschöpf =) Neuschöpfung. Das alte verging, sieh da!, Neues ist entstanden. 047 2CO 005 018 Das alles aber [kam] von Gott, der sich mit uns versöhnt hat durch Christus und uns den Auftrag (Dienst, Amt) zur Versöhnung gab, 047 2CO 005 019 nämlich dass Gott es war, der durch Christus die Welt mit sich versöhnte und und ihnen ihre Verfehlungen (Übertretungen) nicht anrechnet und uns (das Wort =) die Predigt der Versöhnung gab. 047 2CO 005 020 An Christi statt wirken wir nun als Botschafter (Legaten), indem Gott [euch] durch uns auffordert. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! 047 2CO 005 021 Gott hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit uns durch ihn Gottes Gerechtigkeit zuteil würde. 047 2CO 006 001 Als Mitarbeiter {aber} bitten wir euch auch, dass ihr nicht vergeblich (in Leere) die Gnade Gottes empfangen haben sollt. 047 2CO 006 002 Denn [die Schrift/Gott] sagt (es heißt) (Jesaja 49,8): zur rechten Zeit (Zeitpunkt) erhörte ich dich und am Tag des Heils (der Rettung) stand ich dir bei (half ich dir). {Sieh} heute (jetzt) ist der {hoch} willkommene Zeitpunkt (Zeit), {sieh} heute (jetzt) ist der Tag des Heils (der Rettung). 047 2CO 006 003 Wir geben niemandem in irgendetwas Gelegenheit, Anstoß zu nehmen, damit der Dienst (das Amt?) nicht verhöhnt (beschämt) wird, 047 2CO 006 004 sondern erweisen uns in allem als Diener (Helfer = Diakone) Gottes, in großer Ausdauer (Standhaftigkeit), in Bedrängnissen (wenn wir unter Druck geraten), in (Nöten) Notsituationen, wenn es eng wird (in Drangsalen), 047 2CO 006 005 wenn man euch schlägt (in Schlägen/Auspeitschungen), im Gefängnis, in Unruhen (Aufruhren/Streitigkeiten), bei schweren Arbeiten (in Mühen/Schmerzen), in durchwachten Nächten, im (erzwungenen?) Fasten, 047 2CO 006 006 in Reinheit (Lauterkeit), in Erkenntnis, in Geduld, in Rechtschaffenheit (Güte, Milde), in Heiligem Geist, in ungeheuchelter Liebe, 047 2CO 006 007 im Wort der Wahrheit, in der (Voll) Macht Gottes; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und Linken, 047 2CO 006 008 durch Ansehen und Schande, durch üble Nachrede und Lob; als Betrüger und doch wahrhaftig, 047 2CO 006 009 als Verkannte (Unbekannte), und doch erkannt, als in Todesgefahr Schwebende (Sterbende/Erschlagene), und siehe!, wir leben, als (von Gott?) Gezüchtigte, aber nicht Getötete, 047 2CO 006 010 als Betrübte, aber immer (Fröhliche) fröhlich, als Arme, die aber viele reich machen, als solche, die nichts besitzen (haben), die aber viele reich machen, als solche, die nichts haben, aber alles (fest) haben. 047 2CO 006 011 Wir haben unseren Mund für euch geöffnet (wir haben zu euch geredet), [liebe] Korinther, unser Herz wurde weit. 047 2CO 006 012 Euch ist nicht enge in uns, euch ist aber enge in euren Herzen. 047 2CO 006 013 Wie zu Kindern rede ich: Werdet auch ihr weit, um denselben Lohn [zu empfangen]. 047 2CO 006 014 Gebt euch nicht den Ungläubigen her! Denn welchen Anteil (Gemeinschaft) [hat] die Gerechtigkeit an der Ungerechtigkeit (Ungesetzlichkeit, Sünde), oder welche Gemeinschaft das Licht mit der Dunkelheit (Finsternis)? 047 2CO 006 015 Welche Übereinstimmung {aber} [hat] Christus mit Beliar, oder welchen Anteil der Gläubige mit dem Ungläubigen („Heiden“)? 047 2CO 006 016 Welche Übereinstimmung {aber} [hat] der Tempel Gottes mit den Götzenbildern? Denn wir sind ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: Ich werde unter ihnen wohnen und wandeln (einhergehen) (3. Mose 26,11-12) und werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. (Ezechiel 37,27) 047 2CO 006 017 Deshalb geht weg von ihnen und sondert euch ab (trennt euch), spricht der Herr, (Jesaja 52,11.4) und fasst Unreines nicht an; und ich werde euch annehmen (Ezechiel 20,34.41) 047 2CO 006 018 und werde euer Vater sein (2. Samuel 7,14;Jeremia 31,9), und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein (Jesaja 43,6), spricht der allmächtige Herr (der Herr, der Allmächtige) (2. Samuel 7,8). 047 2CO 011 001 Wenn ihr euch doch von mir ein wenig Torheit (Unverstand) gefallen lassen würdet! Aber ihr lasst es euch auch von mir gefallen. 047 2CO 011 002 Ich bemühe mich nämlich um euch im Eifer Gottes, denn ich gab euch einem Mann als reine (keusche) Jungfrau zur Ehe, indem ich euch Christus darbrachte (zur Verfügung stellte). 047 2CO 011 003 Ich fürchte aber, dass vielleicht, wie die Schlange in ihrer Verschlagenheit Eva verführte, eure Gedanken beschädigt wurden von der Schlichtheit und Reinheit in Christus. 047 2CO 011 004 Wenn nämlich einer kommt und einen anderen Jesus predigt (verkündigt), den wir nicht gepredigt (verkündigt) haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfingt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht bekamt, lasst ihr euch das gern gefallen. 047 2CO 011 005 Ich finde (bin der Meinung, halte dafür) nämlich, ich bin nicht geringer als die Überapostel. 047 2CO 011 006 Bin ich auch ein Laie der Rede, so doch keiner der Erkenntnis, sondern wir zeigen uns euch ganz (gänzlich). 047 2CO 011 007 Oder tat ich Unrecht (eine Sünde), als ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erhöht würdet, weil ich euch unentgeltlich das Evangelium Gottes verkündigte? 047 2CO 011 008 Andere Gemeinden habe ich beraubt, indem ich [von ihnen] Lohn für meinen Dienst an euch empfing, 047 2CO 011 009 und während ich bei euch war und Mangel litt, fiel ich niemandem zur Last. Meinem Mangel halfen nämlich die Brüder ab, die aus Makedonien kamen, und insgesamt habe ich darauf geachtet, euch nicht zu beschweren, und werde auch [zukünftig] darauf achten. 047 2CO 011 010 Die Wahrheit Christi ist in mir: Dieser mein Ruhm soll in der {Gegend von} Achaia nicht zum Schweigen gebracht werden. 047 2CO 011 011 Weshalb? Weil ich euch nicht liebe? Gott weiß es. 047 2CO 011 012 Was ich aber tue und weiterhin vorhabe zu tun, [tue ich], um denen die Gelegenheit zu nehmen, die Gelegenheit suchen, dass sie sich der selben Dinge rühmen [können] wie wir. 047 2CO 011 013 Denn diese [sind] Lügenapostel, hinterlistige Agenten, die sich als Apostel Christi verkleidet (verwandelt) haben. 047 2CO 011 014 Und [das ist] kein Wunder. Denn der Satan selbst verkleidet (verwandelt) sich als Engel des Lichts. 047 2CO 011 015 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als (verwandeln zu) Diener der Gerechtigkeit. Ihr Ende wird ihren Werken entsprechen. 047 2CO 011 016 Ich sage es noch einmal, niemand halte mich für töricht! Wenn aber doch, nehmt mich auch als Toren (Narren) an, damit ich mich auch ein wenig rühme. 047 2CO 011 017 Was ich [jetzt] sage, sage ich nicht dem Herrn gemäß, sondern wie aus Unverstand (in Torheit), durch diesen (in diesem) Zustand (Lage) des Rühmens. 047 2CO 011 018 Da sich viele ihrer Leistungen rühmen, will ich mich auch rühmen. 047 2CO 011 019 Ihr Klugen (ihr, die ihr klug seid) lasst euch ja gern die Torheit gefallen, 047 2CO 011 020 denn ihr lasst euch gefallen, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand euch kahl frisst, wenn jemand nimmt, wenn jemand sich auflehnt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt. 047 2CO 011 021 Zu meiner Schande muss ich gestehen, dazu waren wir zu schwach. Wenn aber jemand kühn ist - ich rede töricht - ich bin auch kühn! 047 2CO 011 022 Sie sind Hebräer? Ich auch! Sie sind Israeliten? Ich auch! Sie sind Nachkommen Abrahams? Ich auch! 047 2CO 011 023 Sie sind Diener (Diakone) Christi? - ich rede wie ein Wahnsinniger - ich noch mehr! Ich habe mehr Mühen auf mich genommen, war öfter im Gefängnis, habe unzählige Schläge erhalten, bin vielfach in Todesgefahr gewesen. 047 2CO 011 024 Von den Juden habe ich fünfmal 40 weniger einen erhalten, 047 2CO 011 025 dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem Meer. 047 2CO 011 026 Auf Reisen war ich oft in Gefahr durch Flüsse, in Gefahr durch Räuber, in Gefahr durch Volksgenossen, in Gefahr durch die Heiden (Völker), in Gefahr in den Städten, in Gefahr in der Wüste, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr durch falsche Brüder, 047 2CO 011 027 Mühe und Plage, viele Nächte durchwacht, durch Hunger und Durst, oft gefastet, durch Kälte und Nacktheit. 047 2CO 011 028 Abgesehen von dem, was ich unerwähnt [lasse], der tägliche Andrang zu mir, die Sorge um alle Gemeinden. 047 2CO 011 029 Wer ist schwach, und ich bin es nicht? Wer fällt ab, und ich brenne nicht? 047 2CO 011 030 Wenn gerühmt werden muss, will ich mich meiner Schwachheit rühmen. 047 2CO 011 031 Gott, der Vater des Herrn Jesus Christus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge. 047 2CO 011 032 In Damaskus bewachte der Statthalter (Ethnarch) des Königs Aretas die Stadt der Damaszener, um mich zu verhaften, 047 2CO 011 033 aber ich wurde durch ein Fenster in einem Korb von der Mauer herabgelassen und entkam seinen Händen. 047 2CO 012 009 [Der Herr] hat mir [folgendes] geantwortet: Meine Gnade (meine Güte, mein Wohlwollen, meine Zuwendung) ist genug für dich (reicht für dich aus, soll dir genug sein, wird dich zufrieden stellen), denn [gerade] in Schwäche (Kraftlosigkeit, Krankheit) kommt [meine] Kraft (Macht, Einfluss) zur Vollendung. – Darum rühme mich lieber mit größter Freude für meine Schwächen (Lieber für meine Schwächen rühme ich mich, Für meine Schwächen rühme ich mich lieber), damit die Kraft Christi in mir wohne. 047 2CO 012 010 Darum ich froh mich über Schwächen, über Kränkungen (Misshandlungen, überhebliches Handeln), über Notlagen (Zwänge), über Verfolgungen und Bedrängnisse, wegen Christus: Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. # # BOOK 048 GAL Galatians Galater 048 GAL 001 001 Paulus, ein Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und [durch] Gott [den] Vater, der ihn auferweckt hat von (aus) den Toten, 048 GAL 001 002 und alle Brüder mit mir, den (an die, für die) Gemeinden von Galatien: 048 GAL 001 003 Gnade [sei (ist)] euch und Frieden von (durch) Gott, unserem Vater, und [dem] (unserem) Herrn Jesus Christus {her}, 048 GAL 001 004 der sich selbst wegen (um … willen, für) unserer Sünden gegeben hat, um uns zu befreien (herauszureißen, für sich auszuwählen, herauszuführen) aus der gegenwärtigen schlechten Zeit (Welt, Leben) nach (gemäß) dem Willen (Wohlgefallen) Gottes und unseres Vaters, 048 GAL 001 005 dem [sei] Ehre (Herrlichkeit) von Ewigkeit zu Ewigkeit (in alle Ewigkeit, die Zeiten der Zeiten). Amen. 048 GAL 001 006 Ich staune (Ich bin verwundert), dass ihr so (derart) schnell abgefallen seid von dem, der euch durch die Gnade Christi gerufen (in der Gnade Christi berufen) hat, zu einem anderen Evangelium, 048 GAL 001 007 [obwohl] es kein anderes gibt (es nicht anders ist), wenn nicht (außer) irgendwelche es sind, die euch verwirren und das Evangelium Christi umkehren (verkehren, umwenden, zunichte machen) wollen. 048 GAL 001 008 Aber auch, wenn wir oder ein Engel (Bote) aus dem Himmel euch ein anderes Evangelium verkünden würden, als wir euch verkündet haben, dem sei das Anathema! 048 GAL 001 009 Wie wir vorher gesagt haben (früher gesagt haben), sage ich jetzt auch wieder: wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündigt, als (gegen das, was) ihr empfangen habt (bekamt, erhieltet), dem sei das Anathema! 048 GAL 001 010 Überrede (Überzeuge, Mache ich ... geneigt) ich jetzt {nämlich} Menschen oder {den} Gott? Oder versuche (wünsche) ich, Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich kein Sklave (Diener, Knecht) Christi. 048 GAL 001 011 Denn ich teile euch mit (gebe euch zu erkennen, offenbare euch), Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht nach (gemäß) Menschen ist: 048 GAL 001 012 denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder (und nicht) gelernt (wurde [es] gelehrt), sondern durch [eine] Offenbarung Jesu Christi. 048 GAL 001 013 Ihr habt ja von meinem früheren Lebenswandel im Judentum (jüdische Art zu glauben) gehört, nämlich dass ich überschwänglich (im Übermaß, über alle Maße) die Gemeinde Gottes verfolgt habe und sie zerstört habe (vernichtete, vertilgte), 048 GAL 001 014 und [mehr] Fortschritte gemacht habe im Judentum als viele Altersgenossen in meinem Volk; noch mehr war ich ein Eiferer (eifrige Anhänger) meiner väterlichen Überlieferungen. 048 GAL 001 015 Als es aber Gott gefiel (beschließen, wollen), der mich auserwählt hatte vom Leib meiner Mutter an und berufen durch seine Gnade, 048 GAL 001 016 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn verkündige unter (in) den Völkern, beriet (sich an jmd. wenden) ich mich nicht sofort mit Fleisch und Blut, 048 GAL 001 017 ich ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ging hinunter nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. 048 GAL 001 018 Später, nach drei Jahren, ging ich hinauf nach Jerusalem um Kephas zu besuchen (kennenzulernen) und blieb bei ihm fünfzehn Tage, 048 GAL 001 019 einen anderen der Apostel sah ich aber nicht, außer (doch) Jakobus, den Bruder des Herrn. 048 GAL 001 020 Was ich euch aber schreibe – seht, vor den Augen (Gegenwart) Gottes, dass ich nicht lüge! 048 GAL 001 021 Danach ging ich in die Gegenden (Landstriche) von Syrien und Zilizien: 048 GAL 001 022 ich war von Angesicht unbekannt den Gemeinden von Judäa, denen in Christus. 048 GAL 001 023 Sie hatten aber nur gehört, dass der, der uns einstmals verfolgt hatte (der unser einstiger Verfolger [war]), nun den Glauben verkündigt, den er einstmals zerstörte, 048 GAL 001 024 und sie priesen (rühmten, ehrten) meinetwegen Gott. 048 GAL 002 001 Darauf (Alsbald), nach vierzehn Jahren ging ich zurück hinauf nach Jerusalem, mit Barnabas und nahm {zugleich} auch Titus mit; 048 GAL 002 002 ich ging aber gemäß einer Offenbarung hinauf; und ich teilte (darlegen) ihnen das Evangelium mit, das ich verkündige (predigen) unter (in) den Heiden (Völkern), aber den Angesehenen für sich (gesondert), [in der Besorgnis], dass ich mich vergeblich (ohne Erfolg) anstrenge (abmühe) oder angestrengt (abgemüht) habe. 048 GAL 002 003 Aber nicht einmal Titus, der bei mir [war], der Grieche ist, wurde gezwungen sich beschneiden zu lassen; 048 GAL 002 004 wegen (durch) der eingeschlichenen Falsch-Brüder (falschen Brüder) aber, alle, die sich eingeschlichen haben um unsere Freiheit auszukundschaften (belauern), die wir in Christus Jesus haben, um uns zu knechten (zum Sklaven machen), 048 GAL 002 005 denen gaben wir nicht einmal (auch nicht) eine Stunde (kurze Zeit, einen Augenblick) in Unterwerfung (unterwürfig) nach (weichen), damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bleibe. 048 GAL 002 006 Von denen aber, die etwas zu sein schienen - was für welche sie auch immer waren, kümmert mich aber nicht; die Person (Angesicht) des Menschen sieht Gott nicht an - die Angesehenen legten mir nämlich nichts auf, 048 GAL 002 007 sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Evangelium der Vorhaut anvertraut war ebenso wie Petrus [das] der Beschnittenen, 048 GAL 002 008 - denn der, der in Petrus im Apostelamt (Aussendung) der Unbeschnittenen wirksam war, war auch in mir für (in) die Heiden (Völker) wirksam -, 048 GAL 002 009 und als sie die Gnade erkannten, die mir gegeben wurde, reichten Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen angesehen sind, mir und Barnabas die Bruderhand (rechte Hand der Gemeinschaft), damit wir unter (in) die Heiden (Völker), sie aber unter (in) die Beschnittenen [gingen]; 048 GAL 002 010 nur sollten wir die Armen (Bettelnden) bedenken, was ich auch [stets] bestrebt war {dies} zu tun. 048 GAL 002 011 Als (Nachdem) aber Kephas nach Antiochia kam, stellte ich mich ihm im Angesicht entgegen (widersetze, trat...entgegen), weil er verurteilt war. 048 GAL 002 012 Denn bevor einige von Jakobus kamen, hat er mit den Heiden (Völkern) zusammen gegessen; als ich aber kam, zog er sich zurück und sonderte sich selbst ab, weil er die aus den Beschnittenen fürchtete. 048 GAL 002 013 Und mit ihm heuchelten auch die anderen Juden, sodass auch Barnabas mitgerissen wurde von ihrer Heuchelei (Verstellung). 048 GAL 002 014 Aber als ich sah, dass sie nicht recht gehen nach der Wahrheit des Evangeliums, sagte ich Kephas gegenüber (in Gegenwart von) allen: wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch und nicht jüdisch (nach jüdischer Sitte) lebst, warum nötigst (zwingst) du die Heiden (Völker), jüdisch zu leben? 048 GAL 002 015 Wir [sind] von Natur Juden und nicht Sünder von (aus) den Heiden (Völkern); 048 GAL 002 016 Weil wir aber wissen, dass ein Mensch nicht gerechtfertigt wird aufgrund von (aus) Werken (Taten, Leistungen) des Gesetzes, außer durch [den] Glauben [an] Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, so dass (damit) wir gerechtfertigt werden werden aufgrund des (aus dem) Glaubens [an] Christus und nicht aufgrund von (aus) Werken des Gesetzes, denn aufgrund von (aus) Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerechtfertigt werden. 048 GAL 002 017 Wenn wir aber, die wir anstreben gerechtfertigt zu werden in Christus, auch selbst als Sünder erkannt werden, ist dann Christus etwa ein Diener der Sünde? Das geschehe nicht! (Keineswegs!) 048 GAL 002 018 Wenn ich nämlich das, was ich zerstört habe, wieder aufbaue, erweise (stelle...dar) ich mich selbst als Übertreter (Sünder). 048 GAL 002 019 Denn ich bin durch das Gesetz [dem] Gesetz abgestorben (gestorben), damit ich Gott lebe. Ich wurde mit Christus gekreuzigt; 048 GAL 002 020 ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber nun im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, in dem an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst meinetwegen ausgeliefert (übergeben) hat. 048 GAL 002 021 Ich verwerfe nicht die Gnade Gottes; wenn aber durch das Gesetz Gerechtigkeit [kommt], wäre Christus umsonst (vergebens, zwecklos) gestorben. 048 GAL 003 001 {O} [Ihr] unverständigen (unvernünftigen, törichten) Galater, wer hat euch verhext (verzaubert, geblendet), denen der gekreuzigte Jesus Christus vor Augen gestellt (gemalt, aufgezeigt) wurde? 048 GAL 003 002 Dies allein (eine, nur) will ich erfahren (wissen, lernen) von euch: habt ihr den Geist aus Werken des Gesetzes empfangen oder aus der Botschaft (Predigt) des Glaubens? 048 GAL 003 003 Deshalb seid ihr Unverständige (So Unverständige seid ihr), weil (denn) ihr im Geist angefangen (begonnen) habt [und] nun im Fleisch zum Ende kommen (enden) wollt? 048 GAL 003 004 So viel (groß) habt ihr umsonst (vergeblich, ohne Grund) erlebt (gelitten)? Wenn [es] wenigstens (wirklich) auch (doch) umsonst [war]! 048 GAL 003 005 Der euch also den Geist gewährt (gibt, darreicht) und tut (wirkt) Wunderwerke (Wunder, Krafttaten) unter euch, [tut er es] aus Werken des Gesetzes oder aus der Botschaft (Predigt) des Glaubens? 048 GAL 003 006 Ebenso (gerade so) wie Abraham [an] Gott glaubte (vertraute) und [es] ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde; 048 GAL 003 007 erkennt also (daran), dass die aus Glauben [sind], diese sind Abrahams Söhne (Kinder). 048 GAL 003 008 Die Schrift sieht aber voraus, dass Gott aus Glauben die nicht-jüdischen Völker (Heiden) gerecht [macht], [sie] verkündete (das Evangelium vorausverkünden) {dem} Abraham voraus: „In dir werden (sind) alle Völker (Nicht-Juden, Heiden) gesegnet werden.“ 048 GAL 003 009 Deshalb (daher, also) [sind] die aus Glauben gesegnet mit glaubenden (gläubigen, dem Glauben des) Abraham. 048 GAL 003 010 Denn (Nämlich) welche (Wie viele) aus den Werken des Gesetzes sind, sind unter einem Fluch; es ist nämlich (denn) geschrieben: verflucht [ist] jeder, der nicht verharrt (bleibt) in allem (allen Dingen), was geschrieben ist im Buch des Gesetzes, dass [man] {es} tun [soll]. 048 GAL 003 011 Dass aber im Gesetz keiner gerecht wird vor (bei) Gott, [ist] offenkundig (klar, offenbar), denn: der Gerechte wird aus Glauben leben; 048 GAL 003 012 das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: wer es tut, wird aus ihm leben. 048 GAL 003 013 Christus hat uns freigekauft (losgekauft, erlöst) vom Fluch des Gesetzes, indem (als) er für uns ein Fluch geworden ist, denn es ist geschrieben: Verflucht [ist (sei)] jeder, der an einem Holz hängt, 048 GAL 003 014 damit (so dass) unter den Völkern (Nicht-Juden, Heiden) der Segen (Segensgabe, Segensgut) {des} Abrahams entsteht (werde, komme) in (durch) Christus Jesus, so dass (damit) wir die Verheißung des Geistes erhalten (empfangen) durch den Glauben. 048 GAL 003 015 Brüder, wie ein Mensch sage ich: Selbst ein rechtskräftig gewordenes (festgelegtes) Testament eines Menschen hebt niemand auf oder fügt [ihm etwas] hinzu. 048 GAL 003 016 {Dem} Abraham aber sind die Verheißungen zugesagt und seinem Samen (Nachkommen). Man sagt (es heißt) nicht: und den Samen (die Nachkommen), wie über viele, sondern wie über einen: und deinem Samen, das (welcher) ist Christus. 048 GAL 003 017 Dies aber sage ich: Ein Testament, das zuvor von Gott bestätigt wurde (rechtskräftig gemacht wurde), [macht] das vierhundertdreißig Jahren danach entstandene Gesetz nicht ungültig, so dass die Verheißung unwirksam (zunichte, beseitigt) würde. 048 GAL 003 018 Wenn nämlich aus dem Gesetz das Erbe [käme], [käme es] nicht mehr aus der Verheißung; {dem} Abraham aber hat es Gott durch die Verheißung Gnade geschenkt (erwiesen). 048 GAL 003 019 Warum denn das Gesetz? (Was [soll (ist)] nun das Gesetz?) Um der Übertretungen willen (Wegen der…) wurde [es] hinzugefügt, bis der Same (Nachkomme) kommt, dem die Verheißung [gilt], durch Engel (Boten) angeordnet, durch die Hand eines Mittlers (Vermittlers). 048 GAL 003 020 Der Mittler (Vermittler) aber ist nicht von einem {einzigen}, Gott aber ist einer (eins). 048 GAL 003 021 [Ist] demnach (also) das Gesetz gegen die Verheißung Gottes? Keineswegs (Ausgeschlossen)! Wenn nämlich ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte [kann], dann wäre im (aus dem) Gesetz die Gerechtigkeit; 048 GAL 003 022 aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen (eingeschlossen), damit die Verheißung aus dem Glauben [an] Jesus Christus den Glaubenden gegeben werde. 048 GAL 003 023 Vordem (Früher, Bevor) aber der Glaube in Erscheinung trat (kam), waren wir unter dem Gesetz verwahrt, zusammengeschlossen (eingeschlossen) auf Glauben hin, der offenbart werden sollte, 048 GAL 003 024 sodass das Gesetz unser Pädagoge (Lehrer, Zuchtmeister) geworden ist in (auf … hin) Christus, damit wir aus Glauben gerecht (gerechtfertigt) würden (werden); 048 GAL 003 025 nachdem (als, weil) der Glaube aber gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Pädagogen (Lehrer, Zuchtmeister). 048 GAL 003 026 Alle nämlich seid ihr Gottes Söhne (Kinder) durch den Glauben (das Vertrauen) an (in) Christus Jesus. 048 GAL 003 027 Denn ihr alle (wie viele [von euch]), die auf (in … hinein) Christus getauft wurdet, habt Christus angezogen (in … gehüllt, bekleidet). 048 GAL 003 028 Es gibt keinen (Hier sind nicht) Juden auch nicht Griechen, es gibt keinen Sklaven auch nicht Freien, es gibt nicht männlich und weiblich: alle nämlich seid ihr eins (einer) in Christus Jesus. 048 GAL 003 029 Wenn ihr aber Christi (des Christus) seid, seid ihr folglich der Same Nachkomme Abrahams, [und] Erben nach (gemäß) der Verheißung. 048 GAL 004 001 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet [ihn] nichts von einem Sklaven, [auch wenn/obwohl] er ein Herr von allem (aller Dinge) ist, 048 GAL 004 002 sondern er ist unter einem Vormund und [unter] einem Verwalter (Hausverwalter) bis zu dem vom Vater festgesetzten Tag (Termin). 048 GAL 004 003 Wie (ebenso, so) auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir unter den Elementargeistern der Welt geknechtet (versklavt). 048 GAL 004 004 Weil aber die Fülle (Erfüllung) der Zeit gekommen war, hat Gott seinen Sohn entsandt (gesandt), der aus (von) einer Frau geboren wurde, der unter dem Gesetz geboren wurde, 048 GAL 004 005 damit er [alle], die unter dem Gesetz [sind], freikauft, damit wir die Adoption (Kindschaft) erhielten (empfingen). 048 GAL 004 006 Weil ihr aber Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohns in unsere Herzen entsandt, der ruft: Abba, Vater! 048 GAL 004 007 Somit bist du nicht mehr Sklave (Knecht), sondern Kind: Wenn [du] aber Kind [bist], [dann/so bist du] auch Erbe durch Gott. 048 GAL 004 008 Aber damals, als ihr zwar Gott nicht gesehen habt, habt ihr denen gedient, die nach der Natur keine Götter sind: 048 GAL 004 009 Nun aber, nachdem (da) ihr Gott erkannt habt (kennt), ja vielmehr von Gott erkannt worden seid, wie kehrt ihr nochmals zu den schwachen (kraftlosen) und unfähigen (armseligen) Elementargeistern zurück, denen ihr nochmals von neuem (wiederum) dienen wollt? 048 GAL 004 010 Ihr beachtet (beobachtet, befolgt) Tage und den Neumond und die Festzeiten und das Jahr; 048 GAL 004 011 ich fürchte (habe Angst) um euch, dass ich mich vielleicht umsonst um euch abgemüht habe. 048 GAL 004 012 Seid wie ich, denn auch ich [bin] wie ihr, Brüder, ich bitte euch. In keiner Weise habt ihr mir Unrecht getan (verunglimpft): 048 GAL 004 013 Ihr wisst aber, dass ich durch die Schwäche (Krankheit) des Fleisches euch vormals (einst) das Evangelium verkündet habe, 048 GAL 004 014 und dass ihr die Anfechtung in meinem Fleisch nicht verachtet noch gespuckt habt, sondern ihr habt mich wie einen Engel (Boten) Gottes aufgenommen, wie Christus Jesus. 048 GAL 004 015 Wo also [ist] eure Seligkeit? Ich nämlich bezeuge euch, dass ihr, wenn möglich, eure Augen ausgestochen und mir gegeben hättet! 048 GAL 004 016 Bin ich daher euer Feind geworden, weil ich wahrhaftig zu euch rede? 048 GAL 004 017 Sie werben um euch (bemühen sich eifrig) nicht löblich (sittlich, nützlich), sondern sie wollen euch ausschließen, damit ihr euch um sie eifrig bemüht (wirbt): 048 GAL 004 018 Gut aber [ist es], stets im Löblichen (Nützlichen, Guten) geworben zu werden und nicht nur, weil ich bei euch anwesend bin. 048 GAL 004 019 Meine Kinder, welche ich wieder unter Schmerzen gebäre, bis Christus in euch Gestalt annimmt (sich formt): 048 GAL 004 020 ich wollte aber jetzt anwesend sein bei euch und meine Stimme verändern, denn ich bin ratlos (in Verlegenheit, in Ungewissheit) euretwegen. 048 GAL 004 021 Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt, hört ihr das Gesetz nicht? 048 GAL 004 022 Es ist nämlich geschrieben {worden}, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien. 048 GAL 004 023 Aber der von der Sklavin ist nach dem Fleisch gezeugt (geboren) worden, der von der Freien aber durch die Verheißung. 048 GAL 004 024 Dieses ist allegorisch gemeint: denn diese [Frauen] sind zwei Testamente (Verfügungen, Willenserklärungen), eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei (Knechtschaft) [hinein] zeugt (gebiert), das ist Hagar. 048 GAL 004 025 Hagar aber ist der Berg Sinai in Arabien: es entspricht (ist gleichzusetzen mit) aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern versklavt. 048 GAL 004 026 Das obere Jerusalem aber ist frei, das ist unsere Mutter. 048 GAL 004 027 Es ist nämlich geschrieben {worden}: Freue dich, Unfruchtbare, die nicht gebiert; lass [Jubel] hervorbrechen (entfessele) und schreie (rufe laut), die nicht unter Schmerzen gebiert: denn viele [sind] die Kinder der Einsamen, mehr als die, die den Mann hat! 048 GAL 004 028 Ihr aber, Brüder, seid wie Issak Kinder der Verheißung. 048 GAL 004 029 Aber wie damals der nach dem Fleisch Geborene, den nach dem Geist [Geborenen] verfolgte, so auch jetzt (nun). 048 GAL 004 030 Aber was sagt die Schrift? Werfe heraus die Sklavin und ihren Sohn: denn keinesfalls wird der Sohn der Sklavin mit dem Sohn der Freien erben (Erbe sein). 048 GAL 004 031 Deshalb, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Sklavin, sondern der Freien. 048 GAL 005 001 [Zur] Freiheit (In/Für die Freiheit) hat uns Christus befreit (frei gemacht): Steht nun fest und lasst euch nicht wieder vom Joch der Sklaverei unterwerfen! 048 GAL 005 002 Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass, wenn ihr euch beschneiden lasst, euch Christus nichts nützen wird. 048 GAL 005 003 Ich versichere (lege Zeugnis ab, bezeuge) aber wieder jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass [er] verpflichtet ist, das ganze Gesetz zu tun. 048 GAL 005 004 Ihr seid von Christus abgekommen, alle, die ihr im Gesetz gerecht werdet; ihr habt die Gnade verloren (ihr seid der Gnade verlustig gegangen). 048 GAL 005 005 Uns nämlich erwartet [durch] den Geist im (aus dem) Glauben die Hoffnung auf Gerechtigkeit. 048 GAL 005 006 Denn in Christus Jesus bedeutet weder Beschneidung etwas noch Vorhaut, sondern Glaube, der durch Liebe tätig ist (wirksam ist, sich in … betätigt). 048 GAL 005 007 Ihr seid gut (schön, vortrefflich) gelaufen: Wer hinderte euch, der Wahrheit zu gehorchen (zu folgen)? 048 GAL 005 008 Die Überredung (Das Zureden) [kommt] nicht von dem, der euch berufen hat. 048 GAL 005 009 Wenig Sauerteig säuert den ganzen Teig. 048 GAL 005 010 Ich habe euch vertraut im Herrn, dass ihr nichts anderes denken (keiner anderen Meinung sein) werdet: der, der unter euch Unruhe stiftet, wird das Urteil ertragen, wer er [auch] sei. 048 GAL 005 011 Ich aber, Brüder, wenn ich noch Beschneidung verkündige, was werde ich noch verfolgt? So ist der Anstoß (Ärgernis, Widerspruch) des Kreuzes beseitigt. 048 GAL 005 012 Sollen sie sich [es] doch auch abschlagen lassen, die euch aufgewiegelt (verstört, beunruhigt) haben! 048 GAL 005 013 Denn: 'Ihr' wurdet zur Freiheit berufen, meine Brüder. Nur [nehmt] diese Freiheit nicht als Ausgangsbasis (Anregung, Gelegenheit, Chance) für euer Fleisch, sondern dient einander durch (wegen) eure Liebe. 048 GAL 005 014 Denn das ganze Gesetz ist in dem 'einen' Wort erfüllt, nämlich: „Du wirst (sollst) deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 048 GAL 005 015 Wenn ihr aber einander beißt (verletzt, kränkt) und auffresst (zerfleischt, ausbeutet), dann achtet darauf (schaut darauf, passt auf), dass ihr euch nicht gegenseitig vernichtet! 048 GAL 005 016 Aber ich sage [euch] (Ich meine damit): Wandelt 'im Geist', und ihr werdet die Lust (Verlangen, Sehnsucht) des Fleisches auf keinen Fall ausführen. 048 GAL 005 017 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, und der Geist gegen das Fleisch; ja, diese liegen im Streit (kämpfen) miteinander, so dass ihr nicht immer die [Dinge] tut, die ihr [eigentlich] wollt. 048 GAL 005 018 Aber wenn ihr vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz. 048 GAL 005 019 Die Werke des Fleisches aber sind offenkundig (leicht sichtbar), nämlich: Unzucht (sexuelle Unmoral), Unreinheit, Zügellosigkeit, 048 GAL 005 020 Götzendienst, Magie, Feindseligkeiten, Streitsucht, Eifersucht (Eifer), Wutausbrüche, Rivalitäten, Uneinigkeiten, Spaltungen, 048 GAL 005 021 Neidereien, Saufen, Sauf-Parties (Orgien) und ähnliche Dinge wie diese, von denen ich euch vorhersage (so wie ich es schon [früher] vorhergesagt habe), dass die, die solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. 048 GAL 005 022 Aber die Frucht des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut (Geduld), Freundlichkeit, Güte, Treue (Glaube), 048 GAL 005 023 Sanftmut, Selbstbeherrschung; gegen solche [Dinge] ist das Gesetz nicht [gerichtet] (gibt es kein Gesetz). 048 GAL 005 024 Die, die zu Christus Jesus gehören, haben ihr Fleisch gekreuzigt mit seinen Leiden (Leidenschaften) und Lüsten. 048 GAL 005 025 Wenn wir durch den Geist leben, lasst uns dem Geist auch folgen (nach dem Geist ausrichten). 048 GAL 006 009 Wir wollen (Lasst uns) nicht müde werden, das Gute zu tun, zum unserem Zeitpunkt werden wir ernten, wenn wir nicht schwach werden. # # BOOK 049 EPH Ephesians Epheser 049 EPH 001 001 Paulus, (ein) Apostel von Christus (des Messias) Jesus nach (durch) dem Willen Gottes, ([schreibt]) [an] die Heiligen, die in Ephesus sind, {und} die Gläubigen (Treuen) in (durch, an) Christus Jesus. 049 EPH 001 002 Gnade ([sei (ist)]) euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus. 049 EPH 001 003 Gepriesen (gelobt) [sei] der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns mit dem ganzen (allem) geistlichen Segen in den himmlischen [Orten] durch (in) Christus gesegnet hat, 049 EPH 001 004 genau wie (weil) er sich uns in ihm vor der Erschaffung der Welt erwählt (ausgesucht; in Liebe erwählt) hat, um {wir} heilig und fehlerlos (untadelig), in Liebe, vor ihm zu sein, 049 EPH 001 005 als (indem, und, wobei, weil) er euch zur Adoption (Annahme an Sohnes (Kindes) statt; Sohnschaft) durch Christus für (zu) sich (ihn) vorherbestimmt hat aufgrund (gemäß, nach, wegen) des Wohlgefallens (freien Entschlusses) seines Willens, 049 EPH 001 006 zum Lob der Herrlichkeit (des Ruhmes) seiner Gunst (Huld, Wohlwollen), mit der er uns beglückt (gesegnet, begnadet) hat durch (in) den Geliebten. 049 EPH 001 007 In ihm (durch ihn) haben wir die Erlösung (Freikauf, Loskauf) durch sein Blut, die Vergebung [unserer] Vergehen (Sünden) nach dem Reichtum (Fülle) seiner Gnade, 049 EPH 001 008 die er in euch überreich gemacht hat (hat überströmen lassen; reichlich gewährt hat) in aller Weisheit und Einsicht (Klugheit), 049 EPH 001 009 er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht (offenbart, mitgeteilt), nach seinem Wohlgefallen, das er in sich selbst beschlossen hat (sich vorgenommen hat) 049 EPH 001 010 zur Durchführung (Verwirklichung) [bei] der Erfüllung der Zeiten: alle [Dinge] (alles) in (durch) Christus zusammenzufassen, die [Dinge] im Himmel und die [Dinge] auf der Erde, in ihm. 049 EPH 001 011 In ihm (durch ihn) fiel uns auch das Los zu, als (weil) wir vorherbestimmt wurden nach dem Plan (Absicht, Vorsatz) dessen, der alles bewirkt nach der Absicht (Beschluss, Ratschluss) seines Willens, 049 EPH 001 012 damit (um) wir zum Lob seiner Herrlichkeit schon vorher Hoffnung haben durch (in) Christus. 049 EPH 001 013 Durch (in) ihn (diesen) habt ihr auch das Wort (Aussage, Ausspruch, Rede) der Wahrheit gehört, das Evangelium (gute Nachricht, Freudenbotschaft) unserer Errettung; seit (nachdem) ihr an ihn glaubt (auf ihn vertraut), seid ihr versiegelt worden [mit] dem verheißenen Heiligen Geist, 049 EPH 001 014 der die Anzahlung unseres Erbes ist, [bis] zur Erlösung [seines] Eigentums (Besitzes, Erwerbs, Gewinns), zum Lob seiner Herrlichkeit (Ehre). 049 EPH 001 015 Deshalb (Darum, Aus diesem Grund) – weil (seit, nachdem) auch (sogar) ich von eurem Glauben im (an den) Herrn Jesus und eurer Liebe für alle Heiligen gehört habe – 049 EPH 001 016 höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich bei meinen Gebeten [an euch (daran)] denke (mich erinnere), 049 EPH 001 017 damit (dass) der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit (des Glanzes), euch [den (einen)] Geist [der] Weisheit und [der] Offenbarung (Enthüllung) bei (in) der Erkenntnis seiner selbst gibt, 049 EPH 001 018 [zudem] erleuchtete Augen eurer Herzen, sodass ihr wisst, von welcher Art (welches, was) die Hoffnung seiner Berufung (Einladung) ist, von welcher Art (welches, was) der Reichtum (die Fülle) der Herrlichkeit (Majestät) seines Erbes unter (in) den Heiligen [ist], 049 EPH 001 019 und wie sich seine überragend große Macht in uns, den Gläubigen gemäß seines übernatürlichen Eingreifens in Kraft und Stärke [auswirkt] [auswirkt]. 049 EPH 001 020 Diese (s übernatürliche Eingreifen) wirkte in dem Christus, und [so] hat er ihn von den Toten auferweckt und ihn zu seiner Rechten im Himmel gesetzt, 049 EPH 001 021 [und er thront] über jeder Führung und Macht und Kraft und Herrschaft und [über] jedem Namen, den es gibt [gesetzt], [und das gilt] nicht nur für dieses, sondern auch für das kommende Zeitalter. 049 EPH 001 022 Und er [, Gott] hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn der Gemeinde als Haupt über alles gegeben. 049 EPH 001 023 Diese [Gemeinde] ist sein Körper, [sie ist] die Fülle desjenigen, der alles in allem ausfüllt. 049 EPH 002 001 Auch (Und) wir waren aufgrund unserer Vergehen und Sünden tot, 049 EPH 002 002 die wir früher begangen hatten. [Wir lebten] nach den Regeln dieser Welt, nach den Regeln dessen, der über das Luftreich herrscht, das ist der Geist, der nun in den Ungehorsamen am Werke ist. 049 EPH 002 003 Darin habt auch ihr gelebt, als ihr eurem natürlichen Verlangen nachgabt und den Wünschen und Gedanken [dieses Verlangens] Folge leistetet. Wir waren von Natur aus dem Zorn [Gottes] verfallen, wie die übrigen [nicht erlösten Menschen] auch. 049 EPH 002 004 Aber Gott ist reich an Erbarmen. Wegen seiner großen Liebe zu uns hat er uns, 049 EPH 002 005 obwohl wir aufgrund der Vergehen tot waren, zusammen mit Christus lebendig gemacht - ihr seid aus Gnade gerettet - 049 EPH 002 006 und [er hat] uns mit Christus Jesus zusammen auferweckt und in die himmlischen [Welten] versetzt. 049 EPH 002 007 Damit beweist er den kommenden Zeitaltern den überaus großen Reichtum seiner Gnade: indem er sich an uns durch Christus Jesus gütig zeigte. 049 EPH 002 008 Denn ihr seid aus Gnade gerettet worden aufgrund des Glaubens. Und dies [geschah] nicht aus eurer eigenen Kraft heraus, es ist die Gabe Gottes. 049 EPH 002 009 [Es geschah] nicht aufgrund der [vermeintlich guten] Werke (Nicht aus Werken), damit niemand sich [der Rettung wegen selbst] rühme. 049 EPH 002 010 Denn wir sind sein Werk, [und wir sind] durch Christus Jesus zum Zweck guter Werke geschaffen worden, die Gott vorbereitet hat, damit wir in ihnen leben. 049 EPH 002 011 Deshalb erinnert euch [stets] daran, dass ihr früher zu den Menschen [gerechnet wurdet], die ihrem natürlichen Verlangen nachgeben- von denen, die sich „Beschneidung“, nennen, [es handelt sich hier um] eine Beschneidung von Menschenhand, wurdet ihr „Vorhaut“ genannt - 049 EPH 002 012 denn zu jener Zeit lebtet ihr ohne Christus, [ihr wart] aus dem Bürgerrecht Israels ausgeschlossen, und [in Bezug auf die] Bundesschlüsse, das heißt in Bezug auf die Verheißung [wart ihr] Fremde, die keine Hoffnung hatten, Gottlose in der Welt. 049 EPH 002 013 Jetzt allerdings, in Christus Jesus, wurdet ihr, die ihr früher fern [wart], durch das Blut des Christus [in die] Nähe [Gottes gerückt]. 049 EPH 002 014 Denn 'er' bedeutet für uns Frieden [mit Gott]. Er hat die beiden [, Bürger und Fremde] zu Einem gemacht hat und die Wand zerstört, die [Bürger und Fremde von einander] trennte. [Er hat] mit seinen Leib die Feindschaft [zwischen beiden aufgehoben], 049 EPH 002 015 [und] das Gesetz, [das heißt] die in Einzelsatzungen verfassten Gebote, außer Kraft gesetzt, um die zwei in sich zu 'einem' neuen Menschen zu machen und Frieden zu schaffen. 049 EPH 002 016 {Und} durch das Kreuz versöhnte er die beiden in einem Leib für Gott, indem er die Feindschaft darin (in ihm) tötete. 049 EPH 002 017 {Und} Er als er kam, verkündete euch, die ihr fern [wart], Frieden, und Frieden denen, die nahe [sind]; 049 EPH 002 018 denn durch ihn [, den Christus,] haben wir, die beiden in 'einem' Geist [ständigen] Zugang zum Vater. 049 EPH 002 019 So seid ihr jetzt nicht mehr Fremde und rechtlose Ausländer (Fremde), sondern {ihr seid} Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. 049 EPH 002 020 Ihr wurdet auf den Grund der Apostel und Propheten gebaut, und Christus Jesus ist der Eckstein [dieses Fundaments]. 049 EPH 002 021 Durch ihn [, Christus,] wird der ganze Bau zusammengefügt und wächst [beständig] zu einem heiligen Tempel für dem Herrn. 049 EPH 002 022 Durch ihn [, Christus,] werdet auch ihr durch den Geist [stetig] zu einer Wohnung Gottes mitgebaut. 049 EPH 003 001 Deshalb bin ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch, die (Heiden-) Völker 049 EPH 003 002 - vorausgesetzt, ihr habt von der Verantwortung gehört, die Gott mir aus Gnade für euch gegeben hat. 049 EPH 003 003 Denn durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kund getan. Dies habe ich euch zuvor in wenigen [Worten/ Sätzen] geschrieben, 049 EPH 003 004 damit ihr es lest und meine Einsicht im Geheimnis des Christus verstehen könnt. 049 EPH 003 005 In früheren Generationen wurde [dieses Geheimnis] den Menschen nicht zu erkennen gegeben, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart wurde, 049 EPH 003 006 dass [nämlich] die (Heiden-) Völker Miterben und Teil des Leibes und Teilhaber der Verheißungen sind [und zwar] durch Christus Jesus durch das Evangelium. 049 EPH 003 007 Dem [Evangelium] diene ich gemäß der Gnadengabe, die mir zuteil wurde aufgrund seines wunderbaren Wirkens 049 EPH 003 008 Mir, dem geringsten unter allen Heiligen, wurde diese Gnade zuteil, den (Heiden-) Völkern den unbegreiflichen Reichtum der Gnade Christi als Evangelium zu verkünden 049 EPH 003 009 und allen den Heilsplan, das Geheimnis zu beleuchten, das von Ewigkeit [bei] Gott, der alles geschaffen hat, verborgen gewesen ist. 049 EPH 003 010 So wird unter den Führern und Mächten, die im Himmel sind die vielfältige Weisheit Gottes bekannt gemacht, 049 EPH 003 011 [und zwar] nach dem ewigen Vorsatz, den er in Christus Jesus, unserem Herrn umgesetzt hat. 049 EPH 003 012 In ihm [, Christus Jesus] haben wie in innere Freiheit und einen Zugang im Vertrauen durch den Glauben an ihn. 049 EPH 003 013 Deshalb bitte ich [immer wieder/ ständig] [darum], in meinen Leiden (oder: Leiden (pl.); Drangsale) für euch nicht müde zu werde, die zu eurem Ruhm dienen. 049 EPH 003 014 Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater, 049 EPH 003 015 von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden seinen Namen hat, 049 EPH 003 016 dass er es euch nach seinem herrlichen Reichtum gebe (schenke) Kraft, zu erstarken durch seinen Geist im (für den) inwendigen (inneren) Menschen, 049 EPH 003 017 dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, in Liebe, die fest verwurzelt und gegründet (fundiert) ist, 049 EPH 003 018 damit ihr imstande seid, [zusammen] mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe [der Liebe Christi] ausmacht (ist), 049 EPH 003 019 und zu erkennen, dass die Liebe Christi (die Liebe zu Christus) die Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit aller Fülle Gottes. 049 EPH 003 020 Dem aber, der imstande ist, Größeres zu tun als alles, was [immer] wir erbitten oder ausdenken mögen durch die Kraft, die in uns wirkt, 049 EPH 003 021 dem sei Ehre in der Gemeinde (Kirche?) und in Christus Jesus für alle Geschlechter bis in alle Ewigkeit, Amen. 049 EPH 005 008 Ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn; lebt als Kinder des Lichts 049 EPH 005 009 - denn die Frucht des Lichts [ist, besteht in] lauter (größte, höchste, völlige) Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit und Wahrheit - 049 EPH 005 010 und erwägt, was dem Herrn gefällt, 049 EPH 005 011 und habt keinen Anteil an den fruchtlosen (unfruchtbaren) Werken der Finsternis, vielmehr {aber auch, sogar} bringt sie an den Tag. 049 EPH 005 012 Denn ihre heimlichen Taten auch nur zu erwähnen, ist eine Schande. 049 EPH 005 013 Alles aber, was an den Tag kommt, wird vom Licht sichtbar gemacht, 049 EPH 005 014 denn alles Sichtbare ist Licht. Darum heißt es „Wach auf, Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dir leuchten (aufgehen, erscheinen)“. 049 EPH 005 015 Achtet (seht, beobachtet) darum (also) sorgfältig (genau) [darauf], wie ihr lebt (euer Leben führt, wandelt): Nicht wie (als) Unweise, sondern wie (als) Weise, 049 EPH 005 016 indem (wobei, und) ihr die Zeit nutzt (jede Gelegenheit nutzt; die Zeit kauft), denn die Tage sind böse (schlimm). 049 EPH 005 017 Deshalb werdet (seid) nicht gedankenlos (leichtsinnig, unverständig, töricht), sondern begreift (erkennt), was der Wille des Herrn [ist]! 049 EPH 005 018 Und betrinkt euch nicht [mit] Wein, in dem (denn das ist) ein maßloser (wilder/selbstzerstörerischer) Lebensstil (Ausschweifung) ist, sondern werdet (lasst euch) durch (mit, im) [den] Geist angefüllt (erfüllt), 049 EPH 005 019 wobei (indem, sodass, damit, während) ihr zu einander mit (in) Psalmen (Lobliedern) und Lobliedern (Lobgesängen) und geistlichen Liedern sprecht, so dass (wobei, indem, und) ihr [in] eurem Herzen dem Herrn singt und lobsingt (Psalmen singt; spielt), 049 EPH 005 020 jederzeit für alles Gott dem Vater dankt im Namen des unseres Herrn Jesus Christus 049 EPH 005 021 und euch einander in der Furcht [vor] Christus unterordnet, 049 EPH 005 022 die Frauen den eigenen Männern wie (als) dem Herrn, 049 EPH 005 023 denn [der] Mann ist [das] Haupt (der Kopf; „steht über“) der Frau, wie auch Christus [das] Haupt der Gemeinde [ist], er, [der] Retter des Körpers ([wobei] er selbst [der] Retter des Körpers [ist]). 049 EPH 005 024 So (sondern) wie die Gemeinde sich {dem} Christus unterordnet, so [sollen sich] auch die Frauen [ihren] Männern in allem [unterordnen]. 049 EPH 005 025 {die} Männer, liebt [eure] Frauen, wie auch {der} Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie (um ihretwillen, an ihrer Stelle) ausgeliefert (übergeben, hingegeben, sein Leben gegeben) hat: 049 EPH 005 026 um (damit er) sie zu heiligen, indem (nachdem) er [sie] [mit dem] ([durch das], [im]) Wasserbad durch [das] (im, mit [dem]) Wort reinigte (reinigt); 049 EPH 005 027 um so (damit er) selbst die Gemeinde [als] herrlich (wunderbar; angesehen, geehrt) vor (für) sich hinzustellen (sich zu präsentieren, für sich zu schaffen/aufzustellen), die keinen Fleck oder eine Runzel (Falte) oder etwas Derartiges (dergleichen, Ähnliches) hat, sondern so, dass (damit, um) sie heilig und fehlerlos (makellos, tadellos) ist. 049 EPH 005 028 So sollen (müssen, sind verpflichtet) auch die Männer ihre Frauen wie (als) ihren eigenen Körper lieben. Wer seine Frau liebt, [der] liebt sich selbst. 049 EPH 005 029 Denn (ja, nämlich) niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, im Gegenteil (sondern, vielmehr, aber, nein) ernährt und versorgt (pflegt) [man es], genau wie auch Christus die Gemeinde [ernährt und versorgt], 049 EPH 005 030 weil wir Glieder (Körperteile) seines Körpers sind. 049 EPH 005 031 Deshalb verlässt (lässt zurück; wird verlassen) ein Mann (Mensch) {den} Vater und {die} Mutter und vereint sich (tut sich zusammen) mit (zu) seiner Frau, und die beiden werden (sind; werden sein) zu einem Fleisch. 049 EPH 005 032 Dieses Geheimnis ist groß; ich aber spreche über (beziehe/deute [es] auf) Christus und über die Gemeinde. 049 EPH 005 033 Jedenfalls (doch, nun, wie dem auch sei) sollt auch ihr, {die} jeder einzelne [von euch], seine eigene Frau so lieben wie sich selbst, und (aber) [jede] Frau {dass} soll [ihren] Mann respektieren (mit Achtung begegnen, fürchten). # # BOOK 050 PHI Philippians Philipper 050 PHI 001 001 Paulus und Timotheus, Sklaven Christi Jesu, allen Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, mit den Bischöfen (urspr.: Aufseher) und Diakonen (urspr.: Diener, Helfer), 050 PHI 001 002 Gnade [sei] mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [vom] Herrn Jesus Christus. 050 PHI 001 003 Ich danke meinem Gott (bei aller Erinnerung an euch =) so oft ich euer gedenke 050 PHI 001 004 immer (stets) in jedem meiner Gebete (jeder Bitte) für euch alle, wobei ich mit Freude (n) das Gebet (tue =) verrichte, 050 PHI 001 005 wegen (für) eurer Gemeinschaft für das (am) Evangelium vom ersten Tag bis jetzt, 050 PHI 001 006 überzeugt davon (gewiss darin), dass der, der bei euch begonnen hat (den Anfang machte) [das] gute Werk, [es] zu Ende bringen (beendigen, vollenden) wird bis zum Tage Christi Jesu. 050 PHI 001 007 So ist es (für mich =) in meinen Augen recht (richtig, billig), dies über euch alle zu denken, weil ich euch im Herzen habe, in meinem Gefängnis und auch in der Verteidigung und Befestigung (festen Begründung) des Evangeliums; ihr seid alle Teilhaber (Genossen) meiner Gnade. 050 PHI 001 008 Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne in der Liebe (Zuneigung) Christi Jesu. 050 PHI 001 009 Und dies erbitte (bitte) ich, damit eure Liebe mehr und mehr wachse in der Erkenntnis und in aller Erfahrung 050 PHI 001 010 damit ihr das, worauf es ankommt (das Wesentliche), prüft, damit ihr lauter und tadellos seid für den (am) Tag Christi, 050 PHI 001 011 erfüllt von der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [geschaffen ist] zu Ehre und Lob Gottes. 050 PHI 001 012 Wissen lassen will ich euch aber, Geschwister, dass meine Angelegenheiten eher zur Förderung des Evangeliums ausgeschlagen sind 050 PHI 001 013 weil nämlich (sodass) meine Gefangenschaft durch Christus bekannt wurde im ganzen Prätorium und bei allen übrigen 050 PHI 001 014 und die meisten der Geschwister im Herrn, weil sie durch meine Gefangenschaft überzeugt waren, hatten in stärkerem Maße (stärker) den Mut (wagten), furchtlos das Wort zu predigen (verkündigen). 050 PHI 001 015 Einige (Manche) {zwar} verkündigen Christus auch durch Neid und Streit (Hader), einige (manche) {aber} auch durch guten Willen. 050 PHI 001 016 Die einen aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums bestimmt (eingesetzt) bin, 050 PHI 001 017 die anderen verkündigen Christus aus Selbstsucht (Eigennutz), nicht lauter (unlauter), weil sie meinen (denken) [mir] in meiner Gefangenschaft Trübsal (Kummer) zu bereiten. 050 PHI 001 018 Was denn? Außer dass auf jede Weise, sei es unter einem Vorwand, sei es in Wahrheit, Christus verkündigt wird, und darüber freue ich mich. Aber ich werde mich auch freuen, 050 PHI 001 019 denn ich weiß, dass mir dies zur Rettung (Heil, Erlösung) ausschlagen wird durch eure Bitten und [durch] Unterstützung des Geistes Jesu Christi, 050 PHI 001 020 gemäß (entsprechend) meiner sehnsüchtigen Erwartung und Hoffnung, dass ich in keiner Weise (in nichts) beschämt (zuschanden) werde, sondern frei (offen, in aller Öffentlichkeit), wie immer, so auch jetzt Christus durch meinen Leib verherrlicht wird, sei es durchs Leben, sei es durch den Tod. 050 PHI 001 021 Denn für mich [ist] zu leben Christus, und zu sterben Gewinn. 050 PHI 001 022 Wenn es aber das Leben im Fleisch [ist], [ist, bedeutet] dies für mich Frucht der Arbeit (= Arbeitsertrag), und was ich vorziehe, weiß ich nicht. 050 PHI 001 023 Von beiden [Seiten] aber werde ich angefochten (gequält), ich habe Verlangen, aufzubrechen (abzuscheiden) und mit Christus zu sein, [wie] viel besser {nämlich} [wäre das]! 050 PHI 001 024 Aber das Bleiben im Fleisch ist nötiger euretwegen. 050 PHI 001 025 Und dies weiß ich gewiss, dass ich bleibe und bleiben werde bei euch allen zu eurer Förderung und [zur] Freude des Glaubens, 050 PHI 001 026 damit das, was zu eurem Ruhm gesagt wird (wörtl.: das Loblied), in Christus Jesus im Überfluss vorhanden ist durch mich, (durch meine Anwesenheit wiederum bei euch =) dadurch, dass ich wiederum zu euch komme. 050 PHI 001 027 Nur (bloß) führt euer Leben würdig des Evangeliums Christi, damit ich, ob ich komme und euch sehe, oder abwesend von euch höre, {dass} ihr in einem Glauben steht, einmütig zusammen für den Glauben des Evangeliums streitet 050 PHI 001 028 und euch nicht einschüchtern lasst in nichts (in keiner Hinsicht) von den Widersachern, was ihnen ein Anzeichen (Beweis) des Verderbens, euch aber der Rettung ist, und das von Gott. 050 PHI 001 029 Denn euch wurde geschenkt das für Christus nicht allein an ihn Glauben, sondern auch das für ihn Leiden. 050 PHI 001 030 Ihr habt den selben Kampf zu bestehen, wie ihr ihn an mir seht und nun von mir hört. 050 PHI 002 001 Wenn nun Trost (Ermahnung, Zuspruch) in Christus etwas gilt, {wenn} Zuspruch (Erleichterung) der Liebe {etwas gilt}, {wenn} Gemeinschaft des Geistes (Geistgemeinschaft) {etwas gilt}, {wenn} Erbarmen {etwas gilt}, 050 PHI 002 002 dann macht meine Freude [dadurch] vollkommen, dass ihr (dasselbe denkt =) einmütig seid, die selbe Liebe besitzt, einträchtig, auf das Eine bedacht seid, 050 PHI 002 003 niemals streitsüchtig (rechthaberisch), niemals ruhmbegierig (eingebildet), sondern zieht einander dadurch vor (stellt einer den anderen über sich selbst), dass ihr euch an Demut übertrefft, 050 PHI 002 004 und seht jeder nicht auf das Seine, sondern vor allem {alle} auf das der anderen. 050 PHI 002 005 Hegt diese Gesinnung untereinander, die ihr auch (in Christus Jesus =) als Glieder Christi [hegen müsst], 050 PHI 002 006 Der, obwohl er in Gestalt Gottes war nicht als Geschenk des Zufalls (Glücksfund; Beute) sah er an das Gleichsein mit Gott, 050 PHI 002 007 sondern entblößte (entleerte, beraubte) sich selbst, indem er die Gestalt eines Knechtes (Sklaven) annahm, und (sich in Gestalt der Menschen befand =) menschenähnlich war und seinem Aussehen nach als Mensch erschien. 050 PHI 002 008 Er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, und zwar zum (Tod des Kreuzes =) Kreuzestod. 050 PHI 002 009 Deshalb hat ihn auch Gott hoch erhoben und ihm aus Gnade den Namen geschenkt, der über alle Namen ist, 050 PHI 002 010 damit (in dem Namen Jesu =) beim Erklingen des Namens Jesu jedes Knie sich beuge der Himmlischen (himmlischen Wesen) und der Irdischen (irdischen Wesen) und Unterirdischen (unterirdischen Wesen), 050 PHI 002 011 und jede Zunge wird anerkennen (bekennen), dass Herr [ist] Jesus Christus zur Ehre Gottes des Vaters. 050 PHI 002 012 Daher (also) erarbeitet euch, meine Lieben (Geliebten), eure Rettung (euer Heil) mit Furcht und Zittern, wie ihr mir immer (jederzeit) gehorcht habt, nicht wie [etwas, das] allein bei meiner Anwesenheit [geschehen würde], sondern jetzt noch viel mehr bei meiner Abwesenheit. 050 PHI 002 013 Denn Gott ist es, der in euch bewirkt sowohl das Wollen als auch das wirksam Sein (das sich Betätigen) über den guten Willen hinaus. 050 PHI 002 014 Alles tut ohne Murren und Bedenken (Zweifel), 050 PHI 002 015 damit ihr untadelig und unverdorben seid, Gottes untadelige Kinder inmitten einer krummen (verkehrten) und verdorbenen (verkehrten) Zeit (Generation, Geschlecht), in der ihr scheint (leuchtet) wie Sterne (Gestirne) am Himmel (Weltraum), 050 PHI 002 016 die das Wort des Lebens festhalten, zu meinem Ruhm für den Tag des Christus (= des Messias), dass ich nicht vergebens (umsonst, erfolglos) gelaufen bin noch mich vergebens (umsonst, erfolglos) gemüht habe. 050 PHI 002 017 Aber wenn ich auch geopfert werde beim Opfer und Opferdienst eures Glaubens, freue ich mich und freue mich mit euch allen. 050 PHI 002 018 In gleicher Weise freut auch ihr euch und freut euch mit mir! 050 PHI 002 019 Ich hoffe aber im Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu schicken, damit auch ich guten Mutes werde, wenn ich eure Lage erfahre. 050 PHI 002 020 Denn ich habe keinen, der derart [mit euch] solidarisch wäre, dass er aufrichtig besorgt um eure Lage ist. 050 PHI 002 021 Denn alle verfolgen ihre Angelegenheiten (ihre Sache), nicht die Jesu Christi. 050 PHI 002 022 Ihr wisst aber, dass er etwas taugt (wörtl.: ihr kennt ihn als erprobt), denn wie ein Kind dem Vater, [so] hat er mit mir dem Evangelium gedient. 050 PHI 002 023 Diesen nun hoffe ich, zu euch zu schicken, sofort, sowie ich meine Lage überblicken kann. 050 PHI 002 024 Ich vertraue aber im Herrn darauf (baue darauf), dass ich auch selbst bald kommen werde. 050 PHI 002 025 Ich habe es aber für notwendig angesehen, Epaphroditus, meinen Bruder, Mitarbeiter und Mitstreiter, {aber} euren Boten und der, dessen Dienst meinen Mangel behob, zu euch zu schicken, 050 PHI 002 026 da er nach euch allen Sehnsucht hatte und in Unruhe darüber war, dass ihr gehört hattet, er sei krank. 050 PHI 002 027 {Und} er war auch krank, dem Tode nah. Aber Gott erbarmte sich seiner, nicht nur seiner allein, sondern auch meiner, damit ich nicht Kummer über Kummer hätte. 050 PHI 002 028 Besonders eilig habe ich ihn nun geschickt, damit, wenn ihr ihn seht, ihr wieder froh seid und auch ich sorgenfrei bin. 050 PHI 002 029 Nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet Leute wie ihn (wörtl.: solche) in Ehren, 050 PHI 002 030 weil er um des Werkes Christi willen dem Tode nahegekommen war und sein Leben auf's Spiel gesetzt hat, um eure Abwesenheit im Dienst für mich zu vertreten. 050 PHI 003 001 Weiterhin, meine Geschwister, freut euch im Herrn. Euch das selbe zu schreiben ist mir {zwar} nicht langweilig, euch aber [gibt es größere] Gewissheit. 050 PHI 003 002 Hütet euch (nehmt euch in acht, seht euch vor) vor den Hunden, hütet euch vor den schlechten Arbeitern, hütet euch vor der Zerschneidung! 050 PHI 003 003 Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist (oder: durch den Geist) Gott dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf das Fleisch vertrauen, 050 PHI 003 004 obwohl ich Zuversicht habe auch auf das Fleisch. Wenn ein anderer meint, er könne auf's Fleisch vertrauen, ich um so mehr! 050 PHI 003 005 Am achten Tag beschnitten, aus dem Volk Israel, Stamm Benjamin, Hebräer von (Hebräern =) hebräischen Eltern, was [meine Stellung zum] Gesetz betrifft (dem Gesetz nach) Pharisäer, 050 PHI 003 006 was meinen Eifer betrifft (dem Eifer nach) Verfolger der Gemeinde, was die Gerechtigkeit, die im Gesetz gewährt wird, betrifft (der Gerechtigkeit … nach), tadellos (untadelig). 050 PHI 003 007 Aber das, was für mich Gewinn war, das sah ich um Christi willen als Verlust (Nachteil) an. 050 PHI 003 008 Aber noch vielmehr sehe ich auch [jetzt] alles Verlust (Nachteil) an wegen der alles übertreffenden [Größe der] Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich mich um das alles bringen ließ, und halte es für Dreck (Abfall, Unrat, Mist, Kot), damit ich Christus gewönne 050 PHI 003 009 und in ihm gefunden werde, damit ich nicht meine Gerechtigkeit aus dem Gesetz habe, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit von Gott auf Grund des Glaubens, 050 PHI 003 010 damit ich ihn kennen lerne (kenne, erkenne) und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, seinem Tod gleichgestaltet, 050 PHI 003 011 ob ich vielleicht irgendwie die Auferstehung von den Toten erlange (erreiche). 050 PHI 003 012 Nicht, dass ich [Christus] schon (geistig oder seelisch) erfasst (in mich aufgenommen) hätte oder schon vollendet wäre; ich eile (renne) aber, ob ich [ihn] auch ergreife, weil ich {auch} ergriffen wurde von Christus Jesus. 050 PHI 003 013 Geschwister, ich sehe mich selbst nicht an, [ihn] ergriffen zu haben. Eins aber [tue ich]: was hinten liegt {zwar} vergesse (vernachlässige) ich, nach dem aber, was vor mir liegt, strecke ich mich aus. 050 PHI 003 014 Ich laufe nach dem Ziel um den Kampfpreis der Berufung von oben durch Gott in Christus Jesus. 050 PHI 003 015 Soweit wir nun Eingeweihte [sind], lasst uns darauf bedacht sein (das im Sinn haben). Und wenn ihr etwas anderes wollt (im Sinn habt), wird Gott euch auch das offenbaren. 050 PHI 003 016 Nur, was wir erreicht haben: lasst uns an das selbe halten. 050 PHI 003 017 Ahmt mit mir zusammen [Christus] nach, Geschwister und blickt auf die, die so (wandeln =) handeln (leben), wie ihr uns als Vorbild habt. 050 PHI 003 018 Denn viele (wandeln =) leben, von denen ich euch oft gesprochen habe, nun aber spreche ich mit Tränen über die Feinde des Kreuzes Christi, 050 PHI 003 019 deren Ziel Verderben [ist], deren Gott der Bauch [ist] und deren Ehre (Ruhm) (in ihrer Schande =) in dem, was ihnen Schande macht, [besteht], die auf irdische Dinge bedacht sind. 050 PHI 003 020 Denn unser Gemeinwesen (Staat) befindet sich im Himmel, von wo wir auch als Retter erwarten den Herrn Jesus Christus, 050 PHI 003 021 der umgestalten (verwandeln) wird unseren Niedrigkeitsleib gleichgestaltet seinem Herrlichkeitsleib auf Grund der wirksamen Kraft, die ihn befähigt, sich ihm alles zu unterwerfen. 050 PHI 004 001 Daher (Deshalb, Also), meine geliebten und herbeigesehnten Geschwister, meine Freude und Schmuck, auf solche Weise steht fest im Herrn, Geliebte. 050 PHI 004 002 Euodia bitte ich und Syntyche {bitte ich}, einnmütig zu sein (dasselbe zu denken) im Herrn. 050 PHI 004 003 Ja, ich bitte auch dich, rechter („waschechter“) Gefährte (Genosse), steh ihnen bei (hilf ihnen), die mit mir zusammen im Evangelium gekämpft haben mit Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens [sind, stehen]. 050 PHI 004 004 Freut euch immer (stets) im Herrn! Aufs neue (Nochmals, Wiederum) werde ich sagen: freut euch! 050 PHI 004 005 Eure Güte lasst alle Menschen erfahren. Der Herr [ist] nahe! 050 PHI 004 006 Um nichts sorgt euch, sondern in jedem Gebet und [jeder] Bitte sollen eure Anliegen (Bitten) mit Danksagung Gott kundgetan (zur Kenntnis gebracht) werden. 050 PHI 004 007 Und der Friede Gottes, der alle Vernunft übertrifft, bewahre (beschütze, behüte) eure Herzen und Gedanken in Christus Jesus. 050 PHI 004 008 Im übrigen (Außerdem, Weiterhin, Endlich), Geschwister, was wahr ist, was ehrbar (ehrwürdig), was gerecht, was rein, was angenehm (beliebt, wohlgefällig), was wohltuend (glückverheißend, löblich, anziehend, ansprechend), ob irgendeiner Tugend [hat] und ob irgendeiner Lob [verdient], das bedenkt. 050 PHI 004 009 Und was ihr bei mir gelernt und [von mir] übernommen und gehört und gesehen habt, das tut. Und der Gott des Friedens sei mit euch. 050 PHI 004 010 Ich freute mich aber sehr im Herrn, weil (dass) ihr endlich einmal aufgeblüht seid, was eure Fürsorge für mich betrifft, denn ihr dachtet [an mich], fandet aber keine Gelegenheit. 050 PHI 004 011 Nicht, dass ich bedürftig wäre, ich habe nämlich gelernt, wo (= bei wem) ich bin, genügsam zu sein. 050 PHI 004 012 Ich bin einerseits imstande (ich verstehe), mich zu kasteien, andererseits {bin ich imstande}, es mir gut gehen zu lassen (Überfluss zu haben). Ich bin durchaus (in allem, in jeder Beziehung) und in jeder Hinsicht (in allen Stücken) eingeweiht, sowohl satt sein (satt werden), als auch hungern, sowohl Überfluss haben wie Mangel leiden. 050 PHI 004 013 Alles vermag ich durch den, der mich stark macht. 050 PHI 004 014 Jedoch (indessen) habt ihr gut gehandelt, dass ihr an meiner Bedrängnis Anteil genommen habt. 050 PHI 004 015 Aber auch ihr Philipper wisst, dass am Beginn des Evangeliums, als ich von Mazedonien loszog (auszog), mir keine Gemeinde Anteil gewährte in Abrechnung des Gebens und Nehmens (der Ausgaben und Einnahmen) als ihr allein, 050 PHI 004 016 weil ihr mir auch nach Thessaloniki (ein- bis zweimal =) ein paarmal eine Zusendung machtet, um meinem Mangel abzuhelfen. 050 PHI 004 017 Nicht, dass ich die (Gabe =) Zinsen suche, sondern ich wünsche (die Frucht in ihrer reichlichen Fülle =) den Profit, zu euren Gunsten verrechnet (auf euer Konto gebucht). 050 PHI 004 018 Ich habe aber alles empfangen und lebe im Überfluss. Mir sind die Hände gefüllt, nachdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, ein wohlriechender Opferduft, ein angenehmes Opfer, wohlgefällig dem Herrn. 050 PHI 004 019 Mein Gott aber fülle all euren Mangel (Bedarf, Not) aus entsprechend seines Reichtums in der Herrlichkeit in Christus Jesus. 050 PHI 004 020 Unserem Gott und Vater aber sei Ehre bis in die fernste Ewigkeit. Amen. 050 PHI 004 021 Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus. Es grüßen euch die Geschwister, die bei mir sind. 050 PHI 004 022 Es grüßen euch alle Heiligen, am meisten aber die Kaisersklaven. 050 PHI 004 023 Die Gnade des Herrn Jesus Christus [sei] mit eurem Geist. # # BOOK 051 COL Colossians Kolosser 051 COL 001 001 Paulus, Apostel [von] Christus Jesus durch den Willen Gottes, und Timotheus der Bruder 051 COL 001 002 [an] die Heiligen in Kolossä, {und} die treuen (gläubigen) Geschwister (Brüder [und Schwestern]; Brüder) in Christus (an Christus Glaubenden) (die heiligen und treuen Geschwister; die Heiligen, {und} die treuen Geschwister ... in Kolossä). Gnade [sei mit] euch und Frieden von Gott, unserem Vater. 051 COL 001 003 Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, jedes Mal (immer wieder, ständig), wenn wir für euch beten (für euch, wenn wir beten), 051 COL 001 004 weil wir [von] eurem Glauben (Vertrauen) in (an) Christus Jesus gehört haben und [von] der Liebe, die ihr gegenüber (zu) allen Heiligen habt, 051 COL 001 005 aufgrund (wegen) der (durch die) Hoffnung, die im Himmel [auf] euch wartet (für euch bereit/vorhanden/reserviert ist), [von] der ihr schon zuvor (vorher) durch das (im) Wort (die Botschaft) der Wahrheit, das Evangelium (wahre Wort des Evangeliums) gehört habt, 051 COL 001 006 das zu euch gekommen ist, [das Evangelium], wie es auch auf (in) der ganzen Welt Frucht bringt und sich verbreitet, so wie [es ja] auch unter (in) euch [geschieht] seit dem Tag, [als] ihr [es] gehört und die Gnade Gottes wirklich (in Wahrheit) verstanden (erkannt) ([als] wahr erkannt) habt – 051 COL 001 007 [das Evangelium], wie ihr [es] von unserem geliebten Mitsklaven Epaphras gelernt habt, der ein treuer Diener Christi an unserer Stelle (für euch) ist, 051 COL 001 008 der [es] auch [war, der] uns eure Liebe durch [den] (im) Geist deutlich gemacht (aufgezeigt, offenbart) hat. 051 COL 001 021 und [auch] euch: ihr mögt [ja] früher (einmal) Fremde (entfremdet) und innerlich (in eurer Gesinnung, Denkweise, Geisteshaltung) Feinde aufgrund (in) [eures] bösen Verhaltens (Taten, Werken) gewesen sein, 051 COL 001 022 aber jetzt wurdet ihr (hat [er euch]) kraft (mittels, anhand, durch, mit, in) seines fleischlichen Körpers durch den Tod versöhnt, um euch in seinen Augen (vor sich) [als] heilig und fehlerlos (makellos, tadellos) und unbescholten (makellos, ohne Anklage) zu präsentieren (zu machen, vor sich hinzustellen), 051 COL 001 023 wenn (sofern) ihr denn weiter im Glauben bleibt, auf einem festen Fundament (fest gegründet) und sicher, und nicht von der Hoffnung des Evangeliums abgebracht werdet, das ihr gehört habt, [des Evangeliums], das in [der] ganzen Schöpfung unter dem Himmel verkündet wurde (wird), dem ich, Paulus, [zum] Diener geworden bin. 051 COL 001 024 Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch und ergänze [stellvertretend für euch], was an den Drangsalen Christi noch fehlt, an meinem Körper für seinen Leib, das ist die Gemeinde, 051 COL 001 025 deren Diener ich geworden bin nach dem Auftrag (Amt, Heilsplan) Gottes, den er mir gegeben hat, bei euch das Wort Gottes zur Fülle zu bringen, 051 COL 001 026 [nämlich] das Geheimnis, das verborgen gewesen ist seit Ewigkeiten und Generationen – jetzt aber wurde es seinen Heiligen offenbart, 051 COL 001 027 denen Gott kundtun (offenbaren) wollte, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses bei den Völkern ist, das ist Christus in (bei, unter) euch, die Hoffnung der Herrlichkeit, 051 COL 001 028 den wir verkündigen, indem wir jeden Menschen ermahnen (zurechtweisen, ans Herz legen) und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen (vollendet, reif, eingeweiht) in Christus präsentieren (darstellen, erweisen); 051 COL 001 029 worum ich mich auch bemühe und mich abkämpfe, getragen von seiner Wirksamkeit, die in mir wirksam ist in Kraft (kräftig wirksam ist). 051 COL 002 001 Ich will {nämlich}, dass ihr wisst, welchen Kampf ich für euch und die [Geschwister] in Laodizea [zu bestehen, auszufechten] habe und [für] alle, die mein Angesicht nicht leiblich gesehen haben (= die mich nicht persönlich kennen), 051 COL 002 002 damit ihre Herzen getröstet werden und sie zusammengehalten werden in Liebe und zur ganzen Fülle (Reichtum) der Gewissheit, [wie sie] die Einsicht (das Verständnis) [verleiht], zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes: Christus. 051 COL 002 003 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen. 051 COL 002 004 Dies sage ich, damit keiner von euch betrogen wird durch Vorspiegelung falscher Tatsachen (Überredungskunst). 051 COL 002 005 Denn wenn ich auch körperlich abwesend bin, bin ich doch im Geiste bei euch. Ich freue mich und achte auf (sehe) den Zustand (die Beschaffenheit) und die Stärke eures Glaubens an Christus. 051 COL 002 006 Da ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen (empfangen) habt, lebt (gestaltet eurer Leben, wandelt) in ihm, 051 COL 002 007 indem ihr fest wurzelt in und aufbaut auf ihm und befestigt (bestärkt) seid im Glauben, wie ihr gelehrt wurdet, und euch durch Dankbarkeit hervortut. 051 COL 002 008 Achtet darauf (seht zu, passt auf), dass keiner euch zur Beute macht (raubt) durch die Philosophie und (inhalts) leeren (bedeutungslosen) (Be) Trug (Täuschung, Verführung) gemäß den Lehren der Menschen (Menschensatzungen), gemäß den Elementen der Welt (Weltelemente) und nicht gemäß Christus. 051 COL 002 009 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, 051 COL 002 010 und ihr seid in ihm (durch ihn) Erfüllte, der das (Ober) Haupt jeder [himmlischen] Obrigkeit und Macht ist. 051 COL 002 011 In ihm wurdet ihr auch beschnitten mit einer nicht mit Händen gemachten (= geistlichen) Beschneidung durch das Ablegen des fleischlichen (= todverfallenen, irdischen) Leibes, durch die Beschneidung Christi. 051 COL 002 012 Ihr seid mit ihm zusammen begraben in der Taufe, in der ihr auch mit (auf) erstanden seid durch den Glauben an die wirkende Kraft (das Eingreifen) Gottes, der ihn von den Toten auferweckte. 051 COL 002 013 Auch euch, obwohl ihr tot wart durch die Übertretungen und die Unbeschnittenheit eures Leibes (Fleisches), hat er mit ihm zum Leben erweckt (zusammen lebendig gemacht) und uns alle Übertretungen verziehen (vergeben). 051 COL 002 014 Er hat den gegen uns [gerichteten] Schuldschein mit seinen Forderungen (Vorschriften), der uns feindlich (widersprechend, zuwider) war, ausgestrichen (beseitigt) und ihn vernichtet, indem er ihn ans Kreuz nagelte. 051 COL 002 015 Er entwaffnete die [himmlischen] Obrigkeiten und Mächte und stellte sie öffentlich bloß (machte sie öffentlich zum Gespött), indem er sie in ihm im Triumph einherführte. 051 COL 002 016 Es soll euch also keiner kritisieren (schlecht machen) wegen Speise und {wegen} Trank, oder wegen Festfeier oder Neumonden oder Sabbaten. 051 COL 002 017 Das sind Schatten (bilder) des Kommenden (Zukünftigen), die Sache selbst aber ist Christus. 051 COL 002 018 Niemand soll euch den Kampfpreis aberkennen (disqualifizieren), der sich in Demut gefällt und Engelskult, was er in der Ekstase geschaut hat, grundlos aufgeblasen in seiner fleischlichen Gesinnung, 051 COL 002 019 und nicht am Haupt festhaltend, durch das der ganze Leib, durch Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, in göttlichem Wachstum wächst. 051 COL 002 020 Wenn ihr mit Christus {von} den Weltelementen gestorben seid, warum lasst ihr euch Vorschriften machen wie solche, die in der Welt leben: 051 COL 002 021 „Rühr (= iss; fass) [das] nicht an, probier (koste) [das] nicht, berühr [das] nicht!“ - 051 COL 002 022 was doch alles zur Vernichtung durch Gebrauch bestimmt ist -, nach den Geboten und Lehren der Menschen (wie menschliche Geboten und Lehren lauten, gemäß menschlicher Gebote und Lehren)? 051 COL 002 023 Das ist eine Aussage (Rede, Lehre), die zwar Weisheit besitzt durch selbstgemachte Religion und Demut und Härte (Schonungslosigkeit) gegen den Körper, sie ist aber nichts wert, weil sie der Befriedigung leiblicher Bedürfnisse [dient]. 051 COL 003 012 So kleidet euch, als die Auserwählten Gottes, die Heiligen und Geliebten, in herzliche Barmherzigkeit, Güte, Demut, Sanftmut und Geduld. 051 COL 003 013 Ertragt euch gegenseitig, und schenkt einander [Vergebung], wenn einer gegen den anderen einen Vorwurf hat. So wie der Herr euch [Vergebung] geschenkt hat, so [vergebt] auch ihr! 051 COL 003 014 Über dies alles aber [zieht an] die Liebe, was das Band (der Gürtel) der Vollkommenheit ist. 051 COL 003 015 Und der Friede Christi lenke (regiere) in euren Herzen – [der Frieden], zu dem ihr auch berufen seid in einem Leib. Und werdet dankbare [Menschen]! 051 COL 003 016 Das Wort Christi wohne reichlich (vielfach) unter (in) euch, in aller Weisheit lehrt und warnt (ermahnt) einander (euch gegenseitig) mit Psalmen, Hymnen (Lobliedern), geistlichen (geisterfüllten) Liedern, in Dank (Gnade, Anmut) singt in euren Herzen Gott. 051 COL 003 017 Und alles, was ihr tut, mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus, und dankt so Gott, dem Vater, durch ihn. # # BOOK 052 1TH 1 Thessalonians 1 Thessalonicher 052 1TH 002 013 Und deshalb danken wir Gott auch unablässig, dass ihr, das Wort der Predigt von Gott von uns empfangend, es nicht annahmt als Wort der Menschen, sondern, genauso wie es wahr ist, als Wort Gottes, das wirksam ist bei euch, die ihr glaubt. 052 1TH 002 014 Ja ihr, Brüder und Schwestern, seit zu Nachahmern der Gemeinden Gottes, die in Judäa in Christus Jesus sind, geworden, weil ihr dasselbe von euren eigenen Mitbürgern erlitten habt, wie diese von den Juden, 052 1TH 002 015 die sowohl den Herrn Jesus und die Propheten getötet haben, uns verfolgt haben und Gott nicht gefallen und allen Menschen feindlich sind, 052 1TH 002 016 die uns abhalten den Völkern zu sagen, dass sie gerettet sind, so dass sie ihre Sünden allezeit angehäuft haben: Es ist aber bereits über sie der Zorn Gottes für immer gekommen. 052 1TH 003 007 Deshalb wurden wir, Brüder, in all unsrer Not und Bedrängnis getröstet über Euch durch Euren Glauben, 052 1TH 003 008 denn jetzt leben wir, wenn Ihr (fest) im Herrn steht. 052 1TH 003 009 Denn welchen Dank können wir dem Herrn zurückgeben für Euch, für all die Freude, in der wir uns durch Euch (euretwegen) vor unserem Gott freuen? 052 1TH 003 010 Wobei wir Nacht und Tag über alle Maßen darum bitten, Euch von Angesicht (Euer Angesicht) zu sehen und die Mängel Eures Glaubens auszugleichen (zu korrigieren, zu ergänzen), 052 1TH 003 011 und [darum], daß unser Gott und Vater selbst und unser Herr Jesus unseren Weg zu Euch lenke. 052 1TH 003 012 Euch aber möge der Herr wachsen lassen und überreich machen in der Liebe zueinander und gegenüber allen, wie auch wir gegenüber Euch [voller Liebe sind], 052 1TH 003 013 um Eure Herzen [so] zu stärken, daß sie in Heiligkeit fehlerfrei vor unserem Gott und Vater [seien] bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen, Amen. # # BOOK 053 2TH 2 Thessalonians 2 Thessalonicher 053 2TH 003 001 Des weiteren (im übrigen): betet für uns, Brüder (Geschwister), damit das Wort des Herrn flott vorankommt und gepriesen (gerühmt) werde, so wie bei euch. 053 2TH 003 002 Und damit wir errettet werden von den unsittlichen und verkommenen Menschen. Denn der Glaube ist nicht aller (jedermanns) [Sache] 053 2TH 003 003 Treu aber ist der Herr, der euch fest machen (befestigen) wird und bewahren wird vor dem Bösen. 053 2TH 003 004 Wir vertrauen aber im Herrn auf euch, dass, was wir anordnen (befehlen) ihr auch tut und tun werdet 053 2TH 003 005 Der Herr aber lenke eure Herzen auf die Liebe Gottes und auf die Erwartung (od. Geduld) Christi. # # BOOK 054 1TI 1 Timothy 1 Timotheus 054 1TI 001 012 Ich danke Christus Jesus, unserem Herrn, der mich fähig (stark) gemacht hat, dass er mich für zuverlässig (treu) hielt und mich zum [Apostel] Amt (Dienst) bestimmte, 054 1TI 001 013 der ich früher ein Lästerer und Verfolger und Frevler (Gewaltmensch) war, aber mir widerfuhr Erbarmung (ich fand Erbarmen), weil ich unwissend handelte in Unglauben (Ungehorsam). 054 1TI 001 014 Aber die Gnade unseres Herrn war überreich vorhanden mit Glaube und Liebe in Christus Jesus. 054 1TI 001 015 Verlässlich (zuverlässig, glaubwürdig) ist die Sentenz (Maxime, Redewendung, Aussage), und verdient allen Beifall: „Christus Jesus kam in die Welt, die Sünder zu retten“, von denen ich der erste bin. 054 1TI 001 016 Aber dazu (darum) fand ich Erbarmen, damit Christus Jesus an mir als erstem die ganze Langmut (Geduld) aufzeigte als Urbild derer, die an ihn glauben werden zum ewigen Leben. 054 1TI 001 017 Ihm aber, (dem König der Ewigkeiten =) dem ewigen König, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Ruhm (Herrlichkeit) von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen. 054 1TI 002 001 Zu allererst {nun} möchte ich, dass man Bitten, Gebete, Fürbitten und Dankgebete für alle Menschen verrichtet, 054 1TI 002 002 für Könige und alle (, die sich in hervorragender Stellung befinden =) hohen Beamten, damit wir ein stilles und ruhiges Leben führen können in aller Gottesfurcht (Frömmigkeit) und Würde (Ehrbarkeit). 054 1TI 002 003 Das ist schön und (annehmbar, wohlgefällig vor =) gefällt Gott, unserem Retter, 054 1TI 002 004 der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, 054 1TI 002 005 dass Gott Einer ist, (und) Einer auch der (Ver) Mittler zwischen Gott und Menschen, [der] Mensch Christus Jesus, 054 1TI 002 006 der sich zum Lösegeld für alle gab, das Zeugnis zur rechten (dafür bestimmten) Zeit. 054 1TI 002 007 Dazu bin ich als Herold (Verkündiger, Prediger) und Apostel eingesetzt, ich sage die Wahrheit und lüge nicht, zum Lehrer der Völker (Heiden) durch den Glauben und die Wahrheit. 054 1TI 003 014 Dies schreibe ich in der Hoffnung (hoffend) bald zu dir zu kommen, 054 1TI 003 015 wenn ich (mich) aber (ver) zögere, sollst du wissen wie man sich im Haus Gottes bewegen (verhalten, benehmen) soll, das ist die Kirche (Versammlung, Gemeinde) des lebendigen Gottes, Säule (Pfeiler) und Träger (Fundament) der Wahrheit. 054 1TI 003 016 Und bekanntermaßen groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht (der Frömmigkeit, des Glaubens): Der (er wurde) sichtbar (geoffenbart) wurde im Fleisch (Leib, Körper) freigesprochen (gerechtfertigt, gerecht gesprochen) im Geist, erschienen (geschaut von den) den Engeln, verkündet (gepredigt) den Völkern geglaubt (vertrauend angenommen) in der Welt. aufgenommen (emporgehoben) in die (den) Herrlichkeit (Glanz). # # BOOK 056 TIT Titus Titus 056 TIT 001 001 Paulus, ein Sklave (Diener) Gottes und ein Apostel Jesu Christi gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, 056 TIT 001 002 wegen der Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langer Zeit verheißen hat, 056 TIT 001 003 wohingegen er zu seinen eigenen bestimmten Zeiten sein Wort in der Verkündigung offenbar machte, mit der ich betraut worden bin, nach dem Befehl unseres Retters, Gottes - 056 TIT 001 004 an Titus, ein echtes Kind gemäß einem gemeinsamen Glauben. 056 TIT 001 005 Deswegen habe ich dich auf Kreta gelassen, damit du die Dinge berichtigst, die mangelhaft waren und von den Städten Ernennungen von Ältesten (älteren Männern) vornimmst, wie ich es dir gesagt habe, 056 TIT 001 006 wenn irgendjemand ungeklagt ist, ein Ehemann, der gläubige Kinder hat, die sich auch nicht schuldig gemacht haben in Widerspenstigkeit oder Ausschweifungen. 056 TIT 001 007 Denn als Verwalter Gottes muss ein Mann frei sein von jener Anklage als Aufseher, nicht egoistisch, sollte Selbstbeherrschung haben, starke Nerven haben, kein Alkoholiker, kein Schlägertyp, kein Abzocker (Betrüger), 056 TIT 001 008 sondern gastfreundlich sein und die Gerechtigkeit (das Gute) lieben, einen klaren Verstand haben und loyal sein, 056 TIT 001 009 am zuverlässigen Wort festhaltend, was sein Können des Lehrens betrifft, damit er in der Lage ist, durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen, als auch die Widersprechenden zurechtzuweisen. 056 TIT 001 010 Denn es sind viele, die widerspenstig sind oder hochnäsige Lästerer (Schwätzer), und welche die Verwirrung stiften, ausgerechnet diese halten die Beschneidung noch für angebracht. 056 TIT 001 011 Es ist notwendig, sie zum Schweigen zu bringen (den Mund zu stopfen), da es die sind, die ganze Familien (Haushalte) in ihren Bann ziehen, indem sie diese über den Tisch ziehen, indem sie sie Dinge lehren, die sich nicht gehören. 056 TIT 001 012 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: Kreter sind immer Lügner, schädliche wilde Tiere, unbeschäftigte Fresser. 056 TIT 001 013 Das ist die Realität, darum hört nicht auf, sie streng zurechtzuweisen, damit sie im Glauben wieder gesund werden; 056 TIT 001 014 und jüdische Märchenfiguren (Fabeln) und Gebote, die von den Menschen stammen und nichts mit dem Glauben zu tun haben (von der Wahrheit abwenden), sollt ihr einfach ignorieren. 056 TIT 001 015 Den Reinen sind alle Dinge rein. Den Unreinen (Befleckten) und Ungläubigen aber, denen ist nichts heilig (rein), sondern sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen ist befleckt. 056 TIT 001 016 Sie behaupten öffentlich, Gott zu kennen, doch an ihrer Lebensweise ist ihre Gottlosigkeit gut zu erkennen, denn für jedes gute Werk sind sie nicht geeignet, noch gehorsam; sie sind verabscheuungswürdig. 056 TIT 002 001 Du jedoch, rede weiterhin das, was sich für die gesunde Lehre ziemt. 056 TIT 002 002 Mögen die betagten Männer mäßig sein in den Gewohnheiten, ernsthaft, einen klaren Verstand, stark (gesund) im Glauben, in der Liebe, im Ausharren. 056 TIT 002 003 Auch die betroffenen Frauen von ehrerbietigem Verhalten (Benehmen), nicht verleumderisch noch alkoholhabhängig sein, Lehrerinnen des Guten, 056 TIT 002 004 damit sie die Jungen Frauen nicht auf dumme Gedanken bringen, damit sie ihre Familie (Ehemänner und Kinder) lieben, 056 TIT 002 005 nicht verrückt werden, keusch bleiben, fleißig ihren Haushalt führen (im Haus arbeiten) brav (gut) sind und ihre Ehemänner respektieren (unterwerfen), damit Gottes Wort keinen schlechten Ruf bekommt (gelästert wird). 056 TIT 002 006 Das gilt auch für die jungen Männer, damit sie nicht durchdrehen, 056 TIT 002 007 dadurch dass sie in allem als gutes Vorbild hervorgehen, wobei du Unverdorbenheit bekundest in deinem Lehren, Ernsthaftigkeit, 056 TIT 002 008 ordentlichen Wortschatz, wo niemand was auszusetzen hat, damit seine Gegner sich zu schämen beginnen, da er keine Kritik an uns findet. 056 TIT 002 009 Mögen alle Sklaven sich ihren Besitzern und dessen Besitz (Vermögen) unterwerfen und nicht widersprechen, was den Besitzer erfreuen soll, 056 TIT 002 010 nichts klauen, sondern die Treue bewahren, so dass sie die Lehre unseres Retters, Gottes, in allen Dingen schmücken. 056 TIT 002 011 Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist bekannt geworden 056 TIT 002 012 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben, 056 TIT 002 013 während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und des Retters von uns, Christus Jesus, warten, 056 TIT 002 014 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke. 056 TIT 002 015 Fahre fort, diese Dinge zu reden und zu ermahnen und mit voller Befehlsgewalt zurechtzuweisen. Möge dich niemand je verachten. 056 TIT 003 001 Erinnere sie weiterhin daran, Regierungen und Gewalten als Herrschern untertan und gehorsam zu sein, bereit zu sein für jedes gute Werk, 056 TIT 003 002 von niemandem schlecht zu reden, nicht streitsüchtig zu sein, sondern vernünftig, indem sie mild sind zu jedem. 056 TIT 003 003 Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, irregeführt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen, lebten in Schlechtigkeit und Neid dahin, waren verhasst und hassten einander. 056 TIT 003 004 Als die Güte und die Liebe {zu} den Menschen, die auf der Seite des Retters ist, bekannt wurde, 056 TIT 003 005 wurden wir gerettet, nicht aus den Taten (Werken), die wir in Gerechtigkeit ausübten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. 056 TIT 003 006 Diesen Geist goss er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus, 056 TIT 003 007 damit wir, nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerecht gesprochen worden sind, Erben wurden gemäß einer Hoffnung auf ewiges Leben. 056 TIT 003 008 Das Wort ist zuverlässig und ich möchte, dass du über diese Dinge stets feste Aussagen machst, damit die, die Gott geglaubt haben, ihren Sinn darauf gerichtet halten unaufhörlich vortreffliche Werke zu tun. Diese Dinge sind vortrefflich und den Menschen nützlich. 056 TIT 003 009 Doch meide dumme Streitfragen und Geschlechtsregister und Streit und Streitigkeiten wegen des Gesetzes (Gebote), denn sie machen keinen Sinn und sind überflüssig. 056 TIT 003 010 Weist denjenigen ab, der eine Sekte unterstützt, nach mehreren ernsten Ermahnungen, 056 TIT 003 011 da du ja weißt, dass ein solcher vom Weg abgewandelt und sündigt, wodurch er sich selbst verurteilt. 056 TIT 003 012 Wenn ich Artemas oder Tychikus zu dir sende, so tu dein Äußerstes, zu mir nach Nikopolis zu kommen, denn ich habe beschlossen, dort zu überwintern. 056 TIT 003 013 Rüste Zenas, den Gesetzeskundigen, und Apollos für ihre Reise sorgfältig aus, damit sie allen haben, was benötigt wird. 056 TIT 003 014 Doch lass unsere Leute auch lernen, weiter vortreffliche Taten (Werke) zu tun, um so dessen dringende Bedürfnisse zu decken, damit sie keine Angst bekommen. 056 TIT 003 015 Grüßt alle, die hier bei mir sind, grüßt die, die im Glauben Zuneigung zu uns haben. Mögen sie teil an den unverdienten Güte mit euch allen haben. # # BOOK 058 HEB Hebrews Hebraeer 058 HEB 001 001 Vielfältig (mannigfaltig) und [auf] vielerlei Weise hat [der] Gott ehemals (in alten Zeiten, einst) [zu] den Vätern in (durch) die Propheten geredet, 058 HEB 001 002 In diesen letzten Tagen hat er zu uns geredet in (durch) (den) Sohn, welchen er eingesetzt hat als Alleinerbe durch den er auch die Ewigkeiten gemacht hat. 058 HEB 004 013 und kein Geschöpf ist verborgen vor ihm, alles aber [ist] nackt (bloß, unverhüllt) und offengelegt [vor] seinen Augen, mit (in Hinblick auf) welchem wir es zu tun haben 058 HEB 004 014 Weil wir nun haben einen großen Hohepriester, der hindurchgegangen ist [durch] die Himmel, Jesus den Sohn {des} Gottes, können wir [nun] stark sein in dem Bekenntnis. 058 HEB 004 015 Denn wir haben nicht einen Hohepriester, der nicht mitempfindet mit der Schwäche von uns, der geprüft wurde in Allem, in Gleichheit ohne Sünde. 058 HEB 004 016 Lasst uns nun mit Freimütigkeit schreiten zum Thron der Gnade, damit wir in Empfang nehmen [können] Erbarmen und Gnade finden [können] in der rechtzeitigen Hilfe. 058 HEB 009 015 Und deshalb ist er der Vermittler eines neuen Testamentes (Bundes), damit, nachdem er gestorben war zur Erlösung von den zur Zeit des ersten Testamentes (Bundes) [begangenen] Übertretungen, die zum ewigen Erbe Berufenen die Verheißung empfangen. 058 HEB 009 016 Denn wo ein Testament [vorliegt], muss notwendigerweise der Tod des Erblassers beigebracht werden. 058 HEB 009 017 Denn ein Testament ist bei den Toten (im Todesfall) rechtsgültig, da es noch nicht gilt, wenn der Erblasser lebt. 058 HEB 009 018 Weshalb auch der Erste [Bund, Testament] nicht ohne Blut geweiht wurde. 058 HEB 009 019 Denn nachdem durch Mose dem Volk [Israel] jedes Gebot nach dem Gesetz gesagt (aufgezählt, genannt) worden war, nahm er das Blut der (Bullen) Kälber und Böcke mit Wasser und scharlachroter Wolle und Ysop und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk. 058 HEB 009 020 Er sprach: Dies ist das Blut des Bundes, den Gott euch auferlegt (angeordnet, vorgeschrieben) hat. 058 HEB 009 021 Und das Zelt, aber auch alle Gottesdienstgeräte (Geräte zum Gottesdienst) besprengte er in gleicher Weise mit Blut. 058 HEB 009 022 {Und} fast alles wird nach dem Gesetz durch Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine [Sünden] Vergebung. 058 HEB 009 023 Ist es nun notwendig, {zwar} die Abbilder der [Dinge] in dem Himmeln (= der himmlischen Dinge) mit diesen [Mitteln] zu reiningen, [dann] {aber} das Himmlische selbst durch größere Opfer als diese. 058 HEB 009 024 Denn Christus ging nicht in das mit Händen gemachte Heilige hinein, das Abbild der wahrhaften [Dinge] (= des wahrhaftigen), sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns einzutreten (zu erscheinen) 058 HEB 009 025 Nicht, damit er sich selbst viele Male darbringt, wie der Hohepriester jährlich mit fremdem Blut in das Heilige hineingeht, 058 HEB 009 026 da hätte er seit Anbeginn der Welt ja viele Male leiden müssen. Jetzt aber ist er einmal (ein für allemal) am Ende der Zeiten zur Aufhebung der Sünden durch sein Opfer erschienen (hat sich offenbart). 058 HEB 009 027 Und in dem Maße, wie es den Menschen bestimmt ist, einmal (ein für allemal) zu sterben, danach aber [kommt] das Gericht, 058 HEB 009 028 so wurde auch Christus einmal (ein für allemal) dargebracht, um sich die Sünden der Vielen aufzuladen. Zum zweiten Mal wird er ohne Sünden denen erscheinen, die ihn zu [ihrer] Rettung erwarten. 058 HEB 010 035 Werft also nicht eure Zuversicht weg, welche eine große Belohnung hat. 058 HEB 010 036 Geduld nämlich habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und ihr die Verheißung erhaltet. 058 HEB 010 037 Denn noch eine kleine Weile, der Kommende wird da sein und er wird nicht zögern: 058 HEB 010 038 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben, und wenn er feige zurückweicht, ist meine Seele nicht zufrieden mit ihm. 058 HEB 010 039 Wir aber sind nicht zurückhaltend zum Verderben, sondern glaubend zur Bewahrung der Seele (Leben). 058 HEB 011 001 Es ist aber der Glaube eine Verwirklichung dessen, was gehofft wird (was man hofft), und ein Beweis (Überführung) der Dinge, die nicht gesehen werden. 058 HEB 011 003 Durch Glauben erkennen wir, dass die Welt geschaffen wurde durch das Wort Gottes, damit nicht aus dem Erscheinenden (Erscheinungswelt) das Sichtbare entstand (geworden ist). 058 HEB 012 025 Achtet darauf (seht [zu]), dass ihr nicht zurückweist (ablehnt) den Sprechenden (den, der spricht)! ... 058 HEB 013 008 Jesus Christus [ist] derselbe gestern und heute und in alle Ewigkeit. 058 HEB 013 012 Darum hat auch Jesus, um das Volk zu heiligen durch sein eigenes Blut, gelitten außerhalb des Tores. 058 HEB 013 013 Deshalb lasst uns hinausgehen zu ihm, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen. 058 HEB 013 014 Denn wir haben hier keine bleibende (fortbestehende) Stadt, sondern wir suchen nach der zukünftigen (begehren die zukünftige). 058 HEB 013 020 Der Gott aber des Friedens, der herausgeführt hat aus den Toten den großen Hirten der Schafe im (durch) Blut des ewigen Bundes, unseren Herrn Jesus, # # BOOK 059 JAM James Jakobus 059 JAM 001 001 Jakobus, ein Sklave (Knecht, Diener) Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung (Diaspora). Grüße! 059 JAM 001 002 Haltet es für ganze (nichts als) Freude (Haltet es für nichts anderes denn als einen Grund zur Freude), meine Brüder (Geschwister), wenn (wann immer) ihr in verschiedenste (vielfältige) Prüfungen (Versuchungen) fallt, 059 JAM 001 003 da ihr [ja] wisst (im Wissen, wisst!), dass die Erprobung (die Bewährung) eures Glaubens (das Erprobte an eurem Glauben) Standhaftigkeit (Ausharren, Geduld, Ausdauer, Standhaftigkeit) hervorbringt (bewirkt). 059 JAM 001 004 Die Standhaftigkeit {aber} soll ein vollkommenes Werk (vollkommenes Handeln) [zur Folge] haben (zu einem vollkommenen Werk führen), damit ihr vollkommen und vollständig und (indem, wenn, weil ihr) in nichts mangelhaft seid. 059 JAM 001 005 Wenn es [dafür] aber (Wenn es {aber}) einem (jemandem) von euch an Weisheit mangelt, soll er [sie] von Gott, der allen großzügig (vorbehaltlos) und ohne Vorwürfe gibt, erbitten - und sie wird ihm gegeben werden. 059 JAM 001 006 Er soll (Man muss) {aber} im Glauben [darum] bitten [und dabei] keinesfalls zweifeln (keinerlei Bedenken haben): Denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin- und hergetrieben wird. 059 JAM 001 007 Jener (So ein, ein solcher) Mensch soll nämlich nicht meinen, dass er etwas vom Herrn erhalten wird, 059 JAM 001 008 [er ist] ein Mann (Mensch) geteilten Herzens, wankelmütig auf allen seinen Wegen 059 JAM 001 009 Stattdessen soll (darf) sich der geringe (demütige, arme) Bruder seiner hohen Stellung (Erhöhung) rühmen, 059 JAM 001 010 der reiche [Bruder] aber seiner Erniedrigung, denn er wird wie eine Grasblüte vergehen. 059 JAM 001 011 Denn die Sonne geht (ging) mit dem heißen Wind auf und vertrocknet (vertrocknete) das Gras und seine Blüte fällt (fiel) ab, und die Schönheit ihres Aussehens vergeht (verging). Genau so wird auch der Reiche auf seinen Reisen (in seinem Lebenswandel) verwelken (dahinschwinden). 059 JAM 001 012 Glücklich [ist] der Mensch (Mann), der eine Bewährungsprobe (Prüfung, Versuchung) [standhaft] erträgt, denn wenn (weil, indem) er sich [darin] bewiesen hat (bewährt), wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den [Gott (Christus)] denen verheißen hat, die ihn lieben. 059 JAM 001 013 Niemand soll in einer Bewährungsprobe (niemand, der [gerade] versucht (geprüft) wird) sagen, {dass}: Ich werde von Gott auf die Probe gestellt (geprüft, versucht)! – denn Gott kann nicht vom Bösen auf die Probe gestellt (versucht) (zum Bösen versucht) werden; er stellt selbst auch niemanden auf die Probe (versucht selbst auch niemanden). 059 JAM 001 014 Vielmehr wird jeder auf die Probe gestellt (versucht), indem (weil, während, wenn) er von der eigenen Begierde fortgerissen und verlockt wird. 059 JAM 001 015 Daraufhin, wenn die Begierde schwanger geworden ist, gebiert sie Sünde; und die Sünde, wenn sie ans Ziel gelangt (erwachsen geworden) ist, gebiert Tod. 059 JAM 001 016 Lasst euch nicht täuschen, meine geliebten Geschwister! 059 JAM 001 017 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt {herab} (ist) von oben, vom Vater der Lichter, bei dem es weder Veränderung noch Verfinsterung (Schatten) durch eine (nach einer) Wende gibt. 059 JAM 001 018 Aus [freiem] Willen (Weil er [es so] wollte) hat er uns [durch] das Wort der Wahrheit geboren, damit (um) wir gewissermaßen die Erstlingsgabe seiner Geschöpfe sind. 059 JAM 001 019 Denkt daran (Wisst [dies], Ihr wisst), meine geliebten Geschwister: Jeder Mensch soll schnell [dazu bereit] sein zuzuhören, [aber] langsam [bereit] zu sprechen [und] langsam [bereit] zum Zorn. 059 JAM 001 020 Denn [der] Zorn eines Menschen bewirkt nicht [die] Gerechtigkeit vor Gott. 059 JAM 001 021 Deshalb legt alle Unsauberkeit und übermäßige Schlechtigkeit ab [und] nehmt das eingepflanzte Wort, das eure Seelen zu retten vermag, in Bescheidenheit auf. 059 JAM 001 022 Aber werdet Täter [des] Wortes und nicht nur [seine] Hörer, die sich selbst betrügen! 059 JAM 001 023 Denn wenn jemand Hörer [des] Wortes ist, aber nicht [sein] Täter, gleicht dieser einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet – 059 JAM 001 024 denn er betrachtet sich und geht weg und vergisst sofort, wie er aussah. 059 JAM 001 025 Wer sich aber in [das] vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und dabei bleibt, indem er kein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes [Gottes] wird, der wird durch sein Tun (in seinem Tun) selig sein. 059 JAM 001 026 Wenn jemand gottesfürchtig (fromm) zu sein scheint (meint), aber [dabei] seine Zunge nicht im Zaum hält, sondern sein Herz betrügt, dessen Gottesverehrung [ist] wertlos. 059 JAM 001 027 Reine und unbefleckte Gottesverehrung vor [unserem] Gott und Vater besteht darin, Waisen und Witwen in ihrer bedrängten Lage zu besuchen [und] sich selbst vor der Welt unbefleckt (fehlerlos, makellos, untadelig) zu bewahren. 059 JAM 002 001 Meine Geschwister (Brüder, Brüder [und Schwestern]), habt den Glauben [an] unseren Herrn der Herrlichkeit, Jesus Christus, nicht in Parteilichkeit! 059 JAM 002 002 Denn wenn in eure Synagoge ein Mann mit goldenen Ringen an den Fingern in prächtiger Kleidung kommt, {es kommt} aber auch ein Armer in schmutziger Kleidung, 059 JAM 002 003 und (doch) ihr kümmert euch um denjenigen, der die prächtige Kleidung trägt, und sagt: Setze du dich hier auf den guten Platz!, doch (und) zu dem Armen sagt ihr: Stelle du dich [dorthin] oder setze dich da unten [auf] meinen Fußschemel!, 059 JAM 002 004 habt ihr da nicht in eurem Inneren (in eurem Herzen; untereinander) unterschieden und seid Richter [mit] böser Gesinnung geworden? 059 JAM 002 005 Hört, meine geliebten Geschwister (Brüder, Brüder [und Schwestern]): Hat (Erwählt nicht) Gott sich nicht die [in den Augen] der Welt Armen [dazu] erwählt, [um] Reiche im (durch den) Glauben und Erben des Reiches [zu sein], das er denen verheißen hat, die ihn lieben? 059 JAM 002 006 Doch ihr habt den Armen verachtet (verächtlich behandelt). Unterdrücken (Behandeln ... gewalttätig) euch nicht die Reichen, und schleppen [nicht] sie euch vor Gericht? 059 JAM 002 007 Lästern nicht [gerade] sie den guten Namen, der über euch ausgerufen wurde? 059 JAM 002 008 Wenn ihr wirklich [das] königliche Gesetz gemäß der Schrift erfüllt, „Liebe deinen Mitmenschen (Nächsten) wie dich selbst!“, [dann] handelt ihr gut (richtig). 059 JAM 002 009 Wenn ihr aber bestimmte Menschen bevorzugt („parteiisch handelt/urteilt“, „die Person anseht“), begeht ihr Sünde, indem ihr vom Gesetz als Übertreter überführt werdet. 059 JAM 002 010 Denn wer das ganze Gesetz einhält (bewahrt), aber in einem [einzigen Punkt (Gebot)] strauchelt, ist [dadurch an] allen [Geboten] schuldig geworden. 059 JAM 002 011 Denn derjenige, der sagte: „Brich die Ehe nicht!“, der sagte auch: „Morde nicht!“ Wenn du aber [jetzt zwar] keinen (nicht) Ehebruch begehst, aber mordest, bist du [dadurch] ein Gesetzesbrecher geworden. 059 JAM 002 012 Sprecht {so} und handelt {so} wie [Menschen] (als [solche]), die einmal nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet (werden wollen). 059 JAM 002 013 Denn das Gericht [ist] („[soll … sein]“, „[wird … sein]“) unbarmherzig [gegenüber] demjenigen, der keine Barmherzigkeit geübt hat – [die] Barmherzigkeit triumphiert über [das] Gericht. 059 JAM 002 014 Was nützt es, meine Geschwister, wenn jemand Glauben zu haben behauptet, aber keine Werke hat? Vermag der Glaube etwa, ihn zu retten? 059 JAM 002 015 Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt (dürftig gekleidet) sind und ihnen die tägliche Nahrung fehlt, 059 JAM 002 016 aber einer von euch zu ihnen sagt: „Geht hin in Frieden, wärmt euch und esst euch satt!“, aber ihr gebt ihnen nicht, was für den Leib erforderlich ist, was nützt das? 059 JAM 002 017 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke [zur Folge] hat, für sich allein tot. 059 JAM 002 018 Aber jemand wird sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke – zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken meinen Glauben zeigen. 059 JAM 002 019 Du glaubst, dass es [nur] einen Gott gibt – Du hast recht! Auch die Dämonen glauben [das] und zittern (schaudern)! 059 JAM 002 020 Willst du [wohl] einsehen, o törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist? 059 JAM 002 021 Wurde nicht Abraham, unser Vater, aufgrund [seiner] Werke für gerecht erklärt (freigesprochen), als er Isaak, seinen Sohn, auf dem Altar [als Opfer] darbrachte? 059 JAM 002 022 Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und durch die Werke der Glaube zur Vollendung gelangte, 059 JAM 002 023 und die Schrift wurde erfüllt, die besagt: „Abraham {aber} glaubte Gott, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Gottes“ genannt. 059 JAM 002 024 Ihr seht, dass [der] Mensch aufgrund seiner Werke für gerecht erklärt (freigesprochen) wird und nicht aufgrund [des] Glaubens allein. 059 JAM 002 025 Wurde {aber} nicht genauso auch die Prostituierte Rahab aufgrund von Werken für gerecht erklärt (freigesprochen), als sie die Boten gastlich aufnahm und [auf] einem anderen Weg hinausführte? 059 JAM 002 026 Denn genau wie der Körper ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot. 059 JAM 003 001 Nicht viele [von euch sollen] Lehrer werden, meine Geschwister, denn ihr wisst, dass wir [Lehrer] ein strengeres Urteil empfangen werden. 059 JAM 003 002 Denn wir alle straucheln (stoßen an) vielfach (in vieler Hinsicht). Wenn jemand beim Reden nicht strauchelt, [ist] er ein vollendeter (reifer, erwachsener) Mensch (Mann), fähig, auch den ganzen Körper zu zügeln (in Zaum zu halten). 059 JAM 003 003 {aber} Wenn wir den Pferden {das} Zaumzeug (Zügel) ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, dann lenken wir ihren ganzen Körper. 059 JAM 003 004 Seht (Siehe) auch die Schiffe: Obwohl sie so groß sind und von rauen Winden getrieben werden, werden sie von einem winzigen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht (Drang, Eifer, Trachten) des Steuermanns wünscht. 059 JAM 003 005 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und prahlt [doch mit] großen [Dingen]. Seht (Siehe), welch kleines Feuer welch großen Wald (Holz) anzündet! 059 JAM 003 006 Auch die Zunge [ist] ein Feuer: [Als] die Welt des Unrechts steht die Zunge unter unseren Gliedern da; sie, die den ganzen Körper beschmutzt und das Rad des Werdens in Brand setzt, wird [selbst] von der Hölle in Brand gesetzt. 059 JAM 003 007 Jede Art [der] Säugetiere wie auch [der] Vögel, [der] Kriechtiere wie auch [der] Meerestiere wird gezähmt und ist [durch] die menschliche Art (Natur) gezähmt worden, 059 JAM 003 008 aber die Zunge vermag kein Mensch zu bändigen, [das] ruhelose (unruhige, unkontrollierte, wankelmütige) Übel, voller tödlichen (todbringenden) Gifts. 059 JAM 003 009 Mit ihr loben (reden wir gut von) wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen die Menschen, die nach der Ähnlichkeit (Gleichheit, Übereinstimmung. Klassisch: Bild, Ebenbild) Gottes erschaffen sind: 059 JAM 003 010 aus demselben Mund kommt Segen und Fluch. Es darf nicht sein, meine Geschwister, [dass] dies so geschieht! 059 JAM 003 011 Lässt etwa die Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres [Wasser] quellen? 059 JAM 003 012 Meine Geschwister, kann etwa ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch eine salzige [Quelle] [kann] kein Süßwasser hervorbringen. 059 JAM 003 013 Wer [ist] weise und kundig (verständig, gebildet) unter euch? Er soll durch {die} gute Lebensführung seine Werke in (durch) Bescheidenheit (Demut, Sanftmut) [aus] Weisheit erweisen (muss erweisen)! 059 JAM 003 014 Aber wenn ihr bittere Eifersucht und Selbstsucht in eurem Herzen habt, rühmt euch nicht und lügt [nicht] wider die Wahrheit! 059 JAM 003 015 Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern [ist] irdisch, weltlich, natürlich [und] dämonisch. 059 JAM 003 016 Denn wo [immer es] Eifersucht und Selbstsucht [gibt], dort [gibt es] Unordnung (Unruhe) und jede [Art von] gemeinem (niederem, schlimmem) Tun (Sache, Tat; Rechtsstreit). 059 JAM 003 017 Doch die Weisheit, [die] von oben [kommt], ist {zwar} zuerst rein, dann friedfertig, gütig (nachgiebig, milde), folgsam (belehrbar, gehorsam), voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch [und] ohne Heuchelei. 059 JAM 003 018 Und (aber) [die] Ernte [der] Gerechtigkeit wird in Frieden gesät für jene, die Frieden stiften. 059 JAM 004 001 Woher [kommen] denn die Kämpfe (Kriege, Streitereien), und woher der Streit unter euch? [Kommen sie] nicht von euren Gelüsten, die [ständig] in euren Gliedern streiten? 059 JAM 004 002 Ihr begehrt und habt [doch] nicht, ihr mordet (tötet; beneidet) und seid eifersüchtig und könnt [doch] nichts erreichen; ihr kämpft (streitet, zankt) und führt Kriege (kämpft); ihr habt nicht, weil ihr nicht (nichts) für euch bittet (fordert); 059 JAM 004 003 ihr bittet und erhaltet [doch] nichts, weil ihr [in] böser [Absicht] für euch bittet (fordert), um (damit) [es] für eure Gelüste auszugeben. 059 JAM 004 004 [Ihr] Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft (Liebe) [zur] Welt Feindschaft [mit] Gott ist? Also erweist (macht) sich jeder, der ein Freund der Welt sein will, [als] Feind Gottes. 059 JAM 004 005 Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst sagt: Eifersüchtig verlangt [es] ihn [nach] dem Geist, den er in uns wohnen ließ, 059 JAM 004 006 aber er gibt umso größere Gnade? Deswegen sagt sie [auch]: „Gott stellt sich den Hochmütigen entgegen, den Geringen (Unbedeutenden; Demütigen) aber gibt er Gnade.“ 059 JAM 004 007 Also ordnet [euch] Gott unter, doch widersteht dem Teufel, dann (und) er wird von euch fliehen; 059 JAM 004 008 nähert euch Gott, dann (und) nähert er sich euch. Reinigt [eure] Hände, [ihr] Sünder, und läutert (reinigt, heiligt) [eure] Herzen, [ihr] Zweisinnigen! 059 JAM 004 009 Seid bedrückt (wehklagt), {und} klagt (trauert) und weint! Euer Lachen soll sich in Trauer verwandeln und eure Freude in Niedergeschlagenheit! 059 JAM 004 010 Demütigt (erniedrigt) euch vor [dem] Herrn, dann (und) wird er euch erhöhen! 059 JAM 004 011 [Hört auf], einander zu verleumden (schlecht zu machen, schlecht über einander zu reden) (Verleumdet einander nicht), Geschwister! Wer [seinen] Bruder verleumdet oder seinen Bruder verurteilt, der verleumdet [das] Gesetz und verurteilt [das] Gesetz — wenn du aber [das] Gesetz verurteilst, bist du nicht Täter [des] Gesetzes, sondern [sein] Richter. 059 JAM 004 012 Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der die Macht hat (vermag, kann) zu retten und zu vernichten. Du aber, wer bist du, der [du deinen] Mitmenschen (Nächsten) verurteilst? 059 JAM 004 013 Jetzt zu euch, die ihr sagt: „Heute oder morgen wollen wir in die oder die (diese oder jene) Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen, {und} Handel treiben und Gewinn machen“; 059 JAM 004 014 die ihr ([als] solche, die) nicht wisst, wie euer Leben morgen [sein wird] — ihr seid nämlich Dampf (Rauch), der [nur] kurze Zeit sichtbar ist (sichtbar wird) und dann (danach) verschwindet. 059 JAM 004 015 Dagegen (stattdessen) [sollt] ihr sagen: „Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.“ 059 JAM 004 016 Nun (jetzt) aber rühmt ihr euch in euren Prahlereien. Alles (jede Art) deartige (solche) Rühmen ist böse! 059 JAM 004 017 Also (nun) ist es [für den], der weiß (versteht), [was] Gutes zu tun [ist] (Gutes zu tun weiß) und es nicht tut, {ihm} Sünde. 059 JAM 005 001 Wohlan nun, [ihr] Reichen, weint [und] heult über eure Nöte (Elende, Mühsale. Alternativ: „über euren Nöten“), die [euch] bevorstehen. 059 JAM 005 002 Euer Reichtum ist vermodert und eure Gewänder sind [von] Motten zerfressen {worden}. 059 JAM 005 003 Euer Gold und Silber sind verrostet und ihr Rost (Gift) wird [gegen] euch zum Beweis (Zeugnis) sein und euer Fleisch wie Feuer fressen. Ihr habt in den letzten Tagen [Reichtümer] gesammelt. 059 JAM 005 004 Seht (Siehe), der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abmähen, der [ihnen] von euch vorenthalten wurde, schreit, und die Schreie der Erntearbeiter sind zu den Ohren [des] Herrn Zebaot hingekommen. 059 JAM 005 005 Ihr habt geschwelgt auf der Erde und üppig gelebt, ihr habt eure Herzen am Schlachttag gemästet (ernährt, gefüttert), 059 JAM 005 006 ihr habt den Gerechten verurteilt [und] ermordet (getötet), er leistet euch keinen Widerstand. 059 JAM 005 007 Deshalb (Nun) wartet geduldig, Geschwister, bis zur Wiederkunft des Herrn. Seht (Siehe), der Bauer erwartet die kostbare Frucht der Erde, indem er geduldig auf sie wartet, bis sie den Früh- und den Spätregen empfangen hat. 059 JAM 005 008 Auch ihr, wartet geduldig, stärkt eure Herzen, weil die Wiederkunft des Herrn nahe {gekommen} ist! 059 JAM 005 009 Murrt nicht gegen einander, Geschwister, damit ihr nicht verurteilt werdet; seht (siehe), der Richter steht [schon] vor den Türen. 059 JAM 005 010 Nehmt euch, Geschwister, im Leiden und im Ausharren die Propheten [zum] Vorbild (Beispiel), die im Namen des Herrn sprachen. 059 JAM 005 011 Seht (Siehe), wir preisen jene glücklich, die durchgehalten haben: Ihr habt [vom] Durchhalten (Ausdauer, Standhaftigkeit) Hiobs gehört und das [vom] Herrn [herbeigeführte] Ende gesehen, dass der Herr voller Erbarmen und mitleidig ist. 059 JAM 005 012 Vor allen [Dingen] aber, meine Geschwister, schwört weder beim Himmel, noch bei der Erde, oder bei irgendeinem anderen Eid. Vielmehr soll euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein sein, damit ihr nicht dem Gericht verfallt. 059 JAM 005 013 Erleidet einer von (unter) euch ein Unglück, soll er beten; ist einer guten Mutes, soll er Loblieder singen; 059 JAM 005 014 Ist einer von (unter) euch krank (schwach), soll er die Ältesten der Gemeinde herbeirufen und sie sollen über ihn (für ihn) beten [und] ihn [mit] Öl im Namen des Herrn salben. 059 JAM 005 015 Und das Gebet [im] Glauben wird den Kranken (Ermüdeten) retten und der Herr ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. 059 JAM 005 016 Also bekennt einander [eure] Sünden und betet für einander, dass (damit) ihr geheilt werdet. [Das] wirksame Gebet (Bitte) eines Gerechten vermag viel. 059 JAM 005 017 Elija war ein Mensch von gleicher Art [wie] wir, und er betete inständig, dass es nicht regnen würde, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde (auf die Erde); 059 JAM 005 018 und er betete wieder, und der Himmel ließ es regnen und die Erde brachte ihre Frucht hervor. 059 JAM 005 019 Meine Geschwister, wenn einer von (unter) euch von der Wahrheit abirrt (in die Irre geht) und jemand ihn [wieder] auf den rechten Weg bringt, 059 JAM 005 020 soll er wissen, dass derjenige, der einen Sünder von seinem Irrweg auf den rechten Weg zurückgeführt hat, seine Seele (Leben) vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken wird. # # BOOK 060 1PE 1 Peter 1 Petrus 060 1PE 001 001 Petrus, Apostel Jesu Christi, an die Erwählten Fremden [die] in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien [leben], 060 1PE 001 002 nach der Vorherbestimmung (Vorsehung) Gottes des Vaters in der Heiligung durch den Geist zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi, Gnade sei mit euch, und Friede wachse (vermehre sich = in Fülle). 060 1PE 001 003 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns wegen seiner großen Barmherzigkeit wieder gezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 060 1PE 001 004 zu einem unvergänglichen, reinen und unverwelklichen (unvergänglichen) Heilsbesitz (Erbe), für euch im Himmel aufbewahrt, 060 1PE 001 005 die ihr durch Gottes Macht (Kraft) bewahrt seid durch den Glauben zur Rettung, die bereitet ist, um zur letzten Zeit (Endzeit) offenbart zu werden. 060 1PE 001 006 In ihr jubelt ihr, die ihr jetzt ein wenig, wenn es sein soll, betrübt werdet durch mannigfache Prüfungen (Erprobungen), 060 1PE 001 007 damit die Echtheit eures Glaubens, die viel wertvoller ist als das vergängliche Gold, das doch durch das Feuer geprüft wird, (gefunden =) erwiesen wird zu Lob und Ruhm und Ehre bei der Offenbarung Jesu Christi. 060 1PE 001 008 Ihn liebt ihr, obwohl ihr ihn nicht seht; an ihn glaubt ihr, ohne ihn jetzt zu sehen, doch jubelnd mit unaussprechlicher und verklärter Freude, 060 1PE 001 009 weil ihr das Ziel eures Glaubens erreicht, die Rettung eures Lebens. 060 1PE 001 013 Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft ganz auf die Gnade, die euch in der Offenbarung Jesu Christi angeboten wird. 060 1PE 001 014 Als Kinder des Gehorsams gleicht euch nicht den Begierden von früher aus der Zeit der Unwissenheit an, 060 1PE 001 015 sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, so seid auch ihr heilig in eurer ganzen Lebensweise! 060 1PE 001 016 Denn es steht geschrieben: Seid Heilige, weil ich heilig bin! 060 1PE 001 017 Und wenn ihr den als Vater anruft, der jeden ohne Ansehen der Person nach seinen Taten richtet, so führt euer Leben, während eures Aufenthalts in der Fremde, in Gottesfurcht. 060 1PE 001 018 Ihr wisst, dass ihr nicht mit Vergänglichem, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid aus eurer nichtigen, von den Vorfahren übernommenen Lebensweise, 060 1PE 001 019 sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines unschuldigen und makellosen Lammes. 060 1PE 001 020 Er war schon vorher ausersehen worden – vor der Grundlegung der Welt, aber offenbar geworden ist er am Ende der Zeiten – um euretwillen. 060 1PE 001 021 Die ihr durch ihn zum Glauben gekommen seid an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten, der ihm Herrlichkeit gab, damit euer Glaube auch Hoffnung ist auf Gott. 060 1PE 002 001 Legt nun ab alle Schlechtigkeit und alle List und Heucheleien und Neid und allerlei Verleumdung (üble Nachrede). 060 1PE 002 002 Wie neugeborene Kinder verlangt nach geistiger, unverfälschter (reiner) Milch, damit ihr durch sie zunehmt (wachst) zum Heil (Rettung, Bewahrung, Erlösung), 060 1PE 002 003 wenn ihr „schmecktet, dass der Herr gütig ist“ (Psalm 34,9). 060 1PE 002 004 Geht zu ihm, dem lebendigen Stein, von [den] Menschen zwar verworfen, bei Gott aber erwählt [und] wertvoll, 060 1PE 002 005 und selbst wie lebendige Steine (werdet erbaut =) lasst euch erbauen zu einem geistigen (geistlichen) Haus, zu einer heiligen Priesterschaft, um geistige (geistliche) Opfer darzubringen, die Gott willkommen sind durch Jesus Christus. 060 1PE 002 006 Deshalb steht in der Schrift: „Schau (siehe), ich lege in Zion einen Eckstein, [einen] erwählten, wertvollen, und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden (beschämt) werden.“ (Jesaja 28,16) 060 1PE 002 007 Für euch nun, die Gläubigen, [ist er ein] Wert, für [die, die] nicht glauben aber [ist er] „ein Stein, den die Bauleute verwarfen, dieser wurde zum Eckstein“ (Psalm 118,22), 060 1PE 002 008 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels, über den man zu Fall kommt“ (Jesaja 8,14). Sie stoßen sich [an ihm], weil sie dem Wort ungehorsam sind, wozu sie auch [von Gott] bestimmt wurden. 060 1PE 002 009 Ihr aber [seid] ein erwähltes Geschlecht (Volk), ein Königshaus, eine Priesterschaft, ein heiliges Volk (Stamm), ein Volk zum Eigentum (Besitz), damit ihr die guten Taten (Wunder) dessen weit hinaus verkündigt, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. 060 1PE 002 010 Die ihr einst „kein Volk“ (Nicht-Volk, Hosea 1,6.9) [wart], jetzt aber Volk Gottes [seid], die „kein Erbarmen fanden“ (Nicht-Erbarmen, Hosea 2,25), jetzt aber Erbarmen finden. 060 1PE 002 018 (Die =) Ihr Sklaven, gehorcht den Herren (in aller Furcht =) mit großem Respekt, nicht allein den guten und milden, sondern auch den (krummen, verdrehten =) schlechten. 060 1PE 002 019 Dies nämlich ist [die] Gnade, wenn jemand (durch Bewusstsein Gottes =) der sich Gottes bewusst ist, Kümmernisse erträgt - wenn er ungerechterweise leidet. 060 1PE 002 020 Denn welcher Ruhm [liegt darin], dass ihr ertragt, für Verfehlungen misshandelt zu werden? Dass ihr aber ertragt, für Rechtschaffenheit zu leiden, das ist Gnade von Gott. 060 1PE 002 021 Denn dazu nämlich seid ihr berufen. Denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Vorbild hinterlassen, damit ihr seinen Fußtapfen nachfolgt. 060 1PE 002 022 Der keine Sünde (tat =) beging, 'noch wurde List (Betrug) in seinem Mund gefunden'. 060 1PE 002 023 Der, obwohl er beschimpft (geschmäht) wurde, nicht zurückschimpfte (zurückschmähte), obwohl er litt, nicht drohte, sondern [es] dem übergab, der gerecht richtet. 060 1PE 002 024 Der 'unsere Sünden selbst hinauftrug' an (in) seinem Körper (Leib) auf das Holz, damit wir, weil wir den Sünden gestorben sind, durch die (für die) Gerechtigkeit leben. 'Durch seine Strieme seid ihr geheilt'. 060 1PE 002 025 Denn ihr 'irrtet herum wie Schafe', aber jetzt seid ihr zurückgekehrt (umgekehrt) zum Hirten und Beschützer (Aufseher) eures Lebens. 060 1PE 003 009 und vergeltet nicht Böses (Schlechtes) mit (für, anstelle von) Bösem oder Schmähung (Beschimpfung) mit Schmähung, im Gegenteil aber segnet, weil ihr dazu berufen wurdet, damit ihr Segen erbt! 060 1PE 003 018 Denn auch Christus hat ein für allemal (einmal) für die Sünden gelitten, ein Gerechter für Ungerechte, um euch Zugang bei Gott zu verschaffen. Er wurde zwar leiblich (im Leib) getötet, aber geistlich (im Geist) lebendig gemacht. 060 1PE 003 019 Wobei er auch zu den Geistern im Gefängnis ging und ihnen verkündigte, 060 1PE 003 020 die einst ungehorsam waren, als Gottes Langmut (Geduld) abwartete (wartete) in den Tagen Noahs, als die Arche gebaut wurde, in der wenige, das heißt acht Personen (Menschenleben), durch das Wasser hindurch gerettet wurden. 060 1PE 003 021 Es ist das Gegenbild der Taufe, die auch euch heute (jetzt) rettet, nicht durch die Entfernung des körperlichen Drecks (Schmutzes), sondern als Zusage einer (guten =) festen Bindung an Gott durch die Auferstehung Jesu Christi, 060 1PE 003 022 der zur Rechten Gottes ist, nachdem er in den Himmel gelangt ist und ihm Engel und Mächte und Gewalten unterworfen wurden. 060 1PE 005 001 Die Ältesten bei euch {nun} bitte (ermahne) ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, auch der Teilnehmer an der Herrlichkeit, die offenbart werden wird: 060 1PE 005 002 Leitet (weidet) die Herde Gottes bei euch, indem ihr für sie sorgt (sie beaufsichtigt) nicht gezwungen, sondern freiwillig gemäß Gottes [Auftrag, Gebot], auch nicht um Gewinns willen (aus Profitgier), sondern bereitwillig, 060 1PE 005 003 noch wie Herrscher über [euren] Anteil [an der Herde], sondern (Vorbilder gewordene =) als Vorbilder der Herde. 060 1PE 005 004 Und wenn der Erzhirte (Oberhirte) erscheinen wird (sich zeigen wird), werdet ihr den unverwelklichen (unvergänglichen) Kranz der Herrlichkeit (Ehre) erlangen. 060 1PE 005 005 Ebenso (in gleicher Weise) [ihr] Jungen, ordnet euch den Ältesten (Älteren) unter! Alle aber legt (zieht) den anderen gegenüber die Demut an, denn Gott „widersetzt sich den Stolzen, den Demütigen aber gibt er Gnade“. 060 1PE 005 006 Beugt euch {nun} unter die starke Hand Gottes, damit er euch zu gegebener Zeit erhöht, 060 1PE 005 007 indem ihr all eure Sorge auf ihn legt, denn er kümmert sich um euch. 060 1PE 005 008 Seid besonnen (nüchtern), seid wachsam (haltet die Augen offen). Euer Feind, der Widersacher (Verleumder, Teufel) geht umher „wie ein brüllender Löwe“ (Psalm 22,14) und sucht, wen er verschlingen kann (jemanden zum Verschlingen); 060 1PE 005 009 dem widersteht fest im Glauben, weil ihr wisst, dass sich die selben Leiden an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen. 060 1PE 005 010 Aber der Gott aller Gnade, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, nachdem ihr ein wenig gelitten habt, wird [euch] zurechthelfen (in Ordnung bringen, vollenden), stark machen (befestigen), Kraft verleihen, fest gründen (befestigen). 060 1PE 005 011 Ihm sei die Macht (Kraft, Stärke) in Ewigkeit. Amen. 060 1PE 005 012 Durch Silvanus, den treuen Bruder, wie ich meine, habe ich euch kurz geschrieben, um zu ermahnen und zu bezeugen, dass dies die wahre (rechte, wirkliche, echte) Gnade Gottes ist, in der ihr steht 060 1PE 005 013 Es grüßt euch in Babylon die mit Auserwählte und Markus, mein Sohn. 060 1PE 005 014 Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe. Friede sei mit euch allen, die [ihr] in Christus [seid]! # # BOOK 061 2PE 2 Peter 2 Petrus 061 2PE 001 001 Symeon Petrus, Knecht (Sklave) und Apostel Jesu Christi, an die, die einen unserem gleichwertigen (gleichartigen) Glauben empfangen haben in der Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus, 061 2PE 001 002 Gnade und Friede [seien] mit euch. [Sie] mögen wachsen in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn. 061 2PE 001 003 Da uns alles, was wir zum Leben und zur Frömmigkeit brauchen, durch seine göttliche Macht geschenkt worden ist wegen der (durch die) Erkenntnis dessen, der uns berufen hat gemäß (entsprechend) seiner Ehre und Tugend, 061 2PE 001 004 durch die uns die wertvollen und übergroßen Verheißungen geschenkt wurden, damit ihr durch sie Teilnehmer (Genossen) an der göttlichen Natur werdet, flieht dem Verderben (Untergang), durch die (in der) Welt durch die Begierde. 061 2PE 001 005 Und eben darum, indem wendet größten Eifer auf und stellt durch euren Glauben {die} Tugend her, durch {die} Tugend {aber die} Erkenntnis, 061 2PE 001 006 durch {die} Erkenntnis {aber die} Enthaltsamkeit, durch {die} Enthaltsamkeit {aber die} Geduld, durch {die} Geduld {aber die} Frömmigkeit (das Frommsein), 061 2PE 001 007 durch {die} Frömmigkeit (das Frommsein) {aber die} geschwisterliche Liebe, durch {die} geschwisterliche Liebe {aber die} [Nächsten] liebe (Agape). 061 2PE 001 008 Denn dass ihr sie besitzt und sie reichlich vorhanden ist, macht euch nicht faul (müßig) und fruchtlos (unfruchtbar) zur Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. 061 2PE 001 009 Denn wer sie nicht hat, sieht nichts vor [lauter] Kurzsichtigkeit, vergaß die Reinigung von seinen früheren Sünden. 061 2PE 001 010 Daher, Geschwister, eifert um so mehr, eure Berufung und Erwählung zu festigen. Denn wenn ihr das tut, werdet ihr niemals sündigen (fehlen). 061 2PE 001 011 Denn so (reichlich =) großzügig wird euch der Zugang (Zutritt) gewährt zur ewigen Königsherrschaft unseres Herrn und Retters Jesus Christus. 061 2PE 003 008 In diesem aber soll euch nicht verborgen sein, ihr Lieben (Geliebte), dass ein Tag bei Gott wie tausend Jahre [ist] und tausend Jahre wie ein Tag. 061 2PE 003 009 Nicht verzögert der Herr die Verheißung, was einige für Verzögerunng halten, sondern er hat Großmut (Langmut/Geduld) mit euch, nicht will er, dass einige verloren werden, sondern [er will] alle zur Umkehr führen. 061 2PE 003 010 Der Tag des Herrn aber wird kommen wie ein Dieb, am dem die Himmel mit lautem Geräusch kaputt gehen, die Elemente aber werden brennen und werden aufgelöst ((ein ((ein) geschmolzen) werden und die Erde und die Werke (Arbeit) auf ihr werden gefunden. 061 2PE 003 011 Wenn sich dies alles auflöst, welcher Art ist es notwendig, dass ihr wandelt in heiligem Lebenswandel und Frömmigkeit, 061 2PE 003 012 dass ihr erwartet und beschleunigt (vorantreibt) die Wiederkehr des Tages Gottes durch den Himmel brennend aufgelöst werden und die Elemente brennend schmelzen. # # BOOK 062 1JO 1 John 1 Johannes 062 1JO 001 001 Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir geschaut und unsere Hände berührt haben, über das Wort des Lebens – 062 1JO 001 002 und das Leben ist erschienen (wurde offenbar, sichtbar), und wir sahen und bezeugen und verkünden Euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist – 062 1JO 001 003 was wir [also] gesehen und gehört haben, verkünden wir auch Euch, damit auch Ihr mit uns Gemeinschaft habt. Und unsere Gemeinschaft mit dem Vater ist {aber} auch [Gemeinschaft] mit seinem Sohn Jesus Christus. 062 1JO 001 004 Und dies (diese Dinge) schreiben wir, damit unsere Freue vollkommen sei. 062 1JO 001 005 Und das ist die Botschaft (Nachricht), die wir gehört haben von ihm und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und überhaupt (absolut) keine Finsternis (Dunkel) in ihm ist. 062 1JO 001 006 Wenn wir sagen, daß wir mit ihm Gemeinschaft haben und in der Dunkelheit (in der Finsterniss, im Finstern) wandeln (leben), lügen wir und tun die Wahrheit nicht. 062 1JO 001 007 Wenn wir aber im Licht wandeln (leben), wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 062 1JO 001 008 Wenn wir sagen, dass wir Sünde nicht in uns haben, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. 062 1JO 001 009 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. 062 1JO 001 010 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns. 062 1JO 002 001 Meine Kinder, dieses schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, haben wir einen Parakleten (Fürsprecher, Helfer, Beistand) bei dem Vater, Jesus Christus [den] Gerechten. 062 1JO 002 002 Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht für die unseren allein, sondern auch für die ganze Welt. 062 1JO 002 003 Und daran (darin) erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, daß (wenn) wir seine Gebote halten. 062 1JO 002 004 Wer sagt: {Daß} „Ich habe ihn erkannt“ und seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht. 062 1JO 002 005 Wer immer sein Wort bewahrt (hält), in diesem ist die Liebe Gottes wahrhaft (wirklich) vollendet. Daran (Darin) erkenn wir, daß wir in ihm sind. 062 1JO 002 006 Wer behauptet (sagt) in ihm zu bleiben, muß (ist verpflichtet), wie jener wandelte, auch selbst (zu) wandeln. 062 1JO 002 007 Geliebte, ich schreibe Euch nicht ein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das Ihr von Anfang an hattet. Das Gebot, das alte ist das Wort, das Ihr gehört habt. 062 1JO 002 008 Dann aber (Wiederum) schreibe ich Euch [doch] ein neues Gebot, das wahrhaftig (wahr, wirklich) in ihm ist und in Euch, denn die Finsternis (Dunkelheit) vergeht und das Licht, das wahre scheint schon. 062 1JO 002 009 Wer behauptet (sagt) in dem Licht zu sein und seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis (Dunkelheit) bis jetzt. 062 1JO 002 010 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in (an) ihm ist kein Anstoß (Ärgerniss). 062 1JO 002 011 Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis (Dunkelheit) und wandelt in der Finsternis (Dunkelheit) und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis (Dunkelheit) seine Augen blind gemacht (geblendet) hat. 062 1JO 002 012 Ich schreibe Euch, Kinder, dass (weil) Euch die Sünden vergeben (erlassen; worden) sind wegen seines Namens. 062 1JO 002 013 Ich schreibe Euch, Väter, dass (weil) Ihr den [, der] von Anfang an [ist (war)], erkannt habt. Ich schreibe Euch, Jünglinge, dass (weil) Ihr den Bösen (Schlechten) besiegt habt. 062 1JO 002 014 Ich habe Euch geschrieben (schreibe Euch), Kinder, dass (weil) Ihr den Vater erkannt habt. Ich habe Euch geschrieben (schreibe Euch), Väter, dass (weil) Ihr den [, der] von Anfang an [ist (war)], erkannt habt. Ich habe Euch geschrieben (schreibe Euch), Jünglinge, dass (weil) Ihr stark seid und das Wort Gottes in Euch bleibt und Ihr den Bösen (Schlechten) besiegt habt. 062 1JO 002 015 Liebt nicht die Welt und nicht die Dinge (das, was) in der Welt ([ist]). Wenn einer die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters (zum Vater) nicht in ihm. 062 1JO 002 016 Denn alles {das} in der Welt, die Begierde (Lust) des Fleisches und die Begierde (Lust) der Augen und der Hochmut (Stolz) des Lebens (Vermögens), ist nicht vom (aus dem) Vater, sondern von (aus) der Welt. 062 1JO 002 017 Und die Welt vergeht und ihre Begierde (Lust), wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in {die} Ewigkeit. 062 1JO 002 018 Kinder, [es] ist [die] letzte Stunde, und wie Ihr gehört habt, daß ein Antichristus (der Antichrist) kommt, sind jetzt auch viele Antichristusse (Antichriste) geworden (entstanden, da), woran (woraus, woher) wir erkennen, daß [es die] letzte Stunde ist. 062 1JO 002 019 Von (Aus) uns gingen (kamen) sie aus (heraus), aber sie waren nicht von (aus) uns. Wenn sie nämlich von (aus) uns gewesen wären, wären sie bei (mit) uns geblieben – aber damit offenbar wird (sie offenbar gemacht werden), dass sie alle nicht (nicht alle) von (aus) uns sind [sind sie von uns gegangen]. 062 1JO 002 020 Und Ihr habt eine Salbung vom Heiligen und wißt alle (seid alle Wissende, wißt es alle). 062 1JO 002 021 Ich habe Euch nicht geschrieben (schreibe Euch nicht), dass (weil) Ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern dass (weil) Ihr sie kennt, und dass (weil) jede Lüge nicht aus der Wahrheit ist. 062 1JO 002 022 Wer ist der Lügner, wenn nicht [der,] der leugnet, dass Jesus {nicht} der Christus ist? Dieser ist der Antichristus (Antichrist), der den Vater und den Sohn leugnet. 062 1JO 002 023 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt (anerkennt), hat auch den Vater. 062 1JO 002 024 (Ihr [nun:]) Was Ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in Euch. Wenn in Euch bleibt, was Ihr von Anfang an gehört habt, bleibt auch Ihr im Sohn und im Vater. 062 1JO 002 025 Und dieses ist die Zusage (die Verheißung das Versprechen), die (das) er (selbst) uns gegeben (zugesagt, verheißen, versprochen) hat: das ewige Leben. 062 1JO 002 026 Dies (Diese Dinge) schreibe (habe) ich Euch (geschrieben) über diejenigen, die Euch in die Irre führen (verführen). 062 1JO 002 027 Und Ihr [nun]: Die Salbung, die Ihr empfangen habt von ihm, bleibt in Euch, und Ihr habt [es] nicht nötig, daß einer Euch belehrt. Sondern, wie seine Salbung Euch über alles belehrt, und sie (es) wahr (wahrhaftig) ist und nicht Lüge ist ([so] ist sie (es) auch wahr (wahrhaftig) und nicht Lüge), und wie sie Euch belehrt hat, [so] bleibt (Ihr) in ihm. 062 1JO 002 028 Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er erscheint (offenbart wird, sichtbar gemacht wird), Zuversicht (Freude) haben und nicht beschämt werden von ihm in seiner Ankunft. 062 1JO 002 029 Wenn Ihr wißt, dass er gerecht ist, [so] erkennt (Ihr), dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren (gezeugt) ist. 062 1JO 003 001 Seht, welche (was für eine) Liebe uns der Vater geschenkt (gegeben) hat, daß wir Kinder Gottes genannt werden (werden sollen; heißen, heißen sollen) – und wir sind [es] auch. Deshalb kennt (erkennt) die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht gekannt (erkannt) hat. 062 1JO 003 002 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes und es ist noch nicht sichtbar (offenbar) geworden (gemacht worden), was wir sein werden. Wir wissen, daß wir, wenn es sichtbar (offenbar; gemacht) wird (er erscheinen wird), ihm ähnlich (gleich) sein werden, weil wir ihn sehen werden, wie er ist. 062 1JO 003 003 Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, heiligt (reinigt) sich, so wie er (jener) heilig (rein) ist. 062 1JO 003 004 Jeder, der sündigt (die Sünde tut), handelt auch gesetzwidrig (gesetzlos; tut auch die Gesetzwidrigkeit, Gesetzlosigkeit), und die Sünde ist die Gesetzwidrigkeit (Gesetzlosigkeit). 062 1JO 003 005 Und Ihr wißt, dass jener erschienen ist, damit er die Sünden trägt (wegnimmt), und in ihm ist keine Sünde. 062 1JO 003 006 Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt. 062 1JO 003 007 Kinder (Kindlein), keiner soll Euch in die Irre führen (täuschen, verführen): Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie jener gerecht ist. 062 1JO 003 008 Wer die Sünde tut, ist vom (aus dem) Teufel (Satan), denn der Teufel (Satan) sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels (Satans) zerstört. 062 1JO 003 009 Jeder, der aus Gott geboren (gezeugt) ist, sündigt nicht (tut nicht Sünde), denn sein Samen bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren (gezeugt) ist. 062 1JO 003 010 Daran (Darin) sind die Kinder Gottes erkennbar (sichtbar, offenbar) und die Kinder des Teufels (Satans): Jeder, der Gerechtigkeit nicht tut, ist nicht aus Gott, und der, der seinen Bruder nicht liebt. 062 1JO 003 011 Denn dieses ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen. 062 1JO 003 012 Nicht wie Kain [, der] aus dem Bösen (Schlechten) war und seinen Bruder ermordete (schlachtete). Und weshalb ermordete (schlachtete) er ihn? Weil seine Werke böse (schlecht) waren, die aber seines Bruders gerecht. 062 1JO 003 013 Wundert Euch nicht, Brüder, wenn die Welt Euch haßt. 062 1JO 003 014 Wir wissen, dass wir hinübergegangen sind vom (aus dem) Tod in das Leben, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 062 1JO 003 015 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder (Menschenmörder), und Ihr wißt, dass kein (jeder) Mörder (Menschenmörder) ewiges Leben (nicht) bleibend in sich (ihm) hat. 062 1JO 003 016 Daran (Darin) haben wir die Liebe erkannt, dass jener für uns sein Leben (seine Seele) hingegeben (eingesetzt) hat. Auch müssen (sind verpflichtet) für die Brüder das Leben (die Seele) hinzugeben (einzusetzen). 062 1JO 003 017 Wenn einer (Wer) also die Lebensnotwendigkeiten (das Leben; Vermögen in) der Welt hat und [er] sieht seinen Bruder Not leiden (haben) und verschließt sein Herz (Innerstes) vor ihm, wie bleibt ([kann, (soll)]) die Liebe Gottes in ihm (bleiben)? 062 1JO 003 018 Kinder (Kindlein), laßt uns nicht mit (einem) Wort und nicht mit der Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. 062 1JO 003 019 Daran (Darin) werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und vor ihm (ihm gegenüber, in seiner Gegenwart) werden wir unser Herz überzeugen (beruhigen), 062 1JO 003 020 dass, wenn ([in Bezug auf alles], dessentwegen) das Herz uns verurteilt, {dass} (denn) Gott (ist) größer ist als unser Herz und (kennt) alles kennt. 062 1JO 003 021 Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Zuversicht (Freimut, Offenheit, offenen Zugang) gegenüber (zu) Gott, 062 1JO 003 022 und was immer wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das (vor) ihm Angenehme tun. 062 1JO 003 023 Und dies ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander liebern, wie er [es] uns als (ein) Gebot gegeben hat. 062 1JO 003 024 Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm; und daran (darin) erkennen wir, daß er in uns bleibt: an (aus) dem Geist, den er uns gegeben hat. 062 1JO 004 001 [Meine] Lieben (Geliebten), vertraut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von (aus) Gott sind, denn viele Lügenpropheten (falsche Propheten) sind in die Welt gekommen. 062 1JO 004 002 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus [als] im Fleisch gekommen bekennt, ist von Gott, 062 1JO 004 003 und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht von Gott; und so ein [Geist] ist der [Geist] des Antichristen – desjenigen [, von dem] ihr gehört habt, dass er kommt, und er ist [auch] jetzt schon in der Welt. 062 1JO 004 004 'Ihr' seid von Gott, [meine] Kinder, und ihr habt sie besiegt, denn derjenige [Geist] in euch ist besser (größer) als derjenige in der Welt. 062 1JO 004 005 'Sie' sind von (aus) der Welt, aus diesem Grund (deshalb) sprechen sie [wie] von (aus) der Welt, und die Welt hört auf sie. 062 1JO 004 006 'Wir' sind von (aus) Gott. Wer (jeder, der) Gott kennt, hört auf uns. Wer nicht von (aus) Gott ist, hört nicht auf uns. Auf diese Weise (daran) erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Falschheit (Lüge). 062 1JO 004 007 [Meine] Lieben (Geliebten), wir wollen einander lieben, denn die Liebe ist von (aus) Gott, und jeder, der liebt, ist von (aus) Gott geboren {worden} und kennt Gott. 062 1JO 004 008 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 062 1JO 004 009 Darin hat sich die Liebe Gottes in (unter) uns gezeigt (ist klar/sichtbar geworden), dass Gott seinen einzigen (einzigartigen) Sohn in die Welt gesandt hat, damit (sodass) wir leben können (leben). 062 1JO 004 010 Darin ist Liebe, nicht weil (dass) 'wir Gott' geliebt haben, sondern weil (dass) 'er uns' geliebt und seinen Sohn [als] Mittel zur Vergebung (Sühneopfer; [zur] Sühne) unserer Sünden gesandt hat. 062 1JO 004 011 [Meine] Lieben (Geliebten), wenn Gott uns auf diese Weise (so sehr) geliebt hat, dann (und) 'müssen wir' (sind wir verpflichtet) einander lieben! 062 1JO 004 012 Gott hat [noch] niemals jemand gesehen. [Aber] wenn wir einander lieben, dann lebt (bleibt) er in (unter) uns und seine Liebe ist in (unter) uns vollkommen geworden. 062 1JO 004 013 Auf diese Weise (daran) erkennen (wissen) wir, dass wir in ihm leben (bleiben) und er in uns, weil er uns [Anteil] an seinem Geist gegeben hat. 062 1JO 004 014 Und 'wir haben gesehen und bezeugen', dass der Vater den Sohn [als] Retter der Welt gesandt hat. 062 1JO 004 015 Wenn sich jemand dazu bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, lebt (bleibt) Gott in ihm und er in Gott. 062 1JO 004 016 Und 'wir' haben die Liebe 'erkannt und [ihr] geglaubt', die Gott uns gegenüber (in uns) hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt (bleibt), lebt (bleibt) in Gott, und Gott lebt (bleibt) in ihm. 062 1JO 004 017 Auf diese Weise (darin) ist die Liebe mit uns vollkommen geworden, damit wir am Tag des Gerichts Zuversicht (Mut) haben, denn (dass) genau wie er (jener), [so] sind auch wir in dieser Welt. 062 1JO 004 018 'Angst' gibt es nicht in der Liebe. Vielmehr (sondern) die vollkommene Liebe wirft die Angst hinaus, denn die Angst hat [mit] Bestrafung [zu tun], und (aber) wer sich fürchtet, ist nicht in der Liebe vollkommen geworden. 062 1JO 004 019 Wir lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 062 1JO 004 020 Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott“, und [dabei] seinen Bruder (sein Geschwister) hasst, so ist er ein Lügner: Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er [bereits] gesehen hat, dann kann er Gott, den er nicht gesehen hat, nicht lieben. 062 1JO 004 021 Und dieses Gebot haben wir von ihm: Dass wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. 062 1JO 005 001 Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus (Messias) ist, ist aus {dem} Gott geboren (gezeugt, entstanden), und jeder, der den Gebärenden (Zeugenden) liebt, liebt auch den aus ihm Geborenen (Gezeugten). 062 1JO 005 002 Daran erkennen wir, daß wir die Kinder {des} Gottes lieben, daß (wenn) wir {den} Gott lieben und seine Gebote halten (tun). 062 1JO 005 003 Das nämlich ist die Liebe zu {dem} Gott, daß wir seine Gebote halten (bewahren) – und seine Gebote sind nicht schwer. 062 1JO 005 004 Denn alles, was aus (von) Gott geboren (gezeugt, entstanden) ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: Unser Glaube. 062 1JO 005 005 Wer aber ist [der (es),] der die Welt besiegt, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus der Sohn {des} Gottes ist? 062 1JO 005 006 Dieser ist es (der), der durch Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus. Nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist [es (der),] der bezeugt, denn (daß) der Geist die Wahrheit (ist). 062 1JO 005 007 Denn drei sind [es], die Zeugnis geben (ablegen; bezeugen), 062 1JO 005 008 Der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind in das Eine (eins). 062 1JO 005 009 Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen – das Zeugnis Gottes ist größer, weil dies das Zeugnis Gottes ist, das er über (für) seinen Sohne Zeugnis gegeben (abgelegt; bezeugt) hat. 062 1JO 005 010 Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich; wer Gott nicht glaubt, hat [aus ihm] einen Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott über (für) seinen Sohn gegeben (abgelegt; bezeugt) hat. 062 1JO 005 011 Und dies ist das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat und dieses Leben in seinem Sohn ist. 062 1JO 005 012 Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 062 1JO 005 013 Dies (Diese Dinge) habe ich Euch – denen, die an den Namen des Sohnes Gottes glauben – geschrieben, damit Ihr wisst, dass Ihr ewiges Leben habt. 062 1JO 005 014 Und dies ist die Freimütigkeit (Zuversicht, gutes Zutrauen, Offenheit), welche wir zu ihm haben, dass, wenn wir irgendetwas erbitten nach (gemäß) seinem Willen, er uns hört (erhört). 062 1JO 005 015 Und wenn wir wissen, dass er uns erhört (hört) in Bezug auf [alles], was (immer) wir erbitten, wissen wir, dass wir alles (das Erbetene, die erbetenen Dinge) haben, was (die) wir von ihm erbeten haben. 062 1JO 005 016 Wenn einer seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde [, die] nicht zum Tod [führt], soll (wird) er [für ihn] bitten, und er (Gott) wird ihm Leben geben - denen die nicht zum Tod sündigen. Es gibt Sünde [, die] zum Tod [führt]. Nicht über diese (jene) [Sünde] sage ich, daß er bitten soll. 062 1JO 005 017 Jedes Unrecht [Jede Ungerechtigkeit] ist Sünde, und es gibt Sünde [, die] nicht zum Tod [führt]. 062 1JO 005 018 Wir wissen, daß jeder, der aus (von) Gott geboren (gezeugt) ist, nicht sündigt, sondern, wer aus (von) Gott geboren (gezeugt) wurde, den bewahrt er (der hütet/bewahrt sich), und der Böse (Schlechte) berührt (erreicht) ihn nicht. 062 1JO 005 019 Wir wissen, daß wir aus Gott sind und die ganze Welt im (in [der Sphäre des]) Bösen (Schlechten, Argen) liegt. 062 1JO 005 020 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns gegeben hat [das] Erkenntnisvermögen (Verstehen, Sinn), damit wir erkennen den Wahrhaftigen und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und [das] ewige Leben. 062 1JO 005 021 Kindlein (Kinderchen), hütet (schützt) euch {selbst} vor den Bildern (Trugbildern, Götzen)! # # BOOK 066 REV Revelation Offenbarung 066 REV 001 001 Eine (die) Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, [um] seinen Sklaven (Knechten, Dienern) das (die [Dinge], die) zu zeigen, was in Kürze (sehr bald) geschehen muss, und [die (was)] er erklärt (gezeigt) hat, indem er sie durch seinen Engel seinem Sklaven (Knecht, Diener) Johannes gesandt hat, 066 REV 001 002 der Gottes Aussage (Wort) und das Zeugnis (Martyrium) Jesu Christi bezeugt hat – [alles], was er gesehen hat. 066 REV 001 003 Wie glücklich [sind] derjenige, der die Worte dieser Prophetie verliest (vorliest), sowie (und) diejenigen, die sie hören und das darin (in ihr) Geschriebene beachten (befolgen, einhalten), denn der Zeitpunkt (die Zeit) [ist] nahe. 066 REV 001 004 Johannes an die sieben Gemeinden in Asien: [Ich wünsche euch] Gnade und Frieden von Der Ist und Der War und Der Kommen Wird, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron [sind], 066 REV 001 005 und von Jesus Christus, der treue Zeuge, der Erstgeborene (Erste) der Toten und der Herrscher [über] die Könige der Erde. Dem, der uns liebt, und uns von unseren Sünden erlöst hat mit (durch; in) seinem Blut – 066 REV 001 006 und er hat uns [zu] einem Königreich gemacht, [zu] Priestern [vor] Gott, seinem Vater – ihm [gebührt] die Herrlichkeit und die Herrschaft bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter), amen. 066 REV 001 007 Schau, er kommt mit den Wolken, und es wird ihn jedes Auge sehen, auch (und) diejenigen, die ihn durchbohrt haben, und es werden alle Völker (Stämme) der Erde ihn beklagen. Ja, amen. 066 REV 001 008 Ich bin das Alpha und das Omega, sagt JHWH (Herr), der Gott, Der Ist (Seiende) und Der War (Gewesene) und Der Kommen Wird (Kommende), der Allmächtige (Zebaot). 066 REV 001 009 Ich, Johannes, euer Bruder und Teilhaber am Leiden (Not, Schwierigkeiten, Trübsal) und der Königsherrschaft (Reich, Königreich) und Ausdauer (Geduld, Ausharren) in Jesus, befand mich auf der Insel, die Patmos genannt wird, wegen (aufgrund) des Wortes Gottes und des Zeugnisses (der Bezeugung) Jesu. 066 REV 001 010 Ich befand mich im Geist am Tag des Herrn und ich hörte hinter mir eine Stimme, laut wie eine Trompete (laute Stimme wie eine Trompete), 066 REV 001 011 die sprach (rief, sagte): „Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende den sieben Gemeinden, nach Ephesus, {und} nach Smyrna, {und} nach Pergamon, {und} nach Thyatira, {und} nach Sardis, {und} nach Philadelphia und nach Laodizäa!“ 066 REV 001 012 Und ich wandte (drehte) mich um, [um] die Stimme zu sehen, die mit mir sprach, und als (indem) ich mich umwandte (umdrehte), sah ich sieben goldene Lampenständer (Leuchter), 066 REV 001 013 und in der Mitte der Lampenständer (Leuchter) einen ähnlich [den] Sohn eines Menschen (Menschensohn). Er trug (der trug; war gekleidet in) einen langen Mantel und hatte einen goldenen Gürtel um seine Brust geschnallt. 066 REV 001 014 Sein Kopf und seine Haare {aber} [waren] weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen [sahen aus (waren)] wie eine Feuerflamme, 066 REV 001 015 und seine Füße [waren] polierter Bronze ähnlich, wie im Ofen gebrannt, und seine Stimme [klang] wie das Geräusch (die Stimme) vieler Gewässer, 066 REV 001 016 und er hielt in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund kam ein zweischneidiges, scharfes Schwert heraus, und sein Gesicht scheint wie die Sonne in ihrer Kraft. 066 REV 001 017 Und als ich ihn sah, fiel ich vor (auf) seine Füße wie tot – und er legte seine Rechte auf mich und sagte: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, 066 REV 001 018 und der Lebende – und ich wurde tot und schau, ich bin lebendig bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter) - und ich habe die Schlüssel [zu] Tod und Hades. 066 REV 001 019 Schreibe daher (nun) [die Dinge] auf, die du gesehen hast: (gesehen hast und) die sind und die noch (später, danach) stattfinden (geschehen) werden. 066 REV 001 020 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in (über) meiner Rechten gesehen hast, und die sieben goldenen Lampenständer (Leuchter): Die sieben Sterne sind Engel (Boten) der sieben Gemeinden, und die sieben Lampenständer (Leuchter) sind die sieben Gemeinden.“ 066 REV 002 001 Dem Engel der Kirche (Gemeinde) in Ephesus schreibe: Dieses sagt der, der die sieben Sterne in seiner Rechten festhält, der inmitten der sieben goldenen Leuchtern umhergeht: 066 REV 002 002 Ich kenne deine Werke und deine Mühe und deine Ausdauer, und [ich weiß,] dass du Böse nicht erträgtst, und diejenigen (die) geprüft hast, die sich Apostel nennen und [es] nicht sind, und sie (als) Lügner gefunden (erkannt) hast, 066 REV 002 003 und Ausdauer hast und ertragen (gelitten) hast wegen meines Namens und nicht müde geworden bist. 066 REV 002 004 Aber ich habe gegen dich, dass du deine Liebe, die erste, verlassen hast. 066 REV 002 005 Erinnere dich also, von wo aus du gefallen bist und kehre um (ändere deinen Sinn, bekehre dich, bereue) und verwirkliche (tu) die ersten Werke. Wenn aber nicht, komme ich zu dir und entferne deinen Leuchter von (aus) seinem Platz, wenn du nicht umkehrst (nicht deinen Sinn änderst, dich nicht bekehrst, bereust). 066 REV 002 006 Aber dies hast du, dass du die Werke der Nikolaiter (der Anhänger des Nikolaos) hasst, die auch ich hasse. 066 REV 002 007 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Kirchen (Gemeinden) sagt. Dem, der siegt, werde ich zu essen geben vom (aus dem) Holz (Baum) des Lebens, das im Garten (Paradies) Gottes ist. 066 REV 002 008 Und dem Engel der Kirche (Gemeinde) in Smyrna schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der tot war und zum Leben kam: 066 REV 002 009 Ich kenne deine Bedrängnis (Not; deinen Kummer) und deine Armut – aber du bist reich – und die Verleumdung (Lästerung) von Seiten derer (aus denen), die behaupten (sich sagen) Juden zu sein und [es] nicht sind, sondern eine Versammlung (Synagoge) des Satans. 066 REV 002 010 In keiner Weise fürchte das, was (die Dinge, die) du im Begriff bist zu leiden (du leiden wirst; sollst). Sieh, der Teufel (Verleumder) ist im Begriff, [einige] von (aus) euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr versucht (erprobt, geprüft) werdet und ihr werdet zehn Tage lang Bedrängnis (Not, Kummer) haben. Sei treu bis zum Tod, und ich werde dir den Kranz (die Krone) des Lebens geben. 066 REV 002 011 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Kirchen (Gemeinden) sagt. Wer siegt, soll in keiner Weise Schaden (Unrecht) leiden aus dem zweiten Tod. 066 REV 002 012 Und dem Engel der Kirche (Gemeinde) in Pergamon schreibe: Dies sagt der, der das Schwert, das zweischneidige, das scharfe hat: 066 REV 002 013 Ich weiß, wo du wohnst, wo der Thron des Satans [ist], und du hältst meinen Namen fest und du hast meinen Glauben nicht verleugnet (verweigert), sogar (auch) in den Tagen des Antipas, mein Zeuge, mein treuer, der getötet wurde bei euch, wo der Satan wohnt. 066 REV 002 014 Aber ich habe gegen dich wenig (wenige Dinge), weil du dort [solche (einige)] hast, die (sich an) die Lehre des Balaam festhalten (halten), der dem Balak gelehrt hat, einen Anstoß (eine Verführung, ein Ärgernis) vor die Söhne Israels zu werfen (die Söhne Israels zu verführen), den Götzen Geopfertes (Götzenopferfleisch) zu essen und Unzucht zu treiben. 066 REV 002 015 So hast auch du [solche (einige)], die (sich an) die Lehre der Nikolaiter gleicherweise festhalten (halten). 066 REV 002 016 Kehr um (Ändere deinen Sinn, Bekehre dich, Bereue) also: Wenn aber nicht, komme ich zu dir schnell und führe Krieg gegen sie (mit ihnen) mit dem Schwert meines Mundes. 066 REV 002 017 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Kirchen (Gemeinden) sagt. Dem, der siegt, werde ich {ihm} vom Manna, dem verborgenen geben und ich werde ihm einen weißen Stein (Kiesel) geben, und auf dem Stein (Kiesel) einen neuen Namen geschrieben, den keiner kennt, außer dem, der [ihn] empfängt. 066 REV 002 018 Und dem Engel der Kirche (Gemeinde) in Thyatira schreibe: Dies sagt der Sohn Gottes, der {seine} Augen hat wie eine Flamme von Feuer und {seine} Füße gleich glänzender Bronze. 066 REV 002 019 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und [deine] Gerechtigkeit und [deine] Ausdauer, und deine letzten Werke [, die] mehr [sind] als die ersten. 066 REV 002 020 Aber ich habe gegen dich, dass du die Frau Isebel duldest (zulässt, lässt), die von sich behauptet, Prophetin zu sein (die sich Prophetin sagt/nennt) und lehrt und meine Knechte in die Irre führt, Unzucht zu treiben und den Götzen Geopfertes (Götzenopferfleisch) zu essen. 066 REV 002 021 Und ich habe ihr Zeit gegeben, damit sie umkehre (ihren Sinn ändere, sich bekehre, bereue), und sie will nicht umkehren (nicht ihren Sinn änderen, sich nicht bekehren, nicht bereuen) von (aus) ihrer Unzucht. 066 REV 002 022 Sieh, ich werfe sie auf die (in die) Bahre (Liege) und diejenigen, die mit ihr Ehebruch begehen in eine große Bedrängnis, wenn sie nicht umkehren (nicht ihren Sinn ändern, sich nicht bekehren, nicht bereuen) von (aus) ihren Werken, 066 REV 002 023 und ihre Kinder werde ich töten in einem Tod. Und alle die Kirchen (Gemeinden) werden wissen, dass ich der bin, der Nieren und Herzen erforscht, und ich werde euch – einem jeden (jedem) – entsprechend eurer Werke geben. 066 REV 002 024 Euch aber sage ich, den übrigen in Thyatira, alle die diese Lehre nicht haben, welche die Tiefen Satans nicht erkannt haben, wie sie sagen: Nicht werfe ich auf euch eine andere Last, 066 REV 002 025 jedoch (nur), was ihr habt, haltet fest, bis ich komme. 066 REV 002 026 Und wer siegt und bis zum Ende meine Werke bewahrt, dem (ihm) werde ich Vollmacht über die Völker geben 066 REV 002 027 und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, {so} wie die tönernen Gefäße zerschlagen werden, 066 REV 002 028 wie auch ich von meinem Vater empfangen habe, und ich werde ihm den Morgenstern geben. 066 REV 002 029 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Kirchen (Gemeinden) sagt. 066 REV 003 007 Und dem Geist (Engel, Beschützer, Wächter) der Gemeinde in Philadelphia schreibe: „Dies sagt der Heilige, der Wahrhaftige (Wahre), der den Schüssel Davids hat, der öffnet und niemand wird schließen und der schließt und niemand öffnet. 066 REV 003 008 Ich kenne deine Taten (Betätigungen, Werke, Leistungen). Schau (siehe), ich habe vor dir eine geöffnete Tür (eingesetzt), die niemand schließen kann. Denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt (bewacht) und hast meinen Namen nicht verleugnet. 066 REV 003 009 Schau (siehe) ich gebe (bestimme) welche aus der Synagoge des Satans, die sich selber Juden nennen und sie sind es nicht, sondern sie lügen. Schau (siehe), ich werde bewirken (machen), dass sie kommen werden und sich vor deinen Füßen niederwerfen (niederkniend beten) und sie werden erkennen, dass ich dich geliebt habe. 066 REV 003 010 Weil du auf das Wort geachtet hast, geduldig auf mich zu warten, werde auch ich dich halten in der Stunde der Prüfung (Verlockung, Versuchung, Anfechtung), die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die Bewohner auf der ganzen Erde zu prüfen (versuchen, verlocken). 066 REV 003 011 Ich komme bald (schnell, eilig): Halte (halte fest, ergreife), was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz (Preis, Lohn, Zierde) nimmt. 066 REV 003 012 Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen und er wird nie mehr herausgehen. Weiter werde ich auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalems, das aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt und meinen neuen Namen.“ 066 REV 003 013 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! 066 REV 004 001 Danach sah ich {und schau} eine offen stehende Tür im Himmel, und die Stimme – die erste, die ich wie eine Posaune mit mir sprechen gehört hatte – sprach: „Komm herauf, dann (und) werde ich dir zeigen, was danach geschehen muss!“ 066 REV 004 002 Plötzlich (sofort) befand ich mich im Geist – und schau, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß jemand, 066 REV 004 003 und der [da] saß, [war] [in seinem] Aussehen (Erscheinungsbild) [dem] Edelstein (Stein) Jaspis (Jaspisstein) und Sarder (Karneol) ähnlich, und ein Regenbogen [war] rings um den Thron, [in seinem] Aussehen (Erscheinungsbild) Smaragden ähnlich. 066 REV 004 004 Und rings um den Thron [standen] 24 Throne, und auf den Thronen saßen 24 Älteste (Greise), gekleidet in weiße Gewänder (Kleidung), und auf ihren Köpfen [hatten sie] goldene Siegeskränze. 066 REV 004 005 Und aus den Thronen kamen Lichtstrahlen (Blitze), {und} Geräusche (Stimmen) und Donner. Und sieben Lampen [mit] Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes, 066 REV 004 006 und vor dem Thron [befand sich etwas (eine Fläche?)] wie ein gläsernes Meer, Kristall ähnlich. Und inmitten des Thrones und rings um den Thron [standen] vier Lebewesen voller Augen vorne und hinten 066 REV 004 007 und das erste Lebewesen [war] einem Löwen ähnlich, {und} das zweite Lebewesen [war] einem Jungstier ähnlich, {und} das dritte Lebewesen hatte ein Gesicht wie ein Mensch, {und} das vierte Lebewesen [war] einem fliegenden Adler ähnlich. 066 REV 004 008 Und die vier Lebewesen (Gestalten, Tiere, Geschöpfe), eines wie das andere {von ihnen} je sechs Flügel habend, sind außen (außen herum) und innen voller Augen. Und sie rufen Tag und Nacht ohne Unterbrechung: „Heilig, heilig, heilig [ist] der Herr (JHWH), Gott, der Allmächtige (Zebaot), Der War (Gewesene) und Der Ist (Seiende) und Der Kommen Wird (Kommende)!“ 066 REV 004 009 Und immer wenn die Lebewesen dem auf dem Thron Sitzenden Herrlichkeit und Ehre und Dank geben (geben werden), der lebt bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter), 066 REV 004 010 werfen sich (werden sich niederwerfen) die 24 Ältesten (Greise) vor dem auf dem Thron Sitzenden nieder und beten den an, der bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter) lebt, und sie werfen ihre Siegeskränze vor den Thron, wobei (während) sie rufen: 066 REV 004 011 „Würdig bist du, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen (zu ergreifen, anzunehmen, zu nehmen), denn du hast alles (alle [Dinge]) erschaffen, und durch deinen Willen waren (existierten) sie und wurden sie erschaffen!“ 066 REV 005 001 Und ich sah auf (in) der rechten [Hand] des auf dem Thron Sitzenden eine Schriftrolle (ein Dokument, Buch), auf der Innen- und der Rückseite (innen und außen) beschrieben, [mit] sieben Siegeln versiegelt. 066 REV 005 002 Und ich sah, wie (dass) ein starker (mächtiger) Engel mit lauter Stimme verkündete: „Wer [ist] würdig, die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu öffnen und ihre Siegel aufzubrechen?“ 066 REV 005 003 Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, war in der Lage (vermochte), die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu öffnen oder hineinzusehen (sie anzusehen/zu sehen). 066 REV 005 004 Und ich begann heftig zu weinen (weinte heftig), weil niemand für würdig befunden wurde, die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu öffnen oder hineinzusehen (sie anzusehen/zu sehen). 066 REV 005 005 Und einer von den Ältesten (Greisen) sagte zu mir: „Weine nicht! Schau, der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids hat gesiegt, [um nun] die Schriftrolle (das Dokument, Buch) und ihre sieben Siegel zu öffnen!“ 066 REV 005 006 Und ich sah, dass (wie) in der Mitte des Thrones und der vier Lebewesen und in der Mitte der Ältesten (Greise) ein Lamm (Schaf) stand [und aussah], als sei es (wie) geschlachtet (ermordet). Es hatte sieben Hörner und sieben Augen – das sind die sieben Geister Gottes, ausgesandt in die ganze Welt. 066 REV 005 007 Und es kam (ging) und nahm [die Schriftrolle (das Dokument, Buch)] aus der rechten [Hand] dessen, der auf dem Thron saß. 066 REV 005 008 Und als er die Schriftrolle (das Dokument, Buch) empfing (nahm, in Empfang nahm, erhielt, in die Hand nahm), fielen die vier Lebewesen und die 24 Ältesten (Greise) vor dem Lamm (Schaf) nieder, wobei jeder [von ihnen] eine Zither (Harfe, Lyra) und goldene Schüsseln (Schalen) voller Weihrauch hielt (hatte) – das sind die Gebete der Heiligen –, 066 REV 005 009 und sie sangen ein neues Lied {mit dem Text}: „Würdig bist du, die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu empfangen (zu nehmen, in Empfang zu nehmen, erhalten) und ihre Siegel zu öffnen, denn (weil) du wurdest geschlachtet (ermordet) und hast [für] Gott mit (durch, mithilfe, anhand) deinem Blut [Menschen] (uns) aus jedem Stamm, {und} [jeder] Sprache, {und} [jedem] Volk und [jeder] Nation (Volk) erworben (losgekauft, ausgelöst) 066 REV 005 010 und sie [für] unseren Gott [zu] einem Königreich und [zu] Priestern gemacht, und sie werden als Könige über die (auf der) Erde herrschen (regieren; Könige sein)!“ 066 REV 005 011 Und ich sah, und hörte [die] Stimmen (den Klang) vieler Engel um den Thron herum und der Lebewesen und der Ältesten (Greise), und ihre Anzahl betrug (war) zehntausend mal zehntausend und tausend mal tausend, 066 REV 005 012 die mit lauter Stimme riefen (sagten): „Würdig ist das Lamm (Schaf), das geschlachtet wurde, die Macht, und den Reichtum, {und} Weisheit, {und} Kraft, {und} Ehre, {und} Herrlichkeit und Lob zu empfangen!“ 066 REV 005 013 Und die ganze Schöpfung, {die} im Himmel, {und} auf der Erde und unter der Erde und im (auf dem) Meer und alles, was in ihnen ist, hörte ich rufen (sagen): „Dem, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm (Schaf) [gebührt] das Lob und die Ehre, {und} die Herrlichkeit und die Herrschaft bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)!“ 066 REV 005 014 Und die vier Lebewesen riefen (antworteten, sagten): „Amen!“ und die Ältesten fielen nieder und beteten an. 066 REV 007 001 Danach sah ich vier Engel, die auf den vier Ecken der Erde standen [und] die vier Winde der Erde festhielten (kontrollierten), weil (mit dem Ziel, dass; damit) kein Wind gegen (auf) die Erde oder gegen (auf) das Meer oder gegen (auf) irgendeinen Baum wehen sollte. 066 REV 007 002 Und ich sah einen anderen Engel, der vom Aufgang der Sonne (der aufgehenden Sonne) her heraufstieg [und] den Siegelstempel (Petschaft, Siegel) des Lebendigen Gottes dabei hatte, und er rief [mit] lauter Stimme den vier Engeln zu, denen [die Gewalt (Fähigkeit, Macht)] {ihnen} gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen, 066 REV 007 003 {und sagte}: „Fügt weder der Erde noch dem Meer noch den Bäumen Schaden zu, bis wir die Sklaven unseres Gottes auf ihren Stirnen gekennzeichnet (versiegelt, markiert) haben!“ 066 REV 007 004 Und ich hörte die Anzahl der Gekennzeichneten (Versiegelten, Markierten), 144 000, gekennzeichnet (versiegelt, markiert) aus jedem Stamm der Kinder Israels (Söhne Israels; Israeliten): 066 REV 007 005 Aus [dem] Stamm Juda 12 000 Gekennzeichnete (Versiegelte, Markierte), aus [dem] Stamm Ruben 12 000, aus [dem] Stamm Gad 12 000, 066 REV 007 006 aus [dem] Stamm Ascher 12 000, aus [dem] Stamm Naftali 12 000, aus [dem] Stamm Manasse 12 000, 066 REV 007 007 aus [dem] Stamm Simeon 12 000, aus [dem] Stamm Levi 12 000, aus [dem] Stamm Issachar 12 000, 066 REV 007 008 aus [dem] Stamm Sebulon 12 000, aus [dem] Stamm Josef 12 000, aus [dem] Stamm Benjamin 12 000 Gekennzeichnete (Versiegelte, Markierte). 066 REV 007 009 Nach diesen [Ereignissen] sah ich {und siehe} eine große Menschenmasse, die niemand {sie} zählen konnte, aus jeder Nation (Volk) und [allen] Stämmen, {und} Völkern und Sprachen vor dem Thron und vor dem Lamm (Schaf) stehen. Sie waren in weiße Gewänder gekleidet und [trugen] Palmenzweige in ihren Händen. 066 REV 007 010 Und sie riefen (rufen) [mit] lauter Stimme {und sagten (sagen)}: „Die Rettung [verdanken wir?] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm (Schaf)!“ 066 REV 007 011 Und alle Engel standen rings um den Thron und die Ältesten (Greise) und die vier Lebewesen und fielen vor dem Thron auf ihre Gesichter und beteten Gott an 066 REV 007 012 {und sagten}: „Amen (Ja), das Lob und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Dankbarkeit (Dank) und die Ehre und die Macht und die Kraft [gebühren (gehören)] unserem Gott bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter), amen!“ 066 REV 007 013 Und einer von den Ältesten (Greisen) wandte sich an mich und fragte: „Diejenigen, die in die weißen Gewänder (Kleider) gekleidet sind – wer sind sie und woher sind sie gekommen?“ 066 REV 007 014 und ich sagte zu ihm: „Mein Herr, du weißt [es].“ Und er sagte zu mir: „Es sind diejenigen, die aus der größten (großen) Bedrängnis gekommen sind, und sie haben ihre Gewänder (Kleider) gewaschen und sie mit dem (im) Blut des Lammes (Schafs) weiß gemacht (geweißt). 066 REV 007 015 Aus diesem Grund (Deshalb) sind sie vor dem Thron Gottes und dienen (verehren) ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Thron Sitzende wird über (bei) ihnen wohnen (sein Zelt aufschlagen). 066 REV 007 016 Sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten, und weder die Sonne noch irgendeine Hitze werden auf sie niederdrücken, 066 REV 007 017 weil das Lamm (Schaf) in der Mitte des Thrones ihr Hirte ist (sie weidet) und sie zu Quellen frischen Wassers führt, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“ 066 REV 012 001 Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel (im Himmel): eine Frau, umworfen mit der Sonne, und der Mond unter ihren Füssen, und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. 066 REV 012 002 Sie trägt schwanger, und sie schreit in Wehen und Schmerzen einer Geburt. 066 REV 012 003 Und ein anderes Zeichen erschien am Himmel: Siehe, ein Drache, gross und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, und auf seinen Köpfen sieben Diademe. 066 REV 013 001 Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen einen blasphemischen Namen hatte. 066 REV 013 002 Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt. 066 REV 013 003 Und [ich sah] einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. 066 REV 013 004 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“ 066 REV 013 005 Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun 066 REV 013 006 Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben. 066 REV 013 007 ihm wurde gegeben die Gewalt über jeden Stamm und (jedes) Volk und (jede) Sprache und (jede) Nation. 066 REV 013 008 Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an. 066 REV 013 009 Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er. 066 REV 013 010 Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in Gefangenschaft Wenn jemand mit einem Schwert tötet, so wird er mit einem Schwert getötet. Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen. 066 REV 013 011 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde hinaufsteigen und es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und sprach wie ein Drache. 066 REV 013 012 Und die ganze Gewalt des ersten Tieres tat es vor ihm, und es veranlasst die Erde und die auf ihr Lebenden, dass sie das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde geheilt wurde. 066 REV 013 013 Und es tut große Zeichen, indem es auch selbst Feuer aus dem Himmel auf die Erde herabkommen lasse vor den Menschen. 066 REV 013 014 Und es täuschte diejenigen, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die ihm vor dem Tier zu tun gegeben worden, indem es diesen auf der Erde Lebenden befahl, dem Tier ein Bild zu machen, welches die Wunde des Schwertes hat und (wieder) lebendig wurde. 066 REV 013 015 Und ihm wurde gegeben dem Bild des Tieres Geist zu geben, sodass auch das Bild des Tieres sprach und veranlasste, dass alle getötet werden, die nicht anbeten das Bild des Tieres. 066 REV 013 016 Und es veranlasst alle dazu, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass sie sich ein Malzeichen geben an die rechte Hand oder ihre Stirn. 066 REV 013 017 und so dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn nicht derjenige, der das Zeichen des Namens des Tieres hat oder die Zahl seines Namens. 066 REV 013 018 Da ist Erkenntnis vonnöten: Wer den Geist (Fähigkeit) hat, errechne die Nummer des Tieres - die Nummer für einen Menschen -: Seine Nummer ist sechshundertsechsundsechzig.